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Deutsche Mitte / Hans U.P.Tolzin / Stellungnahme

Labsal für mein Hirn. Hans U.P.Tolzin, Vorstandsmitglied der Deutschen Mitte, sagt, was ich gestern äusserte: Es wäre zu früh gewesen, hätte die DM in den Bundestag Einzug gehalten. Der Mann hat Augenmass.

Und er sagt viel mehr. Mit Freude erteile ich ihm das Wort.

thom ram, 29.09. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters.

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Liebe Mitglieder und Freunde der DEUTSCHEN MITTE,

die Bundestagswahl ist vorbei und das Ergebnis sieht für die DM eher bescheiden aus.

Ihr seid ent-täuscht? Ihr überdenkt Euer Engagement für die DM noch einmal neu? Das ist gut und das ist wichtig. Denn nur, wenn wir uns über unsere Motivation klar sind, besitzen wir die notwendige Ausdauer für unser großes Ziel. Denn wenn wir unsere Aktivitäten von Äußerlichkeiten abhängig machen, wird das Ziel unerreichbar bleiben. Zu den Äußerlichkeiten zählen auch die Aussagen mancher Meinungsführer der Wahrheitsbewegung, wie z. b. von Andreas Popp, Ken Jebsen oder dem grellen Hagen.

Die Quintessenz: Wir können uns nicht (mehr) auf andere verlassen, sondern müssen selbst wissen, was wir wollen, unsere eigenen Entscheidungen treffen und uns mit Gleichgesinnten zusammentun.

Die Zeit der Meinungs-Führer ist aus meiner Sicht endgültig vorbei. Und das ist gut so. Denn es wird der Tag kommen, an dem wir jeden geistig unabhängigen, gereiften und verantwortungsbewußten Menschen benötigen. Selbst ein Christoph Hörstel hat mit dem Programm der DEUTSCHEN MITTE ja letztlich nichts wirklich Neues erfunden. Er hat vielmehr dem, was wir alle als wahr und richtig empfinden, durch das Programm eine Gestalt gegeben. Er musste niemanden von uns missionieren, sondern wir sind der DEUTSCHEN MITTE beigetreten, weil wir seine Ansichten von ganzem Herzen teilen.

Ich bin auch nicht deshalb Mitglied der DEUTSCHEN MITTE geworden, weil sich mir hier tolle Karrierechancen boten oder weil ich an den schnellen Erfolg geglaubt habe, sondern weil ich hier eine Gemeinschaft von Menschen gefunden habe, die die gleiche Vision in sich tragen. Und die darüber hinaus auch bereit sind, sich für die Verwirklichung dieser Vision einzusetzen. Unter solchen Menschen fühle ich mich zuhause.

Und ist das nicht wahre Kreativität, wahre Schöpferkraft, wahre Größe? Nämlich innerhalb einer Gesellschaft, die sich scheinbar für den Untergang entschieden hat, den Grundstein für einen grundlegenden Wandel zu legen, wie ihn die Menschheit während ihrer ganzen Geschichte noch nie gesehen hat…

Ich trage die Vision einer neuen Gesellschaft in mir. Einer Gesellschaft, in der nicht die Anpassung an den gerade geltenden Mainstream mit Zuwendung belohnt wird, sondern im Gegenteil jeder Ausdruck von Individualität und Autonomie. Einer Gesellschaft, die in echter Harmonie lebt, denn echte Harmonie setzt die Wertschätzung von Unterschieden voraus und nicht etwa die Gleichschaltung.

In unserem Grundgesetz haben die Überlebenden zweier verlorener Weltkriege den Grundstein dafür gelegt, indem sie die Grundrechte von dem phantastischen Satz ableiten:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist die Aufgabe einer jeden staatlichen Gewalt“ (Art. 1 Abs. 1 GG).

Was mich trägt, ist der Geist Martin Luthers, der sich für mich vor allem in zwei bedeutenden Sätzen ausdrückt:

  1. „Hier stehe ich und kann nicht anders“
  2. „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Die Welt ist am 24. September nicht untergegangen. Nein, es waren „nur“ ent-täuschende Wahlergebnisse. Ehrlich gesagt habe ich persönlich nicht wirklich ein besseres Ergebnis erwartet, denn der Medienboykott konnte ja bisher nicht durchbrochen werden.

