bumi bahagia / Glückliche Erde

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Gewaltfrei leben

Eine feine Darlegung zum gewaltfreien Leben soll nicht so einfach in den Tiefen der WP-Kommentare verschwinden, daher möchte ich sie hier, leicht redaktionell bearbeitet, als Artikel hervorholen – vielen Dank an Gabriel aus Bali, dessen Kommentare hier vor allem zitiert werden.
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Gehen wir davon aus, dass Seelen hier inkarnieren, um Polaritaet zu erfahren, dann geht es gar nicht ohne Krankheit, Leid und Schmerz, ohne Gier nach Profit, ohne Lug und Betrug. Jede Seele verwirklicht sich in der Polaritaet auf ihre ganz individuelle Weise und jede Art der Verwirklichung hat ihre Daseinsberechtigung und auch ihren Sinn. Wir koennen allerdings ueber uns selbst hinauswachsen und muessen nicht in alle Ewigkeit in Leid und Schmerz verharren. Bewusstheit ist dazu die Loesung!

Eine wichtige Voraussetzung dazu ist meines Erachtens, damit aufzuhoeren, das, was wir fuer uns selbst gut und richtig finden, anderen Menschen aufdraengen zu wollen.
Wer – als Seele – gerade hier auf Erden ist, um Krankheit und Siechtum zu erleben, findet in der medizinischen Industrie die perfekten Helfer, um leichter zum angepeilten Ziel zu gelangen. Deshalb duerfen wir auch all den verirrten Aerzten, Apothekern und wer sich in diesem weiten Feld noch tummeln mag, dankbar sein. Sie machen einen perfekten Job, fuer all jene, die solche leidvollen Erfahrungen (noch) brauchen.

Alles ist gut wie es ist. Dies zu erkennen und wahrzunehmen ist fuer viele von uns allerdings sehr oft eine Aufgabe, die gar manchen derzeit noch weit ueberfordert…

Wir wachen auf, dessen bin ich mir sicher und wir hoeren allmaehlich auf die scheinbar Boesen zu bekaempfen. Beenden wir jeglichen Widerstand!

Dann kann es endlich auch Frieden geben! 🙂

Solange wir Widerstaende erzeugen, pfluegen wir den Boden fuer neue Konflikte, die uns dem Frieden kaum naeher bringen werden.

Ich weiss, dies ist ein extrem heikles Thema, stecken doch die meisten von uns voller Widerstaende, die aufzugeben wohl das Schwierigste vom Schwierigsten zu sein scheint…

NUR WIDERSTAND erzeugt Schmerz und Leid. Nur wer es schafft, Widerstand aufzugeben, wird frei. Wer es nicht schafft bleibt weiterhin in der blossen Illusion von Freiheit gefangen (und da auch sicher verwahrt).

@ Gab-i:
Nur mal interessehalber: lebst Du tatsächlich das, was Du hier verkündest?
Ich meine, wenn Dir jemand feindlich gegenübertritt: läßt Du Dich dann wirklich widerstandslos umlegen? Das wäre doch die logische Konsequenz…

Ja, eindeutig, aber wir muessen das Schmerz-Spiel nicht bis zum Ende aller Tage spielen. Wir koennen aussteigen, indem wir jegliche Widerstaende aufgeben, denn NUR WIDERSTAND erzeugt Schmerz bzw. macht einen solchen erst moeglich…

Interessant, dass Du daran zweifelst, aber gut nachvollziehbar. Du hast recht, mich widerstandslos umlegen zu lassen, wie Du es nennst, waere die einzig logische Konsequenz, alles andere waere pure Heuchelei, deren Du mich ja offensichtlich verdaechtigst. Wie gesagt, gut nachvollziehbar… 😉

Daher ist meine Antwort “Ja”.

Zu meinem Bedauern allen Zweiflern gegenueber, wie Du einer bist, wird jedoch keiner kommen, der mich umlegen will. Nicht hier in Bali und auch nicht in der Bronx oder in den als “hoechst gefaehrlich” eingestuften Schwarzenvierteln in Detroit, falls ich da wieder einmal hinkommen sollte. Jeder Platz auf diesem Planeten ist fuer mich ein sicherer Platz (und das schon seit langem!). Dies koennten auch alle anderen Menschen genauso sicher erleben, gaeben sie ihre Widerstaende und Feindbilder auf.

Uns/mir tritt nichts feindlich gegenueber, weder Mensch, noch Tier, obwohl ich das auch lange so empfinden wollte. Ob ich irgendetwas und wenn ja, was ich als feindlich wahrzunehmen glaube, liegt allein an meiner persoenlichen Beurteilung und Entscheidung.
“Feind” existiert ausschliesslich in meiner eigenen Illusion und da kann ein solcher verdammt real auftauchen und sich auch einnisten, wie jeder von uns bestens weiss. Aber es ist immer nur eine Illusion, den die Wirklichkeit hat ein ganz anderes Gesicht. Ich habe laengst schon genug von dieser Art lebensqualitaetverringender Illusion und es daher auch schon laengst aufgegeben, neue, stets belastende Feindbilder zu kreieren.

Taucht dennoch etwas auf, dem ich schnell das Etikett “Feind” verpassen koennte, halte ich einen Moment inne – und diesen einen Moment braucht es fuer mich mitunter, wenn auch immer seltener – und ich realisiere, mich bloss in einer Pruefung zu befinden, die ich bestehen kann oder eben nicht. Ob das dann ein Tier ist, von dem ich mich bedroht fuehlen koennte, wie zum Beispiel eine der mindestens drei armdicken und fast 2 Meter langen wildlebenden Kobras, die in unserem eher naturbelassenen, grossen Garten beste Lebensbedingungen vorfinden oder ein Mensch, der sich an mir reiben moechte, macht keinen Unterschied.

In dem Augenblick, in dem ich das Etikett “Feind” in den Muell werfe, mir der unwahrscheinlichen Schoenheit der vor mir aufstehenden Kobra, die ja bloss ihren Nachwuchs oder ihr eigenes Leben beschuetzen will, bewusst werde und die nicht alltaegliche Begegnung mit dem wilden Tier dankbar geniesse, ist der bedrohliche Spuk auch schon wieder vorbei. Was bleibt, ist ein harmonisches, friedliches Gefuehl einer wundervollen Koexistenz, wie es sich manche Menschen bestenfalls und nur im Paradies vorstellen koennen. Dieses Paradies ist jedoch immer schon da, wir muessen es nur erkennen und zulassen und nicht mit “Feindbildkreationen” und anderem “Hoellenzeug” zumuellen, wie es viele von uns so gerne tun.

In Wahrheit leben alle Wesen, also de facto wir alle, in freundschaftlichen – man koennte auch sagen “symbiotischen” – Beziehungen miteinander, einander stets unterstuetzend, auch dann, wenn wir es gar nicht bemerken wollen. Dies gilt fuer den Menschen, fuer Tiere und auch fuer Pflanzen.

In Wahrheit leben wir alle schon laengst im Paradies, auch wenn es nur wenige Menschen erkennen wollen. Es ist fuer jene, die es bereits erkennen an der Zeit, jenen Zeitgenossen, die es noch nicht erkennen wollen zu helfen, dafuer die Augen zu oeffnen.
Wer diese Zusammenhaenge erkennt, wird auch solche Fragen, wie Du sie mir oben gestellt hast, nicht mehr stellen. Er wird vielmehr erkennen, dass ich die uebliche Freund-Feind-Welt bereits hinter mir gelassen habe.
Es war meine eigene Entscheidung, so wie es jedermanns eigene Entscheidung ist, ob und wann dieser wichtige Schritt zur Freiheit vollzogen wird oder eben (noch) nicht…

Irgendwann wird jeder von uns diesen Schritt machen, dessen bin ich mir sicher…

@ Gab-i:
… und deswegen hast Du Dich auch für ein Leben weitab von allen bevorstehenden großen Gefährdungen der kommenden Jahre entschieden?

Deine Frage impliziert, dass Du “all die bevorstehenden grossen Gefaehrdungen der kommenden Jahre” eher in Europa ansiedelst, als z. B. bei uns in Sued-Ost-Asien. Damit koenntest Du richtig liegen. Ich sehe das aehnlich.
Wer die erwaehnten Gefaehrdungen bei Euch doch noch vermieden sehen moechte, sollte sich schleunigst die Frage stellen, was der Einzelne dazu beigetragen hat bzw. immer noch dazu beitraegt, dass es ueberhaupt zu solchen Gefaehrdungen kommen kann.
Wollt Ihr das drohende Geschehen doch noch abwenden, wuerde es allerdings bedingen, dass von jedem Einzelnen auch Verantwortung fuer das, was geschieht uebernommen wird. Davon sehe ich weit und breit wenig.
DAS ist DAS, was wirklich erschreckend ist!

Selbst hier, auf einer Plattform wie es Bumi Bahagia eine ist, wo scheinbar wache Geister vorwiegend aus Mitteleuropa unterwegs sind, sehe ich Schuldzuweisungen nach Aussen schier ohne Ende. Mindestens jeder zweite Beitrag beinhaltet irgendwelche Schuldzuweisungen bzw. verurteilt irgendeine Gruppe, sei diese politisch, religioes oder aus der Wirtschaft.
Solange Ihr es so dermassen liebt, Euch im Taeter-Opfer-Spiel zu engagieren, werdet Ihr auch Taeter und Opfer bleiben. Der militaerisch-industrielle Komplex wird Euch in diesem Spiel helfen, auch der medizinisch-industrielle Komplex, der Komplex der Nahrungsmittelindustrie mit Monsanto und Konsorten im Ruecken ebenfalls. Solange Ihr all die erwaehnten Komplexe finanziert und deren Produkte konsumiert, braucht Ihr Euch keine Entspannung oder gar Frieden erwarten – ausser Ihr glaubt auch, man koenne Frieden herbeibomben, das Weltklima mit in grossen Hoehen verspruehter Chemie retten und Gesundheit mit Giften in der Landwirtschaft und mit Pharma-Krankmachern herbeifuehren und erhalten…

Wer die Verantwortung fuer sein Schicksal bewusst zu tragen bereit ist und endlich aufhoert Verantwortung abzuschieben, wird die Ebene noch rechtzeitig wechseln koennen, wird aufsteigen und die erwaehnten “Gefaehrdungen” weit hinter sich lassen.
Er wird, wann immer die Sache losgeht, genau an dem Ort sein, der ihm den besten Schutz gewaehrt.
Wo auch immer dieser Ort sein mag. Vielleicht in Bali, vielleicht auch in Paraguay, aber vielleicht auch im nahen Worpswede oder in der schoenen Hansestadt Buxtehude…

Bitte, zur Klarstellung: meine Fragen gingen ehrlich dahin, wie es denn mit dem Gewaltverzicht konkret aussehen würde, wenn man in gewisse Entscheidungssituationen kommt.

Und dabei ging es mir keinesfalls um Zweifel an der “Ehrenhaftigkeit” der Umsiedler als vielmehr um die ehrliche Ausarbeitung dieses Themas bis zum vollständigen Verständnis.
Denn das fehlt mir da (leider) immernoch.

Ich fühle also, daß wir für den Frieden mehr tun müssen und daß wir Gewalt mehr ächten sollten – das ist klar. Auch daß jeder da selbst mitmachen muß und sein eigenes Leben umgestalten sollte, steht außer Zweifel.

Nicht nachvollziehen kann ich die Argumentation, daß ein Mensch, der sich innerlich von der Gewalt losgesagt hat, nicht in Situationen kommen kann, in denen er mit Gewalt konfrontiert wird.
Wenn es Gab-i so geht – toll.
Es hat aber durchaus noch so mancher sein karmisches oder Ahnen-Paketchen mit herumzuschleppen, und selbst bei bestem persönlichem Willen wird man bei weiterem Verlauf der Ereignisse, wie sie von JENEN geplant werden, sich kaum davor “retten” können, sich solchen Situationen zu stellen.

Und da ist eben die „moderne“ Gretchen-Frage:
wie hältst du es, lieber Freund, mit der Gewalt, wenn du ihr im Leben begegnest?

Praktisch sozusagen…
Und darauf hätte ich gern eine Antwort…
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Nun, wir wollen doch diese Frage nicht so im Raum stehen lassen, oder?
Wer hat dazu Ideen?
Oder findet ihr die Frage tatsächlich „abseitig“ oder bereits beantwortet?
———————–
Luckyhans, 20.6.2015


63 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Da ich das Gefühl habe, dass das noch nicht überall bekannt sein könnte,
    gebe ich es hier gerne zur Kenntnis:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation
    http://www.gewaltfreie-kommunikation-lernen.de/

    Es gibt fantastische Seminare, aber schon allein das Büchlein von Marschall Rosenberg(und seine Biografie!!) zu lesen, hilft sehr gut weiter….

    Mit fröhlichem Giraffengruß!!

    p.s. wird schon in vielen Schulen und Kindergärten praktiziert….(in modernen Firmen sowieso)

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  2. Dude sagt:

    Immer doch!

    😉

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  3. johannes0702 sagt:

    Hey thomran…..

    ,,,,“Gehen wir davon aus, dass Seelen hier inkarnieren, um Polaritaet zu erfahren, dann geht es gar nicht ohne Krankheit, Leid und Schmerz, ohne Gier nach Profit, ohne Lug und Betrug.

    ………………………………………………………………………………….

    ….so sorry Dear !…..

    ….aber in der Polarität (plus-minus = Bewegung)….gibt es weder Leid, Schmerz….noch Krankheit, Hass, Neid oder Gier…..all` dieses…..wird erst durch die „Dualität“ reell ermöglicht !!!

    …………………………………………………………………………………………………

    bei Bedarf ?……

    ….siehe auch kurz hier:

    https://johannes0702.wordpress.com/2015/04/05/dualitat-versus-polaritat-vorwort/

    bzw.

    https://johannes0702.wordpress.com/2015/04/

    ………………………………………………………………………………………………….

    …und nur zur Info !….Niemand von uns, hat die reine „Wahrheit“ bisher mit Löffeln gefressen…..geschweige denn, auch tatsächlich schon komplett erkannt…..“NIEMAND“ !!!…..macht die Sache indes aber immer wieder erneut sehr spannend….oder ??? … 🙂

    lg johannes

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  4. luckyhans sagt:

    @ johannes:
    … nicht richtig und nicht bis zu Ende gelesen? Der Autor ist Gabriel, der Redakteur Luckyhans – steht alles im Artikel drin… 😉

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  5. Gewaltfrei leben? Ganz einfach, man geht den Ursachen soweit es geht aus dem Weg. Oder man räumt die Ursachen aus dem Weg wenn kein Ausweichen mehr möglich ist. Der Zweck heiligt dann die Mittel. Selbstverteidigung ist ein Lebensgesetz das tief verankert ist. Eine Kalaschnikow scheint mir ein geeignetes Instrument dazu zu sein. Zur Not tuts auch die Mistgabel.

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  6. Angela sagt:

    @Freiweltpresse

    Zitat: „…. Der Zweck heiligt dann die Mittel. Selbstverteidigung ist ein Lebensgesetz das tief verankert ist. „…..

    Ist das wirklich Dein Ernst?
    Dann hätten ja all die großen Erleuchteten, wie Buddha und Jesus umsonst gelehrt.

    Ich finde den Artikel großartig, er deckt sich voll mit meinen Ansichten. Für mich ist die Frage auch wirklich schon beantwortet, denn dem zutiefst Gewaltlosen wird auch kaum Gewalt begegnen. Es muss irgend eine Art Resonanz dazu da sein. Der „Sanftmütige“ ( wie heißt es : “ Ihrer wird das Himmelreich sein…..“ wird sich dann immer zur rechten Zeit am rechten Ort aufhalten.

    LG von Angela

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  7. thomram sagt:

    @ Angela

    Ich heisse dich in bb willkommen, Angela:-)

    Du sagst es. Es ist eine Frage der Resonanz, von was denn sonst. Wer innerlich ausbalanciert und klar ist, wer (auch unbewusst!) in sich keine Aggression trägt, der wird von einem Aggressor schlicht nicht wahrgenommen, oder wenn die Bombe fliegt, ist er eben grad nicht im Dorf – es sei denn, in seinem Lebensplan stehe der Moment als Uebergang ins Drüben geschrieben.

    Kommt einer und sagt. Stop. Warum wurde dann der Jesus gekreuzigt?
    Wurde er eben nicht.

    Warum wurde der Osho dann verhaftet?
    Weil Osho ein sehr sehr weiser Mann war (ich geniesse seine Schriften!), doch war er innerlich nicht komplett aufgeräumt. Ich wage das zu behaupten. Ein Hinweis darauf ist es, dass er sein Publikum auch mal gerne hänselte. Zum Beispiel mit dem Rolls Royce – Theater, aber auch mit Anspielungen auf mögliche Schwächen von Anwesenden.

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  8. Angela sagt:

    Hallo, Thomram, danke für´s Willkommen.

    Zitat „… es sei denn, in seinem Lebensplan stehe der Moment als Uebergang ins Drüben geschrieben…“

    Du sagst es schon: Der Lebensplan, das was sich die Seele mal vorgenommen hat, zu erfahren, ( um daran zu wachsen ) spielt auch noch eine Rolle. Manchmal ist etwas vielleicht auch als Hinweis für andere Menschen gedacht ( Jesus Kreuzestod , falls er denn stattgefunden hat, als Zeichen, dass der Tod überwunden werden kann ?

    Doch wenn dann keine Hingabe erfolgt, ist im Grunde alles vergebens. WAS will denn zurückschlagen? Doch nur der Ego-Verstand, der sich bedroht fühlt.

    Zu Osho: Diese ganze Rolls-Royce Geschichte sollte doch nur den Amerikanern den Spiegel ihrer Konsumsucht vor Augen halten…. Und sie fühlten sich ja auch sehr getroffen! Bingo!

    Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Erleuchtete im Grunde ihre persönliche Eigenart behalten, so war Osho schon als Kind ein Provokateur. Hast Du mal die Autobiographie gelesen?

    LG von A n g e l a

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  9. @Angela,

    wer sagt denn, dass Buddha und Jesus immer recht hatten? Bei den ungeschriebenen Lebensgesetzen bin ich da schon mehr überzeugt. Teilweise auch aus eigener Erfahrung.

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  10. Osho war ein gerissener und belesener Hund. Viele seiner Annekdötchen wurden schon Jahrtausende vorher verzapft. Er schwamm erfolgreich auf einer Welle (Meditation). Sei es ihm posthum gegönnt. Dem alten Schlitzohr.

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  11. gabrielbali sagt:

    Wer sich einbildet mit einer Kalaschnikow neben dem Kopfpolster oder mit der Mistgabel am Fussende des Bettes sicherer zu schlafen, dem sei dies gegoennt. Jeder muss nach seiner eigenen Façon gluecklich werden. Bei mir liegen auch scharfe Messer, Macheten, Sicheln und Aexte griffbereit herum und einer, der mir an den Kragen wollte, brauchte das noetige Werkzeug gar nicht mitbringen. Ich wuerde jedoch nicht im Traum auf die Idee kommen, eines dieser Werkzeuge gegen einen Menschen einzusetzen, unabhaengig davon, in welcher Absicht er bei mir erscheinen mag (auch ein Tier, und moege es noch so bedrohlich wirken, haette diesbezueglich von mir nichts zu befuerchten). Es ist ein wunderbares Gefuehl zu wissen, solche “Verteidigungswerkzeuge” nicht mehr zu brauchen und sich dennoch sicher und komfortabel zu fuehlen. Ich bin sogar davon ueberzeugt, dass sich kein Mensch, und haette er die sicherste und modernste Bewaffnung der Welt zur Verfuegung, sicherer fuehlen koennte, als ich es jeden Tag und jede Nacht genuesslich erlebe.

    Dabei schlafe ich jede Nacht, das ganze Jahr ueber bei weit geoeffneten Fenstern, die keinerlei Barriere darstellen. Weder fuer Maeuse und Ratten, noch fuer Schlangen, noch fuer zweibeinige Diebe oder gar fuer potenzielle und vielleicht sogar kaltbluetige Moerder. Die Letzteren wuerden sich maechtig wundern, wie schnell sich ihr Blut in meiner Anwesenheit erwaermen wuerde, denn dann haetten sie in ihren Absichten auch maechtig Probleme… 😉

    Angela hat das passende Wort ins Spiel gebracht. Sanftmut. Der Begriff Sanftmut drueckt fuer mich DAS bestens aus, worum es bei unserem Thema in Wahrheit geht. Zumindest aus meiner Sicht. Solange Menschen “Gewaltfreiheit” (was als Begriff gut klingen mag, jedoch heimtueckisch ist!) anstreben, verbinden sie sich bereits mit dem Aspekt der Gewalt, was kein Drama darstellt, aber Frieden fuer alle Beteiligten schwer moeglich macht. Deshalb finde ich auch den Titel dieses Strangs wenig gluecklich gewaehlt. Wer Frieden erschaffen will und in Sicherheit leben, waere gut beraten, sich von Kalaschnikows und Mistgabeln als Notwehrwaffen zu verabschieden, aber auch von Konzepten, die die scheinbar so harmlose Bezeichnung “gewaltfrei” tragen. Auch hier gilt einmal mehr, wir sollten mehr und mehr das benennen und fokussieren, was wir erreichen wollen und immer seltener dessen Gegenteil!

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  12. gabrielbali sagt:

    Zitat: „Wer sagt denn, dass Buddha und Jesus immer recht hatten? “

    Wer sagt denn, dass es immer um Rechthaberei gehen muss? 😉

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  13. gabrielbali sagt:

    Zitat: “Ich fühle also, daß wir für den Frieden mehr tun müssen und daß wir Gewalt mehr ächten sollten – das ist klar.”

    Dass wir fuer den Frieden mehr tun muessen kann man durchaus so sehen, da bin ich eventuell noch beim Autor. Jemanden zu ächten setzt jedoch voraus, dass ich ihn verurteile. Da teilen sich bereits die Geister. Deshalb ist das mit dem “Aechten” fuer mich noch lange nicht “klar”, im Gegenteil sogar!

    Was, wenn ich gar keine Lust habe, jemanden zu verurteilen? Was, wenn ich erkannt habe, dass ich schon viel zu oft danebengegriffen habe, wenn ich mir anmassen wollte, ein Urteil ueber Jemanden oder ueber eine Tat zu faellen?

    Ich glaube, dass sich der Autor hier auf duennes Eis begibt, wenn er behauptet “ächten, das ist klar”.

    Ich sehe auch die Vorgangsweise, jemanden zu verurteilen und zu ächten, als einen Akt der Gewalt an und deshalb wundert es mich, diese Aussage hier bei diesem Thema ueberhaupt zu finden.

    Waere ich gefragt worden, haette ich kaum jemals eingewilligt, meine Darstellungen unter dem Titel “Gewaltfrei leben” einzuordnen, denn da gehoeren sie gar nicht hin. Meine Lebensanschauung hat mit “Gewaltfreiheit” herzlich wenig zu tun, denn sie liegt jenseits des Begriffes von “Gewalt” – auch wenn der Begriff gutmeinend verneint werden sollte, es bleibt “Gewalt”.

    Meine Lebensanschauung ist friedlich, sanftmuetig, wenn man so will, verstaendnis- und liebevoll, demuetig und dankbar, auch wenn ich vielfach noch ueben muss und das auch will, aber “gewaltfrei” geht weit an dem vorbei, was mir im Leben wichtig ist…

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  14. thomram sagt:

    @ Freiepresse

    Obschon völlig unwichtig für den Kosmos: Ich liebe liebenswürdige Schlitzohren. (Welch idiotische Aussage, hahaha. Ich verzeihe mir)
    Zweie meiner bewährten Arbeiter, mit beiden bin ich auf bestem Fuss, wenn wir zusammen zu dritt eine Flasch Bier aus einem Schnapsgläschen trinken, haben wir so gut wie immer sowadd von zu lachen über unsere Einfalt. Wahr!
    Sie sind glücklich, dass einer, den sie (ernsthaft!) bos besar (Boss gross) nennen, ganz offenkundig auf Augenhöhe und keinen Senti (Centimeter) höher ist, und ich bin glücklich über ihre Bodenständigkeit und über ihren Humor. Die beiden versuchen, wenn sie mal wieder für mich arbeiten, mit allen Tricks noch was rauszuschlagen. Da ist noch ne Antenne in der Ecke / Bos, du hast ja zwei Schaufeln, brauchst du wirklich zweie / Bos, dieses 4 Zoll Rohr ist ja nicht mehr neu, das ist nicht gut für dich. Einfach köstlich, Schlitzöhrchen.

    Und genau so geht es mir mit dem Osho. Ich mag seinen Witz, auch wenn er gelegentlich anzüglich daherkommt.

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  15. Angela sagt:

    @gabrielbali

    Vielleicht wäre die passende Überschrift: „FRIEDVOLL LEBEN“.

    Man spürt so richtig, dass Du einen Platz , verbunden mit einer dementsprechenden inneren Frieden gefunden hast,, wo Du Dich mit dem Leben eins fühlst, und die Freude kommt aus Dir selbst.-

    Eigentlich kann man sich einen solchen Platz überall erschaffen, in großen Städten ist es vielleicht etwas schwieriger. In Frieden zu sein mit dem , was man fühlt und tut, Freude zu empfinden, wird einen mächtigen „Schutz“ aufbauen, da bin ich sicher.

    Ich denke auch, dass unser wahrer Feind nur unsere eigene Wahrnehmung ist. Das Ego schafft einen Feind, gegen den man kämpfen, sich wehren muss. Und dabei sitzt der nur im eigenen Verstand, dem veränderten Ego.

    Und ist es nicht so, dass man das, was man fürchtet, geradezu anzieht? Es entsteht eine Aura des Verdachts, des Misstrauens und zieht die Menschen an, die „verdächtig“ sind. Genau das, was man verhindern möchte, zieht man an ….

    Wir hatten ein paar Jahre lang eine Hütte auf einem Berg, ganz einsam gelegen, das nächste Dorf 20 Minuten entfernt. Ich gebe zu, zuerst war es eine Überwindung, dort allein zu übernachten ( ich habe es damals als „Mutprobe“ gesehen ) , – aber das Vertrauen wuchs und später war ich frei von jeglichen Befürchtungen und habe das Leben in der Natur in vollen Zügen genossen.

    LG von Angela

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  16. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Fällt mir grad zu, was irritiert.
    Es irritiert, wie du deine Meinung, deine innere Haltung zelebrierst. Zwischen deinen Zeilen liest der Leser (wurscht ob er es bewusst oder unbewusst wahrnimmt) Schub durch dein Ego.

    Um zu überprüfen, ob das stimmt, rege ich an, dass du das, was du an Lebensweisheit äusserst, so hinterfragst:
    Hätte Siannee (bitte verzeih allfälligen Rechtschreibefehler) das so gesagt? Hätte er es überhaupt gesagt? Was hätte er in diesem Zusammenhange gesagt?

    Mir hilft die Methode. Beileibe wende ich sie nicht immer an. Meist senfe ich so, wie es mir grad raufkommt. Wenn mir eine Sache aber enorm wichtig ist, dann frage ich mich: Wie würde Joshua, wie würde Ahastar, wie würde das weisest mir vorstellbare Wesen sich zu diesem Thema äussern?

    …und es ist nicht wichtig!
    Wir hatten es in bb neulich. Jeder spreche aus, was er zu sagen hat.
    Es ist Sache des Höreres, was er, der Hörer, damit macht.

    Für Randleser 😉 ein Beispiel:
    Ich sage dir, Randleser: Du bist ein hirnamputiertes Arsch, du schnallst hier so gut wie gar nichts.

    Wenn du nun wütend auf mich wirst, so ist das NICHT meine Verantwortung. Ich habe etwas gesagt. So es Unsinn ist, so kümmert dich das weniger als eine flaumige Feder, welche auf dein Haupt sich senkt…..so du erleuchteter Meister bist (und nicht Randleser, hihi, LoLLoLLoL)

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  17. Nur Trottel sind sanftmütig. Das muss auch einmal gesagt sein. Und das Leben wird nicht vorherbestimmt sondern im materiellen Leben selbstbestimmt. Und dazu gibt es die Hände die ein Werkzeug anfassen können. Und einen Verstand damit er diese benützen kann. Und den Instinkt um sich führen zu lassen. Der sorgt auch manchmal durch Hormoneinwirkung für Berserkerkräfte um die Selbstverteidigung effektiv zu machen. Unter anderem natürlich. Und natürlich auch die Eingebung um Waffen zu schmieden und auch den Traktor zu entwickeln um die Zugochsen abzulösen. Aber von mir aus schwebt weiter auf Wolke 7.

    Ackerbau geht auch nicht mit Sanftmut vor sich. Das Wäschwaschen von Hand auch nicht. Sanftmut ist etwas für Schwächlinge. Für Lebensuntüchtige die von den Anderen leben (schmarotzen) müssen. Für Bürohengste die sich als Handlanger für die Schmarotzer“elite“ hergeben usw. Sie sind schuld daran warum die zweibeinigen Läuse überhand nehmen. Doch nicht die herzhaften Zupacker mit Lebensmut. Die Handwerker und die Bauern. Aber nicht die Dienstleister. Denn die unterstützen die Faulheit der Sanftmütigen.

    Ich verachte zutiefst die Sanftmütigen und Schwätzer und achte die Lebensmutigen die anpacken können. Die auch zur Streitaxt greifen wenn es notwendig ist weil die Sanftmütigen den Faulenzern und Schmarotzern freie Hand geben um die wertvollen Eigenschaften im Menschen zu versklaven. Mit gesalbten Reden wurde noch keinem geholfen. Aber mit einem Glas Wasser das aus dem Brunnen geholt wurde. Und mit einem Schwert um die Schwachen zu schützen. Aber nicht die Sanftmütigen mit ihrem Priestergehabe. Geht endlich zum Teufel ihr Menschenverführer. Dort wo ihr hingehört. Denn wir Wagemutigen wissen uns zu helfen. Dem Mutigen hilft Gott! Denn das ist ein Gesetz der Natur.

    Ihr Priester des Todes. Der Lebensuntüchtigen und der Versklavten woran ihr die Hauptschuld trägt, eure Stunde hat geschlagen. Und komme man mir nicht mit Schuldzuweisung. Wir durchschauen euch sanftmütigen Priester die es faustdick hinter den Ohren haben. Eure Unangreifbarkeit und Heuchelei in Sanftmut gebadet wurde durchschaut. Nehmt den Strick. Sonst werdet ihr im angestauten Hass überrollt. Der natürlich auch krankhaft ist. Genau so wie die sogenannte Sanftmut. Aber ihr habt es tausendmal verdient. Ihr habt den Mut getrennt. In Lebensmut und Sanftmut. Ja, was ist denn das für ein Vergleich? Eure zusammengeschwurbelte Jesuse und Buddhas sind Feigenblätter für perverse Götzendienste. Ich könnte euch Priestergesocks noch Stunden den Spiegel vorhalten. Dann würdet ihr noch weiter von Sanftmut schwafeln. Kotzt euch das nicht selber an?

    In diesem Kommentar wurde absichtlich ein starker Kontrast eingebaut. Mal sehen wie der verdaut wird. Guten Appetit.

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  18. Angela sagt:

    @ Freiweltpresse

    Haha, ich musste lachen, Satire ? ….
    Aber wenn es wirklich so gemeint ist, wie geschrieben, erübrigt sich eigentlich jedes Wort.

    Genau diese Haltung hat unsere Welt dorthin gebracht, wo sie jetzt steht. Gratulation!

    Gruß Angela

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  19. gabrielbali sagt:

    @ Angela

    Ja, „Friedvoll leben“ kommt gut hin. Das Problem ist nur, dass dies den meisten Menschen zu wenig spektakulaer sein duerfte und – das wird jetzt einigen Widerspruch anregen – zu friedvoll und zu wenig Gehalt an Gewalt aufweist. „Gewaltfrei“ ist in Wahrheit bereits ein „gewaltiger“ Begriff, auch wenn das kurze Woertchen „frei“ drangehaengt wird und die wahre Energie des Gesamtbegriffs verschleiert. Aehnlich verhaelt es sich mit dem Begriff „kriegen“, der vor allem in Bayern und in Oesterreich gelaeufig ist. „Wer ‚kriegt‘ das Mass Bier und die Schweinshaxn?“ mag die Bedienung am Oktoberfest fragen und zwei Gaeste moegen sich umgehend ‚bekriegen‘ , weil beide diesselbe Bestellung aufgegeben haben, aber nur eine gebracht wurde.

    Die meisten Menschen suchen in den Medien negative Meldungen, wenn auch unbewusst. Das Positive ist den meisten Lesern zu langweilig. Das wissen die Medienmacher auch und dementsprechend bieten sie auch ihre Inhalte an. Ich wette, dass „Gewaltfrei leben“ auch hier auf BB ein Mehrfaches an Traffic generiert als unser langweiliger Vorschlag „Friedvoll leben“. Da tut sich einfach zu wenig und die Chance einer (selbstverstaendlich nur aus purer Notwehr) durch die Luft fliegenden Mistgabel zu begegnen, ist so gut wie Null (von einer Kalaschnikov will ich gar nicht reden).

    Seit langem entsetzt es mich schon, wie man ein so wichtiges Thema in den irrefuehrenden und ideenlosen Titel „Gewaltfrei kommunizieren“ verpacken kann. Das ist so daneben, wie ein Restaurant es waere, das mit dem Slogan „Bei uns essen Sie giftrei!“ werben wuerde. Das Lokal bliebe leer und kaum jemand wuesste wirklich, weshalb.

    Jetzt, gerade vorhin, kam die Eingebung, ploetzlich, wie aus dem Nichts. Ich werde den Autor dieses Strangs bitten, den Titel hier auf „Fried- und freudvoll leben“, zu aendern, denn dieser Titel deckt alles ab, worauf es ankommt und laesst den Gewaltbegriff elegant draussen. Mal sehen, ob er sich von der Gewalt weglocken laesst. Vielleicht ist er so frei? 🙂

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  20. Gewaltig ist das Werk des Schöpfers der seinen Geschöpfen den Mut gegeben hat die Spreu vom Weizen zu trennen. Und ich schreibe hier nicht von Vergewaltigung und nicht von Gewaltausübung im Sinne der Unterwerfung. Verdreht nur weiter ihr Priester. Um friedvoll zu leben braucht es immer zwei dazu. Und wenn der Eine den anderen aus niedrigen Gründen unterdrücken will, so wie es heute und eigentlich schon seit Urzeiten geschieht und immer nur ein paar beherzte Versuche von rechten Menschen sich ein paar freie Zeiten erlauben konnten. Weil die Schlappschwänze und Sanftmütigen es zuliessen. Ich selbst habe noch keinen todgeschlagen oder gemeuchelt. Aber ich würde jedem den Schädel spalten der jemand aus meiner Familie etwas zuleide tun will. Meine Nachbarn in Südamerika wissen dies und es herrscht Friede. Wenn ich bei der Selbstverteidigung draufgehe habe ich Pech gehabt. Aber gewiss nicht mit Hass im Herzen. Denn ich habe meine Pflicht als Familienvater erfüllt.

    In den Familienlandsitzen sehe ich noch Hoffnung aufblitzen bis sie halt von den Sanftmütigen beneidet werden die dann ihre Kettenhunde loslassen. Aber immer schön im Hintergrund bleiben. Was heute fehlt sind starke Frauen und Männer. Und das in jeder Hinsicht. Friedlich lebende tatkräftige und mitfühlende Wesen die ihr individuelles Lebensgefühl ausleben. Die sich nicht von den Sanftmütigen einlullen lassen sondern sehr wachsam sind. Deren Bodenständigkeit dafür sorgt, dass man ihnen kein X für ein U vormachen kann. Geradeheraus. Die Vorleben anstatt zu moralisieren. Die zuerst säen anstatt auf die Früchte der anderen zu warten. Die auf das Dach steigen um das Loch zu flicken. Die keine Kirchen bauen wo daneben die Ausgestossenen hocken, sondern Getreidespeicher für die Allgemeinheit aufstellen. Die nicht spekulieren sondern geben. Denn ein Obstbaum wirft genug ab. Ein Teil für ihn und zwei Teile für die Gemeinde. Die stellt dann ihm Teile zur Verfügung die er eben nicht schaffen kann. Arbeitsteilung ohne zu zählen.

    Gewaltfrei leben? Wie kann man sich dies vorstellen wenn man selber nichts dazu tun will. Wenn überall nur Betrug und Lüge herrscht. Wenn die Sanftmütigen zusehen wie alles ringsum zugrunde geht und andere die Drecksarbeit machen lassen. Aber dann um Frieden heischen den sie sich nicht verdient haben. Die alles als Lernprozess sehen. Sogar die eigene Schande. Die Karma falsch verstehen und damit drohen und Schuldkomplexe erzeugen. Einen rechten Menschen in seiner Not allein zu lassen weil man keine Streitaxt anlangen will die gerade erreichbar ist bringt auch Karma. Ich scheiss auf Karma und den Planetenlehrgang ins Nirwana oder den Dimensionsaufstieg. Ich weiss das Schlechte vom Guten zu trennen. Ich bin ein Alchimist der Realität. Das Gutdenken und das Priestergelalle hat das Unglück über die Menschen gebracht. Versklavte Memmen ist ihr Produkt. Es wird Zeit, dass sich die Starken zusammentun um aufzuräumen. Nicht mit Gewalt sondern mit Aussortieren. Die Spreu vom Weizen trennen. Da wartet ein ganz Stück Arbeit für die Aufrechten. Aber geht es klug an und bleibt im Untergrund bis das gewollte Chaos da ist. Und dann legte die Sanftmütigen in Ketten. Bildlich gesehen. Oder was will man mir jetzt unterstellen?

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  21. Petra von Haldem sagt:

    Toll, alles hier, möönsch Leute, Ihr seits wahr und haftig und erfreut mein Herz………..

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  22. luckyhans sagt:

    @ Gab-i:
    Deine Bitte ist erhört, allerdings wird das ein neuer Artikel werden. Denn hier ging es und geht es explizit um die Auseinandersetzung mit der Gewalt – mit der täglichen Gewalt, die sehr viele von uns noch praktizieren.
    Und da freut es mich, daß hier keine seichte Einheitssoße verschüttet wird, sondern klar und deutlich die unterschiedlichen Lebensansätze auftauchen – allen dafür Dank.

    Genauso wie weder Du, Gab-i, noch FWP-Steinchen für mich eine schlüssige Antwort auf die moderne Gretchen-Frage gegeben haben.

    Du sagst: „mir wird Gewalt einfach nicht begegnen, da ich sie nicht denke“ – und ich glaube Dir, daß dies nicht einfach Ignoranz ist, sondern Überzeugung – wie schon gesagt, wenn es bei Dir „funktioniert“, dann sei glücklich, und ich freue mich mit Dir.

    Steinchen dagegen ist kämpferisch, was zwar in der jetzigen Gesellschaft an vielen Stellen sinnvoll ist, wenn man etwas bewegen will, aber auf Dauer auch nicht zu einem neuen Zusammenleben führen kann – KEIN Zweck heiligt KEIN Mittel – aus Blut kann keine neue Welt erwachsen, das haben alle „Klasseenkämpfer“ der Vergangenheit bewiesen.
    Obwohl ohne Widerstand sich auch nichts ändern wird – aber es muß der von innen kommende sein, der nicht auf Äußerlichkeiten gründet, sondern auf einer veränderten inneren Einstellung.

    Das Thema „Fried- und freudvoll leben“ wird uns wohl noch einige Male hier beschäftigen, denn es hat sehr viele Aspekte…

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  23. gabrielbali sagt:

    Zitat (Auszug):

    “Nur Trottel sind sanftmütig. Sanftmut ist etwas für Schwächlinge. Für Lebensuntüchtige die von den Anderen leben (schmarotzen) müssen. Geht endlich zum Teufel ihr Menschenverführer. Dort wo ihr hingehört.

    Ihr Priester des Todes. Der Lebensuntüchtigen und der Versklavten woran ihr die Hauptschuld trägt, eure Stunde hat geschlagen. Und komme man mir nicht mit Schuldzuweisung. Wir durchschauen euch sanftmütigen Priester die es faustdick hinter den Ohren haben. Eure Unangreifbarkeit und Heuchelei in Sanftmut gebadet wurde durchschaut. Nehmt den Strick. Sonst werdet ihr im angestauten Hass überrollt.

    Ich könnte euch Priestergesocks noch Stunden den Spiegel vorhalten. Dann würdet ihr noch weiter von Sanftmut schwafeln. Kotzt euch das nicht selber an?

    In diesem Kommentar wurde absichtlich ein starker Kontrast eingebaut. Mal sehen wie der verdaut wird. Guten Appetit.”

    Ein tiefer, lehrreicher Blick in eine verletzte und verwirrte Seele wird da moeglich. Ich fuehle mit dieser verirrten Seele. Ja, und wenn ich schon zum Priester befoerdert werde, dann bete ich auch gleich fuer sie…

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  24. gabrielbali sagt:

    @ Thomas

    “Es irritiert, wie du deine Meinung, deine innere Haltung zelebrierst.”

    Ja, tatsaechlich? 😉

    Es ist interessant Thom, dass Du nicht bei Dir bleibst und erkennst, dass mein Zelebrieren vor allem DICH zu irritieren scheint. Oder weshalb schreibst Du im Namen “der Leser”, die da irgendetwas “bewusst oder unbewusst wahrnehmen” koennten? Haben “Leser” Dich dazu aufgefordert?

    Zeane hat mich haeufig gescholten, weil ich frueher auch die Art hatte, mich immer wieder hinter Anderen zu verstecken, zu deren Sprachrohr ich mich unaufgefordert machen wollte. Ja, und es hat eine zeitlang gedauert, bis ich den Mut entwickelte, zu meiner eigenen Meinung zu stehen, ohne mir irgendjemandes zu Hilfe zu holen.

    Damit waeren wir auch schon bei Deinem wohlgemeinten Rat, lieber Thomas, den ich in gewissen Situationen gut und passend finde und fuer den ich schon mal „Danke“ sage. Nur, “fuer gewisse Situationen” schreibe ich deshalb, da ich genau das Gegenteil von dem lernen will und das deshalb auch uebe. Ich uebe, selbst zu formulieren, meine eigene Meinung auszudruecken und dazu auch voll und ganz zu stehen, unabhaengig davon, ob ein weises Vorbild von mir wie Zeane oder Joshua das auch so gesagt haetten. Ja, und trete ich doch in eines der stets in der Naehe befindlichen Fettnaepfchen, dann halte ich auch den Kopf dafuer hin, schaeme mich vielleicht sogar und trachte, es im Rahmen der Moeglichkeiten zu korrigieren.

    Ich denke auch, dass dies ratsam ist, sonst koennte “man” schnell zu einer Kopie irgendeines Idols werden. Ich zumindest.

    Uebrigens, mit dem Zelebrieren hast Du voellig recht, lieber Thom. Ich liebe es zu zelebrieren. Ob es das bewusste Kochen ist oder die Einnahme der zelebriert zubereiteten Nahrung, eine Ausfahrt mit meinem schoenen Motorrad oder der Ritt auf einer herrlichen, langen Welle. Manchesmal ist mir sogar danach, den simplen Vorgang des Bezahlens an einer Supermarktkasse zu zelebrieren, was den Mitarbeitern, die da taetig sind, meist auch grossen Spass und Freude macht.

    Ich erinnere mich noch an meine Zeit in NYC. Da lebte ich dann doch eine zeitlang gegen meine sonstige Regel, (aus Fitnessgruenden) niemals einen Fahrstuhl zu benuetzen – was, meine Zeit in NYC betreffend, gut nachvollziehbar sein duerfte. Lag mein Apartement in Manhattan doch immerhin in der via Treppenhaus und per pedes nur muehsam erreichbaren 37. Etage. Morgens, wenn ich den grossen Fahrstuhl betrat, um nach unten zu fahren, waren da meist schon 15 bis 20 ernsthaft wirkende Leute, die fast ausnahmslos frustriert und lustlos in den Fahrstuhlboden starrten und – groesstenteils – sich ganz offensichtlich auch beengt und unwohl fuehlten. Bevor ich mich in die Menge quetschte, hielt ich im Eingang zum Fahrstuhl jeden Morgen einen kurzen Augenblick inne, verbeugte mich leicht und sagte mit einem freundlichen Laecheln bloss “Good morning, how are you?”. Auch da zelebrierte ich und die Menschen im Fahrstuhl wurden dadurch zumindest fuer ein paar Momente aus ihrer allmorgendlichen Lethargie gerissen, was dem einen oder anderen vielleicht sogar gut getan haben mag.

    Veraergerung habe ich nie bemerkt, aber Verwunderung und grosses Erstaunen war allgegenwaertig.

    Ich denke, unsere Welt wuerde anders aussehen, waeren mehr Menschen bereit, statt nur zu tun, etwas mehr zu zelebrieren, auch wenn es den einen oder anderen Blockwart ganz gehoerig irritieren mag… 🙂 🙂 🙂

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  25. Priesterdenken benützt nicht immer einen Talar. Sie sind in allen Ecken und Enden anzutreffen. Jeder Bankster ist ein Priester. Jeder Politiker ist ein Priester. Ja, die Verwirrung ist allenhalben. Ich gebe ihr den Sargnagel. Viele fühlen, dass ich recht habe aber getrauen sich nicht aus ihren Mauselöchern. Es könnte ja Kritik hageln.

    Mein Denken ist einfach und naturgemäss. Mein einzigster Gott ist der, den ich im Innern fühlen kann. Da gibt es auch keine Halbgötter. Kein Jesus und kein Buddha. Und auch kein Weiser aus dem Morgenland oder Wüstensand. Da gibt es keine Denkschranken und keine philosophische Zwergentheorien. Da wird nichts übernommen was mir nicht beweisbar ist. Ich mache keinen Schlammpfuhl aus meinem Herz. Mich bremst nichts in meiner kreativen Schöpferkraft. Ausser der Meister im Innern. Haut ab ihr falschen Priester. Verpisst euch!

    Und noch etwas: Die einzigste Methode um friedlich zusammenzuleben ist, dass jeder seinem Tagewerk nachgeht und seinen Nachbarn in Ruhe lässt. Das gilt auch für gewachsene Volksstrukturen. So wie im Kleinen so auch im Grossen.

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  26. Angela sagt:

    Zitat: „….Was heute fehlt sind starke Frauen und Männer. Und das in jeder Hinsicht. Friedlich lebende tatkräftige und mitfühlende Wesen die ihr individuelles Lebensgefühl ausleben. Die sich nicht von den Sanftmütigen einlullen lassen sondern sehr wachsam sind. Deren Bodenständigkeit dafür sorgt, dass man ihnen kein X für ein U vormachen kann. Geradeheraus. Die Vorleben anstatt zu moralisieren. Die zuerst säen anstatt auf die Früchte der anderen zu warten. Die auf das Dach steigen um das Loch zu flicken. Die keine Kirchen bauen wo daneben die Ausgestossenen hocken, sondern Getreidespeicher für die Allgemeinheit aufstellen. Die nicht spekulieren sondern geben. Denn ein Obstbaum wirft genug ab. Ein Teil für ihn und zwei Teile für die Gemeinde. Die stellt dann ihm Teile zur Verfügung die er eben nicht schaffen kann. Arbeitsteilung ohne zu zählen…“

    Vollkommen einverstanden mit diesen Sätzen!

    Irgendwie hast Du – glaube ich – ein völlig verqueres Bild von einem friedfertigen Menschen. Innerer Friede bedeutet meiner Ansicht nach KEINESWEGS, alles mitzumachen, keine Stellung zu beziehen, zu predigen, einzulullen, nichts im Außen zu tun… Es gibt ja auch noch den passiven Widerstand und nicht zu vergessen die Gestaltung des eigenen Lebens nach seinen Anschauungen. Und daran wird man erkennen können, ob der innere Friede echt ist oder nicht.

    Innerer Friede ist ein Seins-Zustand und erwächst aus einem tiefen Vertrauen in die Sinnhaftigkeit allen Lebens. Das hat mit Karma überhaupt nichts zu tun, diese Idee halte ich ohnehin für ein Relikt aus alten Religionen, um die Menschheit zu versklaven. Ebenso wie es die christlichen Kirchen tun.

    Wenn Du schreibst, dass Du die Absicht hast, jedem Menschen, der sich an Dir oder Deiner Familie vergreift „den Schädel spalten “ wirst, beziehst Du diese Möglichkeit schon von vornherein ein, baust also ein Feld von Negativität auf.
    Und was willst Du machen, wenn Dinge geschehen, die nicht auf Kampf hinauslaufen, eine lebensbedrohliche Krankheit, Unfälle, Naturkatastrophen etc. Wem willst Du dann den „Schädel spalten“?
    Und kannst Du all das mitnehmen, was Du verteidigen willst, Deinen Besitz z.B. ? Eines Tages wirst Du sterben und wo ist dann der Feind?

    Die Welt ist wirklich in einem chaotischen Zustand, ganz unbestritten ! Und Menschen, die einen anderen, verantwortungsvollen Lebensweg gehen, beherzt anpacken, haben meine volle Hochachtung.

    Dieser Hass und diese Wut, die aus Deinen Zeilen spricht, ist in meinen Augen das eigentlich Erschreckende. Es ist die Haltung des Aug-um Auge, Zahn um Zahn- Denkens, die uns meiner Ansicht nach erst zur jetzigen Situation auf der Erde gebracht hat. Und es ist voller Verurteilung eines Teils Deiner Mitmenschen, auch wenn Du es sicher überspitzt ausgedrückt hast.

    Friedvolle Menschen sind in meinen Augen keine „Schmarotzer“, warum auch? Man kann bei allem, was man tut, friedvoll sein, nicht nur auf dem Acker oder bei handwerklichen Arbeiten und außerdem bringen sie eine neue Qualität in das Miteinander der Menschheit, die Qualität der Liebe.

    Und ist das nicht etwas, was am meisten fehlt auf dieser Erde ?

    LG von A n g e l a

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  27. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Den Rat nehme ich leicht zurück.
    Dass ich es bin, der sich irritieren lässt, ist nicht zu bestreiten.
    Hält mir grad einer die Machete ann Hals. Ich bin irritiert.
    Seine Handlung ist irrelevant.
    So siehst du das, richtig?

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  28. Ich kann keinen Besitz mitnehmen. Aber ich kann das Leben meiner Nachkommen erleichtern. Das ist eine tiefe, innere Befriedigung die nichts materielles an sich hat. Und was hinterlässt die heutige Gesellschaft ihren Nachkommen? Krankheit kann man wohl bekämpfen. Wie alles Schlechte. Ich bin mitten drin im Kampf. Da gibt es zwei Möglichkeiten dazu: 1. Ich wechsle das Milieu und erhöhe meine Lebensenergie . 2. Ich schlage den Bazillen die Köpfe ab. Am Besten man benützt beide Methoden

    Wenn man das Negative nicht sieht oder nicht sehen will. Was soll man davon halten? Eben! Wenn man dem Negativen freie Hand lässt, aus welchem Grund auch immer, was soll man davon halten? Eben! Ohne Energie in das Richtige und Gute hineinzulegen, wie soll man da etwas erreichen? Eben! In meinem Fall ist das emotionale Energie. Liebesenergie wird genug geheuchelt.

    Und was ist das Richtige und das Gute? In der Herzgrube wird man fündig.

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  29. Hat dies auf freiweltpresse rebloggt und kommentierte:
    Kommentarspalte beachten. Wie immer, gut und böse bunt gemischt. Man sollte die faulen Äpfel aus dem Korb aussortieren. Sonst stecken sie die Gesunden an.

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  30. Vollidiot sagt:

    Sisch immer wieder erschdaunlich wie friedfertische Mensche verbal übergriffisch werde.
    Babbele von Friede un vom Negadive und vergreife sich abber im Don.
    Auch da lieschd noch e weide Wech vor de Leud.
    Nach Hans könnde des die sei, die im Kernhaus afange middm faule.
    Jetzd hald isch mei Maul, sonsd kriggisch eine aufd Gosch nauf.

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  31. Vollidiot sagt:

    Albert Schweitzer ist jetzt 50 Jahre tot.
    Seine „Ehrfurcht vor dem Leben“ wäre ja mal ein Anfang.

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  32. gabrielbali sagt:

    „Es geht auch um die Ehrfurcht vor dem Leben der Feinde!“ (Albert Schweitzer)

    Muss man dem noch etwas hinzufuegen?

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  33. Ehrfurcht vor dem Leben der Feinde? Und wenn diese Feine keine Ehrfurcht vor ihren Feinden kennen. Was dann? Das ist mir zu flach gedacht. Damit kann mich niemand beeindrucken. Respekt vor dem Feind ist mir da schon geläufiger. Und die menschliche Behandlung von Kriegsgefangenen auch. Aber ansonsten halte ich mir das Ungeziefer ferne. Denn nur schlecht und niedrig denkende Feinde greifen an. Ehrfürchtige Menschen denken nicht an Angriffskrieg aber an Verteidigung. Ich bitte, mich nicht mit Naivitäten vollzumüllen.

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  34. Vollidiot sagt:

    Ich kann doch einem Feind mit Ehrfurcht vor dem Leben gegenübertreten und dann die Machete über der Nasenwurzel nicht mehr spüren – aus Ehrfurcht.
    Oder aus Ehrfurcht vor dem Leben ihm ins Gemächt treten und er die Machete fallen läßt und ein Klagelied intoniert.
    Danach in gewaltfreier Kommunikationstechnik erkläre was Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet.
    Danach der Test: hebt er die Machete auf oder läßt er sie liegen.
    Und wenn er sie liegen läßt, bitte bedenken, daß der Grund dafür in einer temporären Bückproblematik begründet sein könnte.
    Darum nehme ich den Hinweis von Gaba „Muss man dem noch etwas hinzufuegen?“ als Aufforderung konkret zu denken und Handlungsfolgen zu generieren um mehrere Handlungsoptionen für spezielle Situationen zu haben.
    Nicht nur eine, denn die könnte dem Schweitzerschen Spruch nicht dienlich sein.

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  35. Noch etwas weil viele meinen ich hätte durch das Wildgansprinzip einen Heiligenschein. Dem ist nicht so. Ich bin Realistiker. Und noch etwas wichtiges: Um ein friedliches und gerechtes Miteinander auszuleben muss man sämtliche Geld- und Tauschsysteme abschaffen. Es geht nicht nur mit dem an den Symptomen herumzumurksen. Das Geld muss mit Stumpf und Stiel ausgemerzt werden. Das heisst die Geldwurzel herauszerren und zerstampfen, niederbrennen, einsalzen, dörren und verfaulen lassen. Das sind drastische Worte aber eingängig.

    Ohne Geld und mit Kooperation wird die Welt automatisch friedlich werden. Von kleinem, unbedeutendem Geplänkel abgesehen. Und solange das nicht das Gross der Menschheit kapiert hat braucht man Waffen um sich zu verteidigen. Weil Geld verdirbt bekanntlich den Charakter und steigert die Gier. Ausserdem macht es süchtig und Rücksichtslos. Viele Leser hier haben dies akzeptiert. Aber leider noch nicht begriffen. Sonst würden sie sich mit solchen Nebensächlichkeiten wie gewaltfrei leben usw. nicht abgeben. Und deshalb wird man bei mir auch keine Süssholzgeraspel erwarten können.

    Solange ich noch unter einem Geldsystem leiden muss halte ich mir ein Waffenarsenal. Den Kopf hinhalten überlasse ich den Dummköpfen.

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  36. gabrielbali sagt:

    Interessante Gedanken zum Thema „Notwehr“ – ein Thema, das hier ja auch immer wieder angesprochen wird:

    https://proerde.wordpress.com/2012/07/24/notwehr-und-verhaltnismasigkeit/

    Uebrigens, da ich selbst fuer mich nirgends „Feinde“ im ueblichen Sinn des Begriffs orte, sehe ich auch keinerlei Gruende mich gegen solche zu wehren oder ueberhaupt nur wehrbereit zu sein. Also scheidet fuer mich persoenlich auch Notwehr aus, die ich jedoch jedem zubillige, der meint sie fuer sich beanspruchen zu muessen.

    Sollte mir jemand – aus seiner Sicht – feindlich entgegentreten, dann wird es mir ein Vergnuegen sein, Hirn und Herz dazu zu verwenden, mein Gegenueber davon zu ueberzeugen, dass man ein solches Konzept des (ueblichen?) Gegeneinander spielend leicht in ein Konzept des Miteinander transformieren kann. Die Betonung liegt auf „spielend leicht“!

