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Wo kommt der Osterhase her?

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Lasst uns eintauchen über gute Natur in gute Mystik.

Thom Ram, 11.04.NZ8

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Das Alte Rom und sein Reich

Es gilt nach wie vor bei vielen als „gesetzt“: das „Römische Reich“ und seine offizielle Geschichte – klar, haben wir ja auch in der Schule bis zum Erbrechen pauken dürfen.
Und das „Römische Recht“, das bis heute so tiefen Einfluß hat?
Überhaupt: wer sprach eigentlich Latein?
Vielleicht wirklich nur die Katholische Kirche? Und alle Ciceros, Caesars und sonstige Imperatoren und Redner wurden nachträglich „hinzu erfunden“?
Mit einem Wort: ist das alles wirklich so festgefügt und ewig?

Wie schon mehrfach angezweifelt, ist auch die sog. römische Geschichte unbedingt zu hinterfragen. Was ist uns da aufgetischt worden, und zu welchen Zwecken?

© für die geringfügig gekürzte Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 17. Februar 0006Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original.
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Das Alte Rom – eine Erfindung der sozialen Parasiten zur Vernichtung der großartigen Vergangenheit der slawischen Zivilisation – Древний Рим – выдумка социальных паразитов, для уничтожения великого прошлого славянской цивилизации

Кем были римляне на самом деле

Was sind das da noch für Römer?

Autor: Jewgenij Gabowitsch

Der bayerische Forscher Gernot L. Geise hat im Jahre 1994 ein Buch herausgegeben: „Wer waren die Römer wirklich?“, in dem er die Schlußfolgerung zieht, daß die (sogenannten) Römer – meistens – gewöhnliche Ureinwohner Europas gewesen sind: Kelten, Gallier und Franken, die keinerlei Beziehung weder zu Italien noch zur lateinischen Kultur hatten.
Darunter auch zur Stadt Rom selbst.
G. Geise hat beobachtet, daß in Europa „jede
beliebige einigermaßen große Stadt, die irgendwie mit den ‚Römern“ verbunden war, sich Rom genannt hat“.

Аachen: das „Zweite Rom“, sowie auch «Aurea Roma renovata».
Мainz: das „Andere Rom“ (XI. – XII. Jahrhundert), und früher «Aurea Maguncia Romane».
Тrier: das „Belgische Rom“, das „Zweite Rom“, das „Kleine Rom“, das „Nördliche Rom“.
Die deutsche Stadt Bamberg nannte sich direkt Rom, und auf der schwedischen Insel Gotland, wo die Italo-Römer nun wirklich nie hingekommen waren, gibt es bis heute eine Stadt namens Rom. Und so weiter – ohne Ende,
durch ganz Europa!

Die heutige Hauptstadt Italiens, wie G. Geise herausfand, begann erst im Mittelalter sich „Roma quadrata“ zu nennen , d.h. Quadratisches Rom (Quadratischer Kreml, Quadratische Festung), aber vorher war (dieses) Rom bekannt unter dem Namen Palatium.

Древний Рим – выдумка социальных паразитов, для уничтожения великого прошлого славянской цивилизации

Daraus folgt die Haupt-Schlußfolgerung:
das Alte Rom konnte wo auch immer stehen, aber nicht in Italien, dem die Geschichte des antiken Roms schon prinzipiell nicht gehören kann.
Einfach deshalb, weil die Siedlung Palatium schon sehr lange nicht in ihrer Bezeichnung den Zusatz „Rom“ getragen hat.
Und ohne dies geht’s nun mal nicht!

Klar, daß dies zum vollen Veständnis zu wenig ist, und G. Heise hat begonnen zu suchen, in welcher Sprache das Wort „Rom“ oder Ableitungen davon eine sinnvolle Übersetzung haben, und wie sich gezeigt hat, hat neben den Bezeichnungen „Kreml“, „Festung“ (krepost) in der altgriechischen Sprache das Wort „Rome“ die Bedeutung „Armee, Streitmacht, Militäreinheit, bewaffnete Kraft, Kolonne“.
(hier habe ich mein Altgriechisch-Wörterbuch zurate gezogen, und tatsächlich: genauso wie die Stadt Rom „Ρωμη“ dort geschrieben wird, findet sich das Wort „ρωμη“ mit den Bedeutungen „Kraft, Stärke, Macht, Streitmacht, Kolonne“, aber auch „Mut, Entschlossenheit“)
Und das bedeutet, daß die „Römer“ nicht die Bewohner der Stadt Rom und auch nicht die Bürger des Römischen Reiches sind, sondern in erster Linie
Militärs, Mitglieder jener Gemeinschaft, welche die Griechen Rome genannt haben – möglich auch als Garnison des antiken Kreml oder der Festung – einer beliebigen in Europa.
(oder, was mir logischer erscheint, einfach die Angehörigen der herrschenden Kreise, die Machthaber!)

Exkurs. Historische Quellen kennen einen zweiten Namen der Ewigen Stadt – Urbs. Genau so wird sie in der überwiegenden Zahl der antiken und mittelalterlichen Dokumente genannt, aber dieses Wort bedeutet einfach nur „Stadt“, obwohl man es auch als „Opferstätte“ übersetzen kann. Und da die Bezeichnung Rome kein Eigenname ist, so kann diese für jede beliebige Stadt gelten, zum Beispiel für Karthago (heute Tunis), das übrigens die Bezeichnung“ Afrikanisches Rom“ trug.

Karthago ist überhaupt ein ausgezeichneter Kandidat für Rome. Genau hier sind etwa 90% der Bauten der Welt im altrömischen Stil konzentriert. Genau hier sind die wütendsten Dispute der frühen Christen lokalisiert, und genau in Karthago wurde das Römische Recht geschaffen – das ist ein in der Wissenschaft allgemein bekannter Fakt.
(kein sonderlich überzeugendes Argument, finde ich.)
Nachdem Karthago fiel, wurden die Archive weggeschafft, und der Vater des Römischen Rechts wurde das italienische Urbs, in welchem die Bevölkerung im Jahre 1429 nur 17.500 Einwohner zählte.
(nun, wenn die gesamte „Geschichte“ Roms erfunden ist, so ist wohl auch die berühmte Sentenz, die einem gewissen „römischen“ Redner nachgesagt wird betreffs der Vernichtung Karthagos, ebenso ein Bluff – wer aber war dann jene Kraft, die das blühende Karthago laut Brecht dreimal mit einem blutigen Vernichtungs-Krieg überzog? wobei es ja bis heute „auffindbar“ ist…)

Nun gut, wir können Bilanz ziehen. Romes gibt es in allen Ländern Europas nicht nur ein Dutzend, und keines davon ist ein italienisches. Das Italienische Palatium, das auch Urbs ist, wurde erst im Mittelalter Rom genannt. Kennzeichen des antiken Romes befinden sich zum Beispiel in Karthago, das in Europa niemanden beherrscht hat.

Frage. Gab es dann jenes titanische italienisch-germanische Imperium mit der Bezeichnung Rom? (hier meint der Autor wohl das „Heilige Römische Reich deutscher Nation“, das irrig auch oft als „Erstes deutsches Reich“ bezeichnet wird)
Wenn man an einem neuen Ort das Alte Griechenland und Persien erschaffen kann, Babylon und Mazedonien, Mydien und Phrygien, warum konnte dann nicht auch das Römische Reich
genauso – nur auf dem Papier – erschaffen werden?
Zum Beispiel auf der Grundlage der aus anderen „Roms“ und „Urbs“ wie Karthago und Alexandria herausgeschafften Dokumente.
Wo haben denn überall Bibliotheken gebrannt?

Hier die Aufstellung der bekanntesten Bücher und Handschriften-Sammlungen, die in das italienische Rom geschafft wurden – manchmal gegen Bezahlung, manchmal mit militärischer Gewalt:

1622. 2000 lateinische und 430 griechische Handschriften und 8000 Bücher aus Heidelberg.

1658. 1500 lateinische Handschriften aus der Biblithek der Herzöge Urbino.

1690. 2000 lateinische Handschriften aus der Bibliothek der schwedischen Königin Kristina.

1746. 300 Handschriften aus der Sammlung Capponiani.

1748. 3000 lateinische und 473 griechische Handschriften aus der Bibliothek Ottoboni.

Solche Sammlungs-Chargen gab es viele Hundert. Es gilt als bekannt, daß ab dem Jahre 1565 der Papst aus irgendeinem Grunde (hat da einer ’ne Idee?) im zentralen Archiv des Vatikans alle Dokumente der (katholischen) Kirche zusammensammeln ließ.

Ist nicht so die Geschichte der Kirche entstanden?
Sind nicht auf diese Weise die eng damit verbundenen zwei 1000-jährigen Römischen Reiche entstanden?
Und das wichtigste… um ein solches Imperium zu erschaffen, braucht man nicht mal alle Archive umzuschreiben: befehle nur der Inquisition, alle
häretischen Wörterbücher (und das waren nicht allzu viele) zu vernichten und schreibe einen neuen Wörterbuch-Artikel, wo schwarz auf weiß geschrieben steht, daß „Rome“ oder „Romane“ in der Bezeichnung der Stadt bedeutet, daß diese Stadt ein Teil des Römischen Reiches war.
Das genügt. Der Rest wird dann schon in den Köpfen erschaffen werden.

Etwas näher über die römischen Herrscher

Im Jahre 1926 wurde es vollendet und erschien im Jahre 1935 – das Buch von Wilhelm Kammeier : „Die Universale Fälschung der Geschichte, über die Fälschung der juristischen Dokumente des Mittelalters.
W. Kammeier als Jurist begann seine Erforschung der Urkunden mit einer trivialen Regel: eine beliebige Schenkungsurkunde (und Schenkungsurkunden sind die am meisten verbreiteten Urkunden des Mittelalters) muß darin Informationen enthalten darüber, wer, was, wann und wem geschenkt hat, und wo diese Urkunde ausgestellt wurde.

Древний Рим – выдумка социальных паразитов, для уничтожения великого прошлого славянской цивилизации

Wie sich zeigte, entsprechen die in den Biblioteken lagernden Urkunden oft nicht diesen juristischen Ausgangsparametern.
Es gibt Urkunden ohne Datum oder mit klar später eingesetztem Datum, mit unvollständigem Datum (es fehlt das Jahr oder der Tag) oder mit einem Datum, das nicht in Übereinstimmung mit der in jener Zeit üblichen Art und Weise geschrieben wurde.
Nicht selten wurden die auf ein und denselben Tag datierten Urkunden von den Schenkenden an unterschiedlichen
(geografischen) Orten auf der Karte „unterzeichnet“.

Die letzte Bemerkung ist am interessantesten. Bei der Analyse der Orte und Daten der Ausstellung der Urkunden kam W. Kammeier auf folgendes Bild: die Herrscher hatten keine Hauptstadt, in welcher sie sich mehr oder weniger ständig aufhalten, sie reisten ununterbrochen von Ort zu Ort – manchmal blitzartig und über riesige Entfernungen – mit dem Ziel, immer neue und neue Untertanen durch Schenkungsurkunden zu erfreuen.
Und dies taten
alle germanischen Imperatoren, unabhängig von Alter, Gesundheitszustand und gewöhnlicher menschlicher Logik.

Древний Рим – выдумка социальных паразитов, для уничтожения великого прошлого славянской цивилизации

Die Germanischen (?) Imperatoren konnten sich nicht nur einmal gleichzeitig in unterschiedlichen, voneinander weit entfernten Städten aufhalten. Für den Kaiser Konrad zum Beispiel werden im Verlaufe von 50 Jahren fast jedes Jahr 2 – 3 Städte als Orte seines Aufenthaltes zu christlichen Feiertagen genannt.

Das Hauptziel der umfassenden Kampagne zur Fälschung der historischen Dokumente – so meinte W. Kammeier – bestand im Verschweigen der heidnischen Geschichte, im Verlängern der christlichen und im ihr Zuschreiben fast aller Errungenschaften der Zivilisation.
Es gab auch Nachfrage nach der juristischen Bestätigung von Rechten auf das Eigentum von Seiten der neuen Herrscher, welche jenes erst kürzlich von den rechtmäßigen Herrschern weggenommen hatten.
Gefälschte Schenkungsurkunden mußten im Altertum die Besitzrechte bezeugen und auf einen der vorherigen christlichen Könige zurückgehen, die wenn nötig zu diesem Zwecke einfach erfunden wurden.

Kammeier ist überzeugt von Folgendem: die originalen Dokumente der heidnischen germanischen Geschichte wurden vernichtet und ersetzt durch gefälschte Dokumente der gallisch-romanischen Geschichte.
Die Existenz katholischer Päpste bis zur sogenannten Avignoner Gefangenschaft wurden
vollständig ausgedacht.
Die Geschichte vor 1300 ist nicht wiederherstellbar, weil alle vorherigen Dokumente
vernichtet und durch Fälschungen ersetzt wurden.
Die Kriege zwischen den Nationalen Kirchen in der vorpäpstlichen Geschichts-Periode wurden nachfolgend dargestellt als Kampf mit den Häretikern* und den vom Glauben Abgefallenen.

* Wenn man diese These Kammeiers annimmt, dann werden die Zyklen in der Geschichte des Papsttums zu Geschichten der von den Katholiken unterworfenen Bistümer, und die Indizien fallen ins Auge.
Die Päpste (ähnlich dem allgegenwärtigen Kaiser Konrad) lebten sowohl in den über ganz Europa verstreuten Romes, als auch in Lateran, als auch in Avignon und sogar im häretischen Bern.
Ein gewichtigeres Argument ist die als „Hexen“-Lebewesen bekannte Katze.
Die Sache ist die, daß im heidnischen keltischen, gallischen und fränkischen Europa die Rolle der Katze
(als Mäusevertilger im Hause) vom Frettchen ausgefüllt wurde – dem zahmen Iltis.
Katzen wurden aus den Hafenstädten von Fremden eingeführt: Syriern, Armeniern, Griechen und Lateinern – jenen, welche das Christentum nach Europa gebracht haben.
Das heißt, daß die „Anti-Katzen-Hysterie“ des Volkes und der Mächtigen tatsächlich Handlung gegen die Griechen, Juden und Lateiner waren – jene, welche das Christentum nach Europa gebracht haben.
Wie es scheint, hat die Kirche die Geschichte der besiegten Länder sich angeeignet, sie hat sich auch die gegen ihre eigenen Missionare gerichtete Hysterie angeeignet.

( Quelle )
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P.S. das Kammeier-Buch ist übrigens oben als freie pdf verlinkt – lese gerade erneut darin – sehr zu empfehlen!
LH

Geschichtskorrektur-4

Hier nun der vorläufige Abschluß zu unserem Lieblingsthema, der „So war’s gewiß nicht“-Geschichte – nach den materiellen Spuren früherer Zivilationen geht es hier zu den Ursprüngen des sog. alten Rom.

Ob damit allerdings auch die Geschichte aller anderen europäischen Völker in gleicher Weise als „anders“ nachgewiesen gelten kann, scheint mir nicht unbedingt geklärt – da ist wohl etwas tiefgründigere Arbeit gefragt…
Luckyhans, 7. Dezember 004
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Erschienen bei matveychev_oleg am: 2016-11-24 20:01:00

Die westliche Wissenschaft will nicht anerkennen, daß die römische Zivilisation von den Slawen begründet wurde

(mehr …)

Das erfundene jüdische Volk

Wenn von den Welttyrannen die Rede ist, werde ich gelegentlich der Ignoranz und der Wühlarbeit zu deren Gunsten bezichtigt, weil ich mich weigere, zu sagen: „Die Juden sind es“.
Ich sage:
Ja, es gibt die Welttyrannen. Sie wollen die Erde ausbeuten und die Menschen versklaven und sie sind bereits äusserst erfolgreich. Der grösste Erfolg ist, dass ein grosser Teil der Menschen ihren eigenen Niedergang nicht erkennt.
Ja, die Welttyrannen haben ein Pyramidensystem der Macht etabliert, welches durch die Abhängigkeiten der Menschen nach unten und nach oben gut funktioniert.

Juden als Volk ist eine zionistische Erfindung

gefunden in:   http://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/12/09/die-juden-als-volk-ist-eine-zionistische-idee/

Danke Martha, endlich und spätestens seid Shlomo Sands Bücher muss ich nicht mehr darüber streiten, dass es kein jüdisches Volk gibt, sondern nur eine jüdische Religion. Shlomo Sand schrieb aber auch das Buch “Die Erfindung Israels”. Die Juden haben keine Nation, das ist schon alleine dadurch klar, das sie ja „fast“ schon ubiquitär sind :-) Spaß beiseite, wieso verwundert es niemanden, dass die Bücher von Shlomo Sand ausgerechnet in Israel Bestseller von Anfang an waren und inzwischen überall Bestseller sind?

Wieso konnte dieses Werk verlegt werden, wo es doch ein Angstthema der Juden sein muss???

Ich fragte mich schon wie das kommt. Was sich einbürgert ist so etwas wie eine “Nation der Israeli” ist es das was man jetzt erreichen will, hat man Angst, dass Israel wieder den Palästinensern (den ursprünglichen “Juden”) zurückgegeben werden muss, weil es völkerrechtlich nicht abgesegnet ist???

Ist dieser Gedanke abwegig???

AnNijaTbé am 9.12.2013

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Israelischer Bestseller bricht nationales Tabu

Jonathan Cook

Die Idee eines jüdischen Volkes ist erfunden, sagt der Historiker

von Jonathan Cook

Keiner ist mehr überrascht als Shlomo Sand, dass seine letzte akademische Arbeit seit 19 Wochen auf Israels Bestsellerliste steht – und dass der Professor für Geschichte solch einen Erfolg hat, obwohl sein Buch Israels größtes Tabu bricht.

Dr. Sand behauptete, dass die Idee einer jüdischen Nation –die dringend einen sicheren Hafen benötigte, ursprünglich dazu verwendet wurde, um die Gründung des Staates Israel zu rechtfertigen – ein Mythos ist, der erst seit gut 100 Jahren besteht. Dr. Sand, ein Experte der europäischen Geschichte an der Tel Aviver Universität, machte gründliche historische und archäologische Untersuchungen, um nicht nur seine Behauptung zu bestätigen, sondern noch einige mehr – die alle gleich kontrovers sind. Außerdem behauptet er, dass die Juden niemals aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, dass die meisten der heutigen Juden gar keine historischen Verbindungen zum Land, das Israel genannt wird, haben, und dass die einzige politische Lösung für den Konflikt des Landes mit den Palästinensern der wäre, den jüdischen Staat abzuschaffen. Der Erfolg des „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“ wird sich wahrscheinlich rund um die Erde wiederholen. Eine französische Ausgabe kam im letzten Monat heraus und wird so schnell verkauft, dass es schon eine dritte Auflage gibt. Übersetzungen in ein Dutzend Sprachen, einschließlich arabisch und englisch wurden schon in Angriff genommen. Aber er sagte bereits eine scharfe Reaktion von Seiten der Pro-Israel-Lobby voraus, wenn es von seinem englischen Verleger Verso im nächsten Jahr in den USA herausgegeben wird. Im Gegensatz dazu sind die Israelis – wenn auch nicht gerade hilfreich – so doch wenigstens neugierig auf seine Argumente gewesen. Tom Segev, einer der führenden Journalisten des Landes, nannte das Buch „faszinierend und herausfordernd“. Überraschenderweise schreckten seine akademischen Kollegen in Israel zurück, sich mit seinen Argumenten aus einander zu setzen, sagte er. Eine Ausnahme sei Israel Bartal, ein Professor für jüdische Geschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem.

In Haaretz der israelische Tageszeitung gibt er sich keine große Mühe, Dr. Sands Behauptungen zu widerlegen. In seinem Artikel geht es ihm weniger darum, seinen Beruf zu verteidigen: er meint, dass die israelischen Historiker über das Wesen der jüdischen Geschichte nicht so ignorant seien, wie Dr. Sand es behauptet. Die Idee zu diesem Buch sei ihm schon vor vielen Jahren gekommen, sagte Dr. Sand, aber er wartete damit und begann es erst vor kurzem. „Ich kann nicht behaupten, dass ich besonders mutig bin, das Buch erst jetzt zu veröffentlichen, “ich wartete damit bis ich Ordinarius bin. Man muss in der israelischen akademischen Welt für Ansichten dieser Art einen Preis bezahlen.“ Dr. Sands Hauptargument ist, dass bis vor etwas mehr als einem Jahrhundert, Juden sich selbst nur als Religionsgemeinschaft verstanden. Zur Jahrhundertwende des19./20. Jahrhundert stellten zionistische Juden diese Idee in Frage und begannen eine nationale Geschichte mit der Idee zu erfinden, dass es abgesehen von einer jüdischen Religion auch ein jüdisches Volk gebe. Genauso war den Juden die zionistische Idee, dass Juden verpflichtet seien, aus dem Exil in das „verheißene Land“ zurückzukehren , ganz fremd, fügte er hinzu. „Der Zionismus veränderte die Idee von Jerusalem. Vorher waren die heiligen Stätten nur als Orte der Sehnsucht angesehen, nicht als solche, an denen man leben sollte. 2000 Jahre lang blieben Juden von Jerusalem weg, nicht weil sie nicht zurückkehren konnten, sondern weil es ihnen ihre Religion verwehrte, bevor der Messias kommt.

Die größte Überraschung während seiner Nachforschungen kam, als er nach den archäologischen Beweisen aus der biblischen Ära zu suchen begann. „Ich war nicht als Zionist großgezogen worden, aber wie alle andern Israelis nahm ich es als selbstverständlich, dass die Juden ein Volk waren, das in Judäa lebte und dass alle von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden waren.

„Aber als ich begann, nach den Beweisen zu schauen, entdeckte ich, dass dieKönigreiche von David und Salomo Legenden waren. „ So ähnlich ist es mit dem Exil. Tatsächlich kann man das Judentum nicht ohne das Exil erklären. Aber als ich damit anfing, nach Geschichtsbüchern zu suchen, die die Ereignisse dieses Exils beschreiben, konnte ich nichts finden, nicht eines. „ Und zwar deshalb, weil die Römer keine ganzen Völker vertrieben hatten. Tatsächlich waren Juden in Palästina vor allem Bauern, und aller Wahrscheinlichkeit nach blieben sie deshalb auf ihrem Land.“

Stattdessen glaubt er, dass eine alternative Theorie plausibler ist: das Exil war ein Mythos, der von den frühen Christen erfunden wurde, um die Juden dem neuen Glauben zuzuführen. „Die Christen wollten, dass spätere Juden glaubten, ihre Vorfahren seien als Strafe Gottes vertrieben worden ( weil sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten R.). Wenn es also kein Exil gab, wie ist es dann möglich, dass es so viel Juden über den ganzen Globus zerstreut gab, bevor der moderne Staat Israel damit begann, sie zur „Rückkehr“ zu ermutigen? Dr. Sand sagte, dass in den Jahrhunderten vor und nach der christlichen Ära, die jüdische Religion eine missionarische Religion war, die sich sehr um neue Anhänger bemühte. Dies wird in der römisch-lateinischen Literatur jener Zeit erwähnt.“ Juden reisten in andere Regionen und versuchten Konvertiten zu gewinnen, besonders im Yemen und unter den Berbern in Nordafrika. Jahrhunderte später konvertierte das Volk der Khazaren im Süden Russlands en masse zum Judentum und wurden so der Ursprung der aschkenazischen Juden Mittel- und Osteuropas. Dr. Sand weist auf den seltsamen Zustand der Leugnung hin, in dem die meisten Israelis leben, und macht auf Zeitungen aufmerksam, die vor kurzem ausführlich von der Entdeckung der Hauptstadt des Khazaren-Königreichs nahe des Kaspischen Meeres berichteten. Ynet, die Internetside von Israels meist gelesener Tageszeitung Yedioth Ahronoth hat die Überschrift: „Russische Archäologen finden die seit langem verlorene jüdische Hauptstadt.“ Doch keine der Zeitungen – so fügt er hinzu – hat die Bedeutung dieses Fundes zu den üblichen Berichten jüdischer Geschichte berücksichtigt.

Eine weitere Frage legt Dr. Sands Bericht nahe, wie er selbst bemerkt: wenn die meisten Juden nie das Heilige Land verlassen haben, was wurde aus ihnen?

„Es wird nicht in israelischen Schulen gelehrt, aber die meisten frühen zionistischen Führer, einschließlich David Ben Gurion glaubten, dass die Palästinenser die Nachkommen der ursprünglichen Juden des Gebietes waren. Sie glaubten, dass die Juden später zum Islam konvertierten. Dr.Sand schreibt seinen Kollegen (zu große) Zurückhaltung zu, um sich mit ihm zu einer stillschweigenden Anerkennung durch viele zu engagieren, damit das ganze Gebäude der „Jüdischen Geschichte“, wie sie noch an den israelischen Universitäten gelehrt wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Das Problem mit dem Fach Geschichte in Israel hängt mit einer Entscheidung in den 30er-Jahren zusammen, wo man die Geschichte in zwei Disziplinen teilte: allgemeine Geschichte und jüdische Geschichte. Man nahm an, dass jüdische Geschichte ein eigenes Studienfach benötige, weil die jüdische Erfahrung als einzigartig betrachtet wurde. „Es gibt keine jüdische Abteilung für Politik oder Soziologie an den Universitäten. Nur Geschichte wird auf diese Weise gelehrt und hat so Spezialisten jüdischer Geschichte erlaubt, in einer insularen und konservativen Welt zu leben, in der sie nicht von modernen Entwicklungen der historischen Forschung berührt wurden.

„Ich bin in Israel dafür kritisiert worden, weil ich über jüdische Geschichte schreibe, obwohl mein Fachgebiet europäische Geschichte ist. Aber ein Buch wie dieses braucht einen Historiker, dem die üblichen Konzepte historischer Nachforschungen der akademischen Welt von überall vertraut sind.

Anmerkungen
Dieser Artikel erschien ursprünglich in The National, die in Abu Dhabi veröffentlicht wurde. http://www.antiwar.com/cook

Quelle: ZNet

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Generalangriff auf die Mythen des Zionismus……

http://principiis-obsta.blogspot.se/2008/10/israelischer-bestseller-bricht.html

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Shlomo Sand: Die Erfindung des jüdischen Volkes

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Ein Aufruf aus Israel an Juden in aller Welt

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