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Realsatire / Das halb volle Glas des Friederich April

Ich habe die Sequenz des Herrn Friederich 5x hören müßen um, konsterniert, zu verstehen, was er da per Wort in der Tat exkoporiert hat.

Er beklagt, daß

„wir“ (wen meint er damit) immer nur das halb volle Glas sehen,

daß indes, und nun ist es nur noch kirre köstlich,

daß das Glas halb voll

und daß das Glas halb leer

sei, sei!

daß somit wir (wen meint er damit, dies again) auf einem gutenWeg (korrekt muß es heißen „auf gutem Wege“) seien.

Der kennt noch nicht mal den Dativ, hat wohl Schiller und Goethe als Rückseiten-Attrappe im Buchregal. Dies nebenbei.

Es will mir scheinen, sein Hirni koche. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Er sagt, „“wir“ (wen, again, meint er mit „wir“) sind auf gutem Weg, ja, noch nicht ganz“.

Die Rede eines Verzweifelten kleinen Vampirs, so meine Wahrnehmung.

Herr April, gehen Sie in die Kürsche und beichten Sie. Möglicherweise wäre dies ein Ansatz zu Wiedergutmachung all dessen, was Sie bereits verbrochen haben.

Und hinfort leisten Sie Arbeit, Herr April, welche dem Gemeinwohl dient, sei es als Hauswart oder als Bauernknecht.

Danach werden Sie nicht mehr ausgebuht, sondern als Friedrich Merz geachtet werden.

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Ich finde den Link zur Nachricht nicht mehr. Kann jemand helfen?

TRV, 14.10.NZ14


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