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Ukraine / Was wie weiter? / 2

Klaus-Peter spinnt den Faden weiter von: Ukraine / Was wie weiter? / 1

Danke, Klaus-Peter!

thomram, 09.10.2014

.

Sergej Glaziev hatte bei seiner Rede im Juni genau ins Schwarze getroffen. Mit jedem Satz. Mit jedem Nebensatz. Er ist nicht umsonst Präsidentenberater. Das besonders Schöne an seinem Vortrag, da hat ihm jemand zugehört. Sehr genau. Sehr exakt schlussfolgernd.
Im Ergebnis vor 2 Wochen: Die Junta pfiff vor dem Waffenstillstand auf dem vorletzten Loch.

Das lag natürlich nicht nur an der Überheblichkeit der Kiewer Regierungsmarionetten. Die amerikanisch militärische Führung der Junta-Armee ist genauso unfähig wie die amerikanische Armeeführung seit schon immer.

Ihre unausgereiften Materialsschlacht-Konzepte brauchen zu einem sichtbaren Sieg immer Bomben, Bomben, Bomben, . . . . . . und Bomber, Raketen, Flugzeugträger und Artillerie. Einen Krieg mit etwa ausgewogenen Kräften haben sie nie zu führen und durchzuhalten gelernt.

Seit Korea, Vietnam, dem Irak, Afghanistan, wieder dem Irak, Libyen und zuletzt Syrien konnten sie immer nur die teure Materialschlacht zum blutigen Schlachten nutzen. Dann das stete Game Ove danach ohne Konzepte für die Zeit nach dem Bomben. Haben sie zwar Nordvietnams Dschungel fast komplett mit Agent Orange entlaubt, mussten aberletztlich doch als Verlierer vom Platz. Wie dann immer und überall.

In der Obama Rede 2011 anlässlich der Flucht aus dem Irak hieß es, so las ich nach, wörtlich:
“Wir hinterlassen aber einen unabhängigen, stabilen und autarken Staat, mit einer repräsentativen Regierung, die von den Bürgern gewählt wurde. Wir bauen eine neue Partnerschaft zwischen unseren Ländern auf.”

Und müssen jetzt den nächsten Irakkrieg ankündigen. Einen für die behauptet zahlreichen nächsten langen Jahre zu bomben, bomben, bomben.

In der Ukraine führten die amerikanischen Größtmaulmilitärs die Kiewer Junta-Streitkräfte strategisch und taktisch anfängerhaft, stümperhaft falsch in viele Einkesselungen, übernahmen sich derart, dass viele Ukraine Junta-Soldaten über die Grenze nach Russland flohen, ganze Berge, Tonnen militärisches Gerät in Panik zurückließen.

Besser, die Russen hätten sie pfleglich aufbewahrt als aufgepäppelt wieder neu in die Fänge der Junta-Kriegsmaschinerie zu entlassen.

Was aber amerikanisch gut funktionierte waren die Raketenangriffe auf die Bevölkerung in den Städten, jeden Tag ein kleines neues zionistisch- amerikanisch- ukrainisches Dresdner Bombardement (Februar 1945) auf Zivilisten und Flüchtlinge, ihr kennt die Youtube- Bilder und Videos.

Als die Amerikaner ihre Niederlage begriffen hatten, durfte ihre Marionette Poroschenko die komplette Zerschlagung in letzter Sekunde abwenden und er seine Kräfte aus den Umzingelungen abziehen lassen. (Dazu las ich viel im http://www.vineyardsaker.de und dieser Saker ist ein Genie, nicht weit von der Qualität eines Sergeij Glazievs.)

Schön, dass dem Glaziev damals im Juni die wirklich und wahrhaftig r i c h t i g e n L e u t e zugehört haben. Leute von Rang, Namen und Positionen die nicht auf irgendwelche außerirdische Hilfe hoffen mussten, sondern an großen Hebeln saßen, mit Rat und Tat zulangten. Und sicher auch dem einen und dem anderen Rubelchen. Und wie in Spanien in den Dreißigern gibt es auch mutige Internationalisten, die offensichtlich im Juni diesen Glaziev reden hörten und ihm nicht nur maulheldisch Recht gaben, sondern sich selbst die Sporen.

Heute hat die Gesamtsituation sich ja grundlegend gewandelt. Die Amis dürfen nun endlich wieder ihre bekannte, teure, viel Geld verdienen lassende Materialschlachterei führen. Angeblich gegen das Eigengewächs IS (ISIS) aber in Wahrheit gegen das Syrien des Herrn “Diktators” Assad.

Und dazu brauchten sie das Stillhalten der Russen. Also überlässt man den inzwischen erwiesenen Verlierkrieg im Donbass doch wohl wieder mehr dem pleiten Junta Staatsmißgebilde Ukraine, also dem Spenden Geldsäckel der genötigten EU.

Und freut sich, dass man wenigstens nicht komplett die ganze Süd- und Ostukraine abschreiben muss.
Samt Gas, Öl und Kohle.

Klaus-Peter Kostag
kostag@gmx.net


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