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Weltweit hell leuchtendes Beispiel: Eritrea

Hast du es gewusst? Hast du gewusst, dass Eritrea, offiziell immer schlecht gemacht, einen 30 jährigen Freiheitskampf durchfocht und dass das Eritreische Volk siegreich daraus hervorgegangen ist? Wusstest du, dass Eritrea Autarkie nicht nur angestrebt, sondern erreicht hat, dass es keine Korruption gibt, dass die Menschen der Regierung das tun, was Regierende tun sollen: Für ihre Schutzbefohlenen sorgen? Welch gewaltige durch das ganze Volk strömende freudige Kraft muss das sein, welche diese Volksgemeinschaft geformt hat!

Eritrea! Weiter verbreiten!!!

thom ram, 26.12.2014

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Quelle: http://www.countercurrents.org/vltchek131214.htm

Uebersetzung (Danke!) in http://www.vineyardsaker.de/globaler-widerstand/eritrea-afrikanischer-ideologischer-ebola-fuer-imperialisten/#more-1812

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Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten

Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als diesen ellenlangen Artikel zu übersetzen, erstens weil er gut ist und zweitens, weil ich der Anlass dafür gewesen bin. Als André und ich uns vor fast drei Jahren hier in Schweden trafen, sprachen wir u. a. über Eritrea. Ich musste lachen, als er mir seine Meinung über das Land sagte, weil auch er der Propaganda des Mainstream auf den Leim gegangen war. Das ist uns allen schon passiert. Wieviele Märchen und Lügen wurden in uns hineingepumpt, die wir später nur mit Mühe abstreifen konnten. Ich überzeugte ihn schließlich, dass er sich das Land selbst ansehen müsse. Und jetzt hat er sich “dies am meisten missverstandene Land auf dem Globus” angesehen. Es gibt ein eisernes Gesetz: Wenn Mainstream über etwas oder über jemandem schimpft, dann ist das/die Person gut und umgekehrt. Das gilt für jeden einzelnen Fall. Wenn die USA von Frieden reden, bereiten sie einen Krieg vor. Reden sie von Menschenrechten, bauen sie ein neues KZ. Und wer etwas anderes sagt, ist ein Troll. Ein bezahlter oder gründlich ‘brainwashed’. So einfach ist das.

Eritrea: Afrikanischer ideologischer Ebola für Imperialisten

André Vltchek
13. Dezember 2014

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Qohaito ist eine Qohaito ist eine mysteriöse, alte prä- aksumitische Stadt im eritreischen Hochland, mit verschiedenen, eindrucksvollen monolithischen Säulen, die sich zum Himmel erheben. Man erzählt, dass genau hier, unter der Oberfläche, eine andere verlorene Stadt exisiert. Beim Laufen bebt die Erde und irgendwo tief unter einem kann man das Echo der eigenen Schritte hören.
Nur ein paar Minuten Fahrt von den Säulen entfernt endet das Plateau abrupt. Da ist eine Klippe und ein atemberaubender Blick in ein tiefes Tal. Dieser Ort wird Ishka genannt. Und hier war es, wo sich tausende eritreische Freiheitskämpfer und Zivilisten zu verstecken pflegten vor den brutalen ethiopischen Besatzungskräften.
Ich stellte meine Kameras direkt am Klippenrand auf, bat meinen örtlichen Kameramann, sie zu bedienten, und dann stellte ich die erste Frage an Ibrahim Omar, einen heimischen Bergbewohner: “Wie ist das Leben hier für Sie, vor und nach der Unabhängigkeit?”“Das sind zwei unterschiedliche Leben,” erklärte er. “Das erste – vor der Unabhängigkeit – das war schwer, brutal. Und dann kam das andere Leben, ein völlig anderes, nachdem wir gewonnen hatten. Das war, als unsere grundlegenden Menschenrechte anerkannt und respektiert wurden. Die Schulen, Gesundheitsposten und Straßen wurden gebaut. Alles wurde plötzlich verändert.”

Ich bitte Omar um ein Beispiel und er antwortet bereitwillig:

“Vorher musste eine schwangere Frau auf einem Kamel viele Stunden reiten, um einen Gesundheitsposten zu erreichen, um zu entbinden. Viele Frauen starben unterwegs. Jetzt sind Gesundheitsposten in diesem Gebiet leicht zu erreichen …”

Er denkt ein paar Sekunden nach und fügt hinzu: “Und das nenne ich Leben.”

Als wir in die Hauptstadt – Asmara – zurückfuhren, können wir neue Straßen sehen, manche geteert, manche noch nicht, die durch zerklüftetes, bergiges Terrain führten. Und parallell dazu Stromleitungen, die sich bis zum Horizont erstreckten.

Im Wagen denke ich daran, was Omar als “Menschenrechte” definiert hatte. Das steht in direktem Widerspruch zu dem, was im Westen mit dem Ausdruck gemeint ist. In den USA und in Europa wurden die ‘Menschenrechte’ als ideologisches Werkzeug geschaffen, eine Waffe im Kalten Krieg. In Eritrea hat er eine ganz einfache Bedeutung: das Volk ernähren, ihm freie Erziehung und medizinische Versorgung zu geben, neue Straßen zu bauen und sie mit Strom zu versorgen.

* * *

Eritrea zu verstehen, ist nicht leicht. Aber außerhalb Asmara wird alles deutlich; es kann nichts verborgen werden. Sowohl Armut und die heroischen Versuche, sie auszurotten, liegen direkt vor meinen Augen. Bauern arbeiten hart; viele Straßen und Stromleitungen sind im Bau.

Aber die westliche Propaganda gegen Eritrea ist so mächtig, dass ich mich selbst oft ertappe, wie ich mich an deren Parolen erinnere, statt mich darauf zu konzentrieren, die Realität mit eigenen Augen zu beobachten. Und schließlich bin ich  Professioneller: Ich habe mein Leben der Entlarvung westlicher Indoktrinierungs-Kampagnen gewidmet!

Ich filme und photografiere, um die Wahrheit einzufangen mit Hilfe meiner Linsen.
Nach nur wenigen Tagen wird ein sehr klares Bild deutlich: Eritrea, das afrikanische Kuba, steht auf eigenen Beinen.
Eritrea – eine stolze und entschlossene Nation – die dreißig Jahre für ihre Unabhängigkeit kämpfte und dabei hunderttausende ihrer Söhne und Töchter im Kampf verlor.

Eritrea – ein Land mit seinem eigenen egalitären Entwicklungsmodell, das unermüdlich für die Wohlfahrt seines Volkes arbeitet.

Eritrea – eine Nation, die nicht bereit ist, ihre Bürger den Launen des Imperiums und seiner Unternehmen auszuliefern.

All dies steht in direktem Widerspruch zur Propaganda, die aus London und New York verbreitet wird, um das Land anzuschwärzen, es als Verbrecherland darzustellen, das Terroristengruppen in Ostafrika unterstützt, seine Bürger unterdrückt und die grundlegenden ‘Menschenrechte’ verletzt.

Hier geht es zum ganzen Artikel in Deutsch

Hier geht es zum Original auf Englisch

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2 Kommentare

  1. Arkturus sagt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

    Liken

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