bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WISSENSCHAFT / TECHNIK / TECHNOLOGIEN / FORSCHUNG » AKW » Vattenfall, E.On, RWE / Milliardenforderung / Meine Würstchenstände

Vattenfall, E.On, RWE / Milliardenforderung / Meine Würstchenstände

Also ich habe vor 10 Jahren 17 Würstchenstände gegründet und in Betrieb genommen. Die Würstchen fanden immer reissenden Absatz, und alles war gut. Da kam aber einer, der hat meine Grills untersucht, darüber hinaus hat er den Rauch der Grills analysieren lassen. Die Untersuchung habe ergeben, dass meine Grills mit den notwendigen Tanks unter Umständen, die Nachbarschaft schädigend, explodieren könnten, und die Rauchanalyse sage aus, dass die Nachbarn vom steten Rauch langzeitliche Gesundheitsschäden davontragen sollen.

Was geht mich das an? Die Würstchen sind beliebt, sie werden gekauft und gegessen. Niemand hat sich jemals beklagt.

Kommt nun der Gemeindevorstand und schliesst meine Würstchenstände. Damit bringt er mich um meinen in Zukunft zu erwartenden Gewinn, und das geht so nicht. Es ist empörend, wie mit mir umgegangen wird, und es ist ein Schlag ins Gesicht der freien Wirtschaft.

Ich fordere von den Gemeinden die vollumfängliche Entschädigung für meinen Gewinnausfall.  Dass die Gemeinden meine Stände selber entsorgen müssen, ist selbstverständlich. Ich erstelle zudem Anzeige im Ausland, ausländische Gerichte werden mir zu meinem Recht verhelfen.

***********

Wäre ich ein Mensch, dann würde ich nicht Schadenersatz fordern.

Wäre ich ein Mensch, dann würde ich meine Stände abbauen und alle Beteiligten um Vergebung für meine Rücksichtslosigkeit bitten.

***********

Meine Prognose: Das Bundes“verfassungs“gericht (Deutschland verfügt über keine Verfassung) / die deutsche „Regierung“ werden sich lauthals wehren (Fassade) und werden einen Handel ausmachen (wir haben das Möglichste getan), sodass der deutsche Michel statt 4,7 nur 4,3 Milliarden bei Vattenfall vorbeibringen wird. Sind nur 50 Euro pro Nase, für jeden Verdienenden also nur etwa 200.- Bei dann mal gesamt 17 AKW sind das nur 3400.- pro im Hamsterrad Rotierenden.

Ganz abgesehen davon, wieviel oder wie wenig vom Deutschen abzudrücken verlangt wird…das Beispiel zeigt die schwer noch zu vertiefende Dekadenz der Nadelfilze. Und das Beispiel speziell von Vattenfall zeigt, wie TTIP / CETA / TISA greifen. Du und ich werden für ALLES haftbar gemacht. Wenn Coca Cola in Deutschland Cola für Wein verkaufen will, und das klappt nicht – wir bezahlen.

Also mal die schlichte Wahrheit klar hin stellen:

Wenn (endlich!) erkannt wird, dass meine Würstchenstände gefährlich sind, dann habe ich den Schaden. Ich habe falsch investiert.

So einfach ist das.

Vattenfall und co. haben dummdreist auf’s falsche Pferd gesetzt. Dummdreist? Ja, dummdreist: Dass die radioaktiven Abfälle Jahrhunderttausende munter weiterstrahlen, und dass es unmöglich ist, sie auf unserm Planeten irgendwo für eine solche Zeitspanne einzulagern, das wusste man schon von allem Anbeginn an. Man muss verrückt sein, AKW zu bauen und zu betreiben, und das betrifft alle: Die Initianten / die, welche sich ihre eh schon prallenTaschen damit füllen / den Generaldirektor ebenso wie den Portier, der sich anstellen lässt.

***********

Atomkraftwerke sind eine der Todsünden unserer Generationen. Unsere Generationen hinterlassen Zehntausenden von Generationen Abfall, welcher aus Menschen Krüppel und Tote macht. Der wirtschaftliche Gewinn, den unsere Generationen durch die AKW erwirken, der steht in absolut überhaupt keinem Verhältnis zu den Risiken der Abfälle. Es ist ein Hohn, überhaupt noch von einem Verhältnis Nutzen / Gefahr sprechen zu wollen.

Du hast Kinder? Dir ist kar, dass die Kinder deiner Kinder deiner Kinder deiner Kinder, und das weiter bis in die Tausende, auf dem strahlenden Zeugs hocken werden, was wir heute produzieren lassen dadurch, dass wir den Schalter anmachen und stillschweigend übersehen, aus welcher Küche der Saft kommt, den wir verbraten?

***********

Dazu und nebenbei: Die hochgelobten Elektroautos. Richtig ist, dass ein E Motor einen viel höheren Wirkungsgrad hat als auch der beste Otto-Motor. Elektromotoren funktionieren auf vorbildliche Weise, ja.

Aber.

Wo nur wo nur kommt der „saubere“ Strom aus der Steckdose her?

thomram, 16.10.2014

Dank an die Quelle:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/16/atomausstieg-vattenfall-verklagt-deutschland-auf-47-milliarden-euro/

.

