bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WIRTSCHAFT / FINANZEN / GELD » Das Wildganssystem » Sorgsam leben – bewußt essen

Sorgsam leben – bewußt essen

Vieles kann jeder in seinem Leben verändern, wenn er beginnt, jede einzelne Handlung ganz bewußt auszuführen.
Und mit „jede Handlung“ ist auch wirklich jede gemeint.

Heute soll die Nahrungsaufnahme (im weitesten Sinne) betrachtet werden.

Nahrung benötigen unsere diversen Körper (der physische Leib, der Ätherleib, der Astralleib) und auch der Geist und vor allem die Seele.

Relativ einfach ist es, den Geist zu ernähren – das kann jederzeit geschehen, indem man einfach aufmerksam seine Umgebung beobachtet und „inhirnig“ die Vorgänge in ihre natürlichen Zusammenhänge bringt. 😉
Ebenso kann man den Geist durch kluge Gedanken anderer Menschen „trainieren“ – von Aphorismen und Sprichwörtern bis hin zu Erzählungen und Romanen – Bücher sind beste geistige Nahrung.

Mit bestimmten Einschränkungen sind auch gute Filme und Videos (vor allem gute Dokumentationen) geeignet, wobei stets auf eine aktive, aber hinreichend ruhige Rezeption zu achten ist.
Die unwirklichen, hektischen Bildfolgesequenzen der „modernen“ Hollyschutt-Produkte sind völlig ungeeignet, vom menschlichen Geist ansprechend verarbeitet zu werden – sie „zersplittern“ den Geist, verhindern die Herstellung von Zusammenhängen und Gedankenverbindungen und wirken vor allem auf der unterbewußten Ebene und auf die Gefühlswelt ein – aber das sei ein andermal betrachtet.

Für die Seele sind schon sehr viel mehr „Nahrungsbestandteile“ erforderlich, damit ein geregeltes Seelenleben möglich wird.
Die Seele wird weniger durch Gedanken, als vielmehr durch Eindrücke gespeist – durch Bilder, Töne, Gefühle, emotionales „Engagement“ – dabei oft Unbestimmtes, das nur „in Gänze“ wahrgenommen wird und sich oft einer „detaillierten Analyse“ entzieht.

Hier sind alle von der heutigen „Wissenschaft“ (noch?) nicht „erklärbaren“ Dinge zu finden, wie Liebe, Zuneigung, Freude, Glücklichsein, Mitgefühl, Zusammengehörigkeit und vieles andere mehr – aber natürlich auch deren „Gegenpole“ – zumindest solange wir uns in der Polarität wähnen.

Wenn wir allerdings erkannt haben, daß diese „Gegenpole“ zusammengehören, daß sie nur gemeinsam ein vollständiges Ganzes bilden und daß stets das „sowohl als auch“ mit dazugehört – und daß wir selbst es sind, die alle diese Eindrücke in uns verursachen – erst dann werden wir in unsere Mitte gelangen und dort auch in Ruhe verweilen können.

Unsere Auren (feinstofflichen Körper) wollen ebenfalls ernährt sein – so ist es für ein ausgeglichenes Leben wichtig, mindestens 12mal am Tage einen anderen Menschen liebevoll zu umfangen und sanft zu drücken, so daß die Auren beider einander bis ins Einzelne durchdringen und in Schwingung versetzen können.

Ein Handschlag zur Begrüßung ist eben auch ein Schlag und keine besonders freundliche Geste – zwar immernoch besser als gar keine Annäherung an andere Menschen, aber eben nur ein „Abklatsch“.
Wie schön menschlich war es doch, als es noch üblich war, zur Begrüßung noch den Handrücken einer Dame zärtlich an seine Lippen zu drücken…
Und man mit den „Herren der Schöpfung“ nicht nur den offenen Händedruck pflegte, sondern auch gleichzeitig mit dem anderen Arm die Schulter des anderen umfaßte und sich kurz aber herzlich Brust an Brust aneinanderschmiegte…

Auch der tiefe Augenkontakt – in unserer heutigen Zeit in vielen Berufen (Banker!) zum „professionellen Werkzeug“ verkommen – wird immer weniger gepflegt.
Wie aber soll in einem Gespräch ein gegenseitiges Verständnis und Vertrauen entstehen, wenn nicht nur die Körpersprache („der Körper lügt nie“), sondern auch der regelmäßige Blickkontakt vernachlässigt wird?

All das – freundliche Blicke, Körperkontakt und ehrliche Worte – ist „Balsam für die geschundene Seele“, denn sie ist in der heutigen Gesellenschaft so vielen kalten und abweisenden Eindrücken ausgesetzt, daß die seelische Armut vieler Menschen gar nicht mehr verwundern kann.

Und zuletzt sei auch noch der physische Körper und dessen Ernährung erwähnt. Auch hier hat „die Moderne“ ein tiefes Loch in das Verständnis von gesunder Ernährung gerissen.

Das beginnt mit der Auswahl der Nahrungsbestandteile beim Einkauf.
Denn ob man chemisch verseuchte Magenfüllmittel oder „konventionell“ (d.h. mit vielen chemischen Düngemitteln und Spritzgiften) erzeugte und industriell verarbeitete (und oft um die halbe Welt transportierte) „normgerechte“ Gemüse und Obst im Supermarkt erwirbt – oder ob man auf dem Wochen- bzw. Bauernmarkt oder bei einem ländlichen Hofladen in der Region sich frische, örtlich erzeugte Lebensmittel (welche diese Bezeichnung auch verdienen) holt, ergibt einen Riesenunterschied.
Es kann jede/r gern ausprobieren: von den echten Lebensmitteln wird mengenmäßig nur etwa die Hälfte bis ein Drittel benötigt im Vergleich zum „Industriefraß“.

Denn wir nehmen ja nicht nur die chemische Zusammensetzung, die grobstofflichen Bestandteile der gegessenen und dafür möglichst nur wenig „verarbeiteten“ Nüsse, Früchte, Beeren, Gemüse, Wurzeln und vom „Grünzeug“ auf, die sich ganz natürlich entsprechend der regionale verschiedenen Bodenzusammensetzungen und der örtlichen grobstofflichen Felder recht deutlich voneinander unterscheiden – es kommt eben auch die Schwingungskomponenten dazu – das Feinstoffliche, das die heutige dogmatische „Wissenschaft“ einfach ignoriert oder gar bekämpft.

Bei der Verarbeitung ist es wichtig, möglichst alle verwertbaren Bestandteile der Früchte, Beeren, Gemüse, Grünzeug und Wurzeln zu sich zu nehmen – oft stecken die zur Verarbeitung selbiger in Magen und Darm erforderlichen Enzyme in der Schale oder in den Kernen (Äpfel!) – ohne diese Enzyme können viele sehr wichtige Nährstoffe (Vitamine!) nicht richtig aufgenommen werden und verschwinden dann letztlich in der Kanalisation.

Die schonende Zubereitung (Schneiden mit Keramik-Messern, „schrappen“ statt Schälen, Dünsten statt Kochen, möglichst viel roh essen, die richtigen „Begleitstoffe“ für eine gute Aufnahme im Körper wählen, z.B. Möhren immer mit etwas Fett und Kohlehydraten zusammen essen etc.) ist genauso wichtig wie die Auswahl der Lebensmittel und deren Zusammensetzung zur Mahlzeit.

Kommen wir zum eigentlichen Prozeß.
Das Essen als sozialer Familienvorgang ist enorm wichtig. Es entsteht dabei Gemeinsamkeit, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, ein sanfter, weil „gebremster“ („mit vollem Munde spricht man nicht“) Austausch von Erlebnissen des Tages, kleine „Sorgen“ werden deutlich, weil man aufmerksam miteinander umgeht, und vieles mehr.
Hier findet auch in vielerlei Hinsicht die liebevolle „Erziehung durch Vorbild“ statt.

Dabei ist natürlich volle Aufmerksamkeit in jeder Hinsicht gefragt. „Nebenbei“ laufende Fernseher oder Radios sind völlig kontraproduktiv, ebenso das Lesen von Zeitungen, Zeitschriften oder gar Büchern – nicht wahr, meine Herren? 😉
Ungeteilte Aufmerksamkeit für das, was man da in seinen Körper hineinsteckt, ist sehr sinnvoll.

Zuerst kann ein gemeinsamer herzlicher Dank an alle Wesen, die mitgeholfen haben, dieses schmackhafte Essen auf den Tisch zu bringen, als Einstimmung gesprochen oder gedacht werden – so ein Tischgebet als Danksagung gewöhnt alle Esser daran, sich zu erinnern, daß es reichlicher Bemühungen vieler Wesen – Menschen, Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen, Mutter Erde, Vater Sonne, der grob- und feinstofflichen Felder – bedarf, damit wir uns gesund und reichhaltig ernähren können.

Alle „Gebete-Ablehnern“ seien daran erinnert, daß das „Gebet“ eben nicht nur von „beten“ = „bitten“ kommt, sondern sich auch von „geben“ ableiten läßt – ich gebe meinen Dank an alle, die mitgewirkt haben.
Das „funktioniert“ natürlich nur, wenn ich tatsächlich etwas gebe und nicht für mich etwas „erbettele“ … 😉

Dann ist jeder Bissen klein genug abzubeißen und hinreichend oft zu kauen – solange, bis tatsächlich nur noch ein feingemahlener dünner Brei im Mund ist – erst dann ist zu schlucken – auch wenn das einige Übung erfordert.
Dies ist ein ganz wichtiger Punkt – zum einen wenn man die Aufnahme aller „nützlichen“ Stoffe im Körper gut vorbereiten will, und zum anderen wenn man die Gesamtmenge der Nahrungsaufnahme reduzieren oder gering halten will – gut durchkauen hilft bei beidem.

Anfangs kann man sich dadurch behelfen, daß man nach jedem Abbeißen das Brot oder die Frucht oder das Eßbesteck wieder auf den Teller oder auf das Holzbrettchen ocer auf den Tisch zurücklegt und sich ganz auf das Kauen dieses jeweiligen Bissens konzentriert.
Ja, zur Eingewöhnung kann zu Anfang tatsächlich auch die Anzahl der Kaubewegungen „im Kopf“ mitgezählt werden – es dürfen bis zu 30 sein für jeden Bissen… 😉

Wenn man den ersten Impuls bekommt, daß man satt ist, dann bitte unbedingt aufhören zu essen – es dauert bekanntlich etwa 20 Minuten, bis vom Magen das Signal, daß jetzt Nahrung eingetroffen ist, zum Gehirn gelangt ist – langsames, sorgsames Essen hilft, eine überflüssige Mengen-Aufnahme zu vermeiden.

Und: eine solche bewußte Nahrungsaufnahme verbessert den tatsächlichen Transfer der benötigten Stoffe in den Körper, indem auch die inneren Organe an eine Art „volle-Aufmerksamkeit-Modus“ gewöhnt werden.

Sehr bald wird sichtbar werden, daß die Eßmengen sich verringern, obwohl man sich voll gesättigt fühlt und keinesfalls öfter essen muß als bisher – eher im Gegenteil.
Somit entsteht der finanzielle Freiraum, beim Einkauf der Lebensmittel weniger auf die Menge und mehr auf die Qualität der Lebensmittel zu achten – für viele Menschen ein nicht unwichtiger Faktor.

Diese Hinweise sollen anregen, sich mit den angesprochenen Fragen selbst in Ruhe zu beschäftigen – jeder Mensch wird bei aufmerksamer Herangehensweise für sich weitere Dinge entdecken, die ihm dazu wichtig sind.
Und wie immer:
die Damen bitte ich um Verständnis, wenn hier weitgehend in der „üblichen“ männlichen Form geschrieben wurde – bitte fühlen Sie sich natürlich auch angesprochen – danke. 😉
Luckyhans, 6. September 2015


4 Kommentare

  1. Angela sagt:

    So gute Gedanken – jeder Einzelne – , um mehr Bewusstsein in sein Leben zu bringen!
    Heute ist Montag, der Anfang der Woche ,- ein guter Tag, um vieles daraus zu verinnerlichen und ab jetzt danach zu handeln!
    Danke, Luckyhans!

    LG von Angela

    Gefällt 1 Person

  2. Danke für diesen tollen Beitrag 🙂

    Gefällt mir

  3. thomram sagt:

    @ hennesthecook

    Sei willkommen auf bb,
    und danke für deinen Zuspruch, sag‘ ich ma stellvertretend für Autor Luckyhans!

    Gefällt 1 Person

  4. Ohhhhh danke 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: