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Jeden Tag eine gute Tat

(Ludwig der Träumer) Es fällt mir unheimlich schwer, den Seniorennachmittag morgen mit Halma spielen und Bibelstunde zu schwänzen, so kurz vor der Meisterschaft im Halmakegel umwerfen und Armherzigkeit äh Barmherzigkeit endlich zu kapieren.

Wie sagte meine Omi immer: Jeden Tag eine gute Tat und du kommst in den Himmel. Meine evangelische Pfarrerin Maria-Arifa Schnurzel-Abdulla ermutigte mich auch dazu. Sie sieht darin keinen Ungehorsam. Ich kann ja die Bibelstunde nachholen, meinte sie. Nachdem die Carola Rackete inzwischen wichtigere Aufgaben als ‚Seenotrettung‘ hat, sind wir Alten in der Pflicht, diese zu übernehmen. Mach ich doch glatt. Ich übernehme  notgedrungen diese Aufgabe, aber nur morgen. Will ja schließlich keine weitere Bibelstunde verpassen, so kurz vor der eigenen Reduzierung des CO2 Ausstoß durch Ableben. Will ja wissen, wie es im Himmel weitergeht.

Wüßte ich, daß morgen die Welt untergeht, würde ich noch ein Faß Bier brauen. (LdT)

Nach der Rettung biete ich diesen traumatisierten Bootsinsassen*Innen eine grundsolide Ausbildung in meinem Braukeller – dem berühmten Ludwig Bräu an.

Zuallererst ist es wichtig, daß sie anständig angezogen werden. Habe daher bereits 50 Klamotten für diese Bootsinsassen*Innen geordert.


10 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Bettina März sagt:

    Denn bei uns ist Obligat, jeden Tag ne gute Tat. Fähnlein Fieselschweif

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  3. Gravitant sagt:

    In der Vergangenheit hatte ich mal eine Schafherde.
    Ich wollte die Geburtenzahl reduzieren.
    Da habe ich meinen zwei Schafböcken eine Schürze angezogen.
    So ähnlich, wie oben abgebildet.
    Die Böcke sind fast wahnsinnig geworden.
    Die haben versucht,die Schürze aus zu ziehen.

    Das Reich,
    es naht.
    Das Rad
    steht still.
    Er will.

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  4. Mujo sagt:

    In den Boot möchte man selber auch gern Flüchtling sein. Und hoffentlich kommt keiner und versucht uns zu Reeeeeeten.
    Die Rettung würde ich natürlich eigenverantwortlich selber machen.
    Nur Proviant für einen längeren Bootsaufenthalt wäre von Nöten.

    Wäre das jetzt eine gute Tat !!

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  5. palina sagt:

    als meine älteste Tochter klein war und wir sind zum einkaufen ins Städtle gefahren, sah sie öfter Zeitungen am Kiosk mit nackten Frauen.
    Kind – „Mama, warum haben die keine Kleider an?“

    Mama – „Weil sie sehr arm sind.“

    Liebe Grüße an deine Pfarrerin.

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  6. Ludwig, der Tag hat wunderbar begonnen mit deinem herrlichen Artikel über Seenotrettung.
    Da macht das Retten doch sicherlich Freude……und dann auch noch so wundervolle BierbrauergehilfInnen zu haben,
    das macht dann doppelt Freude.

    Viel Spaß bei der Bibelstunde 🙂 und den Geretteten , die ja schon fast eine Prophezeiung sein könnten 😉

    Bibelspruch aus Lukas, 17,21

    Man wird auch nicht sagen können: ‚Seht, hier ist es!‘ oder: ‚Es ist dort!‘ Nein, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

    – Gefunden auf: https://www.myzitate.de/bibelsprueche/

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  7. @Gravitant

    Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn schliesslich wollten sie etwas anderes als Schürze tragen…
    Hat es denn was genützt ?

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  8. Vollidiot sagt:

    Verantwortungslose Schleppersaubande.
    Die hent koi Leifdscheggeds adang.
    Hoffentlich kriegen das die Mädlehändler um z.B. MF net mit.
    Wenn ich Seenotretter wäre und sähe dieses Bootle würde ich die Methode Odysseus wählen.
    Mich von meinen Gefährten mit starken Tauen an den Mast binden lassen……………………..

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  9. Gravitant sagt:

    @mariettalucia
    Hatte damals auch noch Geflügel,wollte daher im Dezember keine Lämmer.
    Die Schürze hat nur eine kurze Zeit funktioniert,
    irgendwie haben die es geschafft die Schürze abzustreifen.
    Das jährliche Gemetzel zu Weihnachten war abscheulich.

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  10. @ Gravi

    Kann ich nachvollziehen.
    Das muss an solchen Tagen noch schlimmer sein.

    Wir hatten ja auch damals Hausschlachtung, doch es war meist nur ein Tier.
    Ich glaube auch nicht daß ich heute noch dabei zuschauen könnte und mithelfen, so wie damals.

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