Atomausstieg: Vattenfall verklagt Deutschland auf 4,7 Milliarden Euro

Vattenfall hat Deutschland wegen des Atomaustiegs vor einem US-Schiedsgericht verklagt. Der schwedischen Konzern fordert für die Abschaltung seiner Atomkraftwerke rund 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz. Ähnliche Klagen der Konzerne EON und RWE belaufen sich auf rund 10 Milliarden Euro.

Das Vattenfall- Atomkraftwerk Brunsbüttel: Der schwedische Betreiber klagt gegen den deutschen Atomausstieg vor einem US-Schiedsgericht. (Foto: dpa)

Der schwedische Versorger Vattenfall fordert wegen des Atomausstiegs mehrere Milliarden Euro Schadenersatz von Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel habe im Wirtschaftsausschuss des Bundestages den von Vattenfall geforderten Betrag auf rund 4,7 Milliarden Euro beziffert, so der Linken-Abgeordnete Michael Schlecht. Auch in Regierungskreisen wurde der Streitwert des Vattenfall-Schiedsverfahrens auf diese Summe beziffert. Vattenfall wollte sich dazu nicht äußern.

Die Bundesregierung hatte nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 acht der 17 deutschen Atomkraftwerke umgehend stillgelegt. Die übrigen sollen bis Ende 2022 vom Netz gehen. Die Energieriesen E.ON, RWE und Vattenfall sehen in dem beschleunigten Atomausstieg einen unzulässigen Eingriff in ihre Eigentumsrechte und klagen vor dem Bundesverfassungsgericht auf Schadenersatz.

Vattenfall jedoch hat die Bundesregierung zudem vor einem internationalen Schiedsgericht in Washington verklagt. Vattenfall konnte sich anders als E.ON und RWE an ein Schiedsgericht wenden, weil der Konzern im Ausland ansässig ist. Damit kann er seine Investitionen durch das Schiedsgericht schützen lassen. Die Erfolgschancen des Unternehmens gelten als gut, auch wenn die genannten 4,7 Milliarden Euro an Schadenersatzforderungen weit höher sind als bisher vermutet.

Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst sieht dadurch seine Kritik am geplanten Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) bestätigt. „Die Vattenfall-Klage zeigt erneut, dass Freihandelsabkommen mit weitreichendem Investorenschutz nicht zu akzeptieren sind.“ Die atompolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sylvia Kotting-Uhl nennt die Forderung von Vattenfall „unverschämt“. Die Konzernspitze habe jahrelang mit Atom und Kohle auf ein falsches Geschäftsmodell gesetzt und verlange nun von den deutschen Steuerzahlern, für das Managementversagen zu zahlen.

Auch die Kosten für die Entsorgung des Atommülls sollen auf die Steuerzahler übertragen werden. E.ON, RWE und EnBW prüfen dazu die Auslagerung ihrer Atomkraftwerke in eine Stiftung. Auf diese Weise könnten sie die Abriss-Risiken loswerden. Dem Steuerzahler hingegen drohen massive finanzielle Belastungen. Denn niemand weiß, was Stilllegung, Rückbau und Endlagerung tatsächlich kosten.

E.ON fordert für die entgangenen Gewinne und die notwendige Zwischenlagerung rund acht Milliarden Euro. RWE verlangt nach Reuters-Angaben allein für die beiden stillgelegten Meiler im hessischen Biblis rund zwei Milliarden Euro.

.


3 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Ach, der Abfall ist doch nicht so schlimm.. kann man ganz leicht in Kriegsgebieten – v.a. naher und mittlerer Osten – per Uranmunition verteilen, oder noch einfacher das Zeug fassweise vor der Küste Somalias oder so im Meer versenken… klappt doch schon seit Jahrzehnten bestens…

    Gefällt mir

  2. Vollidiot sagt:

    So ein paar kleine Kriege, wie damals in Serbien oder Irak.
    Dort spielen die Kinder mit den schön glänzenden Granathülsen aus abgereichertem Uran.
    Die Krebsrate bei Kindern ist halt höher und bei Geburten gibt es öfter unliebsame Überraschungen.
    Das stört die segenbringenden Superdemokraten aus .., aus den notorischen Befreierländern aber gar nicht.
    Sie wissen was gut oder schlecht und wer gar böse ist.
    Die Bösen erhalten dann demokratisch zu Entsorgendes als Lernaufgabe.
    Lerntheoretisch läßt sich das gut begründen – Verbrecher und anderer Ausschuß müssen intensiv und für lange Zeit lernen, sonst hat es keinen moralischen Sinn. Wenn sich dann bei den Betreffenden Schuldeinsicht gebildet hat und regelmäßige Schuldrituale nicht nur „trait“, sondern zum „state“ geworden sind, dann werden sie wieder in die Familie der Völker aufgenommen.
    Bei den Kognitionen ist es dann gut, wenn die „Befreier“ auf einem Auge blind sind – dafür können sie ja nichts.

    Gefällt mir

  3. Marc sagt:

    Dude und Vollidiot

    So laeufts, keine Sau wills wissen/merken..!! Kein Schwein geht da rein.. Oder so..

    Gut Nacht

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: