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Degeneration einer Sache

Es war einmal ein schwedischer Erfinder, der machte in ziemliches Geld-Vermögen mit einer einzigen Erfindung – der industriellen Nutzung von Sprengstoffen. Indem er das hochbrisante, superempfindliche und daher kaum praktisch verwendbare Nitroglyzerin in eine träge Matrix (Kieselgur) einlagerte, entstand das gut handhabbare Dynamit – ein Sprengstoff, der breite Anwendung sowohl im Straßen-, Tunnel-, Kanal- und Bergbau, vor allem aber im militärischen Bereich fand.

Und da er sein Verfahren in vielen Ländern patentiert hatte, wurde er unheimlich geldreich, während Menschen in Massen nun seiner Erfindung zum Opfer fielen. Irgendwann muß ihn jedoch das Gewissen geplagt haben, denn ein Jahr vor seinem Tode 1896 verordnete Alfred Nobel testamentarisch, den größten Teil seines Vermögens einer Stiftung zu übergeben. Aus den Zinserlösen sollten hochdotierte Preise für Bemühungen um das Wohl der Menschheit verliehen werden.
Er verfügte darin, dass der größte Teil seines Reichtums in eine Stiftung einfließen und die Zinsen aus dem Stiftungskapital als Preis jenen zukommen sollten, die jeweils „im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben„, und zwar auf den Gebieten der Physik, der Chemie, der Medizin, der Literatur sowie „an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat.“

Soweit die historischen Fakten. Genaueres dazu hier.

Wie weit dieser Gewissenspreis durch politische Instrumentalisierung in den vergangenen 70 Jahren heruntergekommen ist, zeigt seine Verleihung nicht nur an den (im Westen nur als „Dissident“ bekannten) russischen Atombomben-Militär-Wissenschaftler Andrej Sacharow, sondern auch diverse Verleihungen an Personen, die genau das Gegenteil von dem getan haben, wofür der Preis Menschen ermutigen und belohnen sollte.

So gehören – neben Personen und Organisationen, die dem Geiste und dem Testament des Stifters tadellos entsprochen haben, wie das Internationale Rote Kreuz oder „Ärzte ohne Grenzen“ – zu den „Preisträgern“ der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Verbrecher Henri Kissinger, der Drohnenmörder Obama, der faschistenfreundliche Verein EU und andere.

Mehr dazu hier.

Sollte nun auch die alliierte Obermarionette IM Erika damit bedacht werden, würde wohl jeder denkende Mensch sich fragen, woran es wohl liegt: warum man nicht mal sicher sein kann, daß ein eindeutig formuliertes Vermächtnis nach dem Tode auch eingehalten wird?

Und man könnte meinen, dies sei nur ein weiterer Beweis, daß es in Europa keinen Rechtsstaat mehr gibt. Und man könnte meinen, daß der Staat nun das letzte bißchen Ansehen bei den Menschen verspielt.
Es gibt auch einige durchaus kluge Menschen, die meinen, der Staat gehöre endlich abgeschafft, weil er seinen Aufgaben nicht mehr gerecht werde.
Betrachtet man obige Vorgänge, so könnte man damit fast einverstanden sein. 😉

Ist das nun gut, daß der Staat als Herrschaftsinstrument abgelöst wird?

Kommt drauf an WODURCH.

Wenn danach ein weltweites Firmenkonglomerat an die Stelle der Nationalstaaten tritt, dann ist wohl der Bock zum Gärtner geworden, und wir alle werden die Verlierer sein…

Bevor wir also etwas „bekämpfen“ oder „abschaffen“ wollen, sollten wir uns darüber klar sein, WAS anstelle dessen aufgerichtet werden soll – und WIE „wir das schaffen“ wollen – gerade wird uns ja überdeutlich vorgeführt, wie verantwortungslos dieses Gelaber ist, wenn da keine konkreten Gedanken und weiterführenden Ideen dahinterstehen.

Also: wie soll unser Zusammenleben aussehen – ganz konkret?

Und wie wollen wir dies durchsetzen?

———————————–
Luckyhans, 9. Oktober 2015


1 Kommentar

  1. Vollidiot sagt:

    Also: wie soll unser Zusammenleben aussehen – ganz konkret?

    Bei 6 Mrd. Nasen.
    Ein schwere Frage.
    Zuerst mal Toleranz.
    Dann, wenns nervt, z.B. wenn einer Kinder mißbraucht, sich entscheiden: was ist Mißbrauch überhaupt.
    Hat Freud nicht doch recht? Oder die, die irgendwelchen Klerikern anhängen und sich auf Gott berufen.
    Das sind die die Panzer segnen und Spenden raffen. Auch Scheiße.
    Gemmer weiter zum schwarzen Seehover. Ach ja, Seitensprünge mit Folgen, auch Augsteins Jakob,
    früher sagte man dann Bankert, weil nicht rechtens. Ja der Seebubi kennt natürlich die Vorlieben von nicht wenigen seiner Politkollegen, d.h. seine Aussagen taugen nicht. Lese ich bei Crowley nach (der war brit. Agent, seine zwei Jahre in Berlin, vor 33, sind in brit. Unterlagen getilgt), sagt der bestimmt: ja des is Spitze und obergeil.
    Meine Oma hätte gesagt. sa sowas net, des macht mer net.
    Und mein Lehrer griff bei solchen Fragen zum Rohrstock.
    Und wieviele Väter tun das, auch heute, über 20% der Töchter machen diese Erfahrung.

    Ich kann diese Frage, auf die Prämisse „ganz konkret“ ausgerichtet nicht beantworten.
    Für mich wohl schon.
    Aber, und da simmer wieder bei der selbst konstruierten Wirklichkeit, ich bin nur ich.
    Jeder andere ist auch nur ich – für sich.

    Und dr Sepp nimmt sich immer seine Tochter.
    Und der Keeni von Bohlgie vergnügt sich ähnlich.
    Und so fühlt sich jeder stark und dazu auserlesen.
    Und der gute Mao hat das mit gutem Grund und Überzeugung gemacht.
    Ying und Yang, der Austausch von Körperflüssigkeiten ist segensreich, und es soll besser sein je jünger.
    Mao hatte Stil im Vergleich zu Daniel Cohn, der sich den Hosenladen öffnen ließ.
    Aber letztlich hingen sie dem Crowleyschen „Tu was du willst“ an.
    Das ist ein Schritt in die Freiheit, natürlich mit Folgen.
    Was ist Lernen ohne Sünde?
    Sünde – Blödsinn, Klerikerdreck, Sünde und Schuld gibts oifach nedde. Sagt man.
    Letztlich hab ich von der Theorie gehört, daß man nur licht denken müsse und alles wäre gut.
    Weil es nicht das Böse gäbe. Selbst ist der Schattenbildner. Überall sei Licht.

    Ja so ein kleines Beispiel, gebe zu, issn bisserl unschön, aber geeignet die Vielfalt der Überzeugungen darzulegen.
    Und, da es nur eine selbst konstruierte Wirklichkeit gibt, werde ich jetzt eine Runde an der Matratze ratzen und auf Erhellung, nicht Erleuchtung, während ein Teil von mir, so lange ich ratze, sich aus meiner Füsis geschlichen hat, hoffen.

    Die Zeit, sie eilt im Sauseschritt, und wir, wir eilen mit. (Busch)

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