    Kann sich irgendjemand vorstellen, dass es fuer einen Ganoven mit anfaenglich durchaus schraegen Absichten, richtiggehend spannend sein kann, nicht nur seinen Ganovenstatus binnen weniger Augenblicke loszuwerden, sondern auch noch eingeladen zu werden, gemeinsam eine Win-Win-Situation zu kreieren, deren Umsetzung allen Beteiligten Freude macht und jedem sofort sichtbaren Erfolg ermoeglicht?

    Ich wuerde im Strafvollzug genauso vorgehen. Statt Rache und Vergeltung zu ueben, zuerst einmal die Ursachen ergruenden, weshalb ein Mensch straffaellig geworden ist. Dann wird man schnell draufkommen, dass da immer dasselbe „Strickmuster“ auftaucht und da stets etwas Wichtiges fehlt. Man wird sich vielleicht sogar wundern, wenn man draufkommt, dass das Fehlende gar nichts mit Geld und Besitz zu tun hat. Es hat stets mit fehlender Anerkennung und mangelnder Zuwendung und daraus resultierender Verzweiflung und Frustration zu tun und die schwierige Problematik hat fuer die, die wir Taeter nennen, meist schon am Tag ihrer Geburt begonnen.

    Es ist niemals zu spaet, da nachzureichen. Auch dabei ist selbstverstaendlich Hirn und Herz gefragt. Ich habe vor, mich auf diesem Gebiet noch ganz stark praktisch zu engagieren. Unser aller Ziel sollte sein, Gefaengnisse voellig ueberfluessig zu machen, weil ehemalige Straftaeter sich dann willig und gerne in die Gemeinschaft einfuegen und sich in der Gemeinschaft auch gerne nuetzlich machen werden, wenn man ihnen eine faire Chance dazu gibt. Sei es im Bereich der Kinder- und Altenbetreuung, in der Pflege von Kranken und Rekonvaleszenten oder in der Resozialisierung ehemals Krimineller, wozu sie besonders gut geeignet sind, vorausgesetzt man reicht ihnen das, was die meisten von ihnen noch nie zuvor kennengelernt haben – eine hilfreiche, liebevolle Hand…

    .

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  37. Mit Hirn und Herz kommt man bei den wenigsten Ganoven und Gewalttätern heran. Wenn bei mir einer versucht hätte meine Tageskasse zu klauen hätte ich ihn abgeknallt wie einen Hasen. Da jeder damit rechnen muss ist das etwas ganz natürliches und nichts zum Überdenken.

    Es hilft nur wenn man die Probleme bei der Wurzel packt. Denn die wenigsten Täter sind von zu Hause aus verdorben. Es ist die Ohnmacht wenn man jung ist und noch feiern will. Allerdings nicht auf meine Kosten. Denn die meisten Täter sind angetrunken und angetörnt und versucht einmal mit diesem Gesocks zu reden. Viel Spass dabei. Die schlagen sofort zu. Auch bei alten und wehrlosen Leuten.

    Die fragen nicht ob du ein guter Mensch bist und die rechte Backe hinhältst. Traumtänzerei funktioniert nicht in einer Welt wo Geld regiert mit all seinen negativen und bekannten Folgen. Vielleicht funktioniert das in Indonesien mit seinem Buddhistenschwindel. In Südamerika funktioniert das nicht. Da gibt es zuviel katholisch erzogene Spinner. Jedes Wochenende habe ich in der Gegend herumgeballert. Das spricht sich herum. Überall im Umkreis wurden die kleinen Geschäfte überfallen mit wehrlosen Besitzern weil scharfe Waffen für viele unerschwinglich sind. Und bei Steinschleudern fängt das Gelächter an bevor man zuschlägt. Bei mir wurde es erst gar nicht versucht.

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  38. gabrielbali sagt:

    So uebel einem dabei werden kann, wenn man liest, was Du alles von Dir gibst, aber es ist immerhin ein passendes Abbild von dem, wie viele Menschen gegenwaertig (noch) denken und ticken. Insofern leistest Du mit Deinen Meinungsaeusserungen ebenfalls einen wertvollen Beitrag, zumindest wenn es um eine Bestandsaufnahme geht (die auch wichtig ist!).

    Ja, da wartet wohl noch viel Arbeit auf uns, wollen wir eine friedliche Welt erschaffen, muessen die Leute doch stets da abgeholt werden, wo sie sich gerade befinden. Da sehe ich noch viel Verwirrung im dichten Dschungel der verirrten Gedanken und auch viel, viel Gestruepp, das sich noch in den Weg stellt…

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  39. gabrielbali sagt:

    Paul Watzlawick in einem Vortrag zum Thema “Die Wiege der Missverstaendnisse”.

    “Wer wirklich zu der Einsicht durchbraeche – und ich habe nur zwei Menschen in meinem Leben getroffen, die das scheinbar fertiggebracht haben – dass er selbst der Konstrukteur, der Architekt seiner eigenen Wirklichkeit ist, der wuerde sich durch drei Eigenschaften auszeichnen:

    Er waere vor allem frei, denn wer weiss, dass er seine Wirklichkeit selbst schafft, kann sie jederzeit anders gestalten.

    Zweitens, waere ein solcher Mensch im tiefsten ethischen Sinne verantwortlich bzw. verantwortungsbewusst, denn wer weiss, dass er sich die Wirklichkeit selbst schafft, dem steht die einfache Ausflucht in Sachzwaenge oder die Haltungen anderer Menschen nicht mehr als Ausrede zur Verfuegung.

    Und drittens waere ein solcher Mensch wahrhaftig konziliant, denn wer weiss, dass er sich seine Wirklichkeit selbst schafft, muss mit Fug und Recht dem anderen diesselbe Sache zuschreiben oder ermoeglichen”.

    Watzlawick fuegt dann noch schmunzelnd hinzu “…aber es ist nicht leicht, dort anzukommen”.

    .

    Der Link zum Vortrag https://www.youtube.com/watch?v=MmCRl9DBuxc

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  40. Ich bin der bitternötige Kontrast um den Spiegel vorzuhalten. Natürlich übertreibe ich manchmal um die Emotionen hervorzulocken. Aber das Leben funktioniert halt nicht mit Philosophie und Religion sondern mit Hand anlegen und der nötigen Durchsetzungskraft. Das nennt man Evolution. Wie weit wir mit Buddha und Jesus usw. gekommen sind sehen wir ja in der bitteren Realität. Beten anstatt zu handeln. Die Unterdrücker und Versklaver lachen darüber. Woher kommen denn die Systeme und der ganze Schwindel? Doch von sehr weltlichen Schmarotzern. Gewaltfrei leben? Oben habe ich das einzigste Rezept angegeben um es zu verwirklichen. Gehe deinem Tagewerk nach und belästige nicht deinen Nachbarn. Auch nicht mit Liebesgesülze. Lehre den Menschen lieber wie man Bohnen anpflanzt und einen Nagel gerade einschlägt. Und natürlich eine Kalaschnikow richtig hält. Denn der Schuss kann auch nach hinten losgehen.

    Und wenn einer seine Welt verwirklichen will soll er die Kreise der anderen nicht stören. Ein Handwerker zum Beispiel braucht weniger Land als ein Kleinbauer. Der Watzlawick hat gut reden. Was er Vorträgt führe ich aus. Und ich belästige keinen dabei. Aber lasse mich auch nicht belästigen. Der Staatsmacht weiche ich aus.

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  41. gabrielbali sagt:

    Zitat: „Ich bin der bitternötige Kontrast um den Spiegel vorzuhalten“.

    .
    JA, Du bist „bitternoetig“. Ein wahres Wort, wie treffend.

    Ohne Dich wuesste keiner, was „gut“ ist. Alle waeren allein dem Boesen, dem Verderben ausgeliefert. Buddha und Jesus und all die anderen haben klaeglich versagt, aber – Gott sei dafuer aufrichtig gedankt – gibt es ja Dich. Du bist auch die Gewaehr dafuer, dass Deine Kinder schon in jungen Jahren wissen, wie man eine Kalaschnikow richtig haelt, wie man Naegel gerade und Schaedel ebenso erfolgreich einschlaegt. Oh, sorry, fast haette ich Dich falsch zitiert.Mir faellt gerade ein, Du bevorzugst ja, der Feinde Schaedel zu spalten…

    JA, solche Vorbilder braucht es fuer eine friedliche Welt, von der wir alle traeumen!

    Wieso erkenne ich Idiot das erst jetzt?

    .

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  42. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

    Die Realität ist eben anders gestrickt als die gedachte, wunderschöne und friedliche Welt. Leider denken nicht alle gleich und deshalb ist die Welt eben nicht so friedlich. Ohne Hausputz keine saubere Wohnung. Und das meine ich durchaus wörtlich.

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  43. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
    Leider denken nicht alle gleich und deshalb ist die Welt so verschieden. Ein Hausputz ist ab und zu nötig. Und das meine ich wörtlich.

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  44. gabrielbali sagt:

    Danke, Du bist so guetig. Buddha und Jesus koennten sich ein Beispiel an Dir nehmen…

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  45. johannes0702 sagt:

    „Wer Wind sät…..wird Sturm ernten“ !!!

    ….und damit ist eigentlich, auch schon alles ausgesprochen !!!…..

    …..hatte persönlich schon lange Diskussionen hier, mit Axel Stoll (Stichwort: „Neuschwabenlandtreffen“)…..und war selbst auch dreimal dort !……dreimal „zuviel“, wie sich später dann heraus stellte !!!……

    …..und von Allen und zumeist russischen Forschern…..die für ihn an (Freie Energie) „Skalar-Waffen“ gearbeitet hatten……..haben nur Zwei von Acht überlebt !……woraufhin dieses Projekt, dann auch vollständig aufgegeben wurde…..

    …Er selbst hat dies auch noch begriffen !!!….dass es ein komplett „falscher“ Weg des Widerstandes war !……nur leider auch etwas zu spät….und ist ebenfalls dann Ende Juli letzten Jahres verstorben…….einen solchen körperlichen „Abbau“, innerhalb nur eines Jahres…..habe ich selten zuvor erlebt……

    GEWALT sät Gegengewalt !!!!…..

    …in diesem Sinne !:…….“selig sind die Sanftmütigen“ !!!!!…….und wer anderes sagt, der lügt nicht nur…..sondern verstößt gleichfalls sogar……auch, gegen die „hermetischen Gesetze“……welche nur an Gültigkeit von Nutzen sind……solange man sie nicht einzeln…..sondern in ihrer „Gesamtheit“ betrachtet…..

    …denn splittet man sie in Einzelteil-Aussagen………so läuft man schon wieder fehl……und den Rest an „Ungereimtheiten“ davon…..kann eh` nur ein Jeder für sich selbst entschlüsseln und da heraus filtern !

    …..mit seiner eigenen Intuition…..aber vor allem auch mit dem Herz !!!

    Fazit:

    Ich liebe die „Sanftmütigen“ !!!……denn allein „SIE“, sind die „letzte“ Hoffnung hier auf Erden !!!!

    ….liebe Grüße………johannes

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  46. thomram sagt:

    @ Johannes

    Fällt mir das Black Go ein. Wer es „anzuwenden“ versucht, kriegt, so höre ich, scheisse umgehend das, was er beabsichtigt. Wer Black Goo zu Vernichtungszwecken einzusetzen gedenkt, wird kirr irr oder verreckt. Wer es achtet und seinen gerechten Lebensweg sucht, dem werde Segen zuteil.

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  47. johannes0702 sagt:

    Year thomram…..

    ….gut in Zusammenhang gebracht !!!

