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129. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Wie man dazugehört
Eckehardnyk, Sonntag, 1. Mai NZ 10
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Kann man wirklich selbst bestimmen, wozu man gehört?
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Heftig umkämpft sind Tickets für bestimmte Ereignisse wie Bundesliga, Festival-Konzerte oder sonstiges Theater: Überall möchte eine große Schar live dabei gewesen sein. Doch wie gehört man „dazu“, wie wird man Mitglied im Kreis der Auserwählten, die zu allen begehrten Begebenheiten immer Zutritt haben? Manche Erdenbürger lösen das Problem, indem sie zu Journalisten werden, um einfach überall mit ihrer Presskarte Eintritt zu kriegen, wo es nur geht. Doch wir wissen, daß man „die Journaille“ keineswegs zu allen Anlässen willkommen heißt. Also kann das keine Lösung sein, existentiell an jeder gewünschten Veranstaltung teilzunehmen.
(mehr …)90. von 144 – Verpackung und Programm – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE
Zugehörigkeit – ein sicherer Hafen
Eckehardnyk, 7. Februar NZ9
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Jedes Kind fühlt sich irgendwo zugehörig. Doch der Grad dieses Gefühls ist stark unterschieden. Es gibt Kinder, die ihre Zugehörigkeit „systematatisch“ selbst aufbauen. Sie gründen eine Clique, einen Club, eine Bande, entwerfen Regelwerke, die in etwa dem entlehnt sind, was sie von ihren Erwachsenen mitbekommen. Da werden Strichlisten geführt, Aufgaben wie Deputate verteilt, Neuaufnahmen und Ausschlüsse und sämtliche Aktivitäten organisiert, ohne dass idealerweise zuviel an Spontaneität geopfert wird. Führung und Stellvertretung können genau festgelegt sein.
(mehr …)Geldreich = glücklich?
Nun ist es also erneut passiert – der Umstand, auf den viele „pöse Verschwörungstheoretiker“ schon seit Jahrzehnten oft und ausgiebig hingewiesen haben, nämlich daß eine Gesellschaft, die nur auf Eigeninteresse und Ungleichheit beruht, niemals zu Glück und Wohlstand führen kann – für keinen – diese Erkenntnis ist nun (wieder mal) durch wissenschaftliche Arbeiten belegt worden.
Dieser Artikel und dessen Quellen sind sehr zum Studium empfohlen:
Staat oder Volk, wer bestimmt? Kanton Jura und die Krim.
Die Menschen im Kanton Jura fühlten sich als Teil des Kantons Bern nie zufrieden. 1974 stimmten die Bürger der Region unzufriedener Menschen darüber ab, ob sie einen eigenen, neuen Kanton gründen wollen. Das Resultat war überwältigend: Ja, wir wollen einen eigenen Kanton gründen.
Uno Charta Artikel 1, Absatz 2 besagt: Völker haben das Recht zu Eigenbestimmung.
Tja, sehr schön.
Die demokraaatische Schweiz hielt sich nicht an die Charta. Es wurde nämlich eine gesamtschweizerische Volksabstimmung gemacht, ob man den Jurassiern ihren neuen Kanton bewillige oder nicht.
Es ist dem CH Stimmvolk ein Kompliment auszusprechen, die Mehrheit war dann dafür, und alles ging in Minne ab.
Nach meinem Verständnis und nach meinem Rechtsemfpinden aber war es ein Akt der Uebergriffigkeit, über die Kantonszugehörigkeit der Jurassier durch Menschen ausserhalb der fraglichen Region abstimmen zu lassen.
Ist mein Hirn blöd?
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