Wir haben es in der Schule gelernt: Die Erde ist innen glühend heiss. Der Mond ist eine Materialgefüllte Kugel.
Es gibt Behauptungen und Hinweise dafür, dass dem nicht so ist. Ist die Erde hohl? Ist der Mond Hohl? Hat es im Inneren der Erde eine Minizentralsonne? Gibt es blühende Gärten und Leben dort?
Wie sieht denn die Raumgeometrie aus? Wie soll das mit der Schwerkraft funktionieren? Gehen Lebewesen im Inneren mit dem Kopf zum Zentrum gerichtet auf der inneren Oberfläche des Erdmantels?
Leben im Inneren des Mondes unsere Spezialfreunde, die Reptos, welche die Erde und die Menschheit ausbeuten? Gemäss einiger Autoren kann der Mond nicht steingefüllt sein. Wäre er es, hätte er zu viel Masse für seine aktuelle Laufbahn, würde stracks in elegantem Spiralbogen in die Erde krachen.
Wenn du mehr zu diesen Themen weisst, so poste sie bitte hier. Danke.
thom ram, neu eingestellt, 01.06.2014
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14 Kommentare
Der Innenweltkosmos ist ein wahrhaft komplexes Thema.
Was mich besonders zum Nachdenken brachte ist die Sache mit dem Horizont. Am Meer erscheint er als scharf gezeichnete Linie, aber nur weil das menschliche Auge alles was im Winkel unter einer Bogensekunde auf die Linse trifft nicht mehr unterscheiden kann. Die Masten eines Schiffes sind sichtbar, weil sie in größerem Winkel eintreffen. Solange der Schiffskörper unter einer Bogensekunde bleibt ist er nicht sichtbar, gleichwohl ist er da, aber nicht unter dem Horizont.
Wäre die Erde flach wie ein Brett, so würde ein Beobachter den gleichen Effekt wahrnehmen. Eine optische Täuschung also. Dito, wenn er in einer riesigen Hohlkugel den Blick zum Horizont schweifen ließe.
Dies allein ist zwar noch kein Beweis für die Hohlkugel, aber auch keiner für die etablierte Wissenschaft.
Dies Buch von Johannes Lang, als pdf, ist ein Muß für jeden der der Frage “Innen oder Außen” nachgehen will:
http://ia600405.us.archive.org/15/items/Lang-Johannes-Die-Hohlwelttheorie/LangJohannes-DieHohlwelttheorie1938293S.Scan-text.pdf
@SPD
Danke für den Buchhinweis. Werd ich mir untern Nagel reissen.
Die Sache mit dem Bogenwinkel und nicht sichtbarem Mast im Sichtbereich ist mir neu und leuchtet leicht ein.
Im gleichen Zug fällt mir grad wieder der Frosch ein, welcher nicht merkt, wie er verkocht wird, wenn man das Wasser nur langsam genug heizt, weil sein Nervensystem nur anspringt, wenn ein besimmtes Mass in bestimmter Zeit an Temperaturveränderung stattfindet.
Es ist nicht das genau entsprechende Phaenomen, mein Brain ist nur grad storming 😉
Bei der Lektüre des empfohlenen Buches hat das Brain reichlich zu stormen, aber es lohnt sich, denn es erweitert im wahrsten Sinne den Horizont – versprochen. 🙂
Es gibt sehr interessante Artikel zu diesem Thema bei Autarkes Rattelsdorf.
So richtig ins Grübeln gebracht hat mich der Versuch von Prof. Morrow mit dem
Geradstreckenverleger. Er beweist, dass die Erdoberfläche konkav gewölbt ist und nicht konvex, so wie es sein müsste, wenn wir auf der Oberfläche einer Kugel leben.
Das Buch von Johannes Lang ist gut, aber für einen Einsteiger schwer zu verstehen.
@Guilherme
Danke für die Hinweise! ich werd mir das erschnüffeln und gegebenenfalls einstellen.
Genau so stelle ich mir das vor- dass wir uns hier untereinander Wissen, Ein- und Ansichten vermitteln. 🙂
@thomram
Gerne. Leider ist bei den Links etwas schief gegangen. Einfach in der Adresszeile das ” am Ende löschen, dann klappt es.
@guilherme
hab beim rattelsdorf blog reingeschaut. uffa. über hohle erde und so weiter gibts dort fleisch am knochen. danke dir nochmal.
wenn rattelsdorf einverstanden ist, werde ich die dortige serie nach und nach hier einstellen. alle gängigen vorstellungen erst mal über bord werfen. das gefällt mir!
@thomram
Mir ging es genau so. Ich bin sehr froh, dass ich den Rattelsdorf Blog entdeckt habe. Leider ist der Blockbetreiber nicht mehr sehr aktiv. Er wollte sogar schon aufgeben und den Blog löschen. Ich habe deshalb alle wichtigen Artikel gespeichert.
Ich glaube, dass an der Theorie der hohlen Erde etwas dran ist. Selbst, wenn zur Zeit noch nicht alles zufriedenstellend erklärt werden kann, sollte weiter daran geforscht werden. Wer wirklich Interesse hat, kann die Erdkrümmung auch selbst überprüfen. Der Versuch von Prof. Morrow mit dem Geradstreckenverleger wurde im Jahre 1897 gemacht und ist deshalb technisch sehr aufwändig.
Heutzutage geht das viel einfacher. Die Abweichung von der Nullinie beträgt im Morrow-Versuch in 2 km Entfernung bereits ca. 30 cm und in 4 km Entfernung über 1 m. Der Unterschied zwischen konkaver- und konvexer Erde ist also auf eine Strecke von 2 km etwa 60 cm und auf 4 km bereits über 2 Meter. Ein Vermessungsingenieur sollte in der Lage sein, an einem See oder am Meer das fehlerfrei zu messen. Damit könnte zweifelsfrei festgestellt werden, ob die Erde konkav oder konvex gewölbt ist. Das wäre die wissenschaftliche Herangehensweise.
Jeder, der am Meer oder an einem großen See lebt, kann das aber selbst mit dem bloßen Auge oder besser einem guten Fernglas überprüfen. Wenn Interesse besteht, kann ich gerne etwas dazu schreiben.
Wir sollten uns darüber im klaren sein, dass es gigantische Auswirkungen für die Menschheit hätte, wenn wir tatsächlich im Inneren einer Kugel leben und das ganze bekannte Universum sich ebenfalls innerhalb dieser Kugel befindet. Dann stimmt so gut wie nichts mehr, was uns erzählt wird:
– die Sterne wären keine Millionen Lichtjahre entfernt
– es hätte keinen Urknall gegeben
– die Relativitätstheorie hätte sich erledigt
– interstellare Raumfahrt wäre nicht möglich
– und damit gäbe es auch Außerirdischen (Reptiloiden, Aldebaraner, usw.)
Stattdessen wäre diese Welt extra für uns geschaffen worden und nicht zufällig aus einem Gasball entstanden. Für mich ist das ein wunderschöner Gedanke.
Für hierzu Interessierte:
http://www.teleboom.de/hohleErde_ByrdTagebuch.pdf
Nein, WIR leben nicht in einer Kugel.
Jedoch jeder in seiner Eigenen.
Wer nur für sich lebt, lebt unter der Glaskugel.
Wer für Alle- im Freien und ist selbst frei.
Der Glaube der Persönlichkeit ist es, was die Glaskugel enstehen lässt.
@muktananda13
Vielen Dank für die Erwiderung auf meinen Kommentar. Das Tagebuch des Admiral Byrd kenne ich und das Video finde ich sehr interessant. Beides ist jedoch für mich nicht überprüfbar. Es bewegt sich also im Bereich des Glaubens und der Vermutung, denn auch Du hast bestimmt nicht die Öffnung an den Polen mit Deinen eigenen Augen gesehen.
Du weißt sicher, wie das herrschende System arbeitet: wenn Du ein kleines Detail Deiner Theorie nicht beweisen kannst, gilt alles als widerlegt und ist automatisch Verschwörungstheorie. Ein normaler Systembürger wäre ohnehin mit beiden Theorien (Hohlerde bzw. Erde mit Öffnung an den Polen) vollkommen überfordert.
Ich weiß auch nicht, ob wir im Innern einer Kugel leben, deshalb habe ich auch die Auswirkungen dieses Weltbildes im Konjunktiv geschrieben. Was ich aber weiß und selbst überprüft habe ist, dass die Wasseroberfläche des Meeres in Salvador da Bahia konkav gewölbt ist. Es ist also vollkommen unmöglich, dass ich mich auf der Oberfläche einer Kugel befinde.
Wir haben also hier den umgekehrten Fall einer angeblichen Verschwörungstheorie. Jeder kann den Versuch irgendwo auf der Welt wiederholen, also echte Wissenschaft betreiben. Es wird immer dasselbe herauskommen: die Erdoberfläche ist konkav gewölbt. Mit Gegnern der Theorie der Hohlerde diskutiere ich also nur dieses eine Experiment, welches das offizielle Weltbild widerlegt. Ich spekulieren nicht darüber, was das bedeuten könnte.
