bumi bahagia / Glückliche Erde

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Monsanto steht vor Gericht

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Zwei Dinge laufen heute gleichzeitig, müssen heute gleichzeitig laufen:

Neue Zellen wachsen. Zellen, gegründet von Menschen, welche Erde und Mensch in Harmonie leben lassen wollen, welche Ideen entwickeln und in die Tat umsetzen, dass Flora, Fauna und Mensch kreativ, froh, gesund und glücklich zusammenleben auf unserem wunderbaren Planeten.

Die alten Strukturen brechen zusammen. Von selber tun sie es nicht. Sie brechen zusammen, indem ihnen die Nahrung entzogen wird (Arbeitskraft der irregeleiteten Menschen), und indem Hauptverantwortliche von ihren Posten entfernt werden.

Der folgende Bericht zeugt von einer der vielen heute laufenden Massnahmen der zweiten Gattung.

Ich ziehe meinen Hut vor der Tatkraft und dem Mut der Initiatoren und Handelnden.

Danke an Petra für den Hinweis.

thom ram, 17.08.0004 (Wer seinen Garten lieber weiterhin vergiften will, bitteschön: 2016)

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Originalartikel: Hier.

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Monsanto steht vor Gericht

17.08.2016 von Karin Heinze (Kommentare: 0)

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Bild: „Wir haben es satt“-Demo 2016 in Berlin: „Go – Round up yourself Monsanto“ steht auf dem Poster.

Tribunale werden wegen schwerwiegender Verbrechen ins Leben gerufen, um Vergehen gegen die Menschlichkeit anzuklagen und zu ahnden. In Den Haag tritt nun vom 14. bis 16. Oktober das Monsanto Tribunal zusammen. Dieses symbolische Bürgergericht wird drei Tage lang Kläger aus aller Welt anhören und die Vergehen des namensgebenden Agro-Konzerns zusammenfassen. Ziel ist zudem, den Strafbestand „Ökozid“ neu in das internationale Strafrecht aufnehmen zu lassen. Als solcher wird die Verursachung von schweren Schäden an der Umwelt, globalen Gemeingütern und Ökosystemen bezeichnet. Parallel findet die People´s Assembly statt, wo Strategien und Konzepte für die Bewahrung der Ressourcen und eine lebenswerte Zukunft entwickelt werden. Diese einzigartige Initiative braucht Unterstützung. Nicht von ungefähr endet das Tribunal am 16. Oktober, dem Welternährungstag. Bis dahin wird es zusammentragen, was dem US-amerikanischen Konzern, der Chemikalien und gentechnisch verändertes Saatgut produziert, vorgeworfen wird.

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Das Unternehmen aus St. Louis, Missouri, gibt es schon seit 115 Jahren. Es hat Niederlassungen in über 60 Ländern und beschäftigt weltweit über 22.000 Mitarbeiter. Monsanto hat einen immens schlechten Ruf und bringt überall auf der Welt Menschen auf die Straße, die gegen die gesundheits- und umweltschädlichen Produkte sowie gegen das skrupellose Verhalten des Unternehmens protestieren. Der Konzern ist z.B.verantwortlich für Klagen gegen Bauern, denen er vorwirft Lizenzgebühren zu unterschlagen (prominentes Bsp. Percy Schmeiser) aber auch für Selbstmorde von Bauern in Indien, die Saatgut und Lizenzen nicht bezahlen können. Es gibt jede Menge Aktionen, die sich gegen die Produkte der Firma, z.B. das Pestizid Round-up und den Wirkstoff Glyphosat oder gentechnisch verändertes Saatgut (Baumwolle, Mais, Raps) wehren: Mit den Initiativen „Millions Against Monsanto“„March Against Monsanto“ oder „Wir haben es satt“ protestieren regelmäßig Hunderttausende in vielen Ländern rund um den Globus.

