bumi bahagia / Glückliche Erde

bumi bahagia – Anregungen

Meine Grundannahmen:

– bumi bahagia (glückliche Erde) entsteht nicht aus den Trümmern des alten Systems, sondern sie entsteht zeitlich parallel zu noch inszeniertem Uebel.

– der Same für bumi bahagia liegt in jedem einzelnen Menschen. Wer ihn verschlossen hält, schafft ohne zu wollen und unbewusst Uebel und erlebt Uebel über Uebel. Wer den Samen in sich aufgehen lässt, schafft und erlebt bumi bahagia.

Das zu wissen ist von Vorteil.

In der Umsetzung sind Inspiration und Austausch von Ideen gefragt. Hier mal ein erster Strauss davon, von mir in den Kommentaren aufgelesen.

Danke!

🙂

thom ram, 10.01.2015

.

Ludwig der Träumer
Keine Kredite aufnehmen – es geht auch ohne – ausnahmslos.

.
EC-Karte nur noch zum Bargeld abheben benutzen – geht leider nur noch so. Alle Kundenkarten fortschmeißen.

.
Omas Kochbuch rauskramen. Da kommt kein Sternekoch mit, die oft nur künstlerisch verschmierte Teller servieren anstelle was zu Essen. Hab das selbst erlebt. Anschließend gingen wir noch in eine Wurstbude um satt zu werden.

.
Kurz vor Schluß auf den Wochenmarkt gehen. Dann gibt’s Gemüse billiger als beim Aldi. Nuß- und Obstbäume ersteigern – da gibt’s manchmal zwei Zentner Obst für drei €. Man muß nur seinen Arsch bewegen und einsammeln. Das kann man dann gegen Pullover oder anderes eintauschen, die die Nachbarn basteln.

.
Dem Nachbarn kundtun, daß man eine Bohrmaschine hat, die man ihm gerne ausleiht. Er hat dafür was anderes, das er mir gerne ausleiht.

.
Die neue Waschmaschine beim letzten Dorfhändler einkaufen, den es noch gibt, auch wenn sie fuffzig Euronen mehr kostet als im Blöd-Markt. Auf den werden wir uns besinnen, wenn die Blödl-Märkte zusammenbrechen.

—
Vor allem ist eins wirklich wichtig;
Der Crash kommt. Der kapitalistische Tsumani kann uns aber nichts anhaben, wenn wir uns darauf vorbereiten. Nicht hysterisch davor weglaufen oder ankämpfen. Hat keinen Sinn. Er wird uns einholen. Einen Schritt zur Seite machen und er kann uns am A vorbeigehen. Lassen wir ihn in seinen Weg auslaufen.
Besinnen wir uns auf das Danach. Das ist die größte Herausforderung zur Menschwerdung.
Es soll kein Totschlag für das materiell Geschaffene sein. Das möchte ich weiternutzen. Vor allem die Dinge, die uns und den Waschfrauen, Pferden, Esel und Ochsen die Plackerei ersparen. 
Kommunikation über Handy, Fernsehen und I-Net können künftig eine ungeahnte Bereicherung sein.
Es gibt heute ein so geniales Netzwerk der Logistik, das wir sicher in Zukunft für kleinzellige regionale Strukturen nutzen können – eine Errungenschaft des Kapitalismus. Sie wird uns künftig ermöglichen, aus kleinzelligem Handwerk größeres zu schaffen, das alle Menschen verbindet.

.

Luckyhans
Gesendet am 10.01.2015
Lieber Ludwig,
leider ist das vom Menschen geschaffene Künstliche immer nur “halb so gut” wie das natürliche “originale”.
Beispiel1:
Fernsehen/Kino = augenschädliche (da ständig in derselben Entfernung befindliche) 2D-flache Darstellung von 3D-Prozessen – ggf. mit künstlich hergestelltem, unrealistisch übertriebenem 5+1-Raum-Sound (Kino: Großleinwand und 12- bis 36-Kanal-Ton) – Übertragung von vorgegebenen (meist völlig manipulativen) Inhalten, komplett “vorbestimmter” Ablauf bis zum Schluß –
natürlich: menschliche Träume = 3D-Film mit Original-Sound, Geruch (!) und Original-Gefühlen – und persönlicher Einflußmöglichkeit (erwachen)!

.
Beispiel 2:
Mobiltelefon heute = gesundheits- und naturschädigender E-Smog auf Basis Hertzscher Wellen – alternativ: saubere Mibiltelefone auf Skalarwellen; –
natürlich: Gedankenverbindungen zwischen den Menschen – heute bekannt zwischen Eltern und Kindern oder liebenden Partnern

.
Beispiel 3:
Bildung/Schule/Internet = künstliche Sammlung, meist von Postulaten (genannt “Wissen” – überwiegend unnütz und daher gern vergessen) –
natürlich: Naturweisheit resultierend aus dem Aufwachsen in und dem ständigen Kontakt mit der Natur, im Maße des für das Leben jeweils Notwendigen und daher tief in Gedächtnis und Gefühl verankert.

