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Abende für Geistiges Heilen nach Horst Krohne

Guten Morgen,
hoffentlich hattet Ihr alle ein schönes Osterfest im Kreise der Familie.

Ich möchte hier wieder die Gelegenheit nutzen, euch zu unserem kommenden Abend zum Thema „Geistiges Heilen“ nach Horst Krohne am 21.04.2017 einzuladen.

Wo? Im Seminarhotel der Manfred-Sauer-Stiftung, (Adresse: Neurott 20, 74931 Lobbach).

Wann? 19.00 – 22:00 Uhr.
Um Voranmeldung wird gebeten. Energieausgleich 10 Euro.

Nächster Termin: Freitag 21.4.2017

Für die, denen Horst Krohne noch nicht bekannt ist, kurz zur Person:
Horst Krohne ist Fachbuchautor + Gründer der Schule: sie lehrt das fundamentierte Wissen des geistigen Heilens im gesamten deutschsprachigem Raum.

In den gemeinsamen Terminen in der Manfred-Sauer-Stiftung geht es unter anderem um Wege zum Ur-Vertrauen, eine Einführung und Weiterbildung in die Grundlagen des „Geistigen Heilens“ mit berührenden Heilbehandlungen anhand einzelner Fallbeispiele.

Worüber möchten wir diesmal sprechen?

 Mut zur Vergebung – wie kann man diesen wirklich umsetzten?

Einfacher gesagt als getan…! Unser Verstand sagt dazu, dass wir vergeben können, wenn wir nur wirklich willens dazu sind. Soweit die Theorie… Aus eigener Erfahrung weiss ich allerdings, dass die Praxis manchmal nicht ganz so einfach ist…
– – – –

Ich möchte Ihnen/Euch hierzu eine kleine Geschichte aus meiner Vergangenheit erzählen:

Als ich im Alter von etwa 10 Jahren die Scheidung meiner Eltern miterlebte, brach für mich eine heile Welt zusammen. Die Trennung meiner Eltern sollte nicht nur zu einer Trennung auf der Paarebene führen, sondern auch zu einer Trennung auf der Kinderebene.

Meine Mutter nahm auf Grund des Scheidungsurteils meinen älteren Bruder in ihr neues „schickes“ Zuhause mit nach Hamburg. Ich musste stattdessen bei meinem Vater bleiben. Meine Mutter sagte mir, dass sie mich lieber mitgenommen hätte. Allerdings käme ich mit meinem Papa am besten klar und müsse ihm außerdem in der Landwirtschaft helfen. Sichtlich erschrocken über meine Reaktion fügte sie dann sanft hinzu, dass diese Trennung nur für etwa ein Jahr sei.

Tatsächlich dauerte dieses „Trennungsjahr“ für mich ganze 17 Jahre. Anlass für meine Mutter einen Schritt auf ich zuzumachen war die Hochzeit mit meiner Ehefrau. Dies schenkte ihr Kraft, auf mich zuzukommen. Wir waren beide sehr glücklich über dieses Wiedersehen.

Zusammen mit meiner Familie verbrachten wir sehr viele schöne gemeinsame Tage in ihrer neuen Heimat in Meran (Südtirol). Jedes Treffen mit ihr, jede Wanderung und jede Stunde waren für mich sehr kostbar. Einfach ausgedrückt: ich konnte verlorengegangene Stunden nachholen. Ich war auch meiner Frau und meinen beiden Kinder sehr dankbar, dass sie diese Freude mit mir teilten.

Gleichwohl gelang es mir über die gesamten weiteren Lebensjahre nicht, meine Mutter mit dem eigentlich vertrauten Namen „Mami “ anzusprechen. Irgend eine Instanz in mir schien mir dies zu „verbieten“.

1996 erkrankte meine Mutter dann an Lungenkrebs, so dass meine Frau und ich sie infolge der schlechten Gesundheitsprognose und des fortgeschrittenen Krebses fortan alle 14 Tage besuchten. Wenige Zeit später informierte uns ein Arzt darüber, sie läge nun im Koma und wir müssten nicht mehr kommen, sie bekäme es ohnehin nicht mehr mit.

Wieder sprach diese innerliche Instanz zu mir: Du musst sie nochmal sehen, fahr hin, dann kann sie besser gehen! Beim Besuch im Krankenhaus sah ich, dass das Bewusstsein meiner Mutter nach einem Luftröhrenschnitt völlig ausgeschaltet war und das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verfallen war. „Sage in diesem Leben noch einmal ‚Mami‘ zu Deiner Mutter“, hörte ich wieder diese innere Stimme raunen. Und so begann ich für sie zu beten und mit meiner Mundharmonika Abschied zu nehmen. Im Krankenzimmer (es lagen noch 3 weitere Frauen dort) breitete sich eine feierliche Stimmung aus. Obwohl meine Mutter nicht mehr bei Bewusstsein war, strömten Tränen über ihre Wangen. Meine Tränen und Trauer verschmolzen mit allen anderen im Raum.

Erst jetzt konnte ich zu ihr sagen: „Liebe Mami, bis zu unserem Wiedersehen wünsche ich Dir eine gute Reise.“ In diesem Augenblick wusste ich, wie wohltuend und kostbar dieser Moment war.

Wäre ich mit dem Wissen eines Seelsorgers / Geistheilers früher konfrontiert worden, so hätte ich an rechter Stelle das vertraute Wort „Mami“ und das früher in meinen normalen Sprachgebrauch aufgenommen. Dadurch hätte sich einiges an Trauer lösen können.
– – – –

Ich bin mir sicher, dass Sie/Ihr ebenfalls einige schöne und berührende Geschichten zum Thema „Mut zur Vergebung“ beitragen könnt. Ich freue mich darauf, unter anderem hierüber mit Ihnen/Euch bei unserem nächsten Treffen am 21.04.2017 zu sprechen.

Die weiteren Termine im Jahr 2017 sind:
19.05., 16.06., 21.07., 15.09., 20.10., 17.11., 08.12.

Wir wünschen euch eine schöne Woche und freuen uns auf euch!

Herzlichst

Ulrike und Jens Knoblich
Tel: +49 (0) 6262 / 2929
Fax: +49 (0) 6262 /4429

 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
gepostet von LH, 18. April 2017


2 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. *MR* sagt:

    Herz-Danke !!!
    => *Mut zur Vergebung*
    *JaH!*
    Macht frei und wieder Lebens-FroH !
    „Vergeben“ lernen wollen zu können ist/wird ein Wunder-volles Geschenk an den Vergebenden.

    und:
    (nach JvN)
    „…
    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden,
    wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.

    Laß oberflächliche Dinge uns nicht irreführen,
    sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält.
    … “

    —— aus dem Aramäischen übersetzt von Neill Douglas Klotz

    Mit Freude und Dank !
    gefunden bei : https://faszinationmensch.com/

    Gefällt mir

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