Für mich stand haushoher Sieg bei der Wahl fest: Orban. Soweit mein Blick reicht, steht eine Mehrheit der ungarischen Bevölkerung hinter ihm, hinter Orban.
Mir fällt auf die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der Orban den Sieg Madjari’s quittiert. Orban gratuliert, und das war es. Noch nicht mal andeutungsweise hat Orban „Wahlbetrug“ in den Mund genommen.
Also was.
Man sieht Madjari Rede halten mit Kippa Mützchen auf dem Hinterkopf. Damit also er, wie auch Trump, mit den zieh oh Nisten in einem Nest hockend, beide sich mit dem Zeichen auf dem Hinterkopf?
Heute, so meine Sicht, wird Täuschung der Täuschung der Täuschung vorgetäuscht.
Madjari zwar wolle die 90 Milliarden vom Rüssel an Kiew bewilligen, doch bewilligen wolle er keine Waffenkäufe damit. Hm. Also was. 90 Milliarden für Spitäler und Schulhäuser? Oder 90 Milliarden für die dort im 404 Land, welche eh schon mit Privatjets jetten? Die Antwort darauf ist entscheidend.
Er habe es zwar nicht so mit Russland, wolle aber weiterhin russisches Öl und Gas importieren? Dürfte den Leyen u.co. nicht gefallen. Hm. Wer ist dieser Madjardi. Welche Ziele verfolgt er in Tat und Wahrheit. Nochmal dies: Mich erstaunt Orbans Gelassenheit!!!
Wir werden sehen. Nochnochmal. Mir ist aufgefallen die Leichtigkeit, welche Orban angesichst seiner Niederlage an den Tag legt. Ich vermute leise, leise, leise. Ich rieche Komplott der konstruktiv kreativen Art.
TTRV, 14.04.NZ14 (Jahr vierzehn des Neuen Zeitalters, welches A.D. 2012 eingeläutet wurde)
Kluger Mann übernimmt NZ14.
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Vielleicht haben die Ungarn plötzlich und unerwartet ihre Liebe zur EU, den Migranten und zur Ukraine
entdeckt und sich deswegen anders entschieden als erwartet?? Kann ja sein, ich frag ja nur.
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Soviel ich weiß, heißt der Mann Péter Magyar. Mann müsste die Wähler in Ungarn befragen, um zu wissen, was die genauen Gründe sind. Ich vermute, dass es an dem Konflikt mit Russland liegt. Bei der vorigen Parlamentswahl in Ungarn im April 2022 sah die politische Großwetterlage noch völlig anders aus. Wenn die Ungarn sich nun zwischen Russland und dem Westen entscheiden müssen, dann ziehen die meisten wohl doch eher den Westen vor. Dies wundert mich nicht, alleine schon aufgrund der geografischen Lage des Landes ist man vom Westen abhängig. Außerdem bekam die Wirtschaft des Landes in den letzten 35 Jahren viel Unterstützung aus dem Westen, wobei gerade auch deutsche Firmen eine wichtige Rolle spielen. Orbán suchte einen Mittelweg und ist damit offenbar gescheitert. Dass man mit 9,5 Millionen Menschen keinen Alleingang wagen möchte, kann ich gut verstehen. Dass da auch viel Druck aus dem Westen kam, dessen bin ich mir sicher.
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16:06 Bubi
Alles Schwachsinn, geschuldet der Vorstellung, Mensch könne nur hausen zusammen mit Auto, Internet, Kühlschrank, Lebensversicherung, Krankenversicherung, Brille, Hörgerät, Rente, was noch.
Jaja, in der Großstadt, da ist Überleben ohne Pinke, welche hereinkommt nicht möglich. Hungertod.
Selber gewählt. Leben in Agglomeration welche größer ist als ein kleines Dorf mit Agrikultur.
Es wird dramatisch werden. Sage ich seit Jahren: Es wird noch rumpeln.
Bah, auch bei mir. Fällt Rente aus, dann haben wir hier noch Moringablätter und Baumrinden. Gezogene Wurzenln holen sich die Affen. Ich meine richtige Affen, nicht Affen in Menschengestalt.
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Ich war einmal wählen, das war in der DDR als Erstwähler mit 18.Da gab es einen Blumenstrauß. Dann nie wieder.
Wozu gehen die Leute dahin-am Sonntag und stellen sich sogar an. Die müssen ferngesteuert sein. Hat das je etwas geändert in 1000 Jahren. Kognitive Dissonanz.
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Zumal, diese EU liegt im Sterben, und die wählen die ?!
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Thom Ram 15/04/2026 um 18:42
Ich habe nur geschrieben, wie ich die meisten Wähler dort einschätze, aufgrund der Beobachtungen, die ich seit Jahren hierzulande und in den Berichten über Deutschland, Belgien, Österreich und sogar über die Schweiz gemacht habe. Warum sollten die Wähler in Ungarn anders sein? Der Orban hat hier offenbar etwas versucht, was ihm nicht gelungen ist.
Wenn Du Dir mal einen Reportage über das ländliche Ungarn zu Zeiten des Umruchs anschauen möchtest, dann kann ich Dir diesen Film aus dem Jahr 2001 sehr empfehlen. Die meisten Leute hatten dort 11 Jahre nach der Wende noch immer keine neue Arbeit gefunden, aber sie hielten zusammen. Heute leben in den meisten Dörfern fast nur noch alte Menschen. Das ist sogar in der Ukraine so, hat mir eine Ukrainerin erzählt. Meine Großmutter hat den Weltkrieg einigermaßen gut überstanden, weil sie mit ihren Kindern auf dem Bauernhof ihres Schwagers unterschlupf fand. Einmal kamen dort US-Soldaten vorbei und kauften bei denen frische Eier.
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