@Guilherme
Ich sehe voraus, dass uns dieses Thema weiter beschäftigen wird.
Die erste Frage, die mir zufällt, ist: Wie kommt es, dass ich vom aufkommenden Schiff zuerst die Mastspitze sehe, dass es nach und nach hinter der konvexen Erdwölbung auftaucht, wenn die Erdoberfläche eben nicht konvex sondern konkav ist? Wie kommt es, dass sich das Schiff auf der konkaven Oberfläche meinem Blick entzieht?
Bist du schon mal auf eine Antwort dieser Frage gestossen?
An dich grad noch weiter: WIE hast du festgestellt, dass die Meeresoberfläche konkav ist?
Ich bin für jede neue “Verrücktheit” offen. Jederzeit. Fragen, welche das alte Weltbild stellt, werden immer nach und nach beantwortet.
@thomram
Es freut mich immer, wenn jemand interessiert und aufgeschlossen ist. Vorab möchte ich etwas zu mir sagen. Ich vertrete keine Sichtweise oder irgend eine Organisation und möchte auch niemanden von meinem Weltbild überzeugen. Da ich jedoch weiß, dass dem herrschenden Wissenschaftssystem nicht zu trauen ist, ermutige ich Menschen, selbständig zu denken und nichts ungeprüft einfach zu glauben.
Ein diabolisches System wird immer versuchen zu täuschen, zu verwirren und alles so kompliziert darzustellen, dass der einzelne nichts versteht und sich dumm vorkommt. Wer die Wahrheit spricht, braucht das alles nicht.
Deine Frage zum Horizont wurde vom Kommentator Seher bereits sehr gut beantwortet. Prof. Sexl hat sich auch bei einem Vortrag dazu geäußert. Näheres findest Du hier
Ich habe verschiedene Versuche gemacht, um die Wölbung des Meeres festzustellen. Es begann eher zufällig, als ich bei uns am Strand saß und die vorbei fahrenden Schiffe beobachtete. Ich stellte fest, dass ich teilweise noch das Meer hinter den Schiffen sehen konnte und der Horizont sogar manchmal noch über einem Kreuzfahrtschiff erkennbar war. Wenn Du weißt, wie hoch ein Kreuzfahrtschiff ist, kannst Du Dir vorstellen, dass ich zunächst glaubte, ich hätte eine Caipirinha zu viel getrunken. Ich habe beim nächsten Mal ein Fernglas mitgenommen. Da war dieses Phänomen noch viel deutlicher zu sehen.
Heute weiß ich, dass das kein Beweis für die konkave Wölbung ist, es reicht aber aus, um bei jedem Zweifel an der offiziellen Sichtweise entstehen zu lassen. Ein sichtbarer Lichtstrahl breitet sich offenbar nicht linear aus, sondern ist gekrümmt. Das etablierte Weltbild und die Entfernungsangaben zu Sonne, Mond und Fixsternen gehen aber von einer linearen Ausbreitung des Lichts aus.
Nach mehreren Anläufen habe ich versucht, das Experiment von Prof. Morrow mit einem einfachen Aufbau zu simulieren. Ich habe mir einen starken Laser gekauft, bei dem sich der Strahl kaum auffächert. So etwas wie das hier
Die in Deutschland erlaubten Geräte sind für diesen Versuch zu schwach. Ich habe dann an einer seichten und ruhigen Stelle des Meeres den Laser exakt horizontal über dem Meeresspiegel ausgerichtet und im Abstand von einigen hundert Metern Pfähle in den Boden gesteckt. Da, wo der Laserstrahl den jeweiligen Pfahl traf, habe ich die Entfernung zum Meeresspiegel gemessen. Sie nahm kontinuierlich ab, entsprechend einer konkaven Wölbung der Erdoberfläche.
Wasser als Messpunkt kann ich nicht gelten machen. Wasser kann auch die Berge hoch fließen und oft macht sich Wasser aus Gravitation nichts.
Der Meeresspiegel ist nicht gerade, es wird nur als Messpunkt für den umgebenden Land festgehalten.
@Soli
Sei willkommen hier, soli 🙂
Ja. Jede Messung ist mir suspekt.
Wenn denn die Erdoberfläche konkav sein soll, ich aber deren Konvexheit feststellen kann, weil die Schiffe nämlich hiner dem Horizont verschwinden (verrückt genung, dann von konkafer Oberfläche zu reden), dann ist es auch unmöglich, eine Gerade zuverlässig herzustellen, welche belegen soll, ob die Erde konvex oder konkav.