bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: KÜNSTE

Bruckner 8 c-moll / Wiener / Karajan

Ich habe ein Jahr lang gezögert, Bruckner einzustellen. Bruckner war damals total verkannt, stand im Schatten von Bruder Johannes Brahms, wurde von den Kritikern (Hanslik) dauernd schlecht gemacht. Originalton: „Riesige, aber leere Kathedralen“.

Bruckner führte ein gottgefällig bescheidenes Leben, und er schuf mit seinen 9 Symphonien ein Monument künstlerischen Ausdruckes ersten Ranges, steht in einer Linie mit den Spitzenwerken von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Dvorak, Chopin, Mendelssohn, Fanny Hensel, Hermann Suter, Petr Eben, um mal einen netten Strauss aufzufächern 🙂  🙂

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Und nun unser Spezi, der Herbert. Ja, der Karajan. (mehr …)

Beethoven / Uchida / Trost und Halt

Ich finde dieser Tage, da so Vieles einen umwerfend beschäftigen kann, grad immer wieder Halt und Mittung in den Gaben unserer grossen Brüder.

Mitsuko Uchida spielt unnachahmlich, oh geplagte Seele, Ruhe und Labsal findest du, und wenn es in Dramatik geht, dann stets in vollendeter Klarheit, oh Gott, wie macht die Frau das nur, Danke!

Meister Mariss Jansons und die (vermutlich) Londoner Musiker, herrlich, sie sind ein Guss, zeigen Details, welche ein so grosses Orchester eigentlich gar nicht zeigen kann, doch, sie tun es. Was für eine herrliche Wiedergabe.

Ach so, ja, vergass. Es ist das 4.Klavierkonzert.

🙂

thom ram, 25.07.2014

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Mitsuko Uchida

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Chopin Etude Op10 No5 / Contest

Ingolf Wunder! Horowitz! Lang Lang! Aimi Kobaiyashi!

Lassen wir doch mal einen Wettbewerb spielen mit der herzerfreuenden Chopin Etude No5 !

Was es auf Mutter Erde nicht alles gibt. Ich hab dies Zeug selber auch gespielt. Die Leuts spielen in einer andern Liga,  die haben alle einen andern Chip im Hirn, mir wackeln nur die Ohren.

Na, und welcher geht dir am meisten unter dein Häutchen?

thom ram, 21.07.2014 (mehr …)

Fern sehen

Wenn wir heutzutage von „fern sehen“ sprechen, dann meinen wir fast immer das Sehen auf die „Mattscheibe“ des Gerätes „Fernseher“. Daß dies genau das Gegenteil von „in die Ferne sehen“ ist, soll Hauptgegenstand dieses Beitrags sein – von Luckyhans.
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Daß das Fernsehgerät in der heutigen Zeit mehrere Funktionen erfüllt, ist bekannt. Am bekanntesten sind die hirnbeeinflussende und die körperlähmende Funktion – sie sind recht offensichtlich.

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Sandmännchen kann nicht schlafen / uff, diese Yuja

Hier klickern:

Der Mozart- Ohrwurm als Yuja- Variation. Anschnallen. Festhalten. und ab die Post. W.A.M. Marche Turquise / Enrichi par Yuja Wang / Incrédible.

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Wahre Musik

Ich habe Fugen Gespielt und weiss, was ein dreifachverminderter Septakkort ist. Besagt nix. Es gibt Keith Jarret, ja, es gibt Mozart, ja, es gibt Jackson ja, alles genial, und … in der Einfachheit ist all das auch drin. ? Ja.

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Wir zeigen Flagge für den Frieden / Ode an die Freude

Mitten im verrückten Hongkong spielt das Jugendorchester Beethovens berühmtes „Freude, schöner Götterfunke“.

Kann da jemand seine Tränen stoppen?

Sie TUN es einfach. Sie gehen hin zu den Menschen und bringen die Botschaft: „Freude, schöner Götterfunke.“

Was hat das mit der weissen Flagge zu tun? (mehr …)

Brahms / Chou / Gould / Argerich

Ruby Chou spielt eines meiner damaligen Leibstücke vom genialen Bruder Johannes Brahms.
Was ich hier äussere, ist für eine kleinste Minderheit nachvollziehbar, denn – wer hat dies Stück selber gespielt, oder wer kennt dieses Stück wenigstens vom Hören aufs Genaueste?
Was mich grad ein tausendstes Mal beschäftigt:

Hier weiter:   Brahms / Chou / Gould / Argerich

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Herrlichen Sonntag dir / Johannes Bahms, Cello/Klaviersonate 1, e-moll

Janos Starker mit Gyorgy Sebok spielen lupenrein, gesanglich, und sie halten das Werk klanglich in hellen Bereichen. Ich wünschte mir an den Kraftstellen mehr Leidenschaft, doch das ist pure Geschmackssache. Einen guten Toningenieur haben sich die beiden gegabelt, 1959!

Wie haben die Ingenieure das hingebogen, dass die Aufnahme wie von heute wirkt? Toll!

Mit Vergnügen erinnere ich mich an Berlin – Zeit, wo ich dieses Werk zusammen mit einem jungen Cellisten als Hauskonzert spielte. Für mich steht es auf Augenhöhe mit den Klavierkonzerten von Brahms. Uff, macht das Spass, sowas zu spielen…..wenn die unendlichen Zeiten des Lernens ihre Früchte tragen……

 

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Dieu parmi nous / Sonntagsmusik

Orgelmusik. Zeugs, welches ich in meinem letzten Leben, das heisst bis vor 14 Jahren, selber mit Leidenschaft gespielt habe.

 

Ich möchte dich, lieber Hörer, mit Petr Ebens Moto Ostinato beglücken, welches dich in Heiterkeit und zum Lachen bringen kann.

 

Ich habe in der Tube x Interpretationen durchgehört und bin gefrustet. Orgel und grosses Orchester aufzunehmen ist so schwierig, wie Klavier leicht. Die Orgel wirkt mit dem Kirchenraum zusammen, und sie hat ein schwirrendes Obertonspektrum. Ersteres ist mit Mic schwer einzufangen und Zeiteres macht die Mics kirre.

 

Noch frustiger sind die Interpretationen. Da sind ultraviruose Orgenisten am Werk, aber der Eine spielt mir viel zu langsam, der andere spielt mir über den Inhalt hinweg und ich habe keinen gefunden, welcher das Ding ganz so bringt, wie ich es im Detail haben will. Halt, da ist eine Ausnahme – hör selber, die Dame spielt impécable.

Hier weiter    …..     Dieu parmis nous / Sonntagsmusik

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Der hinterlistig subtile Trick mit dem Begriff „Demokratie“

Die Freunde Luckyhans und Adoph Bermpohl haben in meinem Hirni ein „Klick“ ausgelöst.

„Demokratie“ war für mich bis gestern schlicht „Volksherrschaft“, das bedeutete:
Alle Menschen einer Gemeinschaft, zum Beispiel der Gemeinschaft „Schweiz“ haben die gleichen Rechte, die gleichen Pflichten, und vor allen Dingen haben alle Menschen die Möglichkeit, Regeln des Zusammenlebens selber zu bestimmen und gemeinsam zu schaffende Projekte zu initiieren. (mehr …)

Macht, Machtmissbrauch und Gewalt

Weil viele mächtige Menschen ihre Macht missbrauchen, ist „Macht“ schlechthin in Misskredit geraten.

Ich rege an, die Begriffe wieder im ursrpünglichen Sinne zu denken und zu verwenden.

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Ich bin Baggerführer und verfüge damit über Macht.

Ich hebe mit dem Bagger die Grube für ein neues Gebäude aus.

Was war an meiner Macht schlecht? Meine Macht hat etwas Gutes erwirkt. Ohne die Macht des Baggers hätte ich zwei Monate pickeln und schaufeln müssen.

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Ich bin Baggerführer und verfüge damit über Macht.

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Über das Nachdenken

Gedanken über das Nachdenken

Wir leben in einer irre schnellen Zeit. Und wir werden durch die verschiedensten „Mechanismen“ dazu veranlaßt, uns in die sich immer mehr beschleunigenden Abläufe „einzupassen“- sonst sind wir „nicht in“, sonst werden wir scheel angeschaut, sonst „gehören wir nicht dazu“.

Wozu gehören wir dann nicht?

Und ist das wirklich so wichtig, „dazu zu gehören“?

Was geben wir dafür auf, und was gewinnen wir dadurch?

Ist es wirklich erstrebenswert, da „dazu zu gehören“?

Bei dem „galoppierenden Irrsinn“, der täglich rund um uns abläuft?


Warum soll es falsch sein, ab und zu mal richtig zur Ruhe zu kommen – ohne ständige Belastungen des Gehörs in Form von Musik, Fernsehton, Straßenlärm, Nachbarsradau, ständiger Gespräche, Auto-, S-Bahn- oder Motorradlärm – ganz für sich zu sein und in die Stille hineinzuhören?

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