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Krieg und Frieden – Война и мир

(перевод предисловия см. в самом низу – Übersetzung der Vorbemerkung siehe ganz unten)

Ein brandaktuelles Thema, und diesen Artikel zu übersetzen sträubte sich mir anfangs ganz schön das Gefieder – paßt er doch so gar nicht zur „glücklichen Welt“ und sind doch hier in munterer Folge völlig richtige mit extrem konstruierten Sachverhalten vermischt – und dies mit einer klaren Zielstellung: versteckte Kriegspropaganda – Vernachlässigung der grausamen psychischen und wirtschaftlichen Folgen, „Schönschreiben“ von nebensächlichen Effekten.
Genau das macht die Brisanz dieses Artikels aus.

Er stammt aus der Feder des Chefredakteurs der russischen Zeitschriften „Militär-Industrie-Kurier“ und „Luft-Kosmos-Verteidigung“, Michail Chodarjonok, also eines Mannes, der zwar nicht den „offizielle Standpunkt“ von Rußlands Führung verkündet, der aber einen nicht unwesentlichen Einfluß auf die Meinung in den Kreisen der russischen Wehrtechnischen Industrie und Militärs hat – nach meinem Verständnis: einer der dortigen engstirnigen „Scharfmacher“.
Der Mann hängt offensichtlich noch den inzwischen als sehr zweifelhaft bekannten Auswüchsen der Evolutionstheorie an, und wer einen notorischen Lügner wie Churchill derart „klassifiziert“, der gibt damit tiefe Einblicke in seine geistige Welt.
Es gäbe noch sehr viel zu sagen zu den populär-demagogischen (und nicht immer ordentlich begründeten) Ansichten dieses Herrn – jeder möge sich selbst dazu eine eigene Meinung bilden.

In mindestens einem Punkte ist er jedenfalls nicht ehrlich – es besteht auch in Rußland inzwischen Konsens darüber, daß Gorbatschow (in seiner unendlichen Selbstüberhebung? oder „sehenden Auges“?) tatsächlich damals beim Abschluß der verschiedenen Raketenabkommen (Strategische Rakatenwaffen sowie Kurz- und Mittelstrecken-Raketen) mit dem (ehemaligen?) professionellen Schauspieler Ronald Reagan ganz wesentliche Interessens-Positionen der russischen Seite (die Parität!) aufgegeben hat – möglicherweise zugunsten einer „überhaupt irgendwie“ zu findenden Lösung, um das Wettrüsten zu beenden und einer friedlichen Verständigung der Seiten (und vielleicht auch einer daraus dann folgenden vernünftigen Zusammenarbeit) zuzustreben.
Daß dies nicht geklappt hat (und warum), darf jeder selbst eruieren.

Und so bittet Übersetzer © Luckyhans euch, diesen Artikel sehr aufmerksam zu lesen – Wahres von Erdachtem, Weizen von Spreu zu trennen, und sich eigene Gedanken über die Dinge zu machen, wie sie bisher – aus welchem Grunde auch immer – gewesen sind, und wie wir daran etwas ändern können.
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Ewiger Frieden – das ist ein Traum

Alle von der Menschheit erprobten Mittel, die Kriege auf der Welt zu beenden, bringen keine Ergebnisse

Vor kurzem ging der Marsch des Friedens durch Moskau. Die Mehrzahl der Losungen, mit denen die Menge der noblen Demokraten und Liberalen geschmückt war, war in höchstem Maße kurios (um nicht zu sagen – dumm). Wenn man sie verallgemeinert und auf zwei reduziert (indem die extremistischen und die nicht zur Sache gehörigen ausgesiebt werden), dann kommt am Ende etwa folgendes heraus: „Nein dem Kriege“, „Ja zum Frieden“.
Lassen wir den politischen „Untertext“ der liberalen Ansammlung unter der Bezeichnung Marsch des Friedens mal unberührt. Er ist, wie bekannt, ein völlig anderer und hat weder mit dem Frieden noch mit dem Krieg irgendetwas zu tun.

Reden wir vom Krieg als solchem.
Wie bekannt, sind in den Worten alle gegen den Krieg. Aber durch die Hauptstadt unserer Heimat zu ziehen mit Losungen „Wir sind gegen den Krieg“ bedeutet, gegen die Natur der Menschheit zu protestieren. Mit gleichem Erfolg könnte man sich mit Losungen verschönern wie „Wir sind gegen den Sonnenauf- und Untergang“, „Wir sind gegen Ebbe und Flut“, „Wir sind gegen den Wechsel der Jahreszeiten“.
Krieg, sagte einer der größten Politiker aller Zeiten und Völker Winston Churchill, das ist die Geschichte des menschlichen Geschlechts. Die Leute haben immer gekämpft. In jeder Epoche gibt es etwas, wofür Krieg geführt wird. Es ist berechnet, daß auf ein friedliches Lebensjahr der Menschheit elf Kriegsjahre kommen.
Solcherart ist der Krieg ein normalerer Zustand als der Frieden. Der deutsche Theoretiker Hans von Seckt stelte einmal fest: „Ewiger Frieden ist ein Traum, und zwar ein nichtmal schöner. Krieg dagegen ist ein Glied der göttlichen Weltschöpfung.“

Solange der bekannte Aufbau der Staaten und des Volkslebens existiert, sind Kriege unausweichlich. Keinerlei Bemühungen der besten Hirne, keine Predigten der religiösen Reformatoren, alle Versuche politischer Funktionäre, welche auf völlig ehrliche Art darauf gerichtet waren, die Kriege zu beenden (oder sie unmöglich zu machen), waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.
Zu verschiedenen Zeiten hat die Friedenspropaganda Erfolg und viele sind mit ihr einverstanden. Von Zeit zu Zeit machen die Seiten so etwas wie große gegenseitige Zugeständnisse (zumindest versprechen die hohen vertragschließeneden Seiten dies in noch größerem Maße). Die potenziellen Gegner einigen sich prinzipiell auf die Lösung vieler Probleme durch ein Schiedsgericht.
Aber wenn es um Fragen geht, welche tatsächlich die grundlegenden Lebensinteressen des Staates betreffen, wenn man wirklich ernsthaft etwas zugestehen muß (und Ernsthaftigkeit bewertet jeder auf seine Weise), dann beginnen die Menschen Krieg zu führen. Und alle von der Menschheit erprobten Mittel, den Frieden auf der Erde zu garantieren, bringen keine Ergebnisse.
Dieserart ist das Leben der ganzen Welt im Wesen ein Kampf. Mehr noch, Leben und Kampf sind zwei gleichbedeutende Worte. Aber der Kampf um die Existenz wird durch das eherne Gesetz des Überlebens des Stärkeren geleitet. Krieg ist nur eine der Ausdrucksweisen dieses Existenzkampfes. Für ihre Existenz kämpfen nicht einzeinen Menschen, sondern Völker, Stämme, Rassen (in erster Lienie kämpfen Religionen und Rassen). Als kleine Nebenbemerkung ist zu sagen, daß es seriöse theoretische Arbeiten zu diesem Thema in unserem Vaterland anscheinend nicht gibt. Es besteht der Eindruck, daß der uralte nationale Sammelband „Marxismus und Krieg“, überfüllt mit verschiedener Art von spinnerten Klassen-Ideen der letzte in dieser Art ist.

Der Sieg in Krieg und Schlacht gehört durchaus nicht dem physisch starken, sondern dem an Energie und Willen starken. Der Wille ist eine Kraft höchster Ordnung, höher hat die Natur nichts geschaffen, das ist die Blüte aller ihrer wunderbaren Schöpfungen, stellen die Klassiker fest.

Solcherart ist Krieg nicht ein Überbleibsel der Barbarei, sondern eines der großen Werkzeuge der Natur, welche die Welt zum hellen Ideal der Vollkommenheit führt, meinen bekannte Militärthoeretiker. Und das ist durchaus keine Kriegspropaganda, sondern wie man sagt Realität, die uns mit den Sinnen gegeben ist.
Neben allem anderen ist Krieg ein bekannter Motor des Fortschritts. Gar nicht deshalb, weil Menschen sich schlagen und gegenseitig umbringen.

Krieg, wie jede große Erscheinung im Volksleben, zwingt uns unausweichlich zu deutlich ernsthafter, objektiver und sorgfältiger Beziehung zu allen wesentlichen Fragen des Seins. Vieles davon, was in Friedenszeiten Jahrzehnte unbeachtet liegt, wird in Kriegszeiten (oder unmittelbar nach dem Kriege) durchdacht, ausgearbeitet und ins Leben umgesetzt, in viel kürzeren Zeiträumen.
Kriege sind, gemäß dem Ausspruch eines alten Philosophen, so etwas wie der Wind, welcher die umliegenden Luftschichten desinfiziert und das Leben erfrischt.

Eine Folge von Kriegen sind gewöhnlich in erster Linie große staatliche Reformen. Greller erscheinen alle äußeren Zivilisationsmerkmale. Es erblühen verschiedene Arten von Kunst, vor allem Literatur (und besonders Poesie), ganz zu schweigen von den Produktivkräften, der Bewaffnung und Militärtechnik. Wenn man mal anders denkt, dann hat wohl genau für diesen Teil der Gesellschaft Niccolo Macchiavelli gesagt: „… als ob Himmel, Sonne, Gewalten und Menschen seit der Antike ihre Bewegung, Ordnung und Kraft veränderten.“

Die Geschichte zeigt im Verlaufe aller Jahrhunderte, daß die wahre und einzige Garantie gegen Krieg ist, selbst so stark zu sein, daß keiner wagt, den Staat anzurühren. Wenn das Land über mächtige Mittel des bewaffneten Kampfes verfügt und im Falle eines Krieges nicht nur die ihm zugefügten Schläge abwehren kann, sondern auch in kurzer Zeit auf vernichtende Weise den Feind zerschlagen kann, dann werden beim nächsten Mal potenzielle Gegner sehr lange nachdenken, damit sie auch nicht zufällig die Lebensinteressen eines solchen Staates berühren. Mehr noch, die Feinde werden diesem Staat in vielen Fragen entgegenkommen und ihre geopolitischen Bemühungen in eineandere Richtung lenken.

Somit sollte man nicht mit Losungen „Nein dem Kriege“ auf Demonstrationen und verschiedene Märsche losgehen, sondern mit ganz anderen. Sie sind gegen den Krieg? Sie sind für den Frieden? Sie wollen Stabilität in der süd-westlichen strategischen Richtung? Dann sollten die Losungen auf der Demonstration folgendermaßen lauten: „Voran die Eskadrille der Unterseeboote in der Schwarzmeerflotte“, „Stellen wir die Division der Seelandetruppen in Sewastopol wieder her“, „Bringen wir bei den Flugplätzen des Simferopoler Luftkreuzes zwei Divisionen von See-Raketen-Streikräften in Stellung“, „Formieren wir in der Region eine Luftarmee für Fronteinsätze auf Basis der Flugzeuge SU-34 und SU-30SM“. Das wäre tatsächlicher Kampf für den Frieden.

Aber wenn das Volk (besonders die in der Volksmasse vorkommenden Schädlinge, Diversanten und Provokateure) die Verteidigung des Landes vernachlässigen, und die regierende politische Klasse sich zur Vorbereitung des Landes und der Armee auf einen möglichen militärischen Konflikt nicht ernsthaft verhält, dann werden solche Länder nicht selten Objekt der Aggression.

Und es ist doch oft so, daß infolge eines verlorenen Krieges auch der Staat als solches aufhört zu bestehen. In Wirklichkeit ist das zuverlässigste Mittel, das den Staat garantiert vor möglichen militärischen Erschütterungen und Katastrophen schützt, nur das Verteidigungspotenziel des Landes – und nichts anderes.

Aber wie ist es denn in diesem Falle mit dem Humsniasmus und dem Liberalismus höchster Ordnung? Ja nur in einem. Wenn Sie einen Krieg führen, dann tun Sie das energisch und hart. Das ist der einzige Weg, einen Krieg kürzer und folglich weniger unmenschlich zu machen. Deshlab gibt es nur einen Weg der Kriegsführung: so schell wie möglich im Bereich der Kampfhandlungen eine ausreichende Menge an Kräften und Mitteln zu konzentrieren, um den Krieg in kürzester Zeit zu beenden. Um die Leiden der Menschen zu beenden, müssen Sie den Krieg so schnell wie möglich und entschlossen zu Ende bringen, wie Sie können. Alles andere ist Schelmerei.

Alles hier dargelegte ist wohl allen bekannt. Und die aufgezählten Wahrheiten sind im Allgemeinen hinreichend banal. Aber in der Praxis werden banale Wahrheiten meist mißachtet.

Michail Chodarjonok
Veröffentlich in der № 37 (555) des „Militär-Indutrie-Kuriers“ vom 8. Oktober 2014
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Hier der Original-Artikel:

Вечный мир – это мечта
08.10.2014
Все испытанные человечеством средства покончить с войнами на земле результатов не дают
Не так давно в Москве прошел Марш мира. Большинство лозунгов, которыми была украшена толпа знатных демократов и либералов, в высшей степени забавны (да как бы не сказать – глупы). Если их обобщить и свести всего к двум (отсеяв явно экстремистские и не имеющие отношения к делу), то на выходе получится примерно следующее: «Войне – нет», «Миру – да». Не будем касаться политического подтекста либерального сборища под названием Марш мира. Он, как известно, совершенно иной и ни к миру, ни к войне отношения никакого не имеет. Поговорим о войне как таковой.
Как известно, на словах все против войны. Но шататься по столице нашей Родины с лозунгами «Мы против войны», значит, протестовать против самой природы человечества. С равным успехом можно было бы украситься лозунгами «Мы против восхода и заката», «Мы против приливов и отливов», «Мы против смены времен года».
Война, сказал один из величайших политиков всех времен и народов Уинстон Черчилль, – это история рода человеческого. Люди воевали всегда. В каждую эпоху есть за что воевать. Подсчитано, что на один мирный год жизни человечества приходится одиннадцать военных. Таким образом, война даже более нормальное состояние, нежели мир. Германский теоретик Ганс фон Сект как-то отметил: «Вечный мир – это мечта, причем даже не прекрасная. Война же – звено божественного мироздания».
Пока существует известное устройство государств и народной жизни, войны неизбежны. Никакие старания самых лучших умов, никакая проповедь религиозных реформаторов, все попытки политических деятелей, самым искренним образом направленные к тому, чтобы прекратить войны (или сделать их невозможными), до сих пор успехом не увенчались.
До поры до времени пропаганда мира имеет успех и с ней многие соглашаются. До поры до времени сторонами делаются как будто большие взаимные уступки (по крайней мере высокие договаривающиеся стороны обещают их делать в еще больших размерах). Потенциальные противники принципиально соглашаются на решение многих проблем путем третейского суда. Но когда дело доходит до вопросов, которые действительно затрагивают коренные жизненные интересы государств, когда действительно приходится поступаться серьезно (а серьезность каждый расценивает по-своему), люди начинают воевать. И все испытанные человечеством средства гарантировать мир на Земле результатов не дают.
Таким образом, жизнь всего мира суть борьба. Более того, жизнь и борьба есть два слова равнозначные. Но борьба за существование руководствуется железным законом выживания сильнейшего. Война есть только одно из выражений этой борьбы за существование. Борются за существование не отдельные люди, а народы, племена, расы (в первую очередь воюют религии и расы). В качестве небольшого отступления следует сказать, что серьезных теоретических работ по этому поводу в пределах Отечества нашего, похоже, нет. Такое впечатление, что ветхий отечественный сборник «Марксизм и война», переполненный разного рода бредовыми идеями классового содержания, крайний в этом ряду.
Победа в войне и бою принадлежит отнюдь не физически сильному, а сильному энергией и волей. Воля же представляет собой силу самого высшего порядка, выше которой природа ничего не производила, это расцвет всех ее чудесных творений, утверждают классики. Таким образом, война есть не пережиток варварства, а является одним из великих орудий природы, ведущей мир к светлому идеалу совершенства, полагают видные военные теоретики. И это отнюдь не пропаганда войны, а как говорится, реальность, данная нам в ощущениях.
Помимо всего прочего война есть известного рода двигатель прогресса. Совсем не потому, что люди дерутся и убивают друг друга. Война как всякое крупное явление в народной жизни неизбежно заставляет гораздо серьезнее, объективнее и тщательнее отнестись ко всем насущным вопросам бытия. Многое из того, что десятками лет в мирных условиях лежит без внимания, в военное время (или сразу после войны) обдумывается, разрабатывается и проводится в жизнь куда как в более короткий срок.
Войны, по выражению одного из старых философов, являются как бы ветром, который дезинфицирует окружающие слои воздуха и освежает жизнь. Следствием войн обычно в первую очередь являются большие государственные реформы. Ярче проявляются все внешние признаки цивилизации. Процветают разного рода искусства, литература в частности (и поэзия в особенности), не говоря уже про производительные силы, вооружение и военную технику. Если кто думает по-другому, то именно для этой части общества, видимо, сказал Никколо Макиавелли: «…словно бы небо, солнце, стихии, люди изменили со времен Античности свое движение, порядок и силу».
История на протяжении всех веков показывает, что самая верная и единственная гарантия против войны – самому быть настолько сильным, чтобы государство не смели трогать. Если страна располагает могучими средствами вооруженной борьбы и в случае войны сумеет не только отбиться от наносимых ей ударов, но и в короткий срок сокрушительным образом разгромить неприятеля, то в следующий раз потенциальные противники будут очень долго думать, как бы даже случайным образом не затронуть жизненных интересов такого государства. Мало того, что неприятели уступят этой державе во многих вопросах, но и свои геополитические устремления направят совсем в другую сторону.
Так что не с лозунгами «Войне – нет» выходить надо на демонстрации и разного рода марши, а с совершенно другими. Вы против войны? Вы за мир? Вам по нраву стабильность на юго-западном стратегическом направлении? Тогда и лозунги на демонстрации должны быть соответствующие: «Даешь эскадру подводных лодок в составе Черноморского флота», «Возродим дивизию морских десантных сил в Севастополе», «Развернем на аэродромах Симферопольского аэродромного узла две дивизии морской ракетоносной авиации», «Сформируем в регионе воздушную армию фронтового назначения на самолетах Су-34 и Су-30СМ». Вот это была бы действительно борьба за мир.
Но если же народ (а в особенности заведшиеся в народной толще вредители, диверсанты и провокаторы) пренебрегает обороной страны, а правящий политический класс несерьезно относится к подготовке страны и армии на случай возможного военного конфликта, то нередко подобные страны сами становятся объектом агрессии. А ведь часто вследствие проигранной войны перестает существовать и само государство. В действительности самым надежным средством, гарантирующим государство от возможных военных потрясений и катастроф, является только оборонное могущество державы – и ничего более.
А в чем же в этом случае гуманизм и либерализм высшего порядка? А только в одном. Если вы ведете войну, делайте это энергично и жестко. Это единственный способ сделать войну более короткой и, следовательно, менее бесчеловечной. Поэтому существует только один способ ведения войны: как можно быстрее развернуть в зоне боевых действий достаточное количество сил и средств, чтобы закончить войну в кратчайшие сроки. Для того чтобы прекратить страдания людей, вы должны закончить войну так быстро и решительно, как только можете. Все остальное – от лукавого.
Все изложенное выше вроде как всем известно. И перечисленные истины, в общем-то, достаточно банальны. Но чаще всего на практике банальными истинами и пренебрегают.

Михаил Ходаренок

Опубликовано в выпуске № 37 (555) за 8 октября 2014 года
Права на данный материал принадлежат Военно-промышленный курьер
Материал был размещен правообладателем в открытом доступе.

Оригинал публикации: http://vpk-news.ru/articles/22171

Предисловие

Война и мир

Крайне актуальная тема, и переводить данную статью в начале ах как не хотелось – ведь подходит-то оно так никак к „счастливому миру“, и здесь в пёстрой последовательности смешаны вполне правильные с очень надуманными высказываниями – и это с ясной целью: скрытая пропаганда войны – пренебрежение жестокими психическими и экономическими последствиями и „украшение“ побочных эффектов.
Именно это и определяет остроту данной статьи.

Написал её главный редактор российских журналов „Военно-промышленный курьер“ и „Воздушно-космическая оборона“, Михаил Ходаренок, – значит человек, который хотя не распространяет „официальное мнение“ руководства России, но который имеет немалое влияние на круги российского военно-промвшленного комплекса и военных – по моему пониманию один из тамошных узколобых  „ястребов“-подстрекателей.
Этот человек очевидно ещё привержен уже известным как весьма сомнительным наростам эволюционной теории, и кто дотошного вруна как Черчилля классифицирует таким образом, тот даёт очень глубоко заглянуть в свой духовный мир.
Можно ещё много отметить по популярно-демагогическим (и не всегда точно обоснованным) взглядам этого мужика – пусть каждый сам себе составит своё мнение.

По крайней мере в одном пункте он нечестен – и в России имеется на сегодняшний день консенсус на счёт того, что Горбачёв (в бескрайней самоуверенности? или зная что делает?) действительно при заключении тех договоров по ракетному оружию (на Стратегическое вооружение, а также по ракетам малой и средней дальности) с (бывшим?) профессиональным актёром Рональд Регэн успупил существенные позиции интересов российской стороны (паритет!) – может быть для того, чтобы „хоть как-то“ закончить гонку вооружений и перейти к мирному согласию сторон (и к возможному следовавшему из этого разумному сотрудничеству).
Что это не получилось (и почему), каждый сам может подумать.

И так, переводчик Luckyhans просит вас, прочитать эту статью очень внимательно – отделить истины от надуманного, и самим задумываться о том, как до сих пор – по каким-либо причинам – это было, и как мы можем в этом что-то изменить.
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3 Kommentare

  1. ohnweg sagt:

    Nun ja, klare und aus Überzeugung ehrliche Worte die nichts beschönigen. Ich bin überzeugt, das diese Einstellung alle vermeintlichen Führerfiguren an allen runden Tischen auf der Welt aus tiefster Inbrunfst gebetsartig wiederholen. Sozusagen Reinwasch des Gewissens.
    Früher sind diese Figuren vorausgegangen und heute verschanzen sie sich hinter dicken Mauern und Sicherheitsposten und schicken das dumpfbackige Soldatenfleisch vor. Und so langsam wird auch das Fleisch überflüssig und es endet bei dem Krieg der Knöpfe. Nur das zivile Fleisch wird da noch gebraten. Umgekehrt zu früher. Das war noch vor den letzten zwei heissen Phasen der drei Weltkriege. Denn die dritte heisse Phase läuft schon an. Das sich da ja keiner einer Selbsttäuschung hingibt. Was ja verständlich ist, aber der Arsch bleibt leider oben. So manche Staußenfeder kündet davon.

    Gutdenken hilft da nichts. Femegerichte, Volkstribunale, Standgerichte, Gottesurteile von Oben nach Unten. Vom Bürokratenarsch bis zum Konzernlenker. Vom Bankster bis zum letzten General. Vom Politbüttel bis zum Geheimdienstler. Man kennt sie ja inzwischen alle. Die ist kein Aufruf zur Gewalt sondern zur Justiz.

    Und wie soll man das machen ohne spitzige Taschentücher. Nun, ganz einfach: Durch Verweigerung! Richter und Henker sind schnell gefunden.
    DAS IST DER WEISHEIT LETZTER SCHLUSS!

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  2. Herr Chodarjonok ist ein Mann, der finanziell an russischer Rüstung beteiligt ist, selbst wenn nur journalistisch gewinnbringend. So eine Kreatur wird selbstverständlich in der Darlegung ihrer Ansichten ordentlich für den dortigen Geheimdienst-Militär-Industrie-Komplex und sein Produkt Krieg werben.

    Was er nicht weiß, Krieg ist eigentlich ein bisschen verboten. Zum Beispiel, wenn vermutlich mit taktischen Atomwaffen operierend bewaffnete Russenhorden, (Verteidigungsminister der Ukraine, Herr Geletej) mordend, raubend und vergewaltigend auf der Krim einfallen.
    Wenn sie die gewaltsam, ich schwöre, annektieren, die bedauernswerte Bevölkerung gegen ihren Willen samt heimatlichem Grund und Boden an ein fremdes, furchtbares Land anketten.
    An ein Land, wo der Oberteufel (Putin) persönlich eine unmenschliche Diktatur errichtet hat, wo selbstlose Freiheitskämpfer (Chodorkowski) und begnadete Künstler (Pussy Riot) in Foltergefängnisse gesteckt werden, wo erzieherisch positive, gut gemeinte EU- Sanktionen postwendend mit einfallslos blödem Obstverzicht beantwortet werden.

    In diesem Fall griffe doch eigentlich das Völkerrecht, hat mir meine Regierung erläutert. Krieg sei völkerrechtlich verboten, so ohne jede Kriegserklärung. Und im deutschen Grundgesetz steht auch ein Verbot, Angriffskriege wortwörtlich: „v o r z u b e r e i t e n“ . (Aber Gott sei Dank, kein Verbot gegen ein folgend tatsächliches F ü h r e n von Angriffskriegen, wenn ihn denn z.B. unsere amerikanischen Befehlshaber vorbereitet hätten. Also, falls ich den Militärseelsorger unsrigen, den Herrn Gauck hier richtig verstanden habe.)

    Einzig humanitäre Einsätze seien erlaubt. Die beiden von Hiroshima und Nagasaki, (beide Bomben von einem humanen christlichen Priester gesegnet) zum Beispiel dienten nur dazu, dass nicht so viele unschuldige junge Amerikaner gegen die Japaner kämpfend hätten ums Leben kommen müssten. Und natürlich auch die Februarbomben auf Dresden 1945 sollen reinen humanitären Einsatzcharakter gehabt haben, dass die westlichen Alliierten bei ihrem Einmarsch nicht mehr auf so heftigen Widerstand der von Hitler aufgehetzten deutschen Zivilbevölkerung hätten stoßen müssen.

    Deswegen würde sich der verlogene kriegsverherrlichende Chodarjonok- Text (russischer Kriegstreiber, Falke, böse schon allein, weil russisch) einem amerikanisch humanitärer Einsatz zugeordnet, (möglichst noch mit NATO- Mandat), demgegenüber wie folgt lesen:

    „Solcherart ist ein humanitärer Einsatz der westlichen Wertegemeischaft nicht ein Überbleibsel der Barbarei, sondern eines der großen Werkzeuge der Natur, welche die Welt zum hellen Ideal der Vollkommenheit führt, meinen bekannte Militärthoeretiker. Und das ist durchaus keine Propaganda, sondern wie man sagt Realität, die uns mit den Sinnen gegeben ist.
    Neben allem anderen ist der humanitäre Einsatz der westlichen Wertegemeinschaft ein bekannter Motor des Fortschritts. Gar nicht deshalb, weil Menschen sich schlagen und gegenseitig umbringen.

    Ein humanitärer Einsatz der westlichen Wertegemeinschaft, wie jede große Erscheinung im Volksleben, zwingt uns unausweichlich zu deutlich ernsthafter, objektiver und sorgfältiger Beziehung zu allen wesentlichen Fragen des Seins. Vieles davon, was in Friedenszeiten Jahrzehnte unbeachtet liegt, wird in Einsatzzeiten (oder unmittelbar nach dem Einsatz) durchdacht, ausgearbeitet und ins Leben umgesetzt, in viel kürzeren Zeiträumen.
    Humanitäre Einsätze der westlichen Wertegemeinschaft sind, gemäß dem Ausspruch eines alten Philosophen, so etwas wie der Wind, welcher die umliegenden Luftschichten desinfiziert und das Leben erfrischt.“

    So hätte sich das Ganze doch viel besser angehört, viel weniger fragwürdig, mehr so oliv Grün, humanitärer Erstschlag sozusagen. Aber leider,
    der Herr Chodarjonok ist ein russischer Falke, kein deutscher Bundespräsident, kein atlantikbrückenbauender süddeutscher Chefjournalist Cornelius. Chodarjonok ist eine fiese russische Unseele, einer der zusammenfassend gemeint hat, dass das bisschen Krieg eigentlich nicht so schlimm ist.

    Nur auf die geile Idee, die mit der doch an sich friedensstiftenden Wirkung von humanitären Einsätzen ist er nicht gekommen. Also nicht mal bei den Falken können die Russen unserer geliebten NATO, unseren geliebten israelischen Wiederstandskämpfern und unserm Friedensnobelpreisdrohnenführer das Wasser reichen.

    Aber noch viel, viel weniger unseren deutschen Massen(mord)medien samt Staatsfunk.

    Klaus-Peter Kostag
    kostag@gmx.net

    Postscriptum:
    Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die EUSA nicht noch zusätzlich fremdzerstört zu werden brauchen.

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  3. Hat dies auf Ökologie und Gerechtigkeit rebloggt und kommentierte:
    Krieg und Frieden – Michail Chodarjonok

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