Andererseits: Wären wir denn überhaupt auf einen echten Erfolg vorbereitet gewesen? Hätten wir es wirklich verkraftet, wenn unsere besten und aktivsten Mitglieder in den Bundestag eingezogen und aus den Landesverbänden abgezogen worden wären? Hätten wir es wirklich verkraftet, wenn gleichzeitig aufgrund einer plötzlichen Popularität ein ebenso plötzlicher Ansturm von Interessenten, aber auch von Karrieristen, Lobbyisten und Egomanen auf unsere Partei begonnen hätte?

Unsere Strukturen sind meiner Ansicht nach noch nicht ausreichend gefestigt, der Bedarf an kompetenten und zugleich charakterfesten Mitgliedern mit Führungsqualitäten noch nicht ausreichend gedeckt. Das kann und wird in vier Jahren bei der nächsten Bundestagswahl ganz anders aussehen und die Grundlagen dafür wurden in den letzten Monaten gelegt.

Dass es vereinzelt lokalen Wahlbetrug gegeben haben kann, kann ich mir gut vorstellen. Aber systematischer Wahlbetrug, der uns die 0,5-Prozent-Hürde für die Wahlkampfkostenerstattung gekostet hat? Ich weiß es nicht. Ich habe das Ergebnis meines Wahllokals überprüft und dort wurde meine für die DM abgegebene Stimme gezählt und in zwei anderen Wahllokalen in meiner Wahlheimat Herrenberg trifft das nach Befragung von Bekannten auch zu. Es ist sicherlich sinnvoll, wenn alle Mitglieder und Freunde der DM die gleiche Überprüfung vornehmen: Wenn ich ganz sicher weiß, dass ich die DM gewählt habe und in meinem Wahllokal offiziell null Stimmen für die DM gezählt wurden, dann KANN etwas nicht stimmen und wir müssen aktiv werden.

Ansonsten wohl eher nicht. Ich persönlich konzentriere mich von nun an auf die vor uns liegende Aufbauarbeit, die bis zur nächsten Bundestagswahl zu leisten ist. Das gesundheitspolitische Programm der DM liegt im Entwurf vor und wird in den nächsten Monaten auf Wunsch von Christoph Hörstel noch einmal unter Berücksichtigung der Website des Gesundheitsministeriums überarbeitet. Die Grundzüge unseres Gesundheitsprogramms sind bereits jetzt in diesem Flyer zu finden https://deutsche-mitte.de/downloads/tolzin/flyer.pdf und mehrere Ansprachen und Vorträge von mir unter https://deutsche-mitte.de/tolzin.

Der Flyer kann übrigens über Euren nächsten DM-Stammtisch in gedruckter Version bestellt werden.

Um die 5-Prozent-Hürde zu sprengen, würde es im Grunde schon reichen, wenn unsere gesundheitspolitischen Vorhaben ausreichend bekanntwürden. Und dabei ist die Gesundheitspolitik noch nicht einmal der bedeutsamste Teil unseres Parteiprogramms!

Wir müssen uns nun folgende Fragen stellen:

  • Wie können wir in den nächsten vier Jahren durch die richtigen Maßnahmen und mit der erforderlichen Ausdauer auch dann die Medienblockade durchbrechen, wenn die erhofften großen Spenden NIEMALS kommen werden? Diese Frage stellt sich auch der Bundesarbeitskreis Gesundheitspolitik. Er wird sich dieses Jahr, vermutlich im November, noch einmal treffen, um einen entsprechenden 4-Jahres-Plan für den gesundheitspolitischen Bereich zu entwerfen. Ich habe dazu schon ein paar Ideen, die aber nur dann eine Chance auf Umsetzung haben, wenn genügend Mitglieder sie mittragen können.
  • Welche kleine oder größere Aufgabe kann jeder Einzelne von uns innerhalb der Bewegung übernehmen und sowohl kontinuierlich als auch verläßlich erfüllen – und gleichzeitig mit dem Alltag im Gleichgewicht bleiben? Anders gesagt: Wie kann jeder Einzelne von uns unseren Beitrag für das Ganze leisten, ohne uns so zu verausgaben, dass wir nicht weit vor der Ziellinie die Segel streichen müssen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Stunde der DEUTSCHEN MITTE kommen wird – wenn wir unseren Kurs beibehalten, authentisch, ehrlich und engagiert. Wenn wir dranbleiben.

