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Perfektion durch Weglassen

(Ludwig der Träumer)  „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

An diesem Satz beiße ich mir die Zähne aus.

Das Klopapier ist sicher so eine Sache, das durch Weglassen weiter perfektioniert werden kann. Der Erfolg liegt dann klar auf der Hand oder das Perfekte hängt dann in der Hose. Ludwig erinnert sich da an das Katzenklo. Meine  philosophisch gebildete Katze Miau Meeh würde auf der geistigen Ebene eines Antoines empfehlen, daß neben dem Klopapier der Mensch sich auch gleich selbst wegläßt um sich und Seinesgleichen zu perfektionieren. (die Ideologie der Grünen)

Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ach ja, die linksgrünversiffte Ideologie lebt bestens davon. Nur durch Weglassen perfektionieret sich der Mensch und rettet den Planeten. Was muß alles weg, damit der Mensch endlich sein Glück findet? Das alles aufzählen würde Seiten füllen. Private Autos, Flugreisen, Fleischkonsum, Katzen und Hunde, Familien mit Kindern, alle energiestabilen Kraftwerke, Zement für den Wohnungsbau, Ölheizungen, jegliche Art von Konsum, bis hin zu den energiefressenden Kulturstätten wie Opernhäuser, Museen und Theater – überhaupt alles was das Leben bisher sinnvoll und leichter machte. Heimat muß man natürlich auch weglassen zur Perfektion.

Sich selbst gegenseitig auffressen, rettet selbstverständlich auch den Planeten. https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2019/09/09/cannibalism-to-fight-climate-change/ Die finale Art der Perfektion – nicht wahr? Der diabolische Aspekt der Perfektion ist seine Selbstauslöschung. Schöpfers Widersacher sozusagen. Er erträgt es nicht, daß er gescheitert ist. Der Schöpfer hat eine unendliche Geduld. Die Linksgrünen ertragen das alles nicht. Das Leben ist ein ständiger Wechsel von Versuch und Irrtum und Weiterentwicklung. Nie ein Zurück in alte Zeiten.

Noch was vergessen? Ja, die Toleranz. Die Gedanken sind selbstverständlich frei, solange sie der linksgrünversifften Ideologie nicht widersprechen. Sonst gibt es Haue mit der N#ziekeule. Die Perfektion der Toleranz ist durch weglassen ihrer selbst linksgrün.

In seinem Buch ‚Nachtflug‘ stellt er die Fragen …Für welche Werte darf man das individuelle Glück eines Menschen aufs Spiel setzen? …Im Namen welcher Werte darf man das Glück Einzelner zum Opfer bringen?…  „Es gibt keine Lösungen im Leben. Es gibt Kräfte in Bewegung, die muß man schaffen, die Lösungen folgen nach.“ Eine Antwort darauf sucht man vergebens in seinem Werk. Das Buch ist schnell gelesen und Zeitverschwendung.

„Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“

Dieser Satz von dem Antoine könnte in einem Esoterikseminar äh Wahlkampfveranstaltung der Grünen gesagt sein und die Zuhörer jubeln und klatschen Beifall, ohne den überhaupt zu kapieren, wie so alle ‚plakativen‘  Auswürfe der Gurus und grünen Sprechpuppen.

„Wir sind alle eins“ oder „Alles ist Liebe“, „Du bist in dir“. Dieses Geschwätz ist jedoch bereits überholt. Ersetzt durch die Selbstoptimierung mit minimalistischer Perfektion durch Selbstkasteiung bis hin zur Selbstausrottung.

Zurück auf die Bäume, der Wald wird gefegt.

Was hat sich in der ESO-Szene grundlegend geändert? Bisher konnten Gurus mit stinkenden ungewaschenen Zottelbärten und Haarfransen bis zur A-Falte den verwöhnten Wohlstandsbürgern, die selbst keine Lebensinhalte hatten, das Geld mit Sprüchen wie „ Du bist deines Glückes Schmid – du schaffst es zum Millionär“ aus der Tasche ziehen.

