bumi bahagia / Glückliche Erde

Spirituelle Kraft / Okkulte Kraft

Ich halte die Klärungen von Sri Chinmoy für bedenkens- und beherzigenswürdig.

Dank an Tula, welche den Text als Kommentar rausgehängt hat.

Und immer erinnern:

„Wir üben hier nicht, um Meister zu werden.

Wir sind Meister, welche hier üben.“

Ron Slothermon.

thom ram, 13.05.0004

.

Sri Chinmoy:

Spirituelle Kraft ist sehr weit und leuchtend. Sie dehnt ständig sowohl das Endliche als auch das Unendliche aus. Wenn etwas klein ist, dann wird es durch die spirituelle Kraft größer. Wenn etwas bereits sehr groß ist, wird es durch die Spiritualität noch größer. Okkulte Kraft ist von anderer Art. Man kann sagen, sie sei eine direkte, zielgerichtete, unmittelbare Kraft – sehr scharf, wie die Schneide eines Schwertes.

.
Wenn man spirituelle Kraft anwendet, ist alles voller Frieden, voller Harmonie. Wenn bei uns jemand spirituelle Kraft anwendet, fühlen wir eine dynamische Kraft, die jedoch gleichzeitig frei von Aggression ist. Es ist, wie wenn man auf das Meer schaut, wenn es ruhig und still ist. Wenn es Wellen schlägt und schäumt, hat man Angst. Doch wenn das Meer ruhig ist, haben wir keine Angst. In beiden Fällen ist die gleiche Kraft vorhanden. Wenn man in das Bewusstsein des Meeres eintritt, so sieht man, dass es gewaltige, grenzenlose Kraft hat. Spirituelle Kraft ist ruhig und besitzt eine unendliche Ausdehnung wie ein ruhiges Meer ohne jede aggressive Bewegung. Doch sie besitzt solide Stärke – dynamische, solide Kraft.

.
In der okkulten Kraft hingegen besteht eine Art Bewegung, die fast immer rastlos ist. Ein Kind hat Kraft, ein Erwachsener hat ebenso Kraft. Die Kraft eines Kindes ist immer dabei zu enthüllen oder zu manifestieren; das Kind möchte seine Kraft ständig ausdrücken. Eine erwachsene Person hingegen weiß, dass sie Kraft hat und sie auch nach Belieben anwenden kann und hat deshalb kein Bedürfnis, sie ständig auszudrücken. Ein Mensch mit okkulter Kraft hat selten Frieden, wohingegen ein Mensch mit spiritueller Kraft von Frieden überschwemmt ist. Ein Mensch mit okkulten Kräften macht eine gewaltige äußere Schau aus seinem Okkultismus; ein Yogi mit spiritueller Kraft versucht innerlich das Gesicht der Welt zu verändern.

.
Okkulte Kraft wird sehr oft in negativer Weise angewendet. Die Kraft des Okkultismus ist der eines alles verschlingenden Raubtieres sehr ähnlich. Wenn die Menschen okkulte Kraft nicht auf weise Art anwenden, führt sie nur zur Zerstörung. Sie kann nur dann positiv wirken, wenn sie von einem spirituellen Meister gelenkt wird. Okkulte Kraft zu besitzen ist wie auf einem Drahtseil zu gehen – sehr gefährlich und riskant. Spirituelle Kraft zu haben ist wie auf einer gepflasterten Straße zu wandern, wo keine Gefahr besteht. Wenn man sowohl spirituelle als auch okkulte Kraft besitzt, dann gibt es ebenfalls keine Schwierigkeiten oder Gefahren.

.

Spirituelle Kraft befähigt uns dazu erfolgreich zu sein – langsam, stetig und unbeirrbar. Wir werden unfehlbar tun können, was wir uns vorgenommen haben. Mit okkulter Kraft können wir etwas sofort und direkt tun – falls wir sie richtig verwenden. Wenn die große Geschwindigkeit des Okkultismus das Bedürfnis empfindet, sich dem Weisheitslicht der spirituellen Kraft unterzuordnen, dann ist Okkultismus ein wirklicher Segen der Menschheit. Es ist eine echte Gunst von Gott, denn die Menschheit besitzt keine Geduld, sie will alles augenblicklich erhalten. Aber wenn sich der Okkultismus gegen die spirituelle Kraft stellt, dann verneint er die Wahrheit selbst. Wenn er die Wahrheit verneint, erzeugt er in der Menschheit und für die Menschheit Zerstörung.
Wenn man Okkultismus ausüben will, um das Bewusstsein der Menschheit aufzuwecken, dann muss man zuerst die Angst besiegen; die physische, vitale, mentale und psychische Angst. Wenn man Okkultismus ausüben will, um dem Höchsten, um der Gottheit in der Menschheit zu dienen, muss man das niedere Vitale, das wir Sexualität nennen, besiegen. Dieser unreine, unerleuchtete Drang in unserer menschlichen Natur muss völlig überwunden werden.

.

Wenn man die Einsicht erlangen kann, dass man in diesem flüchtigen Leben ein ewiges Leben führt, können Unendlichkeit, Ewigkeit und Unsterblichkeit, die man in seinem Wesen oder in seinem Bewusstsein errungen hat, dazu gebraucht werden, der Menschheit auf göttliche Weise zu dienen. Wenn wir soweit sind, wird die okkulte Kraft ein wirklicher Segen sein. Ich möchte, dass meine Schüler, die sich für okkulte Kräfte interessieren, sich folgendes einprägen: Zuerst Spiritualität und dann Okkultismus, zuerst die Gottheit und dann die Menschheit. Nur wenn man die Gottheit kennt und in der Gottheit verbleiben kann, kann man der Menschheit dienen. Manifestation ohne Verwirklichung ist überhaupt keine Manifestation. Es ist wie ein Körper ohne Leben.

.
Wenn ich das Ziel einmal erreicht habe und zum Ziel geworden bin, dann ist alles in meinem Inneren. Nichts kann mich stören, nichts kann mich zerstören, nichts kann mich irgendwie beeinträchtigen. Ich kann alles in Gottes Schöpfung sehen, fühlen und annehmen. Der verwirklichte Mensch ist in der Lage, sowohl mit spiritueller als auch mit okkulter Kraft umzugehen. Nachdem man die Wahrheit verwirklicht hat, muss man alle Ebenen einschließlich der okkulten zu Hilfe ziehen, während man die Wahrheit auf der Erde manifestiert.
Die Spiritualität ist dem Okkultismus weit überlegen.

……………….

Das okkulte Gebiet und die okkulte Praxis sind auch Teil von Gottes Schöpfung. Doch wir müssen nicht durch das Okkulte hindurch, wenn wir Gottverwirklichung wollen. Wenn man Gott und Gott allein will, dann finden wir im Okkultismus keine Hilfe für die Gottverwirklichung. Spiritualität hingegen ist absolut notwendig, um Gott zu verwirklichen.
Ein wahrer spiritueller Sucher sollte sich überhaupt nicht um Okkultismus kümmern. Auf seinem Weg zum Höchsten kommt die okkulte Kraft manchmal von selbst zu ihm als Prüfung, um zu sehen, ob er sich davon beeindrucken lässt und der Welt seine Fähigkeit, Wunder zu vollbringen, zeigen will oder ob er sie sachgemäß und göttlich anwendet. Bei einem Strebenden, der an der Schwelle zur Verwirklichung steht, kommen manchmal Kräfte von verschiedenen Ebenen zu ihm und berühren seine Füße. Sie sagen: „Meister, benütze uns. Wir stehen dir zu Diensten. Wir werden keinen Unsinn anstellen. Benütze uns allein zur Erfüllung deiner Verwirklichung.“ Dies war bei einer Reihe von spirituellen Meistern der Fall. Auch euer Meister ist einer von ihnen.
Ich habe viele, viele Male okkulte Kraft verwendet, aber nur, wenn ich vom Höchsten in mir darum gebeten wurde. Wenn ich sie gebrauche, dann nur, um innerlich zu helfen. Es widerstrebt mir, meine okkulte Kraft äußerlich zu gebrauchen, denn ich würde falsch verstanden werden. Auch werde ich sie nie verwenden, um jemanden zu strafen oder zu plagen. Okkulte Kraft ist sehr dynamisch, doch die Menschen interessieren sich meist kaum für ihre Dynamik. Stattdessen bedienen sie sich ihrer Aggression und benützen diese aggressive Kraft, um andere zu schädigen oder um ihre persönlichen Wünsche zu befriedigen.
Okkulte Kräfte sind nicht an und für sich schlecht. Gewisse Leute sagen, wenn jemand okkulte Kräfte erhalte, würde er andere irreführen und sich selbst ruinieren. In Indien gibt es spirituelle Leute, die sich überhaupt nicht für okkulte Kräfte interessieren. Aber diese Kräfte sind nicht an und für sich schlecht; es kommt nur darauf an, wie man sie anwendet. Wenn man Feuer hat, kann man sich daran verbrennen oder kann es benutzen, um ein Essen zuzubereiten. Wenn man ein Messer besitzt, kann man jemanden erstechen oder es dazu benützen eine schöne Statue zu schnitzen. Bis zu einem gewissen Grad ist es wahr, dass man nichts Schlechtes tun kann, wenn man kein Messer hat. Aber es gibt unzählige gute Dinge, die man ebenfalls nicht tun kann. Wir sind es, die die okkulten Kräfte auf eine weise Art gebrauchen müssen, wenn wir sie geschenkt bekommen.
Einige spirituelle Meister in Indien raten ihren Schülern, sich überhaupt nicht um okkulte Kräfte zu kümmern, sondern zuerst ein spirituelles Leben zu führen. Sie sagen, so erlange man spirituelle Kraft, die nie Probleme schaffen könne. Spirituelle Kraft hat von Natur aus nicht die aggressive oder destruktive Eigenschaft der okkulten Kraft. Doch selbst spirituelle Kraft kann missbraucht werden, wenn man nicht auf die Weisungen seines inneren Wesens oder des Höchsten hört.
Es gibt auch spirituelle Sucher, die Spiritualität und Okkultismus zusammen ausüben. Sie sagen, während des Tages solle man sich der Spiritualität widmen und während der Nacht dem Okkultismus – Spiritualität und Okkultismus sollten Seite an Seite gehen. Dieser Pfad ist ein wenig gefährlich. Viele haben es versucht und den meisten ist es misslungen, die beiden miteinander in Einklang zu bringen Der sicherste und wirksamste Pfad besteht darin, den spirituellen Weg einzuschlagen und sein eigenes Bewusstsein in die Unendlichkeit und in die Ewigkeit auszuweiten. Hat man das erreicht, wird man auch über die okkulte Welt volle Meisterschaft haben.
