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Das Dorf liegt im Sterben

(Ludwig der Träumer) Seit Stunden sitze ich vor der Schreibhilfe und suche nach den richtigen Worten. Worte als anerkennenden Nachruf für eine gestandene klardenkende alte Dame aus dem Dorf, für das sie viel geleistet hatte. Sie hatte mit ihrem Geschäft ein kleines Vermögen gemacht und gab viel an die Gemeinde zurück, zum Leidwesen ihrer Tochter, die ihr Erbe dahinsiechen sah.
Jetzt nehme ich nochmal Anlauf. Vielleicht klapp es nach dem Gespräch mit den Hinterbliebenen, die sie möglichst schnell verbuddelt wissen wollen – ohne großes Aufsehen. Der ach so trauernden Tochter ging es nicht schnell genug, sie ins Altersheim abzuschieben um Omas Häuschen zu verramschen. Weil diese Flunz ihr Glück in der Stadt finanzieren muß, wollte sie auch mein Honorar für die Rede auf 20 € reduzieren. 300 € betrachte ich als angemessen, bei all der Vorarbeit, die dazu notwendig ist, wenn man nicht in nichtssagendes Geschwafel mit Textbausteinen verfallen will. Einige Grabreden hielt ich gerne ohne Honorar, wenn der Verstorbene oder die Hinterbliebenen mittellos aus dem menschenverachtenden Turbokapitalismus ausgespuckt wurden.

Ich ging natürlich nicht auf das Angebot ein, sondern machte ihr ein neues. Ich halte die Rede kostenlos. Diese mit Fassadenfarbe aufgehübschte Flunz und Hohlbirne dankte mir mit „Vergelds Gott“ im Voraus. Ob sie mir nach der Rede auch noch dankt? Vorab schickte ich ihr die Rede zur Genehmigung.
Die Antwort war Ablehnung mit Beschimpfung der übelsten Art. Pietätloses Arschloch war noch die vornehmste Begrüßung. Mit einen solchen Nazidrecksack wie ihnen wollen wir nichts zu tun haben. …

Nun – die Rede habe dennoch gehalten in meinem stillen Refugio. Wenn es so etwas wie Telepathie gibt, muß sie wirken, auch ohne öffentliches Kundtun. Die Frage, inwieweit jeder unserer Gedanken nach außen wirkt oder das gemeinsame Leben beeinflußt, ist hier interessanter als die folgende Grabrede, die nur als Aufhänger für die Frage dienen soll.  Daran gesellt sich zwingend die Frage, können wir mit Ironie, Satire bis hin zum Sarkasmus aufrütteln und zum Nachdenken motivieren oder nur mit dem anderen Extrem – dem ESO-Geschwafel „Wir haben uns alle lieb und liebe dich selbst… etc? Eines scheint mir sicher: Den Mitmenschen ihr schwachsinniges Verhalten vorzuführen schafft in den meisten Fällen nur Widerstand und Rechtfertigungen. Dabbische, weil nicht verifizierbare Liebe zu allem was ist, rausplärren, verpufft im Nirwana. Kampf oder kampflos?

Nun zur Rede:

Liebe Trauergemeinde, Ich kannte Berta als die gute Seele im Dorf. Sie war nach heutiger Definition der „toleranten“ Gesellschaft ewig gestrig, heimatbesessen und Kämpferin für den Erhalt des Dorfes – sprich: Naaaziii. Sie sah auch keine lebenswerte Zukunft für die vom Dorf in die Stadt geflüchteten jungen Menschen, die eine liebevolle Jugend hier erlebten. Wer das Dorf nicht ehrt, die Hölle erbt, war ihr Leitspruch. Die Landflucht hatte sie nie verstanden. Mit ihr der ganze Zerfall der Nachbarschaftshilfe, dem Sterben der Vereine bis hin zur freiwilligen Feuerwehr.  Dorffeste mit heimatverbundenen Liedern, Heimattänzen und auch manch Keilerei um Nachbars schöne Tochter sind inzwischen pfui bei den Dorfflüchtlingen.

Warum kommen die Töchter und Söhne  dann heute wieder rudelweise als hirngewaschene Grün*Innen zurück und machen die Reste des Dorfs platt, das eh nur noch aus ein paar romantisch anmutenden Häusern besteht, in denen einst das pralle Leben blühte?  Alle Erinnerungen an eine Zeit, in der es noch eine gesunde Struktur des gemeinsamen Zusammenhalts, die eine weitgehende Selbstversorgung ermöglichte – in der Frau noch Frau, Mutter noch Mutter und Mann noch Mann sein konnte, wird verachtet. Die einstige gesunde Stütze der Familie, der Sippe und Dorfs wird als Naaziii-Zeit gebrandmarkt. Ich frage mich, warum kommen sie zum Dorf zurück, wenn das Leben in der Stadt doch so toll ist – so befreiend mit Multikuli, Ehe für alle und frühkindliche Sexualisierung  als das erstrebenswerte Ziel des neuen Menschen.

Einwurf: Man lese dazu dem Thomas Morus mit seiner klaren Vision, die auf uns zukommt. http://gutenberg.spiegel.de/buch/utopia-1321/1

Nun, weil es hier im Dorf noch etwas zu erben gibt, das die „Ewiggestrigen“ mühsam aufgebaut haben. Daran erinnern sich diese rotgrünversifften Migranten plötzlich, die in der Stadt ein Leben mit Fickimicki und Gendergeschwafel in den geistigen Vergewaltigungsstuben äh Parlamenten, Behörden und Ausbildungsstätten, angefangen von den frühkindlichen KiTas bis hin zu den Unis  es sich gutgehen ließen. Es wäre nicht alle Hoffnung verloren, würden diese Verirrten sich erinnern, was dörfliche Gemeinschaft ausmacht. Mitnichten. Sie  Sie wollen dem Dorf, das seit Urzeiten bestand und dessen höchstes Gut das gemeinsame Miteinander ist, endgültig den Garaus machen. Wie lange soll das noch gutgehen?

Der letzte Versuch, das Dorf zu retten, ist in einer Zeit angesiedelt, die ich mich kaum traue zu benennen. Wegen Naaa zii hatschi und so. Dem Dorfbewohner eine auskömmliche Grundversorgung mit Vieh und Gemüse zu ermöglichen, wurde den Familien ein Grundstück von ca. 1.500 qm eine kurze Zeit lang im letzten Jahrhundert gegönnt. Ein bescheidener Wohlstand war dadurch möglich. Heute verramschen die Erben dieses Grundstück, machen es platt – oft ein Kulturerbe mit Fachwerk und liebevoller Fassadenmalerei.

Sie tauschen es gegen ein 120! qm Reihenhausgrundstück aus mit Gartenzaun, SUV-Garage, individuelle IKEA-Designermöbel und 30k teure High Tech Küche. Die Küche ist natürlich der Freiheit gegen dem dörflichen Herdchen geschuldet, das noch krummbuckelig den Küchenherd anheizen mußte um die zerlegte Sau aus dem Stall und das Gemüse aus dem Garten für das Mittagessen zu vergewaltigen. Heute ist man/frau frei von solcher Tortur. Feinkost Aldi Fraß oder vom Bioladen in die Mikrowelle und es bleibt genügend Zeit um sich auf dem Prunkstück des 2 qm großen Flachbildungsschirms die Welt der Städter erklären zu lassen – vornehmlich der aus dem Hauptstadtstudio in Berlin. Verschulden sich dabei noch mit 400.000 € für diesen Käfig. Die Grundstückspreise sind seit 1960 um mindestens das Hundertfache explodiert. Kostete ein Reihenhaus in meiner Gemeinde 1980 noch 200.000 DM, so bezahlt man heute 450.000 €. Wer kann das noch bezahlen. Nur noch solche, die geerbt haben und das Erbe an eine höhere Instanz der Geldvernichtung  äh Geldhortung abtreten für einen Wohnkäfig.

Wir wissen, daß Berta sich des öfteren mit dem Pfarrer getroffen hat um ihn zu motivieren, irgendwie weiterzumachen um das Dorf zu retten. Obwohl sie nichtgläubig war, die Kirche radikal ablehnte, arbeitete sie zusammen mit dem Pfarrer am Erhalt des Dorfes. Eine vorbildliche Persönlichkeit, wie ich meine.  Sie wußte auch, daß der Pfarrer stets für die Gemeinde eintrat ohne sich an die Vorschriften von Rom zu halten.  Er wollte auch den Löffel schmeißen, weil das Dorf zunehmend stirbt.  Eine großartige Frau, wie ich meine. Selbst nicht gläubig, hat sie jedoch eingesehen, daß der Dorfbewohner noch einen Halt sucht, den es in der Stadtwelt des verwahrlosten Kapitalismus und Hurerei – nicht nur körperliche Prostitution, sondern durch Anbiederung durch Arbeit nicht mehr gibt. Wohlhabend war es ihr möglich, viel für Vereine zu spenden. Auch sonst zu helfen, wenn Not am Mann war. Ihre Bescheidenheit ließ nie eine öffentliche Ehrung zu. Was sie tat, tat sie in der Gewißheit, das Dorf retten zu wollen. In der Stadt wird der Mensch gnadenlos versklavt – durch die Idiotie der Selbstversklavung. Hier kannst du leben, war ihre Vision. In der Stadt wirst du gelebt. Ich möchte Berta danken für ihren Einsatz. Er sollte nicht umsonst gewesen sein.

Ich möchte mit diesen Worten schließen und Berta eine baldige Wiederkehr wünschen. Das Dorf wird mit ihr neu erfunden. Jedoch nicht mehr mit den alten Mühen bevor es die technischen Möglichkeiten gab. Der Mensch wird den kleinzelligen Verbund wiederentdecken, der das Miteinander wieder lebenswert macht mit der modernen Technik, die eingebunden in die traditionellen Werte ihre Daseinsberechtigung findet.

Ich fürchte jedoch, es entwickelt sich in eine Zweiklassengesellschaft. 80% werden in den Städten ihr Siechtum nicht erkennen und am Wahnsinn der Verblendung durch die Glitzerwelt festhalten. Die restlichen 20% bevölkern neu mit alter Tradition die heute sterbenden Dörfer. Die heute einfallenden Grün*Innen können sich nur so lange halten, bis Omas Geld verbraucht ist oder der Bankkredit damit nicht mehr bedienbar ist.

Ob die Wiederbelebung des Dorfs – also der Zusammenhalt durch die Rückkehr der geschulten äh verblendeten Städter positiv zu bewerten ist, bezweifle ich. Schau dazu das Video an. Sie kommen zurück mit Geld oder Krediten, ohne wirkliche Motivation, das Gute zu erhalten. Städter eben. Ich habe kein gutes Gefühl.

Wer noch nicht genug hat, das Stadtleben skeptisch zu betrachten und seine Auswirkungen auf das Dorf, möge sich bei Oswald Spengler schlau machen:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-untergang-des-abendlandes-zweiter-band-5329/23


9 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Ehrlich gesagt, wenn die GrünInnen dann wieder wegziehen, weil Ihnen das alternative echte Leben zu echt wird, ist das nicht schlimm.

    Die Politik unterstützt nicht das Land, die bäuerlichen Strukturen, die Bräuche und Feierlichkeiten, das natürliche Leben.
    Die GrünInnen wollen nicht wirklich das Landleben, sie wollen es nur so lange bis die Lust auf Neues wieder sich regt.
    Dann zieht man weiter, denn die Welt ist ja so herrlich bunt.
    Und wenn es unangenehm wird, dann werden sie schnell zu Schneeflöckchen, die empfindsamst vor sich hinschmelzen wenn sie ein bissl
    ländlich burschikos angesprochen werden……

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  3. Also dieses Beispiel hier scheint nicht ganz so grün lich verseucht 😉

    (https://www.youtube.com/watch?v=_jkK2-DPj1Q)

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  4. Arno Energieheiler sagt:

    Ein guter Beitrag nach den Motto wäre nicht der Bauer so hätten wir kein Brot ,, es ist nicht die Kunst Alt zu werden aber Alt werden und dabei Gesund und fit zu sein das ist eine Kunst , das kann man heute nur noch mit den Eigenen Garten , da weiß man was man hat , ohne Dünger und ohne Spritzen von Gifte , dabei kann sehr viel Ernten das ganze Jahr , und zu 80 % von Garten leben …..

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  5. makieken sagt:

    Apropos „es ist nicht die Kunst, alt zu werden“ – Habe mal ein Buch gelesen. Marlo Morgan – Traumfänger: Die Reise einer Frau in die Welt der Aborigines. Bei diesen Aborigines wurde kein Geburtstag gefeiert, da älter werden per se keine Kunst darstellt. Hingegen feierten diese Menschen, wenn sie wieder „besser“ geworden waren in einer bestimmten Fertigkeit. Ein schöner Brauch, wie ich finde. 🙂

    Noch eindrucksvoller jedoch war die Fähigkeit dieser Ur-Einwohner, als viele zu erscheinen. D.h. selbst eine kleine Gruppe von wenigen Leuten konnte potentiellen Feinden gegenüber den Eindruck erwecken, eine Armee von tausenden zu sein…

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  6. Thom Ram sagt:

    Danke herzlich, träumender Ludwig, für deine Grabrede. Sie lässt mich in langes, tiefes Grübeln versinken.

    Zwei Bilder tauchten als Erstes auf. Eine Schlafsiedlung im Grossraum Stuttgart, da meine liebe Schwester wohnt. Jeder kennt es. Geteerte Strasse, geparkte Autos, sehr selten ein Fussgänger, und wenn, dann an gestresst grenzend zielbewusst geradeaus rasend, viergeschossige Häuser, kalte Ausstrahlung, vereinzelte Balkonpflanzen verschärfen die Leblosigkeit durch das Konträstchen.

    Dann Bilder aus meiner Jugend, da gegenüber der Muurer Mandi bauerte, er hatte 10 Kühe, einen Obstgarten, Grasland, Kartoffelacker und auch Getreideanbau. Was es um und im Hof jederzeit zu entdecken gab! Fast täglich zogen zwei starke Fuhrpferde im nahen Wald geschlagene Bäume in den Dreistein in die Sägerei. Der Schmied im Dorf hatte Arbeit, der Sattler, die drei Bäcker, die zwei Metzger, vor der einen Bäckerei hatte es zwei Rosskastanienbäume und eine grüne Bank, dort zu sitzen und das Brötchen zu mampfen, dabei zwei der bekannten Dorfgesichter zu beobachten, wie sie ihre Köpfe zusammensteckten, ehrfürchtig des aufkreuzenden Bankdirektors Mercedes lauschen, mit dem Freund eine Wette abschliessen, ob die Badi diese Woche das Schmutzwasser wechseln werde oder nicht, es war bei baumelnder Seele anregend alles. Sinnbildlich auch Papas Tokterpraxis. Die Patienten benutzten unsere Haustüre und gingen an unserer Küche und Esszimmer vorbei ins Wartezimmer.
    Das leben pulsierte, Verschiedenes war ineinander verwoben.

    Das Thema ist gigantisch umfangreich. Wie schaffen wir wieder Gemeinschaften, da gegenseitige Anregung durch verschiedenes Tun selbstverständlicher Alltag sein wird. Noch und noch werfen wir es hier auf.

    Ganz bescheiden nenne ich einen einzigen Punkt.

    Ein Leben lang machte ich alles allein. Wenn malern, dann allein, wenn eine Seifenkiste bauen, dann allein (als Kind wie auch als Erwachsener), beim Baum stutzen allein, beim Gärtnern allein. Allein allein. Na ja, kann man ja so machen.

    Hier habe ich gelernt, so Vieles in Gemeinschaft zu tun. Es ist phacettenreicher, so Vieles geht viel leichter von der Hand, gemeinsamer Erfolg ist noch viel toller als einsamer Erfolg, zwei Köpfe wissen immer mehr als einer, gemeinsames Bierchen danach ist lebendiger denn das allein genehmigte, man hat eine menschliche Bande gefestigt durch das gemeinsame Tun.

    Wie könnte ich das in DACH auch verwirklichen? Das Auto gemeinsam mit dem Nachbarn waschen. Schnapsidee? Nein, gute Idee, sehr gute. Alles Gute beginnt klein. Noch keine Eiche war flupp plötzlich da. Gemeinsam mit dem Nachbarn zum Markt gehen. Schnapsidee? Nein, gute Idee, unterwegs ein Kochrezept austauschen und klönen können über den unmöglichen Ehemann. Sich gegenseitig die Haare schneiden. Schnapsidee? Nein, gute Idee, und danach zusammen Brot backen lernen. Die Nachbarskinder einladen zum gemeinsamen Wurstbraten im Wald. Schnapsidee? Nein, gute Idee, es ist zu viert einfach lustiger denn ewig mit nur dem eigenen Bruder. Die Steuererklärung alleine ausfüllen ist doch eigentlich oberidiotisch!

    Komm da grad in einen flow. Vielleicht gibts n Artiklchn.

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  7. Auch wenn der Text ernst gemeint ist, muss ich als betroffene Städterin darüber sehr schmunzeln (übrigens 31 Jahre alt). Ich bin im Dorf aufgewachsen, aber tatsächlich möchte ich das Stadtleben nicht mehr missen. Gerade die Gemeinschaft, die du eher dem Dorf zuordnest, finde ich in der Stadt toll. Alleine in meinem Haus befinden sich neun Wohnungen und meine zwei Töchter haben 12 Kinder zum Spielen direkt parat (und noch viel mehr in den Häusern rundherum). Meine Mama fragt zwar auch: „Und was macht ihr, wenn ihr mal Ruhe haben wollt?“ bezogen auf unseren Gemeinschaftsgarten, in dem immer Menschen sind. Ich mag es aber, Menschen um mich zu haben.
    Deinem Text nach wäre aber mit mir im Dorf auch Hopfen und Malz verloren. Da hast du wahrscheinlich sehr recht.
    Gruß aus Dresden 😉

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  8. (Bei uns im Haus leben auch nicht nur Familien, sondern auch Rentner und Studenten – es ist bunt gemischt.)

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  9. Hilke sagt:

    LdT, interessant, deine Grabrede. Ich hab aber eher den Eindruck, daß du diese Gelegenheit genützt hast, für ein eigenes politisches statement.
    Du hast deine Meinung, über Berta und über ihre Tochter und das soll ne Grabrede sein? Für eine Dorfleben? Aber sollte das nicht für Berta sein???
    Als hätte diese keine Jugend, kein Leben außerhalb von „Dorf-“ und -Politik gehabt.
    Kurz gesagt: ging es hier um Berta oder um Ludwig (/ Politik/ Meinungen/ Verurteilung der Tochter)?

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