bumi bahagia / Glückliche Erde

aus der Reihe „Theo-Logisches“ – von Theo dem Logiker

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Schick-s-al = Schick(t)-(da)s-Al(l): alles das, was das All uns schickt = unsere „Prüfungen“ im Leben 😉

„Regeln“:

1. Der Mensch, der Dir begegnet, ist der richtige.

Niemand tritt rein zufällig in unser Leben – alle Menschen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas: um uns etwas zu verdeutlichen und uns in unserer Situation voranzubringen.

2. Das was passiert, ist das einzige, was passieren konnte.

Nichts, absolut nichts von dem, was uns passiert, hätte anders sein können – nicht mal das unbedeutendste Detail.

Es gibt kein „Wenn ich das anders gemacht hätte, dann wäre es anders gekommen“ – nein, das was passiert, mußte genau so passieren, damit wir unsere Lektion lernen, um vorwärts zu kommen.

Alles – jede einzelne Situation – was uns im Leben widerfährt, ist absolut perfekt, auch wenn unser Verstand und unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen.

3. Jeder Moment, in den etwas beginnt oder endet, ist genau der richtige Moment.

Alles beginnt oder endet genau im richtigen Moment – nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben passiert, ist es bereits da, um zu beginnen.
Und wenn etwas seine Aufgabe erfüllt hat, dann endet es genauso rechtzeitig – deshalb ist es besser, Vergangenes loszulassen und vorwärts zu gehen – beschenkt mit den gemachten Erfahrungen.

Nun ist auch klar, daß nicht eine einzige Schneeflocke irgendwo auf dieser Welt „aus Versehen“ auf einen bestimmten Ort fällt…

Laßt es euch gut gehen. Liebet mit eurem ganzen Sein und seid glücklich ohne Ende.

Soweit so gut. Und was ist mit dem freien Willi?

Der freie Willen moderiert und modifiziert unseren Lebensweg und macht ihn für jede/n einmalig.

Wir schwingen ständig zwischen „Kampf“-Modus und „Rumhänge“-Modus hin und her.

Am wohlsten fühlen wir uns im „Fluß“-Modus, wenn wir nahe unserer Mitte sind und fühlen, wie wir mit dem Lebensfluß übereinstimmen – „alles paßt“.

Und da alles, was es gibt, nur in Bewegung existieren kann, ist das einzige, was wirklich konstant ist, eben die Veränderung…

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Theo der Logiker, 14.4.15


59 Kommentare

  1. gabrielbali sagt:

    DANKE und volle Zustimmung!

    Deshalb ist auch alles, wie es ist, perfekt, vollkommen und goettlich, in jeder Hinsicht. Unser freier Wille erlaubt uns jedoch, alles auch voellig anders zu sehen und fuer uns selbst differenziert wahrzunehmen, sogar kontraer, wenn es uns gefaellt.

    In Wahrheit leben wir alle im Himmel, aber mit unserem freien Willen machen wir uns – oder zumindest viele von uns – die „Hoelle auf Erden“, die damit jedoch ein (temporaerer) Teil des Himmels ist, meist jedoch unerkannt. So wie der Schatten ohne Licht nicht existieren kann (der Schatten bzw. die Dunkelheit sind auch Licht, wenn auch in abgeschwaechter Form), so gibt es die Hoelle (allerdings ausschliesslich unsere persoenliche, selbst erschaffene!) als Geschenk des Himmels. So wie der Schatten ein Geschenk des Lichts ist, ist die Hoelle ein Geschenk des Himmels und wir erhalten dieses Geschenk, wann immer unser freier Wille es will und kreiert.

    „Allah ist gross“, moechte ich mal mit meinen vielen und ueberaus liebenswerten islamischen Freunden sagen. Wir alle werden reichlich beschenkt, wenn es von uns aus sein muss, sogar mit allem, was wir uns jemals ausdenken koennen. Die Hoelle ist als Geschenk nur ein Teil davon, wenn auch ein „Hot-Spot“ allerersten Ranges… 🙂

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  2. Vollidiot sagt:

    Es lebe das Kismet!
    Wozu JC?
    Wozu schrieb er beim Gleichnis der Ehebrecher in den Sand usw..

    Der „freie Wille“ erlaubt uns zu moderieren/modifizieren.
    Die Wahl zwischen Lämpchen anzünden oder absaufenlassen ist eine Schimäre – demnach.
    Demnach ist also vorbestimmt wer Bock oder Schaf ist.

    Wozu dann JC?
    Der alles in die Hände des einzelnen Ichs legte?

    Aber das ist ja auch nur eine Sicht unter vielen.
    Die Kismetsicht ist sicher die bequemere
    Also glauben und konsumieren – ist nicht unähnlich.

    Karmabildung macht dann keinen Sinn mehr.
    Auf alle Fälle entlastend.
    Auf jeden Fall ein Angebot auf dem Markt der Weltanschauungen.

    Der Wunsch: „Seid glücklich ohne Ende“ klingt für mich wie „Lieber Gott, mach mich fromm, daß ich in den Himmel komm.“
    Als Kindergebet ganz hübsch.
    Jeder so wie es ihm frommt.
    Nein – jedem so wie es ihm bestimmt ist.
    Darum sollte man glücklich sein ohne Ende.
    Denn das mir bestimmte kommt gewiß und im Himmel warten hübsche Jungfern allen Alters auf die Defloration —-DURCH MICH!!!!!!!!
    Wenn das nicht geil ist.

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  3. Ohnweg sagt:

    Ich schicke die Hölle zum Teufel. Und damit hat es sich. Und eine Laus die es sich in meinem Haar ohne zu nützen bequem macht und von meinem Blut saugen will zerquetsche ich zwischen den Daumennägeln. Und wenn einer auf meine Kinder oder meine Frau eine Waffe richtet knalle ich ihn ab wie einen Hasen.

    Und wenn mir einer hilft Bohnen anzupflanzen bekommt er einen oder vielleicht auch zwei Teller Suppe (Wasser gibts im Brunnen) und darf auch im Heu übernachten. So bin ich. Ich bitte den Höchsten nicht aber manchmal bedanke ich mich bei ihm. Aber vorausgesetzt es geht mir gut. Wenn es mir nicht gut geht suche ich die Schuld bei mir. Das nenne ich den freien Willen ausleben und das Schicksal in die eigene Hand nehmen. Alles andere ist dahergezogene Haarspalterei. Für den gesunden Menschenverstand nicht akzeptabel und unnützes Zirkeldenken. Beweist mir das Gegenteil. Aber bitte, kommt mir jetzt nicht mit den Synapsen. Und vor allem nicht mit den Priesterreligionen. Wozu auch der Buddhismus gehört. Das diamantene Fahrzeug habe ich schon längst davonschweben lassen. Und um alles wo ein Rosenkranz heruntergeleiert wird mache ich einen Riesenbogen. Dreigroschenesoterik ist nichts für mich. Und Schafszuchtanstalten verachte ich.

    Einige Pyramidenforscher die auch die ägyptische Esoterik untersuchten behaupten, dass ägyptische Priesterzöglinge 30 Jahre dazu brauchten um danach zu wissen was höheres Bewusstsein ist. Im Kindergarten habe ich dazu ein Jahr gebraucht. Ich habe es so gemacht: In die linke Hand habe ich einen Pferdeapfel und in die rechte Hand einen gut gereiften Apfel genommen. Da ist mir bewusst geworden, was das höhere Bewusstsein bedeutet. Mit dem Tastsinn habe ich festgestellt, dass das höhere Bewusstsein etwas hartes ist und das niedere Bewusstsein etwas weiches, das man noch formen kann. Mit dem Geruchssinn habe ich festgestellt was himmlisches Bewusstsein ist. Mit dem Geschmacksinn habe ich festgestellt, dass ein Apfel wesentlich besser schmeckt als ein Schlag Pferdeäpfel. und mit dem Augensinn habe ich festgestellt, dass ein Apfelbewusstsein wohlgeformt ist. Und an den roten Apfelbacken sah ich, dass das höheres Bewusstsein gesund ist.

    Ein Jahr habe ich dazu gebraucht weil in den Hungerjahren nach dem Krieg zwar Pferdeäpfel zu bekommen waren aber erst im Herbst fielen die Äpfel von den Bäumen. Newton hatte dabei auch eine höhere Bewusstseinsstufe erreicht. So einfach kann Erleuchtung sein. Für ihn zwar etwas spät, aber er hat sie bekommen.

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  4. Vollidiot sagt:

    Ohnweg

    Du hast Deinen Weg und der ist bestens.
    Auch ohne Priesterreligion und demokratische Hilfe bist Du voll auf Linie – als Anarchist meine ich – und das ist schon viel Erkenntnis.
    Die hat echt rote Apfelbacken und ist auch nicht weich.
    Wer Hunger und Gerstengraupen und Steckrüben kennt hat da auch Vorteile.
    In Trümmern spielen und irgendwelche grauenhaft redkauende fremde Leute ermöglichten – wenn man wollte – eigene Erfahrungen von bleibendem Wert.

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  5. luckyhans sagt:

    @ Volli:

    Klar – man kann alles auch anders auffassen als es gemeint ist.

    Zunächst hat niemand etwas von „abwarten und alles geschehen lassen“ gesagt. Jeder hat seine Prüfungen und seine Auseinandersetzungen im Leben zu bestehen – jeder seine ganz eigenen, denn jeder hat einen ganz eigenen Weg, also ein ganz eigenes Schicksal. Und da ist für jeden sehr viel zu überlegen und zu tun, denn jede/r ist für seinen Lebensweg ganz alleine und selbst verantwortlich.

    Und: ja, jede/r hat seine Rolle in diesem Leben „zugewiesen“ bekommen – und je nachdem, was sie/er „draus macht“, wird sein Karma sich bilden – so oder anders… Sinn „machen“ geht sowieso nicht: entweder es hat etwas Sinn, oder eben nicht. 😉

    Sodann ergibt sich aus dem „alles existiert nur in Bewegung“ ganz klar, daß auch wir Menschen unser Schicksal annehmen und gestalten können – in der Veränderung – also nicht stehenbleiben, nicht nach Ruhe und „Ordnung“ streben, sondern die Veränderung annehmen und damit leben lernen – jeden Tag.

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  6. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    Zitat: „…..eine Laus die es sich in meinem Haar ohne zu nützen bequem macht und von meinem Blut saugen will zerquetsche ich zwischen den Daumennägeln“

    Hast Du Dir schon irgendwann einmal Gedanken darueber gemacht, welche Aufgabe eine Laus in diesem grandiosen Schoepfungsplan haben koennte und wie weit wir das Recht haben, Leben auszuloeschen?

    Wahrscheinlich nicht, sonst wuerdest Du einen Satz, wie den zitierten, niemals schreiben. Daher mein dringender Rat. Gehe in Dich und finde die Antwort auf diese Fragen und Du wirst einen grossen Schritt nach vorne machen. Oder willst Du der Barbar bleiben, der Du offenbar noch bist?

    Du solltest vielleicht bedenken, dass Barbaren bisweilen auch zwischen Daumennaegeln zerquetscht werden koennten. Willst Du eine solche Ernte einbringen, dann saee weiter, was Du bisher saest… 😉

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  7. Vollidiot sagt:

    Gaba

    Wenn Ohnweg ein Barbar ist – was bist Du eigentlich?

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  8. gabrielbali sagt:

    Im Duden findet sich fuer “Barbar” u. a. folgende Beschreibung, der ich gefuehlsmaessig gerne zustimme:

    “Roher, empfindungsloser Mensch ohne Kultur”.

    Wer bewusst Leben ausloescht, sei es aus purer Freude, aus Rache oder sei es, weil ihm das betroffene Lebewesen laestig erscheint, ist in meinen Augen ein Barbar. Auch das Leben von Tieren und sogar das von einer Laus ist fuer mich schuetzenswert und ich schuetze und verteidige jedwedes Leben auch, wie alle bestens wissen, die mich kennen. Auch diese Kommentare hier haben zum Ziel, Menschen daran zu erinnern, dass wir Leben schuetzen und moeglichst nicht zerstoeren sollten. Nicht zuletzt, weil wir selbst ja auch gerne leben und sollten wir andere nicht ebenso behandeln, wie wir selbst gerne behandelt werden wollen?

    Wer erkennt, weshalb eine goettliche Kreation wie z. B. die Laus, die eben auch eine goettliche Kreation ist, ihr Leben geschenkt bekommt und wer erkennt, dass die Laus ebenfalls in dieser Welt ist, um zu dienen und zu helfen, der erkennt gleichzeitig, dass wir in Wahrheit einen Freund toeten, wenn wir eine Laus zwischen den Daumennägeln zerquetschen. Das ist fuer mich barbarisch, egal ob es dem Barbaren bewusst ist, was er da tut oder nicht. Deshalb empfehle ich Barbaren auch dringendst, zu lernen und den naechsten Schritt zu machen, wollen sie ihr Barbarendasein beenden. Wollen sie das nicht, duerfen sie auch weitermachen. Sie muessen ohnedies stets selbst ernten, was sie saeen…

    Die Frage, was ich selbst bin, darf der Vollidiot gerne selber beantworten, falls es ihn wirklich interessieren sollte… 🙂

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  9. gabrielbali sagt:

    @ Alle (ausser ohnweg)

    Zitat: „…..eine Laus die es sich in meinem Haar OHNE ZU NUETZEN bequem macht und von meinem Blut saugen will zerquetsche ich zwischen den Daumennägeln“.
    .
    .
    Die irrige Annahme, dass sich irgendwer oder irgendwas in dieser Schoepfung „bequem machen“ koennte, ohne zu nuetzen, ist einer der Gruende fuer das sich schon seit Jahrtausenden wiederholende Blutvergiessen und Toeten in unserer Welt. Haetten wir erkannt, dass ALLES was existiert nuetzlich ist – und noch dazu ALLEN nuetzlich ist – koennten wir dazu beitragen, den Nutzen zu optimieren – wiederum fuer ALLE. So aber, ohne diese wichtige Erkenntnis, tappen wir im Dunkeln, haben vielleicht sogar Angst, fuehlen uns bedroht oder zumindest genervt und greifen immer wieder zu barbarischen Mitteln wie das immer noch so beliebte „Toeten“.

    Auch eine Laus, die es sich in meinem Haar bequem macht, kommt nicht ohne Grund bzw. nicht ohne wichtigen Auftrag in mein Leben. Sie kommt als Freund und Helfer, und das sogar in zweifacher Hinsicht. Einerseits bringt sie mir, allein indem sie in meinem Haar auftaucht, eine wichtige Information, denn sie taucht da nicht zufaellig auf. Sie faellt mir zu und hat eine Botschaft fuer mich, die da zum Beispiel lauten koennte „Pflege Deine Haare besser, da ist Nachholbedarf!“. Andererseits reinigt sie mein Blut und das ist der zweite grosse Nutzen fuer mich.