Wenn ein spiritueller Meister die Fähigkeit besitzt, spirituelle Kraft zu gebrauchen, dann fragt ihr euch vielleicht, euch vielleicht, ob er auch fähig ist, okkulte Kraft anzuwenden ohne einen Fehler zu begehen. Die Antwort ist nein. Wenn ein spiritueller Meister spirituelle Kraft anwendet, benützt er sie normalerweise richtig. Aber wenn er okkulte Kraft anwendet, so missbraucht er sie nicht eigentlich – er weiß oft einfach nicht, wie man mit ihr umgeht. Es gibt einen gewaltigen Konflikt zwischen spiritueller und okkulter Kraft, wenn der betreffende Meister kein Meister höchsten Ranges ist. Was tut ein solcher Meister in diesem Fall am besten? Er sollte seine okkulte Kraft völlig beiseite schieben. Er sollte sagen: „ Ich will sie nicht. Sie ist zu gefährlich. Ich will nur spirituelle Kraft benützen, die ein unendliches Meer von Licht und Seligkeit ist. Dieses Licht und diese Seligkeit sind völlig ausreichend für mich.
Wenn ihr neben eurem wirklichen inneren Streben und Meditieren nur ein wenig Kundalini Yoga betreibt – sagen wir fünfzehn Minuten täglich – werden ihr bemerken, dass sich eure psychischen oder okkulten Zentren öffnen. Aber wenn ihr nur deshalb in das innere Leben eintretet, um okkulte Kräfte zu erlangen, so dass ihr der Welt eure Fähigkeiten zeigen könnt, dann wird die wirkliche Spiritualität in eurem Leben nie aufblühen. Wenn ihr euer Herzzentrum öffnen und Wunder vorführen wollt, so dass die Menschen euch würdigen und bewundern und wenn ihr der Annahme seid, ihr würdet von ihrer Würdigung und Bewunderung mehr Inspiration erhalten, dann, möchte ich euch sagen, begeht ihr einen Fehler. Wenn ihr auf anderen Gebieten etwas tut und dann in den Himmel gelobt werdet, inspiriert euch das möglicherweise dazu, es besser zu machen. Wenn ihr ein wenig von eurer okkulten Kraft vorführt und andere euch würdigen, dann kann ich euch versichern, dass euch das zu Fall bringt. Ihr werdet euch nicht inspiriert fühlen, im Gegenteil, statt tief in euch zu gehen, um wirkliche Verwirklichung zu erlangen, werdet ihr weitermachen und eure okkulten Kräfte vermehren. Okkulte Kräfte sind reine Versuchung.
Je mehr okkulte Kraft ihr zur Schau stellt, desto schneller werdet ihr sie verlieren, weil ihr euch nicht mit der Quelle vereinen könnt. Die Quelle der okkulten Kraft ist Licht. Recht spärliches Licht zwar, aber dennoch reinstes Licht. Darum sage ich immer, dass man mit spirituellem Licht umgehen sollte, wenn man schon mit Licht umgehen will. Es macht nichts, wenn dieses Licht begrenzt ist. Es wird keine Gefahr heraufbeschwören. Man bekommt vielleicht Kopfschmerzen, wenn man zu viel Licht herabzieht, aber es wird einen nicht zerstören. Selbst wenn man zu viel spirituelle Kraft herunterbringt, so dass man sie gar nicht aufnehmen kann, wird sie einen nicht völlig zerstören. Aber wenn man zu viel okkulte Kraft in sein System hineinzieht, wird man in einer Irrenanstalt enden. So gefährlich, so zerstörerisch ist sie.
Unser erster Wunsch sollte sein, Gott zu gefallen. Um Ihm zu gefallen, müssen wir Ihm unser gesamtes inneres Streben geben und alles zu Seinen Füßen legen. Wenn wir Ihm einmal gefallen haben, liegt es an Ihm, ob Er uns spirituelle oder okkulte Kraft oder beides geben will. Wenn Er uns okkulte Kraft geben will, schön und gut. Wenn wir uns Seinem Willen unterworfen haben und Er uns okkulte Kraft gibt, dann ist es auch sicher, dass Er uns die Fähigkeit geben wird, sie sachgemäß für Ihn einzusetzen.
Wenn ihr Gott auf eure eigene Art gefallen wollt, werdet ihr viele unaufrichtige Dinge tun. Ihr werdet versuchen, ihm auf Biegen und Brechen zu gefallen. Ihr werdet sogar so weit gehen zu versuchen, Ihm zu schmeicheln oder Ihn zu bestechen. Wenn eure Natur rein ist, völlig rein, schneeweiß, dann werden ihr versuchen, Ihm so zu gefallen, wie Er es haben will. Wenn ihr das tun könnt, wenn ihr Gott auf Seine eigene Weise gefallen könnt, dann wird alle okkulte und spirituelle Kraft euch zu Füßen liegen und euch dienen. Was die Welt nötig hat ist Gott zu gefallen. Wenn sie Ihn zufrieden stellen würde, wäre sie bereit für die Erleuchtung. Aber die Welt ist zur Enttäuschung verurteilt, weil sie nach Macht schreit. Wenn die Welt Gottes Liebe haben wollte, dann wäre sie heute gerettet, erleuchtet, vervollkommnet und unsterblich.

mutter-erde1-226x300
.


