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Michael Winkler zu Tianjin

Ich vermute, Michael Winkler vermute richtig.

thom ram, 17.08.2015

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Irgendwie kennen wir das Rezept aus Dresden: Man fliegt einen Luftangriff, wartet, bis die Feuerwehren ausgerückt sind, und fliegt einen zweiten Angriff, um möglichst viele Feuerwehrleute zu erwischen. In Dresden hat man noch einen dritten Angriff geflogen und mit Tieffliegern Nachlese gehalten, doch das Thema ist nicht Dresden mit seinen 650.000 Toten, sondern Tianjin.

Dort gab es zunächst eine kleine Explosion, zu der die Feuerwehr pflichtgemäß ausgerückt ist. Dann gab es eine größere Explosion, die zahlreiche Feuerwehrleute hinweggerafft hat. Vermutlich besonders viele Brandexperten, die an vorderster Front entscheiden, was wie gelöscht werden soll. Und dann kommt das Natriumcyanid ins Spiel. Die Experten hätten gewußt, daß Wasser tabu ist, weil dann Blausäure frei wird. Die waren da aber schon tot oder auf dem Weg ins Krankenhaus. Somit „zündete“ auch der dritte Sprengsatz, das Giftgas. 112 Tote und 95 Vermißte, das ist der augenblickliche Stand der Opferzählung.

Tianjin ist ein Welthafen, in den Lagerhallen werden Güter aus aller Herren Länder aufbewahrt. Da ist es relativ leicht, die hundertfache Menge Natriumcyanid unterzubringen, als behördlich genehmigt ist. Unsere Wahrheitsmedien schieben die Ursache auf den chinesischen Schlendrian und die Korruption im Land. Dem entnehme ich, daß genau das als Ursache auszuschließen ist. Die Präzision des dreifachen Angriffs spricht sehr für Absicht – für böse Absicht.

Michael Winkler

Ganzer Tageskommentar hier.


8 Kommentare

  1. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Ein perfider Anschlag. Frei nach dem Motto: Ich sehe den Anschlag vor lauter Unfällen nicht mehr.

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  2. haunebu7 sagt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. MURAT O. sagt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  5. luckyhans sagt:

    EIn paar illustrierende Informationen zu der Explosions-Katastrophe:





    Wobei gerade ein lang andauerndes Detonations-Ereignis NICHT auf eine Nuklear-Ursache, sondern auf eine chemische Reaktion hinweist.

    Und:
    ob es wohl „Zufall“ war, daß Herr Putin am 12. August um 14.50 Uhr Moskauer Zeit (also wenige Stunden vor der Explosion) eine Sitzung der Ständigen Mitglieder des russischen Sicherheitsrates anberaumt hat?
    http://kremlin.ru/events/president/news/50124
    Dabei ging es um „laufende Fragen der sozial-ökonomischen Tagesordnung. Separat wurde die Situation in Verbindung mit den sich häufenden Fällen von Beschuß der Ortschaften im Donbass und der OSZE-Vertreter von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erörtert. Die Beratungsteilnehmer berührten ebenfalls Fragen, die mit Maßnahmen zur Gegenwirkung der Verbreitung der Gruppierung „Islamischer Staat“ in Verbindung stehen.“

    Am 13. August um 11.15 Uhr folgte dann ein Beleidstelegramm an den chinesischen Staatschef wegen der vielen Opfer der Katastrophe…
    Seit heute ist Putin in Jalta (Krim) und hat dort eine Sitzung des Präsidiums des Staatsrates der RF geleitet, (http://kremlin.ru/events/president/news/50138) – Thema: Entwicklung des Tourismus in der Russischen Föderation. – Außerdem fand heute ein informelles Treffen mit Vertretern der nationalen gesllschaftlichen Vereinigungen der Krim-Republik (!) statt. (http://kremlin.ru/events/president/news/50140/videos)
    „business as usual“?

    Da paßt aber weder die Räuberpistole von den angeblich aktivierten russischen Erdbebenwaffen noch das Märchen von der Verlegung einer 100-Tausend-Mann-Armee an die Westgrenze dazu.
    Das ist Kriegspropaganda von Dümmsten!
    Wie leicht sich doch angeblich „aufgeklärte“ Menschen vom größten Blödsinn beeinflussen lassen…

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  6. Sven Boernsen sagt:

    Der Vergleich Tianjin – Dresden passt in vielerlei Hinsicht. Die Chinesen sollten sich die Bilder von Dresden genau ansehen. Und sie sollen wissen: Alles wieder aufgebaut!

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  7. luckyhans sagt:

    Ergänzend zum Thema „Armee an der Westgrenze“:

    Laut TASS-Mitteilung vom 13. August aus dem russischen Generalstab wird die neuformierte 20. Gardearmee in den Gebieten Woronesh, Orjol, Kursk, Tambow und Lipezk untergebracht. (в Воронежской, Орловской, Курской, Тамбовской и Липецкой областях)
    Bitte selbst nachsehen, wo diese Gebiete sich befinden – in welcher Entfernung von der russischen Westgrenze.

    Der Aufbau dieser Armee befindet sich im Anfangsstadium, bisher ist nur der Befehlshaber ernannt – Generalmajor Sergej Kusowlew (генерал-майор Сергей Кузовлев) sowie sein Stabschef – Generalmajor Igor Krasin (генерал-майор Игорь Красин), Bis zum 1. Dezember soll die 20. Armee neu formiert sein – aus vorhandenen Truppenteilen…
    Quelle: http://vpk.name/news/138397_istochnik_pereformiruemuyu_20yu_armiyu_razvernut_v_pyati_regionah_na_zapade_rossii.html

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  8. luckyhans sagt:

    Und ergänzend zu „Putin in Jalta“ – auf dem o.g. informellen Treffen::

    Tass-Mitteilung vom 17.8.15 (http://tass.ru/politika/2191898) – Präsident Putin ist überzeugt, daß die Schwierigkeiten in der Ukraine ein Ende finden

    „Ich bin überzeugt, daß ungeachtet aller Kompliziertheit des heutigen Zeitabschnitts die Situation in der Ukraine sich auch ausgleichen wird und die Ukraine sich entwickeln wird, positiv entwickeln und abrückt von der beschämenden Praxis, die wir heute beobachten, und zwar der Unterstellung eines ganzen großen europäischen Landes unter Verwaltung von außen, mit Besetzung der Schlüsselpositionen in der Regierung und in den Regionen durch ausländische Staatsbürger.“ — „Ich denke, das ist erniedrigend für das ukrainische Volk.“ —
    „Aber die Ukraine wird auf die Beine kommen und wird sich positiv entwickeln, gemeinsam mit Rußland wird sie ihre Zukunft aufbauen.“
    Im Hinblick auf die etwa 3 Mio Ukrainer (davon viele junge Männer im Einberufungsalter, die Arbeit suchen) in Rußland, die drittstärkste Volksgruppe nach Russen und Tataren, sagte er weiter: „Sie wissen – wir stören sie nicht nur nicht, wir treffen auch Entscheidungen, die einen Aufenthalt der ukrainischen Staatsbürger auf dem Territorium der RF maximal liberalisieren.“ — „Ich denke, daß Russen und Ukrainer sowieso ein gemeinsames Volk sind, wir machen da keinen Unterschied.“

    Nachbemerkung:
    Inwieweit wir als Deutsche einer erniedrigenden „Verwaltung von außen“ unterstehen und Regierungsmitglieder „in Schlüselpositionen“ mit israelischem Zweitpaß haben, darf jeder selbst nachprüfen…

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