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Unser Vater, eine 1. Uebersetzung aus dem Aramäischen

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O Gebärer(in) Vater-Mutter des Kosmos,
Bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich,
Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.

Dein eines Verlangen wirkt dann in unserem – wie in allem Licht, so in allen Formen.

Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen.

Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.

Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.

– aus dem Aramäischen übersetzt von Neill Douglas Klotz

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9 Kommentare

  1. Kenn ich schon, und halte ich für die adäquateste Version des V.u.

    Wer eine 7-teilige, verhohnpiepelnde Satire des Kirchen-V.u. lesen möchte, finde die Serie hier:
    https://dudeweblog.wordpress.com/tag/satyre/ :-)

  2. luckyhans

    Jetzt bin ich mal schneller als Jauhu ;)

    Leute, da ist wieder von “Schuld” die Rede – es sind die alten Konzepte, die er immer so schön anschaulich “verreißt” – die auch in einer neuen Welt nichts zu suchen haben – es gibt weder “Schuld” noch “Sünde” – es gibt nur Verantwortung.

    “Gebete” sind ein Widerspruch in sich – wenn ich einen allmächtigen allwissenden Gott voraussetze, der genau weiß, was für mich und alle anderen jederzeit richtig und wichtig ist, und ich versuche mich mit einem “Gebet” (einer Bitte um Änderung) an ihn zu wenden, dann halte ich das, was mir widerfährt, NICHT für perfekt und notwendig – ich kritisiere damit Gott und sein Wirken.
    Wenn ich jedoch mit seinem Wirken “einverstanden” bin (was er von mir ja auch “erwartet”), dann brauche ich nicht “beten”…

  3. luckyhans

    @ dude: “Ketzer! Häretiker! Ungläubiger! …(t.b.c.)… Hebe er sich hinweg!”

  4. thomram

    hahaha.
    Bingo, Lucky, was die Schuld betrifft.
    Mit deiner Bet – Auslegung bin ich nicht 100Pro einverstanden.
    Ich meine: Hier Jetzt ist immer perfekt. Und ich kann es ändern.
    Ich kann darf will auch unterstützende Kräfte zu diesem Zwecke anrufen und um ihren Beistand bitten.
    Du was dazu meinen, mein Schwan?

    Ich war neugierig auf Kommentare.
    Es ist mir Anlass, mal selber zu übersetzen – ohne Kenntnis der aramäischen Sprack, aber mit Kenntnis von Joshua.

    Ach ja, und dass Dude an den Galg.. gehört, darüber sind sich schon andere Leute einig.

  5. @Hans im Glück

    Hehe, Ketzer! Häretiker! Ungläubiger! Und stolz drauf! :-D

    Ps. Was die Illusion von Schuld betrifft, auch von mir ein Bingo. Selbst- bzw. Fremdverantwortung wahrgenommen oder nicht – darum geht’s.

    @thomram

    “Ach ja, und dass Dude an den Galg.. gehört, darüber sind sich schon andere Leute einig.”

    *lol* Ja, solche esorechtsbraungefärbten extremistischen Spirispinner wie dieser Psycho gehören gelyncht – möglichst gestern! :-D

  6. luckyhans

    @ thomram:

    … ich wollte auch die Diskussion nicht “abwürgen” – ist nur meine Meinung (“jeder hat ein Recht auf meine Meinung”, sprach der Medienmogul).

    Aber: entweder ein allmächtiger allwissender Gott – dann keine Gebete – oder eben eine andere Vorstellung von IHM – anders ist’s nicht logisch.
    Also: “Prüfe mal Deine Einstellung!” (so hörte sich mein Staatsbürgerkundelehrer an)

    Wie wär’s, wenn, zum Beispiel, ER in uns allen ein kleines Stückchen steckt – in jeder/m von uns – im Herzen? Dann ist “beten” (wünschen) logisch… ;)

    @ dude:
    “… stolz” – so eine total veraltete Ansicht! Typisch Psycho… ;)

  7. Ich kenne allerdings eine andere Übersetzung von Neil Douglas-Klotz!

    DAS JESUS GEBET

    Hier eine offenbar ältere Version von Neil Douglas-Klotz aus dem Aramäischen übersetzt. Man behauptet, dass Jesus aramäisch gepredigt hat:

    “Oh Du, atmendes Leben in allen, Ursprung des schimmernden Klanges. Du scheinst in uns und um uns, selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern.

    Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen, bei dem wir nur Dich fühlen – und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige.

    Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.

    Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.

    Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen: das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens.

    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält. Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.

    Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen ! Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen.

    Besiegelt im Vertrauen und Glauben.

    Amen.”

    Hier die gegenwärtige ökumenische Fassung:

    Vater im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme.
    Dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.
    Unser täglich Brot gib uns heute.
    Und vergib uns unsere Schuld,
    wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
    Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
    Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
    Amen.

    Nun, im welcher Gebetsübersetzung ist der Erleuchtete besser zu erkennen?

    Man beachte auch den Satz:
    Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die GEMEINSAME SCHÖPFUNG.

    Gemeinsame Schöpfung? Das bedeutet nichts anderes, dass auch wir Schöpfer sind und damit für unsere Handlungen verantwortlich. Leider sieht es zur Zeit nicht so aus, als ob wir darüber etwas wissen.

    Die aramäische Übersetzung ist wahrhaftig überdenkenswert. Vielleicht wurde sie deshalb so verstümmelt.

  8. Übrigens luckyhans,
    ich gebe Dir recht. Es hat keinen Sinn Gott anzubetteln. Jeder ist selbstverantwortlich ob er ein Paradies oder eine Hölle auf Erden haben will. Sogar in einem leeren Weinfass kann man seinen Garten Eden aufbauen und damit ausstrahlen. Das Werk, die Taten zählen. Der Garten Eden ist vor unseren Augen ausgebreitet. Und wir sehen ihn nicht. Ich schon. Und deshalb schreibe ich darüber. Ein schöner Strand, funkelnde Berge im Morgengrauen oder Abendrot. Es braucht nur noch die pflegende Hand. Nicht warten auf andere. Nicht auf das Geld sehen das man für den Garten Eden nicht braucht. Hand anlegen, das ist alles. Und seine Gedanken auf das Schöne im menschlichen Geist und das Schöne in der Natur richten. Damit man nicht allzuviel seiner Energie an das schmutzige Geldsystem und die äusseren Umstände vergeudet.

    Allerdings ein nach “oben” gerichtetes Dankgebet hat seinen Empfänger noch nie verfehlt. Ich wenigstens fühle mich danach leichter und ja, meinem Vater und Schöpfer näher.

  9. Und noch etwas, es lässt mir einfach keine Ruhe: Warum hat die offensichtlich spätere Übersetzung von Douglas-Klotz so einen Wandel durchgemacht. Dies passt einfach nicht ins Bild. Ist diese Übersetzung gefälscht? Wollte man die tiefe Weisheit, die aus der älteren, von mir oben aufgesetzte Übersetzung wieder einmal überdecken. Oder wurde der Übersetzer bedrängt um sein Jesus Gebet derart zu verstümmeln um es nichtssagend zu machen. Denn die Ur-Übersetzung lässt an Klarheit nichts übrig. Wenigstens für Tiefdenker. Es ist unzweifelhaft, dass der Erleuchtete in der Erstfassung durchscheint. Es ist ein mächtiges, schwingendes Wortgebäude was in diesem Gebet sich ausdrückt. Nicht vergoldet, sondern pures Gold!

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4 Kommentare

  1. jauhuchanam sagt:

    Das ist keine Übersetzung und kann nicht einmal als eine Übertragung bezeichnet werden.

    Der Text selbst ist ja nicht schlecht, ihn aber als „Vater Unser“ zu betiteln, ist ziemlich verschroben.
    Welcher Bunzel bezeichnet es nochmal als „Vater Unser“ ?

    Ist „Vater“ schlecht, weil das Wort missbraucht wurde, dass jetzt „Mutter“ benötigt“ wird – Mutti Angela?
    -> dafür haben die Katholen doch bereits Maria erfunden – und wird es nicht missbraucht?

    Und dann „Kosmos“, Kosmos ist Griechisch und weder Hebräisch noch Aramäisch!

    Kosmos ist „die Welt“ in der wir leben, hat nicht mal etwas mit dem All (Ouranos), das uns umgibt, zu tun.

    Zunächst ist aber „Kosmos“ als Wort mit „Schmuck“ (germanisch-jiddisch), also etwas Schönem zu übersetzen,
    und weist darauf hin, dass der Vater im Himmel sich etwas Schönes (einen Schmuck) ausgesucht hat.

    Die Erde (griechisch; Ge -> deshalb: Ge-org 😉 ) ist nämlich ein Kosmos (Schmuck), den der Vater im Himmel nicht erschaffen hat, sondern den er sich hat „anfertigen“ lassen und sehr schön findet. [Stöööööhn, aber wer liest denn schon die Bibel? (Schuld-Kult, so weit mein Auge blicken kann!)]

    In diesem Text wird uns wieder ein „Vater-Mutter“ Konzept dargeboten, etwas, was schafft oder gebiert, also ein Eier-Legender-Osterhase, der uns vom Weihnachtsmann angekündigt wurde.

    nützlich, erschaffen, Reich, Einheit, Verlangen, Gewähre, Einsicht, brauchen, Fehler, binden, loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.
    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.
    Es trieft geradezu nach katholischem Schuld-Kult, dass mir ganz übel davon wird.

    Gott, wir sind doch keine Bettler vor Gott, sondern seine Kinder, was soll das ganze Plappern von „Vater-Mutter“, wenn sich der Mensch dann doch durch ein derartig absurdes Geschwafel zu einem Bittsteller beim Papst macht und sich dem Schuld-Kult anbiedert? Herrjemine!

    Aber der (dunkelblau = Krishna 😉 = Douglas) Schreiberling hat ja auch den richtigen Nachnamen: KLOTZ
    Leider nicht nur Klotz am Bein, sondern Klotz vor Kopf, Balken im Auge, nicht nur Splitter, einen mit Brettern vernagelten Verstand.

    Ja, ja, ich kann auch Gehässig, wenn ich derartigen Unsinn aufgetischt bekommen soll.
    Aber bumibahagia dient er nicht, und deshalb esse ich diese Suppe nicht, nein diese Suppe esse ich nicht. 🙂

    Wir können das Vater Unser viel Besser als dunkelblaue Klötze übersetzen.

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  2. Vollidiot sagt:

    Gut Jauhu!!

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  3. jauhuchanam sagt:

    Ich überlege noch, ob ich für den Titel meines nächsten Buches nicht

    Das gehässige Bunzeltum

    wählen sollte

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  4. […] Hier eine Uebersetzung aus dem Aramäischen: . O Gebärer(in) Vater-Mutter des Kosmos, Bündele Dein Licht in uns – mache es nützlich, Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt. […]

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