    …..die Asiaten, haben in den 60-gern und 70-gern alle Abbau-Quellen dieser „schwarzen Mumpe“ (Black Go), vorsorglich aber auch dauerhaft sicher versiegelt !!!……die hatten wohl schon ihre guten Gründe dafür…. 🙂

    ….lg….Joe

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  48. Seit 20 000 Jahren immer die gleiche Angstmache vor Massnahmen die unumgänglich sind. Das Sklaventum steckt halt tief in den Knochen. Ich schreibe hier nicht von Gewalt sondern von Notwehr. Und wenn es in Gewalt ausartet ist dies halt der Preis der Befreiung. Über die Auswege ohne Gewalt habe ich genug geschrieben. Im Wildgansprinzip ist einer davon. Ich begehe den anderen. Die Dummheit, die Gewohnheit und bodenlose Feigheit und Angst vor einer Änderung lähmt alles. Und deshalb ziehe ich mich in eine Nische zurück. Gehabt euch wohl ihr Sanftmütigen. Macht man weiter so…

    Was hat der Weg der Sanftmut und Liebe bisher gebracht? Atlantis ging unter weil auf die Priester gehört wurde. Das Schmarotzergesindel hat sich kurz eingebuddelt und ist schon wieder am Werkeln. Inkas, Azteken, Sumerer usw. Priester, Priester und nochmals Priester haben Sanftmut gepredigt und Versklavung ausgeübt. Und nicht nur die Geistige.

    Mit Denken und dem hundertsten Affen ist dies nicht zu schaffen. Nach dem Denken muss in der materiellen Welt das Handeln kommen. Da hilft auch kein dämlicher Dimensionsübergang. Man kann nur bis zur Astralwelt gelangen. Ich war schon dort. Dafür ist das Verlassen des Körpers nötig. Aber was danach kommt ist pure Spekulation. Glauben heisst nicht wissen. Dann glaubt mal schon weiter ihr Priester. Hinter euch lacht jemand. Und ich bin über die Dummheit der Menschheit enttäuscht.

    Ähhhem, fast hätte ich es vergessen…Wer sagt denn, dass die hermetischen Gesetze gültig sind. Ein Henoch? Beweist mir diesen ganzen Quark und ich kann euch ernst nehmen. Beweisst es!!! Ich kann so schreiben weil man mich indirekt in den Kommentaren angesprochen hat. Nur von Innen kann die Lösung kommen. Aber nicht von gesammelten Histörchen. Es wird für so manchen Zeit, dass er wirkliches, individuelles Denken in Betracht zieht. Ich allein schaffe es nicht die Gehirne durchzupusten. Befreit euch vor Sanftmütigkeit und werdet Mutig.

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  49. Angela sagt:

    @ Freiweltpresse

    Zitat: „…. Ich schreibe hier nicht von Gewalt sondern von Notwehr. Und wenn es in Gewalt ausartet ist dies halt der Preis der Befreiung…..“

    Jedes Tier wird sich und seine Jungen verteidigen, wenn es angegriffen wird. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang und es gibt viele Menschen, die meinen, dass wir eigentlich auch nurTiere sind.

    Der Ansicht bin ich nicht. Wir haben noch viele Instinkte und Verhaltensweisen aus dem Tierreich, aber eben auch DAS ANDERE, wir haben Bewusstsein, wir sind DER BEOBACHTER, wir sind fähig uns zu verändern und zu transzendieren.

    Auf die Stufe des Tieres zu fallen, wäre in meinen Augen ein Rückschritt in der Evolution.
    Du schreibst:
    Zitat: “ … Was hat der Weg der Sanftmut und Liebe bisher gebracht?“….

    Es gab diesen Weg der Sanftmut und Liebe überhaupt noch nicht im kollektiven menschlichen Leben. Ich denke, es gab Gier, Hass, Wut, Gewinnstreben, Grausamkeit. Und all das wurde manchmal durch schöne Worte heuchlerisch verbrämt. Das ist ein Unterschied.

    Ich frage Dich, was hat dieser Weg der Gewalt, der Revolutionen, des Krieges eigentlich je gebracht? Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und die Spirale schraubt sich immer höher.
    Wo wir heute damit stehen, kann jeder sehen. 5 Minuten vor 12 !

    Du schreibst, Du würdest nicht von „Gewalt“ reden, aber verbal übst Du durchaus Gewalt aus. „Schmarotzer“, Memmen, Trottel, Schwächlinge, abgeknallt wie einen Hasen, zweibeinige Läuse…. haha – es ist schon fast witzig…
    Fühlst Du Dich so angegriffen?

    LG von A n g e l a

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  50. gabrielbali sagt:

    Zitat: “Wir haben noch viele Instinkte und Verhaltensweisen aus dem Tierreich, aber eben auch DAS ANDERE, wir haben Bewusstsein, wir sind DER BEOBACHTER, wir sind fähig uns zu verändern und zu transzendieren.”

    Und vor allem sind wir faehig, Mensch zu werden. Das Potenzial dafuer haben wir schon mit unserem menschlichen Koerper mitbekommen, aber eben nur das Potenzial…
    .

    .
    Ich gehe davon aus, dass wir uns als Seelenwesen ueber die Welt der Mineralien und anschliessend dann ueber das Pflanzen- und Tierreich allmaehlich hochgedient haben. “Mehrere Ewigkeiten” verbrachten wir allein im Mineralienreich und bedienten uns diverser Huellen aus jenem Reich. Ich selbst habe da als Atom in einem Plutonium-Molekuel begonnen, war spaeter dann gar vieles Mineralisches in jenem Riesenreich, war auch mal ein Kieselstein und zuletzt ein Sandkorn unter unzaehligen anderen, an Meeresstraenden anzutreffen, bevor ich als Seele endlich ins Pflanzenreich aufsteigen durfte, wo es weit mehr an Freiheiten als im ziemlich starren Mineralienreich gab. Da startete ich als “Planktoenchen” und beendete meine lange Reise durch das Pflanzenreich eine weitere Ewigkeit spaeter, nach unzaehligen unterschiedlichen Verkoerperungen, als stattliche Birke (ich fuehle mich Birken auch heute noch sehr nahe und stark mit ihnen verbunden).

    Dann ging es auf die naechste Ebene, ins Tierreich, in dem ich zuletzt als Affe meine Erfahrungen in Polaritaet und Dualitaet sammeln durfte – ebenfalls nach unzaehligen Verkoerperungen von der Nacktschnecke ueber den Adler bis zum Zebra. Ich habe das Gefuehl, in dieser ebenfalls langen, laaangen Zeit im Tierreich gab es kein einziges Tier, in dessen Koerper ich nicht eine zeitlang gelebt haette… 😉

    Dann wurde es ganz, ganz spannend. Ich, praeziser gesagt, meine Seele, immer noch neugierig durch Raum und Zeit unterwegs, aber das Reich der Tiere auch schon hinter sich gebracht, schluepfte erstmals in einen menschlichen Koerper. Das war – zumindest beim ersten Mal – unwahrscheinlich komisch. Immer noch bloss auf dem Bewusstseinsstand eines simplen Affen stehend, erlebte sich dieses aeffische Wesen ploetzlich im Koerper eines Menschen, vor dem es, als Affe, kurz davor noch, tief verwurzelte, elementare Aengste hatte.

    Es dauerte geraume Zeit, bis ich mich – immer noch als Affenwesen wahrnehmend – in dem neuen Modell eines menschlichen Koerpers wohlzufuehlen begann. Kratzte ich mich am ganzen Koerper, was ich damals gewohnheitsmaessig staendig tat, auch wenn es gar nicht juckte, dann lachten alle, so wie sie lachten, wenn ich jedes Weibchen und jedes Maennchen in meiner Umgebung nach Laeusen absuchte. Was fuer eine sonderbare neue Welt, diese Welt der Menschen…

    Ja, die Sicht eines Menschen, der noch aus dem Bewusstsein eines Tieres heraus fuehlt und handelt, mag noch von unzaehligen Aengsten und Notwehrprogrammen gepraegt sein. Ein Mensch hat auch nicht “automatisch” menschliche Empfindungen und Qualitaeten, nur weil er einen menschlich aussehenden Koerper besitzt bzw. benuetzt. Wer bis vor kurzem noch als Affe, Kuh oder Ratte inkarniert war, kann auch nach bereits mehreren Inkarnationen als Mensch immer noch Affen, Kuh oder Ratten aehnliches Verhalten an den Tag legen. Es dauert mitunter viele menschliche Verkoerperungen, bis tierische Aengste und daraus verstaendlicherweise resultierendes animalisches Verhalten abgelegt sind und bis Mensch auch tatsaechlich Mensch geworden ist.

    Der Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten bremst die Entwicklung zum Menschen (die eine spirituelle ist!) auf dramatische Weise. Mit dem gegessenen Fleisch wird ja stets auch die Angst mitgegessen, die das Tier erlebte, als es zur Schlachtbank gefuehrt wurde und miterleben musste, wie unmittelbar vor ihm seine Artgenossen durch die Hoelle menschlich verursachten Leids gehen mussten. Das ist Tierqual ersten Ranges!
    Kein Tier wuerde dem Menschen jemals das antun, was wir Menschen den Tieren zumuten. Insofern ist es den Tieren gegenueber hoechst unfair, brutal agierende Menschen mit Tieren zu vergleichen.
    Die Mehrzahl der inkarnierten Menschen scheinen noch auf der Bewusstseinsstufe von Tieren zu sein. Angsterfuellt und vorwiegend instinktgeleitet handelnd, zeigen sie deutlich, wo sie in Wahrheit stehen. Sie sind in ihren menschlichen Huellen vielfach total ueberfordert und daher auch weit davon entfernt, dem Anspruch “der Mensch wurde als Gottes Ebenbild erschaffen” auch nur annaehernd gerecht zu werden. Es dauert Zeit und ausnahmslos viele, viele Erfahrungen in menschlichen Koerpern, bis der Mensch tatsaechlich ein wahrer Mensch geworden ist. Bis dahin ist es nur ein Affe in Menschengestalt, oder eben eine Kuh, eine Ratte oder was auch immer sonst…

    Ich hoffe, diese Erklaerungen helfen dem einen oder anderen besser zu verstehen, weshalb gar viele Menschen immer noch Kalaschnikows fuer ihr persoenliches Sicherheitsgefuehl brauchen oder Mistgabeln oder anderes geeignetes Werkzeug, um einem Gegenueber gegebenenfalls den Schaedel zu spalten.

    Unser liebevolles Verstaendnis fuer all diese Zusammenhaenge, gepaart mit einer gehoerigen Portion an Geduld, kann so manchem Affen, Kuehen und Ratten helfen, sich schneller und besser in menschlichen Huellen zurechtzufinden und Kalaschnikows, zweckentfremdend verwendete Mistgabeln und Co. schneller als das zu entlarven, was sie tatsaechlich sind – voellig ungeeignete Helfer auf dem Weg zu einer friedlichen Welt.

    .

    Zitat: “Auf die Stufe des Tieres zu fallen, wäre in meinen Augen ein Rückschritt in der Evolution.”

    Somit sollte auch klargestellt sein, dass es weder einen “Rueckschritt” noch ein “Stehenbleiben” eines Lebewesens gibt und auch gar nicht geben kann. Jedes Wesen bewegt sich in seiner Entwicklung vorwaerts, das eine langsamer, das andere schneller. Das ist der einzige Unterschied. Glauben wir etwas anderes zu sehen, ist es stets nur eine Illusion ohne jede reale Bedeutung. Das einzig Bestaendige ist die Veraenderung und diese ist somit stets gegeben.

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  51. Ich schreibe für die normal denkenden. Ja, wir haben Bewusstsein, aber wohin hat es uns geführt? Wer sagt denn, dass Tiere nicht reflektieren können und Gefühle haben. Das Bewusstsein setzt sich aus vielen Dingen zusammen. Das Meiste lernt man in der Schule wenn man das Pech hat eine Sklavenschule zu besuchen und dabei das Bewusstsein in die Ecke stellt und nachäfft. Das ist doch tierisch, oder nicht? Stärke und Mut und individuelles Denken ist Lebenskraft mit Bewusstsein gepaart. Und dann die Zurückgebliebenen unterstützen und den schwachen Helfen. Auch das ist ein Teil des bewussten und geraden Menschen.

    Und noch etwas, in meiner Philosophie kommt der Mensch nicht von Unten und dient sich von dem Einzeller hoch. Der Mensch war schon immer da. Er inkarniert sich und hat schon alle Stufen des Bewusstseins erreicht. Er braucht keine Schule, er muss sich einleben. Das ist der Unterschied. Bereitet ihm das entsprechende Umfeld und er wird gut. Das Milieu macht es, denn der Mensch ist von zu Hause aus gut. Das Milieu muss rein sein. Das geht mit Vorleben. Und deshalb schreibe ich immer wieder: Ändert die Systeme! Geld weg! Kontrolle und Manipulation weg. Es geht also durchaus auch ohne Gewalt. Vorerst im Kleinen. Dazu muss man Autarkie erreichen. Ich habe es kurz oben erwähnt. (Familienlandsitze). Das ist es ja was wir hier erreichen wollen. Aber Sanftmut baut keine Häuser. Dazu braucht man Muskeln. Immer noch! Wenn man auch in Zukunft Häuser wachsen lassen kann. (3 D-Druck). Im Geiste des Menschen ist dies schon immer vorhanden gewesen. Er braucht sich nur daran erinnern. Das Bewusstsein ist da! Es braucht nicht zu wachsen. Es braucht nur richtig zu handeln.

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  52. Angela sagt:

    @ Freiweltpresse!

    Eigentlich wollte ich zu diesem Thema gar nichts mehr schreiben, aber einige Sätze haben mich dann doch herausgefordert.

    Zitat: “ .. Ich schreibe für die normal denkenden. Ja, wir haben Bewusstsein, aber wohin hat es uns geführt?“…

    Es ist wohl eher die Unbewusstheit in Menschen und Völkern, die uns dahin geführt hat, wo wir heute stehen.

    Zitat: „… Stärke und Mut und individuelles Denken ist Lebenskraft mit Bewusstsein gepaart. Und dann die Zurückgebliebenen unterstützen und den schwachen Helfen. Auch das ist ein Teil des bewussten und geraden Menschen…“

    Damit bin ich völlig einverstanden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du unter Sanftmut, – ich bevorzuge den Begriff „Friedvoll sein“ etwas ganz anderes verstehst, als ich zum Beispiel.

    ….“Mut ohne Gewaltsamkeit, Stärke ohne Härte, Liebe ohne Zorn. Sie ist liebevolle Kraft im Krieg, freundliches Verzeihen, Geduld und Nachsicht. Sanftmut ist von Liebe und Mitleid begleitet, ist rein und großzügig. Auch hier sehen wir: jede Tugend wird begleitet, geht einher mit einem Gefolge von zahllosen anderen positiven, geläuterten Qualitäten…..“ & „… Sanftmut ist die Frucht von überwundenem Zorn, Friede und Ruhe nach der Schlacht (des Lebens und des Alltags), die Ruhe nach dem Sturm. Wer die Verstrickungen der materiellen Welt mit ihren Wünschen, Begierden, rohen und sinnlosen Trieben überwunden hat, hat sein Wesen besänftigt. Und nur in einen derartig geläuterten Geist kann das Göttliche einziehen, wie der bedeutende Humanist Erasmus von Rotterdam (1465 – 1536) erkannte: „Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.“….

    http://www.treffpunkt-philosophie.de/philoservice/philosophie-als-lebenskunst/die-sanftmut-oder-das-bessere-schwert

    Mit Häuser bauen und Nägel einschlagen hat die INNERE Haltung eines friedfertigen Menschen in meinen Augen nicht das Geringste zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Ebenen. Ein friedvoller Mensch kann durchaus im täglichen Leben erfolgreich sein. Güte, Verständnis und Mitgefühl sind nicht nur auf religiöse oder spirituelle Menschen beschränkt.

    Es ist lustig, aber wenn ich an Dich denke, habe ich immer das Bild eines amerikanischen Siedlers auf einem Planwagen mit all seinen Angehörigen vor Augen, der SEIN Land besiedelt und verteidigt. 😀

    Zitat: „…. Bereitet ihm das entsprechende Umfeld und er wird gut. Das Milieu macht es, denn der Mensch ist von zu Hause aus gut. Das Milieu muss rein sein.“….

    Ist das nicht die These, woran Karl Marx und der Kommunismus schon gescheitert sind?

    Zitat: „….Und deshalb schreibe ich immer wieder: Ändert die Systeme! Geld weg! Kontrolle und Manipulation weg…..“

    Ich denke, man kann nur sich selbst verändern, die Gesellschaft besteht aus Individuen und wenn man sich auf eine Änderung der Systeme verlassen will, wird man lange warten müssen. Da ist Tatkraft , sein eigenes Leben gemäß seinen Vorstellungen in die Hand zu nehmen, sehr wichtig, aber auch das kann mit innerem Frieden, der Abwesenheit von Gewalt oder Krieg – einhergehen.

    LG von A n g e l a

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  53. Vollidiot sagt:

    FWP
    Hier muß ich sagen: halt ein, lieber Freund.
    Das Bewußtsein ist da – da hast Du recht – aber welches und auf welcher Stufe?
    Der Mensch war schon immer da, mol, mol.
    Aber welches Bewußtsein hat ein Zeit-Leser und wie korreliert es mit dem eines Bild-Lesers.
    Spätestens seit es das Volk der Genizerten gibt (zwischen Saar und Oder) und sich dieses Bild/Zeit-Bewußtsein herausgebildet hat – seitdem weiß ich, daß sich Bewußtsein zurückbildet, oder gar verkümmert.
    Im Umkehrschluß kann es auch wachsen.
    Und Handeln mit austrocknendem Bewußtsein ist eh kaum zu verlangen – höchstens zum Kerzenhalten bei Lichterketten.

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  54. Vollidiot sagt:

    Angela

    Karl Marx war unehrlich.
    Karl May auch.
    Und der Erasmus war Humanist, wie die beiden Karls auch.
    Und über „Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist” kann man durchaus streiten – heutzutage!
    Warum hat FWP nicht recht mit – ändert die Systeme…………
    Wer sich ändert ändert das/die System e und das Geldwesen und die Manipulation.
    Seine plakative Forderung ist auch eine Forderung an jeden, egal ob Prolet oder Sozialpsychologe, der eine läßt sich und der andere tut es – manipulieren. Da sind wir wieder bei der Wachheit des individuellen Bewußtseins.

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  55. Alles ist Rückkopplung. Nur ein Freidenker ist wirklich frei. Erasmus interessiert mich nicht. Auch Karl Marx nicht. Mich interessieren auch keine Zootiere. Und deshalb begrabe ich die geistige Streitaxt und lebe mein Leben. Es ist hoffnungslos. Und das Wort „Sanftmut“ ist für mich indiskutabel da für mich vollkommen uninteressant. Es hat weder Saft noch Kraft. Eine tote Wurstworthülse. Eine Wurstpelle und mehr nicht.

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  56. Ach noch etwas: Dann ändert euch mal schön selbst und packt endlich auch selbst an. Denn… von nichts kommt nichts.

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  57. Vollidiot sagt:

    FWP

    „Ach noch etwas: Dann ändert euch mal schön selbst und packt endlich auch selbst an. Denn… von nichts kommt nichts.“
    Wie darf ich denn das verstehen?
    Das ist übergriffig – vor 150 Jahren hätte ich gesagt: treffen wir uns im Morgengrauen – jeder mit Vorderlader.
    Du hast Katzenscheiße drin und ich Gammelfleisch frisch aus der Sonne.
    Wer hinterher am meisten stinkt hat verloren.

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  58. Petra von Haldem sagt:

    An die Freie Presse (fast hätte ich geschrieben. freiefresse 😉 )

    hier was zum Gemüt ermutigen statt besänftigen für Deine Pyramiden-Sammlung:

    https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/06/25/mars-rover-entdeckt-pyramide/
    (zum Glück auf dem Mars 🙂 )

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  59. Danke Petra,
    leider habe ich meinen zweiten Pyramidenblock gelöscht. Der Erste ist noch erreichbar: http://pyramidederstille.blogspot.de Manchmal packt mich die helle Wut wenn man nicht verstanden wird. Immer diese für mich lächerlichen Sanftmutbesänftigungen. Nun ja. Ich hätte noch viele Angriffspunkte abzuarbeiten. Lassen wir es aber dabei.

    Wer bei den Marspyramiden von natürlicher Erosion schreibt ist unredlich. In meinem Blog ist auch ein Bild von einer Dreieckspyramide auf dem Mars einzusehen. Mit meinen gesammelten Daten bin ich schon sehr nahe an dem Zweck der Pyramiden. Auch die Bauweise wird mir immer klarer. Noch bleibt es bei mir. Nur nebenbei. Die Pyramidenkräfte werden von „Priestern“ missbraucht.

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  60. Petra von Haldem sagt:

    hahahaha,…vermutlich NUR die Pyramidenkräfte………………

    obwohl………

    ja, das kann schon ausreichen…………………da liegt der Hase im Pfeffer……………

    Hast Du, Hans, bei Megre/Anastasia die Darlegungen über die obersten 6 Priester, die die Welt regieren, gelesen??
    Und auch das, was sich da geändert hat?? Und vor allem wodurch…..
    Es würde mich interessieren, da fast keiner soweit liest………..

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  61. @Petra,

    nein, soweit bin ich noch nicht gekommen. Ich werde mal nachsehen wie ich da rankomme. Ich melde mich dann wieder. Ich halte das Priesterdenken für das allergrösste Problem der Menschheit. Das Bild mit der Dreieckspyramide auf dem Mars war leider in meinem 2. Blog enthalten. Aber im Internet kann man sie unter de entsprechenden Stichwörtern ansehen.

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  62. @Petra

    Ich habe so mal in den entsprechenden Foren nachgestöbert. Es ist für die Anastasia-Vision nicht förderlich das Priesterthema einseitig zu behandeln. Es wird viele abstossen. Scheinbar ist der Schreibzwang grösser als die göttliche Eingebung. Als bei mir die Intuitionen versiegten liess ich das Schreiben über meine Visionen sein. „Die drei Mitteilungskanäle Gottes“ waren noch sinnig. Aber alles danach kann ich abhaken. Mich beschäftigt dieses Thema nicht mehr Megre konnte es auf seine Art besser. Aber langsam geht auch ihm der „Saft“ aus. Aber im Grunde hat mich die Anastasia-Saga tief berührt und inspiriert. Als ich mein „Wildgansprinzip“ schrieb kannte ich Megre noch nicht. Ein Glück.

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  63. […] haben sich hier hochinteressante Diskussionen entsponnen um die Frage der Gewalt und das freud- und friedvolle Leben. Allerdings kann man sich manchmal des Eindrucks nicht […]

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