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16. April 2015: Direkter Draht mit Wladimir Putin – Прямая линия с Владимиром Путиным / 28. April 2015: Medienforum – Медиафорум независимых региональных и местных СМИ

Wie immer höre ich Freund Putin mit grösstem Vergnügen zu. Alles was er sagt, hat Kontur, nie kommt schablonenhaftes Gesalbe.

Hinter seiner Rede steht Lebensweisheit. Welche Regierung würde so sprechen und so handeln wie die Regierung Putin es tut, wenn deren Land von gewissen Seiten so in die Tonne getreten würde, wie es mit Russland aktuell geschieht?

Ich bewundere die Prinzipien, die Standfestigkeit und die Geduld von Putin und seinen Kreisen.

Im Kommentarstrang von Youtube hat Walter Mandl ein paar Fakten zum Gespräch beleuchtet, die möchte ich an dich weiterleiten, lieber Leser. Danke, Walter Mandl, für deinen Kommentar!

thom ram, 23.05.2015

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Ausgezeichnet wertvolle Ausschnitte aus der jüngsten Live-Sendung mit Putin!
Die ausgewählten Interview-Personen aus dieser Sendung können gut und gerne als highlights bezeichnet werden.
Für all jene, welche den ersten Interviewpartner und die Dame zu Ende des Videos nicht kennen, eine kurze – aber wichtige – Ergänzung.
1. Fragesteller: Konstantin Remchukov: Eigentümer und Chefredakteur der Nesawissimaja Gaseta (zu deutsch: Unabhängige Zeitung, ein täglich erscheinendes Blatt), das den offiziellen Segen von Radio Free Europe & Radio Liberty ‚empfangen‘ hat.
2. Irina Muzuowna Chakamada: Wirtschaftswissenschaftlerin, Politikerin, Autorin sowie Fernseh- und Radiomoderatorin. Seit den 1990er Jahren politisch aktiv, wobei sie stets liberalkonservative Positionen vertrat. Nemtsov-Fan, professionelle Protestiererin  und Feministin.
Auch die weibliche Moderatorin (mir namentlich nicht bekannt) welche die Frage nach den ’namentlichen Feinden‘ an Putin richtete, kann getrost als Vertreterin der sogenannten 5. Kolonne gezählt werden. NICHT im Ausschnitt dieses Videos (leider) jedoch ebenfalls im Studio anwesend und als Fragesteller ausgewählt waren z. B. weiters: Alexei Venediktov: Chefredakteur des verbissen anti-russischen “Echo  Moskau” Radio Senders, auch bekannt als “Echo Matso” wegen seiner  anti-politischen Linie. Ein gläubiger Anhänger der westlichen  Demokratie.
Alexei Kudrin: eine der Schlüsselfiguren der innerrussischen Vertreter einer Transatlantischen Linie, ein ausgesprochener Vertreter der freien Marktwirtschaft und für immer beleidigt und verärgert seit er nach der Androhung, ‚unter Medwedew als Premier nicht weiter Finanzminister sein zu wollen‘ gehen gelassen wurde. Und das ausgerechnet von  Medwedew. Er beabsichtigte damit, die Position Putins, nach dessen Wiederwahl zum Präsidenten, zu schwächen.  Ich fand es jedenfalls amüsant, die innerrussischen Feinde Russlands allesamt mit einem speziellen Gesichtsausdruck ‚ewiger Traurigkeit eines professionellen Dissidenten‘ zu sehen.
Um so heuchlerischer erscheint in diesem Zusammenhang die schlüpfrige Frage der Moderatorin nach den Namen der ‚Feinde‘ Russlands.  Wenn selbst der russische Staatsfunk die größten Vertreter der politischen und gesellschaftlichen Opposition einlädt und so zahlreich für Fragestellungen auswählt, obwohl diese Opponenten nicht einen einzigen (!) Vertreter in die Duma bringen konnten (5% Hürde), braucht man sich um die Rechte der Opposition in Russland wie auch um das Ausbleiben der Feinde Russlands keine weiteren Sorgen zu machen.
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Und hier noch der Kommentar von Luckyhans, welcher mir aus Geist und Seele spricht:

Luckyhans:

Wer sich noch ein wenig von seinem Schul-Russisch bewahren konnte, der könnte mal probieren, in die ganze Veranstaltung hineinzuhorchen – es ist hochinteressant.
http://kremlin.ru/events/president/news/49261/videos
Da sind nicht nur die völlig überrepräsentierten „Mitarbeiter“ der 5. Kolonne zu identifizieren, sondern auch eine Reihe guter Journalisten.

Noch interessanter (und auch nur halb so lang) ist das (nun schon zweite) Treffen Putins mit den Preisträgern des Journalisten-Wettbewerbs seines gesellschaftlichen Standbeins, der „Organisation Einiges Rußland“, das am 28. April stattfand.

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http://kremlin.ru/events/president/news/49358/videos

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Eine solche Veranstaltung von Seiten auch nur eines einzigen westlichen Politikers, der sich 2 Stunden lang den Fragen von unabhängigen, investigativen, kritischen Journalisten, die es gewohnt sind den Finger auf die Wunden zu legen, stellt und in den letzten fast 30 Minuten auch einige nicht vorbereitete Fragen „annimmt“ – das wäre doch mal etwas Neues.

Da kommen die für die Medien „brennenden“ Themen zur Sprache, von den Papierpreisen, der staatlichen Finanzierung bestimmter Medien über die Fernseh-Werbungsbeschränkungen (nicht über 15% der Sendezeit), aber auch einige gesellschaftliche Knaller – von Privatisierungen bis hin zu Nachforschungen nach der fachlichen Qualifikation führender russischer Beamter, Staatsanwälte, Richter etc. (mit Namensnennungen) – und man erlebt einen Präsidenten, der kompetente Antworten parat hat und sich bei „unangenehmen“ Themen nicht „wegduckt“. Kann er nicht, denn er wird ja vom ganzen Volk gewählt und nicht von „Partei-Bonzen“ oder einem Wahlgremium, wie „bei uns“ im ach so „demokratischen“ Westen.

Sowas werden wir von unseren VSA-Marionetten in Berlin, Bonn und Brüssel wohl nie erleben – nicht mal im sog. „Wahlkampf“…

Wer die vergangenen Wochen der Arbeit von Putin verfolgt, der sieht, daß er intensiv mit den Gouverneuren der verschiedenen Regionen arbeitet und da auch personelle Veränderungen vornimmt – ebenso, wie er intensiv die Militärindustrie und die Modernisierung der Streitkräfte unter Kontrolle hält.

Noch ein paar Worte zur „Organisation Einiges Rußland“.
Dies ist keine Partei, sondern eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, in der sich alle Menschen engagieren können, welche die Politik Putins unterstützen. Er selbst nimmt regelmäßig an verschiedenen Veranstaltungen dieser Organisation teil, stellt sich jedes Mal den Fragen und labert als Antwort keine Allgemeinplätzchen, sondern nimmt konkret Stellung. Seine Assistenten protokollieren die aufgeworfenen Probleme sorgfältig und auch seine Zusagen, die er macht, „sich mit dem Thema zu beschäftigen“. Und bei einem der nächsten Treffen wird dann über die eine oder andere gelöste Thematik vom vorigen Mal berichtet.
Die führenden Organisatoren der Bewegung sind bekannte Persönlichkeiten, die auch Zugang zur Putin-Administration haben und ihm auch regelmäßig Bericht erstatten, und ein entsprchender Arbeitsstab sorgt für kontinuierliche Verfolgung der aufgeworfenen Fragen und Probleme.
Da ist es nicht verwunderlich, daß Putin sehr genau über die tatsächliche Lage im Lande und in den verschiedenen Regionen informiert ist.

Und das ist auch die beste Abwehr gegen die (aus dem DoC und der CoL bezahlten) sog. NGOs, die als Agenten des Westens das Land destabilisieren wollen.

 


3 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Wer sich noch ein wenig von seinem Schul-Russisch bewahren konnte, der könnte mal probieren, in die ganze vierstündige direktübertragene (!) Veranstaltung hineinzuhorchen – es ist hochinteressant.
    http://kremlin.ru/events/president/news/49261/videos
    Da sind nicht nur die völlig überrepräsentierten „Mitarbeiter“ der 5. Kolonne zu identifizieren, sondern auch eine Reihe guter Journalisten.

    Noch interessanter (und auch nur halb so lang) ist das (nun schon zweite) Treffen Putins mit den Preisträgern des Journalisten-Wettbewerbs seines gesellschaftlichen Standbeins, der „Organisation Einiges Rußland“, das am 28. April stattfand.
    http://kremlin.ru/events/president/news/49358/videos

    Eine solche Veranstaltung von Seiten auch nur eines einzigen westlichen Politikers, der sich 2 Stunden lang den Fragen von unabhängigen, investigativen, kritischen Journalisten, die es gewohnt sind den Finger auf die Wunden zu legen, stellt und in den letzten fast 30 Minuten auch einige nicht vorbereitete Fragen „annimmt“ – das wäre doch mal etwas Neues.

    Da kommen die für die Medien „brennenden“ Themen zur Sprache, von den Papierpreisen, der staatlichen Finanzierung bestimmter Medien über die Fernseh-Werbungsbeschränkungen (nicht über 15% der Sendezeit), aber auch einige gesellschaftliche Knaller – von Privatisierungen und Waldvernichtung bis hin zu Nachforschungen nach der fachlichen Qualifikation führender russischer Beamter, Staatsanwälte, Richter etc. (mit Namensnennungen) – und man erlebt einen Präsidenten, der kompetente Antworten parat hat und sich bei „unangenehmen“ Themen nicht „wegduckt“. Kann er nicht, denn er wird ja vom ganzen Volk gewählt und nicht von „Partei-Bonzen“ oder einem Wahlgremium, wie „bei uns“ im ach so „demokratischen“ Westen.

    Sowas werden wir von unseren VSA-Marionetten in Berlin, Bonn und Brüssel wohl nie erleben – nicht mal im sog. „Wahlkampf“…

    Wer die vergangenen Wochen der Arbeit von Putin verfolgt, der sieht, daß er intensiv mit den Gouverneuren der verschiedenen Regionen arbeitet und da auch personelle Veränderungen vornimmt – ebenso, wie er intensiv die Militärindustrie und die Modernisierung der Streitkräfte unter Kontrolle hält.

    Noch ein paar Worte zur „Organisation Einiges Rußland“.
    Dies ist keine Partei, sondern eine gesamtgesellschaftliche Bewegung, in der sich alle Menschen engagieren können, welche Putins Politik der tatsächlichen Veränderungen unterstützen.
    Er selbst nimmt regelmäßig an verschiedenen Veranstaltungen dieser Organisation teil, stellt sich jedes Mal den Fragen und labert als Antwort keine Allgemeinplätzchen, sondern nimmt konkret Stellung. Seine Assistenten protokollieren die aufgeworfenen Probleme sorgfältig und auch seine Zusagen, die er macht, „sich mit dem Thema zu beschäftigen“. Und bei einem der nächsten Treffen wird dann über die eine oder andere gelöste Thematik vom vorigen Mal berichtet.
    Die führenden Organisatoren der Bewegung sind bekannte Persönlichkeiten, die auch Zugang zur Putin-Administration haben und ihm auch regelmäßig Bericht erstatten, und ein entsprechender Arbeitsstab sorgt für kontinuierliche Verfolgung der aufgeworfenen Fragen und Probleme.
    Da ist es nicht verwunderlich, daß Putin sehr genau über die tatsächliche Lage im Lande und in den verschiedenen Regionen informiert ist.

    Und das ist auch die beste Abwehr gegen die (aus dem DoC und der CoL bezahlten) sog. NGOs, die als Agenten des Westens das Land destabilisieren wollen – von den (über die besitzenden Oligarchen) dem Westen hörigen 95% der zentralen russischen Medien ganz zu schweigen…

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Lucky, ich freue mich über die aufklärenden Ergänzungen Deinerseits,
    zumal ich auf solcherart alte Schulkenntnisse nicht zurückgreifen kann, da ich ein „Westopfer“ der Schulverziehung bin……und nur mit der „hohen Fremd-Kultursprache“ unserer Befreier beglückt wurde.

    Ohne Witz:

    Die ersten englischen Sätze für uns 9-10jährige waren mit dazugehörenden Bildern aufrecht gehender Schweine,
    die wie Menschen gekleidet waren:

    This is Mr. Pig.
    Is it Mr. Pig?
    It is Mr. Pig!

    This is Mrs. Pig.
    Is it Mrs. Pig?
    It is Mrs Pig!

    This is Miss Pig.
    Is it Miss Pig?
    It is Miss Pig!

    Da fällt einem doch nix mehr zu ein, oder doch?? 😉
    RE-Education vom Feinsten……………..

    also, danke für deine Worte.

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  3. thomram sagt:

    @ Lucky

    Klar, dass dein Kommentar rauf muss, in den Artikel rinn.

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