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Erwins Badezimmer / Die Vor-Zeit 2

Der junge Erwin lernt von seinem famosen Grossonkel, selber zu denken statt Universitätsdoktrin nachzuplappern.

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thomram, 25.01.2015

Teil 1 hier.

Erwins Badezimmer Teil 2
Doch mich interessierte es jetzt, und ich wendete mich an einen Herrn des Aufsichtsdienstes um Auskunft, einen jungen Mann mit Bürstenhaarschnitt und den gänzlich humorlosen Augen eines dem Erstarrungsprozeß des Staatsbeamten mit Gleichmut entgegenblickenden Menschen. Dieser Bibliotheksbedienstete schaute mich auf meine Frage hin mit solcher Fassungslosigkeit an, als habe er nun seinerseits einen Verrückten vor sich oder gar jemanden, der ihn zu unanständigen, ja kriminellen Handlungen verleiten wolle.

Was ich hier überhaupt zu suchen habe, fragte er, und ob ich vielleicht zu jenen outcasts gehöre, die noch immer nicht begriffen hätten, daß ein nützliches Glied der Gesellschaft sich den Aufgaben der Gegenwart zu widmen habe, statt die überwundenen Irrtümer der Vergangenheit wieder hervorzugraben. Ich war schließlich froh, daß ich meinen Ausweis nicht vorzeigen mußte, und machte, daß ich ohne großes Aufsehen davon kam.
Auf diese Weise war nichts zu holen, soviel hatte ich begriffen. Andererseits bestärkte die scharfe Reaktion dieses jungen Schnösels meine Vermutung, daß es da doch etwas zu holen geben müsse, nur eben nicht für jedermann. Glücklicherweise habe ich nun einen Studienfreund, der, wie ich aus gelegentlichen Andeutungen wußte, irgendwie mit alten Büchern zu tun hat, ohne daß er mir je erzählt hätte, was er eigentlich macht, und ich hatte ihn auch nicht danach gefragt, weil er den Eindruck erweckte, daß er nicht gern darüber redet. Ich rief ihn also an und vereinbarte mit ihm, ohne mit meinem eigentlichen Anliegen herauszurücken, ein Zusammentreffen in einer kleinen Kneipe der Altstadt.
Nachdem wir unseren ersten Schoppen Rotwein getrunken und ein bißchen über die alten Zeiten geschwätzt hatten, blickte mein Freund, ich will ihn hier Erwin nennen, mich plötzlich scharf an und sagte:
„Du willst doch was? Rück endlich heraus damit!«
Da faßte ich mir ein Herz und erzählte ihm von meinen Erfahrungen bei der Literatursuche in der Universitätsbibliothek. Er hörte mir lächelnd zu und sagte schließlich: »Hör mal, bist du so naiv oder tust du nur so? Hast du wirklich noch nichts vom Konzentrationsmagazin für Vor-Literatur gehört?“
Nein, sagte ich, das habe ich nicht. Wer redet denn schon von solchen Sachen?
Da hast du auch wieder recht, sagte er. Davon spricht man besser nicht.
Und woher weißt du dann von einer solchen Einrichtung? fragte ich. Da blickte er mir prüfend in die Augen und sagte nach einer Weile: „Ich arbeite dort“.
Was ich dann von ihm erfuhr, war für mich so unfaßbar, daß ich es kaum glauben konnte. Heute erscheint es mir im Hinblick auf meine eigene wissenschaftliche Tätigkeit jedoch nur logisch, und ich
kann mir kaum noch erklären, warum ich dergleichen nicht schon längst vermutet hatte (ein Grund mag wohl darin zu suchen sein, daß man mein Institut dermaßen mit Aufträgen zur Nutzung der Gegenwartssprache eindeckt, daß unsereiner kaum Zeit findet, über solche fern liegenden Gebiete auch nur nachzudenken).
Der Tatbestand läßt sich in aller Kürze folgendermaßen zusammenfassen:

Nach der Großen Nationalen Sprachreinigung hat man alle Druckwerke, die vor diesem Zeitpunkt erschienen waren, und natürlich auch alle alten Handschriften aus sämtlichen Bibliotheken herausgezogen und auch in unzähligen Haussuchungen bei Privatleuten aufgestöbert und beschlagnahmt. Ein ganzes Heer von staatstreuen Wissenschaftlern wurde durch viele Jahre hindurch damit beschäftigt, diese Literatur daraufhin zu überprüfen, ob ihr Inhalt Schlüsse auf Zustände oder Denkweisen vor der Großen Nationalen Sprachreinigung zulasse. Was sich in dieser Hinsicht als harmlos erwies (es war wenig genug!), wurde freigegeben, und alles übrige in dem besagten Konzentrationsmagazin zusammengeführt, wo es nur einem ausgewählten Kreis von Wissenschaftsbeamten zur Verfügung steht.
Als ich das erfahren hatte, wunderte mich nichts mehr.
Und was machst du dort? fragte ich. Es muß wohl ein gutes Stück Abscheu in meinen Worten mitgeklungen haben, denn Erwin hob die Hand zu einer beschwichtigenden Geste und sagte: »Du solltest nicht vorschnell über einen Freund urteilen. Da du offen zu mir gesprochen hast, will ich das auch tun.«

Während er das sagte und schon fortfahren wollte, kamen ein paar Leute in das Lokal und setzten sich an den Nebentisch. Erwin verstummte auf der Stelle, blickte rasch zu ihnen hinüber und sagte dann nur noch: »Hast du morgen abend Zeit?« und als ich nickte, fügte er hinzu: Dann schau doch bei mir herein! Sagen wir: gegen acht? Ich habe noch ein paar Flaschen alten Rotwein im Keller. Den solltest du kennenlernen.«
»Du weißt ja, daß ich mich für alte Sachen interessiere«, sagte ich. Dann verabschiedeten wir uns voneinander, und ich ging nach Hause.
In dieser Nacht habe ich wenig geschlafen, denn die Sache mit diesem Konzentrationsmagazin ging mir ständig im Kopf herum, und ich begann mich zu fragen, was für eine Art von Philologie ich eigentlich bisher betrieben hatte. Dieses Herumhantieren mit Wörtern, deren Ursprung und Geschichte ich nicht einmal kannte, erschien mir plötzlich völlig sinnlos, und je länger ich darüber nachdachte, desto deutlicher wurde mir bewußt, daß ich keinerlei Recht darauf gehabt hatte, meinen Freund für das, was er vermutlich tat, zu verachten. Was war ich denn schon? Der Handlanger irgendwelcher Leute weiter oben in den Staatsministerien, die von meinem Institut sogenanntes Wortfeldmaterial anforderten, beispielsweise zu Themen wie Gegenwartsoptimismus, Antiindividualismus oder Gestrigkeitsbekämpfung.

Indem ich mich selbst zu verabscheuen begann, wuchs zugleich in mir die Begierde, über diese amtlich verordnete Mauer hinweg in die Vergangenheit zu blicken; denn ich ahnte, dort müsse irgend etwas zu finden sein, das all diese bisher von mir und Tausenden anderer Kollegen betriebene Sprachtechnologie aus den Angeln heben könnte.
Solchen Gedanken hing ich auch am folgenden Tage noch nach, während ich an meinem Institutsschreibtisch lustlos in Begriffskarteien blätterte. Mir war zumute, als tasteten meine Finger die Oberfläche von Vorstellungen ab, die in unseren Wörterbüchern mit diesen Lautfolgen verknüpft werden, ohne daß ich begriff, was sich unter dieser dünnen Haut von Eindeutigkeit in der Tiefe
verbarg. Ich muß gestehen, daß ich an diesem Tag meinem Dienst nicht besonders pflichteifrig nachgekommen bin und mich immer wieder bei dem Gedanken ertappte, was Erwin mir am Abend wohl mitteilen wollte.
Sie können sich vorstellen, daß ich mich überpünktlich bei ihm einfand. Er wohnt in einem jener schmalen Häuser der Altstadt, deren Erdgeschoß von aufwendig ausgestatteten (und teuren!) Geschäften bis in den letzten nutzbaren Winkel dermaßen ausgefüllt ist, daß man die zwischen den Schauvitrinen des Eingangsbereichs eingeklemmte Tür zu den Wohnungen der oberen Stockwerke kaum finden kann. Normalerweise kommt man ja überhaupt nicht auf den Gedanken, daß hinter diesen auf romantisch hergerichteten und dabei auch noch bis oben hin mit Leuchtreklame dekorierten Pfefferkuchenhausfassaden jemand wohnen könnte, und vermutet dort allenfalls Warenmagazine.

