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Fürsorge? Vorsorge? Entsorge?

Es ist einfach unglaublich, wie demagogisch auch in der „neutralen“ (?) Schweiz gegen die kritisch eingestellten Bürger vorgegangen wird – unter dem Deckmantel der Fürsorge betreibt man Vorsorge, indem man unliebsame Menschen zeitweilig entsorgt. Sorgenvoll stimmt der Umfang dieser „Besorgtheit“. Und ob da eine Nachsorge stattfindet – wer weiß…
Besorgt dürfen wir jedenfalls sein, denn hier haben wir wiedermal einen Modellfall, der erprobt wird – obwohl: auch die BRD-Organisation hat schon ähnliche Möglichkeiten geschaffen…

Das Video-Interview dazu bitte auf der querdenken.tv-Quellenseite (siehe ganz unten) ansehen – empfiehlt Luckyhans.
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Führsorglicher Freiheitsentzug für systemkritische Bürger – ein Filz von Politik, Medien, Justiz und Psychiatrie

21. März 2015  Harry J. Heutschi, kritischer (und deswegen psychiatrisierter) Bürger und Aufdecker eines gigantischen Veruntreuungsskandals in der Schweiz, im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. FFE – Führsorglicher Freiheitsentzug heißt das Instrument, welches immer fleißiger benutzt wird, um unschuldige Bürger ihrer Freiheit zu berauben und wenn nötig für lange Zeit weg zu sperren. In der Schweiz werden über 27 unschuldig Mitbürger pro Tag, gegen ihren Willen zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Allein im Kanton Bern etwa wurden 1998 rund 360 Zwangseinweisungen angeordnet, drei Jahre später waren es 700.

„Wir gehen von jährlich über 10’000 Zwangseinweisungen aus“, sagt Jürg Gassmann, Zentralsekretär der Patientenorganisation Pro Mente Sana. Rechnet man die Zahlen der Kantone Zürich und Bern auf die Schweiz um, ergeben sich über 15.000 FFE-Eintritte pro Jahr. Die effektive Quote dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen. Verfahrensmängel bei Zwangseinweisungen sind keine Ausnahme, wie der Zürcher Psychiater Thomas Maier in einer Studie aus dem Jahr 2002 zeigt. Von 100 untersuchten FFE-Zeugnissen, die zwischen 1997 und 2000 ausgestellt wurden, waren nur 21 sowohl formal korrekt ausgestellt, wie auch stichhaltig begründet.

In einer Umfrage bestätigten Ärzte, daß 25 Prozent der angeordneten FFE vermeidbar wären. Der FFE ist ein schwerer Eingriff in die persönliche Freiheit eines Menschen. In vielen Kantonen können alle niedergelassenen Ärzte ein FFE-Zeugnis ausstellen. Deshalb erstaunt es umso mehr, daß es kein Kontrollorgan beim Einsatz dieser Maßnahme gibt. Da die Kantone die unfreiwilligen Hospitalisationen nach unterschiedlichen Kriterien oder teilweise überhaupt nicht registrieren, sind vergleichbare Angaben über die jährlichen Verfügungen nicht vorhanden. Erst einmal eingewiesen hat der Betroffene die Möglichkeit einen Rekurs einzuleiten. Dieser bleibt allerdings meist chancenlos, weil er oft an die gleichen Behörden eingereicht werden muß, welche den FFE bestimmt haben. Danach bleibt einem nur noch die Beschwerde ans Gericht.

Ein ehemaliger Patient berichtet: „Wenn man in diese Klinik geht, kommt man noch kränker wieder heraus. Die Ärzte und Pfleger interessieren sich nicht für sie. Sechs oder zehn Personen zu rufen, um einen Patienten zwanghaft ruhig zu stellen, ist ihre Methode, um jemanden zu beruhigen. Das Leben auf der Station ist grausam und schwer zu ertragen, wenn man nur 20 Minuten am Tag an die frische Luft darf. Die restliche Zeit verbringen wir so, daß wir von einem Zimmer ins nächste laufen, wie ein Tier in einem Käfig. Ich kann Ihnen sagen, daß man sich im Gefängnis um die Gefangenen besser kümmert.“

Ein anderer erzählt: „Ich wurde im Alter von 13 Jahren in die kinder- und jugendpsychiatrische Klinik Sonnenhof in Ganterschwil St.Gallen gebracht. Ich bekam jeden Tag Minimum drei Tabletten und einmal wöchentlich eine Spritze. Alle zwei Wochen mußte ich Blut abnehmen lassen, meine rechte Armvene ziert immer noch die Einstichnarben. Natürlich hatten die vielen Medikamente Nebenwirkungen. Bei mir waren es Angstzustände, Herzrasen, Schweißausbrüche und Selbstmordgedanken. Bevor ich in die Klinik kam, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, mir selbst etwas anzutun. Aber als ich diese Medikamente (Zoloft, Ritalin usw.) bekam, fing ich an, mich in die Beine und in die Arme zu schneiden, um wenigstens etwas zu fühlen. Die Medikamente machten mich stumpf. Es ist ein Gefühl, wie wenn man Watte im Kopf hätte und man spürt keine extremen Emotionen mehr außer Angst und Trauer. Das Ritzen führte dazu, daß ich nicht mehr in die Psychiatrie-interne Schule gehen durfte und daß man mich auf die geschlossene Abteilung verlegte. Dort wurde ich oft in eine sogenannte Isolierzelle gesteckt, wenn ich mich z.B. weigerte die Medikamente zu nehmen oder mich gegen die Spritzen mit Körpereinsatz wehrte.“

Fazit: Für den immer mächtigeren Staatsapparat, die korrumpierten Politiker, Wirtschaftsbosse und Bankster, die die Schweiz und ihre Bevölkerung zunehmend unter sich verscherbeln, verkaufen und versklaven, ist der FFE das ideale Werkzeug, um lästige, systemkritische und auffällige Menschen los zu werden oder sie von der Oberfläche verschwinden zu lassen. Hier ist eine riesige Industrie am Werk, die Milliarden damit verdient, unschuldige Menschen, mittels FFE, zu inhaftieren. Die Opfer kämpfen oft ein Leben lang mit der Verarbeitung der Schreckenserlebnisse und den Langzeitschäden durch die Zwangsmedikation mit starken Psychopharmaka und Nervengiften.
Website: www.ahv-ch.info

Quelle: http://quer-denken.tv/index.php/beitraege/11-archiv/1270-fuehrsorglicher-freiheitsentzug-fuer-systemkritische-buerger


9 Kommentare

  1. ooms sagt:

    als ein teil der maschine muss man n gut funktionieren
    und darf dann froh sein
    wenn man n nicht ganz entsorgt wird
    ja meine lieben,so geht es zu und her
    in den industriestaaten
    und es muss weiter gehen
    so lange man n in diese richtung
    weiter wachsen will
    und man n will noch weiter wachsen
    deffinitiv
    wo willst DU SEIN
    die einzige frage,die bedeutung hat
    gehe nach INNEN und alles ist schon DA…………………………ALI BABA BALI BABALI , kuesst euren ARSCH

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  2. haunebu7 sagt:

    Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.

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  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  4. Dude sagt:

    BESCHISS!!!

    Jetzt hatte ich mich schon gefreut, dass endlich mal wieder was neues von Harry zu hören ist, aber muss entdecken, dass das das alte Interview von ungefähr 2011 ist!!!

    Ram hat dazu ja schon vor ca. nem halben Jahr ein Meisterwerk von Artikel geschrieben: https://bumibahagia.com/2014/09/20/ahv-und-iv-betrug-schweizerische-gewaltentrennung-schweizerische-zwangspsychiatrisierung/

    Und ich hatte mich schon soo gefreut… *schnüff*

    Ach, übrigens, lieber Michi, heisst das nicht „führsorglicher“ (das Wort existiert eh nicht) sondern „Fürsorgerischer Freiheitsentzug“. ;o)

    Das neuste was ich von Harry kenne, und ich suche da regelmässig, findet sich in den Links dieses Artikels: https://dudeweblog.wordpress.com/2015/03/18/zum-brennenden-blutgeldmoloch-zureich-was-die-schafsmedien-verschweigen-und-die-linksautonome-szene-ubersieht/

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  5. Dude sagt:

    @Hans

    Dein Intro ist aber phänomenal. Passte wundervoll in den grandiosen Artikel von Ram als Addendum. Dann ist das Teil vollkommen perfekt.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Dude:
    Danke für den Hinweis – war dann mein Versäumnis – hatte zwar Rams Artikel mit verlinkt, aber nicht mehr dort nachgesehen, daß es dasselbe Interview war – tut mir leid. Das Thema ist aber so wichtig für die anderen deutschen Völker, daß es ruhig nochmal ins Gedächtnis gerufen werden darf.

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  7. Dude sagt:

    Nein war es nicht. Q-D hätte das als Kurzanmerkung erwähnen können, mit dem Hinweis, das Interview, falls noch nicht gesehen bisher, allerallerdringendst sofort anzuhören.

    Die Links waren in meinem obigen Lob an Dein Intro bereits enthalten. In allfälligem Addendum zu Rams Meisterwerk wäre aber einer davon überflüssig… 😉

    Ps. Kann aber sein, dass das jetzt ne HD-Version ist. Ich glaub, die andere ist nur 360p. Dumm nur, dass man den auf Vimeo gehosteten Clip nicht findet (ausser über einen Trick per Quellcode: https://player.vimeo.com/video/121756769 )!?

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  8. Dude sagt:

    Aber abgesehen von all dem… es ist sicher auch nicht verkehrt, wenn man dieses Interview fünf mal anhört. Zumindest wenn man das andere und das auf ahv-info gehostete Dallas in der Schweiz schon auswendig kennt. 😉

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