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DDF67-Modul und Intelligenzstrahlen

(Ludwig der Träumer) Es ist ein Graus. Viele Erfindungen, die unsere Welt zum Guten verändern könnten, verschwinden einfach, weil sie der Raffgier von Konzernen und deren Hintermänner im Wege stehen. Andere Erfindungen werden gar vollkommen ignoriert, wie z. Bp. die Denkkappe oder Intelligenzstrahlen. Noch schlimmer sieht es bei dem Versuch aus, mit der freien Energie die Welt retten zu wollen. Da fahren die Erfinder in Höchstform auf, die freie Energie einzufangen und sklavenmäßig zum Vorteil der Menschheit zu nutzen, wie sie behaupten. Würde die freie Energie da mitmachen, wäre sie wohl nicht mehr frei. Logisch, oder? Aber das ist nicht Thema heute.

Vor 51 Jahren wurde das Farbfernsehen eingeführt. Die angebotenen Empfängnisgeräte dazu kosteten so viel wie ein halber VW Käfer. Eine richtige Abzocke von Grundig, Siemens und Telefunken, wie ich meine. Das wollte ein weitentfernter Verwandter von mir – also auch ein schlaues Kerlchen wie ich, nicht mitmachen. Er tüftelte und tüftelte, bis er die geniale Idee hatte, den alten SW-Fernseher auf Farbe zu ertüchtigen. Er erfand das DDF67-Modul, das so groß war wie eine Streichholzschachtel und einfach ohne zusätzlichen Stromverbrauch zwischen das Antennenkabel und Fernseher gesteckt werden mußte und nur sechs Mark in der Herstellung kostete. Die Bauteile dazu gab es für Pfennigbeträge in den Elektro- und Bastelläden, die heute alle verschwunden sind. Nur die Farberegerspule mußte in einer dunklen Nacht bei Neumond neu gewickelt werden. Das erforderte etwas Übung, sonst kam es zu Farbverfälschungen. Besonders bei den Life übertragenen Mondscheinserenaden waren diese sichtbar. Der Mond hatte im Fernseher eine seltsame grüne Farbe angenommen, was natürlich sofort gebildete Schlauwisser äh Experten ausnutzten um dem Bunzel zu erklären, daß der Mond in Wirklichkeit nicht aus Gestein besteht, sondern aus grünem Käse. Diese Legende hält sich bis heute hartnäckig – nur wg. einem Fehler in der Spule. In welcher, sei mal außen vorgelassen.  Was solls. Aber das hatte mein genialer Verwandter Daniel D. bald im Griff. Diese Aufgabe übernahm gern seine Nichte Daniela D., die kurz vorher eine Feen Ausbildung abgeschlossen hatte und sich mit dem Mond auskennt.

Warum das DDF67-Modul nie auf den Markt kam, lag an einem falschen Freund, der ihm versprach es für ihn zu vermarkten, damit er sich wie bisher weiter seinen genialen Erfindungen widmen kann. Diese falsche Sau von Ente und Heuschrecke  hatte ihn jedoch reingelegt und das Modul, sowie die Bauanleitung dazu vernichtet. Wie erst heute bekannt wurde, besaß diese falsche Sau äh Ente damals schon die Aktienmehrheit dieser Konzerne. Da braucht man sich schon gar nicht mehr wundern, wenn weltbewegendere Erfindungen wie Wein aus Wasser oder Diesel aus Wasser generieren, klang und sanglos verschwinden. Na ja, wenigstens lebt mein Verwandter Daniel D. heute noch. Aber manchmal ist tot vielleicht gar nicht so schlecht, bevor eine Erfindung Schule macht, wie die mit Wein aus Wasser. Vielleicht wäre dann die ganze Welt nur noch besoffen. Ob dieser Zustand schlechter für die Menschheit wäre als nüchtern, sei noch abzuklären. Ich bezweifle es.

Besonders schade finde ich, daß sich absolut niemand für die Denkkappe  und die Intelligenzstrahlen – seine genialsten Erfindungen jemals, interessiert. Jeder hält sich wohl für intelligent genug um solche Helferlein nicht in Anspruch nehmen zu müssen.  Die Elite hält es nicht von Nöten, diese für sie brandgefährlichen Erfindungen aus der Welt zu räumen. Das gibt mir ein Rätsel auf  – oder doch nicht? Die Elite muß sich wohl absolut sicher sein, daß noch so viele Denkkappen oder Intelligenzstrahlen unters Volk verstreut, für sie nie zur Gefahr werden.

Mittlerweile hat Daniel D. die Sinnlosigkeit seiner Erfindungen erkannt.

Ähnliches Foto

Mehr zur Vita des Daniel D. hier https://www.duckipedia.de/Daniel_D%C3%BCsentrieb

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.

Dieses Gebet ist so sinnlos, wie Intelligenzstrahler für Jedermann. Das hat der Schöpfer lange Zeit vor Daniel D. erkannt und kein Hirn mehr fallenlassen.


3 Kommentare

  1. Guido sagt:

    Viele Erfindungen, die unsere Welt zum Guten verändern könnten, verschwinden einfach, weil sie der Raffgier von Konzernen und deren Hintermänner im Wege stehen.

    Wie wahr…

    Und notfalls werden sie* geselbstmordet oder geherzinfarket, wie es z.B. Nicolas Hayek passiert ist, der da was geplant haben soll, das nicht im Sinne der Hintermänner war…

    *Die Erfinder und Unternehmer

    Aber es handelt sich wie in solchen Fällen üblich nur um ein Gerücht.

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  2. Norbert Fuchs sagt:

    Unserer König Ludwig der Träumer, mögen seine Träume in Erfüllung gehen, denn es ist MAChBAR.😊😊😊

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  3. Ishani Diana sagt:

    Lieber Ludwig

    Irgendwann 1965 oder so, haben meine Eltern auch einen SW Fernseher angeschafft.
    Wir mussten pro Std. Fernsehen 1.- CHF in ein Kästchen stecken, um den Apparat zu Bezahlen.
    Es dauerte 1 Jahr, bis das Gerät abbezahlt war. Blöd war damals, wenn du einen Film sehen wolltest, und kein „Fänkler“ dabei hattest, warst du angeschmiert.
    Mein Vater wollte schon immer ein Cembalo haben. Sieht aus wie ein Klavier, die Saiten werden jedoch gezupft statt geschlagen.
    Er und ein paar schlaue Köpfe, erfanden ein einbaufähiges Gembalo-register, welches auch bezahlbar war, im Gegensatz zu original Cembalos.
    Aus heutiger Sicht : Ausser Spesen nix gewesen.
    Haha, dafür gibt`s doch Tausend Dinge die die Welt nicht braucht 😀

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