bumi bahagia / Glückliche Erde

Um ein möglichst vollständiges Verständnis zu erzielen, wird gebeten, die nachfolgende Ausarbeitung – soweit es geht – ohne jegliche Zwischen-Bewertungen vollständig durchzulesen.

Zur Erkenntnis der uns umgebenden Wirklichkeit, d.h. der Prozesse und Vorgänge in der grobstofflichen Materie, benutzen wir Projektionen, die uns in die Lage versetzen, diese Vorgänge in Modellen darzustellen.
Ziel ist dabei das Verstehen und Berechnen von Teilvorgängen.
Wir wollen uns das anhand eines Beispiels verdeutlichen.

Stellen wir uns ein Blatt Papier vor, auf dem wir von links nach rechts eine Linie ziehen, die wir in gleichmäßige kleine Abschnitte einteilen. Jeder dieser Abschnitte soll einem bestimmten Zeitintervall (zum Beispiel einer Zehntelsekunde) entsprechen.
Wir wollen diese Linie im weiteren „Zeitachse“ nennen, denn sie soll uns helfen, einen ablaufenden Prozeß zu verstehen.

Senkrecht zu dieser Zeitachse zeichnen wir nun nahe dem linken Rand des Blattes eine Linie von oben nach unten – dies soll eine Raumkoordinate darstellen.
Nun stellen wir uns vor, daß an der Schnittstelle der beiden Linien ein kleiner Körper, zum Beispiel ein Kügelchen, platziert wird. Diesen Körper befestigen wir gedanklich an einer Schraubenfeder, die auf der senkrechten Achse liegt, und versetzen ihn in Schwingung, so daß er auf der Linie auf und nieder schwingt.

Nach jeder Zehntelsekunde betrachten wir seine Lage auf der Achse, d.h. in welcher Höhe er sich befindet, und tragen diese Position nacheinander gegenüber den auf der Zeitachse aufgetragenen Zeitintervallen auf dem Papier ein.
Zuerst schwingt der Körper über einigen Zwischenstationen nach unten, gelangt an den Umkehrpunkt, bewegt sich dann nach oben bis an den oberen Umkehrpunkt, und wendet sich dann wieder nach unten, bis eine Schwingung vollständig ausgeführt ist.
Wenn wir nun die Positions-Punkte, die wir jeweils nach rechts über und unter der Zeitachse aufgetragen haben und welche die jeweiligen Positionen des Körpers zum jeweiligen Zeitpunkt wiedergeben, anschauen und miteinander verbinden, so erhalten wir eine Projektion der zeitlichen Schwingbewegung des Körpers auf die Fläche – im Idealfall eine Sinuskurve, wenn wir die Zeitintervalle klein genug gewählt haben oder den Körper langsam genug schwingen lassen.

Der Körper hat eine eindimensionale Bewegung, d.h. entlang einer Linie, durchgeführt, und wir haben, um deren Ablauf zu erkennen, deren zeitlichen Verlauf in die Zeichenebene – unser Blatt Papier – also zweidimensional, projeziert.
(erster Fall)

Nun legen wir gedanklich durch die Raumkoordinaten-Linie eine Ebene senkrecht zur Zeitachse.
In dieser Ebene lassen wir nun unseren kleinen Körper kreisen, und zwar der Einfachheit halber um den Schnittpunkt der beiden ursprünglichen Achsen.
Wenn wir jetzt aus einer beliebigen Richtung auf unseren Körper schauen, können wir seine Kreisbewegung erkennen – meist als Ellipse. Den Kreis esehen wir nur, wenn wir direkt parallel zur ersten Zeitachse schauen.

Und wenn wir genau in der Ebene, in der der Körper rotiert, auf ihn sehen, dann erscheint uns seine Bewegung – richtig, als die soeben betrachtete Schwingung auf und ab!
Wenn wir also diese Bewegung in ihrem zeitlichen Verlauf wieder auf unser Blatt Papier projezieren wollen, erhalten wir genau das gleiche Bild, die Sinuskurve.

Das heißt, unsere zweidimensionale Projektion des Vorgangs ist dieselbe – ob wir den Körper auf und ab schwingen lassen oder ihn in einer Ebene, welche senkrecht zur Zeitachse durch die Raumachse verläuft, im Kreis rotieren lassen.
Aber, wie gesagt: die Bewegung im Kreis in der senkrechten Ebene erscheint uns nur beim „Blick“ entlang der Rotationsebene als Auf-und-ab-Schwingung – die Kreisbewegung sehen wir immer, wenn wir aus jeder anderen Richtung auf unseren rotierenden Körper schauen – am besten sehen wir ihn von rechts, d.h. aus der Richtung der Zeitachse, herumkreisen.

