Jeder bildet sich sowieso seine eigene Meinung, insofern kann ich wie üblich nur meine Ansicht zeigen und versuchen, dadurch Denkstupser zu verteilen, die vielleicht – jetzt oder später – Überlegungen auslösen könnten… – LH, 21.8.26 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Man kann die gewesenen Entwicklungen hierzulande auf verschiedene Weise sehen: entweder im Sinne der Besatzer, oder im Geiste der Besetzten; da ergeben sich diametral entgegengesetzte Sichten, wobei jede Seite die der anderen als ‚dem agog isch‘ und ‚künstlich‘ ansehen wird.
Wenn dann noch die eine Sichtweise ‚verordnet‘ ist, weil alle Mitarbeiter all jener BRvD-Lizenz-Medien (außer der Ost-Berliner, daher die Sonderstellung der BZ!) mit ihrem Arbeitsvertrag bis 2099 darauf verpflichtet werden, in jedem Falle die Pulle Tick der Besatzer zu vertreten und keinerlei Kritik daran zuzulassen, dann bekommt das Ganze schon mehr als nur ein ‚Geschmäckle’… dann wird der ‚Informationsauftrag‘ zur Propaganda-Verpflichtung.
Oder zweifelt da jemand dran?
Wenn dann noch die modernsten technischen Mittel – jene ‚halluzinierenden Algorithmen‚ oder ’neuronalen Netze‘ – ausschließlich im Sinne jener einseitigen „etablierten“ Ansichten angelernt und geschult wurden, dann müßte doch ein denkender Mensch sich sehr gut überlegen, welche Fragen er diesen künstlichen Einrichtungen sinnvollerweise stellt.
Und wie ‚glaubhaft‘ die jeweiligen „Antworten“ sind, die sich im wesentlichen auf dem ‚Kenntnisstand‘ der von den ‚Diensten‘ redigierten Lügipädica befinden…
Und welche Fragen lieber nicht zu stellen sind, denn das ‚geistige Eigentum‘ – das ist der Trick dabei – jener Anfragen und ‚Gespräche‘ geht automatisch auf den Anbieter des Programms (denn nichts anderes ist jene ‚Instanz‘) über, egal ob er in China oder den USA sitzt. (anderswo sind meines Wissens keine brauchbaren Programme dieser Art entwickelt worden)
Daß die jeweiligen ‚Dienste‘ stets mit in der Leitung sind bzw. über bestimmte Themen pflicht-informiert werden, versteht sich wohl von selbst, oder?
Aber das nur nebenbei.
Zurück zu den Sichtweisen.
Die Vorgänge in Mitteleuropa nach dem mit der Kapitulation aller Streitkräfte des Deutschen Reiches am 8./9. Mai 1945 verbundenen Waffenstillstand, der nie durch einen von allen Beteiligten unterzeichneten Friedensvertrag völkerrechtlich ersetzt (und damit dieser Krieg beendet) wurde, werden jedenfalls höchst widersprüchlich berichtet. Und aus eigener Erfahrung ist halt immer nur ein kleiner Ausschnitt der eigenen Erinnerung zugänglich, bei mir etwa ab Anfang der 60er Jahre (Olympiaden in Rom und Tokio), davor nur einzelne Erinnerungsfetzen.
Freilich könnte mensch nun hergehen und die eigenen Erinnerungen mit dem vergleichen, was heute (oder vor 10 – 20 – 30 Jahren) über diese Ereignisse berichtet wird (wurde). Und entsprechende Schlußfolgerungen ziehen. Aber die Interpretationen verändern sich auch, ganz sachte, mit der Zeit, und auch die eigenen Erinnerungen verblassen… und wer hat schon soviel Zeit und Muße dazu.
So wird jede/r zu den Vorgängen eine ganz eigene Meinung haben.
Der Völkerrechts-Jurist wird sie anders sehen als der engagierte Politiker, der seine Bezüge aus dem verordneten ‚Status Quo‘ bezieht; der gelehrte Historiker wird sie anders beschreiben als jene Geschichten-Schreiber, welche im Dienste der Sieger Tag für Tag die Historie um-schreiben; der einfache werktätige Bürger wird vieles nicht erkennen können, was diejenigen in den Blick bekommen, welche sich mit den verfügbaren Dokumenten intensiv beschäftigen können…
Man kann die Vorgänge auch von ganz weit oben aus der Ferne betrachten oder direkt aus der Nähe im Detail – es gibt sich jedes Mal ein anderes Bild.
Kennt doch jeder, der mal Fernglas, Lupe und Mikroskop in Betrieb genommen hat.
Dementsprechend wird auch jede/r (wieder!) ein völlig eigenes Bild davon beschreiben, und jedes wird seine Berechtigung haben, zumindest für die Autoren.
Daher bleibt auch mir nichts anderes übrig, als in der Erinnerung zu kramen, nachzurecherchieren und selbst zu interpretieren, ohne Anspruch auf letztendliche Wahrheit.
Und da ergibt sich dieses Bild: die sog. Anti-Hitler-Koalition war ein zeitweiliges Zweck-Bündnis, das so nicht unbedingt geplant war.
Es gibt Aussagen von bekannten US-Politikern, daß man demjenigen ‚helfen‘ werde, der zuerst als Verlierer aussieht, und sich am Ende mit demjenigen verbünden werde, der klar auf der Siegerstraße sein wird: nur so könnten die beiden aufeinandergehetzten Blöcke (zum einen die sozialistische Sowjetunion, zum anderen das ‚deutsch besetzte‘ Europa unter national-sozialistischer Führung) der ‚verfluchten Sozialisten‘ maximal gegenseitig geschwächt werden…
Als es den Hitler-Aggressoren nicht gelang, vor Wintereinbruch in Moskau zu sein, kamen erste Zweifel am ‚großdeutschen Sieg‘ auf (angeblich sogar unter der deutschen Generalität? das kann ich kaum glauben); spätestens nach Stalingrad im Winter 41/42 war der Kriegsausgang besiegelt.
Freilich haben die Westmächte auch weiterhin beide Seiten unterstützt: die Europäer vor allem mit Geld, die Russen vor allem materiell, da die alles mit Gold bezahlten.
Und sie haben die Eröffnung der 2. Front in Frankreich maximal hinausgezögert: erst als die Erfolge der Roten Armee drohten, ganz Europa zu ’sozialisieren‘, kam man in Bewegung…
Nur so konnte der Krieg danach noch mehr als drei Jahre dauern…
Vergleiche die in der Sowjetunion besetzten und dann befreiten Gebiete samt Osteuropa mit dem lächerlich kleinen befreiten Stückchen Nordfrankreich/Benelux/Westdeutschland, und du erkennst, wer in diesem Krieg die größten Lasten tragen mußte…
Und nicht zufällig hat jedes der Völker – Sowjets wie Deutsche – im Gesamtergebnis des Krieges einen Aderlaß von etwa 20 Millionen Menschen im gegenseitigen Kampf und dessen Folgen hinnehmen müssen. (wer das jenem „Führer“ noch nicht inbrünstig aus ganzer Seele gedankt hat, der möge das bitte nachträglich tun)
Dazu starben Russen auch noch in Fernost/China/Korea gegen die Japaner…
Ungeachtet der genannten Tatsachen gelang es dem Westen erneut, den sowjetischen militärischen Sieg in eine diplomatische Niederlage zu verwandeln: Stalin mußte sich mit dem zerstörten Osteuropa und einem kleinen ebenfalls zerstörten Eckchen vom 3. Reich (Königsberg plus die spätere DDR) begnügen, während über 80% vom Industrie-Potential des Reiches dem Westen (und Polen! in Schlesien) zufielen.
Da ließ sich trefflich ein westliches „Wirtschaftswunder“ organisieren…
Beachtenswert bei letzterem:
Der Marshall-Plan bestand ausschließlich aus Krediten, die später mit Zinsen abzuzahlen waren – da wurde den Verlieren nichts „geschenkt“.
Obwohl die Patente, Entwicklungsergebnisse und Forschungsresultate güterzugweise aus dem zusammengebrochenen Reich herausgeschafft wurden, ohne daß dafür auch nur eine Puseratze bezahlt wurde: ein Großteil der US-Technologie-Führerschaft der Folgejahrzehnte ist so zu erklären…
Aber – siehe oben – es durfte sich ja niemand laut darüber beschweren…
Wie sagt man: „wer solche ‚Freunde‘ hat, der …“
Das sollte doch in diesem Land längst Konsens sein, oder?
Aber nein, die unterwürfige Haltung gegenüber den Gringos scheint bereits in die Anatomie der gekrümmten deutschen Wirbelsäulen eingewachsen zu sein: nur nichts gegen die Amis sagen, und auf keinen Fall etwas tun, was denen mißfallen könnte…
Ja, auch in vorauseilendem Gehorsam… dabei ‚vergessend‘, daß die „alte BRD“ vor allem als Speerspitze gegen den Bolschewismus, oh pardon, das war ja ‚der Führer‘, also gegen den „Kommunismus“ geplant und benutzt worden war.
Zweifler erinnern sich bitte an den Informationskrieg der Radiostationen „Free Europe“, „Voice of America“ und anderer von deutschem Boden aus, an den sog. Nato-Doppelbeschluß zur Stationierung von Mittelstreckenraketen, an Westberlin als „Pfahl im Fleische“ der DDR und so weiter.
Klar, ALLE jene Politiker-Darsteller, von Conrad A. (der wenigstens noch ehrlich bekannt hatte, daß er sein Mandat nicht vom deutschen Wähler, sondern von der Besatzungs-Macht erhalten hatte) über Willi B., der mit der tollen Idee von der ’neuen Ost-Pulle Tick‘ die Voraussetzungen für die spätere Übernahme der DDR geschaffen hatte, über Helmut ‚Birne‘ K., dem diese „Vereinigung“ in den Schoß gefallen war, bis hin zu den immer schwächer werdenden nachfolgenden Hampelfiguren-Darsteller (Schredder-Gerd, das HH-Murkel und sonstige) – sie alle waren/sind im Auftrag der Besatzer hier tätig… (Zweifler lesen bitte G.-H. Komossa „Die deutsche Karte“ oder die Erinnerungen von H.-D. Genscher, denn gockeln nach „Kanzler-Akte“ oder „Unterwerfungs-Briefe“ bringt nur Lügen zum Vorschein)
Freilich ist das englisch durchsetzte „Neusprech“ in diesem Lande schon soweit perfektioniert (und wird es bald noch mehr sein, dank jenen LLMs), daß solche Artikel kaum noch als ‚gepflegte De mago gie‘ erkannt werden – dabei geht es doch im Klartext lediglich um den Übergang zum offenen ‚modernen‘ Neo-Kolonialismus – nun halt auch im Umgang der Westler „untereinander“…
Freilich gab es dazu auch kürzlich hier ein Märchen zu lesen…
Klar, hier oben steht nichts wirklich Unbekanntes geschrieben, alles längst bekannt – es fragt sich nur, wann wir – jede/r von uns – endlich mal die Konsequenzen daraus ziehen wollen, in unserem alltäglichen Verhalten…
Wie die aussehen sollen?
Also bitte, liebe Leserschaft, das wird ja wohl noch jede/r selbst wissen, wie weit seine eigene Ami-Unterwürfigkeit und Denkabhängigkeit gekommen ist, und wie das Schritt für Schritt verändert werden kann…
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Spätere Ergänzung:
Bitte investiere 11 Minuten und hör dir das Gespräch mit der Vertreterin der Energiewirtschaft an wegen der nicht ausreichend gefüllten Gasspeicher, ‚genieße‘ die Demagogie und überlege, wo die wahre Ursache liegt.
Vorschlag:
In der von allen bisherigen „Bundes-Regierungen“ bevorzugten Privatisierung der Versorgung, auch beim Gas: genau das ist verantwortungslos, privaten Unternehmen, die keinerlei eigene Versorgungs-Verantwortung haben, solche Aufgaben der Grundversorgung zu übertragen.
Denn Unternehmen ‚denken wirtschaftlich‘, sprich profitorientiert, sogar bei den möglichen Pönalen. Ob die Leute ständig GAS haben oder nicht, geht denen weit am Achtersteven vorbei. Schlimmstenfalls wird einem Unternehmensteil die „Schuld“ zugeschhoben und dieses geordnet „insolventiert“…
Selbiges gilt für den Strom, das Wasser, die Grundnahrungsmittel – der Staat hat SELBST die Grundversorgung zu sichern…