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Ukraine – die zweite Kriegsweihnacht

Können wir uns zum Glück gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, wenn die „stille Nacht“ in der Ostukraine durch Granateinschläge unterbrochen wird, oder wenn der Sohn oder Enkel in der Westukraine in einen Krieg gegen die eigenen Landsleute gezwungen wird. Seien wir darob glücklich, denn anderen geht es nicht so gut.
Und wir wollen doch bitte nicht vergessen, daß „unsere“ alliierten Polit-Darsteller aus allen Farb-Fraktionen der Kapitalistischen Einheitspartei Bundesdeutschlands ein gerüttelt Maß an Anteil an diesem Zustand haben…
Hier nun die neuesten Informationen aus dem osteuropäischen Kriegsgebiet, welche uns die alliierten Medien vorenthalten.
Luckyhans, 29.12.2015
———————————

Bericht aus der Ukraine

27. Dezember 2015

Von Weihnachtsfrieden kann in der Ukraine keine Rede sein. Beschuß und Bombardierungen in der Ostukraine bescheren der dortigen Bevölkerung ein Weihnachten von Angst, Schrecken und Tod.
Aber auch im von den USA regierten Westen brauen sich finstere Wolken zusammen. Die Bevölkerung wird zwar nicht bombardiert, aber muß mit immer drückenderen Abgaben, Preiserhöhungen und Mangelsituationen rechnen. Das goldene Zeitalter, das der „Westen“ bringen sollte, läßt noch lange auf sich warten.

Für die Ostukraine wurde ab 23.12.  00.00 Uhr bis zum Neujahrstag eine Waffenruhe vereinbart, dennoch geht der Beschuß der Kiewer Truppen auf den Donbass unvermindert weiter. Die geplagten Städte Donetzk und Gorlowka wurden auch über die Weihnachtsfeiertage unbarmherzig gequält und lagen in der Nacht vom 24. auf den 25.12. unter massivem Beschuß. Am 25.12. lag auch Spartak wieder unter unter Granatenbeschuß. Das Schießen mit schweren Waffen und Artillerie begann schon um 7.00 Uhr morgens.

Die ostukrainische Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten in der Ostukraine wird erbarmungslos weiter terrorisiert, im günstigsten Fall verhaftet und verschleppt.
Wie die älteren Leute, die noch den 2. Weltkrieg als Kinder erlebt haben, berichten, ist selbst die deutsche SS oder SA nicht so brutal gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen wie die Kiewer US-Regierung.
Die US-Vasallenregierung in Kiew zieht immer mehr Militärtechnik an der gesamten Frontlinie zusammen.

Der Rechte Sektor und so genannte Maidan-Radikale wollten in der Stadt Energodar eine „Lustration“ (das Entfernen von mißliebigen Amtsträgern) von örtlichen Abgeordneten durchführen.
Sie stellten vor dem Rathaus mehrere Mülltonnen auf, in die sie die Stadträte, mit dem Aufruf, diese zu lynchen, stecken wollten.
Es lief allerdings für die Faschisten nicht so ganz nach Plan. Einer der Stadträte kam nämlich in Militäruniform und mit einer Maschinenpistole bewaffnet zum Rathaus und eröffnete das Feuer auf die faschistischen, ukrainischen „Freiwilligentruppen“. Die Helden der überlegenen, reinen ukrainischen Rasse gaben umgehend Fersengeld.
Es wurde zwar niemand verletzt, die Faschisten riefen allerdings die Regime-Polizei zu Hilfe, die den Stadtrat entwaffnen mußte.

Das Video zeigt die Verhandlung der Polizei mit dem unerschrockenen Stadtrat zur Abgabe der Waffe.
(Überflüssig anzumerken, daß hierzulande diese mutige Tat gegen „Gewalt von Rechts“, gegen Mißachtung der Demokratie und gegen Rassismus nicht gefeiert werden wird, nicht einmal erwähnt. Auch nicht von den doch ach-so tapferen Antifanten. Wahrscheinlich, weil das nicht im Sinne der Regierung ist, die die Antifa immerhin finanziert. Und wer zahlt, der schafft bekanntlich auch an.)

In den ukrainischen öffentlichen Medien wird fast nur noch über eine neue bevorstehende Offensive gegen den Donbass berichtet. Immer und immer wieder werden die abgedroschenen Lügen und längst totgeprügelten Hunde wieder aus der Versenkung gezogen, um auf’s Neue drauf einzuschlagen: Die Offensive sei notwendig, um die russische Armee aus der Ukraine zu vertreiben.

Die Propaganda bezüglich der Krim erreicht auch wieder neue Höhepunkte. Seit dem Abschuß des russischen Militärflugzeuges durch die Türkei arbeitet die Kiewer Regierung getreu dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ intensiv mit der Türkei zusammen. Die Türkei beliefert die „Kämpfer des Rechten Sektors“ mit Ausrüstung wie Waffen und Kleidung.

Da die Lebensmittelblockade gegen die Krim durch die Ukraine keine Wirkung zeigt, mit der Stromblockade auch nichts mehr zu erreichen ist, wird nun eine Seeblockade gegen die Krim geplant. Die Türkei (im Auftrag der NATO?) will den Putschisten in Kiew Technik für die Seeblockade liefern. Wahrscheinlich wird auch dieser Schuß wieder nach hinten losgehen. …

(weiterlesen bitte hier)


2 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Und so hört sich der fortgesetzte Krieg bei „unserem“ Schreimeier an: „die Waffenruhe wird brüchiger“…
    http://de.sputniknews.com/politik/20151229/306856606/steinmeier-waffenruhe-in-ukraine-wird-immer-bruechiger.html

    Liken

  2. luckyhans sagt:

    Ein neuer „Bericht aus der Ukraine“ (mit mehreren Videos):
    http://quer-denken.tv/index.php/1979-bericht-aus-der-ukraine-25

    „31. Dezember 2015
    In der Ukraine wird das neue Jahr unter Knallern und Böllerschüssen anderen Kalibers begangen als hier im Westen. Kaum jemand hier ist sich dessen bewußt. Unsere Kanzlerin wird in ihrer Neujahrsansprache zur Solidarität und zum Mitgefühl mit den Flüchtlingen aufrufen, aber mit Sicherheit kein Wort darüber verlieren, wie die Menschen in der Südost-Ukraine leiden und nicht wissen, ob sie das nächste Jahr überleben oder überhaupt erleben. Die Tragödie des kleinen, ertrunkenen Flüchtlingsbubs (was wir von Herzen bedauern!) wird von allen Medien wochenlang ausgeschlachtet, dieses Bild geht um die Welt. Nach den vielen, von Bomben und Granaten zerfetzten kleinen Kindern der Ukraine (was uns auch das Herz zerreißt!) kräht aber kein Hahn. Kein Bild, kein Wort davon. Das sind offenbar weniger wertvolle Menschen. Ihren eigenen Rassismus bemerken die Journaille und die Politikdarsteller nicht, beschimpfen aber jeden anderen als Rassisten.

    In der südukrainischen Region Xerson ist massiver Widerstand gegen die Junta in Kiew, sowie gegen die vielen marodierenden Söldner-Bataillone „Rechter Sektor“, „AIDAR“ und „Krim“ (eine radikal-islamistische krim-tartarische Söldnertruppe) entstanden.
    Auf einer öffentlichen Bürgerversammlung wurde die Gründung einer freiwilligen, bewaffneten Bürgerwehr beschlossen, um sich u.a. auch mit Waffengewalt gegen die vielen marodierenden ukrainischen Faschisten der Söldnerbataillone zu wehren. Die Söldnerbataillone erzwingen mit Waffen- und Gewalt die so genannte „Blockade“ zur russischen Halbinsel Krim. Die Krim grenzt direkt an die Region Xerson.

    Die Söldner der faschistischen Freiwiligenbataillone bedrohen die Zivilbevölkerung, blockieren Zufahrtstraßen, fordern Zölle, plündern und enteignen gewaltsam Anwohner der Region.
    Nachdem die Kiewer Junta und die Regime-Polizei nichts dagegen unternimmt, haben die Bewohner selbst die Initiative ergriffen. …“

    Liken

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