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01.10.05 (2017) / Katalonien macht sich selbständig

100 Mal ist mir erklärt worden, dass es „Demokratie“ nie gegeben habe, nie gebe und nie geben werde. Ich bin so stur, „Demokratie“ nach wie vor zu übersetzen  mit „Volksherrschaft“, Herrschaft des Volkes.

Mir zweifelsfrei unbelehrbaren dummen Frosch bietet sich nun ein Bild, klar und deutlich mit „Demokratie“ über – und unterschrieben.

Wie anders soll Demokratie aussehen? 90% der Stimmenden haben ihre Stimme in der Urne versenkt, wie Schlauere als ich es bezeichnen haben gewählt, haben gestimmt, haben bestimmt, was geschehen soll. Katalonien soll sich von Spanien lösen und sich als selbständiger Staat organisieren. Sie haben es getan trotz furcherregendem Getöse im Vorfeld von Madrid, trotz gestürmter Wahllokale, trotz Misshandlungen von Wählern und zivilen Wahlschützern durch bemitleidenswerte Schweine, durch missleitete „Ordnungsorgane“.

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Werden andere Volksgruppen beflügelt und nachziehen? Venedig? Tirol? Ich wage es nicht auszusprechen, doch denken tue ich es schon lange: Bayern?

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Die Berichterstattun in Telepolis ist umfassend. Ich kopiere sie 1:1. Ich kopiere sie 1:1 weil heute gut gern viel zensiert wird, weil heute Webseiten, hoppela, plötzlich dichtgemacht werden. Telepolis möge weiter gedeihen, doch…man kann nie wissen.

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Was mich an der Geschichte erstaunt, ist, dass korrupte Regierungen anderer Länder Madrid empfehlen, sich zivilisierten Verhaltens zu erinnern. Dezentralisierung von Volksgruppen ist das Gegenteil dessen, was die Fabiane wollen. Die wollen die Eine – Welt – Regierung. Hast du eine Vermutung, guter Leser, warum liebe Angelas und Claudes nicht die Katalanen, sondern zu Recht die Sesselwärmer in Madrid zurechtweisen?

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thom ram, 03.10. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da Bevölkerungsgruppen sich ihrer Eigenverantwortlichkeit erinnerten und sich selbständig zu machen begannen. 

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Foto: Edith Vogel

 

Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien

Quelle: Telepolis

INHALTSVERZEICHNIS
  1. Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien
  2. Negative Reaktionen aus dem Ausland
  3. Abschlusskundgebung

Madrid konnte das Referendum nicht verhindern, hat die Kluft aber mit Gewalt weiter vertieft, weshalb nun die einseitige Unabhängigkeitserklärung und ein Generalstreik ab Dienstag auf die Tagesordnung rücken

Auch Gewalt von Seiten der Guardia Civil und der spanischen Nationalpolizei konnte nicht verhindern, dass Katalonien eindeutig für die Unabhängigkeit gestimmt hat. Alle Versuche Spaniens, das Referendum zu verhindern, haben die Katalanen ausgehebelt und in mehr als 2000 Wahllokalen konnte friedlich, demokratisch und frei abgestimmt werden. Den spanischen Sicherheitskräften ist es nur in 91 Wahllokalen gelungen, die Urnen zu beschlagnahmen. Deutlich effektiver waren die Mossos d’Esquadras. Die katalanische Polizei hat ohne jede Gewalt verhindert, dass 160 Wahllokale geöffnet werden konnten.

Und trotz allem haben es die Katalanen geschafft, fast 2,3 Millionen Stimmen auszuzählen, obwohl auch in verschiedenen besonders gefährdeten Wahllokalen die Abstimmung frühzeitig abgebrochen wurde, da am Abend mit neuen massiven Angriffen von Guardia Civil und Nationalpolizei gerechnet wurden, um die vollen Wahlurnen zu beschlagnahmen. (vgl. Spanische Regierung ist an Kataloniens Bürgern gescheitert).

Eine Vorsitzende des Wahllokals flieht über den Hinterausgang der Schule ins Rathaus, als die Polizisten kommen. Dort verschanzte sie sich mit anderen zur Auszählung.

Klarer konnte das Ergebnis nicht sein. Mehr als 90% der Bevölkerung stimmte für die Unabhängigkeit, knapp 177.000 dagegen und knapp 67.000 wählten ungültig (wie etwa meine Gesprächspartnerin Elisa, weil sie ihrer neuen katalanischen Heimat nicht das Recht auf Unabhängigkeit abstreiten, aber auch nicht für die Abtrennung von ihrer alten Heimat Spanien stimmen wollte). Zudem wurden etwa 700.000 Stimmen „gestohlen“. Viele Menschen konnten nicht mehr wählen, waren aber schon in Listen registriert, weil die Abstimmung frühzeitig zur Auszählung abgebrochen wurde – trotz langer Schlangen. Man geht davon aus, dass mehr als drei Millionen teilnehmen wollten – über 56% der Bevölkerung im wahlfähigen Alter.

Die befürchteten Angriffe am Abend blieben aus. Der weltweite Aufschrei gegen die Versuche, eine Abstimmung zu unterdrücken, hat offenbar auch in Madrid Wirkung gezeigt. Die spanische Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy, die im Europaparlament zusammen mit Angela Merkels CDU in der christdemokratischen EVP-Fraktion sitzt, konnte es sich offenbar nicht leisten, dass es noch mehr Bilder und Videos gibt, die zeigen, wie ihre Truppen – die Guardia Civil ist eine Militäreinheit und untersteht dem Verteidigungsministerium – gegen friedliche Menschen bei einer demokratischen Abstimmung vorgehen.

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Quelle: Telepolis

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Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien

Negative Reaktionen aus dem Ausland

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Quelle: Telepolis

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INHALTSVERZEICHNIS
  1. Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien
  2. Negative Reaktionen aus dem Ausland
  3. Abschlusskundgebung

„Ist das normal, dass die Polizei Menschen verprügelt, die ihr Wahlrecht ausüben“, fragt man sich auch in Frankreich angesichts der brutalen Aufnahmen, die immer nur einen Aggressor zeigen. So spricht auch die französische Zeitung Liberation im Titelaufmacher von einem „Gewaltschlag“ gegen Katalonien und zeigt ein Bild, das Bände spricht. Auch in Madrid muss man sich eingestehen, dass die Bereitschaft, die Urnen und mit ihnen die demokratischen Grundrechte gegen die spanischen Sicherheitskräfte zu verteidigen, über den Sonntag weiter wuchs.

Dass massiv aus verschiedenen Ländern interveniert wurde, um weitere Gewalt zu stoppen, ist inzwischen klar. Nun hat auch die EU-Kommission Stellung bezogen und Madrid deutlich gemacht, dass „Gewalt kein Instrument der Politik sein kann“, sagte die Sprecherin von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Margaritis Schinas rief alle zum Dialog auf, den Madrid aber seit mindestens sieben Jahren ablehnt und verweigert.

Titel zur heutigen Ausgabe der Liberation

„Hem votat, hem votat“, wir haben gewählt, wurde dann immer wieder Sprechchöre angestimmt, während zahllose Menschen die Wahllokale während der Stimmauszählung geschützt haben. Die Stimmung wurde dabei am Abend immer gelöster und feierlicher. Unter den Verteidigern und Feiernden war auch Jordi (Name geändert), der ebenfalls nach dem Dienst gekommen war, um als menschliches Schutzschild zu dienen. Er stand Seite an Seite eingehakt mit Linksradikalen, Anarchisten, Christdemokraten, Omis, Opis … als plötzlich Mossos an einem Wahllokal in der Altstadt Barcelonas aufzogen und befürchtet wurde, sie könnten doch noch versuchen, die Urnen zu beschlagnahmen. „Sie werden es nicht tun“, erklärte Jordi, „aber sie müssen ihre Pflicht tun“, erklärte er Telepolis.

Jordi kennt sich aus, denn er ist einer der Mossos d’Esquadra, die sich auch schützend vor die Wähler gestellt und sich zum Teil mit Feuerwehrleuten, der Guardia Civil und der Nationalpolizei angelegt haben, um die Unversehrtheit der Bürger zu garantieren. „Versteh mich“, erklärte er seine Ablehnung einer Interviewanfrage. Für ihn ist klar, dass es schwierig werden wird und die Sache längst nicht ausgestanden ist, weshalb er sich nicht noch mehr exponieren will.

Während die Stimmen an den zentralen Wahlrat übermittelt wurden, wird langsam das gesamte Ausmaß der Gewalt deutlich. Fast 850 Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer – durch Gummigeschosse und Knüppel. Die internationalen Beobachter haben allseits die brutalen Übergriffe scharf verurteilt. Der Sprecher der Delegation, der ehemalige slowenische Außenminister Dimitrij Rupel, kritisiert die „Gewalt“ und die „elektronische Sabotage“ genauso wie die „Beschlagnahmung von Wahlurnen“. Er hob das friedliche Verhalten und die „Integrität“ der Referendumsteilnehmer bei der Verteidigung ihres Wahlrechts hervor.

Zur Beobachtung der Vorgänge befand sich auch der europapolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag in Katalonien. „Das Ausmaß der Gewalt gegen Wahlwillige in Katalonien ist völlig inakzeptabel“, erklärte er gegenüber Telepolis und er verurteilt „sehr deutlich“ die Gewalt gegen die Referendumsteilnehmer. Er selbst wurde Zeuge einer gewaltsamen Erstürmung einer Schule. „Kurz darauf konnte ich den Einsatz von in Katalonien verbotenen Gummigeschossen gegen Demonstranten beobachten“, fügte er an.

„Unabhängig davon, wie man zu den Unabhängigkeitsbestrebungen und zum heutigen Referendum steht: Demolierte Schulen, brutal erkämpfte Wahlurnen und insbesondere blutüberströmte Wähler und Wählerinnen können kein Zeugnis eines modernen Rechtsstaats sein.“ Das Vorgehen der Regierung Rajoy sei das „direkte Gegenteil“ davon. „Ich erwarte von der Bundesregierung, insbesondere von Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Sigmar Gabriel, sowie von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine unzweideutige Verurteilung des Vorgehens.“

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Quelle: Telepolis

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Katalonien / Cirona. Foto: Edith Vogel

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Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien

Abschlusskundgebung

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Quelle: Telepolis

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INHALTSVERZEICHNIS
  1. Mehr als 90 Prozent für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien
  2. Negative Reaktionen aus dem Ausland
  3. Abschlusskundgebung

Am Abend gab es eine zentrale Abschlusskundgebung, wo sich viele tausend Menschen zum Feiern versammelt haben. Die Stimmung war, nachdem der Druck weg war, ausgelassen feierlich. Lange ersehnt war der Auftritt von Carles Puigdemont. Erwartet wurden vom katalanischen Regierungschef klare Worte und die fand er dann auch, als klar war, dass das Referendum haushoch gewonnen wurde, nicht allein wegen des Ergebnisses, sondern das man alle spanischen Hürden und die gesamte Repression ausgehebelt hat.

So erinnerte Puigdemont, dessen Wahlbüro besonders heftig gestürmt worden war, an die vielen Verletzten und bedankte sich bei allen, die zu diesem „Sieg“ beigetragen haben. „Spanien hat eine skandalöse Seite in der Beziehung zu Katalonien geschrieben“, sagte er. „Wir, die Bevölkerung Kataloniens, haben an diesem Tag der Hoffnung und des Leidens das Recht gewonnen, einen eigenen unabhängigen Staat in Form einer Republik zu haben.“ Das Bild Spaniens im Ausland habe sich noch weiter verschlechtert und sei auf ein so tiefes Niveau gesunken, das für immer haften bleiben werde.

Er sprach den spanischen Ministerpräsidenten Rajoy auch direkt an. „Die ungerechtfertigte Polizeibrutalität beschämt die, die sie rechtfertigt.“ Rajoy fabuliert weiter davon, dass „kein Referendum stattgefunden hat, sondern wir haben nur einer Inszenierung beigewohnt“. Das hat ein völlig gescheiterter Präsident erklärt, der lauthals und gebetsmühlenhaft versprochen hatte, dass es keine Urnen und Wahlzettel geben werde und man das Computersystem für die Wahlen lahmlegen werde. Nichts davon haben er und seine Repressionskräfte erreicht.

Man fragt sich ernsthaft, ob der Mann seine eigenen Lügen glaubt, ob er in einer Echokammer sitzt oder schlicht Fake-News verbreiten will. „Wir haben getan, was getan werden musste“, fügte er aber an, um seine Gewalt zu rechtfertigen. Wirklich wundern muss man sich über die Rechtfertigung brutaler Gewalt von einem Mann nicht, der Chef einer Partei ist, die von Franco-Ministern gegründet wurde und sich von Putsch und Diktatur nie distanziert hat (vgl. Der umstrittenste Spanier ist gestorben).

Welche Ausmaße sie hatte, davon kann Marta Torrecillas ein Lied singen, die misshandelt wurde und sexuelle Übergriffe erleiden musste. Wie die Bürgermeisterin von Barcelona erklärt hat, handelte es sich nicht um den einzigen Fall. Torrecillas erklärte nach den Misshandlungen, dass man ihr absichtlich einen Finger nach dem anderen gebrochen habe und man sie überall angegrapscht habe:

I was defending old people with my arms open, I was not doing anything else but defending old people, because they have beaten children, old people, and they grabbed me, they threw me down the stairs, they kicked me. They broke my fingers, one by one on purpose, here in the middle of the stairs with my clothes pulled up. They touched my breasts and they were laughing and they beat me while everyone was filming. Tell everyone, Laura, everyone must know about this. They broke my fingers one by one on purpose, I mean this is evil, totally evil, totally totally evil.

Nicht ganz klar ist, wie der Weg in Katalonien nun weitergeht. Doch Puigdemont machte eigentlich klar, dass nun eine einseitige Unabhängigkeitserklärung auf die Tagesordnung gerückt ist. „Die Regierung wird die Ergebnisse in den folgenden Tagen ans Parlament übergeben, damit es nach den Vorgaben des Referendumsgesetzes handelt.“ Das hatte gegenüber Telepolis auch die Parlamentspräsidentin Carme Forcadell vertreten (vgl. „Über jedes Ergebnis hinaus wird Katalonien gewinnen“). Dieses Gesetz sieht eine Erklärung der Unabhängigkeit innerhalb 48 Stunden bei einem Ja unmissverständlich vor (vgl. Gesetz zum Unabhängigkeitsreferendum für Katalonien beschlossen).

Klar ist, dass ab Dienstag ein Generalstreik beginnen wird, zudem zunächst die anarchosyndikalistische CGT aufgerufen hatte und zu dem seit Sonntag auch die linksradikale CUP-Partei aufruft. In dieser Form hätte er wenig Aussicht auf durchschlagenden Erfolg gehabt, doch nun haben sich auch die beiden großen spanischen Gewerkschaften angeschlossen. Die Sektionen der CCOO und UGT in Katalonien wollen ebenfalls für die „Freiheit Kataloniens“ eintreten. Sie haben mit der gesamten „Plattform für Demokratie“ dazu aufgerufen und machen klar, dass sich der Streik nicht gegen die Unternehmer wendet, sondern gegen die spanische Regierung – und sie rufen die Unternehmer und Selbstständigen zur Teilnahme auf.

(Ralf Streck)

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Quelle: Telepolis

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61 Kommentare

  1. fritze1974 sagt:

    Lieber thom,

    auch wir Sachsen streben nach Unabhängigkeit!
    Heil und Segen
    fritze

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  2. thom ram sagt:

    Fritze

    Soso, die Sachsen auch.
    Ich halte die Idee, dass sich Länder erst mal selbständig machen, für sinnvoll. Ein Land ist beweglicher als der Länderbund gesamt.

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  3. STEFAN MATUN sagt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  4. Gravitant sagt:

    Glückwunsch den Katalonen.
    Die streben die Unabhängigkeit schon lange an.
    Vor etwa 30 Jahren war ich mal in Katalonien.
    Ein Einheimischer fragte mich damals schon:
    ,,Viva espana,oder Viva Katalonien “ ?
    Natürlich sagte ich:,,Viva Katalonien „,
    das erfreute den Einheimischen.
    Einen Domino Effekt werden ReGierungen nicht verhindern.

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  5. thom ram sagt:

    Gravi 16:03

    Deinem Glückwunsch an die Katalonen schliesse ich mich an.

    Ich mahne mir jedoch an, nicht zu schnell zu jubilieren. Dass von „wichtigen“ „Offiziellen“ nicht etwa Katalonien, sondern die reGierung in Madrid gerügt wird, lässt mich Ungutes ahnen. Weiss der Geier, was da gebrütet wird.

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  6. Richard d. Ä. sagt:

    Was ist denn von der Behauptung zu halten, Soros würde die Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens finanzieren?

