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Was Wissen Wir Wirklich

Wir haben uns hier schon mehrfach mit unserer Wahrnehmung und deren Eigenschaften befaßt. Dabei haben wir die Frage der Begrenztheit unserer Sinnesorgane – bei all ihrer uns noch teilweise unbekannten Vielfalt – bereits gestreift.

Und wir haben mitbekommen, daß wir an den Grenzen unserer eigenen Wahrnehmung uns zwar mit Hilfsmitteln, genannt Meßgeräten, „weiterhangeln“ können, daß diese aber stets in Funktion und Wirkungsweise (und damit auch in den erzielbaren Ergebnissen) auf unseren Annahmen und Meßvoraussetzungen beruhen.
Und diese Annahmen, Vorstellungen und Theorien sind (aus Prinzip) stets unvollständig (weil sie nie das Ganze widerspiegeln können) und können eben auch fehlerhaft sein.

Gut, wenn wir in unserer Erkenntnis weiterkommen wollen, müssen wir damit wohl leben – wir dürfen diese Bedingungen jedoch nicht aus dem Blick verlieren.

Und das manchmal auch im wörtlichen Sinne.
Will beispielhaft sagen: ein optisches Mikroskop verändert nur den Strahlengang der Lichtstrahlen, nicht die „Strahlen“ selbst.
(auch wenn die Grundvoraussetzung des „geradlinigen“ Strahlenganges sehr fraglich ist – aber sei’s drum, hier in der Nähe der Erdoberfläche und bei den hier herrschenden Verhältnissen können wir auf kurze Entfernungen mit wahrscheinlich hinreichender Genauigkeit davon ausgehen, daß es tatsächlich so sei)

So können wir mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß das, was wir durch das Lichtmikroskop sehen, auch tatsächlich „so vor sich geht“ – wir können Bewegungen sehen, Vorgänge betrachten und Entwicklungen verfolgen.

Anders sieht es aus, wenn wir ein Elektronenmikroskop verwenden – da ist zwar die Auflösung weiter erhöht, d.h. man kann kleinere Gegenstände betrachten, aber wir können damit – rein vom Konstruktionsprinzip (Hochvakuum, Hochspannung) her – keine lebendigen Vorgänge betrachten, sondern nur „Totes“.
Oft wird bei der Interpretation der Elektronenmikroskop-Bilder dann davon ausgegangen, daß dasjenige, was dort abgebildet ist, die entsprechenden Lebensprozesse widerspiegeln würde – das kann, muß aber nicht richtig sein – hier tritt wieder die Interpretation an die Stelle der Wirklichkeit.

Was nicht etwa „schlecht“ ist – nur müssen wir uns darüber im Klaren sein. Und entsprechend distanziert und kritisch mit den Ergebnissen unserer Überlegungen umgehen. Was leider meist nicht getan wird.

Und zum zweiten:
es können mit einem Elektronenmikroskop immer nur Momentaufnahmen gemacht werden, d.h. es kann keinerlei Vorgang „analog“ beobachtet werden – das ist nicht möglich.

Nun erinnern wir uns aber daran, daß die gesamte Materie nur dadurch existiert, daß sie ständig in Bewegung ist – es gibt kein „Elementarteilchen“, das sich nicht bewegt – das also mit derselben Berechtigung nicht auch als „Elementarvorgang“ betrachtet werden kann.

Wie soll uns da ein solches Elektronenmikroskop mit seinen ausschließlich statischen Aufnahmen neue Erkenntnisse bringen?

Weil unser Glauben an die „Segnungen“ unserer technologischen „Zivilisation“ mit ihrer digitalen Denkweise (ausschließlich „ja – nein“ – und weder „etwas“ dazwischen, noch sonst etwas „anderes“) leider derart weit entwickelt ist, daß ein geistiges Loslösen davon fast allen Menschen enorm schwer fällt.
Selbst ein produktiver Zweifel daran ist für die meisten Menschen einfach unvorstellbar. Deshalb auch das Wort „Glauben“ – weil dieser inzwischen das „Wissen“ an vielen Stellen ersetzt hat.

Nun, dies alles sind Überlegungen, die weder besonders originell noch besonders klug sind, noch heben sie den Überlegenden irgendwie aus dem allgemeinen „Bild“ heraus – um all das geht es auch nicht.
Es geht lediglich darum, daß wir uns der tatsächlichen Verhältnisse bewußt werden.

Denn dies wäre die Voraussetzung dafür, daß sich an dem oben Gesagten irgendwann einmal etwas ändern könnte.

Wenn wir also alles, was bestimmte Abmessungen unterschreitet, zur Zeit nicht (mehr?) mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen können, dann müssen wir uns darüber im Klaren sein, daß die weitere Interpretation dessen, was wir da messen, den bekannten Einschränkungen unterliegt.

Mit anderen Worten:
Was heute noch „nicht ganz richtig“ ist, kann morgen schon „völlig falsch“ sein. 😉 Oder „fast richtig“. Oder „ganz richtig“.
Und umgekehrt.

Ja, nun fragt sich sicherlich schon so mancher: warum reitet der so lange darauf herum?

Weil wir eine ganze Reihe von wichtigen „Kenntnissen“ – bei ehrlicher Betrachtung – in die Kategorie „Interpretationen“ zurückstufen müssen.
Also zum Beispiel bei allem, was die Funktion der Bestandteile einer Zelle betrifft, haben wir es ausschließlich mit Interpretationen, Vorstellungen und Theorien zu tun – nicht mit Beobachtungen.

Oder genauer:
Was in uns genau vorgeht, ist uns nicht sicher bekannt.
(auch nicht dem „Halbgott in weiß“)
Ist uns das wirklich klar? In der vollen Tragweite?
(und ihm auch?)

Und was im ganz Kleinen gilt, das haben wir auch im ganz Großen vor uns.
Wir gehen einfach davon aus, daß die „Verhältnisse“ (Vorgänge), die wir hier auf der Erdoberfläche vorfinden (von der wir uns noch nicht nachgewiesen wesentlich weit entfernt haben), auch draußen im Weltall genauso „stattfinden“.

Das beginnt mit dem „geraden“ Strahlengang des Lichts (von dem wir immernoch nicht wissen, was es nun eigentlich ist und wie es sich im angeblich leeren „Raum“ weiterbewegt), geht weiter über die Hilfsvorstellung der „Felder“ (von denen keiner so richtig weiß, was sie eigentlich darstellen) bis hin zum Hilfskonstrukt einer Gravitation, die auf große Entfernungen gar nicht mehr nachweisbar ist (da nach eigener Darstellung quadratisch mit der Entfernung abnehmend), aber riesige Planeten mit irren „Umlauf“-Geschwindigkeiten auf ihren „Umlaufbahnen“ (die in Wahrheit zumindest Kreiselwellen sind, da ja auch die Sonne mit rasanter Geschwindigkeit durch den „Raum“ rast) „festhalten“ soll.

Soviele Interpretationen, phantastische Vorstellungen und unbewiesene Theorien, die uns als „Wissen“, ja sogar als „Natur-Gesetze“ präsentiert werden…

Ist uns das ebenfalls klar?

Nochmal zum allgemeinen Verständnis:
es hat niemand etwas gegen Theorien, Vorstellungen und Interpretationen – solange sie als solche gekennzeichnet sind.

Wenn sie allerdings in den Rang von Naturgesetzen erhoben werden, dann sind wir schon sehr nahe am offenen Betrug – auch bei denen, die da „unbeabsichtigt“ mittun.

Ob unseren Wissenschaftlern das klar ist?

Vielleicht reagieren viele von ihnen deshalb so empfindlich auf die oben dargelegten Wahrheiten?

Weil sie keine Argumente haben, sondern nur Theorien? Und fühlen, daß dies nicht ausreicht?

P.S. bitte: keiner hat was gegen Wissenschaftler – solange sie zwischen Theorie und Wirklichkeit zu unterscheiden wissen… 😉

——————————-
Luckyhans, 7. juni 2015


6 Kommentare

  1. Hans Steinle sagt:

    @Lucky

    Wie wahr, wie wahr. Theorien allenthalben. Und deshalb habe ich bei meinen früheren physikalischen Sondergängen nie behauptet, dass sie das gelbe vom Ei sind. Oder wissenschaftlich beweisbar. Diese seltsamen Eingebungen, die ich erhalten habe sind authentisch aber nicht reproduzierbar. Höchstens als Anstösse zum Selberdenken geeignet. Sie sind für manche so verrückt, dass man sie sogar überdenken sollte. Denn was es heute gibt war in meiner Kindheit noch total verrückt und undenkbar. Vor allem in der Nachrichtentechnik.

    Der Zeitfluss wird alle Theorien beiseitefegen. Wir stehen vor dem Zeitalter der Erkenntnis. Und dann braucht es keine Theorien mehr. Dann bekommt man die Realität von Innen geliefert. So wie ich. Die Lehmwelt wird zur magischen Welt. Magie bedeutet die Beherrschung der Materie mit dem Geist. Dürfte schon alles da gewesen sein. Die Magier steigen auf und die zähe Lehmmasse bleibt zurück um zu versuchen endlich den Garten Eden zu vervollständigen. Der Same dazu wurde von uns lichten Menschen gelegt. Hoffentlich fallen sie auf einen fruchtbaren Acker. Denn es gibt Dinge die kann man nicht berechnen, höchstens im Versuch zu erfahren. Der Garten Eden wäre ein Versuch wert.

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  2. Hans Steinle sagt:

    Noch zwei Links von meinem alten Blog: „Der 4. Weg“. Die Artikel sind einfach zu lesen und nicht zeitraubend. Sie sind kurz und bündig.
    http://der4weg.blogspot.de/2011/05/der-aufbau-des-garten-eden.html
    http://der4weg.blogspot.de/2011/05/der-aufstieg-beginnt.html
    Sie sollen ermutigend wirken. Wir brauchen wahrhaftig keine Theorien sondern das Praktikum.

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  3. luckyhans sagt:

    @ HaSt:
    Danke – richtig, und vor allem brauchen wir Klarheit, womit wir es jeweils zu tun haben. 😉

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  4. Reiner Ernst sagt:

    Vereinfacht: Wir interpretieren in unserem Gehirn die eingehenden Signale unserer Sinnesorgane zu UNSERER WAHRNEHMUNG DER WELT. Und wir wissen, dass „ein System“ sich selbst niemals objektiv wahrnehmen und beurteilen kann. Vielleicht ist unser Gehirn auch nur eine Art von Transmitter? Nach der Lektüre von ENDLOSES BEWUSSTSEIN von Pim van Lommel weiß ich …dass ich nichts weiß!

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  5. Dude sagt:

    Lom van Pimmel weiss wohl auch nicht zwischen Unendlichkeit und Ewigkeit zu unterscheiden – wie fast alle…
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/04/09/ewiges-leben-und-scheinbare-verganglichkeit-der-tod-als-blosser-ubergang-im-zeitlosen-leben-des-ewigen-bewusstseins/

    Darwin, Dawkins und das restliche, fehlgeleitete Materialisten und Dualistengesoxx übrigens genausowenig… 😉

    Ps. Und was Beurteilen betrifft: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/04/urteilsfreie-unterscheidung-erfordert-vorangehende-bewertung/

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  6. Hat dies auf freiweltpresse rebloggt und kommentierte:
    Anstatt zu theoretisieren sollten wir mehr praktisch denken. Dann wird aus dem Luftballon ein handfester Schuh.

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