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8. März – Frauentag

Der Frühling naht – und mit ihm die zugehörigen Gefühle – mann sieht wieder mehr von den Frauen, und achtet mehr drauf. 😉
Paßgenau beschert uns diese Zeit einen schönen Feiertag (zumindest in manchen Ländern, wie z.B. Rußland), an dem die Damenwelt besonders in den Mittelpunkt gestellt wird. Auch bei uns hat das eine über 100jährige Tradition, wie so mancher weiß… nun, lassen wir uns mal ganz unkonventionell von der „Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü“ erinnern – meint euer Lucky.

8. März 2015: Internationaler Frauentag

„Dieser Internationale Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann.“    

Clara Zetkin, 1911

Der Erfolg des ersten Frauentages 1911 übertraf alle Erwartungen. Von der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften unterstützt, fanden im ganzen Reich „Volksversammlungen“ statt. Allein in Berlin waren rund 45.000 Frauen, vor allem Sozialistinnen dabei. Aber auch in Österreich, Dänemark,  der Schweiz  und in den USA wurde dieser Tag begangen. Auf allen Veranstaltungen wurde eine Resolution verabschiedet:

„Die Forderung nach dem Frauenwahlrecht ist die notwendige Folge der durch die kapitalistische Produktionsweise bedingten wirtschaftlichen und sozialen Umwälzung, die die Stellung der Frau von Grunde aus umgewandelt hat. Zehn Millionen Frauen, die im gesellschaftlichen Produktionsprozess tätig sind, die Millionen Frauen, die als Mütter Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, die als Hausfrauen die schwersten Pflichten übernehmen, erheben mit allem Nachdruck Anspruch auf soziale und politische Gleichberechtigung.“

Der Internationale Frauentag

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird inzwischen stets am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ war die Hauptforderung der „Mütter“ des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität.

Der Internationale Frauentag hat seine Wichtigkeit daher nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen.
Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam.

Den internationalen Charakter unterstützt auch die Tatsache, dass die Vereinten Nationen  an die Tradition des Internationalen Frauentags angeknüpft haben. 1977 rief die UN-Generalversammlung in einer Resolution einen Tag im Jahr zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ aus. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen stehen seither unter wechselnden Schwerpunktthemen von länderübergreifender Relevanz.

2015 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Make It Happen“ (Lassen Sie es geschehen). In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr „Heute für morgen Zeichen setzen!“.

Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde. Eine wichtige Rolle spielten dabei die  Sozialdemokratinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die mitgewirkt hatten, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist bereits viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten. Diese war in Deutschland besonders bewegt: Hier wurde der Tag während des Nationalsozialismus verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens mit der Wiedervereinigung Deutschlands konnte der Internationale Frauentag aber ein Comeback feiern. Heute ist er Plattform einer vielfältigen Frauenbewegung und fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.

Zur Geschichte des Internationalen Frauentags

Clara Zetkin. Foto: LMZ-BW
Clara Zetkin, Foto: LMZ-BW

Am 19. März 1911 fand in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA der erste internationale Frauentag statt. Die Wahl dieses Datums sollte den revolutionären Charakter des Frauentags unterstreichen, weil der 18. März der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution 1848 war.

Bereits auf der ersten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1907 forderte Clara Zetkin das allgemeine Frauenwahlrecht, nachdem bereits 1904 in Berlin der Weltbund für das Frauenstimmrecht gegründet wurde. Ein Jahr später am 27. August 1910 beschlossen 100 Delegierte aus 17 Ländern auf dem zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentags. Hauptziel und –forderung war das Frauenwahlrecht. In den folgenden Jahren wechselte das Datum des Frauentags bis es 1921 auf den 8. März festgelegt wurde.

In Deutschland wurde das Frauenwahlrecht 1918 (genau wie in Österreich, Polen und Russland) im Reichswahlgesetz verankert. Im Januar 1919 konnten deutsche Frauen das erste Mal in der Geschichte wählen und gewählt werden. Als erste Frauen in Europa besaßen 1906 Finninnen dieses Recht (zeitgleich mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts für Männer), gefolgt von Norwegen 1913 und Dänemark (einschließlich Island) 1915. In der Schweiz mussten die Frauen bis 1971 warten, bis sie auf Bundesebene dieses Recht beanspruchen konnten.

Die Einführung hing von einer männlichen Volksabstimmung ab, ebenso wie in Liechtenstein als europäisches Schlusslicht, wo Frauen erst 1984 das Wahlrecht erhielten. Auch heute noch gibt es Länder, in denen das Frauenwahlrecht erschwert oder vorenthalten wird: dazu gehören Bhutan, Brunei und Saudi-Arabien.

Nachdem das Wahlrecht für Frauen errungen war, rückten andere Ungleichbehandlungen in den Mittelpunkt des 8. März, an dem Frauen mit Demonstrationen und Kundgebungen auf ihre Benachteiligung aufmerksam machten. Zentrale Forderungen waren Arbeitsschutzgesetze, gleicher Anspruch auf Bildung, ausreichender Schutz für Mütter und Kinder, gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder legaler Schwangerschaftsabbruch. In all diesen Bereichen mussten Frauen massive Einschränkungen und Gebote hinnehmen, die dem hierarchischen Geschlechterverhältnis geschuldet sind.

Während des Nationalsozialismus wurde der Internationale Frauentag in Deutschland verboten und dafür der Muttertag stark in den Vordergrund gerückt.

Hartnäckig haben vier Frauen im Parlamentarischen Rat 1948/49 (Dr. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – als die „Müttern des Grundgesetzes“) es  geschafft, fünf entscheidende Wörter ins Grundgesetz zu bringen: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ (Artikel 3, Abs. 2) Nach langen Diskussionen wurde dann 1994 der Gleichberechtigungs-Artikel im Grundgesetz um einen Zusatz ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Eine aktive Gleichstellungspolitik ist seitdem Verfassungsauftrag.

Selbstverständlich war es nicht, dass der Gleichberechtigungsartikel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen wurde. 1948/49 arbeiteten 65 Männer und Frauen im Parlamentarischen Rat an einer demokratischen Verfassung für den neuen deutschen Staat. Lange war dabei nur von den „Vätern des Grundgesetzes“ die Rede. Den wenigen Frauen im Parlamentarischen Rat – Dr. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel – als den „Müttern des Grundgesetzes“ ist es zu verdanken, dass unsere Verfassung Frauen die volle Gleichberechtigung garantiert.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs fanden bis in die Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts nur wenige Veranstaltungen statt. Mit ihrer Forderung „Das Private ist politisch“ rückte die Zweite Frauenbewegung neue Themen wie Gewalt in der Ehe, Rechte von Ausländerinnen oder Diskriminierung nicht-heterosexueller Lebensweisen ins Bewusstsein.

1975 erklärten dann auch die Vereinten Nationen einen Tag im Jahr offiziell zum Internationalen Frauentag.

In den letzten 100 Jahren hat sich viel zum Positiven verändert, viele beherzte und mutige Frauen und Männer haben Bestimmungen und Gesetze für mehr Chancengleichheit durchgesetzt. Es ist zwar viel, aber längst noch nicht alles erreicht. In Sachen Bildung haben Mädchen mittlerweile aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt. Doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere nicht fort. Nach wie vor sind Frauen unterrepräsentiert in sämtlichen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch nicht erreicht.

Deswegen wurde 2008 der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche geförderte „Equal Pay Day“ oder auch „Rote-Taschen-Tag“ von der BPW (Business and Professional Women) initiiert, bei dem am 15. April 2008 in Deutschland Frauen durch das Tragen roter Taschen auf die Lohnunterschiede aufmerksam machen. Der Aktionstag findet immer an dem Tag in einem neuen Jahr statt, bis zu dem Frauen bei gleichem Arbeitsvolumen wie die Männer ohne Bezahlung arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Zurzeit beträgt die statistisch ermittelte Differenz zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhnen der Männer und denen der Frauen 22%. Also die Berechnung für 2014 lautet: 22% von 365 Tagen = 80 Tage. Damit fällt der Tag in diesem Jahr auf den 21. März 2014.

Im heutigen Deutschland neu ins Bewusstsein gerückte Frauen- und Menschenrechtsverletzungen wie Genitalverstümmelungen und Ehrenmorde, denen in der Regel Frauen zum Opfer fallen, Zwangsheirat und –prostitution sowie Frauenhandel machen deutlich, dass Frauenrechte einklagbare Menschenrechte sein müssen.

Viele Gründe, den 8. März als Tag der erreichten wie der noch ausstehenden Frauenrechte zu feiern und hochzuhalten.

Elisabeth Selbert, eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“, sagte:
„Es ist eine grundlegender Irrtum, bei der Gleichberechtigung von Gleichheit auszugehen. Die Gleichberechtigung baut auf der Gleichwertigkeit auf, die Andersartigkeit anerkennt.“

Quelle: http://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html


7 Kommentare

  1. Axel Tigges sagt:

    viele worte die das wesendliche vergessen
    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann …

    Diesen Beitrag habe ich auf Englisch im Internet gefunden und übersetzt. Der Verfasser oder die Verfasserin in anonym

    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann, liebe ihn ganz.
    Nimm den, dessen Seele die deinige ruft, der dich sieht und mutig genug ist, Angst zu haben.
    Nimm seine Hand und führe ihn sanft zum Blut deines Herzens,
    Wo er deine Wärme spüren und ausruhen kann.
    Verbrenne seine schwere Last in deinem Feuer,
    Schau tief in seine Augen und sieh, was dort schlafend oder wach, scheu oder erwartungsvoll liegt,
    Schau in seine Augen und sieh dort seine Väter und Großväter und all die Kriege und den Wahnsinn, für den ihr Geist in fernen Ländern und fernen Zeiten gekämpft hat.
    Schau auf ihre Schmerzen und Kämpfe, ihre Qualen und ihre Schuld, schau ohne Urteil darauf
    Und lass alles gehen.
    Fühle dich ein in die Last, die er von seinen Vorfahren mitbekommen hat,
    Und sei dir bewusst, dass er in dir eine sichere Zuflucht sucht.
    Lass ihn unter deinem ruhigen Blick schmelzen
    Und wisse, dass du ihm seine Wut nicht zurück zu spiegeln brauchst,
    Denn du hast einen Mutterleib, einen süßen, tiefen Durchgang, um alte Wunden zu waschen und zu erneuern

    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann, liebe ihn ganz.
    Sitze vor ihm in der vollen Größe deiner Weiblichkeit und in deiner ganzen Verwundbarkeit,
    Im Spiel deiner kindlichen Unschuld und in den Tiefen deines Todes.
    Sei eine blühende Einladung, sanft und nachgebend, offen, dass seine männliche Kraft
    Auf dich zukommt … und schwimme mit ihm im Uterus der Erde, in stillem Wissen.
    Und wenn er sich zurückzieht – denn das wird er – wenn er in seine Höhle flieht,
    Versammle deine Großmütter um dich und lass dich von ihrer Weisheit umschließen,
    Höre ihr zartes Murmeln und lass dein ängstliches Mädchenherz davon ruhig werden.
    Werde ganz still und warte geduldig auf seine Rückkehr,
    Sitze und singe vor seiner Tür Lieder der Besänftigung.

    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann, liebe ihn ganz
    Betöre nicht den kleinen Jungen in ihm
    Mit List und Tücke und verführerischen Tricks
    Um ihn zu ködern – in ein Netz aus Zerstörung, Intrigen und Hass,
    schrecklicher als jeder Krieg, den seine Brüder führten.
    Das ist nicht weiblich, das ist Rache,
    Das ist das Gift verschlungener Schnüre,
    Des Jahrtausende alten Missbrauchs, der Vergewaltigung der Welt.
    Es gibt einer Frau keine Kraft, wenn sie ihm die Eier abschneidet,
    Es macht sie klein
    Und tötet uns alle.
    Und ob seine Mutter ihn gehalten hat oder es nicht konnte,
    Halte du ihn und führe ihn in deine Anmut und deine Tiefe,
    In das glimmende Feuer in der Mitte der Erde.
    Strafe ihn nicht, wenn er deinen Bedürfnissen und Ansprüchen nicht genügt
    Weine für ihn und lass alles in deinem Blut heimkommen

    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann, liebe ihn ganz.
    Liebe ihn nackt und frei,
    Liebe ihn und öffne Körper und Seele für den Kreislauf von Geburt und Tod.
    Und danke ihm für die Gelegenheit,
    Mit ihm durch wütende Stürme und stille Wälder tanzen zu können.
    Habe den Mut, zerbrechlich zu sein,
    Und lass ihn aus den berauschenden Blütenkelchen deines Seins trinken.
    Lass ihn spüren, dass er dich halten, für dich eintreten und dich schützen darf.
    Lass dich in seine Arme fallen und vertraue, dass er dich auffängt,
    Selbst wenn du tausendmal fallengelassen wurdest.
    Lehre ihn, sich hinzugeben, indem du dich selbst hingibst,
    Und schmilz in das süße Nichts im Herzen dieser Welt.

    Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann, liebe ihn ganz.
    Ermutige ihn, füttere ihn, lasse ihn, höre ihn, halte ihn, heile ihn.
    Im Gegenzug wirst du genährt und gestärkt werden von seinem
    Klaren Denken und seinen gerichteten Pfeilen und
    Beschützt werden von seinen starken Armen.
    Wenn du ihn lässt, kann er alles sein, was du dir je erträumt hast.

    Wenn du einen Mann lieben willst, liebe dich selbst,
    Liebe deinen Vater, deinen Bruder, deinen Sohn, deinen Ex-Partner,
    Liebe alle vom ersten Jungen, den du geküsst hast,
    Bis zum letzten, über den du geweint hast.
    Danke für die Geschenke,
    Für die Entwirrung, die dich zu dem geführt hat,
    Der jetzt vor dir steht,
    Und finde in ihm die Saat alles Neuen und Sonnigen,
    Die Saat einer neuen Welt, die ihr gemeinsam erschaffen könnt.

    Anonymus
    Übersetzung aus dem Amerikanischen von Wilfried Nelles

    Ich danke Petra Pejchalova, die mir den Beitrag gezeigt hat
    http://wilfried-nelles.de/2013/03/wenn-du-die-welt-verandern-willst-liebe-einen-mann/

    und

    Wenn Du die Welt verändern willst… liebe eine Frau

    Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau – liebe sie wirklich!
    Finde die Eine, die Deine Seele berührt, die, die keinen Sinn macht.

    Wirf Deine Check-Liste weg, lege Dein Ohr auf ihr Herz und höre…
    Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden lebenden Wesens –
    der Geflügelten, der mit Pelz bewachsenen und der mit Schuppen bedeckten;
    jedes Wesens, das unter der Erde lebt und jedes Wesens im Wasser,
    jedes grüne und blühende, jedes noch nicht Geborene und jedes Sterbende…

    Lass Dich von ihren wehmütigen Lobgesängen zurückführen zu der EINEN, die ihnen Leben gab.
    Wenn Du Deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast Du noch nicht lange genug gelauscht.

    Wenn Deine Augen noch nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn Du Dich ihr noch nicht zu Füßen geworfen hast,
    dann kennst Du die Trauer nicht, sie fast verloren zu haben.
    Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau.

    Liebe EINE Frau über Dich selbst hinaus, jenseits von Begehren und Vernunft,
    jenseits Deiner männlichen Präferenz für Jugend, Schönheit und Abwechslung und all Deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.

    Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben und dabei vergessen, dass die wahrhaftige Befreiung entsteht,indem wir in der Mitte unseres Seelenfeuers stehen und durch die Widerstände gegen die Liebe brennen.
    Es gibt nur EINE Göttin.

    Schaue in ihre Augen und sehe – sehe wirklich – ob sie diejenige ist, die Dir den Kopf verdreht.
    Wenn nicht, geh weiter. Sofort. Verschwende nicht die Zeit mit „Probieren“.

    Wisse, dass Deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat denn letztendlich liegt es nicht daran,
    mit wem, sondern wann wir bereit sind, uns zu ergeben.
    Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau.

    Liebe sie für’s Leben – jenseits Deiner Angst vor dem Tod jenseits Deiner Angst, manipuliert zu werden von der Mutter in Deinem Kopf.

    Sag ihr nicht, dass Du bereit bist, für sie zu sterben.
    Sag ihr, dass Du bereit bist, mit ihr zu leben, Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen.

    Sei ihr Held, indem Du ihr sagst, wie wunderschön sie ist, in ihrer verletzlichen Erhabenheit,
    indem Du ihr jeden Tag durch Deine Bewunderung und Hingabe hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE die Göttin ist
    Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau

    Mit all ihren Gesichtern, durch alle Jahreszeiten und sie wird Deine Schizophrenie heilen,
    Deine zerrissenenen Gedanken und Deine Halbherzigkeit die Deine Seele und Deinen Körper getrennt halten –
    die Dich allein sein und immer ausserhalb von Dir nach jemandem suchen lassen der Dein Leben lebenswert macht.

    Es wird immer eine andere Frau geben.
    Schon bald wird die Neue Strahlende zu der Alten Langweiligen werden und Du wirst wieder rastlos werden,
    mit Frauen handeln wie mit Autos, die Göttin verkaufen für das neuste Objekt Deiner Begierden.
    Der Mann braucht nicht noch mehr Wahlmöglichkeiten was er braucht ist die Frau, den Weg des Weiblichen, den Weg der Geduld und des Mitgefühls,nicht-suchend, nicht-tuend, an einem Ort atmend und sich sinken lassend in tiefverschlungene Wurzeln, die stark genug sind um die Erde zusammenzuhalten, während sie sich den Zement und den Stahl von der Haut schüttelt.
    Wenn Du die Welt verändern willst… liebe EINE Frau – nur EINE Frau

    Liebe und beschütze sie, als wäre sie das letzte heilige Gefäss.
    Liebe sie durch ihre Angst vor dem Verlassenwerden hindurch.

    Nein, es ist nicht ihre Wunde alleine, die geheilt werden will. Nein, sie ist nicht schwach in ihrer Verbundenheit.

    Wenn Du die Welt ändern willst… liebe EINE Frau den ganzen Weg hindurch solange, bis sie dir glaubt, bis ihre Instinkte, ihre Visionen, ihre Stimme, ihre Kunst, ihre Leidenschaft, ihre Wildheit zu ihr zurückgekommen sind – bis sie eine Kraft von Liebe ist, die mächtiger ist als die politischen Dämonen der Medien, die versuchen, sie zu entwerten und zu zerstören.

    Wenn Du die Welt ändern willst, lege Deine Gründe nieder, Deine Gewehre und Protestschilder, lege Deinen inneren Krieg nieder, Deinen berechtigten Ärger und liebe EINE Frau… jenseits all Deines Strebens nach Großartigkeit.
    Jenseits Deiner beharrlichen Suche nach Erleuchtung.
    Der Heilige Gral steht vor Dir, wenn du sie nur in Deine Arme nehmen und aufhören würdest,
    jenseits dieser Intimität nach etwas zu suchen!

    Was wäre, wenn Frieden nur erinnert werden könnte durch das Herz einer Frau?

    Was wäre, wenn die Liebe EINES Mannes für EINE Frau, der Weg des Weiblichen, der Schlüssel wäre,
    um IHR Herz zu öffnen?
    Wenn Du die Welt verändern willst… LIEBE EINE FRAU

    bis zu den Tiefen Deiner Schatten, bis zu den höchsten Weiten Deines Wesens, zurück zu dem Garten, wo ihr euch zuerst getroffen habt, zum Tor des Regenbogenreiches, durch das ihr hindurch geht als Licht, als Einheit, zu dem Punkt an dem es keine Umkehr mehr gibt, zum Ende und dem Beginn einer neuen Erde.”
    http://www.universityofhappiness.de/wenn-du-die-welt-veraendern-willst-liebe-eine-frau/

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  2. Axel Tigges sagt:

    IMMER DA WO DIE LIEBE FÜREINANDER NICHT MEHR FUNKTIONIERTE WURDE DAS RECHT EINGEBAUT; SO GIBT ES HEUTE NUR NOCH SCHÜRFRECHTE GEBRAUCHSRECHTE- MARKENRECHTE – PATENTE UND DER MENSCH VERNICHTET SICH – DURCH STREIT – KRIEG UND IGNORANZ wer hat sich vor allem für die Frauenrechte eingesetzt die ROCKEFELLER FOUNDATION & DIE CIA und warum? Sie leben von den Steuern die auch Frauen zahlen. Wer hat für Frauenrechtlerinnen die Zigarette eingeführt und wie und warum?
    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2008/12/der-grosse-plan-was-sie-mit-uns-vor.html

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  3. luckyhans sagt:

    Wenn Du die Welt verändern willst, dann liebe.

    Liebe die Natur in allen ihren Formen – die Sterne und Planeten, die Monde und Meteoriten, den Sternenstaub und die Strahlen.
    Liebe die Steine und Mineralien, die Sände und die Kiese, die Lava und die Kristalle, die Erde woraus auch immer sie besteht.
    Liebe die Luft und das Wasser, das Feuer und das Plasma, die Schwingungen und Schwankungen, das Unbestimmte.
    Liebe die Pflanzen und Tiere, die Mikroorganismen und die Amöben, alles Lebendige und alles, was durch das Orgon bewegt wird.
    Liebe die Lebewesen in ihrer Vielfalt, die Menschen in ihrer Besonderheit, die Charaktere und Persönlichkeiten und deren Macken.
    Liebe Dich und Deinen Nächsten, egal wer es ist, Deinen Nachbarn und Freund, Deine Familie und Sippe, Deine Gemeinde und Dorf, Deinen Stamm und Volk, Deine Population und Rasse.
    Liebe – was auch immer geschieht, liebe – denn nur im Lieben kann sich etwas zum Guten verändern.

    Euer Lucky

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  4. Petra von Haldem sagt:

    …da bleibt mir nur noch wortlos zu danken……………………

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  5. Vollidiot sagt:

    Was ist die Frau ohne den Mann?
    Zum Erbarmen.
    Lesbisch als brüchiger Ersatz?
    Beruhend oft genug auf Mißbrauch – durch einen – den sie eigentlich braucht.
    Was ist die Frau mit Mann?
    Wenn der Mann oft genug feige – schwul – als „Veranlagung“ oder durch Umdrehen?
    Will Frau ein Testo-Kind?
    Oder einen, der Kindermädchen ist und höflich fragt: sag mal würdest Du mich heute vielleicht ranlassen?
    Oder einen seines Mannseins „Entwurzelter“ (fast im Sinne des Wortes) durch massive Werbung (A. Schwarzer).
    Oder einen, der ihr bei einer blöden Bemerkung eine erzieherische Watschen gönnt?

    Also das Risiko scheuen und erbarmungslos bleiben.
    Liebe ist gut – aber vorher braucht es Mut und Entschlußkraft.
    Danach Verbindlichkeit und die „Sucht“ sich verändern zu wollen.
    Das aber von beiden Seiten.
    Mit diesem Wollen entstehen nach vielen Jahren neue Menschen.
    Wer will diese Anstrengung heutzutage noch auf sich nehmen?
    Ohne jegliche substanzielle Unterstützung seitens politischer und kirchlicher Institutionen – die kräftig an der Zersetzung dieser Werte beteiligt sind.

    So hat der Frauentag für mich (einen Spießer) einen fragwürdigen Wert – weil er am eigentlichen Wert vorbeigeht.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Volli:
    Gewiß – ein „Gedenktag“ im Jahr kann nicht einen ordentlichen täglichen respektvollen Umgang miteinander „ersetzen“ oder „beflügeln“ – klar. Das ist aber bei allen solchen „Anlässen“ der Fall.
    Es kann aber auch eine Gelegenheit sein, solch einen Tag zum „Vorwand“ zu nehmen, endlich aus dem bisherigen Trott auszubrechen (was man schon immer wollte) und nun endlich zu sagen: von heute an… – eben im Sinne eines kleinen Schubsers auf den richtigen Weg. 😉

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  7. Petra von Haldem sagt:

    Ja, Vollidiot, das sehe ich auch so.

    Es ist zum Erb-Armen, sorum wie sorum…..
    was ist die Frau ohne Mann?
    was ist der Mann ohne Frau?

    Ohne Erbarmen kommen wir kaum weiter.

    ich hab mich auch meiner erbarmt 😉 🙂
    (es lohnt sich !)

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