Ich mußte eine enge, steile Treppe, die obendrein nur unzureichend beleuchtet war, bis zum dritten Stockwerk hinaufklettern, fand seitwärts der Tür einen altertümlichen Klingelzug und hörte, sobald ich ihn betätigte, drinnen eine volltönende Glocke anschlagen. Mir war zumute, als fordere ich Einlaß in eine mir völlig fremde Welt, und dieser Eindruck verstärkte sich noch, sobald Erwin die Tür geöffnet und mich hereingebeten hatte.

Nicht daß sein Mobiliar und die sonstige Einrichtung der Wohnung ungewöhnlich gewesen wären. -Sie wissen ja, man kriegt heutzutage ohnehin nur serienmäßig hergestellte Sachen -; dennoch wirkten die einzelnen Gegenstände, die Garderobe etwa, ein gerahmter Kunstdruck im Flur und dann insbesondere die Möbel des Wohnzimmers, in das er mich führte, irgendwie überraschend, so als sehe man dergleichen zum ersten Mal. Vielleicht lag dies daran, daß sie auf eine Weise zusammengestellt und plaziert waren, die weder den von unseren vielbeliebten Illustrierten für elegante Wohnkultur gepflegten Normen entsprach noch an jenen in den Interieurs von Familiensendungen des Fernsehens bevorzugten Stil erinnerte; der einen stracks in die Rolle eines Schauspielers versetzt, sobald man eine fremde Wohnung betritt. Hier bei meinem Freund meinte man zwar jedes Stück zu kennen, aber durch die Art der Zusammenstellung erschien es zunächst befremdlich, bis einem bewußt wurde, daß man es nie zuvor richtig betrachtet hatte.
Erwin bot mir einen dieser modernen Sessel an, der überraschenderweise wesentlich bequemer war, als er aussah; der Rotwein stand schon geöffnet bereit, und als ich ihn beschnuppert und gekostet hatte (er war in der Tat vorzüglich!), nahm mein Freund unser Gespräch an der gleichen Stelle wieder auf, an der er es unterbrochen hatte.

»Ich will also«, begann er, »deine unverblümte Frage mit der gleichen Offenheit beantworten. Allein schon diese Frage und die Art, wie du sie gestellt hast, haben mir gezeigt, daß du im Grunde eine andere und weitergehende Vorstellung von deiner Wissenschaft gewonnen hast, als dies gegenwärtig in diesem Lande öffentlich zulässig erscheint. Was ich dir jetzt zu sagen habe, ist in gewissem Sinne vertraulich, wie du gestern abend schon vermutet haben wirst. Das heißt jedoch nicht, daß ich dich auffordern werde, gegenüber jedermann darüber zu schweigen. Im Gegenteil: Ich überlasse es deiner Entscheidung, wem du diese Gedanken und Informationen weitergeben willst; denn ich bin andererseits durchaus daran interessiert, daß diese Dinge unter die Leute kommen zumindest unter bestimmte Leute; Leute, die sich die richtigen Fragen stellen.« Ich muß ihn wohl ziemlich verständnislos angeblickt haben, denn er machte eine wegwerfende Geste und fuhr fort:
Später wirst du das schon begreifen. Was hältst du überhaupt von den Dingen, die ich dir gestern erzählt habe?