 

Bild: „Wir haben es satt Demo“-2016 in Berlin – Monsanto ist das Sinnbild für den Wahnsinn der Agrarindustrie

 

Die Autorin und Filmemacherin Marie-Monique Robin, die mit ihren Büchern und Filmen „Monsanto — mit Gift und Genen“ oder „Unser täglich Gift“ aufrüttelt, sagt: „Es ist höchste Zeit, die Firma zur Rechenschaft zu ziehen.“  Das Tribunal wolle ein exemplarisches Urteil erzielen, „denn Monsanto ist sicherlich nicht das einzige Unternehmen, das die Sicherheit der Erde und der Menschen bedroht. Die Verteidigung der Erde geht uns alle an“, erklärt die Patin des Monsanto Tribunals und ruft zur Unterstützung auf. “

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Tatbestand Ökozid

Das Monsanto Tribunal wurde am Rande der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 ins Leben gerufen. Ziel ist, das Unternehmen für eine lange Liste von Verbrechen gegen Menschen und Umwelt zur Rechenschaft zu ziehen. Marie-Monique Robin: „Mit diesem außergewöhnlichen Tribunal wollen wir sagen: Es ist genug! Das Leben hat mehr Wert als Geld und Gewinn. Zudem soll der Tatbestand „Ökozid“ in das internationale Strafrecht aufgenommen werden.

Tatsache ist, dass Monsanto seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hochgiftige Produkte herstellt und vermarktet, die Gesundheitsschäden und den Tod von Tausenden von Menschen verursacht haben und noch verursachen sowie die Umwelt dauerhaft schädigen. Beispiele dafür sind auf der Webseite des Monsanto Tribunals aufgeführt:

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– PCB (polychloriertes Biphenyl), einer von zwölf offiziell im Stockholmer Übereinkommen von 2001 (POP-Konvention) verbotenen oder eingeschränkten langlebigen Schadstoffe, der die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier beeinträchtigt.

– 2,4,5 T-Säure (2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure), ein dioxinhaltiger Bestandteil des Entlaubungsmittels Agent Orange, das von der amerikanischen Armee während des Vietnamkriegs eingesetzt wurde und heute noch Geburtsschäden und Krebs verursacht.

– Alachlor, Markenname Lasso, ein mittlerweile in Europa verbotenes Herbizid;auer

den haag

richter

anwälte

dior fall sow

– RoundUp, das weltweit am meisten eingesetzte Pestizid, das mittlerweile zum Politikum geworden ist. Das hochgiftige Herbizid wird großflächig in Kombination mit genmanipuliertem Saatgut – sogenanntem „RoundUp Ready“-Saatgut – verwendet und steht im Verdacht, Krebs und Geburtsschäden auszulösen.

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Monsanto steht für umweltschädigende Agrarindustrie und Verschleierung

Von der industriellen Landwirtschaft werde weltweit mindestens ein Drittel der anthropogenen (von Menschen) CO2-Emissionen verursacht, heißt es weiter auf der Webseite der Monsanto-Tribunals. Diese Form der Landwirtschaft sei zu einem großen Teil verantwortlich für die Abnahme von Bodenfruchtbarkeit und Grundwasserreserven, für Biodiversitätsverlust und Artensterben sowie weltweit für die Verdrängung von Millionen von Kleinbauern. „Mit der Patentierung von Lebewesen und Saatgut bedroht dieses Modell die Ernährungssouveränität von uns allen“, so die Organisatoren des Tribunals. Dies alles ist noch nicht genug. Es gibt eine Reihe von Beweisen, dass der Konzern die verursachten Schäden leugnet und alles dafür tut, das „System Monsanto“ aufrechtzuerhalten. So wurde zum Beispiel aufgedeckt, dass unabhängige Wissenschaftler unter Druck gesetzt und betrügerische „wissenschaftliche“ Studien veröffentlicht wurden. Auch vor der Manipulation von Behörden, Politikern und der Presse schrecke Monsanto nicht zurück, so die Kritiker.

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Das Monsanto Tribunal

In Den Haag werden rund 20 Kläger aus Amerika, Europa, Asien und Afrika, begleitet von erfahrenen Anwälten, vor hochrangigen Anwälten und Richtern aus fünf Kontinenten aussagen, die daraus ein Rechtsgutachten formulieren, das auf den Verfahren des Internationalen Gerichtshofs basiert. Nach den allgemeinen Grundsätzen des Zivilverfahrensrechts ist auch das angeklagte Unternehmen eingeladen, seine Argumente vorzutragen. Das Tribunal stützt sich auf die im Jahre 2011 verabschiedeten „UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“.

