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Putin, ein Gesandter Gottes?

Das folgende Video wird polarisieren. Wjatscheslaw Seewald bringt keine Fakten,  Wjatscheslaw Seewald erzählt in der Hauptsache davon, wie er subjektiv davon überzeugt ist, dass Putin das Wohl der russischen – und nicht nur der russischen – Menschen im Auge hat.

Ich füge daher einige Wikipedia entnommene Zahlen dazu.

Am Schluss sagt Wjatscheslaw Seewald ein Wesentliches: Auch die beste Identifikationsfigur kann eine Menschengemeinschaft nicht aus dem Sumpf ziehen. Die Menschen der Gemeinschaft müssen schon selber den Ar333 verrühren, damit sie nicht untergehen.

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Damit Putinkritiker etwas Nahrung haben, zwei Auszüge aus Wikipedia.

Wer in Wiki alles lesen will ->hier.

In seiner Vermögensfeststellung gab Putin 2007 an, dass ihm unter anderem zwei alte Autos aus den 60er Jahren, Barvermögen in Höhe von 150.000 Dollar, eine kleine Wohnung sowie ein Stück Land gehören. Sein jährliches Einkommen als Präsident betrug 2007 81.000 Dollar.[31]

Am 12. November 2007 behauptete der dem Exil-Oligarchen Boris Beresowski nahestehende Politologe Stanislaw Belkowski in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt, dass sich Putins Vermögen auf ca. 40 Milliarden Dollar belaufe, vorwiegend in Form von Aktien. Dies setze sich nach Belkowskis Angaben zusammen aus 37 Prozent der Aktien von Surgutneftegas (geschätzter Marktwert Ende 2007 20 Milliarden Dollar), 4,5 Prozent der Aktien von Gazprom sowie 50 Prozent über seinen Vertreter Gennadi Timtschenko an der Erdölhandelsfirma Gunvor (2006 Umsatz von 40 Milliarden Dollar, Gewinn von acht Milliarden Dollar). Beweise für seine Behauptungen konnte Belkowski aber nicht angeben.[32] Im Frühjahr 2009 behauptete Beresowski, dass im Zuge der Finanzkrise Putins Vermögen auf 12 Milliarden Dollar geschrumpft sei.[33]

Putin deklarierte für das Jahr 2012 ein Jahreseinkommen von 5,79 Millionen Rubel, was umgerechnet etwa 142.500 Euro entspricht.[34]

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Die Organisation Reporter ohne Grenzen wirft der russischen Regierung unter Putin substantielle Einschränkungen der Pressefreiheit vor. Wie die Organisation im letzten Jahresbericht Russland 2006 feststellte, verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen für russische Journalisten auch 2005 alarmierend. Gewalt sei die „ernsteste Bedrohung der Pressefreiheit“.[42]

Den Angaben der Organisation zufolge wird das russische Fernsehen durch regierungsnahe Gruppen kontrolliert und stark zensiert. Etliche unabhängige Zeitungen seien 2005 durch hohe Geldstrafen zur Aufgabe gezwungen worden. Durch die Vergabe von staatlichen Aufträgen für Anzeigen würden Zeitungen, die den Krieg in Tschetschenien thematisierten, faktisch erpresst. Die Arbeitserlaubnis von amerikanischen Journalisten, die für den Fernsehsender ABC tätig waren, sei nicht erneuert worden, nachdem der Sender ein Interview mit dem tschetschenischen Rebellenführer Schamil Bassajew ausstrahlte. In Saratow sei der Journalist Edward Abrosimow wegen Verleumdung zu sieben Monaten Zwangsarbeit verurteilt worden. Im August sei der stellvertretende Chefredakteur der Wochenzeitung Odinzowskaja Nedelja wegen Verleumdung zu vier Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Er kam auf freien Fuß, nachdem internationale Menschenrechtsorganisationen protestierten. Insgesamt lägen die russischen Pressegesetze sehr weit unter europäischem Standard.

Die schon unter Putins Amtsvorgänger Jelzin zu beobachtende Gewalt gegen Journalisten konnte auch unter Putin nicht eingedämmt werden. Während seiner Präsidentschaft wurden insgesamt 13 Journalisten ermordet.[43] In keinem der Fälle kam es zu einer Verurteilung der Täter, so ein Bericht des Committee to Protect Journalists.

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Damit Putinbewunderer etwas Nahrung haben, zwei Tabellen aus Wikipedia.

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Die Entwicklung des russischen BIP 1992 bis 2011

Kennzahl 2000 (nach Rosstat[28]) 2010 (nach Rosstat[28]) Veränderung
Bruttoinlandsprodukt (KKP) in Mrd. US-$ 1.123 2.211 +96,7 %
Außenhandel in Mrd. US-$ 149,9 648,4 +332 %
Handelsbilanz in Mrd. US-$ 60,7 151,6 +150 %
Ausl. Investitionen in Mrd. US-$ 10,9 114,7 +952 %
Außenschulden in Mrd. US-$ 166 27,8 −83,3 %
Inflation in % 20,2 8,8 −56,5 %
Industrieproduktion 100 % 147 % +47 %
Löhne, inflationsbereinigt 100 % 242 % +142 %
Renten, inflationsbereinigt 100 % 331 % +231 %
Einzelhandel 100 % 256 % +156 %
Armutsrate in % 29 12,6 −56,6 %
Arbeitslosigkeit in % 10,6 7,5 −29,2 %
Geburten in Tsd. 1.267 1 790 +41,3 %
Sterbefälle in Tsd. 2.225 2 031 −8,7 %
Natürl. Bevölkerungsabnahme in Tsd. 959 241 −74,9 %
Säuglingssterblichkeit in Tsd. 19,3 13,4 −30,6 %
Lebenserwartung in Jahren 65,3 69 +5,7 %
Verbrechen in Tsd. 2.952 2 629 −10,9 %
Morde in Tsd. 31,8 15,6 −50,9 %
Selbstmorde in Tsd. 56,9 33,3 −41,5 %
Alkoholvergiftungen in Tsd. 37,2 14,4 −61,3 %

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Wieweit solche und andere, von mir nicht nachprüfbare, Missstände mit den Zahlen in der Tabelle kompatibel ist? Schliesst das Eine das Andere nicht aus…oder doch?  WWP ist, wie fast alle Spitzenpolitiker durch die Zionistenseilschaften auf den Sessel gehievt worden? Sorgt für seine eigenen Pfründe auf skrupellose Art und Weise? Gleichzeitig hat er für sein Land den Ausverkauf nicht nur gestoppt, sondern weitgehend rückgängig gemacht und – so entnehme ich den mir zugänglichen Quellen – vielen Menschen zu besserer Lebenssituation verholfen? Für mich passt es nicht zusammen.

Sein neuester Zug, die russischen Truppen von der Ukrainischen Grenze zurückzuziehen – ok, es kann als Defaitismus interpretiert werden – ich vermute, der Rückzug der Truppen ist einmal mehr ein Schachzug, welcher mit mir noch unbekannten Gewinnen verbunden ist.

thom ram, 09.06.2014
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3 Kommentare

  1. Adolph Bermpohl sagt:

    Daß irgend ein Politiker der heutigen Zeit ein Gesandter eines Gottes sein könnte – gar des Hochgottes Selbst, ist eine Verdächtigung, die ein kräftiger Schlag in das Gesicht einer jeden wahren Gottesverehrung ist!
    Auf den Gedanken, daß Putin ein Gesandter (eines) Gottes sei, kann indes nur ein Russe kommen!

    Adolph

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  2. luckyhans sagt:

    @ Thomram:

    Projezieren wir da nicht schon wieder zuviel in eine einzelne Persona?
    Soll dieser eine Mann für all die Veränderungen zuständig sein, die während seiner Präsidentschaft geschehen sind?
    Wissen wir, in welchen Sachzwängen der Mann steckt? Wer wirklich das Sagen hat im Lande?

    Wir vermuten stark, daß es sehr viel anders ist als hierzulande – soweit in Ordnung. Daß der Mann Gestaltungswillen und Durchsetzungsvermögen hat, ist ja nachgewiesen. Daß auch viele positive Veränderungen unter seiner Regentschaft stattgefunden haben, ist auch völlig unstrittig, auch daß WWP daran persönlich einen großen Anteil hat, schon allein durch die Auswahl des verantwortlichen Personals. Wobei nach dem korrupten Saufkopf BNJ wohl jeder einigermaßen vernünftig denkende und handelnde Präsident uns alle positiv beeindruckt hätte.
    Aber, wie in diesem Video-Beitrag, aus den REDEN eines Menschen (und aus einigen politischen und wirtschaftlichen Erfolgen) heraus jemanden soweit zu erheben, ist einfach geschmacklos.
    Nun gut, Freund Seewald ist schon lange bekannt als strammer Verfechter einer eisern „kaisertreuen“ Pro-WWP-Linie – ob das zu vernünftigen Einsichten führt, mag jeder selbst entscheiden.

    Denn das Wichtigste entgeht dem Sprecher: daß WWP, und das schreibe ich weitgehend ihm persönlich zu, dem russischen Volk den Glauben an sich selbst zurückgegeben hat. Auf wessen Kosten sei erstmal dahingestellt – da darf man drüber diskutieren, aber ein selbstbewußtes russisches Volk kann für Europa und die Welt nur gut sein, finde ich – immerhin sind die russischen Atom-Raketen momentan das Einzige, was die Welt vor dem ungebremsten Wirken der übergeschnappten Gehirnamputierten in Wash/DC real bewahrt – und diese Raketen und deren Bedienungspersonal sind inzwischen wieder tip-top „in Schuß“.

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  3. IGRD sagt:

    Dies ist die beste Aussage, die ich gehört habe und sie entspricht also einer grossen Tatsache. Wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen, dass wir WWP als Russischen Präsidenten haben. Durch die USA Terroristen würde die Welt eh nicht mehr existieren. DankePutin

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