bumi bahagia / Glückliche Erde

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Schwerkraft und Käse

(Ludwig der Träumer will heute nur plaudern) Es gab Zeiten in meinem Leben die häufig von der Schwerkraft bestimmt wurden und mir regelmäßig den ganzen Tag versauten. Ich meine jetzt nicht die Schwerkraft, deren Wirkung erst richtig bewußt wird, wenn es mich auf die Schnauze haut, meine Nase plättet oder die des Hammers der es vorzieht anstelle den Nagel zu treffen meinen Daumen bevorzugt. Auch nicht die gefürchtete Schwerkraft an deren Desinteresse es im Physikunterricht so manchen Fünfer hagelte.

Es ist die triviale Schwerkraft, die frühmorgens mit dem Wecker rasseln in Hochform auffährt. Den ganzen Ludwig zog sie noch tiefer unter die Bettdecke – bloß jetzt nicht gleich aufstehen. Bitte liebe Schwerkraft bleib wenigstens noch zehn Minuten bei mir. Der Wecker hatte jedoch was gegen die Schwerkraft und terrorisierte nach zehn Minuten wieder. Das ganze Spiel zehnmal hintereinander.

Mist, schon wieder verschlafen – das dritte Mal diese Woche. Scheiß Schwerkraft. Mein Chef schmeißt mich raus, wenn ich schon wieder zu spät ins Hamsterrad komme. Die Ausrede mit der Schwerkraft kann ich nicht schon wieder bringen. Der Stau auf der Autobahn wegen hunderte von Geisterfahrern geht auch nicht mehr. Der überstellt mich sonst der Klapse.

Also schnell rein in die Klamotten ohne Dusche, eine Handvoll Wasser ins Gesicht und anstelle Zähneputzen auch noch das Mundspray mit Meister Propper verwechselt. Nicht mein Tag, aber Hauptsache rechtzeitig in die Maloche kommen. Ganz ohne Frühstück geht das aber nicht. Ein Stück Käse aus dem Kühlschrank und den Rest vom vertrockneten Baguette als Wegzehrung geschnappt. Ab ins Auto und rein in den Stau. Nicht schon wieder. So geht das nicht mehr weiter Ludwig. Den Streß tust du dir nicht mehr an. Wie erwartet, eineinhalb Stunden verspätet schon wieder. Keine Ausreden mehr. Was’n heute schon wieder, fragte  der Chef mit erboster Stimme, aufgestellt wie ein wütender Gorilla mit wackelnden Nüstern.

Nichts lieber Chef, ich bin jetzt da und erledige die unsinnige Arbeit eh in der halben Zeit. ENTLASSEN FRISTLOS, tönte es aus seiner Sprechblase in der das Gebiß Ansätze zur Flucht zeigte. Sah lustig aus. Als hätte er gerade in die Hose geschissen verdrückte er sich augenblicklich.

Ludwig konnte ihm nur noch ein ehrliches Danke für die Entlassung und mach‘s gut nachrufen. Das war sein letzter Job im Angestelltenverhältnis.

Gemütlich morgens um zehn wieder nach Hause gefahren. Dabei überlegt ob das Wort Job tatsächlich etwas mit der Romanfigur Hiob aus den Fantasiebüchern der Pfaffen zu tun hat. Egal – ich habe keinen Job mehr. Jetzt wird das nachgeholt was der Beginn eines guten Tags ausmacht und künftig stets gepflegt wird.

Der erste Gang zum Kühlschrank und den Käse rausgeholt, damit er bis zum Frühstück in ca. einer Stunde mit Wohlfühltemperatur sein volles Aroma entfalten kann. Dann ins Bad. Eine gemütliche Sitzung mit dem intelligentesten Menschen halten, den ich kenne. Also Selbstgespräche führen. (Während des Jobs sind solche Sitzungen verpönt, egal wie die untere Hirnhälfte plagt.) Ordentlich Zähneputzen mit unbehandeltem Steinsalz. Es braucht kein Meister Propper. Eine Dusche mit natürlicher Seife genießen, anziehen und ab in die Küche. Die ungelesenen Zeitungen mangels Zeit frühmorgens vor dem Job beiseite gelegt. Es war ein Stapel von einem Meter. Wer liest die noch? Bestelle die Abos ab.

Die triviale Schwerkraft war am jobfreien Wochenende seltsamerweise nicht vorhanden. Seit der Kündigung und dem Entschluß zur Selbständigkeit hat sie sich vollständig verkrümelt – jedenfalls meistens.
Es brauchte während der Woche auch kein Wecker mehr um diese zugunsten der kapitalistischen Ausbeuter zu bremsen. Fröhlich und ausgeschlafen steht Ludwig seither mit dem Sonnenaufgang auf. Manchmal sogar in der blauen Stunde. (selbst googln) Dementsprechend konnte der Käse rechtzeitig vor dem Frühstück sein volles Aroma für den Genuß erreichen. Wie liebe ich guten ausgereiften Käse.

Die Selbständigkeit ohne fremdbestimmten Wecker macht‘s möglich, den Tag streßfrei zu beginnen. . Nicht immer leicht – manchmal richtig Scheiße, aber ohne Idioten vor der Nase. Jederzeit würde ich diesen Weg wieder wählen, auch wenn sicher wäre, daß ich zeitweise versage und in der Gosse lande. Die triviale Schwerkraft kann also ein wichtiger Helfer sein um aus der Trägheit zu entfliehen.

Zurück zum Käse. Der kleine, von mir so geliebte Wochenmarkt im Dorf hat aufgegeben. Der Türke, der liebevoll frühmorgens um fünf nur frisches Gemüse und Obst in seinem Stand aufgebaut hatte und vor dem Verkauf nochmals überprüfte auf faule Teile, die er seinen Kunden nicht antun wollte. Seine Existenz wurde mit einem vom Bürgermeister verkauften Acker, der bald Bauland wurde und auf dem ein Discounter die ‚Ware‘ zu einen Drittel verkauft umgehend ruiniert. Lidl, Aldi und Netto mögen sich ob der Milliardengewinne aufgrund seiner Aufgabe einen runterholen. Edeka und Spar sind auch nicht besser. Selbst DM mit dem anthroposophischen Anspruch baggert da inzwischen mit. Irgendwann, wenn es so weitergeht, fressen wir nur noch Geld oder Soylent Green, wenn die alle Kleinen Händler kaputt haben.

Es gab auf dem Wochenmarkt noch einen Bäcker, der zwar in modernen Öfen aber nach alten Rezepten Brot backte. Der gab auch auf. Ein Kilo Brot beim Discounter kostet 1 €, bei ihm das Vierfache, nicht um sich zu bereichern, sondern um seine Existenz zu sichern. Genauso erging es dem Käsemann. Welch köstliche Käsesorten hatte der aus kleinen landwirtschaftlichen Betrieben in seinem Stand, zum Teil von seinem Sohn persönlich in Italien und Frankreich eingekauft, dessen Lebensziel es war als ehrlicher Kaufmann durchs Leben zu gehen, der niemand übervorteilen will. Schon die liebevolle Auslage vermochte mich, mehr zu kaufen als ich essen kann. Vor allem konnte ich den Käse vor dem Kauf probieren. Jeder war ein Genuß. Hätte am liebsten den ganzen Laden aufgekauft. Nun, der ist auch weg. Was bleibt? Der Einkauf im Discounter, wenn man nicht lange Wege zum letzten noch um die Existenz kämpfenden Wochenmarkt in Kauf nehmen will oder kann.

Ging daher zum Lidl und mir einen Käse mit der einladenden Verpackung mit einem Bild vom ‚Wiesenhof‘ gegönnt – 200 gr. Camembert für 79 ct. Beim Käsemann zahlte ich für die gleiche Menge 4 €. Wie früher gewohnt, rechtzeitig zur Aromasteigerung aus dem Kühlschrank geholt und mich auf das Frühstück gefreut. Der erste Biß hat mir fast die letzte Amalgamplombe aus dem Zahn gezogen. Ein Plastiksielzeug für einen Hund stelle ich mir genauso genußfreudig vor. Ist der noch blöder als der Mensch, daß er auf so was rum kaut? Nicht mein Thema heute.

Na ja, der Käse aus dem Discounter muß vielleicht noch etwas länger reifen als der Handgemachte, beruhigte ich mich. Ließ ihn noch zwei Tage auf dem Küchenbrett sich seiner Aufgabe für den Menschen ruhen um zur Besinnung zu kommen, wie es sich für handgemachten Käse heute noch geschickt. Weiterreifen, ihre eigene Würze entwickeln, bis kurz bevor die Maden den als Delikatesse entdecken. Dann schmeckt er am besten. Den hatte es nicht interessiert. Ließ ihm noch vier Tage zur Besinnung in der warmen Umgebung, endlich Käse zu werden. Nichts machte er. Er blieb seiner Bestimmung als billiger Magenfüller treu. Keine Made konnte ihm etwas anhaben. Er zog es vor sich in einen bestialisch stinkenden Sondermüll zu verwandeln.

Den Wurstmacher auf dem Wochenmarkt vermisse ich inzwischen auch, obwohl der mir nie ganz geheuer war. Ich hatte mal zufällig ein Gespräch zwischen ihm und seinem Lehrling gelauscht in dem er ihn zur absoluten Verschwiegenheit über die Zutaten verdonnerte.
„Bub, wenn rauskommt was da reinkommt, kommen wir rein und nimmer raus.“
Egal, seine Würste schmeckten himmlisch. Die waren noch nicht durch die künstlichen Aromen und Vitamine B, A, S und F verseucht. Es waren noch die Kräuter von Oma drin. Das Gerücht, der Lehrling hätte versehentlich den Gummistiefel vom Chef in die Mettwurst  verwurstet, halte ich für ein Gerücht. Selbst wenn – die schmeckte herrlich.

Auf dem Gelände des Wochenmarktes entsteht demnächst noch ein Discounter, ein 1 € Ramschladen für Klamotten, Schuhe und den täglichen Bedarf – also Rundumversorgung für das Verbrauchsgenie. Es braucht dem Wochenmarkt nicht nachheulen. Er, das unterste Niveau selbst gewählt  und hält es aufrecht. Das Niveau seines Verhaltens spiegelt sich in seinen ‚demokratisch‘ gewählten Vollstreckern wieder – die ihm nur noch geistigen Sondermüll präsentieren.  Das Verbrauchsgenie hat damit seine eigene Scheiße gewählt, die er frißt. Übertrieben? Das was dem Tier zugemutet wird ist nur ein Vorgeschmack, was auf uns zukommt. Gucke hier

Wenn wir das schon fressen, dauert es nicht lange bis wir die eigene Scheiße verklappt mit Meister Propper, Psychopharmaka und sonstige Intelligenzbloggern fressen. Egal. Dafür können wir uns über den neuesten 4 d – Flachbildschirm freuen. Über den wirst du geholfen, wie Leben geht, liebes Verbrauchsgenie. Noch Fragen?

Bildquellen:
Leo-setä / flickr CC 2.0 / leicht zugeschnitten
Jens-Olaf Walter / flickr CC2.0

 

 

 

 


11 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. SecurityScout sagt:

    Puh, soviel negative Torsionsfelder werden mit diesem Bericht erzeugt!!!

    Mag ich überhaupt nicht!

    Es gibt zuviele Kranke welche die Umwelt verseuchen.

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  3. Ludwig…..dicken Knuddler von mir für diesen Bericht.
    Und ja, ich will Tante FRiedas alten Laden wieder zurück.
    Bei uns auf dem Dorf macht der letzte kleine Markt zu, dem Besitzer, jetzt grad 60ig geworden, dem geht es nicht so gut und seine Kinder wollen wohl nicht weitermachen.
    Der Mann, ein ehemaliger Schulkamerad, stammt aus einer Familie der Lebensmittelläden; schon seine Eltern hatten ein Minilädchen über viele Jahre gehabt.
    Im Nachbarort gab es einen REWE und einen ALDI. Der REWE machte Anfang des Jahres zu, nun bleibt nur noch ALDI übrig. Die nächsten Läden sind8 bis 10 km entfernt, fast nur mit Auto zu erreichen.
    Was machen da die älteren Menschen unter uns ?
    Wie kommen die zum Einkaufen?
    Ihnen bleibt nur ALDI. denn einen richtgen Metzger gibt es glaub ich auch nicht mehr am Ort und Bäcker, ja den scheint es noch zu geben…..aber….das Brot wie bei fast allen Bäckern, Pappmachè mit künstlichem Brotgeschmack.

    Es ist so verdammt traurig…….

    Und dann, eben ein langes Gespräch mit einer alten Freundin gehabt, bekanntlich eine Gutmenschin…..kamen auf Chemtrails und deren Inhaltsstoffe zu sprechen. Sofot kam „verschwörungstheorie“ und ich sollte mich mal mit wissenschaftlichen Ergebnisse beschäftigen als mit dubiosen Webseiten. Ausserdem können man ja dagegen klagen, man könne dagegen demonstrieren ( wenn es wahr wäre ) und man könne Flugblätter verteilen……ich lachmichschlapp……FLUGBLÄTTER, DEMOS usw……da lachen sich die Sprüher und die Herren und Damen im Hintergrund drüber halbschlapp.

    Ich wusste, Diskussion ist zwecklos, hab gemeint sie solle es glauben oder bleiben lassen.
    Daraufhin meinte sie, wer denn ein Interesse daran haben könnte, die Menschheit zu vergiften…..das mache keinen Sinn. Als ich zur Antwort gab, dass es auch keinen Sinn machen müsse, wenn man nur an Macht und Zerstörung und Geld denken würde, war das Chaos perfekt.
    Sie wolle erst einmal ihren Heilpraktiker und Arzt fragen was der denn davon hielte, ausserdem hätte sie eine Freundin deren Sohn bei der Luftfahrt arbeite, der habe studiert und müsse es doch genau wissen.

    Wisst ihr was, die Menschen sind so verblendet, die schnallen es nicht mehr….und ich werde einen Teufel tun, sie davon zu überzeugen.
    Tschuldigung, dass ich so vom Thema abweiche, aber das Thema Essen war auch mit dabei, aber alles ist gut wenn ich BioWare einkaufen gehe, war da der Konsens….nee, auch da ist alles leider nicht gut.

    Gut, genug gelästert.
    Habe mir heute einen leckeren Rohmilchkäse mit Bockshornkleesamen drin gegönnt, würzig aber nicht stinkig…..mag keinen kurz vor Madenansatz 🙂

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  4. palina sagt:

    ist schon so ein Ding mit der Schwerkraft. Musste sehr viel schmunzeln.
    Musste heute auf die Autobahn in eine 30 km entfernte Stadt, die früher mein Arbeitsweg war. Stau, Stau, Stau. So war das auch schon vor Jahren. Heute war ich nicht genervt. Konnte die missmutigen Gesichter in den Autos beobachten und dachte mir, das brauchst du schon viele Jahre nicht mehr. Arbeit gekündigt schon vor Jahren und lebe heute mit einer anderen Arbeit, die weniger Zeit beansprucht, sehr viel zufriedener. Und macht ausserdem noch sehr viel Freude, weil ich das von zuhause aus machen kann.

    Das Ladensterben und wieder auferstehen von diesen unsäglichen Aldi`s und Lidl`s beobachte ich auch in meiner Gegend. Die Parkplätze sind immer voll.

    Wir haben hier noch einen kleinen Bio-Laden und einen wunderschönen Käseladen. Der würde dir gefallen Ludwig. Es gibt einen Hofverkauf mit Fleisch und Wurst, sehr lecker. Da grinst dich die Fleischwurst förmlich an.

    „Bub, wenn rauskommt was da reinkommt, kommen wir rein und nimmer raus.“

    Der ist gut!!!

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  5. Mine Omma hat zu Leberwurst und Teewurst immer „Liebegotteswurst“ gesagt. Als wir sie fragten: „Omma, warum sagste immer Liebegotteswurst dazu?“ da grinste sie und sagte „nur der liebe Gott weiss was drin ist“. 🙂

    Und dennoch, auch wenn ich fast Vegetarier bin, ab und an brauche ich mein Brötchen mit Teewurst.
    Dann kaufe ich mir von einer Bio Schlachterei Teewurst oder Leberwurst, kaufe ein ungesundes Weissmehrbrötchen, so ein Rundes Kaiserbrötchen. Da kommt dann ganz dick die Wurst drauf, beide Hälften aufeinandergebappt und hineingebissen ins leckere Ungesunde 🙂 Bei Leberwurst gibt es dann noch scharfen Senf und Gurkenscheiben drauf…..mjammi

    Sowas kommt alle halbe Jahre mal vor, aber dann mit höchstem Genuss.

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  6. Vollidiot sagt:

    ML

    Danach gehste aber sicher in die Veganerkirchen zum Beichtstuhl und beichtest diese Sünde?
    So als Niedriginstinktfolgenderquartalsteewurstbrötchenfresser.

    ML: Zieht ihre Gummigaloschen aus. Vater, ich habe gesündigt, ich habe schon wieder mit höchstem Genuß ein Teewurstbrötchen gegessen.
    Veganerpater:Tochter, du hast schon wieder gesündigt, das mißfällt unserem strengen, aber gütigen Vater im Himmel. Tue Buße, beim nächsten Teewurstbrötchen stelle Dir vor was der Biometzger alles von dem Zeugs, das da so im Schlachtraum rumlag in den Dünndarm gestopft hat. Unser Vater im Himmel wird Dir zu diesem Behufe eine gute Vorstellungskraft senden. Gehe hin und bedenke Dein Tun. Der Gott des allveganischen Alles behüte Dich und gebe Deinen Gelüsten Frieden.
    ML: Danke Vater. Zieht ihre Gummigaloschen an und geht gesenkten Kopfes, aber mit einem leichten Teewurstgeschmack im Munde, nachhause.

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  7. Usul sagt:

    Schickt diese Schwäärkraft doch mal in den Deutschen und Europäischen MSM.
    Ich Ertrag den „Harzer Roller“ nicht mehr!

    Dieses Trump-Bashing und dieses weiter so scheint der letzte Monsanto-schmelzkäse zu sein.

    Letzte Zuckungen des sterbenden Systems überall, wenn man mal privat nachfragt, …….offiziell ist aber alles Gouda bzw. BUKO-FRISCHKÄSE!

    Mann ich bin froh auch so von der schweren Kraft gebremst zu werden. Man läuft in der MATRIX rum und denkt…..warum hat denn keiner den Knall gehört? Alle im Stress, das Hamsterrad läufg noch nicht schnell genug.
    Die Hälfte glotzt aufs smartphone, der Rest hupt oder rast mit egostreichelndem Hubraum.

    Manche machen auch beides!
    In deren Hirnchip läuft…. bloß so tun als ob du beschäftigt bist…. denn Arbeit macht frei!

    Es geht mir nicht schnell genug, fast hat man den Eindruck Donald Trump soll fertig gemacht werden.
    Der Obimbo, bekommt den Explosions-preis bevor er bombt und keiner von diesen Politik-Darstellern und die vom MSM traute sich die Klappe aufzumachen.

    Und nun hacken Sie auf dem amerikanischen Präsidenten rum, als ob Sie wüßten das ihr Spiel zu Ende ist!
    Seit Amtseinführung nicht ein wohlwollend gemeintes Wort gehört!

    Hauptsache nicht eingestehen, das sie Kriegstreiber und Verräter sind.
    Das ist kollektives Wahrheitsverweigerungsdenken!

    Baron Münchhausen ist nix dagegen.

    Ok, ich muß ruhig durchatmen und mir sagen „es wird alles gut, das wird eine Ende haben“
    Aber den Geruch, das Morgen der gleiche stinkende Käse wieder verbreitet wird, wabert durch den Zeitgeist.

    Es kommen nur negative Nachrichten.
    Nichts ist behoben.

    Keine Fluchtursachen-bekämpfung ( vom Erkennenn mal ganz abgesehen)
    Finanzkarussel
    Prekäre „Jobs“
    Rente?
    Krankenversicherung
    Nato (Nord Atlantische Terror Organisation)
    Syrien
    Russland
    Ukraine
    Chinesisches Meer
    Usw…….
    Und was wird berichtet? ÜBER :“Wer geht aus dem Dschungelcamp Finale als BRD-Vorstandsvorsitzender für 4 Jahre in 2017 ins Rennen“

    Da stoße ich auf das: “ Es liegt eindeutig am linkslastigen ROT-schmierkäse, Gutmenschen wurden scheinbar so behandelt!

    Zitat:
    Rotschmiere-Käse

    Einige typische Rotschmierekäse sind Appenzeller, Berner Alpkäse, Chaumes, Handkäse, Harzer Käse, Limburger, Munster,Pont-l’Évêque, Quargel, Reblochon, Romadur, Saint-Albray, Schlierbacher, Taleggio, Tilsiter und Weinkäse, wobei Harzer, Quargel und Tilsiter keine ausgeprägten ROTSCHMIERKÄSEBEHANDLUNGEN erhalten. Insbesondere der Limburger gilt als eine der geruchstärksten Käsesorten und wird häufig als „Stinkekäse“ abgelehnt, während seine Liebhaber dagegen den sehr aromatischen und würzigen Geschmack schätzen.

    Na dann sollen sie sich noch etwas suhlen 🙂 oder sich gegenseitig fressen und aromatisch genießen!

    Gefällt 1 Person

  8. @Volli
    zu schade dass ich gerade am Valentinstag aus dem kirchlichen Verein ausgetreten bin.

    Nix mehr mit Gummigaloschen innen Beichtstuhl, denn da steht der Engel mit dem Flammenschwert anner Tür und sacht: DU musst draussen bleiben, für Abtrünnige gibt es keine Absolution…..das haste nu davon.
    Und Mariettalucia schaut den Engel der spirituellen Menschenerniedrigung an, nimmt ihren Zeigefinger und piekst mitten durch den Engel durch, was ihn aber tierisch kitzelt.
    Das macht der ML ganz viel Spass und sie hört gar nimmer auf damit.
    Der Engel windet sich und kann gar nicht mehr aufhören mit dem Lachen…..
    Irgendwann meint er nur “ ach was, wat soll der Scheiss, ist ja eh alles gelogen, das mit der Beichte und Buße und Vergebung. Eigentlich biste ein schlaues Kerlchen 🙂
    Und er überlegt ob er aus all den heiligen Vereinen aussteigen sollte, und endlich das tun, was seine wirkliche Bestimmung ist…..nämlich den Menschen das Licht, die Liebe und die Lebensfreude nahezubringen.
    Der Gedanke gefällt dem Engel.
    Man sieht ihn noch etwas vorsichtig in die Kirche schauen, sieht wie er dem Priester direkt in die Augen schaut und dann…..ganz langsam und leicht sein Engelsgewand ablegt……die riesigen Flügel haben ihn eh immer gestört, denn ein echter und authentischer Engel benötigt keine Flügel.
    Er kommt die Treppe herunter auf Mariettalucia zu, hakt sich bei ihr unter und sagt: komm, wir beide gehen jetzt in die Sonne und lassen uns wärmen…..und wennste magst essen wir nachher zusammen ein Fischbrötchen .

    ❤ So war das letztens ❤

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  9. thom ram sagt:

    Den Ludwig drücke ich für seinen Schwerkraftskäseartikel so, dass er die Schwerkraft vergisst, ihm gut und schlechter Chös jedoch aus allen Poren schbritzen dut.

    Nebenbei, wenn wir schon am chäsen sind. Hier ist in teuren Turi Läden Chös aus Euroländern zu kaufen, der aksebtabl bis sehr jut is. Das Kilo zwitschgen 40 und 90 Euro. Jedesmal frag ich mich, was Kuh und Bauer wohl davon kriegen tun.

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  10. Der Bergbauer bekommt 7 – 10 % vom Verkaufserlös des Einzelhändlers wie ich aus zuverlässiger Quelle persönlich von einem Großhändler weiß. Der kauft auch Exotenfrüchte aus Asien und Südamerika für Feinkost-Aldi und Konsorten ein. Dort bekommt der einheimische Großhändler max. 2 % des Verkaufserlöses. Was für die Bauern dort übrigbleibt ist nicht bekannt. Diejenigen, die sich abschuften bekommen nur noch soviel, damit sie nicht verhungern. Daher ist es ein wahres Wunder, daß es immer noch Menschen gibt, wie die Bergbauern, die noch bereit sind, höchste Qualität mit natürlichen Produkten zu erzeugen und nicht die künstlichen Enzyme von BASF u. A. kaufen um den Käse innert zwei Wochen ‚reifen‘ zu lassen. Solch ein hergestellter Käse braucht Chemie um nicht innert kurzer Zeit zu verrecken.
    Er wird mit Natamycin (E 235), Natriumnitrat (E 251) und dem Konservierungsstoff Lysozym (E 1105) verfeinert, damit er nicht schon vor dem Verkauf verreckt. Gucke auf die Verpackung. Steht meistens drauf. Willst du so was noch fressen?

    Ein natürlich in der Rohmilchkette hergestellter Käse braucht keine künstliche Chemie. Die ist von Natur aus in der Kuh, Schaf oder Ziege bereits angelegt, falls die ihr Futter noch von saftigen unverdorbenen Wiesen beziehen können.

    95 % des Käses wird aus industrialisierter Tierhaltung hergestellt, die zunehmend ihre eigene Scheiße fressen müssen (s. obiger Link im Artikel)

    Nie mehr Käse aus dem Supermarkt. Auch dann nicht, wenn er mir in der Käsetheke ohne Verpackung eine natürliche Herkunft vorgaugelt. Kann mich noch erinnern, vor nicht so langer Zeit lag auf der Käsetheke ein Ordner mit den Inhaltsstoffen indem man sich schlau machen konnte über das Chemiegift das da drin ist.
    Ist der nur verschwunden, damit wir nicht erfahren, was da für Giftstoffe drin sind? Ich denke nein. Es hat das Verbrauchsgenie nie interessiert. Das frißt alles – Hauptsache billig.

    Nicht so in Gloucestershire. Es gibt noch Regionen in dieser Welt, die nicht nur vom natürlich hergestellten Käse leben können, sondern auch noch ihren Spaß damit haben. Ich hatte davon gegessen. Eine Götterspeise.

    Wie können Menschen heute noch ohne Chemiedreck gut leben, fragt Ludwig. Eine kleine Minderheit zeigt, daß es geht.

    Cheese Rolling in Gloucestershire.

    http://www.cheese-rolling.co.uk/index1.htm

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  11. Bettina sagt:

    @Lieber Ludwig,
    ich habe seither noch nichts dazu geschrieben, obwohl mich deine Geschichte berührt hat, sehr berührt hat.

    Letzte Woche ertappte ich mich sogar dabei, als nicht Käsesser, noch nie Käsesser, auf dem Wochenmarkt an dem Käsewagen stehenzubleiben, nur um den würzigen Duft einzuatmen.

    Daran bemerkte ich, wie du mich da angeschubst hattest. Es war wie eine Welle in mir drin, die sich langsam mehr und mehr ausbreitete.

    Ich bin ja selbst trockener Workaholic und da erinnerte mich deine Geschichte mit deinem Chef schon sehr. Aber nicht so wie ich es seither wahrgenommen hatte, mit Panik und Fluchtgedangen, sondern es war eher dieser Schmerz des Gedemütigt Werdens ganz deutlich zu spüren.

    Dafür danke ich dir sehr.

    Der Unterschied gegen vorher war, dass ich mir bewusst wurde.
    Wenn mir die letzten Jahe jemand mit der Arbeit vor der Nase rumgewedelt hatte, also wie einem Alkohliker mit einer Schnapsflasche, habe ich immer gedacht:
    „Bleib mir weg damit, dieses Unmenschliche hat mich krankgemacht!“
    Der neue Gedanke war nun:
    „Krank gemacht hat mich, weil ich dieses Unmenschliche zu lange ertragen habe!“

    Diese ganzen Zusammenhänge, die mir geschehen sind, was passiert wenn man die Schwerkraft von Käse ignoriert und wie man Bumibahagia verwirklichen könnte, darüber möchte ich Herrn Gerald Hüther berichten lassen:

    Alles liebe
    Bettina

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