Am 24. Sept. 2017 war es einfach noch zu früh. Ich fürchte gar, es muss noch vier weitere Jahre lang noch schlimmer werden, um eine ausreichende Anzahl von Menschen nicht nur aufzuwecken, sondern auch dazu zu bewegen, aktiv zu werden und wie ein moderner Martin Luther für sich selbst mit den Worten „Hier stehe ich und kann nicht anders“ einzustehen.

Das Thema „Drohende Impfpflicht“ ist ein gutes Beispiel. Zwischen 500 und 1.000 Menschen protestierten am 16. Sept. in Berlin für die Freie Impfentscheidung. Es müssten aber hundertmal mehr sein, um von den Systemparteien überhaupt wahrgenommen zu werden. Vielleicht ist tatsächlich erst eine echte Impfpflicht dazu in der Lage, den notwendigen Widerstand in der Bevölkerung zu mobilisieren. Das will ich zwar nicht hoffen, aber wir sollten uns auf diese Möglichkeit ernsthaft vorbereiten.

Ich weiß nicht mehr, wer mir das erzählt hat, aber auch kurz vor der Wende hatten sich in der DDR die Zustände so extrem zugespitzt, dass nicht klar war, ob Honecker die Panzer aufmarschieren lassen und den Schießbefehl geben würde oder nicht. Wie leicht hätte es zu einer gewaltsamen Niederschlagung kommen können, mit tausenden von Toten? Doch in der Zeit der höchsten Not löste sich die Spannung plötzlich auf, als die Zeit reif war und so kam es schließlich ausgerechnet im gefährlichsten Moment zur Öffnung der Mauer.

Es ist nicht auszuschließen, dass sich dieses Phänomen wiederholen wird. Vielleicht wird die nächste Wende auf einem neuen Höhepunkt von innen- und außenpolitischen Spannungen kommen.

Nein, das will ich natürlich nicht und ich will das auch nicht herbeireden!! Aber wir sollten niemals vergessen, dass in jeder Krise sich auch eine Chance verbirgt. Und sobald diese historische Chance sich zeigt, muss die DEUTSCHE MITTE bereitstehen, um diese Chance zu nutzen. So wie die DDR-Bürger, die beim Grenzübergang Bornholmer Straße Richtung Westen strömten.

Darum habe ich nicht vor, nur wegen eines schlechten Wahlergebnisses, wegen infamer Hetze und Lügen einiger Ewiggestriger, oder wegen des Widerstands auch aus den eigenen Reihen, einfach aufzugeben. Vielmehr will ich die Vision weiter pflegen und nähren und meinen kleinen Beitrag leisten, damit die „Wende 2.0“ eines nahen oder nicht ganz so nahen Tages möglich wird.

Wer von Euch wird dann an meiner Seite stehen? Wer von Euch wird mit Christoph Hörstel, mit mir und anderen Unentwegten dann über eine Neue Bornholmer Brücke in Richtung einer lebenswerteren Gesellschaft entgegenstreben?

Ich freue mich auf diesen Moment, wann auch immer er eintreten mag und ich freue mich auf jeden von Euch, der dann noch dabei ist, weil er seine Kräfte für diesen Seelen-Marathon gut aufgeteilt hat.

Herzliche Grüße
Euer
Hans U. P. Tolzin
Sprecher Gesundheitspolitik
DEUTSCHE MITTE

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9 Kommentare

  1. thom ram sagt:

    Friedrich 03:09

    Ich habe mich durch die Anschuldigungen durchgequält die letzten Wochen. Ich schalte deinen Kommentar frei, weil ich davon ausgehe, dass du das Gute willst.

    Doch für mich sind die Nachreden abgehakt. Sogar dann, sollte Ch.H. Geld abgezockt haben, sollten die Nachreden tatsächlich zutreffen, macht er mittels DM für Deutschland hervorragende Arbeit.

    Aber bitte. Zerfleischt euch untereinander. Die unbekannten Drahtzieher lachen sich den Ranzen voll.

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  2. ChrisTina sagt:

    Leider war es nicht möglich, die DM in Sachsen zu wählen! Ich kenne einige Menschen, die sich dafür entschieden hätten, obwohl sie sonst eher Nichtwähler sind. Danke für die tolle Seite hier. LG

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  3. thom ram sagt:

    Chris Tina

    Ich danke dir für dein freundlich Wort bezüglich bb.

    Und ich heisse dich willkommen als selbständig denkende Mit-Austauscherin.
    🙂

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  4. Richard d. Ä. sagt:

    Christoph Hörstel und Hans Tolzin lassen sich nicht entmutigen und wollen weiter machen. Man kann ihnen nur Glück wünschen. Mit einem mühsamen Weg müssen sie gewiß rechnen. Niemand weiß allerdings, ob ihnen die Zeit reichen wird.

    Die Manipulatoren im Hintergrund scheinen zu bemerken, daß die Völker in Europa den ihnen aufgetischten EU-Schwindel zunehmend weniger glauben und der Widerstand zunimmt. Sie erhöhen deshalb das Tempo – siehe „Macron“ (bzw. Rothschild). Es scheint sich ein Wettlauf zwischen „denen da oben“ und dem langsam begreifenden Volk anzubahnen, Ausgang offen, zumal unvorhergesehene Ereignisse (z.B. „Sturz Trumps“ oder „Krieg in Fernost / Nordkorea“ oder „Fortdauer und Zunahme der Massenproteste gegen Merkel“ oder „Merkel macht schlapp aus gesundheitlichen Gründen“) den Dingen plötzlich unerwartete Richtungen geben können.

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  5. Friedrich sagt:

    „Zerfleischt euch untereinander.“

    Sind es nicht die Splitterparteien, welche unfähig sind, sich zusammen zu schließen. DM wird voraussichtlich kaum auf einen nennenswerten Prozentanteil kommen. Wäre es da nicht sinnvoller, sich zu bündeln?

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  6. Vollidiot sagt:

    Friedrich

    Es heißt aber: Teile und herrsche.
    Dann reicht auch gebündelte Dummheit für 32,8% (32,8 x 0,75 = ca. 25% der Wahlberechtigten) und für den Anspruch Kanzler/in zu sein.
    Das ist Demokratie: 25%, gewachsen aus Ignoranz, Gewohnheit und Dummheit, gewährleisten den weiter dauernden, grellen Tanz der Puppen.

    Nach der Kataklysmustheorie wandern nach katastrophalen Ereignissen neue Arten in ein Gebiet ein.
    Und, es, IM Erikal ist vielleicht die letzte Marionette im Vollzug dieser Katastrophe.
    Ihre Wähler erahnen vielleicht ihre herausragende Eignung zu diesem Behufe.

    Das Bündeln von Dummheit hat noch nie etwas Zukunftorientiertes bewirkt.
    Demokratisches Wählen ist nichts anderes als die verklausulierte Absicht Dummheit zu bündeln.

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  7. Kunterbunt sagt:

    Richard der Ältere am 29.09. um 23h57:
    Freue mich über Menschen, die noch an unsere menschlichen Einflussmöglichkeiten glauben,
    auch wenn diese nicht im reptohirngesteuerten Parlament (ver)enden,
    sondern ausserhalb breitgefächert und stetig ihre bewusstseinserweiternden Kreise ziehen.
    Es braucht diese Gegenkraft gegenüber den hybriden Programmen – und wie.

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  8. Kunterbunt sagt:

    Mit Bezug auf das Gesundheitsprogramm der Deutschen Mitte:

    Die Amish, so scheint es manchen Gesetzeshütern und Pharmakonzernen, setzen jeden Tag ihr Leben aufs Spiel 🙂
    Sie weigern sich, ihre Kinder impfen zu lassen und setzen sich der Gefahr von Krankheiten aus.
    Experten bestätigen nun: Amish-Kinder sind bemerkenswert fit und immun gegen Allergien.

    http://www.epochtimes.de/gesundheit/amish-kinder-deutlich-gesuender-sind-nicht-geimpft-und-trinken-rohmilch-a1313797.html

    Wer weiss, vielleicht wären sie ohne Konsum tierischer Produkte noch gesünder…

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