Eine unserer lieben Leserinnen meinte dieser Tage, daß doch alles irgendwie trostlos bis aussichtslos sei, weil ‚diejenigen welche‘ ihre Agenda sowieso durchziehen würden, und wir nichts dagegen tun könnten… Wollen wir versuchen, das ein wenig zu relativieren? – LH, 24.09.2026
Es mag manchmal schwierig sein, die Veränderungen, die in der Welt vor sich gehen, zu erkennen und deren Trends zu erfassen – zuviel Info-Lärm, zuviele blanke Lügen, zuviele manipulative Aussagen werden uns täglich von ‚unseren‘ LMVM aufgedrängt.
Versuchen wir also, einige dieser Veränderungen in neue Zusammenhänge einzuordnen…
Beginnen wir mit den letzten drei Landtagswahlen: Sachs.-Anhalt, Meck.-Pom. und Berlin. Freilich sind viele Wessis geneigt, diese nicht ernst zu nehmen, wird doch ständig deren Bedeutung herabgewürdigt.
Aber Fakten sind nun mal störrisch, zumal wir ja wissen, daß schon seit mindestens 30 Jahren alle ‚Wahlen‘ hierzulande – sagen wir es freundlich – mit streng vorgegebenen Ergebnissen enden. Kann jede/r nachprüfen…
Davon ausgehend kann nicht unberechtigt vermutet werden, daß die AfD in S-A deutlich über 50% der abgegebenen Stimmen bekommen hat, was man nachträglich versucht hat, per „Briefwahl-Ergebnis“ so hinzudrehen, daß es „nicht ganz so schlimm“ aussieht.
Mit derselben Berechtigung kann vermutet werden, daß in M-P ebenso weit über 40% der abgegebenen Stimmen für die AfD waren, was man auf ähnliche Weise ‚korrigiert‘ hat.
Sagt nun manche/r: naja, die Ossis… dann schaun wir in die Hauptstadt, die voller Beamter und Staatsdiener steckt und wo kaum noch gewöhnliche ‚Ureinwohner‘ leben: die Linke stärkste Kraft, und auf Platz 3 wieder die pöse AfD…
Nee, liebe Leute, Ostberlin hatte stets weniger Einwohner als der Westteil der Stadt – an denen kann es nicht gelegen haben…
Freilich ist das noch kein „Umschwung“, aber es zeigen sich Symptome von Veränderung, trotz aller Bedingtheiten. Umfragen im Westen zeigen auch dort, daß die AfD durchaus in dem einen oder anderen West-Land stärkste Kraft werden könnte – und wenn schon die Stimmen der Nichtwähler (oft über 40% der Wahlberechtigten!) mit diversen fadenscheinigen „Begründungen“ immer wieder unter den Tisch gekehrt werden, so kann die (relative) Mehrheit der abgegebenen Stimmen nicht einfach ignoriert werden – diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei…
Schlimm genug, daß heute, in wenigen Tagen 36 Jahre nach dem Anschluß der DDR an die Brvd (in Worten: sechsunddreißig Jahre!) immernoch das alte Ost-West-Schema bemüht werden muß, um einen Teil der Bevölkerung des „vereinigten Wirtschaftsgebietes“ zu diskriminieren und ihm einen Teil der grundgesetzlichen Rechte vorzuenthalten…
Es gibt also, wie von uns kürzlich beschrieben, nicht nur das Bestreben der talentlosen ‚Schauspieltruppe‘ der heute noch herrschenden neoliberalen (Finanz-)Elitäre, das Land in eine Nazi-Diktatur zu überführen, sondern es gibt auch weitere Kräfte, die andere Ziele verfolgen. Und damit ist nicht der rothaarige Blender gemeint…
Und – Überraschung – diese anderen Kräfte können sich auf eine stetig wachsende Zustimmung seitens der einfachen ‚Ureinwohner‘ stützen…
Denn keiner will, daß seine Kinder und Enkel erneut zu Millionen in einem von Beginn an sinnlosen Krieg gegen den „jüdisch-bolschewistischen Koloß“ – oh, pardon, das war der Führer seinerzeit – also gegen die Russische Föderation oder wie auch immer der Staat der rußländischen Völker sich nennt, in den Tod gehen.
Und – wer hätte das gedacht – es gibt berechtigte Aussichten, daß dieses Mal viele Menschen sich nicht von irgendwelchen ideologischen Holzhammer-Dogmen dazu bringen zu lassen…
Allein diese Veränderungen in der politischen Landschaft Rest-Deutschlands sollten doch Ansporn genug sein, die eigenen geistig-feinstofflichen Kräfte mit neuem Schwung für eine gute, friedliche Entwicklung hierzulande und in ganz Europa – nicht nur in der EU – einzusetzen.
Freilich gehört eine gehörige Portion Geduld dazu, sich nicht irritieren zu lassen und weiterzumachen, aber gesellschaftliche Veränderungen brauchen nun mal viel Zeit, und ein Ergebnis wird vielleicht erst unseren Urenkeln sichtbar werden.
Das darf uns aber nicht davon abhalten, hier und jetzt unseren möglichen Einfluß geltend zu machen…
Um nicht wieder zu langatmig zu werden, soll nur noch ein zweites Beispiel hier kurz angesprochen werden.
Freilich war die überstürzte Flucht der Gringos aus Afgh-n vor den technisch weit unterlegenen Tal ih Bahn – wir erinnern uns an die verzweifelten Kollaborateure = Verräter an ihrem eigenen Volk, die sich an das Fahrwerk des letzten US-Transportflugzeuges klammerten. Schon damals war das ein deutliches Zeichen, daß es mit der Vorherrschaft der Gringos im Nahen Osten nicht mehr weit her ist.
Und dann der mörderische Überfall der Äpp Stein Koalition auf die IRI, von deren Führung gleich mal die komplette erste Reihe und dann noch ein Großteil der 2. Reihe ‚einfach so‘ ermordet wurden – obwohl man in beiden Fällen gleichzeitig in Verhandlungen miteinander stand!
Eine Vorgehensweise, wie sie nur Teer Ohr ist N Staaten wie den beiden hier tätigen sich getrauen…
Jedoch wie staunten manche Politiker-Darsteller, als die neue jüngere Führung der IRI nicht nur den prophezeiten Zusammenbruch des Staates zu verhindern wußte, sondern bis heute energisch Widerstand leistet und eine plausible Strategie verfolgt: die Gringos endlich aus Westasien zu vertreiben. Freilich werden dazu auch Maßnahmen eingesetzt, welche der Weltwirtschaft – trotz aller Versuche, die Folgen zu mindern – enormen Schaden zufügen.
Denn bis jetzt haben wir nur einen Abklatsch dessen erlebt, was uns noch bevorsteht…
Sagen wir es in neutraler Weise: am Beispiel des Erdöls werden wir alle lernen, wie sich die Akzente der Wichtigkeit verschieben, weg von den ‚allgewaltigen‘ Finanz-Mitteln und hin zur realen Verfügbarkeit der lebensnotwendigen Ressourcen.
Es wird immer weniger wichtig, welche „Börsenkurse“ für diesen oder jenen Rohstoff gerade aufgerufen werden, denn einen ‚Weltmarktpreis‘ wird es immer weniger geben.
Weil der Rohstoff real vor Ort verfügbar sein muß, wenn man ihn nutzen will.
Und da spielen nicht nur die Herstellkosten eine gewichtige Rolle, sondern auch die Aufwendungen für Transport/Logistik, Versicherung, Umgehung von „Sanktionen“ usw.
Wer das alles genauer wissen will, hier Kjamil Askerchanow dazu.
Wir sehen, daß die regionale reale Verfügbarkeit aller lebensnotwendigen Dinge viel wichtiger wird als irgendwelche Börsenspiele der Geld Säcke, denen stets egal war, womit sie spekulierten: Erdöl, Kupfer oder Getreide, und welche Folgen ihre Preistreiberei für die Bedürftigen hatte.
Es werden also alle, die Verantwortung tragen, aber auch alle anderen, sich an den ‚richtigen‘ Kriterien orientieren können, wenn es um die Gestaltung einer vernünftigen Wirtschaft geht…
Es wird daher besser werden, und damit dies geschehen kann, muß sich etwas ändern.
Diese Erkenntnis greift immer weiter um sich, und bald kommt dann auch die Frage danach, WER denn diese Veränderungen herbeiführen soll.
Und da landen wir immer wieder bei denjenigen, auch heute schon alles bezahlen: bei den fleißigen Menschen…
Zum Schluß noch ein Sahnehäubchen: es kann sich durchaus positiv auswirken, daß die heutigen Wirtschaftswissenschaftler, wie auch die heutigen Polit-Riegen, weltweit – sogar wenn sie sehen, daß das jetzige System nicht mehr zu halten ist – keine Ahnung haben, wie dieses zu verändern sein wird, damit dieselben Gebrechen nicht nach ein paar Jahren oder Jahrzehnten erneut auftreten.
Die letzten 40 Jahre ‚Reaganomics‘ mit dem hemmungslosen Überverbrauch „auf Pump“, dessen endliche Lebensdauer den Erschaffern durchaus bekannt gewesen war, haben deutlich gezeigt, daß alle Tricks und Finessen des Kapitalismus nichts mehr nützen.
Mit ein paar Reförmchen ist da nichts mehr zu reparieren, die hätte man schon längst durchgeführt, wenn man auch nur eine Idee davon gehabt hätte, was helfen könnte.
Da es aber auch nicht zugelassen wurde, daß alternative Konzepte ausgearbeitet wurden, kann davon ausgegangen werden, daß es für die Superreichen und ihre Bedienung in einer nicht allzu fernen Zukunft keine echte Existenzberechtigung mehr geben wird.
Unter keinen Umständen.
Und das ist beruhigend.
Wir brauchen also nur unser Hirn gebrauchen und uns nicht wieder auf irgendwelche Zins- und Schneeball-Systeme einzulassen, sondern nur auf eine vernünftige, gerechte Wirtschaftsordnung, wo jeder seinen Teil zum Ergebnis beiträgt, und nur diejenigen, welche berechtigt dies noch nicht oder nicht mehr leisten können, von der Gemeinschaft versorgt werden.
Eventuelle Überschüsse könnten der Wiederherstellung der zerstörten Natur dienen…
Es ist alles so schrecklich… einfach.