23 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Für mich ist der Mensch dann verwirklicht, wenn er seinen Platz im „Neuen Jerusalem“ (Da gibts nur verwirklichte Menschen, keine Christen, Juden oder sonst was) gefunden hat. Alte Kirchenväter sprechen von der 10. Hirarchie (is jetzt net wissenschaftlich zu werifizieren, zumindest in dem jetzigen Zustand der „Wissenschaft“).

    Da braucht dann keinen Okkultismus oder Spiritualismus mehr.

    Gefällt mir

  2. tulacelinastonebridge sagt:

    🙂 freut mich thom und hier der Text, der auf die Punkte Punkte Punkte folgt…….

    Das okkulte Gebiet und die okkulte Praxis sind auch Teil von Gottes Schöpfung. Doch wir müssen nicht durch das Okkulte hindurch, wenn wir Gottverwirklichung wollen. Wenn man Gott und Gott allein will, dann finden wir im Okkultismus keine Hilfe für die Gottverwirklichung. Spiritualität hingegen ist absolut notwendig, um Gott zu verwirklichen.
    Ein wahrer spiritueller Sucher sollte sich überhaupt nicht um Okkultismus kümmern. Auf seinem Weg zum Höchsten kommt die okkulte Kraft manchmal von selbst zu ihm als Prüfung, um zu sehen, ob er sich davon beeindrucken lässt und der Welt seine Fähigkeit, Wunder zu vollbringen, zeigen will oder ob er sie sachgemäß und göttlich anwendet. Bei einem Strebenden, der an der Schwelle zur Verwirklichung steht, kommen manchmal Kräfte von verschiedenen Ebenen zu ihm und berühren seine Füße. Sie sagen: „Meister, benütze uns. Wir stehen dir zu Diensten. Wir werden keinen Unsinn anstellen. Benütze uns allein zur Erfüllung deiner Verwirklichung.“ Dies war bei einer Reihe von spirituellen Meistern der Fall. Auch euer Meister ist einer von ihnen.
    Ich habe viele, viele Male okkulte Kraft verwendet, aber nur, wenn ich vom Höchsten in mir darum gebeten wurde. Wenn ich sie gebrauche, dann nur, um innerlich zu helfen. Es widerstrebt mir, meine okkulte Kraft äußerlich zu gebrauchen, denn ich würde falsch verstanden werden. Auch werde ich sie nie verwenden, um jemanden zu strafen oder zu plagen. Okkulte Kraft ist sehr dynamisch, doch die Menschen interessieren sich meist kaum für ihre Dynamik. Stattdessen bedienen sie sich ihrer Aggression und benützen diese aggressive Kraft, um andere zu schädigen oder um ihre persönlichen Wünsche zu befriedigen.
    Okkulte Kräfte sind nicht an und für sich schlecht. Gewisse Leute sagen, wenn jemand okkulte Kräfte erhalte, würde er andere irreführen und sich selbst ruinieren. In Indien gibt es spirituelle Leute, die sich überhaupt nicht für okkulte Kräfte interessieren. Aber diese Kräfte sind nicht an und für sich schlecht; es kommt nur darauf an, wie man sie anwendet. Wenn man Feuer hat, kann man sich daran verbrennen oder kann es benutzen, um ein Essen zuzubereiten. Wenn man ein Messer besitzt, kann man jemanden erstechen oder es dazu benützen eine schöne Statue zu schnitzen. Bis zu einem gewissen Grad ist es wahr, dass man nichts Schlechtes tun kann, wenn man kein Messer hat. Aber es gibt unzählige gute Dinge, die man ebenfalls nicht tun kann. Wir sind es, die die okkulten Kräfte auf eine weise Art gebrauchen müssen, wenn wir sie geschenkt bekommen.
    Einige spirituelle Meister in Indien raten ihren Schülern, sich überhaupt nicht um okkulte Kräfte zu kümmern, sondern zuerst ein spirituelles Leben zu führen. Sie sagen, so erlange man spirituelle Kraft, die nie Probleme schaffen könne. Spirituelle Kraft hat von Natur aus nicht die aggressive oder destruktive Eigenschaft der okkulten Kraft. Doch selbst spirituelle Kraft kann missbraucht werden, wenn man nicht auf die Weisungen seines inneren Wesens oder des Höchsten hört.
    Es gibt auch spirituelle Sucher, die Spiritualität und Okkultismus zusammen ausüben. Sie sagen, während des Tages solle man sich der Spiritualität widmen und während der Nacht dem Okkultismus – Spiritualität und Okkultismus sollten Seite an Seite gehen. Dieser Pfad ist ein wenig gefährlich. Viele haben es versucht und den meisten ist es misslungen, die beiden miteinander in Einklang zu bringen Der sicherste und wirksamste Pfad besteht darin, den spirituellen Weg einzuschlagen und sein eigenes Bewusstsein in die Unendlichkeit und in die Ewigkeit auszuweiten. Hat man das erreicht, wird man auch über die okkulte Welt volle Meisterschaft haben.
    Wenn ein spiritueller Meister die Fähigkeit besitzt, spirituelle Kraft zu gebrauchen, dann fragt ihr euch vielleicht, euch vielleicht, ob er auch fähig ist, okkulte Kraft anzuwenden ohne einen Fehler zu begehen. Die Antwort ist nein. Wenn ein spiritueller Meister spirituelle Kraft anwendet, benützt er sie normalerweise richtig. Aber wenn er okkulte Kraft anwendet, so missbraucht er sie nicht eigentlich – er weiß oft einfach nicht, wie man mit ihr umgeht. Es gibt einen gewaltigen Konflikt zwischen spiritueller und okkulter Kraft, wenn der betreffende Meister kein Meister höchsten Ranges ist. Was tut ein solcher Meister in diesem Fall am besten? Er sollte seine okkulte Kraft völlig beiseite schieben. Er sollte sagen: „ Ich will sie nicht. Sie ist zu gefährlich. Ich will nur spirituelle Kraft benützen, die ein unendliches Meer von Licht und Seligkeit ist. Dieses Licht und diese Seligkeit sind völlig ausreichend für mich.
    Wenn ihr neben eurem wirklichen inneren Streben und Meditieren nur ein wenig Kundalini Yoga betreibt – sagen wir fünfzehn Minuten täglich – werden ihr bemerken, dass sich eure psychischen oder okkulten Zentren öffnen. Aber wenn ihr nur deshalb in das innere Leben eintretet, um okkulte Kräfte zu erlangen, so dass ihr der Welt eure Fähigkeiten zeigen könnt, dann wird die wirkliche Spiritualität in eurem Leben nie aufblühen. Wenn ihr euer Herzzentrum öffnen und Wunder vorführen wollt, so dass die Menschen euch würdigen und bewundern und wenn ihr der Annahme seid, ihr würdet von ihrer Würdigung und Bewunderung mehr Inspiration erhalten, dann, möchte ich euch sagen, begeht ihr einen Fehler. Wenn ihr auf anderen Gebieten etwas tut und dann in den Himmel gelobt werdet, inspiriert euch das möglicherweise dazu, es besser zu machen. Wenn ihr ein wenig von eurer okkulten Kraft vorführt und andere euch würdigen, dann kann ich euch versichern, dass euch das zu Fall bringt. Ihr werdet euch nicht inspiriert fühlen, im Gegenteil, statt tief in euch zu gehen, um wirkliche Verwirklichung zu erlangen, werdet ihr weitermachen und eure okkulten Kräfte vermehren. Okkulte Kräfte sind reine Versuchung.
    Je mehr okkulte Kraft ihr zur Schau stellt, desto schneller werdet ihr sie verlieren, weil ihr euch nicht mit der Quelle vereinen könnt. Die Quelle der okkulten Kraft ist Licht. Recht spärliches Licht zwar, aber dennoch reinstes Licht. Darum sage ich immer, dass man mit spirituellem Licht umgehen sollte, wenn man schon mit Licht umgehen will. Es macht nichts, wenn dieses Licht begrenzt ist. Es wird keine Gefahr heraufbeschwören. Man bekommt vielleicht Kopfschmerzen, wenn man zu viel Licht herabzieht, aber es wird einen nicht zerstören. Selbst wenn man zu viel spirituelle Kraft herunterbringt, so dass man sie gar nicht aufnehmen kann, wird sie einen nicht völlig zerstören. Aber wenn man zu viel okkulte Kraft in sein System hineinzieht, wird man in einer Irrenanstalt enden. So gefährlich, so zerstörerisch ist sie.
    Unser erster Wunsch sollte sein, Gott zu gefallen. Um Ihm zu gefallen, müssen wir Ihm unser gesamtes inneres Streben geben und alles zu Seinen Füßen legen. Wenn wir Ihm einmal gefallen haben, liegt es an Ihm, ob Er uns spirituelle oder okkulte Kraft oder beides geben will. Wenn Er uns okkulte Kraft geben will, schön und gut. Wenn wir uns Seinem Willen unterworfen haben und Er uns okkulte Kraft gibt, dann ist es auch sicher, dass Er uns die Fähigkeit geben wird, sie sachgemäß für Ihn einzusetzen.
    Wenn ihr Gott auf eure eigene Art gefallen wollt, werdet ihr viele unaufrichtige Dinge tun. Ihr werdet versuchen, ihm auf Biegen und Brechen zu gefallen. Ihr werdet sogar so weit gehen zu versuchen, Ihm zu schmeicheln oder Ihn zu bestechen. Wenn eure Natur rein ist, völlig rein, schneeweiß, dann werden ihr versuchen, Ihm so zu gefallen, wie Er es haben will. Wenn ihr das tun könnt, wenn ihr Gott auf Seine eigene Weise gefallen könnt, dann wird alle okkulte und spirituelle Kraft euch zu Füßen liegen und euch dienen. Was die Welt nötig hat ist Gott zu gefallen. Wenn sie Ihn zufrieden stellen würde, wäre sie bereit für die Erleuchtung. Aber die Welt ist zur Enttäuschung verurteilt, weil sie nach Macht schreit. Wenn die Welt Gottes Liebe haben wollte, dann wäre sie heute gerettet, erleuchtet, vervollkommnet und unsterblich.

    Gefällt mir

  3. tulacelinastonebridge sagt:

    @Vollidiot,

    Ob es Okkultismus braucht oder nicht ist nicht wirklich von Bedeutung aber Okkultismus gibt es immer und überall. 🙂

    Gefällt mir

  4. tulacelinastonebridge sagt:

    Ich hab ja letztens, die Beschreibung der „Siddhi“ eingestellt, z. B. Tote zum Leben erwecken, die Brotvermehrung, heilen, Stimmen hören, auf dem Wasser gehen, Plagen über die Menschheit bringen, Edelsteine manifestieren, das Meer teilen, den Sturm beruhigen……. dass ist alles Okkultismus von einem spirituellen Meister ausgeführt.

    Jesus und die Propheten hätten diese Dinge nicht tun müssen, haben sie aber. 😉

    Gefällt mir

  5. luckyhans sagt:

    @ Tula:
    „haben sie aber“ – das liegt wohl daran, daß man mit „Spiritualität“ die Menschen nicht so gut beeindrucken (beeinflussen?) kann…

    Gefällt mir

  6. Anna sagt:

    Es gibt nur eine „spirituelle Kraft“ und die ist ungeteilt und NEUTRAL. Ungefähr so wie es im NT etwas poetischer ausgedrückt wird: „Der Himmel regnet über Gerechte und Ungerechte.“ Es sind Wesen, welche diese Kraft oder Macht entsprechend ihrem Bewusstheitsgrad entweder konstruktiv oder destruktiv anwenden. Mir scheint, hier wird der Dualismus über etwas absolut Nonduales gestülpt…

    Gefällt mir

  7. tulacelinastonebridge sagt:

    hallo Anna aber es wird ja genau das hier geschrieben, was du schreibst.

    Ich finde das Absolut und das Relative wird hier sehr gut erklärt und nicht verwechselt.

    Gefällt mir

  8. tulacelinastonebridge sagt:

    luckyhans, da gebe ich dir absolut relativ recht. Wenn dass so ist wie du sagst, dann sehe ich Jesus als Menschen,der das Rampenlicht sucht und es im unaufgeklärten primitiven Hinterland findet.
    Er sucht es dort, weil es ihm in Indien, wo er ja angeblich gelernt hat und gestorben ist, zuviele Gurus gab und er in der spirituellen Meistermenge Angst hatte übersehen zu werden.

    Also ging er in sein Geburtsland zurück um der Einzige Meister zu sein, der den Menschen, die vergessen hatten das Gott lebt, wieder Gott zu bringen.

    Natürlich war er sich bewusst, dass er dafür getötet werden würde aber dafür gabs Ruhm und Bekanntheit und außerdem beherrschte er Okkultismus, sprich Siddhi, und darum war klar, dass er ja nicht wirklich sterben würde.

    Naja, ich werde mir wohl noch eine andere Jesusgeschichte ausdenken, da ich mit dieser nicht wirklich zufrieden bin. 🙂

    Gefällt mir

  9. Anna sagt:

    „aber es wird ja genau das hier geschrieben, was du schreibst“ tula

    Also, so wie ich es verstanden habe, ist die „spirituelle Kraft“ gut und rein, die „okkulte Kraft“ aber latent böse, kann aber eventuell auch gut sein, macht aber auf jeden Fall Taschenspielertricks, um zu beeindrucken. Das ist doch, egal wie man es verbrämt, Dualismus und eine unnötige Verkomplizierung.

    „Unser erster Wunsch sollte sein, Gott zu gefallen.“

    Ist das nicht eine Veräußerlichung?

    Gefällt mir

  10. Gravitant sagt:

    Es gibt einen geistigen Egoismus,
    dessen sich der schuldig macht,
    der erkannt hat,
    das er ein Geist ist
    und folglich in seinem geistigen Fortschritt
    seligster Gewinn für ihn liegt,
    der aber noch nicht die wahre Entsagung
    von falschem Schein zu trennen versteht.

    -Wer Ohren hat,zu hören,der höre.

    Gefällt mir

  11. tulacelinastonebridge sagt:

    @ Anna, ich lese den Text von Sri Cinmoy als Aufklärung was spirituelle Kraft bedeutet und was okkulte Kraft bedeutet. Ich lese da keine Wertung raus.

    Sri Cinmoy ist in diesem Fall ein Mensch, der aus der Praxis spricht.

    Und zu deinem letzte Satz…… ich lese diesen Satz als eine Verinnerlichung und nicht als eine Veräußerlichung.

    Ich lese den Text von meinem inneren Verständnis heraus und du aus deinem inneren Verständnis heraus und das dürfte doch sehr unterschiedlich sein.

    Gefällt mir

  12. tulacelinastonebridge sagt:

    @ Gravitant,

    Ich hab deinen Text jetzt von mehreren Blickwinkeln aus gelesen und hab mich für die Ehrenwortsicht entschieden. 😉
    In diesem Fall ist „schuldig“ ein Ehrenwort an die Erlösung.

    Gefällt mir

  13. luckyhans sagt:

    @ Tula:
    Tja, das mit den J.C.-Geschichten ist so eine Sache: es war ja niemand von uns dabei.
    Und wenn schon das „Buch der Bücher“ ziemlich eindeutig vielfach umgeschrieben worden ist: warum dann auch nicht alles, das mit „Leben und Werk“ des J.C. zu tun hat?
    Nichts genaues weiß man nicht… 😉

    Gefällt mir

  14. tulacelinastonebridge sagt:

    Ja das stimmt luckyhans und sowas kommt davon, wenn in einem Land gepredigt wird, in dem die Wahrheit vergessen wurde, ergo die Schrift zu Analphabeten gebracht wurde.

    So sehe ich auch die Esoterik in den Industrieländern, die Menschen haben keine Ahnung davon und wurschteln sich mehr schlecht als recht was zusammen. Es wird aber schon werden, mit vielen Rückschlägen zwar aber es wird vorwärts gehen.

    Gefällt mir

  15. Jesuit sagt:

    Die Bibel ist doch kein Buch, sondern das Wort Gottes. Die Bibel sagt doch nirgendwo, wir sollen irgendjemand anderem gehorchen als Gott. Sie sagt uns doch genau was passieren wird mit der Welt, jedoch auch das dies nicht Gott gewollt ist, sondern ein Werk des oder derjenigen, die Gottes Geschöpfe betrügen wollen und an die Stelle Gottes uns einen Menschen glauben machen, oder sogar Satan.
    Diejenigen die uns um unseren Gott betrügen wollen, die halten sich doch auch an das Wort Gottes und folgen diesem Plan in der negativen Weise.
    Wenn das Wort Gottes also für uns lediglich ein Buch ist, welches sogar willkürlich umgekrickelt werden konnte, dann kann kein Gottgläubiger an die Wahrheiten dieses Buches glauben. Die Antichristen, welche ja wohl diesem Buch folgen, glauben demnach mehr dem Wort Gottes als wir. Dieser Zustand sollte für Gott doch ziemlich unerträglich sein, wenn man bedenkt, dass er seinen eigenen Sohn zu uns schickte und dieser für uns starb.
    Welche Alternative bietet Gott?
    Letztlich wird er seine Gegner von der Erde fegen und dazu wird er die irdischen Elemente benutzen, um etwa jeden Ort zu vernichten durch Flut, welcher von denen bewohnt wird, die ihm seine Erde streitig machen wollen. Eine Methode, die man nicht gerade als sehr differenzierend gegenüber den Leistungen seiner Geschöpfe auf Erden bezeichnen kann. Jedoch wird er die verschonen, jedoch lediglich ihr Leben, welche ihm ergeben sind und ihm gehorchen.
    Nach den Regeln dieser Welt gibt es also für die Menschen lediglich diese zwei Möglichkeiten. Entweder sie entscheiden sich für Gott und sind ihm gehorsam, oder sie entscheiden sich für Satan und sind diesem gehorsam. Für den der überleben will, scheint die Wahl hier einfach. Menschen die weder dem Einen, noch dem Anderen folgen, sind von den Regeln dieser Welt ausgeschlossen. Aber stehen sie deswegen unter den Gläubigen, oder stehen sie über den Gläubigen, also dann auch über Gott und dem Satan?

    Gefällt mir

  16. thomram sagt:

    Jesuit

    Der Gott, der wartet, und wenn’s ihm dann mal zu blöd wird, eben Stürme schickt, mit dem telefoniere ich täglich.

    Wenn die Menschheit wüsste, was der fürne arme Sau ist. Wird von seinem Widersacher täglich gepiesackt, hintersinnt sich über Sinn und Unsinn seiner Schöpfung, das geht so weit, dass er sogar schon Experten um sich geschart hat, um sich in Sachen wie Geldsystem und Umweltverschmutzung schlau zu machen. Der Mann arbeitet mittlerweile zuviel, ich habe ihm schon längst Urlaub empfohlen.
    Wo?
    Hähä, natürlich in den herrlich lustigen Lustigkeiten der Hölle!

    Kam der ungläubige Sünder ins Jenseits. Als Sünder natürlich in die Hölle.
    Er hielt sich still, denn es war einfach nur wunderbar und Geilo. Küste, Sonne, Meer, fabelhaft essen, Weib, Weib, Gesang.
    Irgendwann aber zippte ihn die Neugier zu sehr, und er bat um Audienz beim Oberteufel.
    „Aeh, alles irre toll, ich will mich jaa nicht beklagen, doch habe ich eine Frage schon lange.“
    „?“
    „Mir war immer gesagt worden, in der Hölle sei es schlimm, doch hier ist es so was von doll, wie geht denn das zusammen?“
    „Komm mit“.
    Sie fuhren tief, tief, noch tiefer und stiegen aus. Da war eine Panzertür mit Guckloch.
    „Kuck hinein.“
    Oh, ja, da war sie, die Hölle. Menschen an Ohren aufgehängt, in Kesseln kochend, von Schlangen gewürgt.
    „Jaja, so hat man mir die Hölle beschrieben. Warum sind denn diese Leute da drinne?“
    Oberteufel:
    „Ach weisst du, das sind die Katholen, die wollen es so.“

    Gefällt mir

  17. Jesuit sagt:

    Die Katholen haben ja auch nichts mit Gottesglaube zu tun, denn die glauben an den Papst. Wer sind dann die Sünder?

    Gefällt mir

  18. thomram sagt:

    Jesuit

    Der liebe Gott gönnt sich grad ein Nickerchen und da kann ich dir schnell das Geheimnis zuflüstern, aber verd nochma behalt es für dich. Wenn auskommt, dass ich dir gewisperbloot habe, dann fliegt mir das nächste mal das Telefon um die Ohren.

    Der liebe Gott ist eben eifersüchtig auf den Papa in Rom. Das isses. Und daher gibts, schon laange, aber unerkannt, den Sondererlass, von Petrus verfasst und mit Gottes Stempel, Unterschrift und Siegel versehen:
    Wer an den Papst glaubt, der versündigt sich damit drei Tonnen schwer und fasst höllischen Aufenthalt UNTEN während mindestens der Dauer des Lebens der Milchstrasse.

    Alle Versuche, das Bodenpersonal entsprechend aufzuklären, haben bislang fehlgeschlagen. Das Bodenpersonal setzt den Gläubigen nach wie vor hinters Ohr, an den Papst zu glauben tue ihnen gut.

    Gefällt mir

  19. thomram sagt:

    Vergass. Petrus war mal am Telefon. Auf das Thema angesprochen, seufzte er tief und bemerkte, dass der liebe Gott sogar im Schlaf manchmal „Paaaapst“ murmle und dabei konvulsisch zucke.

    Gefällt mir

  20. tulacelinastonebridge sagt:

    Die Hölle der Katholiken soll erschreckend sein?

    Im Hinduismus gibt es 21 Höllen, ja nicht nur Höllen sondern gleich 21 Höllenplaneten, auf einem dieser Planeten werden Menschen in siedend heißem Öl gekocht oder eher frittiert würd ich sagen usw. usw……… in so gut wie allen Glaubensrichtungen gibt es die Hölle, aufgelistet inkl. Auflistung der Quallen und natürlich die Sünden dazu in diesem Link.

    http://www.vollkommenfrei.at/hr/05_Totenreich_und_Jenseitsvorstellungen.pdf

    Buddha sagt „Hölle ist das Ausdehnen von Tamas (Trägheit, geistige Dunkelheit). Himmel ist das Ausdehnen von Sattva (innere Harmonie, Einheit mit dem Selbst)“

    P.S. ich selbst kann diese Höllen bestätigen, ich habe sie in einer schamanische Reise besucht, bzw. ich habe was gesucht und wurde zu diesen Orten geführt. Ich war starr vor Schreck und Entsetzen, ich ging auch nur so weit rein, soweit noch ein bisschen Licht hineinschien. Ich hab dann meinen gesuchten Menschen zugerufen, also eher ängstlich zugeschrieben ich war dann schnell wieder weg und ging da nie wieder hin.

    Meiner Meinung nach wurden die Höllen durch die geistige Verdunkelung erschaffen, also von den Menschen selbst, ich mein die Hinterhöfe und Glasscherbenviertel entstanden ja auch nicht aus dem Nichts, sie entstanden aus dem menschlichen Handeln und wuchsen und wuchsen und wuchsen. Sie können natürlich auch wieder schrumpfen, weil kein Bedarf mehr da ist.

    P.P.S Die Himmel gibt’s natürlich auch dazu. 🙂 da ist es schön.

    Gefällt mir

  21. thomram sagt:

    Tula.

    Eindrücklich. Danke, dass du das getan hast, und ganz gross besonderen Dank für deine Interpretation:

    ***Meiner Meinung nach wurden die Höllen durch die geistige Verdunkelung erschaffen, also von den Menschen selbst, ich mein die Hinterhöfe und Glasscherbenviertel entstanden ja auch nicht aus dem Nichts, sie entstanden aus dem menschlichen Handeln und wuchsen und wuchsen und wuchsen. Sie können natürlich auch wieder schrumpfen, weil kein Bedarf mehr da ist.***

    Meine dick fette Unterschrift

    Gefällt 1 Person

  22. Gravitant sagt:

    Der hochentwickelte Geist,
    der das unruhige,
    Kräfte zersplitternde Leben eurer Erde beobachtet,
    legt keinen Wert darauf,
    ob der Mensch sich Christ ,
    Spiritualist,
    Buddhist oder Theosoph nennt,
    Der,
    welcher am besten seine wahre Wesenheit erkennt
    und den leuchtenden Weg der Liebe
    am unentwegtesten wandelt,
    wird sein Ziel am raschesten erreichen,
    egal welche Anklänge an Wahrheit,
    wie sie die verschiedenen Erdenreligionen,
    Theorien und Philosophen durchziehen,
    ihm am sympathischsten sind.

    Gefällt 1 Person

  23. Gravitant sagt:

    22
    Ewiges Jetzt
    Nimm dir einen Augenblick Zeit
    und sieh nach,ob du wirklich hier bist.

    Ehe es richtig und falsch gibt,
    sind wir einfach hier.
    Ehe es gut oder schlecht oder wertlos gibt
    und ehe es Sünder oder Heilige gibt,
    sind wir einfach hier.
    Sei einfach hier,wo Stille herrscht –
    wo die Stille innen tanzt.
    Genau hier,ehe es Wissen oder Nichtwissen gibt.
    Sei einfach hier,wo alle Standpunkte
    in einem Punkt verschmelzen
    und auch der eine Punkt verschwindet.

    Sieh doch,ob du nicht gleich hier sein kannst,
    wo du das Ewige berührst
    und das ewige Leben und Sterben jeden Augenblick
    empfindest,
    Einfach hier sein –
    ehe du es Experte warst,
    ehe du ein Anfänger warst.
    Einfach hier sein ,
    wo du bist ,was du immer sein wirst ,
    wo du dem nie etwas hinzufügen
    und nie etwas wegnehmen wirst.

    Sei hier,wo du nichts wünschst
    und wo du nichts bist.
    Im Hier,das unaussprechlich ist.
    Wo wir nur als Mysterium dem Mysterium begegnen
    oder überhaupt nichts begegnen.
    Sei hier,wo du dich selbst findest,
    indem du dich nicht findest
    An diesem Platz ,wo die Stille ohrenbetäubend ist
    und die Ruhe zu schnell ist,um sie zu fangen.

    Sei hier,wo du bist,was du sein willst,
    und sein willst ,was du bist,
    und alles abfällt
    in strahlende Leere,

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: