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Rechte und Pflichten

Richtigerweise sind beide Begriffe – sowohl die Rechte, wie auch die Pflichten – nicht nur „negativ“ belegt, sondern jeweils ein „zweischneidiges Schwert“ – wie so vieles im Leben. Die gute Mitte zu finden ist oft nicht einfach.
Und Vorstellungen von politischen „Seiten“ – Rechte und Linke, Zentrum/“Mitte“ und „Extremisten“ an den „Rändern“ – sind wenig hilfreich – sie führen weg vom Wesentlichen – hin zu Unterdrückungsmechanismen wie „Teile und Herrsche“ oder „Brot und Spiele“ oder „Zuckerbrot und Peitsche“.
Aber da sind wir schon wieder mitten im „Zelebrieren“ dessen, was uns eigentlich wenig interessiert – das können wir anschauen, in seiner Wirkung erkennen und – loslassen.
Luckyhans, 25. März 2016
——————————-

Zur Sache.
Rechte
sind sehr genau zu betrachten. Denn was uns von interessierter Seite als Errungenschaft und „Wohltat“ vorgespiegelt wird – vor allem die „Deklaration der Menschenrechte“ – ist zwar in der heutigen künstlichen „geschäftswerdenden“ Welt durchaus ein hilfreicher und unbedingt zu verteidigender „Wert“.

Aber bei Lichte besehen ist es ein Pseudo-Wert – weil wir als Menschen ganz natürliche, von der Natur/Schöpfung/Gott gegebene und damit in keiner Weise und von niemandem einzuschränkende, unveräußerliche Rechte haben, d.h. Rechte, welche die RechteinhaberInnen nicht freiwillig aufgeben oder an andere übertragen können. Wenn ein Recht unveräußerlich ist, genügt die Einwilligung der RechteinhaberInnen nicht, um andere Personen von den dem Recht korrespondierenden Pflichten zu entbinden. (siehe hier)
Kennen wir sie?

Dies sind grundlegende Rechte, die jedem Einzelnen zustehen, weil sie in seiner Menschenwürde wurzeln. Sie sind vor- und überstaatlich, d. h. höher gestellt als die Rechte des Staates. Sie können daher auch nicht von diesem verliehen, sondern nur als solche anerkannt werden. Dazu gehören:

1. die sog. liberalen Verteidigungsrechte: a) das Recht auf Leben, Unversehrtheit und Sicherheit, b) das Recht auf (Meinungs-, Glaubens-, Gewissens-)Freiheit, auf c) Eigentum und auf d) Gleichheit (d. h. das Verbot rassistischer, geschlechtlicher, religiöser, politischer und sonstiger Diskriminierung) und e) das Recht auf Widerstand gegen Unterdrückung;

2. die sog. demokratischen und sozialen Rechte: a) das Recht auf Freizügigkeit, b) die Versammlungsfreiheit, c) die Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit (d. h. auch Streikrecht), d) das Wahlrecht, e) das Recht auf Erwerbsmöglichkeit und gerechten Lohn und f) das Recht auf Bildung.

Und sind wir uns dieser auch immer bewußt?

Wenn ja:
warum lassen wir uns dann jeden Tag aufs Neue unsere „freiwillige“ Zustimmung zur eigenen Entrechtung mit diversen Ritualen abtricksen?

Beispiel 1: Personalausweis – sobald wir diesen vorweisen, bekennen wir uns als Personal der alliierten Firma „Verwaltungsorganisation BRiD“ – mit allen daraus folgenden Wirkungen. D.h. wir erkennen an, daß wir als Sache (staatenlose juristische Person NAME) behandelt werden und keinerlei „Menschenrechte“ für uns beanspruchen können.

Beispiel 2: Wenn wir vor Gericht erscheinen und beim Einzug des Gerichts aufstehen, und wenn wir dann der Anweisung (!) des Richters „bitte nehmen Sie Platz“ Folge leisten, dann haben wir mit unserer Teilnahme an diesem Ritual anerkannt, daß er berechtigt ist, über uns und unsere Angelegenheit zu entscheiden – auch wenn er gar kein staatlicher Richter ist, weil ihm die Legitimation der Alliierten, der scheinbar „wahren Machthaber“ in diesem Land, fehlt.

Beispiel 3: noch deutlicher wird es im Englischen – wenn uns dort ein Polizist fragt: „do you under stand?“, und wir antworten – in der Annahme, daß danach gefragt wurde, ob wir ihn verstehen würden (dann hätte er allerdings fragen müssen „do you understand me?“) – mit „yes“, dann haben wir in Wirklichkeit unsere freiwillige (!) Unterordnung unter ihn und seine Anweisungen mitgeteilt, denn das englische Wort „stand“ bedeutet „sich befinden“, und „under“ heißt eben „unter“ oder „darunter“ oder auch „weniger als“…

Vor allem werden uns anstelle unserer natürlichen „Rechte“ unter demselben Deckmäntelchen heutzutage fast immer nur „Privilegien“ (also zeitweilige „Vorrechte“ vor anderen) „verliehen“ – sie können jederzeit wieder entzogen werden, wenn das den Herrschenden so paßt, oder durch andere, geringere „Privilegien“ ersetzt werden – was auch regelmäßig geschieht.
Beispiel:
das natürliche Recht auf Leben, beinhaltend auch die gesunde und ausreichende Ernährung, wurde in diesem Teil „ersetzt“ durch das 1848 in Frankreich staatlich verkündete „Recht auf Arbeit„, welches, kaum ganz internationalisiert, nach und nach wieder eingeschränkt wurde – bis zur heutigen BRiD-Farce, genannt „Hartz4“.

Denn alle wirklichen Rechte sind natürlich für alle Menschen gleich wirksam – wir sind ja von Natur aus gleich erschaffen, da ist keine/r irgendwie „bevorrechtigt“ geboren (auch wenn manche das für sich in Anspruch nehmen – irren ist menschlich).
😉

Ähnliches betrifft die Pflichten.
Da unsere Rechte für andere Menschen, die uns (im Wortsinne) „gleichberechtigt“ sind, jeweils Pflichten bedeuten, sind also Rechte und Pflichten auch für uns untrennbar verbunden.
Leider wird in den heutigen Schulen – gerade bei sich alternativ wähnenden Lehrern – vor allem auf die Kenntnis und Durchsetzung der Rechte größter Wert gelegt – die Dialektik der Verbundenheit der Menschen miteinander und der daraus folgenden Verbundenheit von Rechten und Pflichten wird dabei leider oft vernachlässigt.

Nun werden die Pflichten oft als lästig, als Belastung, als Last angesehen.
Wenn man sich jedoch klar macht, daß unsere Pflichten anderen Menschen zu deren Rechten verhelfen, dann sieht die Sache schon wieder anders aus: dann ist unsere „Last“ für andere eine „Lust“, und so könnte es doch auch für uns sein – wenn wir einfach unsere innere Einstellung dazu ändern: wir tun anderen etwas Gutes, wenn wir unsere Pflicht tun.
So wird auch für uns die „Last“ zu einer Lust. 😉

Dabei ist natürlich wichtig, daß wir zwischen den natürlichen und den künstlichen Strukturen unterscheiden lernen. Denn nicht alles, was uns als Pflicht „auferlegt“ wird, ist auch eine solche – genau wie bei den „Rechten“, wo fleißig Pseudo-Wohltaten verteilt werden, während die weitaus umfassenderen natürlichen Rechte des Menschen in der Praxis weitgehend verschwiegen werden bzw. keine Rolle spielen – es sei denn wir selbst fordern sie ein.

Es gibt da auch ganz klare Kriterien, die uns eine Unterscheidung ermöglichen: wir brauchen nur unser Herz zu fragen.
Wenn wir uns zurückgesetzt fühlen, wenn wir uns benachteiligt fühlen, wenn wir uns nicht als freie Menschen mit voller Handlungsfreiheit empfinden, dann werden uns Rechte vorenthalten.
Wenn wir nicht bereit sind, bestimmte „Pflichten“ als frohe Selbstverpflichtung zugunsten unserer Mitmenschen aufzufassen, dann stimmt auch damit etwas nicht. Selbstverständlich sind diese Dinge ganz persönlich und können durchaus unterschiedlich sein, aber da kann jeder seine Einstellungen ganz sensibel „feinabstimmen“.
Wichtig ist, daß jeder sich wohlfühlt.

Gut – in der jetzigen künstlichen Welt sind all diese schönen Grundsätze schwerlich voll durchsetzbar. Aber so ist es auch mit den anderen sinnvollen und nützlichen Dingen: das was heute noch nicht umsetzbar scheint, sollten wir nicht versäumen, schon mal vorauszudenken – denn mit der Kraft unserer Gedanken erschaffen wir die Wirklichkeit.

Alles, was existiert, wurde vorher mal gedacht – von wem auch immer. Wir können das an unseren Alltagsgegenständen leicht nachvollziehen – sie wurden aus Ideen zu Plänen und – alles per menschlicher Arbeit – später zu Gegenständen.
Warum sollte es mit allen anderen „Dingen“, die uns begegnen, anders sein?

Und wenn es möglich ist, daß Gedanken zu materiellen Gegenständen werden: warum sollte es nicht auch auf direktem Wege, ohne Zwischenschaltung „materieller Anstrengungen“, möglich sein?

Unglaublich? Für uns heute gewiß. Aber mit etwas Phantasie denkbar. Und daher auch zu verwirklichen, wenn genügend Menschen daran glauben („der 100. Affe“)…
😉

Und ein letztes Wichtiges.
Selbstverständlich wird niemand daran gehindert, die als gut und richtig erkannten Wünsche und Selbstverpflichtungen auch heute schon zu leben – und zwar nicht nur „mal probeweise“.
Das ist wie „versuchen“: ich versuche, etwas „hinzubekommen“ – damit ist zu 50% mein Scheitern schon vorbestimmt, denn ich „versuche“ nur.

Wenn ich etwas will, dann tue ich es – ohne zu „versuchen“.
Wie soll ich anders lernen, was wirklich „gut und richtig“ ist?

Also:
leben wir all das, was wir für gut und richtig halten – soweit wir es schon „können“. 😉

Luckyhans, 25. März 2016

P.S. Wer sich an der Vielzahl der „Gänsefüßchen“ im Text stört: das ist beabsichtigt – es soll dazu anregen, zu den jeweiligen Begriffen und Wortgruppen sich weitere Gedanken zu machen… 😉


6 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. thomram sagt:

    Feiner Artikel, Lücki, danke!!

    Besonders der Hinweis scheint mir so eminent wichtig:
    Alles muss erst er- oder gedacht werden.
    So viele Menschen wursteln und sind im Grunde, über die Zukunft befragt, hoffnungslos. Die Hoffnungslosigkeit bringt sie dazu, sich die Zukunft gar nicht erst zu denken, oder wenn, dann als wahrscheinliche Katastrophe.
    Dass die Katastrophe dann eintreten wird, so sicher wie das Amen in der Kirche, das müssen wir Menschen heute lernen, und zwar dalli.
    Warum dalli?
    Weil die, welche Erde und Menschen ausbeuten, zurzeit die Panzerreserve ins Gefecht werfen. Mit Erdnüsschen ist die nicht zu stoppen. Wir benötigen die inneren klaren Bilder, wie die Zukunft aussehen soll. Wir müssen die Zukunft in unserem Sinne denken, unentwegt und intensiv. Nicht betend bittend, nein, sondern als feststehende Tatsache. Ich sehe und höre und fühle die Zukunft so.
    Dann wird sie so auch sein, denn erstens hat jeder Gedanke die Tendenz, sich zu materialisieren, und zweitens folgt einer klaren inneren Absicht die Tat wie von Zauberhand geführt, fast automatisch.
    🙂

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  3. robertknoche sagt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Pflichten haben wir deutsche Bürger mehr als genug! Aber wo bleiben unsere Rechte?

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  4. luckyhans sagt:

    @ RoK:
    Ein BÜRGER mit der Naso-Staatsbürgerschaft „deutsch“ (vom 5. Februar 1934) hat gar keine Rechte, sondern er bürgt nur.
    Er ist Personal der alliierten Verwaltungsorganisation BRiD, eine juristische Person und hier im Lande schon lange ein Sklave und damit ein sprechendes Werkzeug, eine Sache.
    Wer das nicht begreift, wird noch lange solche Fragen stellen, auch wenn das Lager-Tor sich hinter ihm schon geschlossen hat…

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  5. Anna sagt:

    Das Leben ist ein Recht, keine Pflicht.
    Aber natürlich kann und sollte es freiwillige Kooperation geben.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Anna:
    Es gibt keine Rechte ohne Pflichten – sie können nur verschieden verteilt sein, d.h. meine Rechte können deine Pflichten sein und umgekehrt.
    Meist jedoch ist die Wahrnehmung von Rechten schon eine Pflicht… 😉

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