Die modernen linksgrünen Esos bedienen sich der gleichen plakativen Ausdrucksweise um ihre perversen Phantasien von Macht durchzusetzen. Da sie es jedoch nicht mehr alleine schaffen, müssen sie notgeilgedrungen monetär bestens gepamperte Kinder vorschicken. Na ja, mit der Kinderschänderei haben sie genügend Erfahrung. Diese fff-Kinder durften dann schon mal sich auf den Schulschwänzerdemonstrationen die schöne neue Welt der Perfektion des Weglassens durch totstellen üben.

Irgendwann wird ein klardenkender Politiker feststellen und nicht nur der: Das 4. Reich der Grünen war ein Fliegenschiß in der Geschichte. Wir haben dieses üble Zeitalter mit neuer Kraft überstanden. Die Welt ist ein bißchen besser als schlecht. Es lebe die Vielfalt der Völker – jeder in seiner Heimat. Nur dort kann er sich entfalten und wirken. Nicht durch Flucht und andere müssen für mich machen, ist angesagt.

Der Papst gibt in seiner Osterbotschaft 2025 bekannt: Jesus hieß ursprünglich CO2. Er ist der Bote des ewigen Lebens. Spendet nicht länger seinen Widersacher, der in grünem Gewand daherkommt.

Auch das geht vorbei. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Nach der finalen Frage nach dem Sinn des Lebens, die mit 42 genügend und ausreichend beantwortet ist, verwundert es mich, daß einer daherkommt und fragt, wer hat den Käse zum Bahnhof gerollt. Guts Nächle und schöne Träume liebe Gemeinde.


21 Kommentare

  1. @Ludewig

    Du triffst das Ganze auf den Punkt.
    Und die ganz besondere verbale Art der Darstellung ist aber sowas von gut !

    Guats Nächtle auch dem Ludewig

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  2. „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.“ (Antoine de Saint-Exupéry) An diesem Satz beiße ich mir die Zähne aus.

    Das mußt du aber doch gar nicht! Denn schließlich ist der Satz an-sich inhaltsleer:
    „Der Schatten eines leeren Gespenstes.“ — Paul Tillich (* 20. August 1886 in Starzeddel, Landkreis Guben, DEUTSCHLAND; † 22. Oktober 1965 in Chicago, USA; protestantischer Theologe und „Religionsphilosoph“)

    ***Das Klopapier ist sicher so eine Sache, das durch Weglassen weiter perfektioniert werden kann.
    Der Erfolg liegt dann klar auf der Hand oder das Perfekte hängt dann in der Hose. [Mit deiner Erlaubnis werde ich das ‚copy & pasten‘ ;)]

    Ludwig erinnert sich da an das Katzenklo. Meine philosophisch gebildete Katze Miau Meeh würde auf der geistigen Ebene eines Antoines empfehlen, daß neben dem Klopapier der Mensch sich auch gleich selbst wegläßt um sich und Seinesgleichen zu perfektionieren. (die Ideologie der Grünen)***

    Du sprichst mir damit aus meinem Herzen.

    Allerdings ist das nicht die Ideologie der Grünen!
    Die haben nämlich keine, obwohl sie dieser
    unwissend und ohne Erkenntnis anhängen.

    Der *typische* GRÜNE ist auf einen Ideen-Synkretismus gebürstet:
    Heute lehnt GRÜNER Atomkraft ab; morgen stimmt er im „Parlament“
    einem Gesetz zu, daß die Atomkraftwerke-Betreiber fürstlich mit
    100.000 mal 50.000,- € [5.000-Millionen (fünf Milliarden)] jährlich belohnt!

    Das Lebewesen Grüner ist gegen Krieg und Faschismus,
    unterstützt jedoch mit dem Vokabular Freiheit & Frieden
    den Kapitalismus unter dem die gesamte Menschheit zu leiden hat!,
    dessen Wesen doch gerade Krieg und Faschismus ist!

    Das Lebewesen Grüner ist gegen Krieg und Faschismus —
    unterstützt aber in der Praxis, daß die BRD sich an den Kriegen
    auf unserem PARADIES – Erde genannt – beteiligt!

    Das Lebewesen Grüner tritt vordergründig für Meinungsfreiheit ein;
    sagt jedoch irgend ein Mensch „mal“ von Herzen seine Meinung,
    wird er öffentlich verfemt, diffamiert und – wenn das nicht ‚zieht -, zum Verhör
    einer nicht-rechtlich tätigen ‚Kriminalpolizei‘ zitiert
    und gezwungen, sich zu rechtfertigen:

    Ich mußte — weil ich eines der schönsten Symbole des Hinduismus, des Jain und des Buddhismus auf meiner WP-Seite veröffentliche, nämlich die SWASTIKA — zwei Verhöre über mich ergehen lassen und wurde dazu gezwungen, ein Bild von Adolf Hitler auf meiner WP-Seite zu löschen: Wir werden sie weiterhin beobachten … „und sollten Sie … (wehe Ihnen!) … dann …“

    Dem ANSCHEIN nach habe ich meine Webseite von allem, was diesem KAPITALISTISCHEN System gegen die Bürste läuft, gelöscht. Von manchen wird mir das als ein Einknicken – oder sogar schlimmer: als Feigheit vor dem Feind ausgelegt! …

    Dabei war ich mir doch nur der Konsequenzen bewußt!

    Die mich anklagende „Staatsanwaltschaft“ hätte es vor ein „Ordentliches Gericht“ gebracht und ich wäre entweder nach § 130 (*Volksverhetzung*) StGB oder „Unfriede-Stifter“ oder noch schlimmer: als sich oder MÖGLICHERWEISE andere Menschen Gefährdender!!! entmündigt, also unter „Richterliche“ Vormundschaft gestellt worden! … und hätte die Gnade wegen MEINER kognitiven Erkrankung behandelt zu werden! …

    … unter der Herrschaft der BRD über Deutschland geschieht dies STATIONÄR jedes Jahr 250.000 mal! … Mindestens VIER-MILLIONEN Menschen haben hier „Betreuer“!

    Ursula Haverbeck 91 Jahre oder Horst Mahler 83 Jahre haben sich zum Martyrium entschieden …

    …im Gegensatz aber etwa zu Vietnam, wo sich Buddhisten öffentlich verbrannt haben, als die USA Vietnam in ihrer GEWALT besetzt hielten, kümmert es hier niemanden, ob die Ursula oder der Horst in der Folterkammer der BRD verreckt!

    Es kümmert auch keinen, daß der Thom Ram in der — ach so republikanisch-demokratischen — SCHWEIZ verhaftet wurde und seine persönliche Meinung zu „1933“ nicht mehr veröffentlichen kann, weil er sonst „Weg-Vom-Fenster“ ist!!!

    ///

    Lieber Ludwig!

    Dieses Wort des von Orwell bezeichneten NEU-SPRECH: linksgrünversiffte Ideologie,

    TAUGT auch nur dazu, daß das Divide et Impera = Herrschaft durch Zersplitterung DES Gegners!!! weiter fröhlich Umständ feiert!

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  3. Thom Ram sagt:

    Jürgen,

    dein Kommentar ist nicht zu toppen, lach!

    Gefällt 1 Person

  4. In Jürgens Kommentar steckt nicht nur Poesie, sondern auch das ganze Elend der Punkte und Nullen.

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2016/09/13/punkt-vor-null/

    Gefällt 2 Personen

  5. Hätte Ludwig der Träumer den (Themen)Punkt nicht ausgerollt in Worten usw. – hätte auch niemand es mit einem Punkt auf den Punkt bringen können. Die Null entsteht dadurch, daß vor dem Punkt auch nichts ist, wobei der Punkt als ein Symbol suggerieren soll, es stünde etwas davor und es käme etwas danach. Aber nichts davon, ein Fake, hohle Chiffre, das ist der Punkt bei so manchen 😉

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  6. Bettina März sagt:

    Wer will schon Perfektion? Wer kann Perfektionisten leiden? Man/frau soll mal alle fünfe grad sein lassen….

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  7. hugin1212 sagt:

    Perfektion durch Weglassen unverzerrt

    Ockhams Rasiermesser:

    „Von zwei Thesen, die dasselbe Phänomen hinreichend erklären, möge diejenige als eher wahr gelten, die mit weniger Unbekannten auskommt oder bei gleicher Anzahl Unbekannter schlichter ist.“

    Meine Interpretation:

    Wenn man alles Allgemeine abzieht, bleibt nur noch das Individuum mit seinen eigenen Erfahrungen und der eigenen Wahrnehmung übrig. Sich an diese Grundwahrheit zu erinnern erfordert sozusagen einen tiefen Schnitt mit Ockham’s Messer und diese Entfernung der „kollektiven Geschwülste“ ist ein wirklich heilender Schnitt! Es bedeutet auch die Freilegung der Intuition, die unter dem Ballast des Allgemeinen nicht atmen kann und ich bin mit Wilhelm von Ockham einer Meinung, dass die erste Erkenntnis jedweden Einzelnen immer intuitiv ist.

    Ockhams Rasiermesser ist so etwas Ähnliches wie das Durchschlagen des “Gordischen Knotens” oder “das Ei des Kolumbus”. Das Messer schneidet alles ab, was nicht im Hier und Jetzt aus dem Individuum selbst entspringt.

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  8. Danke hugin1212 für deine Ergänzung. In Ockhams Rasiermesser liegt aber auch die größte Gefahr für die Weiterentwicklung der Menschheit. Deiner Interpretation stimme ich grundsätzlich zu. Das Individuum ist die tragende Kraft der Schöpfung. Das Individuum ergänzt und erhält die Vielfalt des Ganzen, das sich zum Gordischen Knoten entwickelte. Alles ist miteinander verbandelt. Dieser kann jedoch entgegen der Überlieferung ohne Kollateralschaden für das Leben aller Wesen auf der Erde nicht getrennt werden. Das würde den baldigen Tod des Menschen und aller Mitgeschöpfe bis hin Mikrobe nach sich ziehen. Die Natur wählt nicht den einfachsten Weg um sich zu erhalten. Sie wählt den komplexen, den bestmöglichen. Alle Individuen, von der Amöbe, Pflanzen, Tiere und Menschen sind in diesem Knoten verbunden.

    Der Theorie der einfachsten Erklärungen für das Ganze sind z. Zt. die linksgrünen neomarxistischen Zeitgenossen verfallen, die den Gordischen Knoten gerade zerschlagen – wollen. Mit der ockhamschen Regel verbunden ist bei denen die Forderung, für jede Situation, die ihnen mißfällt (aus eigener Idiotie, diese zu für sich zu ändern) nur eine einzige (ihre) hinreichende Erklärung anzuerkennen. Das läuft gnadenlos ins Verderben. Die scheißen sich ins eigene Nest und riechen den Verwesungsgeruch nicht einmal mehr.

    Das erleben wir gerade real mit den fff-Gläubigen, Ende Gelände Brüllern und den grünen Phantasten, denen wir alte Männer und Frauen ihr angenehmes Dasein erst ermöglichten. Die heutigen Demonstrationen auf der IAA zeigen deren ganze Idiotie. Das schlimmste daran ist, daß es von den meisten Wohlhabenden (zumindest nach der Mainstreampresse) unterstützt wird.

    Unser komplexes sich selbsterhaltendes Wirtschaftssystem wird mit aller Macht durch diese zerstört, mit Ockhams Rasiermesser. Den einzigen Vorwurf in der heutigen Denke unserer Brut, den ich mir machen muß, ist der: Kinder, ihr sollt es einmal besser haben als wir.

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  9. Ludwig der Träumer
    16/09/2019 um 02:41
    schön formuliert, finde ich.
    HIer kristallisiert sich auch der Unterschied heraus zwischen Kompliziertheit und Komplexität. Der positive Aspekt von Ockhams Rasiermesser kann sich auf Kompliziertheit beziehen – dann ist das Einfachere auch das Effiziente.
    Bezieht man ihn zur Reduktion von Komplexität, passiert das, was Ludwig angedeutet hat.

    Kompliziertheit könnte auch bezeichnet werden, als künstliche Negentropie: man schießt ganz viel Energie in ein „System“, ohne daß dasselbe dadurch komplexer, bzw. organischer wird. Ein typisches Beispiel dafür ist die Bürokratie.
    Die Energie, welche man aufwendet, um diese Kompliziertheit am Laufen zu halten, wird allerdings aus einem anderen „System“ abgezogen und somit fehlt diese Energie dort, wo sie her kommt, was wiederum zum Abbau der Quelle führt, Somit wird also der eigentliche Energielieferant (Organismus) in seiner Komplexität abgebaut wird… (drückt sich in Gleichgeschaltung/Entindividualisierung aus)

    Komplexität oder Zunahme an Negentropie geschieht nur durch weitere organische Strukturierung, hier also maßgeblich ein „Lied“, ein „Sinn“ oder auch eine „Vision“ als potenziell zu verwirklichende Gestalt im Gesamt.
    Dies kommt auch zum Ausdruck in dem Satz (Heisenberg): das Ganze ist mehr als die Summe der Teile.
    Das Geistige als Sinngebung ist also die Kraft oder Energie, welche als Sinnstruktur das Materielle ORGANisiert und dadurch „Energiebündelung“, also Negentropie, schafft …

    Ohne des Geisteskraft kann nicht ORGANisiert werden – alles zerfällt in seine Einzelteile und selbst die zerfallen noch (Radioaktivität) – wir leben in einem Zeitalter der radioaktiven Sozialität.

    Und die alte Lösung, die geistige Struktur von irgendwo Oben (Pyramidenprinzip) nach unten runter zu brechen, funktioniert nicht mehr, da wir Menschen menschheitsgeschichtlich erwachsen werden sollen. Ein Vater Staat wird zunehmend obsolet und kann nicht mehr funktionieren.
    Der Staat sind wir selbst – das Volk, welches aus den Kräften des Individuums Organisation frei bildet …
    Jeder Mensch ein König !!!
    Nur so kann überhaupt Subsidiarität gelebt werden …
    … und dann fällt der ganze aufgeblasene Kompliziertscheiß weg … eine neue „Perfektion“ (Organisation) durch Weglassen …

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  10. hugin1212 sagt:

    Jürgen Elsen hat es schön formuliert: Komplexität vs. Kompliziertheit. Natürlich ist Alles mit Allem verbunden. Aber das muss nicht zwangsweise zu Kompliziertheit führen, was ein Missverständnis ist. Der Gordische Knoten wäre also die geballte Kompliziertheit, was man am jetzigen System gut feststellen kann. Die Linksgrünen wollen keine Eleganz, Einfachheit oder individuelle Macht. Sie wollen den Knoten auch nicht zerschlagen. Sie wollen ihn – in ihrer doch sehr verqueren Weltanschauung – nur noch komplizierter machen. Das hat nichts mit Ockhams Rasiermesser zu tun.

    Die Lösung oder der Ersatz für die Kompliziertheit, wäre meiner Meinung nach individuelle, freiwillige Kooperation und zwar in der Erkenntnis, dass Alles miteinander verbunden ist. Aber es scheint so, dass die Menschheit das erst noch lernen muss.

    „Für welche Werte darf man das individuelle Glück eines Menschen aufs Spiel setzen? …Im Namen welcher Werte darf man das Glück Einzelner zum Opfer bringen?“ Ludwig

    Natürlich für gar keinen! Jedes Individuum repräsentiert sozusagen das ganze Universum. Alle Opfer sind satanischer Natur.

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  11. hugin1212 sagt:

    Ich glaube, das passt auch gut zum Thema:

    »Ein Systematiker ist ein Philosoph, der seinem Geist nicht länger mehr zugestehen will, dass er lebt, dass er wie ein Baum mächtig in die Breite und unersättlich um sich greift, der schlechterdings keine Ruhe kennt, bis er aus ihm etwas Lebloses, etwas Hölzernes, eine viereckige Dummheit, ein »System« herausgeschnitzt hat!«

    Friedrich Nietzsche

    Gefällt 1 Person

  12. hugin1212
    16/09/2019 um 16:08
    Die Lösung oder der Ersatz für die Kompliziertheit, wäre meiner Meinung nach individuelle, freiwillige Kooperation

    Und das praktiziert man schon länger in IT-Kreisen, Stichwort: Open-Source
    Mittlerweile zeigt sich, daß dieses Kooperationskonzept – was ja zu dem auch noch aus dem monetären Zwangsrahmen ausbricht – weitaus erfolgreicher ist, als die monetär motivierten Zwangsgemeinschaften. Selbst so Giganten wie Microsoft oder Apple kommen da nicht mehr gegen an bzw. benutzen dann schon selbst Softwarelösungen aus dem Open-Source Bereich …

    Doch gerade da, wo es sein zuhause hat, nämlich in der sozialen Gestaltung, dort fehlt es bzw. werden wesenfremde Leitbilder und Strukturen propagiert (Bildungssystem, Sozial[sicherungs]systeme), Geldsystem – also das Gegenteil von Subsidiarität !

    Die Stufenleiter für die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft sieht folgendermaßen aus:
    1. Souveränität
    (die Individualität als Quelle und Wirkendes, gestärkt den eigenen inneren Thron eingenommen)

    2. Subsidiarität
    (die Autonomie der lokalen Gemeinschaft/Gemeinde, KEINE Auslagerung von Entscheidungen lokaler Gestaltung)

    3. Solidarität
    (die Vernetzung, Verbindung und die gegenseitige Unterstützung im Falle eines Notfalls bei 1. und/oder 2., oder überregionaler [Infra]Strukturen)

    4. Organisation der Repräsentation
    (1. Mensch zu Mensch; 2. Gemeinderat (Kompetenzgruppe); 3. Bezirksrat – Staatsrat[bei Belangen zwischen Völkern und/oder Staaten], es geht also darum, wie die Repräsentation von den Menschen selbst (aus)gestaltet werden)

    Wir stellen dann auch fest, daß ca. 80% aller Organisationtätigkeiten bei 1. und 2. liegen. Evtl. um die 15% bei 3 und nur noch ganz wenig bei 4.
    D.h. diejenigen, die in 3 und 4 sind können gleichzeitig auch noch in 2 sein (in 1 sowieso). Somit ist der Bezug des Menschen zur Basis (Lokalität) immer noch gegeben.

    Im Rechtswesen könnte gleich aufgeräumt werden durch nur „ein Gesetz“:
    – die Liebe zum Leben (inkludiert nämlich auch das Recht, das EIGENE zu leben), wer andere schädigt wird zur Rechenschaft gezogen (Verantwortung/Wiedergutmachung – Herstellung von Gerechtigkeit und/oder Verbringung in Schutzgemeinschaft)
    95% aller Vorfälle sind Angelegenheiten auf Gemeindeebene und dort aufzurichten (auch Unternehmen gehören ja irgendeiner Gemeinde an).

    Da Werte im Prinzip auch Leitbilder sind, die Kräfte bündeln und zu Gestaltungen führen, sind diese stets im Hier und Jetzt zu verlebendigen.
    Deshalb gilt auch dort: weniger ist mehr.
    Fokussiere ich die drei Werte:
    1. die Liebe zum Leben
    2. das Eigene leben – ohne Leiderzeugung für andere
    3. gesellschaftliche Verhältnisse mitgestalten im Sinne von 1. und 2.
    (mehr dazu siehe: https://ichbinmensch.net)

    so kann ich diese in jeder Situation, in der ich mich selbst befinde, auch leicht „anwenden“ bzw. zur Reflektion nutzen.
    Ein Gesetzesbuch mit 1000 Paragraphen sicherlich nicht. Das ist nur noch kompliziert und auf das Soziale bezogen sehr ineffizient, wenn nicht gar kontraproduktiv …