    „George Soros finanziert die katalanische Unabhängigkeit: http://www.voltairenet.org/article198105.html (28.9.2017)

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  7. thom ram sagt:

    Richard d.Ä. 16:32

    Das würde ich auch gerne wissen.
    Sollte es wahr sein, dann gilt, was ich soeben weiter oben gesagt habe: Unrat in der Luft.
    Sollte es eine Ente sein, dann sehe ich auch nur Nebel. Was sollte mit solcher Falschmeldung bewirkt werden? Etwa Soros in ein günstig Licht stellen?

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  8. Gravitant sagt:

    Gedanken sind wie Wassertropfen.
    Ein Gedanke oder ein Wassertropfen bedeutet nicht viel.
    Wenn man jedoch Gedanken ständig wiederholt,
    bemerkt man zuerst einen Fleck auf dem Teppich,
    dann ist da eine kleine Pfütze,dann ein Tümpel,
    wenn diese Gedanken weitergehen,
    können sie zu einem See der Freiheit zu einem ganzen Ozean werden.

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  9. blackhawkone sagt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

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  10. Nun, ich habe das mit dem Hern Soros auch gehört, kam leider an Voltairenet nicht dran, wurde von meinem System geblockt und Fehlermeldung.

    Dafür habe ich dies hier gefunden….

    http://www.neopresse.com/europa/george-soros-finanziert-die-katalanische-unabhaengigkeit/

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  11. luckyhans sagt:

    Heißt der katalanische Chef wirklich Carles Putsch-Dämon? (so ausgesprochen)
    Wie war das mit „nomen est omen“? 😉

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  12. Pace sagt:

    Der Katalane Carles Puig de Mont heisst ins Deutsche übersetzt Karl Hügel vom Berg und spricht sich so aus:
    C-a-r-l-e-s P-u-t-sch d-e M-o-n-t. Puig lautet der erste Nachname seines Vaters, de Mont der erste Nachname seiner Mutter.
    Puig ist ein häufiger Name in Andorra, Valencia, auf den Balearen und in Katalonien.
    Lavanda Puig heisst ein bekanntes katalanisches Parfum.

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  13. Pace sagt:

    Quelle: Freibeuter Reisen

    Katalonien 1714 – Unabhängigkeit: Was wollen die Katalanen eigentlich?

    Um diese Auseinandersetzung zu verstehen, muss man zunächst einmal einen kleinen Ausflug in die Geschichte machen. Bevor Europa ein Europa der Nationalstaaten wurde, bestimmten Herzogtümer, Grafschaften und kleine Königreiche die politische Landschaft. Frankreich beispielsweise wurde erst nach der Französischen Revolution, mithilfe aktiver und gewaltsamer Unterdrückung sämtlicher Regionalsprachen, kulturell geeint. In Spanien versuchten viele Machthaber in Madrid Ähnliches, aber mit weniger Erfolg. Katalonien war und blieb über viele Jahrhunderte hinweg wirtschaftlich und politisch selbstständig. In Barcelona florierte der Handel über das Mittelmeer und auch das erste Parlament Europas (der „Rat der Hundert“, Consell de Cent) entstand in der katalanischen Hauptstadt.
    Als Spaniens Gold- und Silbereinkommen aus Amerika zur Neige gingen und das Volk schon hungerte, erhob der spanische König noch mehr Steuern. Als Spanien Krieg gegen Frankreich führen wollte, mussten katalanische Bauern (und andere) das spanische Heer in ihren Dörfern und Häusern versorgen. Schlimme Lebensbedingungen, Hunger, Vergewaltigungen durch die Soldaten etc.trugen nicht unbedingt zu einer Steigerung der Beliebtheit des spanischen Hofes in Katalonien bei.

    1714
    1714 war ein entscheidendes Jahr für die Katalanen. Während des Spanischen Erbfolgekrieges wurde fast ganz Europa in den Kampf um den leeren Thron in Madrid verwickelt. Nachdem Carlos II starb ohne einen Sohn gezeugt zu haben, waren die zwei wichtigsten Kandidaten seiner Nachfolge Felipe V, ein Franzose, Neffe des französischen Königs, und ein Habsburger, Karl III. Die Katalanen paktierten mit den Engländern und unterstützten den Habsburger. Die Engländer wollten nicht das Frankreich zu mächtig wird, und die Katalanen fühlten sich von dem bourbonischen Prädentenen eher bedroht. Als sich nach einigen Jahren der Kriegswirren auf katalanischem Boden die Engländer mit den Franzosen einig wurden, stand Katalonien plötzlich allein da. Die Sache ging nicht gut aus.
    Mit der militärischen Belagerung und dem anschließenden Fall der Stadt Barcelona am 11. September 1714 endete der Erbfolgestreit. Felipe V wurde König und Katalonien verlor seine bis dahin geltende Selbstverwaltung. Spanien wurde zentralisiert. Katalanische Institutionen wurden aufgehoben, Universitäten wurden geschlossen, die katalanische Sprache wurde verboten. Und Nord-Katalonien (Roussillon) ging an die französische Krone.
    Aber…
    Weite Landstriche Spaniens waren nur dünn besiedelt und lebten von der Landwirtschaft. Hier war eine kulturelle Dominanz des Hofes nur schwer durchzusetzen. Diese Tatsache ist sicherlich einer der Gründe, warum Katalonien trotz zahlreicher Verbote und Strafen dennoch so lange an seiner eigenen Sprache und Kultur festhalten konnte – während in Frankreich alle Minderheitensprachen fast ausgestorben sind.

    „La Diada“ – Nationalfeiertag am 11. September
    In Katalonien trugen auch nach dem Verlust der Selbstverwaltung, Kultur und Sprache dazu bei, dass die katalanische Identität über die Jahrhunderte nicht verloren ging. Abgelegen auf ihren Höfen, weit weg vom prunkvollen Königspalast in Madrid, tanzten die Katalanen weiterhin Sardanas und aßen pa amb tomàquet. Die bessere Gesellschaft Spaniens, die höher gestellten Klassen und der spanische Hof blickten von oben herab auf die ländlichen, einfältigen Katalanen. Man betrachtete Katalanisch als einen „Bauerndialekt“. Und dennoch waren diese einfachen Leute stolz auf ihr Land und ihre Bräuche. Jedes Jahr am 11. September, gedachte man der bei der Belagerung Barcelonas Gefallenen oder später hingerichteten Anführer der Truppen, die für den Habsburger gekämpft hatten. Man legte Blumen nieder und erinnerte sich.
    Unter Primo de Rivera und unter Franco wurde nicht nur diese Gedenktage verboten, sondern die katalanische Sprache gleich mit. Dieses Mal waren die Strafandrohungen härter. Man musste mit Repressalien, Gewalt und Gefängnis rechnen, wenn man dabei erwischt wurde Katalanisch zu sprechen. Erst mit dem Ende der Diktatur wurde 1976 erstmals wieder öffentlich am 11. September ein katalanischer Gedenktag gefeiert.

    Die Sprache – Katalanisch:
    Sprache ist in Katalonien ein wichtiges Thema. In Katalonien ist praktisch jeder ein kleiner Linguist, und alle haben etwas zu diesem Thema zu sagen.
    Katalonien ist zweisprachig. Offiziell spricht man hier Castellano, also Spanisch, und Català, Katalanisch. Beides sind amtlich anerkannte Sprachen und jeder Katalane spricht auch Spanisch, aber nicht jeder Spanier, der in Katalonien lebt, spricht auch Katalanisch.
    In der Region Katalonien leben heute 7.5 Millionen Menschen*, von denen über 5 Millionen Katalanisch sprechen. Die Anzahl der Sprecher insgesamt liegt jedoch bei über 7 Millionen Menschen.

    Wie kommt das?
    Aufgrund der Tatsache, dass Katalonien im Mittelalter über weite Teile des Mittelmeers herrschte, gibt es noch heute viele Gegenden, in denen Katalanisch gesprochen wird, zum Beispiel auf den Balearen, in Valencia, jenseits der Pyrenäen in Südfrankreich und selbst in Italien, in Alguer, findet man Katalanisch sprechende Gemeinden. Die Sprache erstreckt sich also weit über das heutige Gebiet Kataloniens hinaus.
    Katalonien war früher ein eigenständiges, großes Reich, die Grafen von Barcelona trugen sogar eine Königskrone, die corona catalano-aragonesa. Die Königswürde erhielten die Grafen von Barcelona bei der Vereinigung mit Aragon, weil die Einwohner Kataloniens immer schon sehr eigenwillig waren und mitreden wollten, gab es in Barcelona keinen König auf dem Thron. Ein absolutistischer Monarch, wie in Kastilien, passte den Katalanen so gar nicht. Unter der Herrschaft der Grafen von Barcelona gab es daher ein gewisses Mitspracherecht der wichtigsten Bürger, Händler und Adeligen. Eine Art Vorläufer der heutigen Parlamente, der Consell de Cent (Rat der Hundert) ist sogar älter als das englische Parlament!

    Nachtrag:
    Pace liebt Katalanisch; es ist eine Mischung aus Italienisch, Portugiesisch und Rumantsch – aber bitte keinem Katalanen weitersagen, denn català ist català 😉 Adeu a tots!

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  14. thom ram sagt:

    Lück 19:47

    Du sagst es.
    Du hast in UNABHÄNGIG? SEPARAT? auf Grund deines umfassenderen Wissens bereits mehr gesagt zu den Vorgängen in Katalonien (eine unter sehr viel anderen Betrachtungen), als was ich in KATALONIEN MACHT SICH SELBSTÄNDIG zu sagen wusste, doch las ich deine Gedanken erst nach dem Raushängen meines Artikels, darum gab ich meinen kleinen Senf in KATALONIEN MACHT SICH SELBSTÄNDIG unnötigerweise dazu.

    Ich traue der Sache nicht. Es ging zu schön, zu schnell. Die Fabiane lassen die Verselbständigung von freiheitlichen Interessengemeinschaften nicht zu, denn das ist Gift für ihr Teile und Herrsche.

    Anderseits frage ich mich. Könnte es sein? Könnte es sein, dass die Herrschaft der lieben Fabiane bereits wirksam gestört ist? Dass zu viele in der Machtpyramide, welche Jahrhunderttausende wunderschön stand, nicht mehr ausführen, was von oben angeordnet wurde?

    Ich schaue hin und staune.

    Habe „Avatar“ ein x-tes Mal reingezogen. Das schöne Staunen der Wohl Wollenden, welche in die hängenden Gärten von Pandora einfliegen. Ich würde staunen wie sie, sollten die Katalanen schaffen, was gewiss eine grosse Mehrheit von ihnen will und durch die Abstimmung bezeugt wurde: Wir sind selbständig, sorgen für uns gut, und Nachbarn gleicher Gesinnung stehen wir zur Seite.

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  15. thom ram sagt:

    Gravitant 17:07

    Was du sagst, bestätige ich zur Stunde. Was weiss ich schon. Morgen schon können mir Gott, Satan, Leben, Sein das Gegenteil beweisen.
    Was ich immer und immer gedacht, materialisierte sich, traf ein. Kleine Dinge schnell, grosse Dinge nach vielen Jahren. Grösste Dinge werden nach dieser meiner aktuellen Inkarnation zur hiesigen Realität werden, wenn ich aus den Wolken winken oder als Bauer oder als Fürst oder als Musiker mit besserem Gedächtnis wieder hier sein werde. Lächel.

    Ist einfach so. Unsere Gedanken materialisieren sich. Schwach gedacht, undeutlich und vielleicht verfälscht. Klar, stark und 10001 mal wiederholt gedacht, klar, unweigerlich, so, wie gedacht.

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  16. Wolf sagt:

    Was hier geschah, waren keine Wahlen im Sinne des auferlegten Demokratiekorsetts. Es war ein vom Volk erzwungener Staatsstreich, eine Revolution. Es würde mich nicht wundern, wenn sich später herausstellen sollte, daß die Katalanen tatsächlich durch fremdfinanzierte Organisationen (Soros etc.) tatkräftig ermutigt wurden. Die Wahlen in Barcelona erzeugen bei mir gewisse Gedanken an die Geschehnisse in Österreich im Jahre 1938; nur eben mit umgekehrten Vorzeichen: kein Anschluß an die größere Nation, sondern Separation.

    Ich gönne den Katalanen ihre Unabhängigkeit von Herzen. Ebenso würde ich den Friesen ihr eigenes Land gönnen. Katalanen und Friesen sind Völker mit einer eigenen Sprache und Kultur, die unter einer krassen Überfremdung leben müssen. Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Völkern, und zwar im Bereich des Geldes: Die Friesen bevölkern einen strukturarmen Landstrich. Katalonien befindet sich dahingegen am anderen Ende der finanziellen Nabelschnur. Wie so oft, kommt auch der katalanische Reichtum durch die Sogwirkung einer strategisch wichtigen Hafenstadt. Ein unabhängiges Katalonien mit Barcelona als Wirtschaftsmotor dürfte ebenso profitabel sein wie es die Niederlande oder Kuwait bereits sind. Selbst solch urdeutsche Hafenstädte wie Hamburg oder Bremen schlossen sich einst der größeren Nation erst an, nachdem ihnen eine weitgehende finanzielle Unabhängigkeit zugebilligt wurde.

    Beim Geld hört eben meist die Freundschaft auf. Wer profitiert letztlich am meisten?

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  17. thom ram sagt:

    Pace 20:48

    Wau. Geile Geschichtsstunde. Danke 🙂

    Frage.
    Wie beurteilst du die Tatsache, dass die Katalanen (richtig geschrieben?) von den Weltmarionutten nicht gerügt werden, dass die Nutten (ich ehre in ursprünglichen Sinne sich Prostituierte, dass das klar ist. Doch Entscheidungen derer, welche, sich prostituierend, in Regierungssessel pupsen, die ehre ich nicht) machen, was Rechtens ist: Die Versuche Madrids, die Abstimmung zu verhindern.
    ?
    Kannst du dir, als Kenner Kataloniens, einen Reim darauf machen?

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  18. Wolf sagt:

    Ich wage es zu behaupten: Ohne Katalonien wird Spanien zum nächsten Opfer der Euro-Währung. Es wird teuer.
    Was wir erleben, ist ein Angriff auf breiter Front.

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  19. Wolf sagt:

    Ziel des Angriffs ist eine komplette Überschuldung aller am Euro beteiligten Länder, worauf zwangsläufig der Ausverkauf aller staatlichen Eigentümer unter der Aufsicht des supranationalen Bankenkonsortiums IWF erfolgen muß. Katalonien ist ein weiterer Schritt Rumpelstilzchens auf dem Wege zum geplanten Endziel.

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  20. Wolf sagt:

    Spanien ist ein weiterer Dominostein, den man umzuwerfen versucht, damit letztlich alles fällt.

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  21. Wolf sagt:

    Merkel darf jetzt schon nachzählen, wieviel Geld die Banken demnächst zur Schuldenrettung Spaniens bekommen.

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  22. ALTRUIST sagt:

    Zur Information

    Gemäß den Bestimmungen zum Völkerrecht kann jedes Volk als Souverän über seine Belange entscheiden. Dieser Grundgedanke des Föderalismus sichert auch lokalen Völkern wie den Schotten, Bayern, Norditalienern oder den Kataloniern das Recht auf Ausdruck des eigenen Volkswillens. In Deutschland sichert der Föderalismus 16 Bundesländern, dass der Volkswille der Regionen zu einem Mindestmaß erhalten bleibt.

    entommen aus

    http://analogo.de/2017/09/30/uno-massregelt-bundesregierung-zu-katalonien-referendum/

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  23. Wolf sagt:

    zu ALTRUIST um 22:29

    Ohne den wirksamen Schutz eines starken Staates kann kein Volk auf Dauer frei und unabhängig sein. Man versucht die Staaten zu überschulden, zu enteignen und letztlich zum Eigentum der Banken zu machen. Kleinstaaterei bietet keinen Schutz (besondere Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel). Dies zeigt gerade die deutsche Geschichte nur allzu gut.

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  24. thom ram sagt:

    Wolf 22:44

    Hoppela. Was sagt er da?

    *Ohne den wirksamen Schutz eines starken Staates kann kein Volk auf Dauer frei und unabhängig sein.*

    Ich kriege die Krise. Was ist „Staat“, mit Verlaub untertänigst, aus dümmlicher Froschperspektive befraget?

    Mein Frosch sagete bis zur Stunde, dass „Staat“ die Vereinigung einer Menschengemeinschaft sei. Ich kann null nichts damit anfangen, wenn „Staat“ als eigenständiges Wesen hingestellt wird. „Staat“ ist Ausdruck des Volkswillens. Auch in der BRD, da „“““Staat““““ das Volk verrecken lassen will. Er kann es ausschliesslich aus einem einzigen Grunde. Das Volk ist dermassen komplett hirngewaschen (unbewusst) schuldig sich fühlend, dass es (unbewusst) sich selber verrecken lassen will.
    Wäre es nicht so, wären längst 87’294 Deutsche mal an die umgeleitete Spree gepilgert und hätten dort, unter Verlust von 2987 Menschenleben den gesamten Saustall ausgeräumt. 2987 darum, weil die irregeleiteten Beschützer der Nullen dort über schöne Schnellfeuergewehrs verfügen.