Drei international anerkannte Richter werden gemeinsam den Vorsitz des „Bürger-Gerichts“ führen: Dior Fall Sow (Senegal), ehemalige Generalanwältin des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, Francoise Tulkens (Belgien), ehemalige Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und Upendra Baxi (Indien), ehemaliger Präsident der Indian Society of International Law. Ebenso wurden zwei der Anwälte namentlich bekanntgeben, die im Sinne des Tribunals die Anklage führen werden: Dr. Jackson Nyamuya Maogoto (UK) wird im Verfahren gegen Monsanto die Frage vorbringen, ob der Konzern in Kriegsverbrechen laut Artikel 8, Absatz 2 des Statutes für den Internationalen Strafgerichtshof verwickelt war. Dr. Gwynn MacCarrick soll die Frage des „Ökozids“ darlegen. Die Anwältin und Rechtsgelehrte wird untersuchen, ob die vergangenen und gegenwärtigen Aktivitäten von Monsanto als „Ökozid“ dargestellt werden können.

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Zu den Initiatoren des Tribunals gehören unter anderem der Bio-Weltdachverband IFOAM International Organics, die Organisation Navdanyader indischen Öko-Aktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva, der mitgliederstarke amerikanische Verband der Bio-Konsumenten Organic Consumers Association OCA sowie weltweit agierende Nichtregierungsorganisationen. Ronnie Cummins, Direktor der OCA und von Via Organica (Mexiko) erklärt: „Es ist schon lange überfällig, dass ein Internationaler Gerichtshof (aller Weltbürger) Monsanto den Prozess macht wegen dessen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und gegen die Umwelt.“

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Konzepte für eine lebenswerte Zukunft

Gleichzeitig wird die so genannte People´s Assembly stattfinden, um gemeinsam Strategien und Konzepte für die Bewahrung der Grundlagen unseres Planeten und eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln. Einbringen können sich NGOs sowie Privatpersonen. Die Initiative ist auf die Unterstützung der Bürgergesellschaft angewiesen. Das Budget für die Vorbereitung und Durchführung des Tribunals wird auf eine halbe Million Euro geschätzt. Die Initiatoren rufen Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt dazu auf, diese einzigartige Initiative durch eine Crowdfunding-Aktion zu unterstützen und die Botschaft in ihrem Freundeskreis und über soziale Netzwerke zu verbreiten. Die Spenden werden von der Stiftung Monsanto Tribunal mit Sitz in Amsterdam verwaltet.

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Link zur Website

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17 Kommentare

  1. Hawey sagt:

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. Alm-Öhi sagt:

    Und wir wollen doch auch nicht die Chemtrails vergessen, die ja erst die GMO-Pest so richtig in Blüte kommen lassen, weil langfristig ja alles andere kaputt geht.
    Und wie war das mit Bayer (Leverkusen) – waren die nicht dabei Monsanto aufzukaufen? Und wer steckt bitte schön da dahinter? Welche Bank? War das Rothschild? Oder war er da nur im Hintergrund?
    Fragen, Fragen, Fragen – wer kann sie deuten ?

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  5. Gandalf der blaue! sagt:

    Da sieht man schön, wie perfide das „System“ arbeitet. Jeder sieht es, fast alle ahnen es, wenige tun etwas, ändern tut sich kaum was. Niemand den man zur Rechenschaft ziehen kann, wozu auch, das ist Vergangenheit!

    Aber was macht das mit unserer Zukunft? Der Neoliberalismus ist das Krebsgeschwür der jetzt noch bestehenden Welt.

    Und es ist das einzige was noch unbegrenzt wächst, bis zum Tod des Wirts!

    Haben wir nicht automatisch eine NWO wenn auch für die internationalen Weltverbrecher ein und dieselben Gesetze gelten vor dem „One world one Voice“ Gerichtshof ?

