bumi bahagia / Glückliche Erde

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Die Kraft des Geistes

Rechtobler, 28.04.09NZR (alt 2Q21)

Wüssten wir das Nachstehende ‚eigentlich‘ schon? Oder blenden wir es mehr oder weniger permanent aus? Dabei wäre es doch so einfach, wie es in der bekannten Fabel der Indianer-Opa seinem wissensdurstigen Enkel erklärt, es wird der Wolf gewinnen, der gefüttert wird. Also schauen wir, dass wir dem richtigen genügend Futter geben. 🙂

[Weitergeleitet aus Bruno Würtenberger]
LEBENSWICHTIG !

Die Kraft des Geistes

Ein Wissenschaftler wollte eine Theorie testen. Er brauchte einen Freiwilligen, der bis zur letzten Minute gehen würde. Endlich fand er ihn, er war ein verurteilter Mann, der auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden würde.

Der Wissenschaftler schlug dem Verurteilten Folgendes vor: Er würde an einem wissenschaftlichen Experiment teilnehmen, das darin bestand, seinen Puls geringfügig zu schneiden, damit sein Blut langsam bis zum letzten Tropfen tropft. Er erklärte, dass er nur eine minimale Überlebenschance habe, sein Tod jedoch auf jeden Fall ohne Leiden oder Schmerzen verlaufen würde „du würdest es nicht einmal bemerken“.

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Eltern, Kind und Kinderstube: 22. von 144

Lebensentwürfe

Von Eckehard

Entwerfen wir uns selbst oder hat eine andere Macht ihre Hände im Spiel, nach deren Bild wir werden sollen? – so könnten wir die Überlegungen aus dem vorigen Unterkapitel fortsetzen. Der Philosoph Jean-Paul Sartre war überzeugt, daß jeder den Entwurf für seine Existenz selbst kreiere. Deshalb nannte man ihn wohl auch einen „Existenzialisten“. Außerdem war er Atheist. Er glaubte weder an Gott, noch an Himmel oder Hölle. Die Hölle, ließ er eine Gestalt in einem seiner vielen Theaterstücke frech sagen, „die Hölle: Das sind die Andern!“


An das was du glaubst, ist für dein Kind lebenswichtig. Darüber werden wir (in 77. von 144)[1] noch eindringlicher sprechen. Heute steht im Vordergrund: Was kann ein Kind erreichen und was davon ist sein eigener Entwurf? Frägst du ein Zehnjähriges, dann hat es Mühe sich das vorzustellen. Aber es merkt, daß es da etwas vorzustellen gibt, und bringt als Zukunftsbild für sich selbst einen Berufsumriß[2] heraus, ungefähr so: „Was mit Tieren“ – „Was mit Kindern“ – „Was mit Reisen“ – Was mit was auch immer. Frägst du dagegen ein Vierjähriges, dann weiß das viel sicherer, daß es König, Millionär, Brummifahrer, Lokführer, Doktor, Polizist, Feuerwehrmann, oder dasselbe wie der Vater werden will.

Hüte dich bei Kindern vor Einwänden gegen „unrealistische“ Berufswünsche! Ein kleines Kind ist immer gekränkt, wenn jemand seinen Berufswunsch „König“ mit „Da mußt du königliches Blut haben“ kontert[3]

Andere werden einem Mädchen, das Pilot werden will, erwidern, daß es dazu ein Mann sein müßte. – Das hat die Feministinnen auf den Plan gerufen, die das Verkehrte wacker in die andere Richtung hin übertreiben.

Niemand muß auf einen Beruf verzichten, weil irgendwas mit seinem Blut oder seinem Geschlecht nicht stimmt. Ein Beruf ist immer ein äußeres Bild, eine Verkleidung für eine Art von Butler im Dienst der Gesamtmenschheit. Dieser Diener ist zwar immer von seinem Charakter her männlich, selbst bei einem „Frauenberuf“ wie Hebamme. Weiblich dagegen ist stets seine Funktion, die Hingabe an seine Aufgabe. Deshalb können Jungen auch eine Frauenrolle und Mädchen eine Männerrolle übernehmen. Sie tun das dank der Fähigkeit von Kindern in allen Rollen den Daseinsgehalt auszuprobieren. Sie haben dabei Empfindungen und Gefühle, die ihnen keiner wegnehmen kann. Einsprüche anmelden kann man erst später, wenn mit der Geschlechtsreife auch der Schulabschluß in Aussicht steht.

Entwürfe haben Kinder auch dann im Sinn, wenn sie nicht konkret nach ihren Zielen gefragt werden. Im Gegenteil: In der direkten Befragung haben sie eher Mühe und reagieren oft verdrossen. Deshalb spitz deine Ohren, am besten stets mit Notizbüchlein in der Nähe, und behalt, was so plötzlich aus deinem Kind hervorbricht, bei Tisch, auf Reisen, bei Spaziergängen oder nach Besuchen. Was denkt es über Menschen, über deren Tun? Was will es wissen, was können? Wissen, Können, sein Wollen wie … ist eine der wichtigsten Triebfedern für das „Entwurfswesen Kind“. Warum will es denn wissen? Immer um so zu sein! Anders kommt Wissen überhaupt nicht in der Seele an.

Wissen Anlesen, gibt es erst, wenn abstraktes Denken möglich geworden ist, also bestimmt nicht vor der Pubertät. Wenn du nun ein Kind von überragender Denkfähigkeit hast, nimm dennoch Rücksicht auf sein Drinstecken in allem, was es weiß. Man verletzt es, wenn man mit ihm „diskutiert“. Diskutieren ist lateinisch und heißt „zerschneiden“. Steckt ein Kind mit seiner ganzen Einbildungskraft in seiner Rolle in dem drin, was „diskutiert“ wird, dann wird es „zerschnitten“. Abstrakt denken können dagegen heißt, ohne seelisch hineinschlüpfen zu müssen, bei einer Sache sein. Dazu muß ein Mensch seinen Körper erst ganz in Besitz genommen haben. Dann dringt er auf Gebiete außerhalb seiner selbst vor, entwickelt zugleich Macht-und Verantwortungsvermögen. Jetzt kann abstrakt diskutiert und begonnen werden, die Entwürfe für den Berufsweg konkret auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen (und auf die Menschheit loszulassen).

© 1998 und 2019


[1]Siehe später 77. ‚Was glauben Sie? Das Unerhörte‘ In „Abenteuer Erziehung“ (www_eahilf.de) Seite 195: 11. Kommt es unter Überschrift „‘Was spricht die tiefe Mitternacht?‘ Das empörende Ich-Selbst“

[2] „Abenteuer Erziehung“ Seite 277 „Berufswahl“, hier später 109. Von 144: „Zukunft“

[3] Ein Berufswunsch in ganz jungen Jahren ist ein Bild für eine Art von Dienst, den ein Kind der Menschheit, die es aufgenommen hat, angedeihen lassen möchte. Auf diese Art möchte es sich dankbar erweisen.

Das Master Key System / 13 Das Gesetz der Verursachung

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Mit Kapitel 13 schliesse ich die Vorstellung des Buches ab.

Wer bereits sich gesättigt fühlt, ist bedient.

Wer hungrig nach mehr ist, der greife bitte zum Buch.

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thom ram, 16.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter) (mehr …)

Das Master Key System / 12 Ihr Ideal

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Ich gestehe, dass mich zunehmende Ungenauigkeiten im Text zu stören beginnen. Auf Einzelnes weise ich hin.

Eiligem Leser empfehle ich Punkt 21, der mir besonders bedenkenswert scheint.

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thom ram, 16.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter) (mehr …)

Das Master Key System / 11 Das induktive Denken

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Das Gemeinsame in der Vielfalt erspüren, erkennen.

Dieses Tun erweitert mich. Die Vielfalt wird dadurch bunt und bunter, das Gemeinsame gewinnt an Grösse, Macht und Vertrautheit.

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In diesem Kapitel wird eine alte falsche Uebersetzung zitiert: Joshua habe gesagt, dass wir bekommen, worum wir bitten. Das trifft nicht zu. Sinngemäss sagte Joshua, dass wir das bekommen, was wir im Geiste bereits vor uns stehen sehen. „Bitten“ enthält immer die Möglichkeit der Verweigerung der Erfüllung durch den, von dem etwas erbeten wird. Mittels „bitten“ schaffen wir ausser heiss gebeteter Luft nichts.

Die in diesem Kapitel empfohlene Uebung nehme ich als Koan. Ueber den Satz zu meditieren entführt mich in spezielle Reiche.
thom ram, 12.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter) (mehr …)

Das Master Key System / 10 Das Gesetz von Ursache und Wirkung

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Der Gedanke als Schnittstelle zwischen oben und unten.
thom ram, 10.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter) (mehr …)

Das Master Key System / 9 Die Affirmation

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Worin besteht der Unterschied zwischen „denken“ und „visualisieren“?
Wenn ich visualisiere, ist das Denken?
Wenn ich denke, ist da visualisieren mit dabei?
Ist denken und visualisieren Zweierlei?
Sind denken und visualisieren Ein und Dasselbe, lediglich verschieden gefärbt?
Ist visualisieren eine Spezialform des Denkens?
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Die Aufgabe, welche in Kapitel 9 gestellt wird, die hat sich gewaschen, jedenfalls für mich. Ich muss mich schon heftig zusammenreissen, eine einfache Sache, sagen wir mal einen Wasserhydranten, stabil vor meinem Auge zu halten, ihn von allen Seiten zu betrachten, ohne dass mir andere Bilder oder etwelche Gedanken dazwischenrutschen. Den langen Vorgang, der hier als Uebung vorgeschlagen wird, in reiner Form durchzuziehen…also ich, ich übe…
thom ram, 07.10.0004NZ (Neue Zeitrechnung, Neues Zeitalter) (mehr …)

Das Master Key System / 8 Durch Vorstellungskraft zur Scharfsinnigkeit

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Soso, also scharfsinniger könne ich auch noch werden, so ich es denn richtig anstelle? Warum eigentlich nicht? Kann ich stumpf Messer mittels Schleifen zum scharfen Gerät machen? Wo ich doch, allgemein anerkanntermassen, bloss einen Bruchteil meines Cerebrums nutze, wo das Cerebrum schier unendlich weiter synaptisch vernetzt werden kann…was hindert mich daran, schlauer, gewiefter, intelligenter, schneller, vielseitiger, farbiger, reicher denken zu wollen?

Ha. Ich für meinen Teil, ich will.

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Nun visualisierst du neu ein….Kriegsschiff. Warum ausgerechnet Kriegsschiff? Du kannst auch einen Traktor oder eine Eiche oder eine Stricknadel nehmen. Warum das Kriegsschiff besseren Uebungsstoff abgibt als die Stricknadel, wirst du herausfinden. Die Stricknadel ist ein Beispiel für Fortgeschrittene – sage ich.

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Ich senfe etwas dazu, überspringe es locker, lieber Leser.

Wie so viele Eltern ihre Kinder in der Entwicklung behindern, indem sie ihnen abnehmen, was sie selber zu bewältigen eigentlich vermögen würden. Den Zweijährigen zwei Treppenstufen raufhieven, dem Achtjährigen Pullover anziehen und Schuhe binden, schon mal ein gutes Haus bauen für den Nachwuchs.

Was nicht trainiert wird, verkümmert. Wollte ich heute, nach 10 Jahren null Ueben, eine Bachfuge spielen, so müsste ich ein Vielfaches von damals Ueben, bis meine Synapsen endlich sattelfest vernetzt wären.

Hier in Indonesien ist es gelegentlich krass. Ich sehe Eltern, welche ihr Achtjähriges am Strand am ARM führen, denn es könnte ja einen Stein übersehen und stolpern, und wenn es das Bäumchen beklettern will, so heisst es „Tidak bole“ Nicht dürfen. Dabei stelle ich im direkten Kontakt mit bislang 6 kleinen Kindern hier fest, dass sie so was von sehr schnell lernen, so man sie nur lernen lässt! Bei Bedarf ein Tipp, eine Anleitung, mehr nicht.

Herzlich, euer ausrangierter Oberbbädagoog.

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thom ram, 04.10.0004 (Wer Wert auf gleichbleibenden Schläuepegel legt: 2016) (mehr …)

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