bumi bahagia / Glückliche Erde

Leicht liest sich die Geschichte des desertierenden US Soldaten. Und vieviele von uns haben den Mut, dasselbe zu tun? Jeder dort, wo er sieht: Hier stelle ich mich in den Dienst der Sache, die ich ablehne?

Wie leicht ist es, wegzuschauen und zu denken: Tu‘ ich es nicht, tut’s ein Anderer. Und ich hab Frau und Kind.

Ein Held. Ein Mensch. Meine Hochachtung vor André Shephert.

thom ram, 31.10.2014

Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_10_27/Ich-fand-heraus-dass-die-Vereinigten-Staaten-die-gesamte-Welt-betrogen-haben-8264/

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Ich fand heraus, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben
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STIMME RUSSLANDS

Im Jahr 2007 verlässt der US-Soldat André Shepherd seinen Stützpunkt im bayerischen Ansbach und desertiert. Er will nicht wieder in den Irak zurückkehren, weil der amerikanische Krieg gegen seine Grundsätze verstößt. Er beantragt politisches Asyl in Deutschland und klagt gegen die Ablehnung seines Antrages vor dem Europäischen Gerichtshof. Bolle Selke sprach mit ihm über Gewissensfragen und seinen schwierigen Kampf um ein Leben in Deutschland.

Ich schätze mal, als Du 2004 der U.S. Armee beigetreten bist, hättest Du nie gedacht, dass Du mal in den bayrischen Alpen enden würdest, oder?

Nein, das hätte ich nie gedacht, erst recht nicht unter diesen Umständen, denn als ich damals dem Militär beigetreten bin, war es für mich einfach ein Versuch, ein besseres Leben führen zu können, weil ich damals, bevor ich mich verpflichtet habe, in meinem Auto gelebt habe.

Warst Du damals schon eine sehr politische Person?

Nein, früher war ich das tatsächlich nicht, weil ich den Fehler gemacht habe, den viele verschiedene Menschen in ihrem Leben machen, wenn sie anfangen, erwachsen zu werden. Wenn man in die Schule geht und versucht Karriere zu machen, dann denkt man, Politik sei die Aufgabe der Politiker, später in meinem Leben stellte ich dann fest, dass das ein schlimmer Fehler in unserem System ist.

Nachdem Du Soldat warst, hast Du Dich 2007 entschlossen, die Armee wieder zu verlassen und unterzutauchen, keine einfache Entscheidung, nehme ich mal an, wie lange hast Du darüber nachgedacht? 

Das hat Monate gedauert. Im Januar 2007 wurde uns gesagt, dass wir mit unserer Einheit nicht wieder zurück in den Irak müssten, weil es zu viele Apache-Mechaniker gab. Ich dachte also, alles wäre okay und ich müsste mich nicht zu sehr darüber beunruhigen, aber ein paar Monate später hieß es, dass wir auf jeden Fall gehen müssen, und das war sehr schwierig für mich, weil ich 2005 so ziemlich die Wahrheit über den Krieg heraus gefunden hatte und mich die ganze Zeit mit der Entscheidung herumschlug, ob ich bei einem Neueinsatz mitmachen sollte. Ich würde also sagen, es waren mehrere Monate oder sogar mehr als ein Jahr, ich war wirklich hin und her gerissen und versuchte, herauszufinden, was ich eigentlich wollte, sollte es zu einem Neueinsatz kommen.

Wenn Du sagst, Du hast die Wahrheit über den Irakkrieg herausgefunden, was genau meinst Du damit?

Im Grunde habe ich heraus gefunden, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben. Das habe ich durch verschiedene Recherchen, aber auch durch die Gründe, die sie nannten, erkannt. Wenn ich sage, dass die Vereinigten Staaten die gesamte Welt betrogen haben, meine ich, sie wurden über die Gründe für den Krieg belogen, sie wurden belogen, was die wahren Gegner in diesem Krieg anging, sie wurden über den Verlust von Menschenleben und die psychischen Schäden belogen. Die Soldaten wurden auch belogen, ihnen wurde gesagt, dass sich um sie gekümmert würde, falls sie zum Beispiel verletzt worden sind, auch nachdem sie aus dem Krieg zurückgekommen waren, und aus meiner Sichtweise war das alles nur ein riesiger Betrug. Ich stellte auch fest, dass ich nicht der einzige war, der so fühlte, sondern dass das auch einige andere Soldaten realisierten, als sie im Irak stationiert waren, aber sie hatten nicht nur Angst vor den rechtlichen Konsequenzen, sondern auch moralische Probleme.

Es gab also mehrere Leute mit Zweifeln? Aber Du warst der Einzige, der bereit war, die Konsequenzen einer Fahnenflucht zu tragen?

Aus meiner Einheit, ja. Ich war der Einzige, der aus diesen Gründen desertiert ist. Insgesamt sind aber fast 50.000 Soldaten seit dem Beginn des Krieges gegen den Terror desertiert. Auch wenn nicht alle miteinander in Verbindung stehen, gibt es eine Art Solidarität. Wir lesen Artikel übereinander, wir nehmen gegenseitig unsere Kämpfe wahr und auch unsere kleinen Siege im Kampf um Asyl oder darum, wieder ein normales Leben führen zu können.

Du bist sogar noch weiter gegangen als einfach zu desertieren, Du bist an die Öffentlichkeit gegangen. Dein Asylantrag ist jedoch abgelehnt worden und Du hast dagegen geklagt. Mit welcher Begründung ist Dein Antrag abgelehnt worden?

Der Asylantrag wurde hauptsächlich deswegen abgelehnt, weil gesagt wurde, dass ich nicht beweisen konnte, dass in dem Zeitraum, in dem ich im Irak war, Kriegsverbrechen begangen worden sind. Das war für mich total lächerlich, weil jeder zum Beispiel das „Collateral Murder“-Video gesehen hatte. Jeder wusste, dass die Apache-Hubschrauber für Dinge eingesetzt wurden, für die sie nicht gebaut worden sind, zumindest wurde uns das vom U.S. Militär damals erzählt. Apache-Hubschrauber werden normalerwiese als Unterstützung für die Infanterie eingesetzt, um schweres Gerät und schwere Waffen, wie Panzer, zu vernichten und um Bunker zu sprengen. Sie sind nicht dafür bestimmt, gegen unschuldige Leute eingesetzt zu werden, weil die Waffen eines Apache-Hubschraubers diese Menschen sofort zerfetzen, und das ist eindeutig Overkill.

Was also passierte, war, dass die deutsche Regierung nicht über die Legalität des gesamten Krieges gegen den Terror und speziell des Irakkrieges sprechen wollte. Also, wir haben schon darüber gesprochen, es wurde halt nur nicht bei der Entscheidungsfindung in Betracht gezogen. Sie benutzten stattdessen die Entscheidung, die die UN nach der Invasion getroffen hatte, in der der ganzen Sache ein legales Mandat verpasst worden ist. Das Ganze war völlig lächerlich, weil erst einmal Amerika internationales Recht und die U.S.-Verfassung bricht, indem es ein Land invadiert, das überhaupt keine Bedrohung für es ist, und dann entschließt sich die UN dazu, dieses Mandat hervorzubringen. Weil all das nicht mit berücksichtigt wurde, wurde der Asylantrag abgewiesen.

Es gab natürlich überhaupt keine Möglichkeit, dass ich die USA dazu bringen konnte, Informationen über ihren Luftkrieg herauszurücken, das sind hoch geschützte Geheiminformationen, und weil die deutsche Regierung auch nicht an diese Informationen kam, wurde gesagt, dass ich keine Beweise für diese Dinge, die passiert sind, hatte. Das war einer der Hauptgründe, der andere Hauptgrund war, dass sie kein Fehlverhalten der Vereinigten Staaten im Irak feststellen konnten, was ich auch absolut lächerlich finde. Ich hatte also keine andere Wahl, als Berufung einzulegen, nicht nur, weil ich Asyl erhalten möchte, sondern es geht auch um das Prinzip, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Deine Klage liegt nun beim Europäischen Gerichtshof, wie zuversichtlich ist denn Dein Anwalt, dass Du den Fall gewinnst?

Ich würde sagen, dass er sehr zuversichtlich ist, denn von der rechtlichen Seite sieht es sehr gut für uns aus. Es wurde bewiesen, dass Amerika mehrere Gesetze gebrochen hat, und jeder, der sich mit dem Fall befasst hat, weiß, dass alle meine Behauptungen einfach zu belegen sind, und dass ich kein einziges Mal gelogen habe. Jeder kann nachprüfen, dass ich beim Militär war, es ist bekannt, dass ich im Irak war, die Taten des U.S.-Militärs im und in der Gegend vom Irak sind auch belegt worden. Sie wissen, dass Amerika einen globalen Krieg gegen den Terror kämpft, sie wissen auch, dass Amerika internationales Gesetz und die U.S.-Verfassung gebrochen hat. Also, auf der rechtlichen Seite sind wir wirklich sehr zuversichtlich.

Wann erwartest Du ein finales Urteil?

Ein endgültiges Urteil? Das wird noch dauern. Denn innerhalb von zwei Wochen nach dem 11. November wird die Generalsekretärin des Europäischen Gerichtshofs ihre Empfehlung aussprechen, und dann wird der Europäische Gerichtshof irgendwann im Januar ein Urteil, basierend darauf, fällen. Danach wird mir das Urteil zugesendet, und dann wird die eigentliche Asyl-Anhörung in München erst beginnen.

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Dein Fall ist ein sehr spannender Präzedenzfall ist. Die Hilfsorganisation Military Council Network schätzt, dass Hunderte amerikanische Deserteure illegal im deutschen Untergrund leben. Glaubst Du, dass einige oder sogar viele Deinem Vorbild folgen werden, gesetzt den Fall, Du gewinnst das Verfahren?

Ich würde sagen, es würde der Klage natürlich helfen, wenn sich mehr Leute anschließen würden. Die Perspektive würde sich ändern und es wäre nicht nur ein Kerl, den die Medien als diesen einen verärgerten Typen gegen das Militär darstellen könnten. Wenn sich mehr Soldaten anschließen würden, könnte man sehen, dass es ein tatsächliches Problem gibt, dem man sich widmen muss. Das wäre ein wirklicher Bonus. Ich glaube, dass sich kein Soldat anschließt, weil sie erst sehen wollen, was letztendlich mit mir passiert. Wie Du schon gesagt hast, der Fall ist ein Präzedenzfall, so etwas ist vorher noch nie getan worden und es war wirklich schwierig, überhaupt so weit zu kommen, wie ich es jetzt bin. In ein völlig fremdes Land zu gehen, die Kultur und Sprache nicht zu kennen, sich ein komplett neues Leben aufbauen zu müssen und gleichzeitig gegen sein altes Land dafür zu kämpfen, dass man in dem Land bleiben darf, das ist eine wahnsinnige Herausforderung, und viele Leute werden das sozusagen als Beispiel dafür sehen, was man tun sollte oder was man besser nicht tun sollte. Ich hoffe, dass meine Taten andere Leute dazu inspirieren, das Richtige zu machen, und dass man auch die Vereinigten Staaten dazu bekommt, die Fehler in ihrer Richtung zu sehen und hoffentlich ihre Kriege zu beenden.

Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass Du wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren kannst, ist das nicht sehr schwer?

Ja, es ist sehr schwierig, vor allem wegen meiner Familie, die dort lebt. Ich habe sie schon mehr als zehn Jahre nicht mehr gesehen, und seinen eigenen Geburtsort, in dem man aufgewachsen ist und an den man so viele Kindheitserinnerungen hat, nie mehr wiederzusehen, ist natürlich schmerzlich, aber auf der anderen Seite war es eine Entscheidung, die ich treffen musste und etwas, mit dem ich gelernt habe zu leben.

André, ich wünsche Dir weiterhin viel Glück und Erfolg. Eine letzte Frage noch: Wenn Du auf die Höhen und Tiefen und Dein Leben in Deutschland zurückblickst, würdest Du sagen, dass es das wert war?

Ja, das würde ich definitiv sagen, denn meine Handlungen haben mir vor allem ein reines Gewissen beschert. Wenn ich vor dieselbe Entscheidung gestellt würde, würde ich es sicherlich wieder so machen, denn es ist einfach das Richtige, und wie ich schon gesagt habe, hoffe ich, dass das einen Präzedenzfall schafft, mit dem Leute, die vor einer ähnlichen Entscheidung stehen, den Mut finden, die richtige Wahl zu treffen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_10_27/Ich-fand-heraus-dass-die-Vereinigten-Staaten-die-gesamte-Welt-betrogen-haben-8264/

 


17 Kommentare

  1. Marc sagt:

    „Die Hilfsorganisation Military Council Network schätzt“… – Ja ja, lasst sie mal schaetzen.. LOL!! Wenn ich so ne Worte nur schon hoehre..!

    „Ich hatte also keine andere Wahl, als Berufung einzulegen, nicht nur, weil ich Asyl erhalten möchte, sondern es geht auch um das Prinzip, dass die Wahrheit ans Licht kommt.“ – Ich muss Lachen..! -Was fuer eine Wahrheit soll ans Licht kommen?? Die Wahrheit die NIEMAND wissen will..?! Oder Andere schon lange wissen??!

    Viel Staub um „Nichts“..

    Schoens Traeumli Thom wuensch i Der!

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  2. Marc sagt:

    Der Bubi hats vielleicht fuer sich geschnallt… Und das wird jetzt „ausgeschlachtet“ und fuer die Traeumer bereitgestellt..! Damit sie wieder mit dem Teddy zu Bett gehen koennen.. Es gibt doch so gute Leute, sogar innerhalb des Militaers! Alle wollen nur Gutes, vor allem der liebe Bubi..!

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  3. Marc sagt:

    „Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass Du wieder in die Vereinigten Staaten zurückkehren kannst, ist das nicht sehr schwer?“

    „Ja, es ist sehr schwierig, vor allem wegen meiner Familie, die dort lebt. Ich habe sie schon mehr als zehn Jahre nicht mehr gesehen, und seinen eigenen Geburtsort, in dem man aufgewachsen ist und an den man so viele Kindheitserinnerungen hat, nie mehr wiederzusehen, ist natürlich schmerzlich, aber auf der anderen Seite war es eine Entscheidung, die ich treffen musste und etwas, mit dem ich gelernt habe zu leben.“

    Ich heul mir eins ab!! Der arme arme Bubi.. Zuerst Menschen umbringen und dann als reuiger „Deserteur“ .. ich find gar keine Worte mehr.., nur noch; KOTZ!!

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  4. thomram sagt:

    @ Marc

    Interpretiere ich deine Worte richtig?
    Ich lese daraus:
    Der Mann geht mit seiner Desertation kein Risiko ein. Er wird nun eine Weile als Held gefeiert, um dann friedlich in die US zurückzukehren?

    Du meinst also, die Geschichte sei von der anderen Seite inszeniert, damit Gutmenschen meinen, „es tue sich was“?

    Jetzt bitte ich dich um eine hochpräzise Antwort.

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  5. Marc sagt:

    @Thom am 31/10/2014 um 20:50

    „Normalerweise“ werden Deserteure erschossen. Und genau wie Du sagst: „Der Mann geht mit seiner Desertation kein Risiko ein“..

    Und: „Du meinst also, die Geschichte sei von der anderen Seite inszeniert, damit Gutmenschen meinen, “es tue sich was”?“

    Ganz genau SO!

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  6. Marc sagt:

    Sonst waere der schon laengst hinter Gittern wei der B. Manning.. Oder?

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  7. Marc sagt:

    Thom.., komm..
    „Die“ lassen ihm noch ne Plattform. Andere die wirklich „Substantielles“ zu sagen haetten, werden um die Ecke gebracht, bevor sie „bip“ sagen koennen…

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  8. Marc sagt:

    Oder werden eben eingekerkert!

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  9. Marc sagt:

    Und somit Mundtot gemacht..

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  10. Hallo lieber Marc,

    nicht nur der beratungsresistente Thomram alleine, mit seinen völlig danebenliegenden Anstrengungen, viele bisher Web-Analphabeten zu informieren, träumt so ulkig, wie Du es ihm bescheinigst. Schon ein anderer, ein völlig abgedrehter Versager, versuchte schon vor ihm mit solch wirren Sprüchen das Volk aufzuhetzen wie:
    „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht; ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
    Du hast schon recht. Besser wir legten die Hände weise in den warmen Schoß.
    Sind die doch selbst schuld die da Oben, wenn sie beinahe an dem Geld ersticken oder ersaufen müssen, was von Unten nach Oben umgelitten wird, von fleißig arbeiten nach reich zocken.
    Die tun mir überhaupt nicht leid. Und ich verschwende genau wie Du keinen überflüssigen Gedanken an aufwendigen, sogar riskanten Widerstand. Ich bin so klug, weiß, dass ich sowieso nichts ändern kann, dass alles, aber auch wirklich alles so schrecklich sinnlos ist. Dass keinen die „Wahrheit“ interessiert.
    Und da ist es ein so einmalig geiles Erfolgserlebnis, alles schon vorher gewusst zu haben. Gelle? Das zeichnet uns beide aus.
    Wir sind diesen verblödeten Optimisten, diesen Friedenshetzern und geistigen „Aufklärern“ geistig sowas von überlegen. Weil, die strengen sich mühselig und vergeblich an, wir aber können uns diese ganze weggeschmissene Energie für unsern begeisternd weit vorausschauenden, edlen Weltschmerz aufheben.
    Und wie großartig wir beide auch verachten können. Fast schon Highclass Shitstorming.
    Stell Dir vor, die Merkel wüsste von unserer schmählichen Verachtung. Die würde nie wieder ruhig schlafen können. Nach jeder Unterschrift unter neuen Gesetzesmüll würde die sich ab sofort spontan mehrmals die Hände waschen wollen. Angeekelt vor sich selbst.
    Wir zwei, das sind, wir sind die Guten. Die einzig richtig Guten. Und stell Dir vor, keiner weiß es, nur wir beide, wir Ausnahmedenker. Toll, alles schon vorher gewusst zu haben, uns gehörte später ein Denkmal gesetzt. Unserem Volk der Denker, Sitzer und nachdenklich Abwarter. Sogar die Steigerung von Denker. Wir sind Vordenker. Wir glauben nicht an jeden Scheiß, sondern nur an unsere moralische Überlegenheit.
    Nur wir wissen mit Bestimmtheit, dass der Krieg nach dem von uns vorsätzlich klug geduldet nächsten reinigenden Krieg endlich wieder absolut korrekt und mit fair ausgewogen gleichen Waffen ausgetragen werden wird:

    Mit Stöcken und mit Steinen . . .

    Dein zustimmender Weltschmerzmitfühler

    Klaus-Peter

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  11. Marc sagt:

    @KPK

    Geh noch n Bier trinken…

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  12. Petra von Haldem sagt:

    Klaus-Peter,
    das ist ein guter Tipp von diesem Herrn Marc. Ich gehe mit und dann erzähle ich Dir, was ich von ihm weiß!!
    HG P.v.H.

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  13. gabrielbali sagt:

    @ Marc

    Zitat: „Ich heul mir eins ab!! Der arme arme Bubi.. Zuerst Menschen umbringen und dann als reuiger ‚Deserteur‘ .. ich find gar keine Worte mehr.., nur noch; KOTZ!!“

    Ob „der arme, arme Bubi“, wie Du den Mann nennst, tatsaechlich reuig ist oder bloss ein Actor, werden wir kaum herausfinden koennen. Dass einer wie Du kotzen muss, weil er einem anderen Menschen gar nicht zutrauen will, sich zu aendern und zu bereuen, ist verstaendlich und loest bei mir tiefes Mitgefuehl aus. Tiefes Mitgefuehl mit dem armen Teufel, der so tief im Pessimismus gefangen ist und – wie man sieht – nicht mehr zustande bringen kann, als bloss zu kotzen…

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  14. luckyhans sagt:

    Ich finde diese Geschichte insofern hochinteressant, weil sich hier vielleicht mal relativ deutlich zeigen wird, was uns immer wieder als VT unterstellt wird: der Kolonialstatus der BRD und der EU.

    Damit meine ich, daß der arme Kerl an Ende mit absoluter Sicherheit NICHT nach Recht und Gesetz hier Asyl bekommen wird, sondern zur weiteren „Behandlung“ an die VSA ausgeliefert werden wird – ganz egal, wie das „im Namen DES Volkes“ da mit unverständlichen juristischen Spitzfindigkeiten (warum kommt mir jetzt wieder der Spitzbubenerlaß des ollen Fritz in den Sinn?) „begründet“ werden wird… weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
    Weil die Gerichte in der BRD und in der EU Handelsgerichte und damit Unternehmen sind, die an nichts weiter als am Gewinn orientiert sind und demjenigen „Recht“ geben werden, der besser zahlt.

    Tut mir leid, wenn ich mit dieser Meinung wieder einige ent-täusche.

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  15. Dude sagt:

    @Hans

    Allerlieblichtherzlichsten Dank für die Ent-Täuschung! Die tut Not. 😉

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  16. Dude sagt:

    Ps. https://bumibahagia.com/2014/10/31/upik-duns-firma-schweiz/ (und alle andere Staaten, jaja, ihr deutschen Newshetzerei-Dösel, auch eure heissgeliebte BRD GMBH, auch!) 😉

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  17. thomram sagt:

    Dass kein deutsches „Gericht“ den Jungen schützen wird, das ist gegeben. Ich staune, dass darauf hingewiesen werden solle. ok, ich hab’s versäumt.

    Was ich aber wünsche: Es besteht die Chance, dass der Junge „rechtliche“ Entscheidungen so lange hinauszögern kann, bis sich angesichts tumultöser Umstände kein Schwanz mehr für so einen Einzelfall interessiert.

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