    Wolf, besinne dich, ich bitte dich doch sehr. Was hast du da eben zum besten gegeben? Definiere dein Volk und deinen Staat. Wer ist das Volk. Was wie wo wer ist der Staat.
    Bin grad irritiert, dachte, wir seien uns einiger darüber, was Staat denn sei.

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  25. ALTRUIST sagt:

    Wolf
    03/10/2017 um 22:44

    Nach meinem Verstaendnis gibt es nur noch zwei Staaten weltweit , Syrien und Nordkorea .
    Beide souveraenen Staaten stehen im Focus der Globaliste und sollen zerstoert werden .

    Alle anderen sogenannten Staaten haben den Status einer Holding bzw. einer Firma .
    Die EU selbst ist eine Bank , von der Konstruktion her , der Struktur und der Unterstellung zur City of London , Washington DC .

    Die VSA ist seit 1871 kein Staat oder Staatenbund mehr , Deutschland seit dem 28.10.1918 nicht mehr .

    Es gibt hierzu eine Menge serioeser Quellen hierzu im Netz , man muss nur den Willen haben sich damit auch zu beschaeftigen .

    Conrebbi
    Jonacast , uber 200 Videos zum Thema , Uwe Knietzsch selbst seit 1978 ohne Unterbrechungen im Widerstand
    Andreas Clauss , eine Menge Videos dazu auch im Archive dieses Blogs
    Aufklaerungsvideos der VV

    So unterschiedlich die Herausgeber der Quellen sind , so haben sie eines gemeinsam , die inhaltlichen gesicherten Fakten jedes einzelnen widersprechen sich nicht .

    Wenn die egentlichen Rechtetraeger wieder ihre Rechte sich zurueckholen sollten , nachdem sie sich dessen bewusst sind , dann gibt es auch keine Kriege mehr , denn alle Kriege seit mehr als 150 Jahren sind reine Handelskriege nach Handelsrecht .

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  26. ALTRUIST sagt:

    Eine sehr berechtigte Frage , welche klar stellt , dass das Recht gesprochen wird ,
    Wie nach einem Bankueberfall :

    Wer die Waffen hat , bestimmt die Regeln !

    Unabhängigkeit: Warum darf Kosovo – wenn Katalonien nicht darf?

    Diese Frage stellt die Völkerrechtsexpertin Slavka Kojic . Dabei gab es im Kosovo noch nicht mal ein Referendum !

    „Wie konnten 22 EU-Mitglieder diese Abtrennung anerkennen – entgegen dem Gemeinschaftsrecht und jener Politik, auf der die EU gründet? Warum darf Kosovo, Katalonien aber darf nicht? Das ist das schlimmste Beispiel von Doppelmoral in der Weltpolitik“ sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic im Zusammenhang mit der Volksabstimmung in Katalonien.

    Die ganze Heuchlei, Verarsche und Doppelmoral kann man nachlesen auf

    https://de.sputniknews.com/politik/20171003317707806-katalonien-wird-nicht-nach-dem-kosovo-beispiel-unabhaengig/

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  27. ALTRUIST sagt:

    Wolf
    03/10/2017 um 22:44

    Der Iran kommt noch als souveraener Staat dazu .

    Gefällt mir

  28. thom ram sagt:

    Altruist 23:41

    Iran? Kuba? Krim? Nordkorea? Was ist mit Vietnam?

    Gefällt mir

  29. Frau Murkel aus Berlin hat der Zentralregierung in Madrid schon die Unterstützung zugesagt….
    Gesehen bei obigen angegebenen link von mir.

    Gefällt mir

  30. ALTRUIST sagt:

    Die Wut auf das faschistoide Bankenkonsortium EU mit seinen sogenannten Staatsfirmen scheint grenzenlos zu sein . Ueber 30 Prozent der Bauyern wollen auch raus und nun noch aktuell das hier :

    Nach Abstimmung in Katalonien: Auch Venetien will ein Referendum – bis Ende Oktober

    Eine 28 Meter lange Flagge wurde in einem Fußballstadion der Stadt Verona entfaltet – darauf abgebildet der Markuslöwe, Venetiens stolzes Wappentier. Am 22. Oktober will die Region über ihre Abhängigkeit von Italien abstimmen.

    „Diese Kundgebung ist die einmalige Chance, alle Bürger vor der Abstimmung am 22. Oktober noch einmal dazu aufzurufen, für die Unabhängigkeit Venetiens zu stimmen“, sagt Paolo Paternoster, Sprecher der Regionalstelle der rechten Partei Lega Nord. „Dieses Referendum wird wirklich rechtskräftig sein. Es wird Wahllokale in den örtlichen Schulen und Wahlzettel geben.“

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  31. Wolf sagt:

    zu Thom Ram um 23:06

    Lieber Thom,

    Ich betrachte die BRD nicht als einen Staat im Sinne des Volksschutzes. Ähnliches gilt, nur noch schlimmer, für die schwindsüchtigen afrikanischen Staaten. Merkel wurde eingeschleust, da sie offensichtlich erpressbar ist. (Die Handy-Affäire war ein Wink mit dem Zaunpfahl.) Europa kannte einst starke Nationalstaaten. (Dies waren keine Demokratien) Heute wird das Eigentum des Volkes an die Banken verkauft. Hiermit meine ich vor allem die Infrastruktur (Verkehrswege, Verkehrsmittel, Energieversorgung.) Doch selbst dort hört der Ausverkauf nicht auf. Selbst unser Trinkwasser wird enteignet. Es ist die Aufgabe des Staates, gerade diese Eigentümer dem gesamten Volk zu erhalten. Stattdessen verkauft er sie. Der Staat BRD verkauft das Haus, das vom Volk geschaffen wurde, und läßt das Volk anschließend als Mieter einziehen. Solch eine Enteignung läßt sich nur unter dem Deckmantel der scheinbaren Legitimation durch die Demokratie durchführen.

    Ich gönne den Katalanen wirklich ihre längst verdiente „Unabhängigkeit“. Ich hatte einst eine liebe Katalanin als Arbeitskollegin, die sich nun sicher sehr freuen wird. Unter dem heutigen EU-Regime ist der Versuch des Einigelns sicher auch eine gesunde Reaktion des Volkes. Naja, meine Arbeitskollegin wollte dies schon viele Jahre früher.

    Der Staat
    Die Völker brauchen eine Macht, die sie vor der Einverleibung durch die Banken schützt. Dies nenne ich einen Staat, der seine Bürger WIRKSAM schützt anstatt einen Schutz nur vorzugaukeln. So wie ich die Lage sehe, ging es im Hintergrund gar nicht um die Unabhängigkeit der Katalanen sondern um den finanziellen Sturz des EU-Landes Spanien, damit es am Ende mit Hilfe der orchestrierten Euro-Krise in ganz West- und Mitteleuropa kein geschütztes Eigentum des Volkes mehr gibt.
    Ein freies Katalonien? Sehr gerne. Wir befinden uns jedoch im Kriegszustand, und da kann man nicht einfach weglaufen.

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  32. Pace sagt:

    Den interessanten Text zur Geschichte Kataloniens hatte ich übrigens samt Fehlern tel quel übernommen.

    „Kannst du dir, als Kenner Kataloniens, einen Reim darauf machen?“

    Nein, leider nicht. Es gibt ja immer das Vordergründige und das Hintergründige.
    Mir ist beides nur ansatzweise bekannt, da ja alles > 1001 Mal verschachtelt ist.
    Soweit ich Katalonien und die Katalanen kenne, möchten sie schon länger unabhängig sein. Das ist kein plötzlicher Gedankenblitz.
    Bei den Basken dachte ich stets, die Spaltung käme von aussen, bei den Katalanen der Unabhängigkeitswille von innen.
    Aber was wissen wir schon? Unsere Geld verteilenden Freunde sind überall, wo’s ihnen dient, unterwegs.
    Wo Olympiaden stattfinden, sind bekanntlich strategisch wichtige Orte (Barcelona 1992) für gewisse Player.

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  33. Wolf sagt:

    zu ALTRUIST UM 23:41

    Ich stimme Deiner Länderliste gänzlich zu.
    In Bolivien und Venezuela gibt man sich wohl auch Mühe. Das Problem dort ist wie überall, denke ich, das verwundbare System der Demokratie.

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  34. thom ram sagt:

    Wolf

    Nochmal. Wer ist der Staat?

    Eine Macht, sagst du. Wer erbringt diese Macht?

    Für mich ist Staat Wort für:
    Menschen tun sich zusammen, beraten, beschliessen. Weil das 80 Millionen nicht so leicht an der Landsgemeinde tun können, schicken die Menschen Vertreter ihrer Interessen an Palaver. Dort wird abgewogen und NACH RÜCKFRAGE MIT DEN EIGENEN LEUTEN zugestimmt oder verneint. Wenn verneint, dann beginnt Palaver von vorne.

    Das ist Staat.

    Staat ist, Wolf, keine eigenständige Macht. Da beissest du bei mir auf Granit, da vertrittst du einen aus meiner Sicht saudummen Irrtum.

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  35. Wolf sagt:

    zu thom ram um 00:02

    Die meisten Länder / Staaten dieser Erde lassen sich nicht mit der eidgenössischen Alpenfestung vergleichen. Ich wünschte, es wäre anders.

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  36. ALTRUIST sagt:

    thom ram
    03/10/2017 um 23:43

    Zeimlich sicher bin ich mir bei Syrien, dem Iran, Kuba und Nordkorea .

    Im Jahr 2000 waren es noch 7 Länder ohne Rothschild-Zentralbank: Afghanistan, Irak, Sudan, Libyen, Kuba, Nordkorea und der Iran. Um eine Zentralbank in einem Land zu etablieren, bringt man sie zuerst in eine Situation, in der sie nicht mehr anders können, als die betrügerischen “Kredite” aufzunehmen, um somit als Schuldner der neu etablierten Zentralbank unter die Kontrolle der Rothschilds zu kommen. Versklavung eines Landes erreicht!

    siehe auch
    https://www.scribd.com/document/262155465/Liste-Der-Banken-Im-Besitz-Der-Rothschild

    Jetzt versteht man auch noch besser die Kriege in Afghanistan , Irak , Lybien , Syrien .

    Auf dem HM Blog gibt es einen Spezialisten fuer diese Fragen .

    Solle ich neue aktuelle Daten finden , so wuerde ich mich noch mal melden .

    Interressant waere auch zu wissen , wie der aktuelle Stand mit Russland ist und mit Ungarn , wobei die Ungarn eigene Souverenitaet in der EU am staeksten mit favorisieren und verfolgen .

    Soweit erst einmal .

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  37. Wolf sagt:

    zu thom ram um 00:02

    „Die Staatsgewalt geht vom Volke aus.“ Genau so steht es im Grundgesetz der BRD und genau so sehe ich es auch. Das Problem liegt allerdings darin, daß man dem Volke vorgaukelt, es hätte tatsächlich eine Wahl. Der Staat BRD – und nicht nur dieser – dient zur Irreführung des Volkes. Er legitimiert sich selbst durch die scheinheilige Behauptung, das Volk hätte gewählt.

    Die Banken kommen durch die Hintertür und bestehlen das Volk. Dagegen muß es einen Schutz geben, wie auch immer man diesen Schutz nennen will.

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  38. Wolf sagt:

    zu thom ram um 00:02

    Ich denke, ich verstehe nun erst, über welche meiner Formulierungen Du Dich wohl ärgerst. Mit einem „Staat als Beschützer“ meinte ich keinesfalls die spanische Regierung oder gar den „Staatenbund“ EU. Ich wollte nur ausdrücken, daß man sich jetzt mit Recht zusammen mit Katalanen über ihre Unabhängigkeit freut, obwohl das Ganze wohl eher dem beabsichtigen allgemeinen finanziellen Dominoeffekt dienen soll, der hin zur totalen Enteignung durch die Banken führt.

    Spanien wurden aufgrund des Euros hohe Kredite gewährt. Die dortigen Regierungen griffen freudig zu – genau wie es die Hereros einst taten. Der Zahltag rückt näher, sobald die Geldstütze aus Katalonien wegfällt.
    Merkel wird dann scheinheilig sagen: „Deutschland muß für Spanien zahlen. Wir schaffen das.“

    Ich muß jetzt Schluß machen, Mein Hund braucht mich eben.

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  39. palina sagt:

    wenn das mit Soros stimmen sollte, dann passt folgender Artikel sehr gut dazu:
    Auszüge
    Der investigative Journalist Tony Cartalucci führt in diesem Zusammenhang fünf Punkte auf, die man sich dringend immer wieder in Erinnerung holen sollte, wenn man das Thema der Unabhängigkeit Kataloniens diskutiert:
    1. Katalonien besitzt im Vergleich zu den anderen spanischen Regionen eine sehr gute industrialisiere Wirtschaft, mit einem BIP und einer Bevölkerungszahl, die die Größe so mancher EU-Mitglieder (wie Schottland) oder anderer Länder (wie Singapur) überschreitet. Daher könnte Katalonien eine Unabhängigkeit aus wirtschaftlicher Sicht durchaus stemmen.

    2. Wir wissen nicht erst seit Jugoslawien, dass die NATO ein Freund von unabhängigen Kleinstaaten ist. Das nordatlantische Angriffsbündnis würde ein eigenständiges Katalonien durchaus begrüßen, weil damit eine neue Figur auf dem Schachbrett erscheinen würde, dessen militärische Kapazitäten ausbaufähig sind und das die Kriege der globalen Aggression unterstützen würde. Ein 2014 vom Atlantic Council (eine von der NATO finanzierte Denkfabrik), mit dem Titel The Military Implications of Scottish and Catalonian Secession (Die militärischen Implikationen der schottischen und katalanischen Sezession), verfasstes Papier besagt:

    Katalonien hat 7,3 Millionen Menschen, mit einem BIP von mehr als 300 Milliarden Dollar. Allein 1,6% dieser Summe für Ausgaben bei der Verteidigung belaufen sich auf etwa 4,5 Milliarden US-Dollar jährlich oder etwa auf das Budget Dänemarks, das gut angesehene und effiziente Streitkräfte besitzt. Die katalanischen Militärpläne sind vage, aber bis jetzt betonen sie die Marine. Mit hervorragenden Häfen in Barcelona und Tarragona ist Katalonien als eine kleine Seemacht gut positioniert, „mit dem Mittelmeerraum als unserem strategischen Umfeld und der NATO als unser Rahmen“, wie die nationale Denkfabrik zur Verteidigung argumentiert. Die groben Pläne verlangen zunächst eine Küstensicherheitsgruppe von einigen hundert Matrosen. Nach einigen Jahren würde Katalonien die Verantwortung als „Hauptdarsteller im Mittelmeer“ übernehmen, mit landgestützten Seepatrouillenflugzeugen und kleinen Bodentruppen. Schließlich kann der nationalistische Ehrgeiz eine Expeditionsgruppe mit einem leichten Angriffsträger und Hunderten von Marines umfassen, um eine ernsthafte Rolle in der kollektiven Sicherheit zu übernehmen.

    3. Katalanische Politiker, die sich für die Unabhängigkeit aussprechen, unterstützen vehement eine eigene Mitgliedschaft Kataloniens in der NATO:

    Premierminister Artur Mas bestätigt ausdrücklich, dass Katalonien die NATO-Mitgliedschaft sucht. In einem kürzlichen Interview mit der italienischen Tageszeitung La Reppublica erklärte der katalanische Ministerpräsident Artur Mas, dass ein unabhängiges Katalonien sich im Herzen der NATO sieht. Dies steht im Einklang mit dem Engagement Kataloniens für die internationale Gemeinschaft, dem Grundsatz der kollektiven Sicherheit, des Völkerrechts und der Rechtsstaatlichkeit auf See.

    4. Einige katalanische Politiker haben bereits mit Planspielen einer Integration Kataloniens in die NATO begonnen. Die für die Unabhängigkeit einstehende Gruppe für eine Verteidigungspolitik Kataloniens gab in einem ebenfalls 2014 verfassten Paper Dimensions of the Catalan Defence Forces: Naval Forces (Executive Summary) [Dimensionen der katalanischen Verteidigungskräfte: Marinekräfte (Zusammenfassung)] folgendes zu Papier:

    Das Mittelmeer: unser strategisches Umfeld. NATO: unser Rahmen

    Katalonien muss an SNMG2 (Standing NATO Maritime Group 2, ehemals Standing Naval Force Mediterranean) teilnehmen, ein Bestandteil der NRF (NATO Response Force).

    Es wäre auch gut an der SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2) teilzunehmen.

