Sandmännchen tröstet dich in deiner Schlaflosigkeit, hat dir eine gute, friedvolle Botschaft. Danke, Sandmännchen!
Deichsicherheit und Klimaschutz: Beweidungsversuch mit Kamelen aus Kasachstan
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat in Zusammenarbeit mit der Deichacht Esens-Harlingerland ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Deich- und Vorlandbeweidung vorgestellt. Parallel zur Schafbeweidung, die zunächst nicht aufgegeben werden soll, werden einige Teilstücke des Deiches und des Deichvorlandes bei Dornumersiel und im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer probeweise mit Kamelen, die aus Kasachstan eingeführt wurden, beweidet. Die zweihöckrigen Trampeltiere gelten als sehr genügsam und anspruchslos und verfügen über einen großflächigen „sanften“ Tritt, der die Grasnarbe schont. Sie würden sich auch, anders als Schafe das können, robust gegen Hunde, die auf dem Deich verbotswidrig von Spaziergängern mitgeführt werden, durchsetzen. Die Pressesprecherin des NLWKN, Herma Heyken, kündigte an, man werde im Amt einen Kamelbeauftragten berufen, der in einem Monitoring die Auswirkungen der Kamelbeweidung auf den Deich und die angrenzenden Salzwiesen auswerten soll. Zusätzlich sollen auch die Methanausscheidungen der Kamele mit denen der Schafe verglichen werden, um dadurch Erkenntnisse über eine bessere CO2-Klimabilanz der Wiederkäuer zu erhalten. Der Kameldung könne, anders als der Schafdung, einer energetischen Wiederverwendung als Heizmaterial zugeführt werden. Der niedersächsische Umwelt- und Klimaschutzminister Stefan Wenzel (Grüne) kündigte an, das Projekt mit Fördermitteln des Landes unterstützen zu wollen. „Mit Hinblick auf den steigenden Meeresspiegel sei die Kamelbeweidung angewandter Klima- und Küstenschutz“, hieß es dazu aus dem Umweltministerium. Auch der Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, Peter Südbeck, und der Geschäftsführer der Tourismus GmbH in der Gemeinde Dornum, Rolf Kopper, unterstützen die Probebeweidung mit Kamelen. Sie kündigten an, mit diesen Tieren geführte Kameltouren zur Verbesserung des touristischen Angebots im Nationalpark und Weltnaturerbe anzubieten. Das Nationalparkhaus in Dornumersiel werde dafür Personal abstellen, eine entsprechende Kamelführerprüfung werde vorbereitet.


Ich faß es nicht !!!
-aber wenn der Deich eine solche Zart-Fuß-Massage braucht … und wenn Kamele den Naturschutz-Park „Watten-Meer“ ja dann so zu schützen vermögen vor nackten Menschen-Füßen, die eventuell arme Watt-Würmer zertreten könnten, … und Kamele ja unbedingt zum „Nationalpark und Weltnaturerbe“ dazugehören können sollen … welches Kamel ist denn dann eigentlich „Natur-Erb-Berechtigt“ ?!?
– Ist denn diese Frage schon geklärt ?!?-
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„kündigte an, man werde im Amt einen Kamelbeauftragten berufen“… !!!
Warum denn keinen Hundebeauftragten, daß die mitgeführten Hunde der Spaziergänger -angeleint!- mitzuführen sind.
Kamele aufm Deich! tz tz tz
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@Bibi
Liebes Bibili,
du wirst dich auf neue Aus- und Ansichten einstellen müssen. Ich bin dran, mit andern Bloggern eine Petition zu starten mit Wortlaut:
„Ab 2016 ist Hundehaltung generell verboten. Der Import und die Zucht von Kamelen ist vom Bund zu fördern. Kurse in Kamelhaltung sind vom Bund gratis anzubieten. Kamelbesitzern soll der zu bauende Stall mit 50% subventioniert werden.“
Das hat Gründe.
Kamele fallen unter den Menschen weniger auf, sie stören somit das Ortsbild weniger als Hunde. Das ist der hauptsächliche und äusserst wohltuende Gewinn.
Sodann sind Kamelbomben auf den Gehsteigen auffälliger als die heimtückisch kleinen Hundehäufchen, das hat zur wesentlich vorteilhaften Folge, dass die Menschen weniger in die Kacke treten.
Kamelhalter von Kampfkamelen haben gegenüber den Haltern von Kampfhunden den moralischen Vorteil, dass ihre Tiere Menschen nur bespucken und nur in extremen Situationen beissen.
Bibili, ich wünsch dir einen herrlichen, nein, einen fraulichen Tag 🙂
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… und nach der „Sanft-Fuß-Massage“ kommt dann das „Konditions-Training“ nicht nur für Nestle-Bauer und Jung-Vögel :
=> auch beim „wattenrat“ : wieder-mit-einem-kettenfahrzeug-durch-die-salzwiese
ne…ne…ne
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Das Geld, das dadurch wieder verpulvert wird, hätte effektiver dafür eingesetzt werden können, indem ein Deich in Bangladesh gebaut worden wäre.
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…und Nederland absa….n lassen?!? Niederland wird durch die Deiche beschuetzt und jede verbessernde Methode ist willkommen und hilft auf Zeit auch anderen!!- Ja, helft Ihr mit in Bangladesh!. Menschen sind da ja auch genug um Deiche zu bauen,, helft sie zu aktivieren! wenns ueberhaupt noch helfen soll, denn der Wasserspiegel ist am steigen!! Auch -schwimmende Haeuser, so wie in Amsterdam und anderswo- koennten gebaut werden, Niederlaendische Wasserbaukundige sind ueberall auf der Welt schon aktiv!
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Vielleicht könnte man ja mal einen Innovativ/Klima-Schutz-Spar-Vor-Schlag machen :
Deiche hier ab-bauen, Gras-Narbe für die Kamele sorfältig stapeln, das so gewonnene Deich-Material nach Indien verfrachten und dann bis auf Wieder-Verwertung dort zwischen-lagern …
(=> Kosten-senkende Maß-Nahmen !!! – und sicherlich auch Klima-schützend- mit Ur-Sachen-Forschung, was dann auch wieder Arbeits-Plätze schaffen würde…).
… und schon könnte zeit-nah hier die Planung der Feucht-Gebiet-Er-Schaffung als Vogel-Erholungs-Teiche direkt am Fuße der Deiche (SEE-wärts!) vor-übergehend vernachläßigt werden. Immerhin hatte diese Re-Naturierungs-Planung (vor ca 29 Jahren) dort an der Küste ja damals durchaus bemerkens-wert hohe Wellen geschlagen und die Sicherheit der in Jahrhunderten dem Meer abgerungenen Land- und Be-Sitz-Türmer in Frage gestellt.
Also, warum nicht gleich: „Nagel-mit-Köpfen“ …äh… „Kopf-im-Nagel“ …äh… „Deich-mit-Teich“ … äh… machen ?!?
Seid getrost, einmal angelegt, dann ist alles gleich/bald … Über-Unter-Wasser-reich.
– Nur die Erb-Folge bei denKamelen wäre dann noch zu klären …
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@ Boehme, Elisju :
Kucke ma da:
=> https://www.kulissenriss.eu/?s=KlimaL%C3%BCge
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….nee nicht quasseln und andere von der arbeit abhalten, einfach hin fahren und mithelfen…!
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Bevor eine Fahrt anzutreten ist, muß das Ziel klar sein.
Wer einfach los-läuft, kann sich schneller im Kreise drehen,als ihm lieb ist.
Erfahrungs-gemäß läuft man ohne ohne Orientierung auf Dauer im Kreis und kommt nicht dahin, wohin man will.
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Um es mal klar zu sagen, ich hab nix gegen Hunde – nur der dort am anderen Ende der Leine, sollte mal sein Hirn einschalten, in der Hoffnung er hats noch.
@ Boehme, Elisju:
Nicht nur die Nedderlands saufen ab, nicht ganz… nur der Teil der dem Meer gehört eben. So wird es auch allen anderen Küsten gehen, die sich fremdes Land genommen haben… auch meinem Land zum Teil.
Die Erde schüttelt sich eigentlich noch zu wenig, wenn wir bedenken was wir ihr schon angetan haben!
*big hugs* to all und das ‚bibili‘ von Thom nehme ich an! *grinsel*
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„… und sie schüttelt sich doch“ oder so ähnlich, war es von Galileo?
Peitschen knallen bereits hier:
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