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Der britische Agent Karl Marx / Wer erfand den Sozialismus wirklich

Lieber Leser.

Ich denke, der Artikel ist als Scherz / Satire aufzufassen.

Hat es da etwa Wahrheitskörnchen drin?

.

Als interessierter Jugendlicher versuchte ich vergeblich, Marx zu lesen. Ich verstand seine Ansagen nicht, ich schmiss sie in die Ecke.

Wie geht es dir mit den Theorien von Marx?

thom ram, 01.05.0004 (was in der alten Zeitrechnung 2016 entspricht)

.

Karl Marx war ein britischer Agent – Sozialismus vom Geheimdienst erfunden

Beim Recherchieren und Suchen in Archiven sind wir auf die Thomas Pitt Papers gestoßen, eine Sammlung hochinteressanter Briefe und Memoranden, die Pitt, Gründer und Mitglied des britischen MI4 (Most Intelligent Four), des Vorläufers des britischen Geheimdienstes MI-5 und MI-6 zum Ende seines aktiven Lebens geschrieben hat.

Darin sind wir auf Schriften gestoßen, aus denen eindeutig hervorgeht:

Karl Marx war ein britischer Agent.

Der Sozialismus ist eine Erfindung des britischen Geheimdienstes, um den Deutschen den Kapitalismus madig zu machen und Deutschland am wirtschaftlichen Wachstum zu hindern.

Wie aus den Papers von Pitt hervorgeht, waren Sir Robert Peel und John Earl Russel, die nacheinander als Britische Premierminister unter Queen Victoria gewirkt haben, ob der Entwicklung auf dem Europäischen Kontinent höchst besorgt. Ein Ende der deutschen Vielstaaterei, wie es zu Beginn der 1830 und 1840er Jahre nicht nur von vielen Akademikern und Studenten gefordert wurde und die industrielle Revolution, die selbst in Deutschland einen aktiven Kapitalismus und damit einhergehende Wohlstands- und Produktivitätsschübe brachten, wurden als Bedrohung nicht nur der wirtschaftlichen, sondern auch der militärischen Vormachtstellung der Briten angesehen. Entsprechend gab es schon früh Überlegungen, wie man den deutschen Aufstieg verhindern oder doch zumindest verlangsamen könnte.

Die geniale Idee, den Sozialismus zu erfinden, sei – so Pitt – im Kreise der MI-4 und im Diogenes Club in London geboren worden. Zweck der neuen Ideologie sollte es sein, Deutsche zu entzweien, gegen den Kapitalismus aufzubringen und auf diese Weise Wohlstand und Fortschritt in Deutschland zu behindern.

„The most brilliant minds“, so Pitt hätten an der Idee gearbeitet, von den jungen Charles Darwin, Herbert Spencer, John Stuart Mill bis zu Anthony Trollope und Charles Dickens. Eine Analyse des deutschen Geistes war der Ausgangspunkt der Erfindung des Sozialismus. Wie muss eine Ideologie beschaffen sein, damit ihr viele Deutsche hinterherlaufen, ohne zu bemerken, dass sie ihren eigenen Interessen schaden?, so habe die Fragestellung gelautet.

Die Antworten stammen aus Analysen der Romantiker, Friedrich von Schlegel, Ludwig Tieck, philosophischer Schriften von Johann Gottlieb Fichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und anderen. Aus diesen Analysen seien vier Kriterien extrahiert worden, die eine Ideologie erfüllen muss, damit Deutsche ihr anhängen.

  • Sie muss weitgehend unverständlich sein;
  • Sie muss widersprüchlich sein;
  • Sie muss eine historische Kontinuität beschreiben;
  • Sie muss grundlegende Antagonismen behaupten;

Three men on the bummelBesonders interessant sind die Erklärungen, die Pitt dafür gibt, warum diese vier Kriterien für Ideologien, die in Deutschland erfolgreich sein sollen, so wichtig sind. Wir fassen seine Begründung hier in aller Kürze zusammen:

  • Weitgehende Unverständlichkeit ist die wichtigste Zutat, denn deutsche Intellektuelle lieben es, sich zu Adepten einer unverständlichen Ideologie zu machen. Warum? Weil sie dann behaupten können, sie hätten das Unverständliche verstanden und auf diese Weise suggerieren können, sie seien viel intelligenter als die anderen, die zugeben, dass sie das Unverständliche nicht verstehen.
  • Widersprüchlichkeit ist eine wichtige Zutat, weil dieselben Intellektuellen, die es lieben, ihr Verständnis für das Unverständliche zu erklären nur zu gerne miteinander darüber streiten, wie die Widersprüche der Ideologie, die da auftauchen, wo die Unverständlichkeit gerade einmal nicht vorhanden ist, zu interpretieren sind. Widersprüchlichkeit ist die beste Gewähr für Fraktionskämpfe und Spaltungen unter denen, die die Ideologie, die völlig unverständlich ist, ganz genau, aber eben unterschiedlich verstanden haben, und sie mit sich zu beschäftigen. Damit die Widersprüchlichkeit nicht offensichtlich ist, haben die Briten sie Dialektik genannt.
  • Historische Kontinuität ist wichtig, da Deutsche es lieben, sich als Teil eines historischen und somit großen Ganzen zu fühlen, sich Untertan zu historischen Kräften zu machen, die sie zu etwas Besonderem, einem auserwählten Volk qualifizieren. So kam der historische Materialismus in den Sozialismus von Marx.
  • Das Postulat grundlegender Antagonismen, von Schismen, die Menschen von Menschen trennen und Gräben aufwerfen, die nicht überbrückt werden können, Gräben zwischen Sklaven und Sklavenhaltern, Feudalherren und Knechten, Produktionsmittelbesitzer und Produktivkräften, die immer Ausbeuter von Ausgebeuteten trennen, sind besonders wichtig, um dem Hang zum Neid bei gleichzeitiger Angst vor Verantwortung, die viele Deutsche beherbergen, gerecht zu werden. Entsprechend erlaubt es die Lehre der gesellschaftlichen Antagonismen das eigene Versagen anderen in die Schuhe zu schieben und deren Reichtum als Diebstahl und Ergebnis von Ausbeutung darzustellen.

Auf Basis der beschriebenen Mischung wurden eine Vielzahl von Schriften, nichtzuletzt das Kommunistische Manifest und das Kapital n seinen drei Bänden von den Ghostwritern des britischen Geheimdienstes verfasst und unter die Deutschen gebracht. Um die Schriften publikumswirksam zu verteilen, habe man lange nach einem geeigneten Autoren Ausschau gehalten und sich schließlich für Karl Marx, einen zu diesem Zeitpunkt vollkommen unbekannten und – besonders wichtig: armen Schreiber aus Trier entschieden.

Marx wurde vom britischen Geheimdienst angeworben und habe im Austausch für materiellen Reichtum und das Versprechen, sein Leben in England leben zu dürfen, dem Handel zugestimmt.

Es sei wichtig gewesen, einen armen und unbekannten Schreiber zu gewinnen, so schreibt Pitt in seinen Papers, denn mit einem armen Schreiber sympathisieren nicht nur die Intellektuellen, sondern auch die Massen. Erstere sehen ihn als denjenigen, der den Makel des Reichtums von ihrer Schicht nimmt, letztere als einen der ihren, der weiß, wovon er schreibt.

Zudem, so Pitt, habe man eine Saulus-Paulus-Gestalt geschaffen und dafür den Unternehmersohn Friedrich Engels angeworben. Engels, „not one of the brightest“, wie Pitt vermerkt, sei für die Idee des Sozialismus, die er für originär gehalten habe, begeistert worden und habe bereitwillig die Rolle des finanziellen Mentors des armen Karl Marx angenommen, und damit dessen Coverstory gestützt. Man habe Engels die Möglichkeit geboten, sich als Sozialist vom Makel des Reichtums zu reinigen, und Engels und viele nach ihm hätten diese Möglichkeit gerne und nur zu freudig angenommen.

Überhaupt scheint Pitt überrascht davon, wie erfolgreich die Ideen, die als Ideen von Karl Marx verbreitet wurden, in Deutschland aufgenommen wurden. Hätte man, so stellt er an einer Stelle fest, den Sozialismus mit nationalistischen Tönen, statt mit internationalistischen Tönen versehen, die Absicht, Deutschland friedlich und in Opposition zum Kapitalismus und somit vom Wohlstand fern zu halten, sie wäre nicht so leicht zu erreichen gewesen, denn, so Pitt, Nationaler Sozialismus „promises to be one of the most devastating forces in Men’s history“.

Unsere Lektüre der Pitt Papers ist noch nicht abgeschlossen. Sobald es unsere Zeit erlaubt, werden wir berichten, welche die Weltgeschichte in einem neuen Licht erscheinen lassende Enthüllungen sich noch aus Pitt’s Papers entnehmen lassen. Angesichts der Zeitnot, die uns befallen hat, wird dies vermutlich in einem Jahr sein.

sciencefiles.org/…/karl-marx-war-ein-britischer-agent-sozialismus-vom-geheimdienst-erfunden

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8 Kommentare

  1. Petra Lodahl sagt:

    Upppss…………………Ist nicht auffindbar!!!!

    Gefällt mir

  2. thomram sagt:

    Petra

    Ja. Ich habe den Artikel nach Veröffentlichung 12 Stunden zurückgezogen. Jetzt sollte er sichtbar sein.

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  3. ALTRUIST sagt:

    Es gibt hierzu auch andere Quellen , welchr in dieser Richtung argumentieren .
    Leider ist mein PC defekt /Windows 10 .

    In dieser Quelle war der Stammbaum von Marx zu ersehen mit Nähe zu den Rothschilds .

    Das britische Empire brauchte keinen Konkurrenten und schon gar nicht in Europa .
    Was lag näher daran den deutschen Völkern die industriellr Revolution abspenstig zu machen .

    Das britische Empire mit Verknüpfung zum Vatikan existiert noch heute tief strukturiert . Die VSA ist mit integriert und nicht souverän .

    Über Marx bis Lenin ist der deutsche Kaiser verscbwunden und der russische Zar und Deutschland und Russland sind entzweit nur damit beide den Kontinent bis über Asien nicht politisch und witschaftlich souverän gestalten können .

    Doch das englische Ķönigshaus steht und den € haben sie auch nicht !
    Mit der erzwungenen Abgabe der D Mark als Preis für die + deutsche Einheit + làuft Deutschland Gefahr in die Bedeutungslosikeit zu versinken.
    Das Ziel ist , das sich Deutschland und Russland nicht finden , was geostrategisch wirklich einen Sinn macht .

    Nach dem politischem aus für Bismark ist der Freundschaftsvertrag mit Russland nicht mehr verlängert worden so sehr das Zarenhaus auch gebeten hat . Putin hält die Hand ausgestreckt nach Deutschland und weiterhin wird geostrategische Vernunft von den hörigigen deutschen Politikern verraten , damit das britische Empire in die NWO überführt werden kann .

    Die Souverenität Deutschlands ist der Schlüssel um dieses Theater weltweit zu beenden wie dargestellt in einem Gemälde auf dem Flughafen in Denver , wo ein blonder deutscher Junge in Lederhosen die Waffen ūber die Kinder der Welt entgegen nimmt und sie zerstört und symbolisch die Friedensverträge mit Deutschland anmahnt .

    Der globale Geistadel plant im Zeitraum von Generationen,wir aber nur in Verlauf weniger Jahre .

    Das ist der Unterschied und so war Marx kein Zufall .
    Das britische Empire im Zusammenspiel mit dem Vatikan und ihren gemeinsamen Vasallen die VSA lebt im Endstadium .

    .

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  4. thomram sagt:

    Altruist

    Bei mir war es so.
    Ich weiss von Marx wenig, weiss nur, dass er die Gedankenbahnen vieler Menschen beeinflusst hat.
    Da ich jede Geschichte, wonach die Drahtzieher Drähte gezogen haben, für wahrscheinlich halte, nahm ich den Artikel spontan an als wahr.
    Danach kamen Zweifel. Sie kann auch ein schmutziger erst April „Scherz“ sein.

    Alle

    Daher bin ich neugierig auf die Stimmen von Menschen, welche sich mit Marx und seinem grossen Umfeld ausgiebig kritisch auseinandergesetzt haben.

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  5. luckyhans sagt:

    Also anders als einen Treppen-Witz kann ich solch Geschreibsel (unabhängig vom Erscheinungsdatum, das ist mir erst hinterher aufgefallen) nicht auffassen.

    Sollte ich es ernst nehmen, müßte ich sagen, daß da Leute versuchen, sich hinterher Orden anzuheften, die ihnen nun wirklich nicht gebühren. Und ich bin nun schon sehr lange kein „guter Marxist“ mehr…
    Natürlich hat es mich schon zu Schulzeiten sehr verwundert, wovon Herr M. seine angeblich 7/24-Studien finanziert und „nebenbei“ seine so zahlreiche Familie ernährt hat, da ja seine „Werke“ damals „mit Sicherheit“ (?) keine große Verbreitung gefunden haben – das bleibt für mich auch heute nur so erklärbar, daß er versteckt von den Inzis finanziert wurde.

    Ein Hinweis darauf ist, wie schon oft festgestellt, daß in der Marxschen Kapitalismus-„Analyse“ die wichtigsten Bereiche – betreffend das Geld und die Rolle des Finanzsektors – sauber weitgehend ausgespart geblieben sind – für einen Yooda wie Marx absolut „unverständlich“.
    Also klar, er war das Werkzeug der Inzis, der heutigen Internationalen Finanzoligarchie, denn auch die nachfolgende weltweite Verbreitung seiner „Leeren“ ist mit normalen „Mitteln“ nicht zu erklären – da waren mächtige Sponsoren am Werk, in allen Ländern und zu allen Zeiten.

    Aber so primitiv, wie das die Herren hier beschreiben, kann es „mit Sicherheit“ NICHT gelaufen sein – das beleidigt nicht nur massiv nachträglich die deutschen Intellektuellen, sondern sogar diejenigen, die das damals so überaus fein gestrickt und wirklich geheim, d.h. über die echt geheimen Organisationen – über die diversen Logen und Geheimbünde/-orden/-vereine (und nicht über die damals wie heute ziemlich unfähigen 007-Primitivlinge vom „Geheimdienst ihrer Majestät“), abgezogen haben.

    Davon abgesehen:
    wenn die Inzis damals wirklich so „blickig“ gewesen wären wie beschrieben, dann hätten sie D. schön in der Kleinstaaterei „vergammeln“ lassen und es wäre weder zu dem Bismarckschen „Kulturkampf“, noch zu der angeblichen „Bedrohung“ ihrer „Weltmacht“ gekommen.

    Aber offensichtlich war das kleinstaatliche D. die größere „Bedrohung“ – nicht so sehr für das Juhkey, sondern für die Inzis, denn dann wäre gleich klar geworden, daß (siehe Leopold Kohr) die Kleinen (wenn man sie läßt) langfristig erfolgreicher sind als die Großen.
    Und die gesamte heutige Entwicklung, mit den Mega-„Metropolen“ und der Großindustrie (denn nur so sind die Massen wirklich „beherrschbar“), wäre nicht möglich geworden: sie wäre schon damals „zu Ende“ gewesen… 😉

    Insofern ist der Maxismus tatsächlich nicht „zufällig“ entstanden worden…

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  6. ALTRUIST sagt:

    Thomram

    Ich finde es gut , zum Thema zu recherchieren .
    Ich habe Marx gelesen und den wissenschaftlichen Kommunismus studiert , 4 Semester , wo ich auch tiefer bei Lenin eingestiegen bin .
    Bei beiden ist die neue Weltordnung mehr oder weniger als Ziel programmiert .
    Als junger Student habe ich nie hinterfragt , wer denn eigentlich der Gewinner der NWO ist , da es in den sozialistischen Ländern + offenkundig + klar war , DAS INTERNATIONALE PROLETARIAT .

    Nun bin ich älter geworden und habe sehr viel recherchiert und kann nun einschätzen das die Inhalte des Beitrages stimmig sind .

    Viele der EU Theorethiker und Praktiker in Brüssel entstammen dem Stall der EUROKOMMUNISTEN
    ein reformierter Ableger der Sowjetkommunisten .

    Die neue Weltordnung ist nichts anderes als der Kommunismus in perfekter Vollendung.

    Was mir zu dem noch aufgefallen ist das Lenin in seinen Arbeiten perfekt beschreibt
    wie ein Geheimdienst arbeiten muss .
    In ihren Grundlagen arbeiten sie alle so weltweit auch wenn es jetzt erheblich verfeinert worden ist .
    Dazu kommen noch die Freimauer und Jesuiten ,alles ein Coleur mit Marx und Lenin zusammen und trotz der angestrebten Gesellschaft ohne Religion mischt der Vatikan kräftig mit .

    Der Mossad soll der beste Geheimdienst weltweit sein .Er ist weltweit strukturiert , das sind aber auch die Freimaurer und Jesuiten .
    Bei diesen Parallelgesellschaften , wer will dort die Übersicht haben .
    Nur eingeweihte hinter den Kulissen .
    Marx , Lenin , der Vatikan und die vielen Eurokommunisten in Brüssel und ihre Medien alles eine Bande , damit die Lämmer weiter schlafen .

    Zwischenzeitlich kann ich hierzu eine Menge schreiben , mit Quellen .

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  7. Als Kindchen liebte ich meine Musik (aller Klassen), die damals noch aus dem Dampfradio kam. Und zum Bleistift von Radio CAROLINE, Mittelwelle, 1520 kHz, aus der Themsemünde (https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Caroline). Ob die Musik von den Beatles oder die der Rolling Stones die bessere sei, war eine weltanschaulich bedeutsame Frage, die zu klären bis fast hin zu realem Schlagabtausch in der Schulklasse und selbst in meiner Jugendbande ausuferte. Und ich liebte die „49 Stories“ von Hemingway. Viel später sah ich dann Bilder von John Lennon, wie er auf allen Vieren sternhagelvoll besoffen oder zugedröhnt aus dem Puff kriecht, las, dass Ernest Hemingway aus Spaß einen jungen kriegsgefangenen Deutschen von hinten mit der MPi vom Rad mordete, sah Bilder wie Mick Jagger Popel nicht nur aus der Nase extrahiert, sondern fr . . . und so viele meiner Heldinnen und Helden fielen aus dem Rahmen, den ich ihnen gezimmert hatte. Mörder Hemingway werde ich prinzipiell nie wieder lesen, Rheinwiesengeier amerikanischer, würdiger Urururenkel der tapferen Indianerkiller nach Kolumbus.
    Marx und Engels waren für mich dumme Theoretiker, schuld daran, dass meine Eltern nur ein Auto hatten, keine Zweitwohnung auf Ibiza, ihr Sparkassenkonto nicht wegen Überfüllung geschlossen werden musste und im Westen wär doch sowieso alles viel besser. Sagte meine wohlwissende Jugend-Clique, bestens durchs Westfernsehen informiert. Und in der Schule habe ich solchermaßen belehrt und eingestimmt trotzig in Staatsbürgerkunde bewusst abgeschaltet, ich kleiner Widerstandskämpfer gegen die blöde DDR, Spottgedichte gegen das Wehrkreiskommando in Fürstenwalde geschrieben. Beim Studium jedoch musste ich erstmals in meinem Leben die beiden, KM und FE lesen. Überzeugt, den ganzen Schwindel der Oberkommunisten nun eben aufzudecken, begann ich kampflustig mit der Lektüre. Fehlanzeige. Mir dämmerte ziemlich schnell, dass die Definition von Toleranz als dem Verdacht, der Andere könnte Recht haben, keine schlechte sei. Stellte fest, dass beide nicht Propagandawindmacher, sondern deutsche Wertarbeitswissenschaftler waren. Engels sagte bei der Marx-Beerdigung zu Marxens zwei Hauptverdiensten:

    „. . . so entdeckte Marx das Entwicklungsgesetz der menschlichen Geschichte: die bisher unter ideologischen Überwucherungen verdeckte einfache Tatsache, daß die Menschen vor allen Dingen zuerst essen, trinken, wohnen und sich kleiden müssen, ehe sie Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion usw. treiben können; daß also die Produktion der unmittelbaren materiellen Lebensmittel und damit die jedesmalige ökonomische Entwicklungsstufe eines Volkes oder eines Zeitabschnitts die Grundlage bildet, aus der sich die Staatseinrichtungen, die Rechtsanschauungen, die Kunst und selbst die religiösen Vorstellungen der betreffenden Menschen entwickelt haben, und aus der sie daher auch erklärt werden müssen – nicht, wie bisher geschehen, umgekehrt.

    Damit nicht genug. Marx entdeckte auch das spezielle Bewegungsgesetz der heutigen kapitalistischen Produktionsweise und der von ihr erzeugten bürgerlichen Gesellschaft. Mit der Entdeckung des Mehrwerts war hier plötzlich Licht geschaffen, während alle früheren Untersuchungen, sowohl der bürgerlichen Ökonomen wie der sozialistischen Kritiker, im Dunkel sich verirrt hatten.“

    Nun hat Sciencefiles.org endlich die ganze Wahrheit enthüllt und wisselgeblowt. Nach Beatles, Stones, Hemingway und Freddie Mercury hat es nun auch Karl-Marx erwischt. Gott sei Dank. Hänge ich also das Marxbild in meinem privaten Marx-Engels-Gedächtnishaus ab, (Zweithaus) das des damaligen englischen Geheimnisdienst-Vorstehers dafür lorbeerumkränzt an diese gleiche Stelle, setze mich in meinen Porsche (ein Drittwagen) und rolle mal wieder durch die blühenden Landschaften im früher armen Ostdeutschland, Zone. Zur Bank, meine Guthaben in Panama kontrollieren.

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  8. Skeptiker sagt:

    @klauspeterkostag

    Achte mal auf den komplizierten Werdegang.

    Ab der 47 Minute, danach geht es um Karl Marx

    Aber wie gesagt, als er erkannte was für ein Narr er doch war, kam es eben richtig dicke, als er den Holocaust geleugnet hat.

    Horst Mahler meint ja selber, er wäre 1/8 Jude.

    Er darf das sagen.

    Gruß Skeptiker

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