    Quelle
    https://www.konjunktion.info/2017/10/katalonien-unabhaengigkeit-im-sinne-der-nato/

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  40. luckyhans sagt:

    zu Wolf um 0:17
    „Er legitimiert sich selbst durch die scheinheilige Behauptung, das Volk hätte gewählt.“ –
    tja, mein Lieber, exakt daneben, weil dies keine Behauptung ist, sondern ein FAKT:
    „das Volk“ HAT „gewählt“, d.h. es hat durch seine Teilnahme an der Wahl nicht nur seine 2 Stimmen (!) abgegeben, sondern es hat durch die Teilnahme an der seit 1955 ungesetzlichen (!) Wahl auch legitimiert, daß es ungesetzliche Vorgänge bereit ist zu tolerieren – mehr dazu siehe Tagesenergien Nr. 108.

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  41. luckyhans sagt:

    zu palina um 0:45
    Vielen Dank für diese sehr wichtigen Informationen.
    Bitte auch Teil 2 des Beitrages https://bumibahagia.com/2017/10/03/unabhaengig-separat/ beachten… 😉

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  42. palina sagt:

    @lucky
    hatte ich heute schon gelesen. Aber trotzdem danke für den Hinweis.
    Immer schön kleine Häppchen.
    Interessant finde ich den Text in diesem Link, den du da eingefügt hattest.
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59685

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  43. luckyhans sagt:

    zu palina um 2:03
    … es gibt dort noch einen aktuellen Artikel zum Thema: http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59687
    😉

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  44. Wolf sagt:

    zu luckyhans 01:42

    Korrektur für luckyhans: es muß nicht lauten „scheinheilige Behauptung“ sondern „scheinheilige Rechtfertigung“.
    In Anbetracht der historischen Entwicklungen betrachte ich die Wahl von 1955 als eine arglistige Täuschung, wodurch folglich keine echte Legitimierung stattfinden konnte.

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  45. luckyhans sagt:

    zu Wolf um 2:10
    Gewiß würde ein Mensch, der mit dem gesunden Menschenverstand diese Dinge betrachtet, sagen, daß alle Gesetze und Verordnungen dieses Landes seit 1956 in vollem Umfange nichtig sind, weil sie von einem grundgesetzwidrig gewählten Bundestag beschlossen wurden. Und einiges mehr.
    Nur:

    Solange die absolute Mehrzahl der Leute hier im Land auch weiterhin so tut, als ob das alles so „in Ordnung“ wäre, gibt es doch gar keinen Grund für die alliierte Besatzer-Verwaltungsorganisation, irgendetwas zu verändern, stimmt’s?
    Sie fühlen sich doch durch jeden neuen „Wahl“-Vorgang in ihrer Haltung bestätigt, daß dieses Land gar keine gültigen Gesetze benötigt, da ja alle nach wie vor brav weiter mitmachen…

    Das nennt man „konkludentes Handeln“. Sie leiten aus unserem Handeln und vor allem aus unserem Nicht-Handeln ab, daß wir damit „zufrieden“ sind, wie es ist.
    Und jeder „Wähler“, der in diesem Lande in das Lokal geht, bestätigt sie doch in dieser Annahme…

    So, nun langt es mir – das haben wir alles schon lang und breit VOR dieser „Wahl“ hier durchgekaut. Aber offenbar dünkten sich die meisten „schlauer“… sie werden nun mit den Folgen leben müssen – wie (leider) wir alle.

    Gefällt 2 Personen

  46. Wolf sagt:

    zu luckyhans um 02:19

    Ich stimme Ihrem Kommentar vollends zu, ohne Wenn und Aber.

    Gezeichnet,
    Wolf

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  47. mariettalucia sagt:

    Sehr gut fündig geworden Palina, so macht es wirklich ganz viel Sinn erst die Unabhängigkeit zu unterstützen,
    Um sich danach so nach und sich alles zu eigen zu machen. Ich denke dass der Verteilungspoker der Poszen danach schon in vollem Gange ist……unterwandert wird nämlich schon weit im Vorfeld

    Gefällt 2 Personen

  48. luckyhans sagt:

    Ich möchte noch einmal auf den zweiten Teil des „Unabhängig? Separat?“-Artikels vom Montag hinweisen.
    Denn soeben hat gfp zu diesem Thema „nachgelegt“:
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59688
    Hochspannend!

    Gefällt mir

  49. Wolf sagt:

    nochmals zu thom ram 03/10/2017 UM 23:06

    Lieber Thom,

    unsere Meinung über eine gebührende Rolle für das Instrument Staat scheint mir in etwa die gleiche zu sein. Tatsächlich handelt das Instrument „Staat“, das man BRD nennt, als ein „eigenständiges Wesen“ im Auftrag der Handy-Abhörer. Daß dies prinzipiell so gewollt ist, wurde bereits von mehreren BRD-Staatshäuptern bestätigt. Gemäß der Aussage verschiedener BRD-Bundespräsidenten müsse der Staat BRD das Volk vor der eigenen Meinung schützen. Das eigens dafür geschaffene Vokabular der BRD Newspeak sieht dafür die wohlwollend klingenden Euphemismen „repräsentative Demokratie“ und „wehrbahre Demokratie“ vor.
    Natürlich weißt Du dies schon längst, lieber Thom. Leider ist die allgemeine Verdrehung der Begriffe bereits soweit fortgeschritten, daß der von mir verwendete Begriff „Staat“ offenbar nicht mehr ohne eine nähere Erläuterung des tatsächlich Gemeinten verwendet werden kann.

    Alles Gute,
    Wolf

    Gefällt mir

  50. palina sagt:

    @luckyhans
    in der Tat, sehr spannend.
    @mariettalucia
    Strategie, wie immer.

    Gefällt mir

  51. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  52. Wolf sagt:

    nochmals zu thom ram 03/10/2017 UM 23:06

    Lieber Thom,

    Ich versuche, den Kerngedanken des durch mich Geschriebenen zusammenzufassen:
    Wenn der komplette Ausverkauf der gemeinsamen Volksgüter erst mal zur Tatsache geworden ist, kann das Volk dies nicht mehr ohne Waffengewalt ändern. Den einzelnen Völkern fehlt diese Möglichkeit. Es bedarf des Handelns aller Europäer. Kleinstaaten bieten in der heutigen Situation keinen ausreichenden Schutz. Erst wenn wir frei von Rumpelstilzchens Banken sind, endet die Ausnahmesituation. Individualismus führt zur allseitigen Ohnmacht.

    Gefällt mir

  53. haluise sagt:

    SIND DIE SezessionEN NICHT AUCH ZERSPLITTERUNGEN, DIE DEM MEISTER DER ZERSPLITTERUNG NÜTZEN, dem soros, NEBEN ANDEREM KALKÜL UND SCHACHSPIEL MIT DEM LEBENDIGEN, vielmehr dem personal … ?

    LUISE

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  54. Wolf sagt:

    Ergänzung zu Wolf um 05:18

    Lieber Thom, (Ich verwende sicherheitshalber die persönliche Anrede, damit meine Antwort auf Deine direkt an mich gerichtete Aussage nicht ohne Deine Kenntnisnahme durch Dritte freigeschaltet wird.)

    Ich bin kein Verteidiger der EU. Die Völker Europas müssen jetzt zusammenstehen. Damit meine ich nicht die heutige EU. Diese betrachte ich als ein Instrument der Banken.

    Gefällt mir

  55. thom ram sagt:

    Wolf 04:43

    Du sagst es. Viele Begriffe sind versaut, und das mit Absicht und mit Fleiss. „Demokratie“ ist ein Paradebeispiel.

    In der Szene kämpfe ich darum, dass „Demokratie“ „Volksherrschaft“ bedeute. Unbesehen, dass schon die griechische Demokratie keine Demokratie, keine Volksherrschaft war. Unbesehen, dass der Begriff „Demokratie“ von poli Tickern und Grossklopapierherstellern heute täglich 234678907956 Mal verlogen und vertrischaaggt angewendet wird.

    Ausserhalb der Szene kämpfe ich, dass Leute hinschauen und existierende „Demokratien“ als Etikettenschwindel erkennen.

    Weisst du ja, tun wir ja alle hier, ich möchte mich jedoch klar positionieren.

    ***

    Bezüglich Europa sehe ich es wie du. Die heutige EU gehört ausgeräuchert.
    Länder dürfen sollen müssen zusmmenarbeiten. (Mit Land meine ich Deutschland, Frankreich usf.) Länderübergreifendes muss besprochen werden. Beschlüsse müssen von allen davon Betroffenen grossmehrheitlich bejaht werden können. 80% sind ein guter Wert.

    Was fantasiert er da, der Ram. Nix fantasieren. Das ist Vision. Das ist, was anzustreben ist. Das ist, was wir erreichen werden.

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  56. Kunterbunt sagt:

    Wolf: „…die Verdrehung der Begriffe ist bereits soweit fortgeschritten, daß der von mir verwendete Begriff „Staat“ [oder XY] offenbar nicht mehr ohne eine nähere Erläuterung des tatsächlich Gemeinten verwendet werden kann…“

    JA, Begriffsverdrehung als Waffe – mühsam; aber auch teils haarspalterische Diskussionen unter den etwas bewussteren alternativ Denkenden und Handelnden (Formulierung absichtlich so gewählt, weil es darunter Menschen gibt, die in der Illusion leben, im Gegensatz zur Mitwelt alles und jedes lückenlos zu durchschauen, obwohl durchschaute Strategien laufend geändert werden) können mitunter lästig sein. Unter Hobbytheoretikern scheint die Verwendung des gerade falschen Begriffes als mittleres Verbrechen geahndet werden zu müssen.

    Wolf: „Die Völker Europas müssen jetzt zusammenstehen.“

    JA, unabhängig von den Puppenspielern, jedoch unbedingt in Anbetracht und Bewusstheit ihrer Spiele.
    Ich möchte Ihre Feststellung erweitern mit: „Die Bewussteren unserer Spezies müssen jetzt zusammenstehen“, da uns noch einige Überraschungen aus allen Himmelsrichtungen erwarten. Seit mehr als 30 Jahren spüre ich unverändert, dass dies unser einziger Ausweg ist (wäre!): uns der Umstände weitestmöglich bewusst zu sein und zusammenzuhalten (= Austausch von Gütern, Wissen und Know how, gegenseitige Unterstützung, Verständnis füreinander)! Genau das wird mit allen Mitteln verhindert.
    Aus „dem System“ vollumfänglich aussteigen zu können, scheint mir aktuell die grösste aller Illusionen. Das können sich teilweise Individuen leisten, die Materielles geerbt oder angespart haben (was ist, wenn es spurlos verschwindet?) oder solche, die aus finanziellen Gründen im Rentenalter keine andere Wahl haben als sich zurückzuziehen und sich durchzugärtnern. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung hat jedoch eine andere Ausgangslage, deshalb sind solche Modelle nicht auf alle und jeden übertragbar. Mit Führerschein im Strassenverkehr, ohne Führerschein in öffentlichen Verkehrsmitteln, als Rentenbezügerin, im Spitalbett, als Blogger, als Handybesitzerin, als Medienschaffender jedwelcher Art lebe ich im System und vom System. Sogar als Bettler oder Unabhängigkeitstherapeutin lebe ich von Menschen, die ihr Geld aus „dem System“ beziehen.
    Deshalb sollte unser Schwerpunkt anderweitig liegen als „das System“ ausknipsen zu wollen. Daran arbeiten bereits die Systemkre(p)ierer selber.

    Gefällt 3 Personen

  57. thom ram sagt:

    Kunterbunt 15:59

    Meine Unterschrift unter deine Rede hast du.

    Gefällt mir

  58. Kunterbunt sagt:

    Thom 04.10.2017 um 10:00:
    Diese Position und Vision befürworte ich energetisch, seelisch, geistig, materiell und spirituell.
    Wir unterscheiden uns dadurch von den Advaita-Anhänger/innen (= lediglich Zeuge sein, nichts wollen, nichts tun – alles ist gut solange ich’s weiss).

    Gefällt mir

  59. Vollidiot sagt:

    Früher, zu de Gaulles Zeiten, stand dem Europa der Vaterländer das Europa der Regionen gegenüber.
    Gewachsen ist das geplante Europa der Banken, Kulturschänder und -töter und Blutsauger.
    Egal ob Vaterländer oder Regionen, wenn die Idee eine übergeordnete ist.
    Die Idee ist entscheidend und de Gaulle hatte sicher auch „unreine Gedanken“.
    Die Idee wählen die Menschen und die wird ihnen schön verpackt als Weinbrandkirsche angeboten, süß und suchtfördernd.
    Also ist die Ideengabe durch Politiker immer fragwürdig und suspekt.
    Dem entgeht der Einzelne durch inneres Wachstum – das ist die langwierigste und schwierigste Variante.
    Aber die einzigste die langfristig hilft.
    Davor hat er das Recht aus FREIEN STÜCKEN (also nicht wie bei den üblichen Revolutionen) das ihn bedrängende und aussaugende Pack davonzujagen.
    Wenn er bequem oder gutgläubig oder dumm und ignorant ist darf er auch darauf, i.d.R. vergeblich, auf Besserung seiner Umwelt durch Wahlen hoffen.
    Früher haben die kleinen Appezöller zu Mistgabeln und Sensen gegriffen und ihre lästigen Herren das Hasenpanier ergreifen lassen – bis nach Südtirol.
    Das ist das Mittel der kleinen Leute, wenns den Herrschenden zu gut geht.
    Zu gut!
    So wie jetzt.

    Gefällt 1 Person

  60. thom ram sagt:

    Kunterbunt 16:15

    Bin schon lange neugierig, du hier als Mann oder als Weib grad inkörperiert?

    Zum Thema. Ich stelle mir auch immer mal Grenssituationen vor. Wie verhielte ich mich Häschern gegenüber? Wie, wenn ich Augenzeuge von Brutalität wäre?

    Ich hatte Situationen, da eierte ich, und mit Eiern ist nichts gewonnen. Harmlos. Als bereits täglich Tausende die BRD Grenzen ohne Kontrolle überschritten, stieg ich morgens um 6 in Waldshut um. Wunderbare Ruhe, eiseskalt (es war der Kälteeinbruch diesen Januar), alles weiss, Schnee. Was kam? Drei wohlgerüstete deutsche Zöllner, ein Mittelalter, ein Junger und eine Aeltere mit Schäfer.
    Die nahmen mich auseinander bis auf die Zahnstocher. Und eben. Ich eierte. War wellenweise ein bisschen wütend, ein bisschen begütigend, mal etwas freundlich mal äh es bitzeli ausfällig. Prüfung nicht bestanden. Setzen.

    Die andere Geschichte haben Stammleser schon 5 mal gehört. Ich kam in Berlin mit einer Freundin vom Kino, wollte noch einen ziehen, und sah von weitem eine Gruppe von etwa 8 Türken, geschätzt um die 17 Jahre reif, die machten sich in dieser Sekunde dran, ein junges Alleebäumchen mittels Säge auf den Stumpf zu kürzen.
    Und so, wie „es mir erging“, so ist es ideal. Ich war nicht wütend, ich war klar im Kopf, und ich war stracks entschieden, rief von weitem: „Stopp, halt, damit bin ich nicht einverstanden.“ Ging auf die Gruppe zu, die bildete alsogleich einen nicht so freundlichen Halbkreis um mich rum. Der Anführer kam nahe, sagte mir ins Gesicht, was ich Alter wolle. Ich legte die Hand auf seine Schulter und sagte, dieses Bäumchen sei zum Wachsen da, nicht zum Umlegen. Der schrie auf, ich habe ihn angefasst, er rufe die Polizei. Da kam ein Emotiönchen in mir hoch: Ich war leise belustigt. Und sagte, dass ich damit sehr einverstanden sei.
    Darauf verzogen sie sich.
    Nächsten Tages, an der gleichen Stelle, ich alleine, traten die zwei Chefs der Gruppe aus dunklem Flur und forderten von mir den Personalausweis. Ich war wieder einfach saugut bei mir und hatte sofort die Anwort parat: „Junge, pass auf, ich bin Jesus Christus.“ Weiss der Geier, wie mir diese Wendung einfiel, ich sagte es einfach. Die Jungs stutzten und dann sagte der Eine, das treffe sich gut, er sei nämlich Mohammed.
    Wir gingen dann einen Kaffee saufn, und die Geschichte ist einfach: Die Jungs sind Jungs, brauchen herausfordernde Tätigkeit, haben sie nicht, langweilen sich und machen dann halt Seich.

    Gefällt mir

  61. thom ram sagt:

    Noch an Kunterbunti.

    Vergass. Solche Zentriertheit auch in weniger harmloser Situation brauchen wir. Ich übe es. Ich stelle mir immer mal Situationen vor und lasse meine Intuition fliessen, wie und mit welchem Mittel ich die Situation in meinem Sinne gestalten will und werde.

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