    Ich befürworte: Zeitgeistmovement.de / die Resourcenbasierte Wirtschaft/ The Venus projekt……

    Leider muß dieses System erst scheitern, es ist nicht korregierbar, oder?

    Lg Spinner 004

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  6. Till sagt:

    @Alm-Öhi

    Sehe ich auch so…wenn der Deal mit Bayer schon über die Bühne ist, was die uns nicht sagen werden…könnten Sie ruhig Monsanto an die Wand stellen…und weitermachen

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  7. Vollidiot sagt:

    Dann bräuchte es auch ein Tribunal, auf dem in der BRD die Landwirtschaftsminister und Bauernpräsidenten beurteilt werden sollten.
    Weil das in aller Regel auch ökozidäre Kader sind, die hier in korrupter Art diesen Verbrecherfirmen als Zwischenwirte dienen.
    Dieses wahnsinnige System ist auch hier vorherrschend – in allen Parteien – trotz forschfrommer Reden einiger weniger Pseudoökos.
    Wer die Natur sehenden Auges so leiden läßt, der kann nur ein bezahlter Gängster sein.

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  8. luckyhans sagt:

    @ gandalf db:
    Sei willkommen in der glücklichen Welt = bumi bahagia, und danke für deinen Beitrag.

    Vielleicht muß ja auch niemand „zur Rechenschaft“ gezogen werden?
    Es wäre doch schon hinreichend, wenn jedes bewußte Mensch einfach solche Dinge ansieht und sagt: gut, von denen kaufe/nehme ich nichts mehr. Und wo denen ihr Zeug drin ist, das auch nicht mehr.
    „Verbraucherboykott“ für alle Verbrecher weltweit.
    Ginge doch, oder?

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  9. thom ram sagt:

    Gandalf der Blaue

    Auch ich heisse dich hier willkommen, Gandalf.

    Ich habe in „Zeitgeistmovement.de“ hineingeschaut, einige Abschnitte gelesen. Was ich gelesen habe, unterschreibe ich. Ich danke dir für den Hinweis auf die Zeitgeist – Bewegung TZM.

    Wofür steht die Abkürzung TZM? Ist es der abgekürzte Name in Englisch?

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  10. thom ram sagt:

    Ah, ich habs. The Zeitgeist Movement.

    Irritiert mich. Warum das Sprachgemisch.

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  11. thom ram sagt:

    Und ich bekräftige den Einwurf von Luckyhans.

    Ich stimme dir zu, Gandalf, das System, das Installierte, es steht, und „sie“ tun alles, um es in Betrieb zu halten und noch und noch weiter wachsen zu lassen, auf dass es aber auch die letzten Gedanken und Handlungen in den Griff bekommt. Verd erfolgreich haben sie es installiert. Jeder von uns stand eines Tages vor der Tatsache: Uups. Ich auch. Ich bin indoktriniert. Ich habe es nicht gemerkt. Was zum Teufel an installierten Programmen funzen wohl noch darüberhinaus in mir, ohne dass ich mir dessen Gewahr werde.

    Die Grundlage ist das ewig berühmte „erkenne dich selbst“. Die Grundlage für die kommende, glücklichere Zeit. Ohne diese Grundlage verändert sich null nichts zum Guten.

    Das herrschende System ist mit Kampf nicht nachhaltig stillzulegen oder zu ändern. So betrachtet ist auch ein vor Gericht stehendes Monsanto ein Schlag ins Wasser.

    Die Lösung liegt im Verhalten jedes Einzelnen. Wer die Wirkungsweise von Monsanto, von den „Nahrungsmittel“produzenten (Nestlé), von Pharma (Roche, Novartis) erkannt und Besserung will, der wendet sich ab. Er kauft kein Nescafé, er geht mit Malaria nicht zum Arzt, er macht im Garten Kompost und lässt Brennesseln wachsen.

    Wenn er LkW Fahrer bei Syngenta ist, kündigt er, wenn er Putzmann bei der UBS ist, kündigt er, wenn er bei der CS Brötchen liefert, kündigt er die Lieferung, wenn er Lokalpolitiker ist, fördert er alles Nachhaltige. Und so weiter. Wenn er Bomberpilot ist, verweigert er den Einsatz, wenn er General ist, schüttelt er beim Angriffsbefehl auf das auszubeutende Land den Kopf.

    Einzelne tun es.

    Stammleser kennen die Geschichte, ich habe sie schon 5 mal erzählt.

    Vor 35 Jahren, da war im Kirchenchor ein Bassist, der arbeitete bei Kern, Aarau. Kern war von der Qualität mit Zeiss oder Rodenstock vergleichbar: Optische Spitzenprodukte.
    Dieser Mann, Max heisst er, kriegte Spitz, dass er in einem Arbeitsablauf zur Herstellung von Zieloptiken für Kanonen eingebunden war. In der gleichen Woche reichte er die Kündigung ein.
    Bitteschön. Max war damals schon verheiratet und Vater von 5 Kindern.

    Genau beginnt es, und ich prognostiziere auch da eine Entwicklung mit exponentieller Funktion. Lange lange geschieht fast nichts, dann wird immer mehr immer mehr geschehen. Die Menschen gehen weg von all den Funktionalismen des Systems.

    Und? Dann steht man in der Unterhose da? Ja, wenn wir nicht vorsorgen. Im gleichen Masse der Selbsterkenntnis und der Erkenntnis, wie das System installiert ist, sind wir gerufen, das zu schaffen, was ich „die kleinen Feuer“ nenne.

    Angefangen vom Themenzentrierten Stammtisch über den Zusammenschluss einer Gruppe für den wöchentlichen Einkauf von Gemüse beim guten Bauern, über Kleinstbetriebe für Reparaturen, über altes Wissen der Heilkunst wieder beleben, bis hin zur Wildgans, zum Wildganssystem.

    Suchfunktion oben rechts.

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  12. Texmex sagt:

    Steht man(n) wirklich in der Unterhose da, wenn man konsequent handelt?
    Ich meine „nein“.
    Bei uns hat die oben genannte Firma einen überragenden Marktanteil, vor allem beim Mais.
    Mais ist der Schlüssel für Mexico, den Conquistadores, die Gold suchten, damals, vor 45, sollen die Azteken
    ein Maisfeld vorgeführt haben. Das wirkliche Gold Mexicos. das machte den Hernan Cortes u.a. nicht glücklich, die wollten Gold in solidem Zustand.
    Und heute? Monsanto verkauft „Saatgut“ zu bis zu 4500 Pesos/ Sack zu 50 kg. Hybrid F1, die zu erntenden Maiskörner sind unfruchtbar. Goldgelb.
    Criollo Mais ist rot / Purpur, die Tortillas eher bläulich. Fruchtbar, wie früher, also vor 45. Kostet um die 200 Peso /50kg. Vielleicht ein bischen mehr.
    Wir haben uns geweigert, einer Tochterfirma von M. auch nur 1m2 Land für Saatversuche zur Verfügung zu stellen, kaufen denen kein Korn ab und säen Criollo. Gibt weniger Ertrag, ist so. Aber der Ertrag reicht. Und ist fruchtbar, auch im nächsten Jahr, wenn man das Saatgut schützt.
    Und wenn ein Nachbar kommt und Saatgut kaufen will? Wir verkaufen nicht!
    Wir borgen. Wir wollen für jeden Sack einen Sack frisches Korn aus der Ernte, mehr nicht. Keinen Zins, keinen Beschiss. Es reicht, um den Nachbarn zu animieren, Criollo anzubauen. Und wir kaufen das Maisstroh, das nach dem Ernten der Kolben übrig bleibt. Dort liegt unser „Gewinn“. Maisstroh aus F1 kaufen wir nicht.

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  13. Gandalf der blaue! sagt:

    Hallo und danke fürs Willkommenheißen!

    Ihr habt recht, niemand muß zur Rechenschaft gezogen werden.

    Ich bin nur verwirrt, laufe durch die Matrix und denke dauernd warum alle falsch ticken?
    Gerad Menuhin gelesen……da wurde die schon bei der RAF vermutete Verschwörung endgültig bestätigt.

    He Gladio He!

    Und tiefer in den Kaninchenbau.
    Fast verlaufen, was ist noch war, was ist fake? 9/11 Warum klärt das keiner auf?

    Auch wenn man alles wirklich erkennt, das was dahintersteckt, ist man doch allein damit.
    Die Menschheit / der Einzelne ist in der Öffentlichkeit so mit Konsum, Beschaffung, Anerkennungssucht, Gier nach Mehr …..Angst und Status beschäftigt, das ein Aufwecken unmöglich erscheint.

    Wenn Jesus heute sich in dieser Gesellschaft zu erkennen gäbe (nein keine Glaubendisskusion bitte, nur als Beispiel) den würde das System sofort mit Medikamenten vollpumpen und wegschließen!

    Fiatmoney, Öl, false flag, CIA-Drogengeld-thinktanks aus Afghanistan usw. DROHNEN, Rothschilds,
    Ich kann es gar nicht alles aufzählen!

    Einzelne Themen wie die Narungsmittelproduzenten Weltmarktbeherrschung würden ja schon Ewigkeiten in Anspruch nehmen.

    Ich bin enttäuscht ein Mensch zu sein!

    Ja was bei Bayer und Monsanto abläuft, wer weiß?

    Wie kommen wir vom Streben nach Geld weg? Bedienungsloses Grundeinkommen?
    Aus meiner Sicht die einzige Lösung.
    Leider ist die Resourcenbasierte Wirtschaft/ Zeitgeistmovement usw. so unkordiniert.

    Aber sie steht als Plan B zur Verfügung wenn dieses System sich überholt hat.

    Monsanto schafft es nicht, Unkraut vergeht nicht!
    Lieben Gruß
    Spinner 004

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  14. Gandalf der blaue! sagt:

    Nachtrag zum System!

    Nur durch unseren Entzug unserer Energie ist das System stillzulegen.

    Ja Sie versuchen alles um das System, insolvenzverschleppend noch mit irgenwas am laufen zu halten.

    Und ich befürchte das wir auch wenn wir in „Gotham City“ schon sind das immernoch irgendwie funktioniert.

    Dazu „warum Schweigen die Lämmer?“ Anzahl ist einfach zu groß!

    Trotzdem spannend diese Tage, es kommt so viel ans Licht 😉
    Lieben Gruß
    Spinner 004

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  15. thom ram sagt:

    Gandalf

    Vermutlich fühlt sich jeder Truther immer wieder mal alleine und auf verlorenem Posten.
    Wenn mir das hochkommt, nehme ich es als Antrieb, mich auf mich und mein Leben zurückzubesinnen. Du hast es trefflich formuliert: „Im Kaninchenbau, fast verlaufen.“
    Ich sage mir: Es ist mein Leben, mein Leben. Ich war mit dem Drehbuch einverstanden. Ich erlebe genau das, was meiner eigentlichen Absicht entspricht. So, wo stehe ich jetzt. Habe ich Luft zum atmen? Ja. Habe ich festen Grund unter den Füssen? Ja. Steht mir Sonnenlicht zur Verfügung? Ja. Habe ich Wasser? Ja. Habe ich Brot? Ja. Habe ich zwei Augen, Ohren, Hände, Füsse? Ja. Kann ich sprechen? Ja. Kann ich denken? Ja. Habe ich Freunde? Ja.
    Alleine dieser Grundcheck lässt die bohrende Dringlichkeit des Systems verblassen.

    Vielleicht sollte ich Selbstfindungskurse geben, hehe? Sie wären sehr erdverbunden. Verbundenen Auges barfuss über verschiedene Unterlagen schreiten. Unglaublich allein schon dieses Erlebnis. Hatte ich mal gemacht, mit 13 jährigen Schülern, nachts, anlässlich einer sommerlichen 12 Stunden Uebung, 18 bis 06 Uhr.

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  16. thom ram sagt:

    Texmex

    Saugut, was du von eurem Mais erzählst. Graswurzelarbeit. Funken der glücklichen neuen Welt. Aus diesen Funken entstehen die kleinen Feuer, die Millionen, weltweit. Sie sind Basis der Basis der Basis.

    Jeder, der Solches tut, ist Architekt des neuen Gebäudes.

    Eben habe ich frei assoziiert:

    Der Agus, der 6 Jährige unserer balinesischen Freund im Häuschen untendran, er ist stets dabei, wenn ich etwas chlämpere (chlämpere, ein Wort der wahren teutschen Sprache: Schwiizertüütsch: Basteln, zusammenschustern. Freundliche Ironie für „werken“). Gelegentlich stecken wir die Nase auch i ein Buch, malen will er auch immer mal, er hat ein Fahrrad, und dieses nehme ich als Beispiel für analogen Funken zu deinem Mais, Teximexi.

    Das Kinderfahrrad war von den vorherigen Bewohnern zurückgelassen: Keine Kette, Tretlager wackelwackel, beide Pneus futsch, Bremsen futsch, Sattel wackelt, schmutzig, achtlos in einer hinteren Ecke hingeknallt.
    Was ich selber schrauben kann, reparierte ich, was Speziwerkzeug erfordert (Tretlager), liessen wir vom bengkel (Mechaniker) richten. Klar, dass Agus dabei war, er schaute natürlich nicht nur zu, er legte Hand mit an. Den guten kleinen Drahtesel reinigen und mit schützendem Oelfilm versehen, das war selbstverständlicher Teil des Ganzen. Sattel passgenau auf die richtige Höhe stellen. Bremsenmechanik zerlegen, ölen, Kabel auf die richtige Länge spannen. Naja, und so weiter, alles reinigen, reparieren und ein paar Verschleissteilchen ersetzen.

    Auch klar, dass Agus gelernt hat, dass die Sonne den Reifen auffrisst, dass das Rad am Schatten geparkt wird, dass Regen Rost fördert, dass das Rad bei Regen am Schäärme (kein Hochdeutsches Wort dafür, geschützt) steht, dass es immer wieder mal gereinigt werden will.
    Es steht dahinter
    Freude an der Pflege. Freude, etwas herzurichten. Achtung vor den Dingen. Sorgfältiger Umgang mit den Dingen. Gib dem Agus ein teures Glas, es ist in seiner Hand so sicher wie in deiner eigenen. Wenn er bei uns isst, zeigt er Heisshunger. Warum? Weil er duftendem Vollreis und nach Gemüse schmeckendem Gemüse auf die Spur gekommen ist. Sprich mit ihm, er hört dir zu, schaut dich an. Wenn er antwortet, schaut er dich an. Er hat gelernt, dass er alles fragen darf, rest-los alles. Er hat gelernt, dass es auf Fragen Antworten gibt. Schau, was Agus trinkt. Er trinkt Wasser, massenhaft, indes der gleichaltrige Junge der Eltern noch weiter unten dauernd Fabriksachen inhaliert, im gleichen Zug Früchte nicht mag. Ja warum wohl. Agus schmecken Früchte. Es hatte von mir eine Grenzsetzung erfordert. Ich erklärte vor zwei Jahren den Eltern Sinn und Unsinn von Fabriknahrung und Fabrikgetränk und stellte als sehr dringende Bitte in den Raum: Montag bis und mit Samstag: Null und nichts von dem Fabrikzeug kaufen. Null, nicht gelegentlich doch mal. Einfach null und nicht. Sie haben sich dran gehalten, und Agus‘ Geschmacksnerven danken es mit Lust auf Natürliches, auf wirkliche Nahrung.

    Ich schreibe hier kreuzquerdrauflos. Bin ja der Chef, darf das auch mal, hehe.
    Was ich sagen will:

    Wurzelarbeit!!!

    Ist doch klar, dass jeder Besucher hier im Sinne von Texmexens Mais und im Sinne meiner Erziehung (welche mit Ziehen nix zu tun hat, mit Vorbild sein viel) wirkt.
    Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Arbeiten Früchte tragen und tragen werden, dass sie Basis der Basis der Zukunft bilden.

    Wir haben eine Rubrik: Gute Geschichten.
    Ich erwäge, eine Rubrik zu machen: Graswurzelarbeiten / Die kleinen Feuer

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