Ich finde es scheußlich, wenn Bücher auf diese Art eingesperrt werden, sagte ich, und noch weniger begann ich begreifen, wie du dich zu einem solchen Geschäft hergeben kannst.

Das hatte ich gehofft, sagte Erwin und lehnte sich befriedigt zurück. Ich will versuchen, es dir zu erklären.
Du wirst ein wenig Geduld haben müssen; denn ich muß dazu ziemlich weit ausholen. Halte dich inzwischen an den Rotwein. Es ist genug davon da. Er nahm selber einen Schluck, verkostete ihn genüßlich und griff dann seinen Faden wieder auf:

Das alles begann schon während unseres Studiums. Ich besuchte damals während der Semesterferien meinen Großonkel, der, wie ich wußte, gleichfalls Philologie studiert und dann eine Zeitlang als Privatdozent an der Universität von K. gewirkt hatte, ehe er sich vom Lehrbetrieb zurückzog. Er hatte nebenbei ein paar Romane geschrieben, was zwar seinem Ruf als Wissenschaftler nicht eben dienlich gewesen war, ihm aber soviel Geld eingebracht hatte, daß er davon ein einigermaßen sorgloses Leben führen konnte. Seither hauste er in einem ausgedienten Bauernhof des Mittelgebirges in der Gegend von L. weitab von jeder größeren Stadt und lebte dort, wie man in unserer Familie sagte, seinen Forschungen, was immer das heißen mochte; denn publiziert hatte er seit seinem Fortgang von der Universität kein Wort.
Als ich seine Einladung erhielt, freute ich mich also nicht nur darauf, in den urigen Wäldern Pilze zu suchen, sondern zugleich erwachte auch meine Neugier darauf, was der Alte dort eigentlich trieb. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich hatte umsteigen müssen, ehe ich, zuletzt mit einem klapprigen Autobus und von der nächstliegenden Haltestelle aus nach einstündigem Fußmarsch, das Gehöft erreichte. Onkel Max war im Garten vor dem uralten Fachwerkhaus damit beschäftigt, seine Tomaten aufzubinden. Er begrüßte mich ohne das anläßlich von Besuchen bei entfernteren Verwandten sonst übliche Tamtam, nichts von >Junge, wie du gewachsen bist!< und dergleichen, sondern führte mich ohne viele Worte und Umstände in eine weißgekalkte Gästekammer mit Blick zum Wald und sagte, das Essen stünde schon fertig auf dem Herd, und wir könnten uns gleich zu Tisch setzen. Auf diese Weise überkam mich das Gefühl, in diesem Haus, das ich noch nie betreten hatte, schon seit Jahren ein und ausgegangen zu sein.«
Erwin erzählte sogar noch, was es zu Mittag gegeben hatte, (der Großonkel verstand sich offenbar gut aufs Kochen) und beschrieb sehr eingehend Haus und Hof, doch das will ich Ihnen hier ersparen, verehrte Frau Doktor, um Sie nicht zu langweilen. Also zum Wesentlichen: Nach Tisch verstrickte ihn der Großonkel in ein Gespräch über sein Studium, erkundigte sich nach den Vorlesungen dieses oder jenes Professors oder nach der durchgearbeiteten Literatur und wußte dabei immer wieder Fragen zu stellen, die meinen Freund in Ratlosigkeit stürzten. Ihm sei zumute gewesen, sagte er, als habe er sein Studium bisher von einer völlig falschen Seite angepackt, aber er habe auch nicht sagen können, wie er es anders hätte anfangen sollen. Jedenfalls sei er nach und nach zu der Ansicht gekommen, daß er im Grunde überhaupt keine Vorstellung von dem habe, was er da studierte, und das habe er Onkel Max schließlich auch gesagt.
„Siehst du“, habe der Alte ihm darauf geantwortet, 2 das habe ich fast erwartet. Bisher hat dich nur noch niemand darauf gebracht, daß du selber über diese Dinge nachdenken könntest, statt irgendwelche Hypothesen nachzuplappern, die man euch an dieser Hochschule als erwiesene Tatsachen vorsetzt. Und jetzt überrascht es dich, daß dies möglich ist. Denn denken kannst du, das habe ich schon gemerkt und nebenbei gesagt auch gehofft.“
»Da merkte ich«, fuhr mein Freund fort, »daß dieser alte Schlaukopf mich nicht nur deshalb eingeladen hatte, um mir ein paar erholsame Ferienwochen zu verschaffen, sondern noch anderes mit mir im Sinn hatte. Der Gedanke, daß er sich in mir vielleicht einen Partner für wissenschaftliche Diskussionen erhoffte, weckte meinen Ehrgeiz, und ich versuchte zunächst noch, die Positionen zu verteidigen, die er durch seine Fragen bei mir schon erschüttert hatte, doch er parierte meine Gegenangriffe mit der Eleganz eines geübten Florettfechters und zitierte dabei auswendig ganze Passagen von Autoren, die ich nicht einmal dem Namen nach kannte.«
Als mein Freund diesen Onkel Max daraufhin nach den Quellen seiner Weisheit fragte, führte ihn dieser wortlos in sein Studierzimmer, dessen Wände ringsum bis zur Decke hinauf hinter vollgestopften Bücherregalen verborgen waren. Schon beim ersten Anblick habe er an den abgewetzten Lederrücken erkannt, daß er Bücher von einem solchen Alter noch nie in der Hand gehabt habe.

„Bediene dich nach Belieben!“ habe der Großonkel nur noch gesagt und ihn dann alleingelassen.

.

Fortsetzung hier

.

Das Buch sei vergriffen. Ist es dann Verletzung des sogenannten Copyrightes, wenn man in einem Blöglein ein paar Seiten veröffentlicht? Ich will niemandem ein Geschäft vermiesen. Weil das Geschäft mit dem Buch jedoch von Gestern zu stammen scheint, lasse ich hier Appetizer steigen.

Wer per privat das ganze Buch als Pdf möchte, der wende sich an mich persönlich, gerne schicke ich es. Dass dies unentgeltlich ist, versteht sich von selbst. Um die Verbreitung geht es mir, um nichts Anderes sonst!

Sollte jemand vom Rechtsdienst meinen, ich handele gegen geltendes Gesetz, möge er mir das bitte umgehend melden – und ich streiche das Unterfangen. Ich lege mich nicht mit geltenden Gesetzen an.


7 Kommentare

  1. Ich bitte Dich um ein kleines PDFlein des Buches. Danke

    kostag@gmx.net

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  2. Ohnweg sagt:

    Es wird die Zeit kommen wo alles verboten wird. Sogar eine eigene Meinung zu haben. Und auch die zwei Wörtchen JA und NEIN werden nicht mehr erlaubt sondern durch JAIN ersetzt. Und von nun an herrschte Frieden unter den Menschen! Denn wenn einer fragte:“Willst du Krieg“? War die Antwort „Jein“. Wenn einer fragte: „Liebst du den Frieden“? „Jain“. Seitdem gab es keinen Krieg mehr und auch keinen Frieden. Und wenn einer fragte: „Na, wie hat denn der Rotwein geschmeckt“? Keine Antwort aber eine liebevolle Geste: Bei Missfallen wurde das Glas umgekippt und aus dem Essigverlauf am Boden konnte man dann die Antwort herauslesen.

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  3. Petra von Haldem sagt:

    …………….ich schließe mich dem Wunsche nach einem pdflein an 😉

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  4. luckyhans sagt:

    @ Ow:

    Wie es scheint, wird es nicht ohne dies abgehen.
    Es ist ganz offensichtlich so, daß wir den Kelch erst bis zur Neige austrinken müssen.

    Inzwischen bin ich sogar zu der Ansicht gekommen, daß die Menschen schon deshalb in diesen „tiefen Schlaf“ verfallen sind, weil sie anders diese jetzige Entwicklung zur NWO gar nicht bis zu Ende er- bzw. überleben würden.
    Diese Erfahrung wird aber von den Menschen gebraucht, damit der Kapilismus sich selbst und auch das Geld- und Machtsystem als solches sich engültig ausführlich und vor aller Augen als hinfällig, unfähig, unmenschlich und „nie wieder“-Assoziationen hervorrufend in die Akasha-Chronik einbrennen kann.
    Wenn also „zu früh“, d.h. vor Vollendung dieser ganzen Hinterhältigkeiten (Zitat Junckers: „Wir beschließen etwas…“) das Ganze wieder umgestürzt werden würde, dann könnten später mal wieder ähnliche Ideologien und Systeme auftauchen, und die Menschen könnten wieder darauf „hereinfallen“ – das wird erst dann „unmöglich“ werden, wenn das ganze Ausmaß der Verwerflichkeit allen deutlich sichtbar geworden ist.

    Und alle die Folgen am eigenen Leibe zu spüren bekommen haben. Erst das „brennt sich ein“ ins Volksgedächtnis…

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  5. Cimi sagt:

    Versuche nie, die Wahrheit unter die Lügner zu tragen!
    Wohlmeinende, aber naive Aufklärungsimpulse brechen sich an der Mauer der Mainstream-Mitläufer – Mein Gleichnis des Leuchtturms – Man fühlt sich einer erdrückenden Mehrheit gegenüber einsam – Wir befinden uns in einer epochalen Bewußtseinskrise – Dem System des Tiefschlafs steht der Kollaps bevor – Der Stellenwert derer, die unabhängig und frei sind, kann gar nicht überschätzt werden – Starke brauchen keinen Anklang zu suchen.

    Warum Aufklärung eine Illusion ist
    Der Mensch kann „Einheit“ mit seinem polaren Bewusstsein nicht erfassen, er befindet sich ständig in einem Spannungsfeld, welches ihn dazu veranlasst, sich für einen Pol zu entscheiden.
    Dadurch entsteht für den Menschen eine „ entweder / oder “ Weltanschauung, obwohl die Wirklichkeit immer ein „sowohl / als auch“ ist.
    Bsp.: eine Tür ist sowohl „Eingang“ als auch „Ausgang“ gleichzeitig.
    Wir können diese Tatsachen allerdings nur nacheinander erfahren, niemals gleichzeitig.
    Wir benötigen die Polarität, um Einheiten (nacheinander) erkennen zu können. Nimmt man einen der Pole weg, so verschwindet das ganze Bild und man erkennt nichts.

    Reportage über Wissenschaftler und Forscher die sich bewusst außerhalb der üblichen Erfahrungswissenschaften bewegen. Ihre Beiträge, Anschauungen und Visionen wollen nicht als absolut gesetzt, sondern als Beitrag zu einem neuen Weltbild verstanden werden.
    Wandlungen – Die neue Alchemie

    Allen alles Gute
    Cimi
    Der Weg zu Gott, zum Ursprung, zur Urschöpfung, ist der Weg zurück.

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  6. thomram sagt:

    Le voilà, madame.

    Ich fliege heute trotz Schmerzbein nach Lampung, Sumatra. Ich will kontrollieren. Gehen die Kinder zur Schule (ich, meine Schwes und mein Onkel bezahlen schweineteure Privatschule) – und ein paar andere Sachen mehr.

    Werde Freitags zurückfliegen. Die Strecke Jakarta – Lampung ist abenteuerlich. Da fliegen ausrangierte Jets mit pensionierten Piloten, und es klappert alles und die Innenbeleuchtung ist nicht stabil. haha. Da war mal ein Jüngling neben mir. Der war die ganze Fahrt (40 Minuten) kreideweiss und stumm. Nach erfolgter Landung atmete er auf, ich haute ihm auf die Schultern: „Masih hidup“. Noch leben, wir leben noch.

    🙂

    Thomas Ramdas Voegeli kristall@gmx.ch http://bumibahagia.com

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