bumi bahagia / Glückliche Erde

Antifa Mitgliederliste / Und?

Tja, was soll das denn nun? Schweizer, schon fast Komposti, hockt in Asien und macht n Blog und hängt eine lange Liste von Adressen raus. Nicht um Anschwärzen geht es mir. Um was es mir geht, sage ich unten.

Antifa steht für mich für: 

Mensch, welcher kämpft. Mir unklar, für welche Ziele wirklich. Vielleicht meint er wirklich, gegen etwas Schlechtes  zu kämpfen. Was das Gute ist, für das er kämpft, davon habe ich bis zur Stunde nichts vernommen. Er kämpft also mit roher Gewalt gegen einen vermeintlichen Feind, doch weiss er nicht, was er will, er weiss nicht, was entstehen soll, er kämpft nicht für ein Ideal. Und das ist fatal, Für alle Beteiligten, auch für ihn, füge ich bei, doch nur der Vollständigkeit halber. Kampf gegen bringt nie Frucht. Kampf für, das ist Notwendigkeit.

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So könnte es sein, dass ein Leser sich mit einem Antifaler in seinem Dorf mal treffen und ihn fragen möchte, was er denn wolle, was er denn für eine Zukunftsperspektive habe, wie das Leben denn sein möge, damit glücklich er sich fühle? 

Auch Antifas sind Menschen. Im tiefsten Grunde möchten sie glücklich sein. Dass sie das tun, was sie nie und nimmer zu Glück führen kann, hat seine Gründe. Vielleicht schafftst du es? Vielleicht tust du dich mit einem Antifa innerlich und im Gespräch zusammen?

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Hier sind die Listen gestanden. Ich habe sie, 12h nach Veröffentlichung, gelöscht. 

Chaukee hat scharf interveniert, das hat mich veranlasst, mir mögliche Auswirkungen der Namensnennungen weiter auszumalen. Ich bin dabei auf die Wahrscheinlichkeit gestossen, dass sowas wie militante Anti-Antifa entstehen könnte. Das wäre gegen meine Absichten. Ich wollte ermöglichen, dass der gute Mann mit dem guten Antifa in Kontakt treten könne. Ich will nicht, dass der wütende Mann auf Antifas losgeht. 

Darum habe ich die Listen gelöscht. Ich bitte um Verständnis. Kommentare dazu sind willkommen. 

thom ram, 04.06.05NZ

Da sind 25’000 Menschen. Es gibt Gründe, dass sie tun, was sie tun. Ob es mir oder dir gefällt oder nicht, sie haben Gründe. Erschlage einen, daraus entstehen deren Dreie. Sprich mit ihm. Frage ihn. Frage ihn gründlich. Immer weiter und noch weiter nach hinten. Wenn er ganz hinten anlangt, weint er, der vordergründig Schläger ist,  bitterlich.  Garantie.

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Also in der BRD, 25’000 Antifas.

Das wären in der Schweiz 2500.

Das wären in Zürich 250, in einer 80’000der Stadt 25 und in einem 4000-Seelen-Dorf etwa einer.

Das sind wenig. Umso auffälliger, wie verd gut organisiert sie verlässlich  massiert dort auftreten, wo ein Scheinvorwand für Krawall und Schlägerei gegeben ist.

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RAM, 03.06.05 NZ

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8 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. chaukeedaar sagt:

    So schnell sind wir wieder bei Menschenlisten. Ich könnt kotzen. (und ja, ich weiss, dass diese neuen Faschisten selber mit Menschenlisten arbeiten. Die Methoden des Bösen werden nicht besser, wenn ich sie selber brauche).

    @Thom: Dein Vorwand ist Selbstlüge. Ich brauche die „Identität“ eines Antifa nicht zu kennen, um ihn anzusprechen. Ich erkenne ihn von blossem Auge. Da musst du gar nicht sooo weit in dich gehen, um zu erkennen, dass dich etwas anderes angetrieben hat. Passt aber zur neuen Zeitrechnung 2012, da soll ja das Zeitalter des New Age beginnen, dasjenige dieser maskierten Satanisten.

    Nee, nee, so gibbets nicht BB.

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  3. thom ram sagt:

    Chaukee 04:25

    Nein, Chaukee, ich habe keine Vorwand gebaut. Ich habe es getan, damit Mensch Menschen begegnen könne zwecks Anregung.

    Du scheinst hinter meinem dargelegten Beweggrund niederes Motiv gerochen zu haben. Chaukee, ich kenne meine Egostimmen sehr genau. Da war kein Ego dabei, einfach keines. Kein Hauch von anprangern wollen oder klammheimliche Rachegedanken. Null. Nichts.

    Doch hat dein scharfer Einspruch bewirkt, dass ich mir die möglichen Auswirkungen einer öffentlich rausgehängten Liste weiter ausgemalt habe. Es ist die Möglichkeit gegeben, dass ich damit helfe, dass eine Anti-Antifa entsteht. Dies steht meinen Absichten diametral zuwider. Weder will ich, dass ein Antifa blöd beglotzt noch blöd angegangen noch sonstwie schlecht behandelt wird. Austausch stand in meinem Sinne.

    Weil, genau bedacht, auch Negativauswirkungen wahrscheinlich sind, lösche ich die Listen.

    Danke für das Mitdenken, Chaukee.

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  4. Renate Schönig sagt:

    Ram: „Austausch stand in meinem Sinne.“
    ————————————–

    ICH glaube dir Ram … Diese Deine „Aufforderung“ :

    „Sprich mit ihm. Frage ihn. Frage ihn gründlich. Immer weiter und noch weiter nach hinten. Wenn er ganz hinten anlangt, weint er, der vordergründig Schläger ist, bitterlich. Garantie.“

    kommt aus deinem Herzen …. ich FÜHL das 🙂

    DASS du diese Listen gelöscht hast (nach Chaukedaar´s -wie ich finde- richtigem/Dich nachdenklich machenden Kommentar) war eine GUTE Idee !

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  5. thom ram sagt:

    Renate 12:45

    Danke für dein Vertrauen.

    Was ich – Chaukee – ich damit gemacht haben, ist Zusammenarbeit. Wozu hat man Freunde? Unter vielem Anderem dazu, dass der Freund mir seine andere Sicht beschreibt. Das heisst nicht, dass ich die andere Sicht des Freundes danach immer favorisiere, das heisst aber, dass ich seine Sicht mit in mein Bild einbaue. Je nachdem, was dieses erweiterte Bild mir zeigt, handele ich dann so oder so.

    Im vorliegenden Falle ist der mögliche Schaden zu gross. Ich war zu sehr auf meine Art und Denkweise fixiert. Ich habe ausgeblendet, dass andere Menschen in einer Art reagieren können, die ich nicht billige dann, wenn sie sehen, dass der brave Heinzli in ihrem Kaff ein erklärter Antifa ist. Passiert mir immer wieder, nicht klug, das.

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  6. chaukeedaar sagt:

    Ehre deiner Reaktion, lieber Ram. Es freut mich auch, dass meine harrsche Formulierung du nicht persönlich genommen hast (das ist der Vorteil, wenn man sich etwas kennt)!

    Ich lese AntiFa-Liste und denke sofort an Menschenjagt, an Schlägereien, brennende Häuser. Es muss nämlich nicht erst eine AntiAntifa entstehen, dafür gibt es noch genügend (echte) Glatzköpfe.

    Ich denke auch sofort an aufgebrochene Privatsphäre aufgrund politischer Ansichten.

    Ich denke an physisch ausgetragenen Kampf von Ideologien, die nur dem Mysterienbund nützt.

    Und ich glaube dir jetzt, Thom, dass deine Absicht eine Lautere war, nachdem du in dich gegangen bist (auf diesen Prozess habe ich auch vertrauen).
    Reine Projektion meinerseits, dass man auf Drecksaktionen von AntiFa wie geben „Hannes für den Frieden“ usw. reaktiv reagieren könnte. Wäre nämlich jeweils meine erste Reaktion (bevor ich in mich gehe).

    Und ja, Verantwortung besteht nicht nur gegenüber dem, was wir mit Handlungen bezwecken, sondern was sie aller Wahrscheinlichkeit bei anderen auslösen. Und da wird es sehr kompliziert, scheint mir.

    Auf den AntiFa können wir wie gesagt auch ohne Liste zugehen, sie geben sich immer wieder zu erkennen.

    Beeindruckt, der Chaukee

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  7. Vollidiot sagt:

    Thom

    Eine gute Tat.
    Listen menschlichen Elendes braucht es nicht.
    Die Idee ist das Wesentliche – nicht die Wurst, die im eigenen Saft eingeglast ist.

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  8. thom ram sagt:

    Volli 13:45
    Chaukee 04:57

    Danke für euren Händedruck.

    Mir ist passiert, was jedem passieren kann: Etwas tun in guter Absicht und damit Uebel kreieren.
    Beispiel:
    Alle unsere Eltern, welche uns als Kleinkind nachts alleine fürchterlich weinen liessen, sie taten es in guter Absicht; sie „wussten“, dass das Kind „verzogen“ also schlechten Charakter entwickeln würde, folgten sie denn seinem Ruf, zudem war es so gesund für unsere Lungen, das Schreien in Todesangst.

    Mehr und mehr belustigt es mich in meiner dritten Lebensphase, auf eine Ungeschicklichkeit meinerseits hingewiesen zu werden, und es macht sogar Spass, sie selber als Solche zu kennzeichnen und durch die von Freunden vorgeschlagene bessere Lösung hinzustellen. Die bessere Lösung ist einfach die bessere Lösung. So wie Volli sagt. Ich wandle seine Weisheit um in meine Sprache: Die Absicht zählt. Zu meinen, der eigene Bauchnabel bestehe aus Gold hilft niemandem weiter.

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