.
Weiter.
Die kapilistische “geniale” Logistik ist nicht mehr erforderlich, wenn fast alle lebenswichtigen Waren wieder regional erzeugt werden…

.
Waschmaschinen: klar, tolle Erfindung – wenn wir nur mit natürlichen “Waschmitteln” darin arbeiten würden… so wie jetzt machen wir systematisch die Natur kaputt, und zwar das wichtigste gleich nach der Luft: das Wasser…
Und so weiter – genau das meinte ich, als ich heute hier von einem Durch- und Umdenken der täglichen Abläufe durch jeden einzelnen Menschen schrieb… wir sollten “liebgewordene” aber unnütze materielle Dingen loslassen lernen und uns wieder den natürlichen zuwenden… nicht erst “danach”.
.

Klaus-Peter Kostag
Gesendet am 10.01.2015
Mein persönliches Konzept:
Schon aus Trotz statt Weltschmerz lohnt es sich, lange glücklich zu leben. Mit freundlich gebender, herzlicher Lebensfreude ringsum Achtung, gar Freunde gewinnen.

Bösen Krankheiten angenehm vorbeugen.

Wie?

Ich stehe auf
– Netzinfo und Fernsehvermeidung (gut gegen Verblödung und gerechte Zornsausbrüche),

– reichliche Monogamie (gegen eine recht neue Immunschwächeerkrankung),

– no drugs (gegen Illusionen von Wohlbefinden),

– täglich Spiele mit reichlich Bewegung (gegen Einrosten),

– Moringa (gegen jedwede Mangelernährung),

– Beifuß (gegen Zellwucher, habe ich mir von Jauhuchanam erlesen) und

– Strophanthus gratus (gegen Herzensbruch).
–  Und zu guter Letzt bin ich mindestens doppelt verliebt, gebe aber reichlich Reinfälle zu,

die auf meinen eigenen O p t i m i s m u s .
.
Luckyhans
Danke – super “Rezept” !!
Darf ich ergänzen?

– täglich Kontakt zu Mutter Natur (Garten am Haus, Spaziergänge in der Au oder auch im Wald)

– achtsamer Umgang mit allen Menschen rundum (Familie, Verwandte, Freunde, Nachbarn, Sportskameraden, Blockkollektiv…)

– allwöchentlich etwas verändern am eigenen Tagesablauf und an der eigenen Sicht darauf (Artikel)

– lesen von guten, hilfreichen Büchern (“Klassiker”, aber auch “moderne” Sach-Bücher, aber keine “Mode-Literatur”)

– auswärtige Verpflichtungen (Termine) stets verbinden mit anderen Erledigungen (Kontaktpflege etc.)

– alle kurzen Wege zu Fuß oder per Rad, mit Auto maximal einmal pro Woche (eher pro 2 Wochen) zum Einkaufen, da reduzierte “Freßmengen”. 😉

.

Ohnweg

Wie wärs denn damit? Proteine und Vitamine auf einen Schlag. Ideal für Selbstversorger da nicht Kapitalintensiv. Eigenleistung kein Problem für handwerklich Begabte. Kann man so nach und nach an den Bedarf anpassen. Ideal um regional eine Kreislaufwirtschaft ohne oder mit Geld anzukurbeln.
Englischsprachig: http://earthweareone.com/this-aquaponic-farm-holds-20000lbs-of-fish-and-grows-70000-vegetables-in-a-14-acre-areal/
Deutschsprachig: http://aquaponics-deutschland.blogspot.de

.

Englisch funktioniert nicht.  Dann eben einfach http://earthweareone.com anklicken.

.

 


1 Kommentar

  1. heureka47 sagt:

    Absolute Priorität hat ab Beginn der Pubertät das – vollständige – Erwachsenwerden.

    Neben der körperlichen / Geschlechts-Reife, die „von selbst“ geschieht, muß die geistig-seelische / spirituelle Reife ERWORBEN / GELEISTET werden – durch Bewußtseins- Wandel / -Wechsel.
    Der dann WAHRE Erwachsene, GANZE / HEILE / WAHRE Mensch wird dann WISSEN, was – vernünftig / verantwortungsvoll / liebevoll – zu tun ist. Denn dann IST er die Kraft der Liebe und des Friedens und kann als diese agieren / reagieren.

    Wie sagte Augustinus?:

    „LIEBE – und dann tue was dir beliebt. Es wird immer gut sein.“

    Wir brauchen nicht das Leben der zukünftigen Generationen HEILER Menschen zu planen. Wir müssen sie nach Beendigung der Kindheit nicht mehr „führen“ – denn dann werden sie selbst von Gott geführt.

    Ein schönes Wort dazu – oft gesprochen von Dorothea Buck (Autorin des Buches „Auf der Spur des Morgensterns“:

    ‚“Mein Wille sei, nicht mehr zu WOLLEN, sondern, mich FÜHREN zu lassen.“

    Das WOLLEN ist typisch für das „Ego“, das „Niedere Selbst“. Wenn der Mensch – wahrhaft – erwachsen wird, entfällt das WOLLEN (und NICHT-WOLLEN), denn dann geht das „Ego“ auf’s Altenteil, dankt ab, überläßt die Herrschaft dem höheren Bewußtsein.

    So sagt es – in göttlicher Symbol-Sprache – auch das Märchen vom „Froschkönig“. So klar habe ich es bisher in der Bibel oder anderswo nicht gefunden.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: