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…als ich mich selbst zu lieben begann…

…ich las diese Verse und fragte und fragte mich: Von welchem Weisen stammt das wohl.

Lies selber! Du weisst es, du kommst drauf? Gratuliere! Auflösung unten.

thom ram, 28.11.2014

.

„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe  und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das ? Gesunden Egoismus?, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich,
dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten
und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !“

Charlie Chaplin

Danke, Charlie!!!

.


7 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Die Rede im grossen Diktator gefällt mir noch um einiges besser… 😉
    Hier zu finden –> https://dudeweblog.wordpress.com/die-quelle-die-schopfung-das-leben-die-kosmischen-gesetze-und-die-welt-licht-und-schatten-des-seins/

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  2. Übrigens wird folgende Begebenheit aus Chaplins Leben behauptet:
    In seiner Zeit als Schauspielanfänger fragte er mal einen der damals schon Großen, ob der wohl einverstanden wäre, beider Gagen zusammenzulegen und Halbe/ Halbe aufzuteilen. Der lachte sich darüber fast die Hosen naß, konnte aber später Jahrzehnte lang aus Wut über ein entgangen so gutes Geschäft überhaupt nicht mehr so recht lachen.

    Mir fällt dabei ein, nur wer sich selbst liebt, kann sich eigene Fehler gütig nachsichtig verzeihen, kann daran sogar wachsen.

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  3. chaukeedaar sagt:

    Ich staune regelmässig, wie lange Weisheiten schon unter uns sind, die erst vergleichsweise kürzlich zu mir kamen. Nur ein kleines Beispiel: Der Abschnitt mit BEWUSSTHEIT – ein paar Jahrzehnte vor Eckhard Tolle. Theoretisch ist mir klar, dass Weisheit ausserhalb der Zeit ist, und daher in allen Zeitaltern auf gleiche Art und Weise zu uns findet, aber trotzdem, ich staune 😀

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  4. thomram sagt:

    @ Chaukee

    …geht mir exakt gleich. Ich hätte es Charlie Chaplin nicht zugetraut, bei allem Respekt nicht zugetraut.

    Nebenbei bemerkt. Es geht mir sogar mit mir selber so. Bin gelegentlich auf Texte gestossen und hab gedacht: Saugut, saugut, wer nur schrub so saugut – und stelle fest, dass ich es mit 20 Jahren war. LoL.

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  5. chaukeedaar sagt:

    @thom: Muss zugeben, dass es mir manchmal ähnlich geht, wenn ich ein paar Jahre alten Kommentaren oder Artikeln von mir begegne. So im Sinne von: „Was, schon damals hab ich das durchblickt, ich dachte, ich hätte das erst kürzlich“… 😉
    Nun denn, Ego, kannst jetzt wieder schlafen gehen.
    Gudds Nächtle allen, der Chaukee

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  6. thomram sagt:

    Guten Morgen, Tschaukheeee.

    Nönönö, das Ego darf immer und überall lebendig mit dabei sein! Das Ego ist ein so lieb lustiges Hundeli! Nix gut Ego in Ecke schicken!

    Und lachend darf es sich immer melden. Die Kurzinterviews mit der Pianistin – Chinesin Yuja Wang. Unglaublich. Die hat ein Riesenego – und das hat sie aber voll an der Leine, also die Yuja führt das Ego an der Leine, und nicht umgekehrt wie bei kleinen Fischen wie Fischern, Rollstühlen und Angela Kasslers, welche Sklave ihrer Reptohirnis sind. Das Reptohirni? Das ist das Hauptorgan unserer guten Egos.

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  7. Cimi sagt:

    Hi Chaukee,
    “Was, schon damals hab ich das durchblickt, ich dachte, ich hätte das erst kürzlich”
    Durchblick kommt immer wieder – es gibt nix Neues unter der Sonne – nur eine neue Qualität.

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