Was Gerhard Wisnewski erzählt, ist immer sorgfältig recherchiert. In seinem Artikel bestätigt er meine bisherige Informationen, wonach Gaddafi federführend war in zwei wichtigen Riesenprojekten: Eine neue, gesamtafrikanische, goldgedeckte Währung, sowie die Verteilung des immensen Süsswaservorrates auf das gesamte Nordafrika. Es hätte Nordafrika in einen Garten Eden verwandelt.
Statt die segensreichen Bestrebungen zu fördern, gefielen sich die Westmächte darin, weiter und weiter der Kabale zu folgen und Nordafrika Land um Land ins Chaos zu stürzen.
Parlamentarier, Militärs, Journalisten, Geschäftsleute, Industrielle, letztlich wir alle, die wir die Zerschlagung Nordafrikas bewirkt oder stillschweigend hingenommen haben, wir allesamt wären gut beraten, das Flüchtlingselend nicht zu beklagen, sondern etwas für die betroffenen Länder zu tun, damit kein Grund mehr besteht, das Land zu verlassen.
Dank an Autor Gerhard Wisnewski.
thom ram, 25.04.2015
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Zum Artikel geht es hier.
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[…] Flüchtlingselend / NATO / Gaddafi « bumi bahagia – glückliche Erde. […]
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Dazu der Hinweis auf die bereits in den „Hinweisen des Tages 23.4.“ gepostete Dokumentation über den “Great Man Made River“:
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Ob das Abservieren von Putin so einfach geht wie bei Gaddafi? Manche sagen ja, dass Putin ein Systemling wäre. Aber Putin baut keinen neuen Block auf sondern bemüht sich um Partnerschaften. Er mischt sich nicht in die inneren Angelegenheiten seiner Partner ein. Die USA wird seine ungleichen und ungleich behandelten „Partner“ verlieren und Putin braucht sie nur noch einzusammeln. Und wenn einer meint, dass Putin das Geldsystem nicht anrührt und daher Rothschild unterstützt… Nun, auch da wartet Putin klug ab. Er weiss, dass das alte Finanzsystem zusammenbricht und kann dann in aller Ruhe mit den Partnerländern ein gerechteres Geldsystem einführen.
Die Flüchtlingsströme sind eindeutig gesteuert. Menschenleben zählen dabei nicht. Man kann dieses Problem nicht lösen wenn man den Urheber nicht abserviert. Das ist nun mal so. Der Mensch auf der Strasse kann nur in den Bürgerkrieg flüchten. Auch das ist gewollt. Ob es diesmal gelingt ist eine andere Frage. Die Aufklärung findet inzwischen auf allen Rohren statt. Bald bricht das System zusammen. Die Folgen davon sind die Befreiung. Denn die Wasserscheide wurde erreicht.
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@ Ow:
Also besonders vor dir hätte ich eine solche Aussage nicht erwartet: „ein gerechteres Geldsystem“
Aus der Wildgans hatte ich eigentlich entnommen, daß KEIN Geldsystem „gerecht“ sein könnte… 😉
Und „gerechtER“ als das Jetzige ist ja nicht allzu schwer… 😉
Nein ernsthaft: das was Putin mit den Brics jetzt aufbaut, kann nur ein Notnagel für den bevorstehenden Crash sein – und dieser Notnagel kommt wahrscheinlich schon zu spät und wird das Platzen der Blase der schon heute über alle Maßen aufgedunsenen virtuellen Computer-Buch-Geldmenge nicht beeinflussen können – dazu sind inzwischen zuviele Nullen am Werk – in den Computern, in den Finanzinstitutionen und auf der Marionetten-Politbühne… 😉
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@ Ohnweg
Sehr einverstanden!
Putin wird für die Zeitungsgläubige Schicht als Böser verkauft, indes er in der Schicht derer, welche sich um Wahrheit bemühen, aber doch auf viele Fehltrips reinfallen, als der hingestellt, welcher im Spiele der Kabale die Rolle des good cops einzunehmen habe. Es wird unterstellt, dass er sich dessen bewusst sei und ein einziges verlogenes Theater aufführe.
Das ist nicht der Fall.
Putin hat das Wohl seines Volkes und freundschaftlich gesunden Austausch mit andern Ländern und Völkern im Auge. Das ist die Wahrheit.
Ich habe dieser Tage in good old Europe eine grosse Anzahl von Begegnungen auf meinen Fahrten per Bahn. Ich staune, ich bin überrascht, es gibt Hoffnung. Natürlich kann es sein, dass ich mich intuitiv Menschen gegenüber hinsetze, welche auf ähnlichem Trip sind wie ich es bin, aber auch dann: Diese Menschen gibt es, Menschen zwischen 17 und 70, welche mir berichten von ihren Beoachtungen, welche sich inhaltlich grundsätzlich mit unseren Beobachtungen decken.
