bumi bahagia / Glückliche Erde

Bist du stolz

„Bist du stolz, Deutscher zu sein?“ – Die ist eine typische Entscheidungsfrage, auf die man mit „ja“ oder „nein“ zu antworten hat. –

Und das ist Manipulation in Reinkultur.

Immerhin nicht mehr ganz so primitiv, wie der Slogan „Du bist Deutschland“, der ja auch lange Zeit propagiert worden ist.

Aber die obige Frage stellt ein Falle, indem sie eine Entscheidung „fordert“, die es gar nicht gibt.

Natürlich ist man erstmal versucht, auf die suggestiv wirkende Frage mit ja oder nein zu antworten.

Man könnte sagen: „Natürlich bin ich stolz darauf – allein schon wegen der schönen deutschen Sprache, die wie kaum eine andere dazu geeignet ist, jegliche Sachverhalte klar und deutlich darzustellen.“

Oder wir könnten die „deutschen Tugenden“ anführen, wie Fleiß, Ordnungsliebe, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Verläßlichkeit.

Oder wir könnten auf die vielfältigen kulturellen und wissenschaftlichen Traditionen der deutschen Völker verweisen, auf die herausragenden Komponisten, wie Bach, Beethoven, Mozart, Schubert, Schumann und viele andere, auf die bedeutenden Schriftsteller von Goethe, Schiller, Lessing bis zu den Manns, auf Naturforscher wie die Gebrüder Humboldt, auf Wissenschaftler von Liebig bis zur Riege der Heisenberg, Pauli, Hahn, auf weltbekannte Erfinder und Techniker wie Diesel und Otto, und vieles vieles mehr.

Gut, einige andere werden natürlich auch empört mit einem lauten „Nein“ antworten und die „üblichen“ Umerziehungsergebnisse anführen, wie angeblich von Deutschen vom Zaun gebrochene Kriege und damit im Zusammnhang stehende nicht immer bewiesene negative Handlungen und Ereignisse. Oder auch die blutigen innenpolitischen Kämpfe, wo oft Bruder gegen Bruder stand.

In beiden Fällen wäre man aber der Manipulation auf den Leim gegangen.

Denn die Frage ist bewußt so gestellt, daß man immer das Ziel der Frage erfüllt, weil man gar nicht anders antworten kann – denn es ist keine Entscheidungsfrage, sondern eine Trennungsfrage.
Sie will die Menschen dazu zwingen, „Position zu beziehen“ – für oder gegen – d.h. sich selbst in unterschiedliche, gegensätzlich eingestellte Gruppen aufzuteilen.
„Teile und herrsche“ in Reinkultur.

In Wirklichkeit oder mit ein wenig Nachdenken ist natürlich jedem klar, daß ein Mensch tatsächlich nur auf etwas stolz sein kann, was ER SELBER erreicht hat – oder zumindest daran mitgearbeitet hat.
Das können genau solche technischen Erfindungen sein, die man macht, oder Musikstücke, die man schreibt oder auf originelle Weise interpretiert, oder Artikel und Bücher, oder Forschungsergebnisse in den Natur- und Gesellschaftswissenschaften – oder auch „kleine“ (in Wirklichkeit die größten) Erfolge, wie eine gelungene Begleitung der eigenen Kinder in ihr selbständiges Leben.

Viele Menschen in der damaligen DDR, zum Beispiel, waren stolz darauf, daß sie an einer Gesellschaft mitbauen durften, die so anders war als alle bis dahin dagewesenen: in vielerlei Hinsicht sozialer, menschlicher – zumindest für diejenigen, welche sich damit identifizierten – und das waren sehr viele.
Und nur wenige durchblickten die Mechanismen der Ein-Parteien-Diktatur, obwohl diese immer wieder in allen Erklärungen ganz offen betont wurde – „die führende Rolle der Partei“ war jedem geläufig.

Also, stolz sein auf etwas selbst Erreichtes – das ist klar. Auf die „völkische“ Vergangenheit stolz sein ist schwierig – man war ja nicht dabei.
Man kann sich daran erfreuen, daß es diese wunderbare Kultur der deutschen Vöker gibt und diese pflegen – und stolz sein, wenn man selbst einen Beitrag dazu leistet.

Stolz ist, wie alles in Maßen ausgedrückte, ein durchweg positives Gefühl, das wir gern kultivieren können – wir sollten uns nur vor Übertreibungen hüten.

Wenn wir also nun Dinge anpacken, wie die Lebenderklärung und den nachfolgend zu beantragenden Staatsangehörigkeitsausweis, so ist darauf zu achten, daß wir dies innerlich nicht deshalb tun, weil wir plötzlich alle in Deutschtümelei verfallen sind und vor lauter Nationalstolz nicht mehr grade gehen können.

Sondern daß wir als Deutsche hier möglicherweise eine historische Aufgabe zu erfüllen haben, indem wir uns völkerrechtlich als Deutsche statuieren und dann, per Proklamation oder in anderer Form, endlich den seit über einem Jahrhundert schwelenden permanenten Kriegszustand auf der Welt beenden helfen, indem wir einfach jeder für sich als deutscher Mensch allen Völkern dieser Welt den Frieden erklärt.

Noch ein Hinweis zum „Gelben Zettel“:
bitte bei der Beantragung im Anschreiben von vornherein darauf verweisen, daß zur Vermeidung von unnötigem Verwaltungsaufwand die Staatsangehörigkeit bitte nicht unter Berufung auf die nationalsozialistische Verordnung vom 5. Februar 1934 als „deutsch“ einzutragen ist, sondern in Übereinstimmung mit dem RuStAG vom 22. Juli 1913 als unmittelbare Reichsangehörigkeit des jeweiligen Bundesstaates – anderenfalls sähe man sich zur Zurückweisung des Staatsangehörigkeitsausweises gezwungen.

Luckyhans, 22.3.2015


24 Kommentare

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. robertknoche sagt:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wenn ich die Zustände in Deutschland betrachte, schäme ich mich, ein Deutscher zu sein. Wenn ich aber an unsere Kultur denke, weiß ich, das
    ich mich bemühen muss, dafür mit zu sorgen, das wir wieder auf
    Deutschland stolz sein könnnen.

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  3. luckyhans sagt:

    @ Robert:
    Ist der Artikel so unverständlich geschrieben? Wird nicht klar genug, daß es überhaupt keinen Sinn hat, weder stolz zu sein, noch sich zu schämen für die nationale Zugehörigkeit?
    Stolz und Scham sind ganz PERSÖNLICHE Gefühle – sie haben keinen Sinn im Zusammenhang mit Volk oder Nation. „Fremdschämen“ gibt es nicht.

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  4. luckyhans sagt:

    @ alle:
    In unseren Postkasten wurde gerade ein zum Thema passendes Gedicht eingeworfen, das ich gern hierher kopiere.

    Naitsirk Keßnirogge
    22/03/2015 um 20:25

    Ich hätt ein Gedicht, wem’s gefällt.

    An mein Volk

    Ich sehe Dich, mein deutsches Volk, froh tanzend in dem Mieder,
    Doch ungeschaut liegest dadurch, gefesselt Du danieder.
    Durch Deiner Seelen Leere bist, dem Mammon Du verfallen,
    Am Sodom und Gomorrha Treiben, findest Du Gefallen.

    Bin ich das Letzte seiner Art, das Deinem Geist sich fühlt verschrieben?
    Was ist von edelster Essenz, in Deinem Wesen noch geblieben?
    Als junger Knabe konnt’ ich seh’n, wofür mich andere geächtet,
    Von Gottes Hand emporgehievt, die Geißel die Dich knechtet.

    Du warst doch bis zu jener Zeit, geschätzt, geliebt, geachtet,
    So voller Fleiß und Tatendrang, von geist`ger Höhe hin zum Hang,
    Heroisch bis zum Niedergang, nach dem man Dir nun trachtet.

    Mir schmerzt das Herz, den Zahn der Zeit, hört man am Knochen nagen,
    Nach Weinen ist zumute mir, befängt mich Unbehagen.
    Verfolge Deinen Untergang und stehe stumm am Abgrund hier,
    Euphorisch machst Du Dich daran, Dich auszurotten irgendwann,
    Wenn ich dem auch entfliehen kann, so bin ich doch ein Teil von Dir.

    Was Dir mit Hitler widerfahr’n, bis heute ist nicht abgetan,
    Kein Kind ehrt heute Deine Ahnen oder hißt stolz noch Deine Fahnen.
    Die Acht der Welt lastet auf Dir, der güld’ne Boden ist nicht mehr.
    Die Krallen wurden abgeschliffen, Dein schwarzer Adler liegt zerrissen.

    Dem Sohne Mose dienst Du noch, Dein Leben hängt an diesem Joch.
    Hat er genug Ertrag gehabt, dankst Du von dieser Erde ab.
    Im Inn’ren Deiner Republik, warten die frommen Geier schon,
    Sie bringen Weib und Kinder mit, anstatt dem fröhlich Abschiedslied,
    Erhältst Du einen Stiefeltritt, Undank ist der Welten Lohn.

    Geschund’nes Volk, so höre mich, als Patriote lieb’ ich Dich.
    Solang der Odem mich belebt, solange nur ein Deutscher steht,
    Solang sich diese Erde dreht, solange ist es nicht zuspät.

    Du wirst Dich wieder edel heißen, das Joch der Feinde von Dir reißen,
    Dein geistig Gut wird wieder blühen, die Welt wirst Du damit beflügeln,
    So daß wir Völker Frieden haben, in uns’ren leidgeprüften Tagen.
    An dieses Ziel verschreib ich mich, für Weiße und für Neger,
    Miteinand statt Multikult, wie Wildtier, Wald und Jäger.

    Der Schrei nach Aufbruch hallt heran, vom Münchner bis Berliner,
    Wie es mein Heimatland nur kann, zieht es mich stets in seinen Bann,
    Bin ich dem Volke Untertan, und ebenso sein Diener.

    N. Keßnirogge

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  5. DER STOLZ ist der letzte Feind des Menschen. Wenn ich stolz auf mein Land meine Frau oder auf mich bin, bin ich möglicherweise weniger stolz auf etwas, was ich gerade tue. so bin ich mit meinen Gedanken fixiert, was für mich besser ist, der STOLZ kommt aus einem GUTEN GEWISSEN und dehalb haben sich unsere AHNEN und auch wir noch immer wieder verführen lassen, in Kriege zu ziehen, weil unser Stolz das einfordert. Wer das nicht versteht, wird wieder für Kriege missbraucht werden. Denn es gibt Menschen, die sind stolz auf den DOLLAR es ist ihr GOTT und damit wollen sie alle manipulieren, damit sie sich in ihrem Stolz gegenseitig töten, denn daran verdienen sie. So ist der STOLZ die Dummheit, an denen sich die Geschäftemacher bereichern.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Promi:
    Ist nicht klar genug geworden, daß alles falscher Stolz ist, was nicht Stolz auf selbst Geschaffenes ist?
    Falscher Stolz mag zu den von Dir genannten Folgen führen – wahrer Stolz nicht.

    Und natürlich gehört dazu auch die tiefe Erkenntnis, daß alles im Fluß ist und daher alles Geschaffene auch wieder „vergehen“ muß…

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  7. wenn du mir sagen kannst, was wirklich ohne die hilfe aller SELBST geschaffen werden kann, dann weißt du STOLZ ist immer das was wir alle zusammen geschaffen haben, keiner ist besser oder größer, jeder ist anders und einmalig und durch die verbindung mit allen können wir auf uns alle stolz sein, auf uns menschen, wie auf die übrige natur und jede begrenzung wie das geld was schulden erzeugt, erzeugt den individuellen stolz, „mir steht das zu“ WEIL ICH DAS ENTWICKELT HABE! doch das ist die nicht gesehene lüge.

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  8. luckyhans sagt:

    @ Promi:

    Muß wirklich immer alles übertrieben werden, bis es sich in sein Gegenteil verkehrt?
    Ist für Dich tatsächlich „ich bin stolz auf das Erreichte“ und „mir steht das zu“ sinngemäß dasselbe?

    Es hat doch niemand behauptet, daß jeder im luftleeren Raum seine Errungenschaften erzielt, und es war auch nicht die Rede von Besitzansprüchen – warum können wir nicht, ohne daß diese Konditionierungen gleich wieder wirksam werden, mal ganz normal ein Thema auf den Punkt bringen?

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  9. Ohnweg sagt:

    Diese Frage ist nicht so ohne weiteres zu beantworten weil Stolz ein sehr weiter Begriff ist. Stolz auf ein Land sein das seit 70 Jahren besetzt ist und sich manipulieren lässt…? Stolz auf sich selber sein weil man nur nimmt und nichts gibt…? Stolz auf seine Leistung sein die nur mit Selbstversklavung durchgezogen wurde…? Womöglich auf Kosten anderer…? Für Stolz wurde noch nie ein Dankeschön gesagt. Das sollte zu Denken geben. Eine gesunde Selbstachtung genügt.

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  10. luckyhans sagt:

    @ Ow:
    „Stolz“ auf Dinge, die Du nicht zu verantworten hast – wie soll das gehen?
    Stolz kann nur im positiven Sinne entstehen, wenn ich etwas erreicht habe, womit ich zufrieden bin und mit dem ich mich nicht vor anderen verstecken muß. Und es ist ein relativ kurzzeitiges Gefühl.
    Woraus man seine Selbstachtung bezieht, ist eine ganz andere Frage…

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  11. Petra von Haldem sagt:

    Vielleicht muss „Stolz“ auch mal in die Wortwaschmaschine??

    ich z.B. bin stolz darauf, dass meine Mann stolz auf mich ist und ich bin stolz darauf , dass ein zu mir passender Mann mich gefunden und gewollt hat. 🙂 🙂 Natürlich bin ich auch stolz, wenn ich mir ein Kostüm selber exakt genäht habe….ohne Schneiderausbildung….u.s.w.

    Es könnte auch alles Freude genannt werden, wäre aber seelisch ungenau,
    da Stolz ein aufrechtes Rückrat hervorruft und Freude eher eine lebendige Bewegung.
    Wenn es übertrieben daherkommt, nennt man das eine stolzieren und das andere albern oder kaspern.

    Ach, noch was….echter Stolz lebt innen und hat etwas Stilles………..wie Lucky sagt, dass etwas gelungen ist…….

    Die Bedenken von Promi und Ow kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Also das Wort in den Waschzuber! 😉

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  12. wiki Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“
    Nun wenn wir kleine glückliche Kinder beobachten, die noch sich als Ganzheit erleben, so gibt es diesen Stolz ein Teil dieser Ganzheit zu sein, und das ist der Stolz der uns verbindet, der Stolz, der sich vom anderen abtrennt und sich als besser erlebt, ist in einer Egofalle.

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  13. ooms sagt:

    auf deutschland und ein deutscher zu SEIN
    was fuer eine kleine SICHT
    JA
    was nun
    wake up and remember your SELF
    you are the WAY itself and the LIGHT
    you are the pure consciousness
    oder dann schlimmeren FALLES ein DEUTSCHER

    ICH KUESSE EUCH………………………….ALI BABA BALI BABALI

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  14. Vollidiot sagt:

    Stolz – Stelzen.
    Guter Stolz und schlechter Stolz.
    Auf Stelzen sieht man mehr, auch von oben herunter.
    Aber sie unterfüttern die Sohlen.
    Und beim angerempelt werden wird es unangenehm.

    Letzlich bleibt die Frage: was mach ich mit dem Stolz – in mir – was mache ich aus mir.
    Alles eine Frage der Herzensbildung – von eigenen Gnaden.

    Ich würde mehr das Wort gebrauchen: befriedigen oder zufriedigen.

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  15. luckyhans sagt:

    Von den schönen und gewiß auch klugen theoretischen Erörterungen mal kurz zurück zur Ausgangsfrage – dazu gut 12 min Ken Jebsen:

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  16. Petra von Haldem sagt:

    Lucky, Du weist uns hin aufdie Ausgangefrage……………….Bist Du stolz, wohlgemerkt ohne Fragezeichen………
    Tja….
    Ehrlich gesagt, bin ich stolz darauf, dass Du diesen Beitrag hier bei bumi bahagia einfach mal so reingestellt hast!
    Ist schon mutig.
    Komisch…das macht mich stolz auf Dich, auf diesen blog und alle Kommentatoren…………………….

    Dennoch versteht mein Kopf nicht, was dieses Video mit dem Thema zu tun haben kann…..
    Bin anscheinend blockiert……………….

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  17. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    Die Ausgangsfrage lautete eben nicht „bist du stolz“ – das war nur die Überschrift. 😉

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  18. Petra von Haldem sagt:

    ….und was ist die Ausgangsfrage??
    Habe alles noch mal schön durchgelesen und erkenne diese nicht.
    Kann ein Blödheitsproblem meinerseits sein……

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  19. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    … die ersten 6 Worte NACH der Überschrift? 😉

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  20. Petra von Haldem sagt:

    Hahaha, lucky, nein kein Blödheitsproblem(s.o.)………….
    sondern ein klassischer blinder Fleck!! (wobei nicht auszuschließen wäre, dass das doch zusammenhängen könnte 🙂 )
    Bzw. eine für mich nicht mehr zu beantwortende Frage durch die weitergehenden Erläuterungen…
    und somit auch als keine Frage „erkannt“………. 🙂
    In der Folge haben sich die Kommentatoren dann ja auch nicht mehr auf die Frage bezogen sondern sich den Stolz vorgenommen………..
    So.
    Mehr weiss ich dazu nicht.
    Sehr elegant 😉 scheint mir da die „Lösung“ eines bekannten Kabarettisten* zu sein, der dazu sagte:
    „ich bin so deutsch, ein Stolzer zu sein……..“ 😉 🙂
    +
    +
    *Name grad entfallen 😉

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  21. Vollidiot sagt:

    Stolz Deutscher zum sein!!!!
    Die meisten sind stolz, bis auf die, die ihr Bewußtsein auf Ausschwitz gründen – diese fühlen sich eher her verschuldet.
    Sippenhaftmäßig der Schuld verpflichtet und, weil recht so, ist eine leichte Stolzschwellung zu bemerken.
    Diejenigen, die stolz sind – die möcht ich fragen – worauf gründet sich dieser Stolz?
    Auf die Externsteine?
    Auf dunstigen Goethe?
    Auf 12 güldne Jahre?
    Auf dumpf im Hirn blähendes – mehr gefühlig Unklares?
    Oder gar auf den Rabbinernachkomme – genannt „Wir sind Papst“.
    Oder stolz auf die frei flottierende Gesinnungsausprägung?
    Oder das Schönreden der Realität.

    Bei der Beantwortung der Frage hilft die Erkenntnis, daß Kohl und Merkel unglaublich beliebt waren oder sind.
    Und – gern gesehen – die Vielzahl von Fernsehprogrammen.
    Und die Ernsthaftigkeit, mit der der Homo academikus den meinungsbildenden Presseorganen huldigt.

    So darf also jeder stolz sein. Wie?
    Stolz und erkenntnisstrebendes Bewußtsein sind nur mäßig kompatibel.

    Also ist die Frage beantwortet – Haaaaaarh.
    Klar, oder?

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  22. Ohnweg sagt:

    Meine Oma hat mir immer gesagt, dass Stolz keinen satt machen kann. Sie hatte die zwei Weltkriege mitgemacht und hatte wohl aus Erfahrung gesprochen.

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  23. luckyhans sagt:

    @ Volli:
    „Kohl und Merkel unglaublich beliebt waren oder sind“ –
    Ich hätte nicht gedacht, daß auch Vollidioten an Wirklichkeitsschwund leiden könnten – oder weißt Du nicht, wie diese „Beliebheitsumfragen“ in diesem Land „gemacht“ werden?
    Wie in diesem Land „Wahlergebnisse“ zurechtgemacht werden?
    Sagt Dir PR = „Public relations“ etwas? Früher (1928 von Edward Bernays) „Propaganda“ genannt?

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  24. luckyhans sagt:

    @ Ow:
    Unsere Omas waren oft sehr weise – da bin ich ganz bei Dir.
    Obwohl das satt werden mengenmäßig heutzutage (im Moment zumindest) nicht das Problem ist – sondern die Qualität der Magenfüllmittel – die scheint irgendwie niemanden mehr zu interessieren, Hauptsache „billig“: „Geiz ist blöd“ – oder „Ich bin doch nicht geil“ oder so… jedenfalls ist billig eben billig und nicht preiswert.

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