bumi bahagia / Glückliche Erde

Statistik

(Ludwig der Träumer) Statistik liebe ich. Sie zeigt immer, was gerade ansteht und würde nie sich der Fälschung erwischen lassen – also völlig objektiv. Ein Beispiel: Ich will als Schnapshersteller expandieren. Das geht nur, wenn mehr gesoffen wird. Da bei den Hartzern eh nicht mehr reingeht, wie wir durch die Reality Shows wissen, muß eine andere Zielgruppe her. Wie wäre es mit den Autofahrern? Dazu müßte die Promillegrenze angehoben werden. Um meine wahren Absichten zu verschleiern, die ohnehin kontraproduktiv wären, lenke ich mal ab und greife zur Unfallstatistik. Ein Prof. Dr. Dr. stat. Ludwig, der Experte ist schnell eingekauft, der herausfindet, daß nur 20% aller Unfälle durch Alkoholeinfluß entstehen. Wer ist nun die gefährlichere Gruppe? Die Nüchternen selbstverständlich, die viermal so viele Unfälle produzieren wie die Besoffenen. Das heißt doch nichts anderes als daß das Unfallrisiko unter Alkoholeinfluß 80% niedriger ist. Also rauf mit der Promillegrenze. Dann brauche ich nur noch die freie Presse, um mein Anliegen marktreif zu klopfen. Sie wird dann für ihren gebetsmühlenartigen Einsatz zur Verkehrssicherheit selbstverständlich mit ganzseitiger Schnapswerbung, redaktionell von mir aufbereitet, belohnt. Da ich nur Biowasser, -hopfen und -malz verarbeite, wird selbst die größte grüne Hohlheit eine höhere Promillegrenze befürworten. Besonders, wenn sie einen Beratervertrag vom Ludwig für umweltverträgliches Schnapsbrennen bekommt. Wg. der Frauenquote kommt dafür nur eine Person (m/w) mit mindestens 51% weiblichem Geschlechtshintergrund  in Frage.

Nachtrag: Inzwischen gibt es noch weitere Geschlechter – also die 58 DIV-Geschlechter, die zu berücksichtigen sind. Also muß der 51%tige weibliche Anteil aufgeteilt werden. (Der männliche Anteil von 49 % kann statistisch gesehen vernachlässigt werden) Etwa so: 49m x 51w / 58div x flexibler Genderquote = 104 % DIV-Anteil. Alles andere wäre eine Diskriminierung der DIVs. Verstanden? Statistik ist doch was Schönes. Prost.

Meine statistische Untersuchung zum Rauchen, die ich bereits 2011 in http://www.iknews.de/2011/04/21/raucher-stutzen-der-gesellschaft/ veröffentlicht habe, zeigt deutlich, daß wir Raucher unsterblich sind.

Ich liebe Statistiken – was sonst?

Laut statistischem Bundesamt gab es in D 2009 ca. 82 Mio. Einwohner, 26% davon sollen lt. gleicher Quelle aktive Raucher sein. Diese Zahl könnte passen, bei den Steuereinahmen.
Insgesamt starben 2009  854.544 Menschen in D (gleiche Quelle).
Das DKFZ in Heidelberg hat mit riesigen Forschungsgeldern festgestellt, daß jährlich 130.000 Raucher an den Folgen ihrer Sucht sterben. Wenn jedoch 26% der Gesamtbevölkerung Raucher sind (oder waren), dann müssen auch 26% der Todesfälle Raucher sein und das sind 222.181,44 (lassen wir die Zahl hinterm Komma weg).
Das DKFZ stellt also indirekt hiermit fest, daß 222.181 – 130.000 = 92.181 Raucher nicht sterben. Wo sollen wir sie unterbringen? Vielleicht in Absurdistan?
Die sind sogar zu blöd, eine Statistik plausibel zu konstruieren oder zu fälschen.

Dumm gelaufen und keiner hat es gemerkt. Wo lassen die Menschen eigentlich denken und vor allem, durch wen? Bin ich froh, ab und zu noch denkende Menschen, wie z. Bp. hier im Forum zu finden, sonst könnte ich auch denken, D schafft sich ab (nicht durch Fremde, sondern durch die eigene Dekadenz). Dieser Beitrag hat mich jetzt ein Zigarillo gekostet, das ich mit Genuß geraucht habe. LG Ludwig der Träumer

PS: Reden wir mit einem Veganer erst dann, wenn er eine Wurstfabrik erbt.

Noch schöner wird Statistik, wenn sie alle Wähler berücksichtigt. Früher waren die in der Minderheit von 100 %. Glaubst du Dödel von angeblich gut informierten aufgeklärten Schlauschwätzer das nicht, so gugge dir die neuesten Statistiken an.

Endlich wird der Wähler sich seiner Verantwortung bewußt und wählt über sich hinaus – wenn auch nur 1 %.101 %tige Wählerquote ist erst der Anfang.

Endlich wird der Wähler sich seiner Verantwortung bewußt und wählt über sich hinaus – wenn auch nur 1 % über der bisherigen Pflicht. Die war gestern. Notwendig wären 50 % mehr um die Demokratie so richtig in Fahrt zu bringen äh zu retten – also 150 %. Ich rufe daher alle Wähler auf, 50 % mehr Kreuze auf dem Wahlzettel zu machen. Dabei hatten wir ja mal sogar zwei Stimmen – also 200 %. Welch ein Rückschritt, wenn nur 101 % gefordert werden. Kein Wunder, geht’s mit der Demokratie bergab.

Vera Lengsfeld hat mich hierzu diesem Auswurf motiviert. Danke dafür.

Ach du Scheiße, auch noch diese Statistik. Ich liebe Käse, wie hier beschrieben

Soll ich jetzt lieber den Käse weglassen oder das Bettlake um nicht vorzeitig zu sterben?

Was sagt uns diese Käse-Statistik? Ludwig denkt darüber nach, auf einem Örtchen, an dem die größten Philosophen die besten Gedanken hatten.

Die wichtigste Frage dort: Wo ist das Klopapier?

 


11 Kommentare

  1. webmax sagt:

    Eine Milchmädchen-, nein eine Rauchbuchenrechnung. Die dir fehlenden Rauchtoten, mein Bester, sind natürlich In den anderen Toten enthalten. Infarktende und Schlaganfälle werden durch Rauchen begünstigt, aber eben nicht wie Lungenkrebs oder entzündete Raucherbeine mit eindeutiger Ursache begründet.
    Netter Versuch, das.

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  2. Ich ahnte es schon immer:

    Wer Käsefüße hat, lebt lebt länger. 😉

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  3. Werter Ludwig,

    womit ver(plemperst)bringst Du denn Deine kostbare Lebenszeit, um auf den Todestag zu warten?

    Da Du ja vermutlich statistisch ohnehin schon tot bist, mach’s doch wie ich:
    plane und beabsichtige die permanente Zellverjüngung (auch wenn es nicht sofort sichtbar sein sollte)und
    ein weit weit über jede Statistik hinausreichendes Lebensalter, so z. B. 133 Jahre oder mehr…warum nicht?
    Das verpfuscht jegliche Statistik über Menschenlebensalter.
    Allein dies wäre schon Grund genug und erst die Dauerbeanspruchung der Räntengasse, jippiiii

    Besser als hier wird es wohl kaum irgendwo sein, das wird uns nur eingeredet.
    Hier spielt die Musik und wir SIND HIER. Länger und permanenter als es so manchem passt.
    Die kurzen Lebensalter dienen nur den Sklavenhaltern.
    Also: reinfuschen in die Statistiken ist angesagt 🙂

    Danke für die köstlichen 101%………………so ist das mit dem aufundabrunden………..

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  4. Barbara sagt:

    Also I sterbe auch wenn ich nicht rauche. Ich kenne jede Menge Menschen die AutoimmuneKrankkeiten haben von bis, die haben ihr ganzes Leben lang keine Zigarre oder Zigarette augeschaut, und noch weniger geraucht. Aber krank sind sie. Und wie! Moechte wissen wie Du da die Rauchertoten aus denen rausklammueserst. Vielleicht mal die Lunge ankucken? Oder doch vielleicht besser die Leber. Dann wissen wir auf jeden Fall mehr!

    Musste gut lachen, Ludwig! Am Besten geht man nicht mit Bettlaken auf einen bestimmten Ort, dann kann man sich nicht damit verheddern. Solange es kein Bumsklo ist ist es nicht so schlimm. Es waere ja interessant zu wissen wieviel Menschen in der BRD mit Bettlaken im kleinen Haeuschen absaufen im Vergleich zu Menschen in nachbarlichen Na tionen. Da kann man bestimmt eine relevante Verbindung finden wenn man eine braucht 🙂

    Statistiken sind wie Spaghetti: Du ziehst an einem Strang an und kommst ganz woanders raus….. aber es war doch Alles in gleichen Haufen! Da braucht doch Keiner die einzelnen Spaghetti anschauen! So ein Haufen ist doch Klasse!

    Das Fazit von der Sache: Laken zu Hause lassen und Klopapier mitnehmen!

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  5. Thom Ram sagt:

    Barbara,

    ich heisse dich willkommen auf bb 🙂

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  6. jpr65 sagt:

    Ich als Mathematiker sage zu Statistiken folgendes:

    Selbst im industriellen Bereich ist es eine Herausforderung, wirklich aussagefähige Statistiken zu entwickeln. Wo es hier doch „nur“ um die Ausfallsicherheit oder Langlebigkeit einer Glühbirne geht oder darum, wieviele Chips man nach der Produktion als unbrauchbar wegwerfen muss, weil während der Produktion Fehler in den Verschaltungen entstanden sind.

    Denn die Frage ist da, was mißt man und wie mißt man.

    Je weiter man sich vom technischen Bereich entfernt, desto schwieriger und schwammiger wird es. Desto weniger Aussagekraft hat eine Statistik, die nach bestem Wissen und Gewissen erstellt wurde.

    Gesellschaftlich relevante Statistiken KANN man GAR NICHT erstellen, wenn man nicht alle befragt. Weil man keine repräsentative Stichprobe unter den Menschen in der Gesellschaft aussuchen kann, die wahrscheinlich so antworten, wie eine Gesamtbefragung. Das funktioniert nur, wenn man zur Kontrolle das wahre Ergebnis heranziehen kann.

    Und schon die Auswahl der Frage beeinflußt das Ergebnis.

    Und wenn dann trotz der manipulativ gestellten Fragen nicht das rauskommt, was der Auftraggeber sich wünscht, dann fälscht man eben ein bisserl. Wer will das kontrollieren?

    Das alles ist den Statistikern, die ihren Job verstehen, wohl bekannt. Daher wird ein Statistiker, der ehrlich ist, solche Umfragen nie auf die Gesamtbevölkerung hochrechnen. Weil das IMMER unseriös ist. Im besten Falle.

    Aber die Statistik-Institute wollen auch leben, und sehen darüber hinweg. Oder kapieren gar nicht, daß ihre Aussagen völlig wertlos sind, jedenfalls statistisch gesehen.

    Dogmatisch und politisch ist das natürlich eine ganz andere Nummer. Da man uns mit dem Anschein der „Statistischen Wissenschaft“ alles mögliche einreden will, über uns, wie wir sind und was wir wollen.

    Aber das sollte ja jeder selbst am besten wissen, was er will oder?

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  7. Vollidiot sagt:

    Mir fällt auf, daß die Sitzhaltung nicht optimal ist.
    Das wird auch deutlich an dem Festklammern am Papier.
    Hier übt die Brille einen keilenden, einengenden Druck aus, der den inneren Druck ausgleichen kann.
    So nimmt es nicht Wunder, daß das zielgerichtete Krampfen bis in die Handhaltung deutlich wird.
    Gemeinhin wird dem begegnet, indem der Ringende sich vorbeugt.
    Aber auch diese reflexartige Haltung engt ein und führt letztlich zum gefürchteten Schwellkopf (Schwolles), der nicht unbegründet die Gefahr eines Hirnschlages hervorrufen kann.
    Selbstbeobachtung und Selbstfürsorge sind hier das Mittel der Wahl.
    Wer hier kreativ ist und sich der Thematik annimmt und Erkenntnis übt – unter Einschluß von Fühlen und Denken und zu solcherart Urteilen gelangt,
    wird die königliche, aufrechte Haltung auch hier bewahren.
    Der aufrechte Nacken, die dynamische Haltung hebt den Körper aus der Brille und schafft so Raum in den bedürftigen Partien.
    Zu Beginn leicht vorgebeugt, den vorderen Brillenrand schätzend, kann über eine leichte, aber dynamische Rückwärtsbewegung des Oberkörpers, ohne die Gefahr der Rote-Kopf-Bildung. während der Austreibphase diese elegant unterstützt werden.
    Dies sollte langsam und stig durchgeführt werden.
    Idealerweise so, daß der letzte Fall mit dem nBerühren des Deckels einhergeht.
    Eine entspannte Anlehnphase kann hier folgen.
    Wer meint er könne sich nicht anlehnen, aus welchem Grund auch immer, gibt den Hinweis, daß er im Erkenntnisprozess, der hier ja nur einen Bruchteil der offenkundigen Möglichkeiten umfasst, noch einiges zu leisten hat bzw. ein nicht optimales Verhältnis zu seiner Körperlichkeit vorliegt.
    Man sollte die Nahrungsaufnahme in ALLEN Facetten als physisches Äquivalent zur geistigen sehen und sich seines göttlichen, aber in der Regel sehr ausbaufähigen, Kernes bewußt werden.
    Der Metabolierungsprozeß als tägliche Übung.

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  8. jpr65 sagt:

    Korrelation heißt:

    Die beiden Kurven haben ähnlichen Verlauf.

    Korrelation heißt NICHT, daß das in ursächlichem Zusammenhang steht. Das wird oft durcheinander gebracht.

    Diese Ursache muss getrennt von der Korrelation gefunden werden. Wenn es denn eine gibt. Und das ist oft Spekulation, und bei gesellschaftlichen Phänomenen ist es FAST IMMER Spekulation. Weil man so viele Parameter hat, die man mathematisch gar nicht fassen kann und die man auch gar nicht alle kennt.

    In den wenigen Fällen, wo es sichtlich KEINE Spekulation ist, da ist der Zusammenhang oft trivial.

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  9. dellejack sagt:

    Das Verheddern im Bettlacken ist ne Übung welche lieb ich sehr, zumal das Weibe meines (das besitzanzeigende Fürwort ist ersatzlos zu streicheln), ne hunat Prozentige, (ordnungsmäßiger Zustand kontrolliert), welche baj der jährlichen Arbeitsbewertung satte hundertzwanzig von hundert erreichte, die Suche nach den überschüßigen zwanzig brachten uns in die Zwangslage des gordischen Knotens mitsamt des Bettlackens, welcher nicht freiwillig sich auflösen wollte, somit hatten wir den Käse, dem Verdursten nahe war das bewußtseinserheiternde Getränk in ausserreichweite gerückt; oder waren wir das?__unflexibel (niks div.) wie wir numa sind hielten wir die Stellung, wohl wissend der lagernden Meterware an wish und wech Papier

    Gefällt 2 Personen

  10. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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