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  13. hugin1212 sagt:

    @Jürgen Elsen

    Sehr gut! Ja, so könnte es funktionieren, wenn es sehr viele souveräne Menschen gäbe. Dann würde auch die Propaganda nicht mehr greifen. Leider stelle ich immer wieder fest, dass offensichtlich noch nicht so viele einigermaßen souverän sind. Wie könnte sonst so ein Betrug wie der Klimawandel, oder die Invasion („Flüchtlinge“) und vieles andere geglaubt werden.

    A propos Werte… Ich gehe davon aus, dass Werte Glaubenssätze sind, also tiefe Überzeugungen, die quasi religiös sind, unantastbar. Die Werte heutzutage sind häufig pervers, widernatürlich, und werden mit verbaler (noch) Gewalt in die Köpfe gehämmert.

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  14. an Jürgen Elsen:

    und neben dem „Rechtswesen“ (Judikative) gehört auch das „Finanzwesen“ (Finanzamt) aufgeräumt: Abschaffung und Verbot der ‚Mehrwertsteuer‘, Abschaffung der Lohn- und Einkommenssteuer.
    Die Vertreter der Judikative gehören vom ‚Volk‘ gewählt: Ein Unding ist, dass die sich selber wählen dürfen;
    Die Vertreter des Finanzamtes gehören vom ‚Volk‘ gewählt: Ein Unding, dass sie nicht dem Gemeinwohl gegenüber verantwortlich sind;
    Das gleiche gilt für die Exekutive (Regierung, Polizei, Militär) und die Legislative (Parlament): jederzeit vom ‚Volk‘ abrufbar und ‚Volk‘ und ‚Gesetz‘ verpflichtet und mitnichten „ihrem eigenen Gewissen“.

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  15. ja, – noch zu jauhuchanam: und ‚Volk‘ und ‚Gesetz‘ verpflichtet und mitnichten „ihrem eigenen Gewissen“.

    Nun kommen ja gerade an diese Ämter nur Menschen, die sich als bewährt erwiesen haben und deshalb auch vom Volk dorthin beauftragt wurden.
    Die Bewährung besteht ja auch darin, daß diese Menschen eben ein Gewissen haben – auf das man sich positiv verlassen kann.

    Alles, was ein Mensch tut – egal für sich selbst oder für das Gemeinwohl – muß auch gleichzeit seinem eigenen Gewissen entsprechen, sonst tut er es als Automat oder Ideologe und das wäre dann schon wieder der Anfang vom Ende…

    Die Herzkräfte können nur vom Einzelnen selbst entwickelt und dargebracht werden in die Gesellschaft.
    Es gibt kein Schwarm-Herz – höchstens schwärmerische Herzen, wobei streng genommen auch das nicht stimmt – hier verwechselt man immer zu das korrumpierte 3-te oder 6-te mit dem 4-ten Chakra.
    Die viel zitierte Schwarmintelligenz ist nichts anderes als eine Gleichschaltung von einem Metabewußtsein aus – was im Tierreich ja auch gut ist und Sinn macht. Das Modell der Schwarmintelligenz führt auf das menschliche Bewußtsein betrachtet nur zu einem hin: dem Cyborg – einem von K.I. oder einer „Cloud“ „informierten“ Bewußtsein …

    Ein Finanzamt bracht es gar nicht, wenn es keine Steuern gibt. Und Steuern braucht es nicht, wenn der Staat seine eigene Währung schöpft.
    Ist alles Geld von einer Staatsbank schuld- und zinsfrei ausgegeben (Geldschöpfung ist immer ein Kunstprodukt), fließt auch alles dort wieder hin (Devisen, Ein- und Ausfuhr usw. noch gesondert zu behandeln).
    Diese Geldflüsse und Gegenwertschöpfungen (Gebäude/Infrastruktur/Gemeinwohl-Einrichtungen usw.) können dann auch gut beobachtet und mathematisiert werden, so daß hier tatsächlich Zahlen Sinn ergeben als Stell- und Regulationsfaktoren/-größen.

