bumi bahagia / Glückliche Erde

Regenwald wiederaufforsten

Ein optimistisch stimmmender Artikel über eine Initiative, welche für den Regenwald eine tragfähiges Konzept für eine Wiederaufforstung der nach der modernen landwirtschaftlichen „Nutzung“ (vor allem für genmodifiziertes Futter-Soja, damit wir „Westler“ schön viel ungesundes Aas fressen können) zurückbleibenden Halbwüsten mit total verseuchten Böden und weitgehend weggewaschener Bodenkrume erarbeitet.

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Auch wenn es vielleicht nur der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“ sein kann angesichts einer TÄGLICHEN Entwaldung von 356 Millionen Quadratmetern Regenwald…
Und ein solcher naturnaher vielgestaltiger Nährwald kann genauso gut (und deutlich weniger naturschädigend) die Menschen ernähren wie eine sog. Landwirtschaft…
Und weil dieses Thema uns sehr am Herzen liegt, bringen wir hier ausnahmsweise längere Auszüge aus dem Originalartikel – vielleicht läßt sich ja auch manch deutscher Land- und Waldbesitzer inspirieren, „seinen“ Wald zu gestalten… 😉
Luckyhans, 2.5.2015
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TheParentTreeFarm in Paraguay: einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes

Die wachsende Gier nach Profit durch Viehzucht, Soja- und Palmölanbau, Agrartreibstoffe und Zellstoffproduktion sorgt dafür, daß weltweit die Regenwälder zerstört werden. Täglich werden rund 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt. Besonders durch den Anbau von Monokulturen (z.B. Eukalyptus oder Ölpalmenplantagen) und den Einsatz von Pestiziden werden danach die Böden noch weiter zerstört, sodaß nahezu unfruchtbare, lebensfeindliche Agrarwüsten übrig bleiben. Aber auch unabhängig von der Zerstörung des Regenwaldes sieht sich die Erde einem wachsenden Problem der Desertifikation (Wüstenbildung) gegenüber, welches alle Kontinente betrifft.

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Glücklicherweise gibt es weltweit immer mehr Menschen, die sich für den Erhalt von Mutter Erde aktiv einsetzen. Einer von ihnen ist Andreas Pfeifer, Gartengestalter und Visionär, der uns zeigt, wie diese Probleme mit einer kreativen und zugleich höchst effizienten Methode behandelt und in ihr Gegenteil verwandelt werden können. Auf der TheParentTreeFarm (TPTF) in Paraguay, eines der am stärksten von Abholzung betroffenen Länder, hat Andreas Pfeifer innerhalb von vier Jahren eine einzigartige Methode der ökologischen Aufforstung entwickelt.

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Noch vor wenigen Jahrzehnten war Paraguay zu 90% von natürlichem Regenwald bewachsen. Doch dann wurden 95% dieses artenreichen Regenwaldes abgeholzt und statt dessen in riesige Monokulturen aus Soja oder Mais und in Viehweiden umgewandelt.

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Scheinbar unfruchtbare Gebiete werden in kurzer Zeit dank dieser innovativen Methode wieder in paradiesische Wälder und Gärten mit unglaublicher Artenvielfalt verwandelt. Dabei macht sich Andreas Pfeifer die Natur zum Vorbild und orientiert sich ausschließlich an ihren ökologischen Prinzipien. Auf diese Weise forstet er seit 2007 den ehemaligen Regenwald wieder auf und macht die TPTF zu einem Ort des natürlichen Überflusses.

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Hierbei pflanzt er neben einheimischen Bäumen bedachtsam ausgewählte Heilpflanzen an, welche auch bereits zu Produkten verarbeitet und zum Erwerb angeboten werden. Insgesamt wurden Zehntausende verschiedener Bäume gepflanzt, welche nun Lebensraum für zahlreiche mittlerweile vom Aussterben bedrohter Tiere bieten.

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Die wichtigsten Elemente der ökologischen Aufforstung nach Andreas Pfeifer sind neben der entsprechenden Achtung und liebevollen Aufmerksamkeit der Natur gegenüber die Artenvielfalt, eine eigene Methode des Mulchens und die Energetisierung des Bodens und der Pflanzen durch Terra Preta, Agnihotra Asche und Effektive Mikroorganismen.

Seit 2014 ist nun auch die energetische Wetterarbeit/integrale Umweltheilung/ Himmels-Akupunktur nach Madjid Abdellaziz eine Säule des Konzeptes.

Im ersten Teil der Videoreihe „TheParentTreeFarm“ in Paraguay: „Einzigartige ökologische Aufforstung zerstörten Regenwaldes“ klärt Andreas Pfeifer im Gespräch über die Folgen industrieller Abholzung auf und nimmt den Zuschauer dann mit auf den Weg zu seiner Antwort auf diese Naturzerstörung: Eine neue ökologischen Aufforstungsmethode, welche die degenerierte Natur in kürzester Zeit wiederbelebt und einen prachtvollen, artenreichen Wald als gesunde Lebensgrundlage für Mensch und Tier entstehen läßt.

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Hierbei wird zunächst gezeigt, aus welchen Fehlern gelernt wurde. Ist Grasbewuchs am Boden wirklich förderlich für das Wachstum der Bäume? Was passiert, wenn viele Bäume gleicher Art nebeneinander wachsen? Diese und weitere Fragen werden geklärt, bevor Andreas Pfeifer dann ein erstes wichtiges Element seiner ökologischen Aufforstung, nämlich seine Methode des Mulchens darstellt. Man erfährt, woraus der für viele Faktoren wie z. B. der Feuchtigkeit des Bodens oder das Leben der Mikroorganismen, ausschlaggebende Mulch bestehen sollte und wie seine Produktion intelligent in die Aufforstung integriert werden kann.

Weiterlesen und Video-Link bitte hier.

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9 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Ohnweg sagt:

    Als ich 1984 in Paraguay ankam existierten noch ca. 86 Prozent Wald. Vor kurzem habe ich gelesen, dass nur noch 24 Prozent Urwald vorhanden ist. Paraguay ist etwas grösser als Deutschland und hat ca. 6 Millionen Einwohner. Die paraguayische Jugend will den Wald wieder aufforsten. Was geschieht? Unterstützt werden Monokulturen um Profit daraus zu schlagen. Das ist dann der Garten Eden. Gibt es gössere Arschlöcher als die Esoteriker und die Positivdenker. Immer von einem Paradigmenwechsel schwafeln.

    Also was tun? Pflanzt Bäume.

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  3. ooms sagt:

    ein microorganismus lebt vom andern
    lass den einen den andern fuettern
    und schau in den spiegel wie schoen du damit herausgewachsen bist…………………
    ich schreibe dies auf einem HOLZTISCH
    LIEBEN DANK mutter erde,ich kuesse deinen ARSCH………….damit er noch suesser wird……………

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  4. ooms sagt:

    ICH PHANTASIERE MIR DOCH GRAD MAL MEHR REGENWALD,so grossartiges kann ich denn tun
    UND DA IST ER AUCH SCHON
    GLAUBE ES NICHT,WISSE ES………………….
    ich belebe mal schoen den REGENWALD mit viel DUENGER=pure reine KRAFT wie mein BRUDER jesus der christus
    ich kuesse deinen ARSCH jesus chris
    schoenen SONNTAG zuendet ein wenig HOLZ an , wenn es euch kalt ist da drueben im kalten DEUTSCHDEUTSCHLAND

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  5. ooms sagt:

    ich gebe euch HOLZ……………………denn den braucht ihr

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  6. Ohnweg sagt:

    @ooms
    Wir brauchen kein Holz, wir brauchen Dünger. Und Hände zum Anpacken. Wir leben nicht auf dem Mars, wir leben hier!

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  7. gabrielbali sagt:

    Aufforstung? – Eine wunderbare Idee! – Applaus und volle Unterstuetzung!

    Aber weshalb zaeumen die meisten von uns das Pferd von hinten auf?

    Ausser Ohnweg, der mutig anpackt und jeden Tag zahlreiche Baeume pflanzt, waehrend er sich gleichzeitig mit der verbrecherischen Priesterklasse, den Esoterik A. L.n und anderen Langweilern abaergern muss, sehe ich keinen von uns beim muehsamen Pflanzen. Ich habe jedoch den starken Verdacht, dass fast jeder von uns taeglich Produkte kauft und konsumiert, weswegen auch Regenwald gerodet wird. Zum Beispiel ist Speiseoel aus den Supermaerkten fast ausnahmslos mit Palmoel in Verbindung zu bringen und viele Seifen bzw. andere kosmetischen Produkte auch (um nur ein paar Beispiele zu nennen).

    Allein bewusstes Einkaufen all Jener, die meckern und sich beklagen – weltweit gesehen – wuerde die weitere Abholzung von Waldflaechen voellig ueberfluessig machen. Ja, und da multinationale Konzerne rein gar nichts ohne ihren Rechenstift anstellen, kapierten die ganz schnell, dass da gar kein Bedarf fuer all ihre umwelt-UN-freundlichen Produkte mehr besteht.

    Ja, und warum tun es die meisten der Meckerer doch nicht? Weil ihnen das Meckern viel wichtiger ist und die erwaehnten Umweltanliegen nur der Vorwand, damit sie etwas Nachvollziehbares und Eindrucksvolles zu meckern und zu bemaengeln haben.

    Allein Ohnweg mueht sich im Schweisse seines Angesichts ab und pflanzt einen Baum nach dem anderen und beschaemt uns wohl alle, weil er der Einzige weit und breit ist, der nicht nur den Mund laut aufmacht, sondern auch tatkraeftig zupackt und tut… 😉

    Innerhalb weniger Wochen koennten wir allein mit unserem veraenderten Konsumverhalten die Welt total veraendern! – Die wahre Macht liegt in Deiner und in meiner Brieftasche. Mit den Geldscheinen, die wir da wie dort ausgeben, kann jeder von uns jeden Tag Macht ueber die Konzerne ausueben, die fast unmittelbar greift!

    Wer macht mit?

    .

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  8. gabrielbali sagt:

    Zitat: „Gibt es grössere Arschlöcher als die Esoteriker und die Positivdenker?“

    Ja, und zwar all jene Gutmenschen, die glauben mit unflaetigen Beschimpfungen und Beleidigungen unsere Welt zum Guten veraendern zu koennen! 🙂 🙂 🙂

    Aber auch ihnen kann geholfen werden. Sie brauchen unser Verstaendnis und das heisst unsere Liebe. Sie haben alle ganz gewiss nur gute Absichten, aber das Verstaendnis fuer die Zusammenhaenge fehlt ihnen noch. Es braucht unser Verstaendnis und unsere liebevolle Begleitung, dann werden auch sie diese schwierige Kurve schaffen. Immerhin geht es auch hier – wie fast immer – um das Loslassen und das ist fuer viele von uns alles andere als einfach.

    Im speziellen Fall geht es um das Loslassen von „liebgewordenen Feindbildern“, was fuer die meisten eine ganz besonders grosse Herausforderung ist. Gemeinsam schaffen wir auch das…

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  9. luckyhans sagt:

    @ Gab-i:
    Aufforstung muß natürlich mit Sinn und Verstand sowie mit einem Gefühl für die Natur, den Wald als Ganzes und den einzelnen Baum/Strauch/Kraut erfolgen – siehe dazu hier auf bb die entsprechenden Beiträge – Stichwortsuche „Wald“ oder „Naturgarten“.
    Wer selber kein Land hat zum Aufforsten, der kann wenigstens so seinen Beitrag leisten… und ist deswegen nicht weniger „wertvoll“… 😉

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