Somit haben wir einen zweidimensionalen Vorgang (in einer Fläche) – eine Kreisbewegung – auf eine Fläche projeziert – und unsere selbige Sinuskurve erhalten wie beim eindimensionalen Vorgang. (zweiter Fall)

Das klappt aber nur, wenn wir die „Betrachtungsrichtungen“ richtig anordnen.
Hätten wir die Bewegung genau aus der Richtung der Zeitachse betrachtet, dann hätten wir die Kreisbewegung wahrnehmen können – und auf einem weiteren Blatt Papier, das nun in der Rotationsebene angeordnet wäre, mit einer „neuen“ Zeitachse nach rechts, d.h. „senkrecht in unser erstes Blatt Papier hinein“, genauso als Sinuskurve darstellen können.

Wenn wir den kreisenden Körper aus jeder anderen Richtung (die beiden oben behandelten ausgenommen) betrachten würden und auf die jeweilige andere Sicht-Ebene projezieren würden, erhielten wir stets eine irgendwie gestauchte Sinuskurve.

Es hängt also von unserem gewählten Bezugssystem und unserer Betrachtungsweise ab, wie uns eine bestimmter Vorgang erscheint und wie wir ihn mathematisch richtig beschreiben können – jeder Beobachter wird demzufolge, in Abhängigkeit von seiner „Blickrichtung“ und der daraus resultierenden Projektion, denselben Vorgang etwas anders wahrnehmen.

Wir können so Teilansichten eines ein-, zwei- und auch dreidimensionalen Prozesses (d.h. die Lage im Raum zu verschiedenen Zeitpunkten) in verschiedenen Projektionen als zweidimensionale Kurven abbilden.
Diese Kurven können mathematisch beschrieben werden – für die Sinusfunktion gibt es Tabellenwerte bzw. entsprechende gespeicherte Zahlenfolgen im Taschenrechner oder Computer.

Damit sind wir in der Lage, bei gegebenen geometrischen Verhältnissen den Ablauf eines solchen Schwingungsprozesses zu berechnen, d.h. auch Aussagen über zukünftige Ereignisse desselben zu machen – unter den jeweiligen Rand-Bedingungen natürlich.
Voila – wir können (begrenzt) in die Zukunft schauen – wovon wir immer geträumt haben… 😉

Natürlich darf eine solche Beschreibung eines Vorgangs nicht mit dem Vorgang selbst verwechselt werden – ein mathematisches Modell kann immer nur einige Aspekte des tatsächlichen Vorganges zeigen, da (wie oben gezeigt) verschiedene Vorgänge mit denselben Modellen beschrieben werden können.

Und umgekehrt: derselbe Vorgang auch mit unterschiedlichen Modellen durchaus jeweils „richtig“ beschrieben werden kann.
Denn jede Projektion „vereinfacht“ den beobachteten Vorgang – und damit geht ein Teil des wirklichen Vorgangs „verloren“.

So ist jedes Modell nur eine unzulängliche Beschreibung des Vorganges, denn (wie auch die vorliegende Beschreibung) sie ist auf die „richtige“ Interpretation durch den Leser (Anwender des Modells) angewiesen. 😉

Bekanntestes Beispiel, das jedem geläufig ist, für eine solche unzulässig vereinfachende Projektion ist das Modell unseres Sonnensystems – fast jeder kennt das als quasi-stationäres Modell, d.h. die Sonne „steht“ im Mittelpunkt , und die Planeten umkreisen sie auf leicht elliptischen Bahnen, die mehr oder weniger genau in derselben Ebene (der sog. Ekliptik) angeordnet sind.

Abgesehen von der energetischen Fragwürdigkeit bereits einer solchen Betrachtungsweise vernachlässigt diese Projektion eine für ein Verständnis des Gesamtgeschehens ganz wesentliche Eigenschaft des Sonnensystems: die Bewegung der Sonne und des damit zusammenhängenden Gesamtsystems mit ziemlich hoher Geschwindigkeit durch den Raum – je nach Bezugssystem waren noch unlängst Geschwindigkeiten zwischen 2000 und 9000 Kilometer pro Sekunde im Gespräch – inzwischen werden uns (warum wohl?) von der Schul-Astronomie deutlich geringere Zahlen verkauft: 225 km/s (astronews) oder gar nur 3 km/s (Nasa laut focus) – zum Glück sind das alles nur Vermutungen!
Fakt ist, daß das ganze System sich bewegt – dementsprechend vollführen die Planeten auch keine Kreisbewegung, sondern bewegen sich auf einer Kreiselwelle.
(https://www.youtube.com/watch?v=8Adayr5zSeQ – ab 4. min)

Wenn man also das quasi-stationäre Modell als „richtig“ annimmt, dann muß diese Sichtweise früher oder später zu völlig falschen Ergebnissen und damit Schlußfolgerungen führen – vor allem, wenn wir die dynamischen Prozesse in diesem System betrachten wollen.

Nehmen wir als Beispiel einen „Lichtstrahl“, der (laut Schulwissenschaft) angeblich von der Sonne zur Erde gesendet wird. Bei einer angeblichen Entfernung Erde-Sonne von ca. 150 Mio km und einer postulierten Lichtgeschwindigkeit von ca. 300.000 km/sec vergehen also gut 8 Minuten, bis der „Lichtstrahl“ von der Sonne zur Erde gelangt.
Nun hat sich aber die Erde in diesen 8 Minuten zusammen mit dem Sonnensystem schon wieder etliche (Tausend?) Kilometer weiterbewegt – der Lichtstrahl, der auf der Erde „ankommt“, ist also nicht der vor 8 Minuten in Richtung Erde abgeschickte, sondern ein anderer: der vor mehr als 8 min in Richtung des Platzes „gesendete“, wo sich die Erde dann befinden wird…
(diese Betrachtung gilt natürlich nur unter den beiden „Ein-steinigen“ Voraussetzungen, d.h. Lichtgeschwindigkeit als Höchstgeschwindigkeit und als Konstante)

Dazu ergibt sich die Frage, ob das Modell eines „gesendeten“ Licht-“Strahl“es überhaupt anwendbar ist – es gibt ja die verschiedensten begründeten Zweifel an der Richtigkeit dieser schulwissenschaftlichen Vorstellungen.
Eine sehr interessante Betrachtung dazu bitte ich, jetzt mal durchzulesen, und zwar unter dem folgenden Link:
http://www.oppt-infos.com/index.php?p=das_geheimnis_unserer_eiskalten_Sonne

Natürlich ist auch diese kluge Betrachtung mit ihren Erklärungen nur eine weiteres Modell und daher längst nicht perfekt.
Aber sie ist zumindest im ersten Anlauf um vieles logischer und erklärt mehr Fakten als die immernoch in unseren Schule gelehrten „gewohnten“ dogmatischen Theorien.
Daß auch dieses Modell noch weiterentwickelt werden muß, zeigt schon allein der Fakt, daß Silizium-Solarmodule ganz offensichtlich auch auf der sauerstoff-freien Erdumlaufbahn durchaus in der Lage sind, elektrische Leistung aus der Sonnenenergie zu generieren.

Es kann sich also anscheinend auch um chemisch gebundenen Sauerstoff handeln (bei den ISS-Solarpanels im Deckglas, das bekanntlich vollständig aus Metall- und Nichtmetalloxiden, d.h. Sauerstoffverbindungen, besteht – und dann in der Atmosphäre z.B. auch im CO2), der in der Lage ist, die Sonnenenergie „umzuwandeln“.
Aber vielleicht kann das in der Atmosphäre auch der Stickstoff – wer weiß? 😉

Eine vollständigere Beschreibung wird also weitere Stoffe und Vorgänge, wie zum Beispiel Resonanzen, oder Stoffumwandlungen, deren Möglichkeit von der Schulwissenschaft nach wie vor hartnäckig geleugnet wird – trotz seit über 100 Jahren vorliegender korrekter Meßwerte (Herzeele), in die Betrachtung einbeziehen müssen.
Denn auch die Stoffumwandlungsprozesse in der Atmosphäre sind ja nach wie vor nicht verstanden…

Somit kann wohl als nachgewiesen gelten, daß unsere Beschreibungen und Modelle immer nur einen Teilaspekt der jeweiligen Prozesse widerspiegeln – Ursache dafür sind die genannten „Vereinfachungen“, die Projektionen.

Es empfiehlt sich also, sorgfältig mit unserer Art der Erkenntnis umzugehen – nicht nur in der Beschreibung solch relativ einfacher mechanischer Vorgänge…

Luckyhans, 28. Oktober 2015


2 Kommentare

  1. […] Erspüren der uns umgebenden Prozesse durch unsere Sinnesorgane beschäftigt und dabei auch die einzigartige Wahrnehmung und natürlich auch Sinngebung für diese Vorgänge […]

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  2. […] wie einen „freien Willen“ mitgeben – wo bliebe da seine „Macht“? Sind das nicht vielmehr zutiefst menschliche Projektionen, die da auf den Geist ausgedehnt […]

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