    Im Königreich Deutschland sind dies Dinge und noch mehr nicht nur durchdacht worden, sondern es bestehen diesbezüglich auch schon entsprechende Einrichtungen. Was fehlt, sind die Menschen, die erst mal einfach sagen: ich bin da.
    Und wenn 40 000 sagen: ich bin da, dann können diese nämlich nicht nur das sagen, sondern auch gemeinsam etwas umsetzen, was keiner alleine schaffen kann …
    Also, laßt uns zusammen kommen und wenn eine Größe erreicht ist, die Durchschlagskraft hat, dann laßt uns gemeinsam darüber befinden, welches die Projekte sind, die jetzt mit dieser Durchschlagskraft angegangen werden können …

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  16. Thom Ram sagt:

    Jürgen 20:17

    Es fällt mir schwer, das nachzuvollziehen. Nachvollziehen, warum das KD keinen grösseren Zustrom hat.
    Nun ja, ich mache mir Reime. Wenige hören davon. Von denen, die mal davon hören, sind anderweitig komplett besetzt und beschäftigt im Sinne von:
    Wanderer trifft auf zwei Waldarbeiter, die sägen wie verrückt annem Baumstamm. Wanderer schaut zu und sagt, sie hätten grösseren Erfolg, würden sie ihre stumpfe Säge mal schärfen. Waldarbeiter erwiderten, nö nein niet non, wir müssen dem Baum umlegen schnell und sägten mit stumpfer Säge weiter. Und wenn sie nicht ausgesägt haben, sägen sie heute noch.

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  17. makieken sagt:

    Sorry, wenn ich jetzt hier noch mal in die Kerbe haue, aber auch einem Peter Fitzek traue ich nicht mehr so recht. Was hat mich stutzig gemacht? Zum einen das Video über die Freimauerer-Numerologie in Verbindung mit diesen Fotos vom Flughafen http://krd-blog.de/der-erste-flug-krd-reisepass-im-test/. Auf zwei Bildern erschien es dem Peter sehr wichtig, die „4“ exakt neben sich zu haben (von dem Aufenthalt/ Flughafen in Spanien gibt es – warum auch immer – keine Fotos?). Zum anderen fährt er in der Tat ein teures Auto mit „777“ im Kennzeichen und für das KRD ergibt sich die Zahlenfolge 294 = 9-11 End the Awake + 4 = Mitgliedschaft in einer Geheimgesellschaft. Kann aber natürlich alles auch nur Zufall sein.

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  18. makieken
    17/09/2019 um 03:07
    wir alle sind hier auf der Welt, weil wir alle uns ergänzen können – genauso, wie wir sind, genau in diesem Zeitraum – es ist alles für uns da.
    Auch die Freiheit der Optionen: Konstrukte finden, die das Nichthandeln legitimieren – oder anpacken und mitgestalten.

    Ist eben jedem selbst überlassen…
    Und passend zum Thema Perfektion: denn mit Sicherheit läßt sich etwas finden, was diesem oder jenem fehlt an der Perfektion, weshalb er sich folglich nicht an „Unperfektem“ zu rühren hat …

    liebe Grüße !

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  19. apropos BMW: es handelt sich um einen 5er BMW Baujahr 2003 der 2011 als abgestossener Firmenwagen günstig gebraucht erworben werden konnte …
    Als einzige gemeinschaftlich genutzte Staatskarosse (wobei nur Peter mit dem 777er Nummer fuhr) – wirklich ein ernstzunehmendes Problem?

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  20. makieken sagt:

    Jürgen,
    meinte noch ein anderes Auto. Aber Du hast Recht, kein Problem und jeder fährt auf seiner Straße des Lebens.

    Gefällt 1 Person

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