    Jeder sogenannte “blutsaugende Parasit”, wie auch die Kopflaus einer zu sein scheint, ist in Wahrheit ein Freund, der unser Blut von diversen Verunreinigungen befreit. Das machen z. B. auch Blutegel, sehr intensiv sogar, deshalb werden sie mitunter auch im medizinischen Bereich eingesetzt – und sehr, sehr erfolgreich sogar. Stechmuecken machen das uebrigens auch und sind fuer uns deshalb auch nuetzlich – auch wenn die meisten von uns dies gar nicht bemerken wollen!

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  10. Vollidiot sagt:

    GaBa

    Also Kulturlosigkeit würde ich Dir nicht unterstellen.

    Wenn ich mir vorstelle wie viele Lebewesen Du am Tage tötest …………. boahh.
    Und dann noch die Vorstellung im nächsten Leben wäre ich Filzlaus in Deiner Hose – ein dankbarer Wirt, dankbar, daß ich im sein Blut reinge.
    Oder Bilharziosewürmli – im warmen Harnfluß Deine gemütliche Blase als Logament nehmen.
    Was nicht ist kann ja noch werden.
    Also ich hoffe, daß mich mein Schicksal um Ohnwegs Hose einen weiten Bogen machen läßt.

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  11. Vollidiot sagt:

    In den Gaskammern in Ausschwitz wurden auch Entlausungen vorgenommen (hab ich im Deutschlandfunk gehört).
    Dort haben die Nazibarbaren also auch Läuse vergast – das waren echte germanische Barbaren.
    So wie bei C. Quigley geschrieben (Trädschdie änd Hohp).
    Typische „deutsche“ (Quigley mag dieses Wort nicht) Barbaren.
    Gibts die heute eigentlich noch?
    Läuse gibts jedenfalls kaum noch (Rote Liste, gemeine deutsche Kopflaus).
    Waren mal Exportschlager, weil sei besonders intensiev zu reinigen verstanden.
    Und das wollten die Nazibarbaren schon gar nicht, schon gar nicht bei deutschen, blonden, Soldaten.

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  12. Ohnweg sagt:

    @Gabrielbali,

    ich suhle mich gerne in meinem Barbarentum. Voller Stolz ernte ich die reifen Äpfel und mache einen zünftigen Most daraus. Der ist voller Bewusstsein und Geist. Und mit Genuss scharre ich die Pferdeäpfel mit Muttis Teelöffelchen auf. Die gebe ich dann meinen Apfelbäumen zum Nachtisch. Denn Kuhfladen sind mir zu schade für meine Aristokraten im Garten.

    Flöhe, Läuse, Kakerlaken, Moskitos usw. haben auf meinem Grundstück und meinen Haaren nichts zu suchen. Das sind Fremdlinge die Hausfriedensbruch betreiben. Denen heize ich mit Rauch und Schlagwaffen ein. Dann kann Gott sie als Wasserfrösche oder Kröten inkarnieren lassen. Dann wird der Gejagte zum Jäger. Karma eben. Fritz, meine Hauskröte gibt mir recht. Denn die führt ein Schlaraffenleben in meinem Haus. Denn die ist nützlich für mich. So kommt sie nicht in den Kochtopf.

    Mit Ratten und Mäusen wird meine Hauskatze Olaf fertig. Wenn er mir dieses Geschmeiss vor die Füsse wirft überlasse ich ihm den fetten Braten. Man ist ja nicht so. Sie hockt sich dafür auf meine Knie und wärmt sie in nasskalten Winterabenden. Ein Geben und ein Nehmen. Dem Herrgott gefällts. Und mir auch. Und deshalb kann ich ohne Rheuma ruhig schlafen. Den Schlaf eines Kriegers und Gerechten.

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  13. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    Siehst Du lieber Freund, so schafft sich jeder seine ihm angemessene Welt. In Deiner lebst Du mit Fremdlingen, die bei Dir Hausfriedensbruch begehen, ich lebe mit Gaesten, die mich jederzeit gerne besuchen duerfen und die auch manierlich wissen, wann ich meine Ruhe haben will. Du lebst in einer Welt von Jaegern und Gejagten, ich in einer des friedlichen und kooperativen Miteinander, wo man einander eben nicht mehr bedroht und jagt, sondern gegenseitig wertschaetzt.

    Was fuer Dich “Geschmeiss” sein mag, nenne ich “liebenswerte Freunde”, die ich nicht missen moechte (unsere Katze uebrigens auch nicht, aber das muessen die sich alle untereinander ausmachen…). Du heizt gerne mit Rauch und Schlagwaffen ein, wie Du selbst schreibst und ich zerbreche mir den Kopf, wie man Rauch und Schlagwaffen endlich zum Verschwinden bringen koennte.

    So hat jeder die Freiheit sich “in seinem Barbarentum zu suhlen” oder eben einem Martin Luther King oder einem Franz von Assisi nachzufolgen. Beides ist okay, auch wenn die Wege sehr, sehr unterschiedlich sein moegen…

    Franz von Assisi zum Beispiel wurde in aller Welt bekannt fuer seine Wertschaetzung der belebten, wie auch der unbelebten Natur und damit wurde er auch zu einem Wegbereiter des Friedens, wofuer ein in allen Bereichen des Lebens liebevolles Miteinander – auch mit scheinbar niederen Lebewesen – wohl eine wesentliche Voraussetzung ist.

    Viel Spass in Deiner barbarischen Welt, Ohnweg, ich freue mich fuer Dich, wenn Du es da so hast, wie es Deiner Entwicklung und Deinem Geschmack entspricht!

    Uebrigens, auch ich kann ohne Rheuma und dazu ebenfalls sehr ruhig schlafen und noch viel, viel ruhiger, seitdem ich aufgehoert habe, so wie Du, ein Krieger zu sein. Krieg ist schon lange Vergangenheit fuer mich und ich wuensche uns allen, dass Krieg irgendwann fuer alle Bewohner dieser Erde Vergangenheit sein moege und wir irgendwann doch friedlich – und vor allem auch miteinander – leben werden…

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  14. luckyhans sagt:

    @ Gab-i:

    Unser Freund Ow hat es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, im Kampf-Modus herumzuhängen, also beide o.g. Extreme zu vereinen – wünschen wir ihm dabei Glück, denn das ist, wie es scheint, jetzt sein „Ohniger“ Weg. 😉

    Wobei: „der Weg ist das Ziel“ – somit: wer ohne Weg, der ohne Ziel – also wäre sein Pseudonym Ow doch nur Show, denn ein klares Ziel im Leben hat er sehr wohl, wie wir wissen… 😉

    Also: tun wir unser Bestes – jeden Tag, immer wieder.
    Und wenn wir das getan haben, dann dürfen wir „zu-frieden“ sein, denn mehr ging nicht.
    Und dann ist es auch egal, welches Er-geb-nis wir er-reich-t haben: „mehr war nicht drin“… 😉

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  15. luckyhans sagt:

    @ Promi:

    Ja, sofern mit „Weg“ neben dem (zeitlich) selbstgewählten Anfang und dem (zeitlich) vorbestimmten Ende auch ein (räumlich? zeitlich? wie?) definierter „Pfad“ gemeint wäre, hättest Du gewiß recht.

    In meinem Verständnis ist der „Weg“ einfach die Abfolge der Schritte, der Vorgang des Gehens, die Entwickelung.
    (ich bin nun mal Prozeß-„Fetischist“, wie bekannt) 😉

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  16. Ohnweg sagt:

    Die Waffen abzugeben ist illusorisch. Das Leben und die Natur ist ein einzigster Lebenskampf. Niemand weiss das besser als ich. Ich versuche niemandem zu Schaden. Und da bin ich in meinem Lebenswandel erfolgreich. Aber ich sehe auch zu, dass mir niemand und nichts schadet. Das ist gottgewollt. Das ist legitimer Selbsterhalt. Traumtänzer auf die Bäume. Da schadet ihr wenigstens keinen Ameisen.

    Und noch etwas, ich würde nie in den Krieg für andere Interessen als meine eigenen ziehen. Obwohl ich beim Militär war und diesen Sauhaufen ertragen musste. Und meine Interessen sind der Erhalt meiner Nächsten und sonst gar nichts. Notfalls muss ich des Weges ziehen. Frieden schafft man nicht in dem man ihn will. Frieden hat man indem man dem Krieg ausweicht. Und wenn das nicht mehr möglich ist hat man Pech gehabt.

    Trotz, dass keiner Krieg will haben wir ihn. Und je mehr wir nach Frieden schreien umso näher kommt der Krieg. Ist das nicht komisch? Jahrtausende wird der Frieden herbeigebetet und herbeigeredet. Aber dafür kämpfen will keiner. Und friedlich handeln weiss ja sowieso keiner mehr wie das geht. Weil sie miteinander konkurrieren anstatt zu kooperieren. Und so bleibt es eben beim Unfrieden. Die Welt ist etwas anders gestrickt als die Dreigroschenesoteriker meinen. Nicht der Wunsch ist massgebend sondern die Handlung auf Erden. Und so mache ich mit meinem friedvollen Leben durch mein Handeln wenigstens meine Umgebung friedlich. Aber wehe einer spuckt über meinen Zaun! Ich selbst unterlasse das auch bei meinem Nachbarn. Und so leben wir friedvoll zusammen. Das ist Esoterik und Exoterik zusammen. Betet weiter für den Frieden, Leute, dann könnt ihr lange auf den Frieden warten. Eure Priesterreligionen sind die grössten Kriegsverbrecher. Eigenartig, oder nicht. Im Buddhismus macht es eben die Mafia. Mir kann keiner eine Mark in die Tasche schwätzen. Ich bin Praktiker.

    Das Problem ist, dass es viel zu viel Dumme gibt die für andere ihr Leben riskieren. Anstatt mit den Nächsten zu teilen. Allerdings nicht für die Faulenzer. Die können neben meinem Apfelbaum verhungern. Den ich hege und pflege. Der anstatt Kuhfladen goldende Pferdeäpfel zum Naschen bekommt. Und von den Früchten die mir mein Apfelbaum schenkt bekommen alle guten Menschen etwas davon ab. Aber keine…usw.

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  17. lebenskampf ist eine persönliche illusion von denen, die nicht die gnade erleben und sich nur der materiellen welt widmen
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  18. Vollidiot sagt:

    Nicht umsonst heißt es: Ora et Labora.
    Nach innen der Dialog mit der geistigen Welt (nicht Religion) und nach außen arbeiten – für sich, den Nächsten – die Erde, sich und den Nächsten verändern. Der Mensch als soziales Wesen braucht seine Nächsten und Nachbarn.
    Und weil jeder Zeit hat dazu ist es nicht nötig den 2. Schritt vor dem ersten zu tun.
    Für die perfekten unter uns: siehe meine spanische Parabel unter „Gastschreiber“.

    Ein Anderes ist das Spannungsfeld in dem jeder lebt, nämlich die Wirkung der Ideen in uns – und welchen wir zuneigen und eventuell uns verpflichten.

    Priesterreligionen waren als Krücke eine zeitlang durchaus auch hilfreich.
    Heutzutage sollte es aber ohne sie gehen. Weil alle, die auf dem Markt sind, sich den Gesetzen des Marktes untergeodnet haben.
    Diese Gesetze sind des Teufels.
    Die Repräsentanten dieser Organisationen sind Präservative zum Verhindern der sich offenbaren wollenden Wahrheit – durchgängig.

    Und – jeder sollte jedem überlassen wann er seine Schritte gehen will.
    Auch vermeintliche Barbaren haben dazu fast ewig Zeit – die vermeintlichen Nichtbarbaren auch – wo ist also der Unterschied?
    Warum den Augenblick festnageln – statisches Denken.
    Wir wissen doch Bewegung ist alles – und zwischen jedem Leben hier unten liegt eine Phase der Kontemplation – abseits des hiesigen Betriebes.
    Eifernde Liebe läßt also sagen: Du bist ein…………………..
    Skol!

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  19. Ohnweg sagt:

    Leute, ich bin bis auf die Knochen Anarchist. Und lebe es auch aus. Ich bezahle seit über 30 Jahren keine Steuern mehr. Ausser der Verbrauchssteuer und der Grundstücksteuer. Ich gehöre keinerlei Organisationen an. Ich gehöre nur mir selber und meinen Nächsten für die ich immer gesorgt habe. Da habe ich keinen Staat dazu gebraucht. In einigen Ländern gibt es keine Krankenversicherung und die Versorgung ist oft kostenlos bei den Entwicklungsländern. Die Krankenhäuser werden von den Steuern unterhalten. Nun, dafür bezahle ich ja die Grundstücksteuern und die Mehrwertssteuer. Da habe ich kein schlechtes Gewissen wenn ich bei unbedingten Bedarf ein Krankenhaus betreten muss. Die Medikamente bezahle ich ja selber. Nur die KFZ-Versicherung sehe ich als sinnvoll an, damit ein Fremdschaden ausgeglichen werden kann. Die KFZ-Steuer ist ein Wucher die eigentlich schon mit den Steuern auf Benzin abgegolten ist usw.

    Ich kooperiere mit den Nachbarn und bezahle gerechte Löhne, sofern man einen Menschen überhaupt gerecht bezahlen kann. Viel wird mit Austausch von Sachwerten und Dienstleistungen erledigt. Eine Hand wäscht die andere. Ich lebe in einem friedlichen Gemüseanbaugebiet. Diebe und Frauenbelästiger bekommen die Prügelstrafe. Polizei braucht man nicht dazu. Die braucht man nur bei Mord und Vergewaltigung. Der Rest wird über Bürgerwehren erledigt. Ein Beispiel: Eine Frau wurde an der Bushaltestelle mehrfach Nachts belästigt. Die Nachbarschaft tat sich zusammen, stellte eine Falle und der Lustmolch bekam seine Tracht Prügel ab. Das geschieht in Paraguay so: Dem Sittenstrolch oder auch einem Eierdieb wird die Hose heruntergezogen, der Halbnackte über irgendeine Stange oder auch über eine Kühlerhaube gebeugt und dann gibt es Fett mit einem ordentlichen Prügel. Jeder darf mal. Dann lässt man das quickende Schwein davonhumpeln. Bei schweren Delikten wird natürlich die Polizei eingeschaltet. Aber vorher gibts die Garotte wenn man den Täter erwischt. Soll ich noch dazu sagen, dass es bei uns fast keine Probleme in dieser Hinsicht gibt. Selbst ist der Mann.

    Als man einen meiner Söhne überfallen und beraubt hat taten meine anderen Söhne ihre Freunde zusammen und ich schnappte mir meinen lautesten Schiessprügel. Eine achtschüssige 12 mm Schrottschleuder. Dann stieg ich in mein Auto und wir suchten die Räuber. Danach marschierten wir die Hauptstrasse entlang und ich liess ab und zu einen Schuss los. Die Anwohner kennen das und da sie uns kannten fragten sie auch nicht blöde. Früh und schnell genug macht so etwas die Runde. Den Rätelsführer haben wir nicht erwischt. Er blieb zwei Jahre verschwunden. Aber wenn er wieder aktiv wird lasse ich das Schwein tanzen.

    Ich kann einfach nur von mir ausgehen. Nur mit gelebter Lebenserfahrung dienen. Ich bin kein Angeber aber es ist wichtig sich mitzuteilen. Werdet unpolitische Anarchisten und lebt in Frieden mit euren Nachbarn. Aber gebt den Störensfrieden Zunder. Dann habt ihr ein friedliches Leben verdient. Wenn das jeder macht und sich nicht organisiert kann euch kein Staat mehr in den Krieg schicken. Keine Partei kann euch verführen. Kein unsinniges Gesetz kann euch mehr gängeln. Denn ihr gebt durch eure Anonymität keinen Angriffspunkt. So fängt der Weltfrieden an. Zuerst bei euch selber. Dann innerhalb eurer Familie. Dann innerhalb eurer Nachbarschaft. Und dann in eurer Region. Und dann innerhalb eurer Völker und dann weltweit. Es lebe der Anarchismus. Ob mit oder ohne Geld. Für ein friedvolle Lebenssystem und wie man es umsetzen kann habe ich mir die Finger wund geschrieben. Daher möchte ich mich nicht wiederholen. Denn ich bin ein Herzensguter aber kein Laumann. Und eine Laus hat sich von mir fernzuhalten. Die Laus des Nachbarn interessiert mich schon wieder nicht. Ich habe nicht vor die Läuse auszurotten. Sie dürfen fremdes Blut geniessen. Wenn einer ein Läuseflüsterer ist kann mich das nichts angehen. Aber wenn ich neben so einem stehe so halte ich eben einen angemessenen Abstand. Dazu brauche ich meinen Nachbarn nicht erschlagen. Alles ist eine Frage der Verhältnismässigkeit.

    So jetzt kann man wieder den Frieden herbeiwünschen. Tatenlos zusehen wie gestohlen und gemordet wird. Wie man in den Krieg geschickt wird usw. Denn es ist ja alles ein Lernprozess und man sollte es auch so ansehen. Der Täter ist das Opfer und das Opfer ist der Täter. Es wurde ja vorher im „Himmel“ so ausbaldowert bevor man wieder losgelassen wird. Es gibt also kein Zufall und kein Schicksal. Beugt euch den Umständen… usw. Leute, so nicht. Nicht mit mir. Das Schicksal ist nicht unabwendbar. Es kommt halt immer auf die Grössenverhältnisse an. Aber wenn einer seine Grösse verschenkt um noch etwas Grösseres zu füttern, dann ist ihm nicht mehr zu helfen. Der ist natürlich seinem Schicksal hilflos ausgeliefert. Gehabt euch wohl ihr Mäuse- und Läuseflüsterer.

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  20. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    Zitat: “Dem Sittenstrolch oder auch einem Eierdieb wird die Hose heruntergezogen, der Halbnackte über irgendeine Stange oder auch über eine Kühlerhaube gebeugt und dann gibt es Fett mit einem ordentlichen Prügel. Jeder darf mal. Dann lässt man das quickende Schwein davonhumpeln. Bei schweren Delikten wird natürlich die Polizei eingeschaltet. Aber vorher gibts die Garotte wenn man den Täter erwischt.”

    Zitat: “…..ich schnappte mir meinen lautesten Schiessprügel. Eine achtschüssige 12 mm Schrottschleuder. Dann stieg ich in mein Auto und wir suchten die Räuber. Danach marschierten wir die Hauptstrasse entlang und ich liess ab und zu einen Schuss los. Die Anwohner kennen das und da sie uns kannten fragten sie auch nicht blöde. Früh und schnell genug macht so etwas die Runde. Den Rädelsführer haben wir nicht erwischt. Er blieb zwei Jahre verschwunden. Aber wenn er wieder aktiv wird lasse ich das Schwein tanzen.”

    Zitat: “So fängt der Weltfrieden an…”

    Zitat: “Für ein friedvolles Lebenssystem und wie man es umsetzen kann habe ich mir die Finger wund geschrieben. Daher möchte ich mich nicht wiederholen. Denn ich bin ein Herzensguter aber kein Laumann…”

    ——-

    Wie ernst kann man jemanden, als angeblich an Frieden und Freiheit interessierten Menschen nehmen, der oeffentlich und auch leidenschaftlich fuer Gewalt, Selbst- und Lynchjustiz eintritt?

    Im naechsten Absatz schreibt er dann blauaeugig “so faengt der Weltfrieden an”.

    Es ist kaum fassbar.

    Sorry, aber ist das nicht hochgradig krank und erinnert es nicht auf unheimliche Art und Weise an die nun schon sattsam bekannte Argumentation der US-Administration, die bereits seit langer Zeit genau auf eine solche Art ihre Greueltaten und Massenmorde zu rechtfertigen versucht und der Welt weismachen will, das alles diene dem Frieden und der Freiheit der Menschen?

    Frieden faengt meines Erachtens bei uns selbst an – wie ohnweg ja auch schreibt – und setzt voraus, dass wir lernen zu verstehen, zu vergeben und zu verzeihen. Mich hat gluecklicherweise unser allseits bekannter Kumpel aus Nazareth stark inspiriert, mit seiner klugen und sehr weisen Empfehlung, doch einfach auch “die zweite Backe hinzuhalten, wenn dir jemand auf die erste schlaegt”.

    Der Nazarener hat mich damit vollends ueberzeugt, auch wenn das bei mir etwas lange gedauert hat. Irgendwann habe ich es gelernt und ich denke, ich hab’s schlussendlich auch voll und ganz kapiert und in der Folge begonnen, anderen Menschen Mut zu machen, auch diesen friedlichen Weg zu gehen. Dabei wird die Gewalt, die vom Gegenueber aufgeboten wird, kurzerhand in sicht- und spuerbare Liebe transformiert, der sich kein noch so aggressive Angreifer entziehen kann. Das ist meines Erachtens die einzige Moeglichkeit, wie man einen Aggressor – auch dauerhaft – entwaffnen und dem Frieden naeherbringen kann.

    In den letzten 40 Jahren habe ich unzaehligen – vor allem jungen – Menschen geholfen, diese schwierige Sache mit der “zweiten Backe” zu versuchen und auch bis zum Ende durchzuziehen und siehe da, es hat immer funktioniert, auch in nahezu aussichtslosen Situationen. Die schwierigsten Konflikte, in welchen stets Gewalt im Spiel war, konnten damit stets FRIEDlich und fuer saemtliche Beteiligten zuFRIEDENstellend geloest werden. Folglich sind manchesmal sogar Freundschaften zwischen ehemaligen Kontrahenten entstanden, die niemand jemals fuer moeglich gehalten haette, selbst unter “Todfeinden”.

    Uebrigens, und das ist sehr wichtig, zu erwaehnen: Ich habe in all den Jahren von keinem einzigen Fall gehoert, wo einer meiner Schuetzlinge tatsaechlich “eine auf die zweite Backe bekommen” haette, auch wenn diese bereitwillig hingehalten wurde…

    Auch ich selbst machte in all den Jahren stets dieselbe befreiende, positive Erfahrung und bekam damit auch den Beweis, dass Gewalt, mit der wir konfrontiert werden immer dann endet, wenn wir selbst der Gewalt entsagen. Das einzig Schwierige scheint fuer die meisten Praktizierenden zu sein, wirklich aus dem Herzen heraus zu handeln, denn es geht nur mit dem Herzen, anders funktioniert es nicht. Aber wer versteht, vergibt und verzeiht, darf sich, wie ich, gluecklich schaetzen, denn er hat bereits den Weg des Herzens eingeschlagen…

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  21. luckyhans sagt:

    @ Ow&Gab-i&Volli:

    Danke für eure sehr aufschlußreichen Meinungen hier zu diesem interessanten Thema – da hat Theo wohl ein „heißes Eisen“ angepackt… 😉

    Wir sehen also: es gibt immer mehr als nur eine begründete Haltung, und jeder hat seine Schritte zu gehen… 😉

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  22. Ohnweg sagt:

    Ich kenne Jesus nicht persönlich. Aber schaut auch den Rest des alten und neuen Testaments an. Ich schreibe im Plural um zu verallgemeinern da ich niemand persönlich angreifen und beleidigen will. Und noch weniger persönliche Gefühle verletzen will, denn ich schreibe Tacheles. (War das etwa aramäisch)?

    „Ich bin mit dem Schwert gekommen…“ Habe ich irgendwo in der Bibel gelesen. Drecksäcke muss man in einen Sack stecken und darauf einprügeln. Aber noch schlimmer ist die Schmach die einer fühlt wenn ihm vor versammelter Mannschaft der nackte Arsch versohlt wird. Frisch auf die Strecke gebrachte Mörder und Vergewaltiger gehören an den nächsten Laternenpfahl oder Baum geknüpft und dann hat es Ruhe. Das ist ja für sie kein Problem. Sie können dann wieder als Grashalm anfangen. Vielleicht werden sie dann von einem Kuhfladen getauft.

    Ich weiss, dass Frieden nicht durch Krieg herbeigezaubert werden kann. Aber noch viel weniger durch Nichtstun. Bei mir werden die faulen Früchte aussortiert. Spitzbuben bekommen die Knute zu schmecken. Gerechte werden von mir geachtet. Sie haben nichts zu befürchten. Ich bin ja kein Rächer sondern nur ein Arm des gefühlten Gesetzes. Und das schreit nach Ausgleich. Und das nicht erst im Nirwana.

    Liebe Schäflein und lebensuntüchtige Mitmenschen, wann steigt ihr endlich auf um mich mit eurem unrealistischen Jesus-Buddha-Priester-usw. Geseiere zu verschonen. Ich bin eben nicht bereit die zweite Backe hinzuhalten. Bei mir fallen Rüben. Aber keine Angst, ich sehe nicht überall dunkles Gelichter, im Gegenteil, mir macht das friedliche Leben Spass wozu ich mir in der Nachbarschaft den Boden bereitet habe. Die Lämmer werden verlacht und geschlachtet und die Wehrhaften geachtet.

    Schleicht euch in euer Paradies! Worauf wartet ihr. Bereitet euch euer Nest. Habt ja jahrtausende Jahre alte Erfahrung darin. War wohl nichts. Zuviel Unkraut habt ihr stehengelassen. Neben der Heiligkeit wartet die Dummheit.

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  23. Ohnweg sagt:

    Lest das „‚Wildgansprinzip“ nochmals durch. Da habt ihr ein Rezept ohne Gewalt. Geht ran an den Speck! Aber nein, ein paar ungeniessbare Worte von mir und ihr schmeisst den Bettel hin. Was soll man von solchem Verhalten halten? Man bekommt nichts geschenkt. Auch den Frieden nicht. Wenn ein Lebenssystem stimmt habt ihr weitgehend Frieden. Ihr wisst das. Ubuntu, meine Wenigkeit und noch ein paar Stimmen weisen den Weg. Aber es wird wieder alles zugemüllt. Wundert ihr euch, dass ich und ihr eben den Leidensweg gehen MÜSST?

    Karma usw. ist Krampf. Wenn von heute auf morgen einer den richtigen Weg geht ist das Karma abgeworfen. Es gibt in der Bibel 13 Gebote. Oder besser gesagt versteckte Verbote. Und eines davon ist die ewige Schuld zu tragen. Dann trägt mal schön. Die anderen zwei Gebote/Verbote könnt ihr aus der Bibel entnehmen. Eines davon ist gibt dem Kaiser was des Kaiser ist und Gott was Gottes ist. Sehr schön. Das 13. Gebot sollt ihr selber suchen! Besser ihr gebt und nimmt. Wer gibt kann auch nehmen.

    „Gib dann wird dir gegeben“. Das verstehen die meisten Menschen schon nicht mehr. Sie empfinden einen Widerspruch darin. So wie ihr in meinen Kommentaren einen Widerspruch findet. Ja, diesen werdet ihr immer finden solange die Systeme noch stehen. Aber das könnt ihr schon wieder nicht fassen. Nicht zu fassen!

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  24. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    Zitat: „Ich weiss, dass Frieden nicht durch Krieg herbeigezaubert werden kann. Aber noch viel weniger durch Nichtstun. “
    .
    .
    Da scheint doch tatsaechlich einer zu meinen, nur ER selber sei im Tun. Interessant, fuerwahr, aber ist das nicht einigermassen anmassend?

    Niemand zwingt Dich, auch die zweite Backe hinzuhalten, Du bist frei, Du darfst selbstverstaendlich auch den Weg der Gewalt propagieren oder der Welt zumindest ein paar weitere „ungeniessbare Worte“, wie Du sie selbst oben nennst, schenken. Das macht die Welt gewiss freundlicher und dazu auch friedlicher…

    Wenn es Dich freut, „Drecksäcke in einen Sack zu stecken und darauf einzuprügeln und ihnen Schmach zuzufuegen, die einer fühlt wenn ihm vor versammelter Mannschaft der nackte Arsch versohlt wird“, dann waehle doch fuer Dich diesen, Deinen „Friedensweg“. Ich lese Deine Ausfuehrungen mit Entsetzen. Darf ich nicht entsetzt sein? Immerhin propagiere ich einen voellig kontraeren Weg der Resozialisierung, weil ich es abscheulich und unverantwortlich finde, auf Gewalt mit Gewalt zu antworten, Aug‘ um Aug“ und Zahn um Zahn war noch nie das Meine. Rabaukentum und Barbarei auch nicht. Zumindest nicht in diesem Leben.

    Es ist interessant, dass man, wenn man sich mit JC freundschaftlich verbunden fuehlt und sich erlaubt, ihn begeistert zu zitieren, umgehend in denselben Drecksack gesteckt wird, in den der gute Ohnweg bereits alle Kirchen und Religionen gesteckt hat. Kann sich Ohnweg eventuell vorstellen, dass man JC’s Botschaft gutheissen und weitergeben kann, ohne z. B. ein Fan einer christlichen Kirche oder gar ein Member des Vatikans zu sein?

    Ich sehe da jemanden, der es offenbar ganz besonders liebt vorzuverurteilen und hinzuschlagen, ohne auch nur eine blasse Ahnung davon zu haben, was des Gegenuebers Sache ist. Ich kann das gut aushalten, ich halte diesem Jemand auch gerne meine zweite Backe hin, da darf er auch draufhauen, wenn er mag. Sollte dies helfen, die Verletzungen schneller zu heilen, die dieser sich selbst, vielleicht sogar durch Aeonen hindurch, zugefuegt hat, dann halte ich gerne hin. Denn wir alle werden erst dann nach Hause kommen – was auch immer dieses „Zu-Hause“ fuer den Einzelnen sein mag – wenn auch das letzte Schaf gerettet ist. Ich liebe auch Schafe und wenn es gerade ansteht, helfe ich auch, eines davon zu retten (wenn es auch noch lange nicht das letzte sein duerfte…).

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  25. Ohnweg sagt:

    @Gabrielbali

    Du sprichst immer mich an. Mich kannst Du nicht missionieren. Nicht mit Worten. Hast Du schon daran gedacht, dass es die Systeme sind die geändert werden müssen? Dass solange diese bestehen es keinen Frieden geben kann. Mit Ungerechtigkeit gibt es keinen Frieden. Solange betreibst Du nur Symptombehandlung. Pack den faulen Zahn an der Wurzel oder lass es bleiben und stopfe das Loch mit Süssholzgeraspel zu.

    Ich selbst bin nicht dazu da um Wunden zu lecken sondern die Wunden aufzuzeigen. Der unselbstständige Mensch lernt eben nur durch Zuckerbrot und Peitsche. Bei mir ist das nicht nötig. Ich lebe was ich lehre. Im heutigen Rahmen eben. Denn ich bin kein Märtyrer.

    Verstehst Du überhaupt was das oben erwähnte 12. Gebot bedeutet? „Gib dem Kaiser und gib Gott“. Gott braucht man nichts zu geben, denn er hat ja alles zur Verfügung. Natürlich weiss ich, dass mit Gott Priester gemeint sind. Clever, oder nicht? Und einen Kaiser braucht man nicht in einer freien Gesellschaft. Und Religionen schon gar nicht. Aber Vertrauen in seine Gaben und in Gott. Amen

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  26. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    Ja, ich spreche “immer Dich” an, weil Du derjenige bist, der der Welt verkuendet, man koenne mit Gewalt den Frieden herbeipruegeln. Man muesse nur wissen, auf wen man einzudreschen hat. Ich halte dies fuer gleichermassen kriminell wie wenn es die Massenmoerder der US-Adminastrion bzw. Netanjahus Schergen machen und sich bemuehen, sich und ihre Greueltaten mit derselben Argumentation vor der Welt zu rechtfertigen.

    Es gelingt ihnen auch weitgehend und es wird ihnen so lange gelingen, so lange es Menschen gibt, die den Einsatz von Gewalt ebenfalls gutheissen und damit diese Verbrecher aus Politik , Wirtschaft und Kirche in ihrer verlogenen Argumentation (wenn oft auch nur unbewusst) unterstuetzen. Ich will an dieser Stelle ausdruecklich festhalten, dass ich mit dem Begriff “Verbrecher” nicht alle Leute meine, die in der Politik, in der Wirtschaft oder in religioesen Gemeinschaften taetig sind. Gerade unter religioesen Menschen kenne ich unzaehlige, die eindrucksvoll Naechstenliebe praktizieren und die der Gewalt in jeglicher Hinsicht abschwoeren. Die meisten davon fand ich unter den Moslems, gefolgt von Buddhisten und Bali-Hindus, an letzter Stelle, weit abgeschlagen kommen dann diejenigen, die sich Christen bzw. Juden nennen.

    Uebrigens, Ich schreibe hier so gut wie nie fuer oder wegen Ohnweg, ich reagiere nur auf den Inhalt seiner Kommentare. Ich schreibe fuer mich selbst und vielleicht auch fuer den einen oder anderen Leser, der das Geschehen hier interessiert beobachtet und der an unserer Meinung interessiert ist. Es duerften hier ja weit mehr “Nur-Leser” unterwegs sein, als die meisten annehmen wuerden. Wenn Ohnweg meint, ich wolle ihn missionieren, dann liegt er wieder einmal falsch. Das Missionieren braucht es auch nicht, denn wir werden – jeder von uns – ohnedies von unserem Schicksal korrigiert, das praezise wie ein Uhrwerk arbeitet. Ein Ohnweg koennte seinem Schicksal zuvorkommen und selbst rechtzeitig die Richtung korrigieren, aber da sehe ich derzeit wenig Hoffnung.

    Zitat: “Hast Du schon daran gedacht, dass es die Systeme sind die geändert werden müssen? Dass solange diese bestehen es keinen Frieden geben kann.”

    Ich glaube nicht, dass von uns irgendwelche Systeme geaendert werden muessen, um Frieden moeglich zu machen. Im Gegenteil, das ist einer der fatalen Trugschluesse, die zur Zeit kursieren und eine der verhaengnisvollsten Fallen, in die jedoch die meisten Menschen reintappen, wie auch Ohnweg. Damit soll wohl wieder einmal Verantwortung nach Aussen geschoben werden und damit werden doch nur Taeter produziert, damit man sich dann hinterher leichter als Opfer fuehlen kann.

    Es geht vielmehr darum, sein eigenes Dasein und das eigene Verhalten auf den Pruefstand zu stellen und herauszufinden, wo man selbst veraendern und verbessern kann. Sich selbst zu veraendern bringt weit mehr als jeder, auch noch so eifrige Versuch bestehende Systeme zu veraendern, was uns ohnedies niemals gelingen wird. Mit der Veraenderung, die ich selbst in mir und fuer mich umsetze, veraendern sich aber auch die Systeme (auch wenn es nicht gleich jedem Betrachter spektakulaer auffallen mag!) und allmaehlich werden sich saemtliche Systeme veraendert haben – und zwar genau in die Richtung, die wir fokussiert haben. Wer sich der Welt selbst als “Krieger” praesentiert, arbeitet dem Krieg in die Hand, wer Gewalt gutheisst, wird Gewalt auch entsprechend vermehren. Wer seine Mitmenschen jedoch so behandelt, wie er selbst gerne behandelt werden moechte, z. B. verstaendnis- und liebevoll, verzeihend und vergebend, wird die bestehenden Systeme in diese Richtung beeinflussen. Nur was wir saeen, koennen wir auch ernten…

    Und nein, ich verstehe nicht, was dieses 12. Gebot bedeutet. Ich werde es wahrscheinlich auch nie verstehen, weil es mich weder tangiert, noch interessiert und ich mich deshalb auch nicht damit befasse.

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  27. Ohnweg sagt:

    Ich glaube es wird wieder einmal Zeit Klartext zu schreiben. Ich bin keineswegs der primitive Barbar, obwohl dieser Titel mich wenig stört. Ich bin keineswegs für Gewalt. Aber für Notwehr. Und dies gilt auch vor Menschen die Opfer von den heutigen widernatürlichen Systeme sind welche hauptsächlich aus dem Geldsystem, den Priesterreligionen und der Politik bestehen. Alle Kriminellen sind Opfer. Triebtäter sind Opfer der Ernährung, alkoholischer Getränke oder sonstigen Rauschmittel. Aber auch der falschen Erziehung die wiederum Systembedingt sind. Manche kann man resozialisieren, aber die Meisten finden keinen Fuss mehr. Was soll man mit diesen Menschen machen. Sie einfach machen lassen? Am Besten und wirksamsten ist die Abschreckung. Aber nicht durch Freiheitsstrafen sondern durch Leibeszüchtigungen in Tateinheit. Wenn dies nicht geht kann man die Verfolgung fast immer vergessen. Denn aufgeschobene Strafe hat keinen Lerneffekt mehr. Im Gegenteil. Übrigens, es ist nicht nötig Gliedmassen abzuhacken. Aber Pranger in Tateinheit ist auch nicht zu verachten.

    Die heutige Strafgesetzgebung ist reine Symtombehandlung. Was geändert werden muss ist die Lebensweise. Die Ursache. Die Systeme! Dann ändert sich sofort die Bösartigkeit der Menschen hin zu dem Gemeinsinn. Zur Gutartigkeit. Der Zorn tangiert zu Verständnis und Liebe. Und die Ohnmächtigkeit und Ungerechtigkeit in der Verteilung der Mittel in Tatkraft im Sinne einer Gemeinschaft. Der Kooperation anstatt Konkurrenz.

    Der Mensch ist ein Sippentier. Hier respektiert er eine flache Hierarchie. Alle Hierarchien darüber sind nur bei Notsituationen nötig und müssen sofort aufgelöst werden wenn die Notsituation nicht mehr besteht.

    Und jetzt in aller Deutlichkeit. Nur die vollkommene Überwindung der obigen Systeme wird dazu führen wieder menschlich zu leben. Das Gute im Menschen wieder aufleben zu lassen. Und jeder der die Symptome behandelt oder gar durch falschverstandene Liebe unterstützt ist direkt schuld an der jahrtausendealten Systemproblematik.

    Und deshalb sollte man alle Hebel in Bewegung setzen um die drei obigen Systeme zu überwinden. Der Anfang fängt bei einem persönlich an. Dann innerhalb der Familie. Dann bei den Sippen / Gruppen usw. Mitleid ist der falsche Weg. Mitgefühl schon eher. Aber Toleranz ist unproduktiv. Nicht die linke Backe hinheben ist die Lösung sondern solche Situationen durch Korrektur der Lebenssysteme von der Wurzel her zu vermeiden.

    Ubuntu, das Wildgansprinzip usw. zeigen den gewaltlosen Weg auf. Aber man muss ihn mit aller Konsequenz gehen. Halbe Sachen verpuffen. Zieht es durch oder lasst es bleiben. Und wenn ihr probiert durch Religion die Symtome in den Griff zu bringen, werdet ihr immer und immer wieder scheitern. Wer sich nicht selbst anlügt muss das unbedingt einsehen.

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  28. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    Deine Äußerungen sind soweit zutreffend – für alle, die sich als vernunftbegabtes Tier verstehen, also die reinen „grobstofflichen“ Materialisten.
    Der Fehler ist nur: in der Grobstofflichkeit allein gibt es keine „Lösung“. Das zeigt euer Dialog, du mit Gab-i, nur zu deutlich.

    Wer erkennt, daß er ein geistiges Wesen ist, das einen physischen Körper HAT, der findet auch den Weg aus der grobstofflichen Misere.
    Und das ist kein „unrealistisches Geseiere“, sondern knallharte Schul-Wissenschaft, wenn Dich diese Pseudo-Religion mehr überzeugt:
    einen ersten Ansatz findet man bei Klaus Volkamer (hier unlängst gepostet, aber auch andere Vorträge von ihm auf der Duröhre) und wenn man sich mit Wilhelm Reich beschäftigt, der die Entstehung von Leben aus anorganischer Materie erforscht hat.

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  29. Ohnweg sagt:

    Eigentlich interessiert das mich gar nicht mehr. Ich lebe mein Leben und damit hat es sich. Demnächst werde ich sowieso alle Verbindungen abbrechen. Der Ärger bringt es nicht. Ich komme in jedem System zurecht. Eine Sache der Anpassung.

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  30. gabrielbali sagt:

    @ ohnweg

    …..und weshalb aergerst Du Dich „eigentlich“? 🙂 🙂 🙂

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  31. Vollidiot sagt:

    Maln Zeichn setzn.
    Ohne Lichter.
    Geischtiger Vegetierer grüßt solidarisch Barbaren.
    Darauf ein Tannenzäpfle oder Tegernseer Spezial.
    Gibts auf Bali nedde.

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  32. Vollidiot sagt:

    Der Nazarener sprach gerne mit Huren, Zöllnern und diesem ganzen Pack.
    Mit Farisäern hatte ers nicht so – die waren ihm zu sicher und selbstgerecht und wußten total wo der Hammer hängt.
    Aber das haben die Farisäer nicht begriffen – bis heute nicht.

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  33. Ohnweg sagt:

    @Gabrielbali

    Da hast Du auch wieder recht. 🙂 Ich stelle halt den Schalter auf Durchgang und mosere weiter.

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  34. Vollidiot sagt:

    Also ich habe die Gnade, und da greif ich auf Dudes Lieblingsmetaffer zurück, in der Arschspalte eine Haarpopulation anzutreffen (ab und an), also mich damit auseinandersetzen zu dürfen.
    Alltag als Übung (Dürkheim) und Kontemplation.
    Und ich bin sicher Dude sieht das genauso.

    Gnade ist auch Erkenntnis und dem Menschen gegebener immanenter (aktiver) Prozeß – nur Prozeß im Progress – döös is fei anstrengend.
    Man spricht auch von begnadeten Menschen.
    Bescheidenheit hat dann auch etwas damit zu tun…………….

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  35. Ohnweg sagt:

    @Lucky

    Wenn ich Dich genau verstehe ist, dass wir auf unserer Ebene nichts ändern können? Auf diese Weise vergeben wir unsere schöpferische Macht! Das ist Fatalismus. Sollen halt meine Mitmenschen Vieh und sonstiges Kroppzeug sein wenn sie sich auf so eine Stufe stellen. Mögen sie vor den Altären Knien und sich bessere Zeiten wünschen. Ab mit ihnen zur Schafschur. Mich schert es nicht. Ich pflanze Apfelbäumchen und Dünge sie mit Pferdeäpfeln damit jeder zu höherem Bewusstsein kommen kann der in meiner Umgebung lebt und meine Botschaft vernimmt. Und das schon im Kindergarten.

    Übrigens, in meiner zukünftigen PYRAMIDE DER STILLE in Paraguay werde ich jeden Tag einen frischen Apfel und einen duftenden Pferdeapfel schön geviertelt in eine Ecke stellen wo jeder davon kosten kann. Übrigens, neue Sensation und vor allem Provokation von meinen Gedankengängen gefällig? http://ohnwegpyramid.blogspot.de

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  36. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    Die schöpferische Macht ist allen Menschen gegeben, genau wie der freie Willi, aber das alles kann nur bewußt genutzt werden, wenn man seine Verbindung zur Feinstofflichkeit wiederhergestellt hat.

    Solange man sich NUR in der grobstofflichen Materie wähnt, sind freier Willen und Schöpferkraft extrem eingeengt – und wenn sich der Mensch reduziert auf diese Grobstofflichkeit fixieren läßt – wie das seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden ein- und ausgeübt wird – dann bleibt man halt an Gewalt- und Machtkonzepten kleben und verschwendet so seine Schöpferkraft und seinen freien Willen an diese kurzlebigen Vorgänge, die uns als „feste Materie“ erscheinen.

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  37. Ohnweg sagt:

    Feinstofflichkeit ist der am meisten missbrauchte Begriff in der Esoterik. Wo am meisten gedichtet und hinterlistig hingeschwurbelt wird. Von mir wird man diesen Begriff selten hören. Obwohl ich mit diesem Begriff sehr gut umgehen kann. Es ist besser auf dem Boden zu bleiben und da Ordnung zu schaffen. Den Garten Eden zum Beispiel. Das verstehen die Menschen die mit Esoterik nicht umgehen können weil zu viel lächerliches dargeboten wird. Die Beziehung von Materie und Geist ist auf unserer Ebene nicht zu trennen. Das sollte man sich gut merken. Das eine beeinflusst das andere. Zuerst sät man und dann erntet man. Und das meine ich wörtlich. Und von kurzlebigen Vorgängen würde ich nicht sprechen. Die Ewigkeit findet in jedem Augenblick statt. Wie man sich bettet so liegt man. Auch das meine ich wörtlich. Also materiell.

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  38. luckyhans sagt:

    @ Ow:
    „Wie man sich bettet so liegt man. Auch das meine ich wörtlich. Also materiell.“ —
    Richtig, wir sind da ganz nah beieinander – in der grobstofflichen Materie unterliegt alles dem Gesetz von Ursache und Wirkung – auch wenn wir niemals in der Lage sind, ALLE Ursachen aufzufinden und ALLE Wirkungen vorab (oder auch nur hinterher) zu erkennen, da alle Wirkungen ihrerseits wieder Ursachen setzen, und da die Ursachen ein für uns undurchdringliches Geflecht bilden – schon allein weil man immer wieder „und warum dieses?“ fragen kann.
    Aber das Gesetz der Resonanz läßt sich mit grobstofflich-materiellen Überlegungen schon nicht mehr so richtig „erklären“ – dennoch wirkt es, ist Bestandteil unserer Wirk-lichkeit, wovon sich jeder jeden Tag überzeugen kann…

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  39. Ohnweg sagt:

    Resonanz kann man am besten mit dem Schall erklären. Auch da wird in der Esoterik viel verwechselt und auch kompliziert gemacht. Völlig unnötig. Das Leben kann so einfach sein. Wir haben vor lauter Wissenschaft und Esoterik das Gefühl für das materielle Dasein verloren. Das verlorene Paradies ist der richtige Ausdruck dafür.

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  40. Axel Tigges sagt:

    DER SCHALL DER MICH STÖRT LÖST BEI MIR KEINE RESONANZ AUS: DAS JA

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  41. Ludwig der Träumer sagt:

    Schick-s-al = Schick(t)-(da)s-Al(l): alles das, was das All uns schickt = unsere “Prüfungen” im Leben 😉

    Ja, ja, unsere tägliche Prüfung gib uns heute, dann wird das schon was mit dem Weg aus der grobstofflichen Misere.

    Zwischendurch zweifle ich an allem, was an Erklärungen für unser mieses Dasein so herumschwurbelt. Nicht falsch verstehen, ich bin genauso auf der Suche nach den Ursachen. Stelle aber immer mehr fest, daß jeder Erklärungsversuch irgendwie nichts taugt. Solange wir noch ‚so lange‘ schreiben müssen, stellen wir Bedingungen, die nie erfüllt werden können. Weder von mir selbst als auch von der großen Gemeinschaft.

    Habe heute einen Depre. Ein Anderer liegt in der Scheiße, weil er sich nicht mehr bewegen kann. Wieder ein Anderer hat nix mehr zu fressen oder ihm wurde ein Bein weggeschossen. Erkläre dem mal, daß alles im richtigen Zeitpunkt geschieht, zur eigenen Weiterentwicklung. Das können eigentlich nur Zeitgenossen, die davon nicht betroffen sind. Wie sagt E. Tolle so schön: ‚Lebe im Hier und Jetzt‘ oder – „Das Leiden ist so lange nötig, bis du erkennst, dass es unnötig ist.“ Oder noch kruder: „Viel Leid und viel Unglück entstehen, wenn Du jeden Gedanken, der dir durch den Kopf geht, für die Wahrheit hältst.“

    Danke Freunde, was soll das Geschwurbel? Hab ich mir mein Leiden wirklich durch meine Gedanken verdient? Da kann ich mir auch wieder gleich das alte Pfaffengeschwurbel reinziehen – ist auch nicht schlechter. Alles Abklatsch vom alten Todeskult. Ich maßte mir an, schon frühzeitig als Querdenker durch die Welt zu gehen, angefangen vom Kriegsdienstverweigerer bis hin zur Aufgabe meines Berufes, der nur dem Kapital diente.
    Wo liegt der Gewinn meiner Selbst? Auf Wolke sieben, in der Rettung einer Katze vor dem Verdursten, der Pflege eines Wurmes, damit ich nicht im nächsten Leben als solcher aufwache oder in der Zuwendung zu Jungfrauen?

    Hat mich nur in die Scheiße gezogen. Soll ich jetzt abwarten und Hinnehmen, was weiterhin passiert, bis ich dahinsieche und mich auf die nächste Inkarnation freuen, in der alles besser wird? Halleluja singen und beten: Alles geschieht zum richtigen Zeitpunkt? Geht’s noch?

    Wahrheit ist die Situation in der ich mich befinde – der Scheiße, in der ich mich befinde. Hab versucht, darauf sogar beim Steiner Antworten zu finden, der mir bisher plausibel erschien. Chaukee hat einen guten Beitrag zur Schule von Steiner geschrieben, der er aufgesessen ist.

    Scheißedabbl. Alles Umschreibungen des einen Satzes: Die Erbsünde durch das Naschen vom Baum der Erkenntnis. Der liebevolle Ahriman als Korrektiv zur Bewußtseinserweiterung, der uns erst mal in die Bewußtlosigkeit geschickt hat, damit wir aufwachen. Was für ein Arschloch. Der gleiche Typ wie alle Prediger und Besserwisser.

    Sogar hier auf bb laufen einige Gefahr, durch Interpretationen des bisherigen Denkens in die gleiche Falle zu tappen.

    Zwischendurch sehe ich die Gedanken von ohnweg als die Besten, die uns Menschen durch den Pfusch der Götter bringen. Dude bringt es zwischendurch auch auf den Punkt.

    Noch besser: Ulrich Horstmann mit seinem Aufsatz:

    Die Konturen einer Philosophie der Menschenflucht.

    Hab darüber hier schon mal geschrieben.
    Warum eigentlich die Aufregung über die Scheiße in der Welt – über die Drecksäcke von Politiker und Kapitalisten, die Gefahr durch Atombomben wenn
    3. Jeder Moment, in den etwas beginnt oder endet, ist genau der richtige Moment.

    Wenn dem so stimmen sollte, kann ich die Schreiberei sein lassen und mich in der Kneipe vergnügen.

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  42. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    Man kann vieles. Und das Leben ist auch einfach, denn alles Geniale ist einfach.
    Das bedeutet aber nicht, daß es auch immer einfach zu verstehen ist. 😉

    Der Volksmund sagt auch schon: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.“
    Das ist aber keine Resonanz – das nennt sich Echo. 😉

    Resonanz ist das automatische Mitschwingen einer Saite, wenn der Ton ertönt, auf den diese Saite gestimmt ist. (grobstofflich)
    Wenn man sagt, daß wir genau diejenigen Menschen, Gefühle, Handlungen, „Nachrichten“ wahrnehmen, mit denen wir gedanklich „mitschwingen“, so entsteht der Eindruck, daß wir das „anziehen“ – das ist aber nur unsere Wahrnehmung.

    Das Gesetz der Resonanz besagt jedoch viel mehr.
    Die feinstofflichen Schwingungen, die wir mit jedem Gedanken, mit jedem Vorhaben (Wollen), mit jedem Wort, mit jeder Tat aussenden und die in Echtzeit mit dem allgegenwärtigen Äther-Feld interagieren, sie ziehen dann per Resonanz, per Mitschwingen, genau die Gedanken, Vorhaben, Worte und Taten anderer Menschen und Wesen an, die ähnlich denken.

    Das ist momentan grobstofflich nicht zu erklären, denn der Äther ist ja „wissenschaftlich“ mehrfach „abgeschafft“ worden, u.a. für die SRT.
    Er wurde zwar auch wieder „angeschafft“, darunter vom „Abschaffer“ Zweiholz persönlich (weil er ihn für die ART wieder brauchte), aber das hat die sog. „wissenschaftliche Welt“ (warum wohl?) bis heute nicht zur Kenntnis genommen…

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  43. luckyhans sagt:

    @ LdT:
    Noch einer, der im Kampf-Modus festhängt.

    Wer hat denn hier gesagt, daß wir alles geschehen lassen und passiv hinnehmen sollen? Keiner.
    Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott (was auch immer man unter Gott verstehen mag).

    „Prüfungen“ heißt nicht kämpfen, sondern erkennen und bewältigen – was halt gerade „gefordert“ wird.
    Das kann stille Hinnahme oder laute Hingabe sein, Kampf oder Rückzug, aber stets erkennen und sich weiterentwickeln.

    Und wenn wir etwas als Leid oder Unglück ansehen, dann ist das unsere Interpretation.
    Es gibt diese schöne Geschichte vom Bauern mit seinem Pferd und seinem Sohn, wo sich ständig „Glück“ und „Unglück“ ineinander „umwandeln“.

    Laut Hirnforscher Spitzer kommen etwa 7% unserer ca. 50.000 täglichen Gedanken zur Wirkung, d.h. werden umgesetzt.
    Das wären immernoch gut 3500 pro Tag – nicht eben wenig.
    Aber nicht die Masse macht es, sondern die Qualität: WELCHE Gedanken lassen wir so „durchsausen“, und welche sehen wir als „wichtig“ an.
    Erneut: unsere Interpretation.

    Genau darin unterscheiden wir uns voneinander und auch von uns selbst zu verschiedenen Zeitpunkten.
    Heute schreiben wir unsere Gedanken nieder, und morgen gehen wir an derselben Stelle in die Kneipe.
    Alles passiert genau so, wie es muß, damit wir zum richtigen Zeitpunkt die richtige Erkenntnis haben KÖNNEN.

    Und wenn wir uns davor „spreizen“ und nicht erkennen „wollen“, dann wird es einen neuen Moment geben dafür – etwas „nachdrücklicher“ als der vorige. („wer nicht hören will, muß fühlen“ sagt der Volksmund dazu)
    Und wenn wir erneut nicht „willig“ sind, wird uns eine noch härtere Situation zu derselben Erkenntnis führen – und so geduldig immer weiter – bis wir es „begriffen“ haben und reif sind für die nächste Lektion.
    Oder bis die Inkarnation wegen Zwecklosigkeit (weil Lernabstinenz) abgebrochen wird – der berühmte „Unfall“ („plötzlich und unerwartet“ – was fast immer gelogen ist).

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  44. gabrielbali sagt:

    @ luckyhans

    Volle Zustimmung, bestens veranschaulicht! – Herzlichen Dank!
    .

    @ den Traeumer

    Zitat: “Hat mich nur in die Scheiße gezogen. Soll ich jetzt abwarten und Hinnehmen, was weiterhin passiert, bis ich dahinsieche und mich auf die nächste Inkarnation freuen, in der alles besser wird? Halleluja singen und beten: Alles geschieht zum richtigen Zeitpunkt? Geht’s noch?”

    “Hat mich nur in die Scheiße gezogen” – WER denn oder WAS hat Dich da rein gezogen?

    Hat Dich da wirklich etwas “gezogen”? Warst bzw. bist Du das nicht selbst und ganz alleine, der zieht?

    Warum uebernimmst Du nicht endlich die volle Verantwortung fuer Dein Schicksal und damit auch fuer Dein Leben?

    Dein Kommentar, in dem Du Dich beklagend durch das Thema jammerst und Verantwortung abzuschieben trachtest, zeigt deutlich sichtbar auf, wie Du Dich selbst in die Scheiße ziehst. Schaust Du da einmal mutig hin und beginnst die Verantwortung fuer diese “Scheiße” in die Du meinst “gezogen worden zu sein” selbst und bewusst zu uebernehmen, beginnst Du bereits damit, Dich aus der erwaehnten Scheiße zu befreien – und NUR DANN!

    Ergreife selbst die Initiative und – vor allem – entwickle auch freundliche Gedanken, dann wird es Dir schnell besser gehen und auch Du wirst frei!

    VERANTWORTUNG UEBERNEHMEN – Das ist alles, was zu tun ist…

    .

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  45. Ludwig der Träumer sagt:

    @lucky, danke für Deinen Einwurf. Ich betrachte das Geschehen inzwischen eher als Zuschauer, den nix mehr erstaunen kann. Mein Kampfmodus, wenn ich den noch inne hätte, würde anders aussehen als mich mit den Hintergründen – dem Herr-Sklaventum auseinanderzusetzen. Mit dem hätte ich heute das monetäre Existenzminimum oberhalb 10.000 €/ Monat als Rente. Was hat mich also bewegt, dieses Ziel zu verlassen? Nun, genau die entsetzliche Vorstellung, daß da außer Konsumieren nix mehr kommt vor dem Tod.

    Lucky, hab Dein Smily hinterm Eingangssatz durchaus gesehen.

    Ich bin auf die Suche nach dem Sinn des Lebens, hat mir mein Hirn, was das auch immer sein mag, eingeflüstert. In diesem Modus befinde ich mich jetzt. Modus? Mode, eine Wortverwandtschaft? Egal. Ich bin auf der Suche, was – Ist.

    Gabrielbali, Ich bin immer wieder erstaunt, daß Zeitgenossen aus ein paar Gedanken von mir daraus schließen, daß ich um mein Leben jammere und keine Selbstverantwortung habe. Kommt einfach mal in der Mühle vorbei und zeigt mir, wo meine Selbstverantwortung fehlt.

    Durch die Ich-Form in meinem Comment scheint etwas falsch verstanden zu sein oder durch Schnellesen, wie es mir des öfteren passiert. 😀 Wenn ich ihr oder wir geschrieben hätte, wäre eine Welle der Distanzierung auf mich gestürzt.

    Verhindert nicht gerade die Fokussierung auf das Selbst, das alles in der Hand zu seinem Glück hat, die eigentliche Menschwerdung, ebenso die Erklärungsversuche der ‚Denker‘, die den Einfluß einer höheren Instanz predigen. Der Hinduismus machts vor.

    Wir beißen uns an verschiedenen Religionen, Philosophen, den Gedanken der Nachbarn oder manchmal an unseren eigenen fest und finden für uns plausible Erklärungen, die wir als die Wahrheit sehen.

    Wer sagt denn, daß Zufall wirklich Zufall ist, wie es dir zufällt zu und gut ists? Ich komme inzwischen, wenn ich mir das bisher angelesen und angedachte betrachte immer mehr zu dem Schluß, daß zumindest der zweite Schöpfungsgedanke, die Installation der Hilfsgötter und Luzifer oder Ahriman zwar gut gemeint aber deren Unfähigkeit die Welt in das heutige Chaos brachten.

    Mit diesen Gestalten waren die ersten Manger geboren unter denen wir heute noch alle zu leiden haben. Ich zweifle z. Zt. an der ‚reinen‘ Selbstverantwortung. – mit

    Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott (was auch immer man unter Gott verstehen mag).

    Wenn ein Werk geschlossen wird und 10.000 Menschen arbeitslos werden und nix mehr zu fressen haben, ist jeder selbst schuld an seinem Schicksal? Eine Atombombe, die auf ihre Köppe fällt ebenso. Wäre er vorher nach Südamerika oder sonstwo ausgewandert, Bohnen angebaut, sein Leben selbst in die Hand genommen, wäre ihm das nicht passiert. Grübel, grübel. Warum hat er sich im Bombenhagel aufgehalten? Geh ma ford mit der ausschließlichen Selbstverantwortung für mein Leben.

    Ich habe mich viel mit dem kleinen Arschloch befaßt, es niedergemacht im Bezug auf Selbstverantwortung. So einfach scheint mir die Sache heute nicht mehr zu sein. Karmaaufarbeitung hin und her. Ich denke heute weiter.

    Merkt denn keiner, daß die Predigt von der reinen Selbstverantwortung für sein Schicksal – jeder ist seines Glückes Schmid – nichts anderes ist als eine andere Form von Pfaffengeschwurbel? Paßt wirklich gut in unsere heutige Zeit. Die Elite grinst sich eins über solche Denkweisen. Besser könnte es für die nicht laufen. Bin erstaunt, daß ihr da noch einhirnt. Vermutlich geht das nur, wenn man nicht wirklich selbst in der Scheiße hockt.

    Lucky, versuche mir mal mal zu erklären, was Mitte ist, in der wir uns am wohlsten fühlen und wie wir dahin kommen.

    Zitat von gabrielbali: „Warum uebernimmst Du nicht endlich die volle Verantwortung fuer Dein Schicksal und damit auch fuer Dein Leben? Dein Kommentar, in dem Du Dich beklagend durch das Thema jammerst und Verantwortung abzuschieben trachtest, zeigt deutlich sichtbar auf, wie Du Dich selbst in die Scheiße ziehst.“

    Die Welt ist zu komplex als daß man den Verursacher für das Elend ausschließlich auf den Einzelnen verorten kann.

    Zufall mal anders betrachtet – als die Unvollkommenheit der Schöpfung, die erst in der Entwicklung ist. Daher denke ich heute, es gibt zwei Arten von Zufall. Der eine, der hier propagiert wird – es fällt dir zu- und der andere statistisch chaosmäßig bestimmt aus Versuch und Irrtum und in Folge wieder Versuch und Irrtum bis etwas Gutes im Sinne der Schöpfung herauskommt. Das kann dauern. Wir reden von Gottes Plan. Was ist ein Plan? Eine Vorstellung, etwas verwirklichen zu wollen. Während der Bauzeit muß er oft korrigiert werden um das Ziel zu erreichen. Nach dem Bau stellen wir fest, daß alles unvollkommen war.

    In diesem Kontext betrachtet, erhält der Zufall eine andere Qualität. Er entschuldigt von der eigenen Unzulänglichkeit und könnte endlich das fördern, was den Menschen ausmacht. Die Unvollkommenheit anerkennen, die nicht durch ausschließliche Selbstverantwortung beendet werden kann. Dazu ist der Einzelne nicht in der Lage.

    Das füreinander da sein, wenn einer in der Scheiße hockt, ohne Wenn und Aber. Es kann jeden treffen. Nix mit selber schuld. Das Erkennen, daß wir alle im gleichen Boot hocken. Kein ‚Hilf dir selbst mehr… Das ist alles Religion, Pfaffengeschwurbel.

    Der Zufall ist, wie das Wort schon sagt – Zufall, nicht vorausgeplant und in der Schöpfungsgeschichte. Etwas, das nicht vorhergesehen wurde und auch nicht konnte.

    Das Leben ist so, voller Zufälle. Nix mit ausschließlich selber schuld.

    Erwarte keine Antwort mehr auf meine Gedanken. Werde ich mich jetzt den Dingen widmen, die mir begegnen, ohne an die Scheiße von Selbstverantwortung zu denken – einfach machen, was ich kann – und wenn ich selbst daran untergehen sollte. Wenn jemand daran was ändern will, sei er Willkommen mit Rat nä mit Tat. Alles andere ist Selbstverarschung.

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  46. luckyhans sagt:

    @ LdT:

    Danke, daß Du meinen „Einwurf“ richtig angenommen hast… 😉
    Ich denke, wir sollten uns vielleicht daran erinnern, daß wir nur uns selbst haben, an dem wir „herumarbeiten“ können. Wir können weder andere Menschen überzeugen noch zu etwas bringen – egal was wir tun.

    Wenn die anderen nicht selbst etwas VON SICH AUS „wollen“, werden sie nichts tun – egal wie oft und wieviel wir auf sie einreden/-prügeln.
    Auch der gequälte Sklave wird, in einer Abschätzung der möglichen Folgen, öfter lieber buckeln als sich widersetzen gegen die Gewalt: „ich werde jetzt lieber den Anweisungen folgen, sonst kann es mich das Leben kosten“… – es ist also wieder SEINE EIGENE Entscheidung.
    Ja, das klingt hart, aber es ist so.

    Auch die Menschen, die in einem Kriegsgebiet bleiben, treffen diese Entscheidung bewußt. Sie gehen das Risiko ein, daß sie eines der Opfer werden, weil sie entweder ihr Haus nicht verlassen wollen, oder weil es ihnen eh egal ist, da sie schon Rentner sind und mit dem aktiven Leben abgeschlossen haben, oder weil sie damit ein Zeichen setzen wollen, daß sie sich nicht alles gefallen lassen wollen, oder warum auch immer.
    Denn aus jeder ausweglosen Situation gibt es immer mindestens zwei Auswege.

    Also: niemand ist NUR Opfer, sondern auch immer bewußt Handelnder („Täter“).

    Es geht bei der Eigenverantwortung auch nicht darum, jeden Menschen für sein Unglück selbst verantwortlich zu machen – das ist falsch verstandene Eigenverantwortung.
    Denn wenn „jemand“ uns für unser Unglück „verantwortlich MACHEN“ will, dann ist das genau das Gegenteil von Eigenverantwortung – das ist Fremdbestimmung in höchster Form.
    Wenn ich selbst meine Situation betrachte und dabei feststelle, daß ich jederzeit mein Bestes getan habe, damit mein Leben den von mir gewünschten Inhalt bekommt, dann können mir andere erzählen was sie wollen – das kratzt mich nicht die Bohne – dann bin ich mit mir erstmal „zufrieden“, egal was „passiert“ (vorbeigegangen?) ist.

    Einzig könnte ich mir Gedanken machen, warum es mich TROTZDEM „getroffen“ hat, was ich JETZT Unglück nenne – aber siehe die bekannte Morgenstern-Geschichte vom Bauern und seinen Pferden und Söhnen, wo Glück und Unglück sich ständig ineinander umwandeln (http://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=7228&edit=0) – was mir heute als „Unglück“ erscheint, kann ich morgen vielleicht schon als riesigen Glücksfall erkennen.

    Auf jeden Fall will mir jedes Ereignis in meinem Leben etwas „sagen“/“zeigen“, auf etwas hinweisen.
    Bis hin zum Nachdenken, ob ich denn den „richtigen“ Inhalt für mein Leben angestrebt habe.
    Also: kein Pfaffengeschwurbel, sondern gesunde Lebenseinstellung. 😉

    Du fragst nach der Mitte:
    das ist der Seelenzustand, wenn ich mich ausgeglichen und geborgen fühle, wenn ich weder in Traurigkeit noch in Glückseligkeit versunken bin, wenn ich mit mir und meinem Leben gerade voll zufrieden bin, wenn in meinem Umfeld alles „paßt“ und momentan keine Dinge mich aus dem Gleichgewicht bringen können, wenn ich voll im Lebensfluß drin bin und dies fühle.
    Jeder hat einen eigenen „Zugang“ zu seiner Mitte. Oft gelingt es, wenn man die Anforderungen an sich und seine Umgebung ein wenig „herunterschraubt“, um diese Ausgeglichenheit zu fühlen…

    Und bei aller Komplexität des Lebens, der ich selbstredend beipflichte: es kann keinesfalls darum gehen, daß wir immer uns als „Steuermann unseres Daseins“ fühlen (eben wegen der Komplexität gar nicht möglich und deshalb auch nicht erstrebenswert – da landet man immer in der Depre, weil man es nie erreicht), genauso wie wir uns nicht als „ständig gesteuert“ fühlen können (denn wir haben ja unseren freien Willi).

    Und auf keinen Fall sollten wir „Zufall“ und „Ausnahme“ verwechseln. Es ist ein Kennzeichen dieses Universums, daß es IMMER und für ALLES mindestens (oder genau) EINE Ausnahme geben muß (und gibt) – das ist die Voraussetzung für jeglichen Entwicklung – mehr dazu siehe http://www.physik.as/ausnahme.pdf – es lohnt sich, das zu lesen. 😉

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  47. gabrielbali sagt:

    @ Ludwig (und – ganz nebenbei – auch an ohnweg)

    Zitat von Ludwig: “Gabrielbali, Ich bin immer wieder erstaunt, daß Zeitgenossen aus ein paar Gedanken von mir daraus schließen, daß ich um mein Leben jammere und keine Selbstverantwortung habe. Kommt einfach mal in der Mühle vorbei und zeigt mir, wo meine Selbstverantwortung fehlt.”

    Lieber Ludwig, ich pflichte Dir bei in Deinem Erstaunen, vorausgesetzt, ich haette aus ein paar Gedanken von Dir geschlossen, Du wuerdest “um Dein Leben jammern”. Das habe ich aber nicht. Du muesstest nur aufmerksamer lesen, was ich gepostet habe. Ich habe geschrieben, dass “Du Dich DURCH DAS THEMA JAMMERST” und das ist doch wahr und etwas voellig anderes als “um Dein Leben jammern”, oder etwa nicht? Ich habe auch nicht geschrieben, dass “Du keine Selbstverantwortung hast”. Ich habe mir nur erlaubt, Dir eine simple und leicht verstaendliche Frage zu stellen. Hier ist sie noch einmal:

    “Warum uebernimmst Du nicht endlich die volle Verantwortung fuer Dein Schicksal und damit auch fuer Dein Leben?”

    Liest Du aufmerksam und genau, dann wirst Du schnell erkennen, dass es mir um das kleine Woertchen “volle” ging. Ich selbst habe in meinem langen Leben gelernt – Gott sei dafuer gedankt – die volle Verantwortung fuer das zu uebernehmen, was mir geschieht. Das war ein langwieriger und hoechst muehsamer Prozess, in dem mir mein Ego doch tatsaechlich staendig drein- und einreden wollte, dass dies alles bloss Unfug sei, da ich gar nicht fuer alles verantwortlich sein koenne, was “so passiert”. Aehnlich wie Du das formulierst:

    “Die Welt ist zu komplex als daß man den Verursacher für das Elend ausschließlich auf den Einzelnen verorten kann”.

    Mein damals noch uebermaechtiges Ego verwendete diesselbe, in die Irre fuehrende Argumentation und es brauchte Jahrzehnte, bis “es” auch von mir endlich begriffen wurde…

    Du scheinst zu uebersehen, wie die meisten Anderen auch, dass wir nicht nur individuell unser persoenliches Schicksal erschaffen, sondern auch im Kollektiv daran wirken, sehr emsig sogar und unentwegt. Dies alles findet selbstverstaendlich auf der seelisch-geistigen Ebene statt, wohin nur die wenigsten von uns hinsehen (koennen). Dazu, um das zu koennen, fehlt es meist an EINSICHT.

    Ein Beispiel:

    Ich sitze mit 250 anderen Passagieren in einem Airliner (auf dem Weg von A nach B), der von zwei Piloten gesteuert wird, die die letzte Nacht durchgesoffen haben und die daher entsprechend vermindert in der Lage sind, ihren Job verantwortungsbewusst zu erfuellen. So kommt es auch zu einem fatalen Fehler im Cockpit und das ausser Kontrolle geratene Flugzeug crasht gegen einen Berg. 249 Menschen kommen zu Tode, die Piloten und ich inklusive, aber ein einziger der Fluggaeste kommt mit dem Leben davon. Ein Kleinkind ueberlebt wie durch ein Wunder und kommt, sieht man von ein paar kleinen Schrammen ab, ohne Verletzungen davon.

    Wer ist in der Lage zu erkennen, dass sich die Seelen aller an diesem Geschehen Beteiligten – und damit auch ich! – abgesprochen und dieses Ereignis GEMEINSAM, also KOLLEKTIV kreiert haben? Nahezu alle, genaugenommen 249 der Beteiligten, offenbar mit dem klaren Ziel, diese/ihre Inkarnation zu beenden, eine einzige der beteiligten Seelen jedoch mit dem – ebenso klaren – Ziel, “nur eine schaurige Erfahrung” zu machen und koerperlich heil zu ueberleben. Der Alkohol (der uebrigens nicht mein Ding ist – ich trinke seit fast 40 Jahren keinen Tropfen Alkohol mehr!) wurde in dieser komplexen Kreation aller als bedeutsamer Helfer eingebunden, die ev. Schwaeche der Piloten, dem Alkohol zugeneigt zu sein, ebenfalls.

    Dazu wurde auch erfolgreich Einfluss auf den Dienstplan der Airline genommen und am Ende sassen die “richtigen Piloten” im Cockpit, die “richtige Crew” wie auch die “richtigen Passagiere” in der Kabine und das von allen beteiligten Seelen geplante Ereignis konnte seinen vorgesehenen “richtigen Lauf” nehmen. Leute, die fuer diesen Flug Tickets hatten, deren Seelen diese gewaltige Erfahrung jedoch nicht benoetigten, blieben zum Beispiel im Taxi auf dem Weg zum Flughafen im Verkehr stecken und versaeumten (aus ihrer ersten Sicht) “dummerweise” ihren Flug, andere haben rechtzeitig und vor allem “zufaellig” auf einen anderen Flug umgebucht.

    Alles war “richtig”, alles war sogar “perfekt”, einzig die Einschaetzung der Menschen, die sich dran machten, das Gesamtereignis zu beurteilen, ist – und bleibt meist – “falsch”. Wer nur in den anerzogenen Denkmustern denkt – und dies tun wohl die meisten von uns – und wem die Einsicht fehlt, wird stets nur zu falschen Schluessen kommen, die mehr oder weniger schnell “Schuldige” oder zumindest “Verantwortliche im Aussen” ausmachen bzw. herbeizaubern.

    Nur wer gelernt hat, die Verantwortung fuer sein persoenliches Schicksal voll und ganz, d. h. auch bewusst selbst zu tragen, wird auch solche komplexen Zusammenhaenge sehen bzw. richtig deuten lernen. Alle anderen Beobachter werden stets von “Pech” oder “Unglueck” oder gar von “verantwortungslosen Piloten” sprechen, werden vielleicht auch den Alkohol verteufeln oder eventuell die Fluggesellschaft auffordern “endlich bessere Kontrollen” einzufuehren (da solch ein, mit Alkoholgenuss verquicktes “Unglueck” moeglicherweise irgendwann zuvor bereits passierte).

    All das geht an der wahren Ur-Sache voellig vorbei und ist bloss “Abschieben von Eigenverantwortung”.

    Da wir ausnahmslos selbst die Schoepfer unseres Schicksals sind – auch wenn wir gleichzeitig fast immer im Kollektiv taetig werden – ist es verschwendete Energie, Schuldige oder Verantwortliche im Aussen zu suchen. Wir werden die „Taeter“ im Aussen niemals finden, auch wenn wir uns dieser Illusion der Fremdbestimmung noch so leidenschaftlich hingeben moegen (was viele Leute liebend gerne tun!). Solche Versuche werden fuer den Einzelnen stets im Leid, in Truebsal, in Depression und letzlich in einem “furchtbaren, negativen Sumpf” enden.

    Genauso, wie im Ereignis mit dem von mir als Beispiel erwaehnten Airliner beschrieben, wurde auch der grosse Tsunami, Weihnachten 2004, von den Beteiligten kreiert. Letztlich nutzten fast 300.000 Seelen das Ereignis, um die Dimension zu wechseln bzw. ihren menschlichen Koerper zurueckzulassen. Ja, und Milliarden in Menschengestalt inkarnierte Seelen, rund um den Globus, kreierten dieses Grossereignis mit, um mitzuleiden bzw. mitzufuehlen. Ein gewaltiges Ereignis fuerwahr, das in Wahrheit fuer fast die gesamte Menschheit ein wertvolles Geschenk darstellte. Zum Beispiel auch, um wieder mehr Mitgefuehl zu generieren. Alles in Allem eine Kreation, an der fast die gesamte Menschheit beteiligt war. Auch um mehr Mitgefuehl in unsere Welt zu bringen, wurde dieses weltbewegende “Unglueck”, das – wie alle anderen Ungluecke auch – in Wahrheit unser aller “Glueck” und ein de facto ein wertvolles “Geschenk” war, von uns allen gemeinsam, milliardenfach im Kollektiv, kreiert.

    Der Umstand, dass dies vor allem von jenen Menschen, die (noch) glauben Angehoerige “verloren” zu haben, anders wahrgenommen wird, aendert nichts daran, dass es sich um eine Kreation ALLER handelt und damit auch von all jenen “Opfern”, die als Seelenwesen ihren stofflichen Koerper zurueckgelassen haben. Wir sollten achtgeben, und uns von den vielen “Mitleidenden” moeglichst nicht runterziehen lassen und wir sollten uns vielmehr an den “Mitfuehlenden” orientieren und damit unsere Energie wieder hochbringen. Wer im Mitgefuehl bleibt und konsequent aufhoert mitzuleiden, hat bereits einen grossen Schritt in Richtung Freiheit gemacht.

    Wer als menschliches Wesen inkarniert hat und als Mensch frei werden will, kommt um das hundertprozentige, bewusste Uebernehmen der Verantwortung fuer ALLES, was ihm widerfaehrt nicht herum. Daran fuehrt kein Weg vorbei. Das Gesetz des Saeens und Erntens beachten, auch das Affinitaetsprinzip bzw. das Resonanzgesetz im Auge behalten, Mitgefuehl mit allen Kreaturen entwickeln und das Tor zur Freiheit beginnt sich ganz gewiss zu oeffnen.

    Zitat von Ludwig: “Wenn jemand daran was ändern will, sei er Willkommen mit Rat nä mit Tat. Alles andere ist Selbstverarschung.”

    Ja, lieber Ludwig, ich wiederhole gerne meinen bereits oben gegebenen Rat (der auch fuer Freund ohnweg gilt):

    Ergreife selbst die Initiative, BEENDE DAS JAMMERN und – vor allem – ENTWICKLE AUCH FREUNDLICHE GEDANKEN, dann wird es Dir schnell besser gehen und auch Du wirst frei!

    VERANTWORTUNG UEBERNEHMEN, und zwar VOLL und GANZ – das ist alles und das Einzige, was fuer uns zu tun ist, wollen wir uns von den Fesseln befreien, die wir uns selbst angelegt haben und die wir uns taeglich aufs Neue anlegen… 🙂

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  48. Ohnweg sagt:

    So wie man in den Wald hineinschreit so hallt es heraus. Und das gilt natürlich auch umgekehrt. Wenn mich ein Wald anschreit holze ich ihn ab. Das ist Resonanz. Und ich wiederhole mich zum Tausendstenmal: Hier auf Erden gilt Geist und Materie gleichsam. Es ist ein ewiges Spiel. Was im Himmel geschieht interessiert mich nicht Der ist „oben“, also unerreichbar und nützt mir nichts. Den himmlischen Einfluss habe ich in mir. Das ist mein einzigstes Gesetzbuch. Den irdischen Gesetzen gehe ich aus dem Weg sofern sie sinnlos sind und nur einer Gruppe in der Gruppe nützen. Scheingesetze nennt man das. Schutzgesetze. Denn im Krieg darf man morden im zivilen Leben hingegen nicht. Ja nun? Und was jetzt?

    Der Selbsterhaltungstrieb ist auch ein Gesetz. Es ist prinzipal. Also naturgerecht und ein überall anzutreffendes Gesetz. Und jetzt, ihr Schlaumeier welche keiner Fliege etwas zu Leide tun wollen? Es führt zu nichts. Man kommt gegen Religion und wissenschaftliches Geschwurbel nicht an. Ich bin nur noch am Pisacken weil ich noch lebendig bin und mir tote Zirkelschlüsse gegen den Geist gehen. Gehörig auf die Nuss gehen. Eben ein Resonanzvorgang erster Güte. Und Ursache und Wirkung ist sowieso ein Ding das oft nicht nachverfolgt werden kann. Also als Zufall betrachtet werden kann. Was stört mich ein Reissack der in China umgestürzt ist. Weiss ich ob der Schmetterling in Südamerika einen ausgewachsenen Sturm in Europa erzeugen kann? Ich habe wichtigeres zu tun. Ändert die Systeme. Tauscht Köpfe aus. Das wäre sinnvoll. Das geht auch gewaltfrei. Reibungen sind natürlich vorauszusehen. Wo gehoblt wird fallen Späne. Na und?

    Wartet also weiter auf den Messias. Denn die blöckende Menschenherde bringt den Arsch nicht hoch. Und die Verantwortungsträger wurden alle gekauft. Und die Gerechten und Krieger, so wie ich einer bin, werden unterdrückt. Von der eigenen, total initiativlosen und verblödeten Schafsherde. Ahhh…, jetzt habe ich mir wieder gehörig Luft gemacht. Meine beladenen Emotionen abgeladen. Jetzt könnt ihr sie wieder weiterschieben. Das ist gesund. Aber lernen kann man leider nicht daraus. Aber man kann den Ursache- Wirkungskreis unterbrechen. Siehe Beispiel oben mit dem Wald. Und deshalb interessiert und beeindruckt mich der Karmaschwindel in keiner Weise.

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  49. gabrielbali sagt:

    “Was im Himmel geschieht interessiert mich nicht, der ist “oben”, also unerreichbar und nützt mir nichts.”
    .
    .

    Dieser erstaunliche Satz, gefunden in einem Kommentar, koennte die Aussage eines Grundschuelers der 1. Klasse sein, der gerade mal auf knappe 2 Stunden Religionsunterricht zurueckblicken kann. Es ist schwer fassbar, dass ein Erwachsener so etwas schreiben kann und ist – sorry fuer meine direkte Offenheit – an Naivitaet wohl kaum zu ueberbieten.

    Wer den Himmel irgendwo “oben” und noch dazu als “unerreichbar” vermutet, ist wohl sehr, sehr erfolgreich konditioniert und bereits bestens dafuer praepariert, “hier unten” – zumindesst vorwiegend – die Hoelle zu erfahren.

    Liebe Kinder, so wie die Hoelle kein Ort ist, der sich z. B. “unten” befindet, so ist der Himmel ebenfalls kein Ort, der sich mit Koordinaten suchen und vielleicht “irgendwo da oben” finden liesse. Himmel wie auch Hoelle sind bloss persoenliche Zustaende, die wir nur in uns selbst erschaffen und welchen wir nur in uns selbst Raum geben koennen und dies selbstverstaendlich auch duerfen. Solange wir das nicht erkennen wollen und den Himmel fuer uns “oben” und dazu noch “unerreichbar” definieren, wird uns der wunderbare, himmlische Zustand “hier unten” selbstverstaendlich auch weiterhin weitgehend versagt bleiben.

    Liebe Kinder, nehmt euch in acht, wenn man euch auf’s Glatteis fuehren oder in die Irre locken will. Das tun gar viele Menschen, die das “Negative” predigen und welchen das “Positive” ganz offenbar ein Greuel – und zum Beispiel bloss unnuetzes “Pfaffengeschwurbel”- ist. Wir leben in einer Welt, die von vielen negativ gepolten Mitbewohnern bereits stark negativ gepraegt wurde. Es ist in gewisser Weise eine “kranke” Welt, in der erstaunlich viele Menschen ihr persoenliches Heil im Leid suchen, in der sehr viele Menschen moeglichst alles negativ sehen wollen und in der sich zahlreiche Menschen ihre persoenlichen Hoellen jeden Tag auf’s neue erschaffen. Ihre negative Welt ist eine beklemmende Welt des Mangels, ueber die sie sich auch gerne beklagen, ohne ueberhaupt wahrzunehmen, dass sie diesen Mangel ausschliesslich selbst erschaffen – sie tun dies fast unentwegt und “sehr erfolgreich” allein mit ihren Gedanken.

    Ihr duerft sehr wohl, aber ihr muesst diesen Menschen nicht folgen. Lasst sie im Regen stehen, lasst sie einfach dort, wo sie sind. Seid auf der Hut, denn sie setzen alles dran, Euch davon zu ueberzeugen, wie “sehr alles Scheisse” und wie “schlecht diese Welt” doch ist. Sie wollen in ihren selbstgewaehlten Hoellen nicht alleine sein und so locken sie euch mit allen Mitteln ihrer Kunst an, um dann in ihrem Elend brauchbare Spielgefaehrten zu haben. Spielgefaehrten, die es ebenfalls lieben zu jammern und die sich auch gerne ueber all das Leid beklagen, das ihnen – zumindest aus ihrer extrem eingeengten Sicht betrachtet – aus dem “boesen Aussen” zugefuegt wird.

    Lasst euch auch nicht davon beeindrucken, dass es gar so viele sind, die nach dem beschriebenen, leidvollen Konzept leben. Auch wenn diese Leute sogar in der Mehrheit sein sollten, es ist noch lange kein Grund, ihnen in ihre dunklen Abgruende oder gar in ihre tiefsten Hoellen zu folgen.

    Erinnert euch daran, dass ihr goettliche Wesen und aus Liebe gemacht seid. Ihr seid Liebe! Ihr seid Licht! Widersteht all den verstaendlichen Versuchungen dunkler Maechte, euer Licht abzudunkeln, bleibt selbst im Licht und bleibt auch in den lichten Hoehen!

    In Wahrheit lebt auch ihr – wie alles, was jemals kreiert wurde – in der Fuelle und dies sogar permanent – und ihr habt auch das Recht dazu, in der Fuelle zu leben. Als Mensch inkarniert und als freie Wesen erschaffen, habt ihr aber auch das Recht, der Fuelle zu entsagen, in den Mangel zu gehen und im Mangel zu leben (auch wenn dieser Mangel in Wahrheit nur illusionaer und nur fuer euch selbst gueltig ist!).

    Ihr habt das Recht fuer euch selbst Leid zu kreieren, wann immer ihr das wollt, habt auch das Recht folglich zu leiden und euch elend zu fuehlen. Ihr habt die Moeglichkeit zwischen Glueck und Un-Glueck zu waehlen, zwischen Gesundheit und Krankheit, unzufrieden oder zufrieden zu sein, das Glas als halbleer zu bedauern oder eben dankbar als halbvoll zu schaetzen (die Schaetze sind immer da, sie wollen nur gesehen und wahrgenommen werden!). Das Eine ist nicht besser oder schlechter, als das Andere. Ihr habt die Wahl hier oben im Licht zu leben oder in die Tiefen der Dunkelheit hinabzusteigen. Also waehlt, was immer euch gefaellt…

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  50. Ohnweg sagt:

    @Gabrielbali
    HILFE!
    Ich bekomme keine Luft mehr. Ich habe „oben“ in Anführungsstrichen geschrieben. Und ich nehme doch an, dass jeder geistig gesunde Mensch weiss was damit gemeint ist.

    Das Recht Leid zu kreieren? Und das auf Kosten anderer? Dieser unmenschlichen Logik kann ich nicht folgen. Ja, die Wahl und den Willen dazu hat man um zu wählen. Fabriksklave oder freier „Krieger“. Freidenker oder an der Priesternadel hängend. Alles andere sind viele Worte mit wenig Inhalt. Langweilig. Mein „Schwert“ ist schärfer. Scher Dich zur „Priesterhölle“ die auf der Welt die „Pest“ verteilt hat. Gehts noch?

    Ja, Gott hat den Sandkasten geliefert aber sandeln muss man selber. Ja, wir sind ein Teil des Schöpfers und deshalb können wir uns nach Innen richten. Aber wir sind verpflichtet den Garten Eden zu bilden. Auch wenn stellenweise Unkraut gejätet werden muss. Unser Planet wird verseucht. Ebenso unsere Körper. Das heilige Gefäss. Unser Geist wird vernebelt von Priesterreligionen. Hier möchte ich die Betonung auf das Wort Priester legen. Inzwischen braucht man ja einen Bulldozer um das Unkraut zu entfernen. Priesterlein nach Priesterlein. Bankster nach Bankster. Und die Schafsköpfe gehören gründlichst geschoren damit sie gesündere Wolle bekommen. Den Mitläufern gehört das Gehirn durchgeblasen damit sie wieder ohne Zahlen denken können.

    Es lebe hoch die Krieger des Sandkastens! Dreimal hoch! Priester, Leithammel und sonstiges Gesocks: Kuscht euch! Schwirrt ab! Verpisst euch! Zeigt uns endlich den Rücken. Denn wir Geisteskrieger stehen inzwischen spitz auf Knopf. Fürchtet euch die ihr Gottergebenheit verzapft. Eure Stunde hat geschlagen. Schluss mit der Verwirrung der Lämmer. Uns Krieger könnt ihr nicht mehr stoppen. Wir bringen das Feuer. Das Licht. Die Freiheit. Das Feuer um sich zu wärmen. Das Licht um klar zu sehen. Und die Freiheit um frische Luft zu atmen. Damit wir uns richtig verstehen. Denn ich weiss, dass Feuer schon wieder ein Haken sein kann um sich ranzuhängen um seinen Salm mit geifernden Mundwinkeln zu vergiessen. Denn Notwehr und Hausputz ist ja pure, rohe, primitive Gewalt. Huch…! Wie wird mir Bange.

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  51. gabrielbali sagt:

    Oh, da versucht sich einer rauszuwinden.

    „Oben“, unter Anfuehrungszeichen, ist also gar nicht ernst zu nehmen. Aber was ist mit dem beigefuegten Begriff Unerreichbar? Hat man da dummerweise auf die Anfuehrungszeichen vergessen?

    Zitat: “Das Recht Leid zu kreieren? Und das auf Kosten anderer? Dieser unmenschlichen Logik kann ich nicht folgen.”

    Wessen Logik ist diese wohl? Die Logik des Fragestellers? Woher nimmt der Fragesteller das Recht, sie als meine – und noch dazu “unmenschliche” – Logik zu praesentieren?

    Meine Aussage zum Thema Leid war die folgende hier und zu dieser Aussage stehe ich immer noch:

    “Ihr habt das Recht fuer euch selbst Leid zu kreieren, wann immer ihr das wollt, habt auch das Recht folglich zu leiden und euch elend zu fuehlen.”

    Dieses, mir unterstellte “Leid, auf Kosten Anderer” kann nur einem aeusserst negativen Denken des Betrachters entspringen und ist eine niedertraechtige Unterstellung. Ich habe mich klar und deutlich ausgedrueckt und es muesste jedem Leser klar sein, was ich meine.

    Das, und auch DAS – “Scher dich zur Hoelle”, “Verpisst euch” und “Ihnen gehoert das Gehirn durchgeblasen”, sind proletenhafte Versuche zu diffamieren und zu verletzen, mehr wohl nicht. Wer sich solcherart ausdrueckt und gleichzeitig vorgibt fuer den Frieden zu arbeiten, verliert die Glaubwuerdigkeit, zumindest fuer mich. Ich vermisse Toleranz und Respekt und auch ein entsprechendes Benehmen, Andersdenkenden gegenueber, was fuer mich eine Voraussetzung fuer ein friedliches Miteinander ist.

    Zitat: “Wir sind verpflichtet den Garten Eden zu bilden”. Was fuer ein Blendwerk, genaugenommen sogar eine Luege. Wir sind freie Wesen und zu gar nichts verpflichtet. Diese zitierten Worte koennten die eines Priesters sein, der Macht anstrebt und gerne unterjochen will. Weshalb sollte der Garten Eden gebildet werden muessen? Er ist laengst schon da, in seiner vollen Pracht. Wer will, darf den Garten pflegen, darf Unkraut entfernen, wo er Unkraut zu erkennen glaubt und solange er es nicht als Kraut erkennt. Wollt Ihr Euch eine Verpflichtung aufschwatzen lassen, die dann vielleicht zu einem schlechten Gewissen verleiten soll, wenn Ihr der Euch eingeredeten Verpflichtung nicht entsprechend nachkommen solltet? Nehmt Euch in acht. Genau so arbeiten so manche Priester und andere dunkle Kraefte…

    Ja, und wer es wagt, ihnen Licht entgegenzuhalten, wird umgehend diffamiert und beschimpft. Gluecklicherweise habe ich eine zweite Backe und weiss auch, dass sich die Dunkelheit stets vergeblich dem Licht entgegenstellt…
    .

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  52. Ohnweg sagt:

    Ohhhh jaaaa, im Sinnverdrehen seid ihr Priester Weltmeister. Ich glaube, ich drücke mich unmissverständlich aus. Denn ich komme mit dem Dreschflegel um die Spreu vom Weizen zu trennen. Pech gehabt, lieber Satanspriester. Dies ist keine Beleidigung sondern eine Ehre für diejenigen die durch Liebesgesäusel und Schuldeintrichterungen über das Karma ihre Schäfchen im Zaun halten wollen. Ich werde so oft persönlich angegriffen, so dass auch ich persönlich werde. Denn ich bin Schwertträger. Was für Früchte habt ihr Besserwisser und Geistesfesselungskünstler überhaupt zustande gebracht? Natürlich sind wir moralisch als Schöpferwesen dazu verpflichtet den Garten Eden real zu erschaffen. Oder was für einen Sinn soll denn sonst unsere Reencarnation haben. Wir sind doch auf keinem Lernplanet sondern auf einem Vollzugsplanet. Denn im Innern wissen wir doch was gut und richtig ist. Dazu brauchen wir doch euer Priestergesabbel nicht. Und wenn ihr euch noch so hinter Süssholzgeraspel versteckt. Beim Öffnen des Munde durchschaue ich euch. Denn ich drücke mich zwar blumig aus aber unzweideutig und werde bei Bedarf auch sehr direkt.

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  53. gabrielbali sagt:

    Sollte ich mich als “Priester” oder gar als “Satanspriester” angesprochen fuehlen? Hat derjenige, der sich hinter dem vielsagenden Pseudonym ohnweg verbirgt, gar keine Scheu auf die hier praktizierte Art hemmungslos zu verallgemeinern und den gesamten Priesterstand unisono in den Schmutz zu ziehen?

    Ich kenne Leute aus allen Religionen, die im Priesterstand, dazu ehrbare Menschen und ein Segen fuer die Menschheit sind. Zum Glueck bekommen sie von dem Schmutz nichts mit, der hier ueber sie geleert wird. Derjenige, der diesen Kot ueber sie ausschuettet soll sich jedoch nicht wundern, wenn er schon bald selbst bis zum Hals im Kot steckt. Oder steckt er gar schon? Der Bedauernswerte wird dann gewiss auch schnell Schuldige gefunden haben, denen er die Verantwortung dafuer in die Schuhe zu schieben trachtet. Darauf will ich sogar wetten.

    Da meint einer “Ich glaube, ich drücke mich un-MISSverständlich aus” und zeigt damit ganz deutlich auf, in welchem Problem er in Wahrheit steckt. Es wuerde dazu naemlich vollkommen ausreichen und viel verstaendlicher sein sich, wie ich, “verstaendlich” (statt un-miss-verstaendlich”) auszudruecken. Ich habe beobachtet, dass negativ ausgerichtete Leute es ganz besonders lieben, mit Negationen unterwegs zu sein: “Nein, ich luege nicht” oder “Nein, ich habe nicht die Unwahrheit gesagt” ist meist viel beliebter, statt einfach “Ja, ich sage die Wahrheit” zu formulieren. Oder eben auch das hier eingesetzte “un-miss-verstaendlich” anstelle des simplen, klaren und eindeutigen Begriffs “verstaendlich”.

    Lebensbejahende Menschen verwenden viel seltener Negationen. Sie sagen selbstverstaendlich auch haeufiger “Ja, ich bin dafuer”, statt “Nein, ich bin gar nicht dagegen”.

    Zitat: “Im Innern wissen wir doch was gut und richtig ist”.

    Die uralte Falle, in der noch immer viele sitzen. Hsin Hsin Ming, der beruehmte Weise aus dem Alten China hat es bereits vor 2.500 Jahren trefflich auf den Punkt gebracht. Die weise Botschaft ist aber noch lange nicht bei allen angekommen:

    Der vollkommene Weg ist niemals beschwerlich,
    doch achte stets, dass du nichts bevorzugst,
    nur wenn du aufhörst zu mögen (und nicht zu mögen),
    kann alles klar verstanden werden.
    Schon der kleinste Unterschied, den du machst,
    trennt fuer dich den Himmel von der Erde.
    Willst du die vollkommene Wahrheit erlangen,
    so befasse dich nicht mehr mit richtig und falsch.
    Denn der Konflikt zwischen richtig und falsch
    ist die Krankheit des Geistes

    Tao, der Weg – Hsin-Hsin Ming, China

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  54. Ohnweg sagt:

    Mitgehangen, mitgefangen. Da gibt es für die Freimaurer und Priester keine Ausrede. Auch nicht für den Schuhputzer vom Papst.

    „Wahre Worte sind nicht schön,
    schöne Worte sind nicht wahr.

    Der Gute redet nicht gefällig,
    wer gefällig redet, ist nicht gut.
    Der Weise ist nicht gelehrt,
    der Gelehrte ist nicht weise.“

    Lao-Tse, TAO TE KING
    Das heilige Buch vom Tao
    Neu übertragen von Zensho W. Kopp

    Übrigens braucht man nur meinen Nick anklicken um mein Sklavenmal (Namen auf dem Taufschein) aufzudecken. Seitenleiste beachten. Dass ich dieses Mal über den Taufschein erhalten habe ist die Schuld der Priesterhörigkeit und der Verdummten. Unwissenheit und Blödheit schützt vor diesem Mal nicht. Ich allerdings habe es abgelegt und mein wahrer Name ist mein Künstlername/Pseudonym. Und der lautet nun einmal Ohnweg.

    „Das aussagbare Tao
    ist nicht das ewige Tao.
    Der nennbare Name
    ist nicht der ewige Name.“

    Lao-Tse

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  55. Ludwig der Träumer sagt:

    @thomram, Was mich an Cioran reizt ist eine andere Art der (seiner) Problembewältigung. Eine klare Bestandsaufnahme ohne sie gleichzeitig wieder durch Hoffnung oder Glaube (er kam aus einer Priesterfamilie) zu vernebeln. Es mag hart, lebensverneinend – ja schockierend für den Leser daherkommen. Cioran wird als absoluter Nihilist und Pessimist interpretiert. Ich möchte sogar behaupten, sein Pessimismus ist derart groß, dass er sich in Optimismus umkehrt. Cioran gelingt es das Gefühl der Negativität, des Todes, des Selbstmordes, des sinnlosen Lebens derart plastisch und präzise zu beschreiben, dass ich keine andere Möglichkeit habe, als diese Gefühle zu transzendieren und in ihrem Gegenteil zu fühlen. Ein lebenswertes Leben von dieser Sichtweise aus aufbauend zu entwickeln, kann sicher vor einem späteren Absturz schützen, im Gegensatz zu all den Predigten, angefangen vom positiven Denken über Pfaffengeschwätzt oder sich einzureden: ‚Alles ist gut so wie es ist‘. …göttliche Wesen aus Liebe gemacht…. und es ist die Frage der eigenen Entscheidung, ob dieses Paradies eintritt. …

    Qwatschedabbl.

    Der Absturz ist damit garantiert. Ausnahmen gibt es immer. Eigene Entscheidungen gibt es nur bedingt. Sie bedürfen immer dem Abgleich mit den Mitmenschen. Wer dies negiert, ist für mich ein nicht für voll zu nehmen – als Mensch. Der Mensch ist und bleibt ein Rudelvieh. Schon deswegen kann es die EIGENE ENTSCHEIDUNG nie unabhängig treffen. hvcdfxcvhjnzute54erkhjölöä1 njfrfgff tr dd bn,m- 42

    Tschuldigung. Miau Meeh hat gerade mitgeschrieben mir vielleicht die Antwort auf: was ist der Sinn des Lebens gegeben. Es wird sich sicher irgendein Katzenguru finden, der das entschlüsseln kann. Gnade den Katzen, wenn er daraus Ratschläge oder eine Religion für die Katzen bastelt.

    Nur, wer die größte Denkscheiße durchmacht, kann sich davon befreien.

    „Man muß bis zum Ende leiden, bis zum Augenblick, in dem man aufhört, an das Leiden zu glauben.“ (Cioran)

    Ich habe sie erlebt, Mitmenschen mit positiven äh freundlichen Gedanken, die in die Falle all dieser Ratschläge und Schulen getappt – in tiefer Depression verfallen sind, nachdem ein unerwartetes Ereignis sie aus dem angelernten Wohlfühlleben herausgerissen hat. Wie kann mir so etwas passieren, wo ich doch mein Leben so selbstverantwortlich naturverbunden in der Hand hatte? Komme mir jetzt keiner mehr mit – wir sind auf einem Lernplaneten und wenn du deine Lektion hier nicht gelernt hast, wird’s bestenfalls im nächsten Leben was.

    Hören wir dazu H. Hesse: „Aus Leiden kommt Kraft, aus Leiden kommt Gesundheit. Es sind immer die ‚gesunden‘ Menschen, welche plötzlich umfallen und an einem Luftzug sterben. Es sind die, welche nicht leiden gelernt haben. Leiden macht zäh. Leiden stählt.“

    Nun, ich lasse inzwischen alle Schulen und Denkfallen zu. Suche mir das aus, was mir im Jetzt am besten bekommt. Und – sei es heute abend die Kneipe. Gönne mir dazu noch eine gute Zigarre – Montecristo No. 4, die ich anschreiben lasse. Ich lebe im Jetzt. Ein Überlebensmechanismus, der vor dem Wahnsinn schützt. Angstbefreit, komme da was wolle. Habe es zur Genüge nach meinem ‚Ausstieg‘ aus dem Hamsterrad praktiziert. Jedenfalls bis jetzt. Komme mir keiner mehr mit – du mußt nur. ….

    Ohnwegs Vollstreckungsplanet kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, Was soll vollstreckt werden? Der einzige Gedanke, der mir dazu einfällt, ist der vom Ulrich Horstmann: Die Konturen einer Philosophie der Menschenflucht. Hatte darüber hier in bb schon mal geschrieben.

    Wer einen Widerspruch in meinen Gedanken findet (den findet er mit Sicherheit), möge ihn erst mal in seinen eigenen Gedanken auflösen und erst dann auf wieder auf mich eindreschen.

    …dass “Du Dich DURCH DAS THEMA JAMMERST … lieber gabrielbali ist nur eine dabische Entschuldigung für das vorher Gesagte. Denk mal darüber nach.

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  56. gabrielbali sagt:

    Zitat: „Dass ich dieses Mal über den Taufschein erhalten habe ist die Schuld der Priesterhörigkeit und der Verdummten.“

    Ja, klar, es ist immer irgendein(ander)er „Schuld“. Das alte Spiel. Ich konnte von diesem Schreiber nichts anderes erwarten. Selbst die Verantwortung fuer sein Schicksal zu uebernehmen, ist offenbar noch mindestens eine Nummer zu gross. Das wird ohnedies von fast allen so gehandhabt, womit man dann wenigstens nicht unangenehm auf- und aus der Reihe faellt. Mit den Schafen bloecken, wie allgemein gehandhabt. Das darf auch so sein.

    Es darf jedoch auch Klaerendes dazu gesagt werden, auch wenn „wahre Worte nicht immer schoen“ sind… 🙂 🙂 🙂

    Allerings, fuer den Wahrheitssuchenden sind auch wahre Worte immer schoen, aber wer ist schon in der beneidenswerten Lage, dies selbst herausgefunden zu haben? Das wuerde „Wahrheit suchen“ voraussetzen…

    Womit wir endlich wieder beim Thema angelangt waeren. Schicksal. 😉

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  57. Ohnweg sagt:

    VOLLSTRECKUNGSPLANET — LERNPLANET

    Der Lernplanet:
    Der Mensch braucht nichts zu lernen sondern nur nach seiner Art zu leben. Denn der Mensch ist von zu Hause aus gut. Der Lernplanet ist eine Sklavenidee.

    Der Vollstreckungsplanet:
    Hat nichts mit einem Vollzugsplanet gemein. Es gibt einen übergeordneten Plan den man jederzeit durch Innenschau erfahren kann. Und was soll wohl vollstreckt werden. Doch ein gutes Leben. Ein Leben in einem Garten Eden. Materiell und geistig.

    Sonst noch Fragen um Missverständnisse auszuräumen?

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  58. gabrielbali sagt:

    Wer bitte macht aus dem „Allerings“ ein „Allerdings“? – Eine Korrektur-Funktion waere gut und hilfreich…

    Selbst achtsamer zu sein und besser kontrollzulesen, bevor man absendet waere gewiss noch besser. Aber wen koennte man dann zum Schuldigen machen? Ich sage, die nicht vorhandene Korrektur-Funktion ist schuld und bin damit wieder im Spiel. Darf ich schmunzeln? 😉

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