bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » NWO » Bewusstseinskontrolle » Elektromagnetische Hygiene

Elektromagnetische Hygiene

Eine sehr informative Betrachtung eines russischen Fachmannes zum Thema Elektromagnetische Felder / Frequenzen und deren Wirkung auf den Menschen, wobei dieser Fachmann sich „zeitgemäß“ sehr vorsichtig ausdrückt und einige Fragen auch unbeantwortet läßt – da darf bitte jeder selbst weiter recherchieren, auch was die Wirkung auf die Natur (Bienen, Pflanzen usw.) angeht.
Leider hat der Journalist beim „Finishen“ des Artikels wohl einiges geändert, denn manches scheint mir nicht ganz begründet – da sind Fragezeichen angebracht: also kursiv sind nur meine Bemerkungen und Erläuterungen gesetzt.
All das soll dazu anregen, sich mit dem Thema eingehender zu befassen – schließlich hat ein jeder von uns an vielen Stellen es selbst in der Hand, was er sich und der ihn umgebenden Natur zumuten will…
Luckyhans, 17. Dezember 2015

———————————————

Die elektromagnetische Hygiene ist keine Einbahnstraße – sie betrifft Hersteller wie Nutzer

7.12.2015 – OAG KRET

Der Stellvertreter des Chefs der NNPO „Frunse“ erzählte davon, wie man gefährliche Strahlungen wahrnehmen kann.

Wie bekannt, lebt der moderne Mensch umgeben von einer ungeheuren Anzahl von Objekten, die Quellen für elektromagnetische Strahlung sind. Welche Arten von Strahlung sind an gefährlichsten und wie kann man sich vor dieser gefährlichen Einwirkung schützen?
Darüber sprach im Interview Herr I.M. Awerin, Stellv. Generaldirektor für Wissenschaft der AG „NNPO Frunse“, die zum Konzern KRET gehört.

1. Welche Arten von elektromagnetischer Strahlung umgeben heute den Menschen? Woher kommen sie? Betrifft das nur Stadtbewohner?

Elektromagnetische Felder (EMF) sind ein untrennbarer (? nicht ganz korrekt: die vom Menschen gemachten Strahlungen können durchaus wieder von unserem Leben „abgetrennt“ werden…) Bestandteil des Lebensraumes des Menschen in der modernen Welt. Nach dem Niveau der Wechselwirkung mit dem Menschen kann man EMF unterscheiden in solche natürlicher Herkunft und künstliche EMF anthropogener Herkunft, als Ergebnis der Tätigkeit des Menschen.

Zu den natürlichen EMF gehören in der Regel das elektrische und das magnetische Feld des Planeten Erde, die kosmischen Quellen von Radiowellen (die Sonne und andere Sterne) und die atmosphärische Elektrizität (Blitzentladungen, Ladungsschwankungen in der Ionosphäre).
Da sie ständig einwirkende ökologische Faktoren sind, bestimmen diese Felder in vielem die Evolutionsprozesse der Biosphäre des Planeten Erde, darunter auch des Menschen. Zum Beispiel sind da die Schumann-Resonanzfrequenzen (eine Erscheinung der Bildung von stehenden elektromagnetischen Wellen niedriger und extrem niedriger Frequenzen zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre), die durch Blitzentladungen hervorgerufen werden und mit den Rhythmen der Hirntätigkeit des Menschen korrelieren.

Die künstlichen EMF kann man bedingt in zwei Gruppen aufteilen:

a) technische Mittel, die speziell geschaffen wurden zur Emission von EMF-Energie, zu diesen kann man verschiedene Kommunikationssysteme, Radaranlagen, Funk- und Fernsehstationen, einzelne Arten von physiotherapeutischen und Diagnosegeräten sowie verschiedene technologische Anlagen in der Industrie zur Nutzung von EMF-Energie zählen.

b) technische Mittel und Erzeugnisse, die in ihrer Umgebung parasitäre EMF erzeugen, die nicht mit ihrer funktionalen Bestimmung zu tun haben, dazu gehören: Übertragungs- und Verteilungssysteme für elektrische Energie, (Stromtrassen, Trafostation) und Geräte, welche diese nutzen (Herdplatten, Heizgeräte, Kühlschränke, Fernseher, Beleuchtung usw.)

Die Stärke der künstlichen Strahlungsquellen kann die natürliche Hintergrundstrahlung bedeutend übertreffen (mehr als 1000fach).

2. Welche dieser Strahlungen kann einen Einfluß auf den Menschen ausüben? Und welchen?

In der Regel hat es der Mensch in seiner täglichen Tätigkeit mit Radiofrequenzen (RF) zu tun, die ein Teil des elektromagnetischen Spektrums sind (? alle Frequenzen sind Teil des Spektrums!). Im Rahmen der EMF-Strahlungseinwirkung auf den Menschen liegen auch (?) die Frequenzbereiche von 300 Hertz bis 300 GigaHertz. (ein Hertz = eine vollständige Schwingung pro Sekunde)

Zu den gewöhnlichen Quellen künstlicher RF-Felder gehören: Monitore und Videodisplays (3 – 30 kHz), Funk und Rundfunk (30 kHz – 3 MHz), Industrie-Heizgeräte, HF-Geräte zum Wärmeschweißen, medizinische Diathermie-Geräte (30 kHz – 30 MHz), FM-Funk (= UKW – 30 – 300 MHz), Fernsehen, Mobiltelefone, Mikrowellenherde, medizinische Diathermie-Geräte (0,3 – 3,0 GHz), Radaranlagen, Satellitenverbindungen, UHF-Funk (3 – 30 GHz) sowie verschiedene radiotechnische Höchstfrequenzanlagen (3 – 300 GHz).

Die RF sind nichtionisierende Strahlung. Im Unterschied zu ionisierender Strahlung (Röntgen- und Gamma-Strahlung) sind sie zu schwach, um die Bindungen, welche die Moleküle der Zellen zusammenhalten, auszubrechen und dergestalt Ionisierungsprozesse hervorzurufen. (das ist lediglich der heutige „Wissen“sstand, wobei natürlich die Stärke der Strahlung ebenfalls eine Rolle spielt – es sind also durchaus auch ionisierende Wirkungen möglich)
Allerdings können RF unterschiedliche Wirkungen auf biologische Systeme ausüben, sowohl auf Zellen als auch auf ganze Pflanzen, Tiere und den Menschen. Der Charakter dieser Einwirkung hängt von der Frequenz und der Feldstärke des RF-Feldes ab.

Für Frequenzen unter 300 MHz wird die Feldintensität mit dem quadratischen Mittel der magnetischen und der elektrischen Feldstärke bewertet, und für Frequenzen über 300 MHz über den Mittelwert der Flußdichte der Energie (FDE).

Außerdem werden für die RF in den in Rußland geltenden Normativdokumenten zulässige Grenzwerte der nichtionisierenden Strahlungen normiert und kontrolliert, über die physikalischen Größen: elektrostatisches Potential, Feldstärke des elektrostatischen Feldes, Feldstärke des statischen Magnetfeldes, Impuls-Feldstärken des elektrischen und magnetischen Feldes und die magnetische Induktion (Magnetflußdichte).

Dabei werden die zulässigen Grenzwerte der EMF bestimmt, ausgehend von den festgestellten Werten der energetischen Exposition und der Einwirkungszeit. Für die Bevölkerung sind diese zulässigen Grenzwerte in der Regel als das Niveau der EMF (Feldstärke oder FDE) angenommen (!), die bei täglicher Einwirkung für die gegebene Quelle keine Abweichungen im Gesundheitszustand hervorrufen.
(eine windelweiche Formulierung, denn: mit welcher Genauigkeit werden diese „Abweichungen“ denn bestimmt? mit welchen Geräten? nach welchen Kriterien? hier bieten sich ungeahnte technische und bürokratische Möglichkeiten der Manipulation…)
Für Impulsfelder werden die zulässigen Grenzwerte nach der maximalen Amplitude der Impuls-Feldstärke festgelegt.

Die zeitliche Abhängigkeit der zulässigen Grenzwerte wird entweder in der Begrenzung des Aufenthaltes im EMF oder in der Verringerung des EMF-Niveaus, ausgehend von einer konkreten Zeit der Einwirkung des schädlichen Faktors festgelegt, sie darf die allgemeine energetische Exposition nicht überschreiten.

3. Was ist am gefährlichsten? Stromtrassen, Radaranlagen des Raketenfrühwarnsystems wie in Sofrino, Strahlungen in der Produktion oder im Haushalt, von Computern usw.?

Der moderne Mensch lebt umgeben von einer ungeheuren Anzahl von strahlenden Objekten und jeder von uns sollte wissen, daß jede beliebige elektromagnetische Strahlung unabhängig von ihrer Quelle gefährlich ist, wobei als Gefährdungskriterium das Überschreiten des Niveaus bezüglich der Normen der Sanitär-epidemiologischen Gesetzgebung des Landes anzunehmen ist.
(die Gefahr wird also von der Gesetzgebung bestimmt? Nicht von medizinischen Erkenntnissen aus Meßergebnissen? Interessant…)

Diese Normativgrundlage besteht aus 18 Normativdokumenten (GOST-Standards) und den Sanitär-Regeln und Normen (SanPiN), welche zur Einhaltung verpflichtend sind, auf dem gesamten Territorium Rußlands.
Im Einzelnen gibt es zur Kontrolle der zulässigen Grenzwerte der EMF in Rußland mehr als 18 Normativdokumente für die Meßmethoden, Sanitärnormen und -regeln sowie etwa 19 methodische Richtlinien für die Durchführung der Messungen elektromagnetischer Felder in Abhängigkeit vom Frequenzbereich und der Art der strahlenden Anlage.
(auch hier sei wieder darauf hingewiesen, daß man immer nur das messen kann, was man messen will, d.h. wofür die entsprechenden Meßgeräte ausgelegt sind – Frequenzen, Impulse, Wellenarten usw.)

Die staatlichen Standards sind die allgemeinsten Dokumente und enthalten die Forderungen, Normen und Regeln, die auf eine Gewährleistung der Sicherheit, die Erhaltung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit des Menschen im Arbeitsprozeß gerichtet wind.
Die Sanitär-Regeln und -normen regulieren detaillierter die hygienischen Anforderungen an konkrete Situationen der Bestrahlung und an einzelne Fertigungsarten. In einer Reihe von SanPiN sind Normen zur Einwirkung der EMF auf die Bevölkerung festgelegt. Die Sanitär-Normen sind in der Regel mit Methodischen Hinweisen zu den Methoden der Kontrolle der elektromagnetischen Situation und der Durchführung von Schutzmaßnahmen verbunden

So legt zum Beispiel die SanPiN 2.2.4.1191-03 „Elektromagnetische Felder in der Produktion“ die sanitär-epidemiologischen Anforderungen an die Bedingungen der Produktions-Einwirkung der EMF fest, welche bei der Projektierung, Rekonstruktion und beim Bau von Produktionsobjekten, bei der Projektierung, Herstellung und Nutzung von in- und ausländischer Technikmittel, die Quellen von EMF-Strahlung sind, zu beachten sind und die sich auch auf Mitarbeiter erstreckt, welche der Einwirkung von geschwächten Erdmagnetfeldern, elektrostatischen Feldern, Dauermagnetfeldern, elektromagnetischen Feldern mit Industriefrequenz (50 Hz) und elektromagnetischen Feldern des Radiofrequenzbereiches (10 kHZ – 300 GHz) ausgesetzt sind.

In der SanPiN 2.1.8/2.2.4.1383-03 „Hygienische Anforderungen an die Lokalisierung und Nutzung von radiofrequenz-übertragenden Objekten“ sind die zulässigen Grenzwerte für elektromagnetische Felder für die Bevölkerung festgelegt, die von Antennensystemen auf offenen Flächen (Funk- und Radioübertragung, Fernsehen und Radaranlagen) ausgehen.

Die SanPiN 2.1.8/2.2.4.1190-03 „Hygienische Anforderungen an die Lokalisierung und Nutzung von Mitteln der beweglichen Festlands-Funkverbindungen“ führt zeitliche zulässige Stärken der EMF für mobile Stationen der Festlands-Funkverbindungen ein (Mobiltelefone, Endgeräte von Satellitenverbindungen, Funktürme und alle Arten von mobilen Funkverbindungen) ein.

SanPiN 2.2.2/2.4.1340-03 „Hygienische Anforderungen an die persönlichen Rechentechnik-Geräte und die Arbeitsorganisation“ stellen Forderungen an das Niveau der EMF an Arbeitsplätzen auf, die mit PCs ausgestattet sind.

4. Die Vertreter welcher Berufe sind in Gefahr? Wie kann man deren Sicherheit gewährleisten? (neben der Beschreibung der technischen Kontroll-Mittel können auch KRET-Anlagen erwähnt werden, die zur Erkennung von Gefahren dienen oder Gefahren verhindern, wenn vorhanden, samt allgemeiner Daten, und wie diese zu nutzen sind)

Am meisten sind von der Einwirkung gefährlicher EMF-Niveaus die Fachleute und Angestellten bedroht, welche mit offenen EMF-Quellen arbeiten, und zwar im Prozeß der Regelung und Nutzung von hochenergetischen Anlagen (zum Beispiel in der Nähe von Antennensystemen).

Ein effektives Mittel zur Gewährleistung sicherer Arbeitsbedingungen in der Produktion ist die Einrichtung der Arbeitsplätze und deren Attestierung. Auch die Zertifizierung einer beliebigen zu erschaffenden und in Betrieb zu nehmenden Anlage auf Übereinstimmung mit den geltenden Normativdokumenten betreffs entstehender EMF an den Orten eines möglichen Aufenthaltes von Menschen.

Bei der Entscheidung zur Kontrolle elektromagnetischer Strahlungen (EMS) sind die Grundmeßgeräte die Meßinstrumente für die Feldstärke und die Energieflußdichte (EFD), welche nach den zu lösenden Aufgaben in zwei Gruppen unterteilen kann: Meßgeräte für starke EMF (über 0,1 V/m) und Meßinstrumente für Feldstärken und Funkstörungen geringer Intensität (unter 0,1 V/m).

Die Entwicklung der Meßgeräte für Parameter starker EMF wird in erster Linie von der sanitär-epidemiologischen Gesetzgebung selbst bestimmt. Im Bereich der Verteidigung und Sicherheit werden RF-Meßgeräte zur Kontrolle der zulässigen Strahlungsniveaus des Personals, welches hochenergetische Anlagen bedient, sowie zur meßtechnischen Absicherung der Erprobung von militärischen und waffentechnischen Mitteln benutzt.

In Rußland lag die Entwicklung und der Einsatz dieser Meßmittel wie auch der Mittel zu deren metrologischer Absicherung im Prozeß der Herstellung und Nutzung (Eichung usw.) in den Händen der Firma AO „SKB RIAP“, Nizhnij Nowgorod. Das Unternehmen hat seit 1970 mehr als 22 Modelle von EMS-Meßgeräten entwickelt (PS-15 … PS-31).
Vorwiegend wurden diese in den 70er und 80er Jahren im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelt und wurden in das staatliche Register der Meßmittel dualer Verwendung aufgenommen. Die Geräte gewährleisteten die Messung der mittleren quadratische Größen der elektrischen und magnetischen Feldstärke und die mittleren Energieflußdichte der EMS im Frequenzbereich von 20 Hz bis 178 GHz.

Der entwickelte Gerätepark stellte die Grundlage der metrologischen Absicherung der Kontrolle der zulässigen Grenzwerte der EMS in Rußland und den G.U.S-Staaten dar – auf Übereinstimmung mit den geltenden Normen – und wurde bereit genutzt bei experimentellen Forschungen im Prozeß der Entwicklung der Normen der Einwirkung von EMF auf den Menschen und die Umwelt.
(da ist sie wieder – die schamhafte Unterscheidung zwischen Mensch und „Umwelt“ – da gibt es keine Trennung: es gibt nur eine einheitliche Natur, und der Mensch ist deren Bestandteil und nicht „Beherrscher“ – wann wird das endlich klar werden?)

Gegenwärtig wird vom Unternehmen für Zwecke der Grenzwert-Kontrolle im Funkfrequenzbereich, darunter an Arbeitsplätzen, das EMS-Meßgerät PS-31 für den Frequenzbereich von 10 kHz bis 40 GHz hergestellt.

Meßinstrumente für geringe Feldstärken und Funkstörungen (unter 0,1 V/m) werden zur Kontrolle der Nutzung des Frequenzspektrums, zur Messung von parasitären EMS und Funkstörungen bei der Lösung von Aufgaben der Kontrolle der elektromagnetischen Verträglichkeit technischer Mittel (EMV TM) angewendet.
Für Feldstärke-Meßgeräte dieser Gruppe sind die Hauptanforderungen die räumliche und Frequenz-Selektivität und eine hohe Empfindlichkeit.
Gegenwärtig sind die Anforderungen an die technischen Kennwerte und Prüfmethoden dieser Geräte für die Lösung der Aufgaben der EMV TM im Standard GOST R 51319 geregelt.
Die Entwicklung dieser Geräte wird auch durch spezielle Forschungen gefördert, die mit der Kontrolle von Neben-Abstrahlungen der Informationsübertragungskanäle verbunden sind, und durch die Entwicklung von Systemen zur Kontrolle der Nutzung des Funkfrequenzspektrums.

5. Kann man in der modernen Welt von einer Art „elektromagnetischer Hygiene“ oder Kultur im Umgang mit den uns umgebenden Geräten sprechen?

Das Verständnis einer „elektromagnetischen Hygiene“ ist keine Einbahnstraße, es betrifft Produzenten wie auch Nutzer. Es beinhaltet das Auffinden von Lösungen, welche die Erfüllung der Funktionsbedingungen der technischen Mittel und uns umgebenden Geräte bei minimaler Einwirkung auf die Umwelt gewährleisten – von Seiten des Produzenten, und die bedingungslose Ausführung der Empfehlungen des Produzenten durch den Nutzer der Geräte – natürlich wenn diese Informationen in der Betriebsanleitung der Geräte ausgeführt und nicht verheimlicht wurde, und das Erzeugnis auf Sicherheit zertifiziert wurde.
(da kommt mir aber eine vorherige Technik-Folgen-Abschätzung der Systeme – nicht nur der Einzelgeräte – zu kurz: die scheint es in der „modernen“ Welt gar nicht mehr zu geben, denn sonst hätte man „aus hygienischen Gründen“ auf die Mobiltelefonie in der heutigen Ausführung, d.h. mit Hertzschen Wellen, komplett verzichten müssen, da genau hier mit Rechteck-Impulsen höchster Frequenzen gearbeitet wird – und man hätte an der gesundheitlich völlig unbedenklichen Realisierung mit Skalarwellen arbeiten müssen…)

6. Gibt es Pläne zur Herstellung von mobilen Alltagsmeßgeräten zur Strahlungs-Messung, ähnlich den Dosimetern für ionisierende Strahlung?

Die Pläne gibt es. das Hauptproblem ist deren Realisierung:
– der Markt ist nicht durchgearbeitet,
– die technischen Konstruktions-Lösungen, die in den EMS-Meßgeräten verwendet werden sind für Haushalts-Dosimeter zu teuer,
– nicht verständlich ist der soziale Status der Haushalts-Dosimeter – alle EMS-Meßgeräte werden mit staatlicher Prüfung hergestellt, deren Kosten 10.000 Rubel übersteigen können,
– das breite Frequenzspektrum der normierten EMS führt zu einem breiten Sortiment an EMS-Sensoren,
– eine bedeutende Vereinfachung der technischen Lösungen zum Erreichen annehmbarer Preise führt zu nichtnormierten Fehlern auf dem Niveau von 5 – 10 dB, was sich negativ auf die adäquate Reaktion der Verbraucher und der Kontroll-Organisationen auswirken kann.
(also ich als Ingenieur würde mich einer solchen Aussage schämen – wir sind ja nicht da, um Probleme zu diskutieren, sondern sie zu LÖSEN…)

7. Wo sind die Dienste zur Gewährleistung der Sicherheit besser tätig, und wo sind die Anforderungen der Gesetzgebung schärfer – in Rußland oder in den EU-Ländern?

Gegenwärtig hat die Normativgrundlage in Rußland und in den EU-Ländern eine Tendenz zur Annäherung.
Seinerzeit in der UdSSR war die Normierung der zulässigen Grenzwerte humaner. (damit meint er menschenfreundlicher, nicht herstellerfreundlicher)
So zum Beispiel war früher im UHF-Bereich das zulässige Niveau für die Bevölkerung auf „nicht über 1 Mikrowatt pro Quadratzentimeter“ begrenzt – jetzt hat sich dieser Grenzwert auf 10 µW/qcm verzehnfacht.

Die Normierung der zulässigen Grenzwerte im Ausland wird ausgehend von der schädlichen Einwirkung der EMS unter Berücksichtigung nur der Wärmeabführung der EMS im menschlichen Körper geführt – dabei „vergißt“ man zum Beispiel die Einwirkungs-Spezifika von starken Strahlungs-Impulsen geringer Dauer bei strikter Rechteckform (geringer „Verschmierung“ – wie bei den Mobiltelefonen) – auch bei geringen Werten.
In der inländischen Praxis gibt es hinreichend viele Arbeiten, welche auf einen Einfluß der EMS schon bei viel geringeren Strahlungsniveaus hinweisen.

30.11.2015

Die Rechte an diesem Material liegen für das russische Original bei der OAG KRET (ОАО Концерн «Радиоэлектронные технологии»),
für die Übersetzung ins Deutsche bei Luckyhans® 17. Dezember 2015.
Das Material wurde vom Rechteinhaber an die Quelle vpk.name
ВПК.name übergeben.

Quelle: http://vpk.name/news/145260_elektromagnitnaya_gigiena__dvustoronnee_dvizhenie_proizvoditelya_i_polzovatelya.html


1 Kommentar

  1. […] P.S. Entwickler dieser Waffensysteme ist der Konzern KRET, dessen Sicht auf die elektromagnetische Hygiene wir gestern vorgestellt hatten. […]

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: