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Gut, dass man radioaktive Abfälle sicher lagern kann

Ich sage es vorweg. Es ist eine der extremsten Verhöhnungen von Erde , Menschen, Fauna und Flora, dass Atomkraftwerke weiter betrieben und weiter welche gebaut werden. Wer sich über Tschernobyl und Fukushima mehr als ein bisschen kundig gemacht hat, wird diesen Satz mit Herzblut unterschreiben.

Dabei ist die hochgelobte Sicherheit der Werke nicht mal das Thema, um welches es hier geht. Tschernobyl und Fukushima zeigen: A Werke sind für die Gegenwart eine ständige Gefahr.

Noch viel wahnsinniger aber ist die Gefahr der Lagerung der Abfälle.

Man führe sich vor Augen, was der Artikel beschreibt. Da hocken also radiokaktive Abfälle – natürlich tausendfach belegt SICHER – in einer Salzformation. SICHER, das heisst: Auf Jahrzehntausende ist es unmöglich, dass etwas von der Strahlung aus dem Lager dringen wird.

Wie alt ist das Lager? Ich weiss es nicht, aber älter als 50 Jahre wird es kaum sein. In dieser lächerlichen Zeitspanne hat also Salzlauge die Frechheit, das Sicherheitsgültigkeitssiegel der Atomlobby – „Geologen“ dazu zu machen, was es ist: Eine leere Versprechung, getätigt von absoluten Ignoranten.

Lieber Leser, ich frage dich:

Gibt es Fachleute, welche mit 100% Sicherheit voraussagen können, dass es einen Platz – beliebig wo – auf und in unserem Planeten gibt, welcher die nächsten paar zehntausend Jahre das Austreten von dort gelagertem radioaktivem Zeug unmöglich macht? Was ist mit grossen Erdbeben? Und, bitteschön, heute können die Verrückten mittes HAARP und co. an jedem beliebigen Ort gewaltige Erdbeben starten. Und was ist mit ein paar von Verrückten geschmissenen Bomben? Was wissen wir UEBERHAUPT genau über die Zukunft unserer Erde?

Und jetzt muss man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen, was in diesem Artikel steht. Da hocken also Fässer, natürlich bombensicher gelagert, im Boden. Und im ersten Jahrhundert der Lagerung schon will Salzwasser ran. Ja blöd aber auch, daran haben wir nicht gedacht, das war so nicht vorgesehen. Idioten.

Und die Menschen machen grad nochmal das Gleiche im Kleinen wie es im Grossen geschieht: Das Salzwasser MUSS abgeleitet werden. Weil das nur über die bestehenden Flüsse möglich ist, hagelt es Protest.

Klartext: Ich will heute einen gesunden Fluss. Wenn morgen (bin dann nicht mehr da) die Fässer LECKEN, dann können meine Enkel dasselbe bei mir dort tun, wo ich nicht besonders gut rieche.

Und jetzt die weitere Massnahme.

Da soll also Beton runtergeleitet werden, um festgestellte Wasserströme zu unterbinden.

Klar, dass der Beton, intelligent wie er ist, sich genau dort hin bewegen wird, wo er die Ströme stoppen soll.

Meine Fresse meine Fresse. Im ersten Jahrhundert der amtlich und wissenschaftlich geprüft und gesicherten Lagerung dieses Fiasko.

Und Lager müssen Jahrzehntausende dicht sein.

Es ist Ausdruck namenloser Stumpf- und Dummheit, dass AKW je gebaut und immer noch betrieben werden. Es fehlen die Worte dafür.

Keiner komme mir und sage: Ja aber, mein guter Thomas, du vergissest, dass ja alles zusammenbrechen würde, hätten wir den A Strom nicht.

Ich sage:

Und wenn wir deswegen drei Jahre an Hunger und Kälte leiden müssten, wäre das das unvergleichlich kleinere Uebel als das, was mit der A Mülllagerung verursacht wird.

Noch:

Soweit ich den Text verstehe, ist der Titel des Artikels falsch. Nach meiner Leseweise soll Salzwasser in die Flüsse geleitet werden.

Uebersehe ich da was?

Und Frage in die Runde. Der Artikel ist 1,5 Jahre alt. Ich habe vergeblich gesucht: Wie hat sich die Geschichte bis heute entwickelt?

thom ram, 18.06.2014

Quelle: https://www.google.co.id/search?q=zeit.de+vom+03.02.2013&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&channel=fflb&gws_rd=cr&ei=U1yhU5euCc-TuATO84KgBA

bzw.

http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/02/04/ubergeschnappt-bundesamt-will-radioaktives-asse-wasser-in-flusse-leiten/

Übergeschnappt: Bundesamt will radioaktives Asse-Wasser in Flüsse leiten

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asse-strahlenschutz

Bevor Salzlauge auf Fässer mit Atommüll trifft, könne man sie doch besser in Weser und Ems pumpen – mit dieser Idee stößt das Bundesamt für Strahlenschutz auf Widerstand.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) schlägt vor, Wasser aus dem maroden Atom-mülllager Asse II abzupumpen und künftig in Niedersachsens Flüsse einzuleiten. Vier Millionen Liter Wasser laufen jährlich unkontrolliert in das ehemalige Salzbergwerk bei Wolfenbüttel – laut Messungen sei es aber sauberer als Trinkwasser, behauptet das BfS. “In der Nordsee werden die gleichen Werte gemessen wie bei den Wässern in der Asse, etwa drei Becquerel”, sagte Werner Nording, der Sprecher des Bundesamtes. Im Trink-wasser seien 100 Becquerel erlaubt.

Das BfS habe dem Umweltministerium im Mai 2012 den Vorschlag unterbreitet, das Wasser in Flüsse zu leiten. Infrage kommen demnach Weser, Jade und Ems. In diese Flüsse seien 2009 mehr als 52 Milliarden Liter Salzabwässer eingeleitet worden. Im Vergleich dazu sind 3,85 Millionen Liter Asse-Wasser pro Jahr wenig. “So bedrohlich das Wasser seinen Weg durchs Salz frisst, so unbedrohlich ist es für Mensch und Natur”, sagte der Sprecher des BfS.

In der niedersächsischen Landespolitik findet der Vorstoß bisher keine Unterstützung. Die Einleitung in Flüsse würde keine Akzeptanz vor Ort finden, sagte Umweltminister Stefan Birkner (FDP). Für eine aus ökologischer Sicht schlechtere Einleitung von Salz-lösungen in oberflächennahe Gewässer gebe es keine Rechtfertigung.

Auch der wahrscheinlich nächste Umweltminister, Stefan Wenzel (Grüne), äußerte sich ablehnend: “Es gibt kurzfristig keine Notwendigkeit zur Suche nach anderen Möglich-keiten.” Mittelfristig sehe er Anschlusslösungen vorzugsweise in Bergwerken.

Zutrittswasser heißt das mit Steinsalz gesättigte Grundwasser, das pausenlos durch Risse und Klüfte in die Asse eindringt: 12.000 Liter täglich. Nur starke Pumpen verhindern bislang den Einsturz der Grube. Doch niemand kann sagen, wie lange es bei der bis-herigen Menge bleibt; im Notfall könnten die Pumpen bis zu 500.000 Liter pro Tag abpumpen.

Seit 2005 wird das Wasser in das stillgelegte Bergwerk Mariaglück bei Celle gepumpt. Doch langsam wird es dort eng. Bis Ende 2016 muss eine neue Lösung her: Dann läuft der Vertrag mit dem Betreiber, dem Düngermittelhersteller K+S, aus. Zudem lässt sich K+S die Entsorgung gut bezahlen: Von 2009 bis 2011 kostete sie fast 700.000 Euro.

Etwas anderes sind die radioaktiv kontaminierten Salzlösungen. Bislang fallen davon 23 bis 25 Liter pro Tag an. In einer Vertiefung vor Kammer zwölf auf der 750-Meter-Ebene werden bis zu 80.000 Liter vermutet. Das Bundesamt will mit den Salzlösungen Beton anmischen, um Hohlräume in 800 Metern Tiefe und darunter zu verschließen. Ein Umweltrisiko erwartet das BfS nicht: Die gebundenen Radionuklide würden in einigen Jahrzehnten zerfallen.

Das Problem des in die Asse einsickernden Wassers erhöht den Zeitdruck bei dem weltweit einmaligen Versuch, 126.000 eingelagerte Fässer mit radioaktiven Abfällen zu bergen. Seit 2010 kämpfen die Experten des BfS gegen die drohende Verseuchung des Grundwassers, die entstehen könnte, wenn sich die Salzlauge in die rostenden Fässer fressen würde. Sogar Optimisten rechnen mit einer Bergungsdauer von mehreren Jahrzehnten; die Kosten werden auf vier Milliarden Euro geschätzt.

Meine Fresse meine Fresse.

Da soll also Beton runtergeleitet werden, um festgestellte Wasserströme zu unterbinden.

Quelle: zeit.de vom 03.02.2013

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2 Kommentare

  1. Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.

    Gefällt mir

  2. luckyhans sagt:

    Liebe Leute,
    ich kann es nur immer wiederholen: wir werden da nach Strich und Faden verar…t!
    Es wird durchaus so sein, daß die jetzigen Politmarionetten keine Ahnung haben von den Hintergründen und wahren Sachverhalten.
    Das ist doch alles ein einziges großes Lügenmärchen.
    Fragt sich mal jemand: wo werden denn die angeblich 12 Kubikmmeter pro Tag an kontaminierter Salzlösung aus der Asse hingepumpt?
    Wie werden die dadurch entstehenden „lücken“ ausgefüllt?
    Ist doch alles Quatsch – das paßt doch hinten und vorne nicht zusammen – da geht es doch nur darum, wieder irgendeinen „Nachweis“ für das tägliche Verschwinden von Tausenden Euros zu erbringen – und ganz nebenbei die Menschen in Angst und Schrecken zu halten.

    Primär haben die jetzigen Politmarionetten doch nur die Aufgabe – und darum geht es momentan bei allen Maßnahmen, ob Atomkraftwerke, die AUSSCHLIEßLICH gebaut wurden, damit das Strahlende Material für die Atomwaffen produziert werden kann (NUR DAS ist ihr Zweck – alles andere sind Märchen!), oder die sog. „Depleted-Uran“-Munition, ob Pharma- und Krankheitswesen oder systematische Nahrungsmittel- und „Umwelt“-vergiftung, bei all dem vor allem darum – die Menschheit auf die „vorgesehenen“ (Georgia guidestones) unter 500 Mio zu reduzieren und dabei „nebenbei“ die Deutschen von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen (in deutsch gibt es keine Niederschrift auf den guidestones).

    (JENE begreifen nicht, daß dies sowieso in ein paar Jahrzehnten erfolgen wird, da sich ganz natürlich die Reinkarnationszyklen von gegenwärtig unter 10 Jahren wieder auf die früheren Werte von ca. 200 Jahren verlängern werden – wahrscheinlich gab es schon öfter in der Geschichte ähnliche „peak-people“-Zeiten.)

    In dem Moment, wo diese Bevölkerungsreduzierung erreicht ist – so planen „JENE“ zumindest „offiziell“ – werden die Schubladen aufgemacht, in denen die Patente der vergangenen gut 100 Jahre verschwunden sind, und es werden die entsprechenden Technologien der Transmutation von strahlenden Elementen in nichtstrahlende Isotope oder Elemente herausgeholt und weltweit angewendet.
    Es ist längst alles vorhanden an Erfindungen, technischem Wissen und Können, um all das, was jetzt noch so hirnlos angestellt wird, sauber und ordentlich „in Ordnung zu bringen“ – es wird sicherlich einige Jahrzehnte dauern, aber es ist alles Not-wendige da.
    Ebenso wird die Natur wieder von all dem Plastikmüll und den anderen Kontaminationen gereinigt werden – auch hierfür gibt es die entsprechenden Technologien und Verfahren seit langem – und sie sind alle profitabel.

    Ob das dann zu dem entsprechenden Zeitpunkt auch tatsächlich so gemacht werden würde, steht natürlich in den Sternen – aber das könnte die interne „offizielle“ Erklärung sein für das, was gegenwärtig auf der Welt abläuft – damit die „Handlanger“ aller Couleur weiterhin immer schön mitmachen.
    Wir sollten langsam anfangen, diese miesen Intrigen zu durchschauen und zu begreifen, daß ALLE Pläne dieser Kreise bisher nicht aufgegangen sind – weder zeitlich noch inhaltlich – so gern sie uns auch per „Protokollen“ und anderen „geleakten geheimen Dokumenten“ suggeriert worden sind.

    Laßt uns also unser Leben selbst in die Hand nehmen und nicht GEGEN (oder FÜR) etwas kämpfen, sondern jede/r uns selbst verändern – NUR SO verändern wir die Welt.

    Wem das alles „zu heftig“ ist – bittesehr – ich erheben keinen Anspruch auf „die letzte Wahrheit“ – aber bei etwas Nachdenken ist vieles von dem, was hier oben geschrieben steht, ziemlich logisch…

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