Das heisst: Ich kann deine These, wonach die Wasserscheide erreicht worden sei, zwar nicht einfach so bestätigen, aber zweifelsfrei kommen wichtige wahre Informationen in sich exponentiell steigerndem Tempo unter die Menschen.
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@ Lücki
Aber aber Lückilücki. Dass das herrschende Geldzeugs, was sich Dollar nennt, pluff machen wird wie eine Seifenblase, das ist ja schon klar. Dieses Wochenende oder in einem Jahr, das macht nur graduellen Unterschied.
Dass damit zwingend verbunden sei, dass jede andere Währung sterben sollte, leuchtet mir nicht ein.
Wer ist denn wirtschaftlich von den Gebieten, welche Dollargebunden sind, wirklich abhängig? So ein Schtäätli wie die Schwiiiz wohl schon, auch das 10 mal grössere teutsche Land, so die Michels nicht nur Brot und Wasser konsunieren wollen. Aber Russland im Verbund mit China? Meine Güte, Mamma, da ist ein Potenzial drin, da kann der geografische Dollarbereich, welcher versaut und verdorben ist, abdanken.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie du drauf kommst, dass Brics Notnagelstatus habe.
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@ thomram:
Oh, es ging lediglich um das „gerechtere Geldsystem“, welches Putin angeblich mit den Brics gemeinsam aufbaut (laut Ow).
Dazu kann ich nur darauf hinweisen, daß fast alle europäischen Staaten der neuen AIIB-Bank beigetreten sind – was soll da bitte „Neues“ oder „Gerechteres“ herauskommen? Alter Wein in neuen Schläuchen…
Und genauso wird es mit dem Brics-schen IWF-Nachfolger gehen: solange sich das Ganze auf die völlig realitätsfremde heutige sog. Wirtschaftswissenschaft stützt (siehe unsere diesbezügliche Serie), kann da auch nur Unterdrückung und Ausbeutung herauskommen.
Tut mir leid, aber das sind zwingende Schlußfolgerungen.
Und warum mit dem Dollar zwangsläufig erstmal das gesamte heutige Weltwährungssystem zusammenstürzen wird:
Weil alle sog. Währungen seit Bretton Woods an die Weltleitwährung Dollar gebunden sind (auch wenn die zugrundeliegende „Geschäftsbasis“ seit 1972 nicht mehr besteht) und weil alle ihre Erdöllieferungen nach wie vor brav in Dollar bezahlen (wie es „ersatzweise“ zwischen VSA und Saudi-Arabien als Führer der Opec „zur Beiliegung der Ölkrise“ Anfang der 70er „vereinbart“ wurde).
Es wurde ja klar vorgeführt, was passiert, wenn ein Ghadaffi (zusammen mit den Ägyptern?) eine afrikanische goldgedeckte Währung einführen will, oder wenn ein Saddam (und ein Assad?) sein Erdöl gegen Euro verkaufen wollte…
Nur bei dem Riesendeal zwischen Rußland und China vom vergangenen Jahr konnte nicht ganz so schnell „dazwischengehauen“ werden, aber die Aktivitäten in der Ukraine und der VSA-gesponserten sog. NGOs in Rußland und China lassen erkennen, was beabsichtigt war und nach wie vor ist: Regierungswechsel in beiden Staaten – alles hat ökonomische Ursachen.
Natürlich ist die sog. Realwirtschaft bei einem Währungs- und Banken-Crash nach wie vor vorhanden und könnte auch weiter funktionieren.
Es ist aber davon auszugehen, daß alle Nager, pardon, Manager selbstverständlich, ohne Geld und Banken so hilflos wie die Eunuchen im Puff sein werden, da sie ja inzwischen zum überwiegenden Teil BWL (oder wenige VWL) „studiert“ haben (es gibt kaum noch „Techniker“ in Führungspositionen) und somit alle die gleichen sinnlosen „Grundlagen“ der Ökonomie im Kopf mit sich herumtragen, die wir hier schon klar als lebensfern charakterisiert haben.
Insofern gibt es nur wenig Hoffnung, daß sich die Realwirtschaft schnell genug mit cleveren Ideen (gegenseitigen Verrechnungskonten etc.) von der geplatzten Finanzblase abkoppeln wird…
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@ Lücki
Ueberzeugend, was du sagst. Und ich vertraue mehr. Ich vertraue mehr darauf, dass dann, wenn der Irrsinn mit Namen „Geld“ wegfällt, dass dann Menschen kreativ den an die Wand gefahrenen Karren Stück um Stück wieder zusammenbauen und flott machen werden. Siehe Nationalsozialisten ab 1933.
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@ Thomram:
Die Nasos hatten einfach den Austausch Ware gegen Ware, auch als Barter- (engl. Tausch) oder Kompensationsgeschäft bekannt, mit einer Verrechnungsgröße als „Preis“, aber ohne Geldfluß, mit einigen Ländern praktiziert, natürlich unter Umgehung der internationalen Finanzoligarchie, die das gar nicht gut fand. Aber Deutschland hatte „dank“ dem Diktat von V. ja keine Devisen oder Gold…
Siehe auch hier: http://www.drweb.de/magazin/tausch-und-kompensationsgeschafte-bewahrte-geschaftsmodelle-fur-krisenzeiten/
oder hier: http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/bartergeschaeft/bartergeschaeft.htm
Wobei die technischen Möglichkeiten zur gegenseitigen Verrechnung heute mit der Computertechnik ungleich einfacher und komfortabler wären – wenn man denn will, könnte man so ein Verrechnungskonzept ohne großen Zusatzaufwand für die ganze Volkswirtschaft anwenden…
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@ lücki
…eben…
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@Lucky
Natürlich bin ich noch immer für ein geldloses Miteinander. Aber ich bekomme keine Resonanz dafür. Ich rede und schreibe nicht mehr gerne gegen eine Wand. So bleibe ich halt halbwegs und notgedrungen Realistiker. Meine Gedanken verbreiten ja inzwischen auch andere Visionäre. Wenn natürlich etwas anders formuliert. Aber in den Grundzügen ähneln sie den meinen. Eben dem Geben und dem Nehmen. Zum Beispiel Ubuntu.
Ich habe meine sämtliche Initiativen in Hinsicht WELT OHNE GELD aufgegeben. Ich halte nur noch meinen Pyramidenblog aufrecht. Ansonsten habe ich mich zurückgezogen. Nur ab und zu mache ich mich hier und da noch etwas unbeliebt. Aber eines weiss ich: Meine Saat geht früher oder später auf. Meine Gedanken sind weltweit verbreitet worden. Das konnte ich durch frühere Klickzahlen aus allen Herren Länder herauslesen. Und all die Jahre habe ich nur eine einzige bösartig- negative Antwort erhalten. Ansonsten fast nur helle Begeisterung. Obwohl meine Rohmanuskripte zu wünschen übrig liessen. Und die ehemaligen Verbreitung in bb, für die ich Thomas nachträglich danken will, hat ja eigentlich auch nur positive Resonanz ergeben. Es dürfte also noch Hoffnung bestehen, dass sich wenigsten Inseln oder kleine Länder für ein geldloses Miteinander entscheiden. Island ist da ein guter Kandidat für mich. Allerdings sind meine Rohmanuskripte in doktus.de usw. wieder einmal gelöscht worden. Inzwischen fühle ich da aber keinen Frust mehr.
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@ Ohnweg 18:03
Gut Ding will Weile haben.
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@thomram
Nun ja, seufzzzzz…, ich halte inzwischen emotionalen Abstand und widme mich anderen Dingen und Interessen. Wenn ich auch bei der Welt ohne Geld einem inneren Drang folgte. Aber wie gesagt, der Same wurde gelegt. Auch viele andere Initiativen sind am entstehen wo mehr Kapital in jeder Beziehung dahintersteckt um diese Vision in die Breite zu treiben. Und wenn ich mich doch manchmal erkühne um die Geldlosigkeit zu predigen bekomme ich auf jeden Fall keinen Widerspruch mehr. Das will was heissen.
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@ Ohnweg
Sehr pfernümpftich, Junge. Dette wird schon.
Im Ernst. Es wird noch knallen und Unlustiges wird über die Bühne gehen, aber die Samen spriessen. Das Beste daran: Sie spriessen unerkannt von denen, welche Gift spritzen wollten würden täten. Diese wackeren Pflänzchen wachsen leise, heimlich und geschützt durch ihre Unauffälligkeit.
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@thomram
Ja, die Samen wurden gelegt. Das gibt mir eine innere Ruhe. Besonders da ich immer mehr bemerke, dass die Menschen sich nach Änderung und Ruhe sehnen. Sogar so manche Verantwortungsträger. Vielleicht kommt es meinen Kindern zugute. Dass es Geburtswehen geben wird ist vorauszusehen. Ich weiss mich zu verhalten. Dazu habe ich im „4. Weg“ viele Ratschläge gegeben. Wichtig ist die Selbstverantwortung.
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@ Ow:
Mir scheint auch, daß wir einfach noch etwas Geduld haben müssen – die Prozesse sind angestoßen und laufen ab, und irgendwann wird auch ein Ergebnis vorliegen, wie wir es uns jetzt nur erträumen können – aber das ist noch lange kein Grund, mit dem Träumen aufzuhören… 😉
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